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High School Love

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
21.06.2020
21.11.2020
19
12.593
1
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Dieses Kapitel
1 Review
 
30.07.2020 648
 
Ich lehnte gegen die Badezimmertür und versuchte mein rasendes Herz zu beruhigen. TK hatte wirklich eine ganz schöne Wirkung auf mich. Aber wenn ich diese Spielchen gewinnen wollte, durfte ich mich nicht so von ihm beeindrucken lassen. Ich atmete noch ein paar Mal tief ein und aus, bevor ich begann mich umzuziehen. Warum musste er mich auch nur so verwirren? Ich war sogar noch verwirrter als damals bei Ryo und da hatte ich schon ein komplettes Gefühlschaos, aber bei TK war es anders. Es war noch viel schlimmer. Doch dann wurde ich durch eine Nachricht aus meinen Gedanken gerissen.

Sora: Viel Glück übrigens für morgen.
Kari: Danke, aber keine Sorge. Ich bin grad noch bei TK, also bin ich morgen auch nicht ganz allein. Mal abgesehen davon sind Davis und Ken auch noch da.
Sora: Du bist bei TK?! Schläfst du auch dort?
Kari: Ja, wieso?
Sora: Schläfst du dann BEI oder MIT ihm??!
Kari: Sora!! Ich schlafe natürlich nur BEI ihm!!!!!!
Sora: ‘Tschuldige, aber ich muss dich halt ein wenig ärgern. xD
Kari: Fang du bitte nicht auch noch damit an…
Sora: Doch, Süße. ;)
Kari: Ihr seid alle einfach unverbesserlich…
Sora: Du auch. xD

Ich musste lächeln. Egal wie sehr ich mich auch darüber aufregen konnte, war ich dennoch froh, Freunde zu haben, die sich um mich sorgten. Als ich in TKs Zimmer ankam, saß der Blonde mit seinem Handy in der Hand auf dem Bett. Doch als er mich die Tür zumachen hörte, schnellte sein Blick sogleich zu mir. Ich ging nun zu ihm und versuchte ihn währenddessen wieder ein wenig zu necken. „Du hast den Futon also doch nicht ausgerollt?“ „Nein, du hast mich schließlich angebettelt bei dir zu schlafen.“ Er legte sein Handy beiseite und zog mich kurzerhand auf seinen Schoß. Ich war in dem Moment so geschockt, dass mir nicht mal ein Wörtchen mehr über die Lippen kam. Ich konnte nur in seine blauen Augen starren. „Jetzt sagst du nichts mehr, was? Ich weiß, ich bin ziemlich beeindruckend, aber du brauchst mich wirklich nicht so anschmachten.“ Während er mich neckte, nahm er meine Hand und legte sie auf seinen nackten Oberkörper damit ich seinen Herzschlag spüren konnte. Meine Wangen glühten und ich wollte nun doch etwas erwidern, fühlte mich auch imstande dazu, doch durch ein Klingeln an der Haustür wurden wir unterbrochen. Ich sprang auf und blickte nervös zu TK. „Entspann dich. Wir müssen doch nicht zwangsläufig aufmachen.“ „Nein, schon okay. Ich gehe.“ „Sicher, sollte das nicht ich machen?“ „Nope. Vergiss nicht, dass du nur eine Boxershorts anhast.“

Ich verschwand im Flur und öffnete dann die Tür. Ein Mädchen mit langen schwarzen Locken stand vor mir. Ich musterte sie ein wenig verwirrt. „Ähm… hallo“, etwas zögerlich begrüßte ich die Unbekannte. „Hi, ist TK zufällig da?“ Aus irgendeinem Grund war ich ein wenig überrascht. „Was willst du von ihm?“, meine Stimme klang gereizter als ich wollte. „Das geht dich nichts an.“ Ich wollte etwas erwidern, doch von hinten legte sich ein Arm um meine Hüften und zog mich an sich. „Was willst du hier?“ Der Blonde hatte sich anscheinend schnell eine Jogginghose und ein T-Shirt angezogen und war nun auch gekommen, um zu sehen, wer ihn besuchen wollte. „Ich dachte, ich könnte dich doch mal besuchen. Wir haben uns so lange nicht gesehen. Aber sag mal, wer ist das?“ „Erstens, morgen beginnt die Schule und da würden wir uns so oder so über den Weg laufen, und zweitens, das ist Kari… meine Freundin.“ Der Schwarzhaarigen entgleisten alle Gesichtszüge und sie starrte immer wieder zwischen uns hin und her. Mir ging es jedoch nicht anders. „Also dann, gute Nacht.“ Mit diesen Worten schlug TK die Tür wieder zu. „D-d-deine F-Freundin?“ „Ja, a-also, wenn du willst natürlich.“ „I-Ich…“ „Du musst noch nicht darauf antworten.“ Daraufhin hob mich der Blonde auf seine Arme und trug mich wieder zurück ins Schlafzimmer.
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