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High School Love

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
21.06.2020
21.11.2020
19
12.593
1
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
23.07.2020 917
 
// Kurzes Vorwort:

Erstmal möchte ich Danke sagen. Als ich das erste Kapitel hochgeladen hab, hab ich noch nicht einmal erwartet, dass es irgendjemanden interessiert. Somit freue ich mich auch immer riesig über jedes Review, das ich bekomme. ♡

Eigentlich wollte ich das neue Kapitel schon gestern veröffentlichen, aber ich hatte einfach nicht mehr die Zeit dazu. Daher ist es jetzt auch ein bisschen länger als kleine Entschuldigung ♡ und jetzt fangen wir auch gleich mit Kapitel 10 an.

♡ Nini \\


Es klopfte und mit stark schlagendem Herzen öffnete ich die Tür. „Hey.“ Seine Begrüßung war schlicht, doch ich erwiderte sie sogleich. „Können wir los?“ Sein Blick glitt über meinen ganzen Körper. Ich hatte mir extra ein schwarzes, hautenges Tanktop und eine zerrissene Jeans angezogen. Dieses Mal wollte ich offensiver rangehen, um seine Reaktion zu sehen. Eigentlich war es schon ganz süß, wie unbeholfen er in dem Moment wirkte. „Ja.“ Ich schnappte mir meine Tasche und gemeinsam verließen wir mein Wohnhaus. Um die Stille zu unterbrechen, fing ich mit ein bisschen Smalltalk an. „Und… was hast du heute so gemacht?“ „Nichts besonderes. Ich hab mich noch mit Yolei und Ken getroffen, wobei er ziemlich bald wieder gehen musste.“ „Ihr wart dann allein?“ „Ja, wieso?“ „Nur so.“ Ich wollte nicht, dass er bemerkte, dass ich Zweifel hatte, auch wenn diese irgendwie unbegründet waren. „Und du?“ „Ich hab mich mit Tai zu Mittag getroffen.“ „Hat er dich ausgefragt?“ „Nicht wirklich.“ „Ziemlich untypisch für ihn…“ „Hab ich mir auch gedacht, aber du scheinst ihn wohl schon überzeugt zu haben.“ Ich zwinkerte ihm zu. „Ist dir kalt?“ Ich hatte wirklich schon Gänsehaut am ganzen Körper. Als ich mein Outfit ausgesucht habe, hatte ich nicht darauf geachtet, dass der Frühling erst begonnen hatte. Vielmehr dachte ich daran, TK ein bisschen zu reizen und zu ärgern.

Als wir bei einer Bushaltestelle vorbeikamen, wurden wir von ein paar Typen angequatscht, unter ihnen war auch Davis. „Hey TK, deine Freundin ist echt heiß. Du teilst doch oder?“ Auch wenn seine Aussage ziemlich respektlos wirkte, konnte ich deutlich heraushören, dass er scherzte. Beschützend legte mein Begleiter einen Arm um meine Taille und erwiderte: „‘Tschuldige Kaito, aber diese hier nicht.“ „Sei doch nicht so“, jammerte dieser und ich merkte, dass der Blonde neben mir immer angespannter wurde. Doch dann ging Davis dazwischen: „Lass das. Warum sollte TK seine Verlobte teilen?“ „Ach sind wir schon verlobt“, stichelte dieser gewisse Kaito nun weiter. Also entschied ich mich nun dazu auch einzuschreiten: „Ja, hat dir das Yolei nicht erzählt.“ „Ach weißt du, meine Süße, bei all dem Klatsch und Tratsch, den sie erzählt, kann man gar nicht alles wissen“, irgendwie würde mir dieser Typ unangenehm und auch TK schien dies zu bemerken. Er drückte mich noch ein wenig enger an sich und sagte dann zu den Anderen: „Wir müssen gehen. Bis morgen.“

Wir gingen einige Meter und bogen dann in eine andere Straße ein. „Bist du okay.“ In TKs Stimme und auch in seinem Blick spiegelte sich geradezu die Sorge. „Ja, alles gut. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.“ „Ich mach mir aber Sorgen um dich.“ „W-Warum eigentlich?“ „Ich muss schließlich auf dich aufpassen. Du bist doch quasi mein Mäd…“ Er beendete seinen Satz nicht, sondern wandte schnell seinen Blick ab. „Ich bin dein…?“ Meine Frage klang mehr wie ein Satz und nun starrte mich der Blonde wieder an, als ob er nicht fassen könnte, was ich gerade gesagt habe. Allerdings auch wenn er mich wahrscheinlich ein wenig falsch verstanden hatte, war ich doch praktisch sein Mädchen, oder nicht? Er hatte mich doch auch irgendwie als seine Freundin vorhin vorgestellt. Oder eher gesagt Davis hat das getan, wobei TK es auch nicht verneint hatte. Der Rest des Weges verlief schweigend. Hin und wieder warfen wir uns schüchterne Blicke zu, denn die Situation vorhin hatte uns wohl beide ein wenig zum Nachdenken gebracht. Er hatte seinen Arm noch immer fest um mich geschlungen. Wenn ich ehrlich bin, beruhigte es mich auch, da wir nun teilweise nicht mehr auf der hell beleuchtetsten Straße gingen.

Als wir, zum Glück ohne weitere Zwischenfälle, bei seiner Wohnung ankamen, folgte ich ihm direkt bis zu seinem Schlafzimmer hindurch. „Ich hab meinen Futon noch nicht hergerichtet, also geh dich am besten gleich im Bad umziehen.“ „Es ist ja nicht so, als hätte ich noch nie mit dir im selben Bett geschlafen. Solange wir in diesem Zimmer kein Feuer entfachen, ist doch alles gut.“ Kaum hatte ich meine Worte ausgesprochen, schlang TK einen Arm um mich und presste mich gegen seinen Körper. Reflexartig legte ich meine Hände auf seine Brust. „So wie du gerade groß redest, spielst du aber förmlich mit dem Feuer.“ Mir schoss sogleich die Hitze ins Gesicht. Doch ich wollte mich nicht geschlagen geben. Ich wollte wissen, ob ich in ihn verliebt war bzw. auch ob er mich denn überhaupt mochte. Nur dafür würde ich ihn wohl ein bisschen aus seiner Reserve locken müssen. Ich zog mein Top ein Stück nach unten, sodass er einen perfekten Blick auf mein Dekolleté hatte, fuhr mir mit den Fingern durch die Haare und fragte ihn dann mit meiner süßesten Stimme: „Willst du denn nicht neben mir schlafen?“ Meine Anmache klang wahrscheinlich wie die eine billigen Schlampe aus einem Klub, aber sie schien zu funktionieren. Ich merkte, dass er einmal schwer schlucken musste, bevor er antwortete. „Wenn du so weiter machst, kann ich für nichts garantieren.“ Diesmal war sein Gesicht knallrot, woraufhin ich kichern musste. Dann schnappte ich mir wieder meine Sachen und ging ins Bad.
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