Harte Schale,weicher Kern

von pandaq
GeschichteRomanze / P18 Slash
Izuku Midoriya Katsuki Bakugo Ochaco Uraraka Shoto Todoroki
21.06.2020
10.08.2020
34
29.205
7
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01.08.2020 1.152
 
Hey meine Lieben,
Montag kommt das nächste Kapitel

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Bakugo

Ich knöpfe mein dunkel rotes lang Arm Hemd zu. Es ist an den Schultern echt eng geschnitten. Es fühlt sich an, als würde es platzen, wenn ich mich zu stark bewege. Dieser Aufzug ist lächerlich, aber meine Mutter verlangt ,dass ich das hier trage, wenn Herr Aizawa mit einem Geschäftskollegen wegen Amerika kommt.
Ich habe eigentlich keine Lust mit denen zureden, aber meine Mutter zwingt mich. Genauso wie sie überhaupt erst dafür gesorgt hat, dass dieses Treffen statt findet. Obwohl ich ihr gestern  Abend nochmal versucht habe zu erklären, dass ich unbedingt in Japan bleiben möchte, lässt sie sich von ihrer Idee nicht abbringen.
Gestern morgen setzten meine Eltern mich in Kenntnis, dass sie mit Herr Aizawa geredet haben. Sie wollen mich nach Amerika schicken. Dort gibt es eine der renommiertesten Schulen für Helden der Welt, außerdem wollen sie nicht, dass ich weiter hier Japan Kontakt mit All Might habe. Sie sind der Meinung, dass er und dieses Schule das Böse nur so anziehen und sie mich in Sicherheit wiegen wollen. Ganz unrecht haben sie wahrscheinlich nicht, aber ist das nicht worum es beim Helden sein geht? Ich habe mich schon öfter gegen Schurken profiliert und habe jedes mal gewonnen. Ich habe nichts außer ein paar Narben davon getragen. Ich habe natürlich auch lautstark protestiert, aber meine Meinung war meiner Mama egal.
Sie wollen mich schon nächste Woche nach Amerika schicken, damit ich Bewerbungsgespräche an Oberschulen mitmachen kann und mich direkt nach Heldenkanzlein umschauen soll. Ich werde voraussichtlich zwei Wochen dort sein und dann nochmal zurück kommen. Ich glaube wenn es nach meinen Eltern geht, würde ich nur noch zurück kommen um meine Koffer zu packen und dann gleich wieder rüber fliegen.
Bevor ich dann ganz nach Amerika gehe, wollte ich hier zulande einen sauberen Cut haben. Ich habe mich gestern von Ochako getrennt, da ich nicht will das sie leidet, also mehr als sie es durch die Trennung tut. Lieber ich verlasse sie jetzt, bevor ich Jahre lang nach Amerika gehe und vielleicht nie wieder nach Japan zurück zu kommen. Da ich sie kenne, weiß ich, dass sie mir eine Fernbeziehung vorschlagen würde und daran glauben würde, dass wir das schon zusammen hin bekommen würden. Aber ich will nicht, dass sie hier sitzt und wartet und hofft, dass alles gut wird, wir uns aber nicht sehen können  Und ich will das auch nicht durch machen müssen. Vielleicht ist es egoistisch , aber ich will sie so halt auch nicht sehen müssen. Ich würde es nicht schaffen. Was ist, wenn Amerika meine Zukunft ist?
All Might war auch in Amerika und dort hat er viel erlebt und erreicht. Als ich das letzte mal da war, habe ich kurz seinen alten Freund kennen gelernt. Er könnte mir genauso helfen wie All Might damals, damit ich genauso gut werde wie er. Nein sogar besser! Oh Gott, jetzt denke ich auch schon drüber nach.
Als ich die Treppe Richtung Wohnzimmer runter gehe, klingelt es an der Haustür. Als hätte meine Mutter an der Tür gewartet, öffnet sie innerhalb ein paar Sekunden die Tür.
