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Ich brauche dich mehr als du denkst

von Mausi0588
GeschichteFamilie / P16
20.06.2020
18.07.2020
6
3.220
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20.06.2020 613
 
Svenja war mal wieder völlig durch den Wind. An diesem Morgen war nichts so, wie es sein sollte.

„Was ist denn mit dir heute los?“, fragte Klaus nach

„Nichts.“, antwortete Svenja

„So ganz kann ich dir das aber nicht glauben.“, sagte Klaus

„Heute vor 14 Jahren ist Chris verschwunden und heute ist auch ihr 32. Geburtstag.“, sagte Svenja

„Glaubst du immer noch daran, dass sie wieder zurück kommt?“, fragte Klaus

„Ja, das glaube ich.“ sagte Svenja

Klaus konnte Svenja verstehen, aber mittlerweile hatte er den Glauben daran aufgegeben, dass Chris wieder nach Hause kommt.

„Entspann dich mal. Du musst doch auch gleich arbeiten.“ sagte Klaus

„Ja. Ich mache mich auch gleich auf den Weg.“ sagte Svenja

Kurze Zeit später machte sich Svenja auf den Weg zur Arbeit.

Heute  hatte Angela Frühdienst, weil Sabine Urlaub hatte. Es war mal wieder so ein Tag, an dem Svenja keine Nerven für die Arbeit hatte und mit den Gedanken nicht bei der Sache war.

Natürlich kam sie an diesem Tag nicht pünktlich an der Arbeit an und Angela fing gleich an zu meckern. Sie verhielt sich den Kollegen in der letzten Zeit ohnehin schon so, als wäre sie etwas Besseres.

„Wo kommen Sie den jetzt her?“ fragte Angela wütend

„Ich habe gerade andere Probleme, die Sie nichts angehen.“ sagte Svenja

„Trotzdem kann man pünktlich an der Arbeit erscheinen.“ sagte Angela

„Sie haben mir nichts zu sagen. Langsam reicht es mir. Sie verhalten sich den Kollegen gegenüber als wären Sie etwas Besseres. Die Kollegen beschweren sich schon die ganze Zeit und bald reicht es auch meinem Vater.“ schrie Svenja

Svenja hatte langsam die Schnauze voll und fing völlig an auszuticken, doch bevor es dazu kam, stand eine junge Frau hinter ihr und packte sie auf die Schulter.

Langsam reagierte Svenja auf die Hand auf ihrer Schulter. Irgendwie hatte sie gerade das Gefühl, dass sie jemanden hinter sich hatte, der sie verstand.

Als sie sich umdrehte, schaute sie nicht schlecht. Irgendwoher kannte sie diese junge Frau, aber sie konnte sie momentan nicht zuordnen.

Die junge Frau merkte schnell, dass Svenja sie nicht erkannte und ließ ihr einen Moment Zeit.

„Können Sie mich jetzt endlich ablösen oder brauchen sie noch eine Stunde?“ fragte Angela wütend

„Vielleicht sollte man einem Menschen auch mal ein paar Minuten Zeit lassen.“ mischte sich die junge Frau ein.

„Ich habe eigentlich schon längst Feierabend und ich habe etwas vor.“ sagte Angela

„Ein paar Minuten Zeit werden Sie ja wohl haben.“ sagte die junge Frau

„Die hatte ich eben schon, als ich auf sie warten musste.“ sagte Angela

„Wissen Sie was? Nehmen sie doch einfach ihre Sachen, fahren nach Hause und ich mache hier weiter.“ sagte die junge Frau

Angela verstand gerade kein Wort mehr. Die fremde junge Frau schien sich hier in der Tankstelle auszukennen und scheinbar hatte sie auch Erfahrung mit der Kasse.

Dann kam Svenja mit ihrer Kasse aus dem Büro, um Angela endlich abzulösen.

„Ich verstehe jetzt gar nichts mehr. Wer ist diese junge Frau?“ fragte Angela nach

„Machen Sie jetzt einfach ihre Abrechnung und fahren Sie nach Hause.“ schrie Svenja

Angela machte ihre Abrechnung und fuhr nach Hause. Die ganze Zeit gingen ihr die Worte dieser fremden Frau nicht aus dem Kopf.

Svenja stand an der Kasse und wusste gerade nicht, was sie machen sollte. Irgendwoher kannte sie die junge Frau, aber ihr wollte einfach nicht einfallen wer sie war und woher sie diese Frau kannte.

„Du erkennst mich nicht. Richtig?“ fragte die junge Frau.

„Ja richtig. Ich habe keine Ahnung wer du bist.“ sagte Svenja

„Dann werde ich dir jetzt mal eine kurze Geschichte erzählen.“ sagte die junge Frau

Svenja war gespannt, was ihr die junge Frau erzählte.
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