Alle begrüße sich und geben sich die Hand. Hinter Herr Aizawa ist ein schleimiger ekeliger Typ. Seine blass roten Haare sind streng zur Seite gekämmt und sein kantiges langes Gesicht sieht gelangweilt aus. Er trägt eine blau orange karierten Anzug der sogar maßgeschneidert aussieht. Ich würde sowas ja nie tragen. Ich kann den jetzt schon nicht leiden.
Wir setzten uns auf die Sofa und dieser Kerl stellt sich als Herr Tellar vor. Trotz seines englischen Akzentes spricht er perfektes japanisch.
Herr Aizawa erklärt mir, dass er hier in Japan im Konsulat arbeitet und mit der SHA-Tucson zusammen arbeitet.
"Wenn sie wollen, könnte ich ihnen für nächste Woche Samstag eine Termin da vereinbaren. Mit ihrem Talent und ihren Noten, haben sie einen Platz an der Schule sicher"
Eine Platz sicher? Das Lächeln meiner Mutter wird immer breiter und das macht mich echt glücklich, dennoch zieht sich mein Bauch, bei dem Gedanken, dass ich nach Amerika soll, zusammen. Wie kann ich meinen Eltern erklären, dass mein Wunsch ein anderer ist. Ich will hier bleiben, mit meinen Freunden zu Superhelden werden. Und Ochako! Ich weiß wir sind noch nicht lange zusammen, aber eigentlich dachte, dass ich mehr Zeit mit ihr verbringen kann.
Meine Eltern und der schmierige Kerl wechseln noch ein paar daten aus, aber ich höre nur noch beiläufig zu.
"Hast du noch Fragen , Katsuki?"
Ich verneine das kurz mit einem Nicken.
Zum Glück verabschieden die beiden sich schnell und ich kann auf mein Zimmer. Ich ziehe dieses nervige Hemd aus und schmeiße mich auf mein Bett.
Ich starre an meine weiße Decke. Verdammt! Wenn meine Eltern mir wenigstens zuhören würden, aber egal was ich meiner Mutter auch sage, sie will, dass ich nach Amerika fliege. Ich drehe mich auf die Seite und schaue auf mein Handy.
Ich öffne Ochakos Chat
`Freue mich auf dich´ ist die letzte Nachricht von ihr. Ich will ihr schreiben , aber was soll ich ihr gerade sagen? Außerdem könnte ich es nicht ertragen wenn sie nochmal wegen mir weint.
Ich sperre mein Handy und seufze einmal. Ich ziehe mir eines meiner schwarze T-Shirts an und setze mir Kopfhörer auf.
Zu den Klängen von meines Lieblingslieds fange ich an joggen zu gehen. Joggen sorgt dafür, dass ich ohne nachzudenken mal abschalten kann. Nach ca einer Stunde mache ich eine Pause. Ich habe mir nichts zu trinken mit genommen. Als ich mich umgucke, entdecke ich einen kleinen Einkaufsladen.
Ich gehe rein und schau mich um. Im Kühlregal nehme ich mir ein eiskaltes stilles Wasser und bezahle das an der Kasse . Ausserversehen laufe ich in jemanden rein als ich den Laden verlassen will. Ich bücke mich schnell um meine Flasche wieder aufzuheben. Die Dame die ich gerade angerempelt habe, bückt sich ebenfalls. Ihr Duft ist süßlich und ihre hellbraunen Haare verdecken ihr Gesicht. Sie kommt schneller an die Flasche als ich und hebt sie auf.
"Es tut mir leid"
Ihre weinerliche Stimme ist ganz leise zu hören. Sie richtet sich wieder auf. Als ich der Dame ins Gesicht schaue weiß ich warum mir ihr Geruch und ihre Stimme so bekannt vor kommen. Ich habe es geahnt ,aber gehofft, dass sie es nicht ist.
Ich schaue in ihr Gesicht und fange an zu grinsen ohne es bewusst zu wollen
"Ochako"
"Was machst du hier?"
Ihre Stimme klingt nun nicht mehr weinerlich sondern wütend. Ja was mache ich hier? Ich laufe vor meinen Gefühlen und Wünschen weg .
"Es tut mir leid"
Ich wünschte ich könnte ihr einfach alles erzählen , aber es ist besser für uns beide, wenn ich ihr nicht die Wahrheit sage.
Tränen bilden sich in ihren Augen.
"Das hättest du dir vorher überlegen sollen"
Mit diesen Worten dreht sie sich um und lässt mich stehen.
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