Paw patrol - Projekt X (Titel in arbeit)

GeschichteKrimi / P18
20.06.2020
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,,19-4 ist an der Wohnung des Gesuchten‘‘ betätigte ein Braun Haarrieger Mann, das Funkgerät dass an der linken Hälfte seiner Schutzweste hängt und Musterte aufmerksam die Holztüre, die in eine Wohnung in einem heruntergekommenen Apartmenthaus führte.

Nach ein paar Sekunden des Wartens, ertönte eine Weibliche Stimme, durch das leiser gestellte Funkgerät. ,,Verstanden 19-4, brauchen Sie Verstärkung?‘‘ fragte die Frau Vorschriftsgemäß.

Der Mann schaute über seine Schulter hinter sich zu seinem Kollegen runter, hinter ihm stand ein Deutscher Schäferhund in einer hellblauen Polizei K-9 Weste, an der auch ein Funkgerät befestigt ist, so wie eine für Hunde extra angepasste Glock-19 Pistole. Der Rüde schaute kurz zu dem Mann hoch, als er die frage der Leitstelle durch sein eigenes Funkgerät hörte und schüttelte sein Kopf verneinend mit einem zuversichtlichen lächeln.

,,Negativ Leitstelle aber sollten wir hilfe brauchen, schreien wir‘‘ sprach der Mann mit einer freudigen Stimme in das Funkgerät bevor er sich wieder ernst an seinen Hunde Partner wandte.

,,Ok Kumpel, gehe du auf die andere Seite der Türe‘‘ winkte der Mann mit seiner Hand, an seinem Bein entlang worauf sich der Deutsche Schäferhund geduckt, flink auf die andere seite der Türe begab. Als der Hund an seinem Posten war zog der Mann seine Pistole aus dem Holster und richtete den Lauf auf die Türe.

,,MPD!‘‘ (Montreal Police Department), klopfte der Polizist gegen die Wohnungstüre. ,,Sev Dillen!, wir haben ein Haftbefehl gegen Sie!, kommen Sie mit erhobenen Händen raus oder wir kommen rein!‘‘. Als der Mann zu ende sprach hörten er und der Hund, wie sich jemand hektisch in der Wohnung im dritten Stockwerk, hin und her rannte und etwas um geworfen wurde.

,,Gehen wir rein?‘‘ murrte der Schäferhund zu seinem Partner und suchte kurzen Augenkontakt mit ihm. ,,Scheint wohl so zu sein. Ich zähle bis drei und drehte die Türe ein und du schnappst ihn dir‘‘.

,,Sev Dillen wir kommen jetzt rein, drehten Sie von der Türe weg!‘‘.

Zählte der Mann mit einer Hand von drei runter und machte sich bereit die Türe einzutreten. Als er vor der Türe stand und gerade mit seinem Bein ausholen wollte, erklangen Schüsse aus der Wohnung.

Der Schäferhund drehte seinen Kopf weg, als mehrere Projektile die Türe durchlöcherten und Splitter herumfliegen ließen.

Nach Sekunden die sich wie Minuten anfühlten, hörten die Schüsse auf und eine bedrückende Stille setzte ein. Eine Stille die nur durch einen dumpfen Aufprall durchbrochen wurde.

Langsam drehte der Schäferhund seinen Kopf wieder zu seinem Kollegen um und das was er erblickte, raubte ihm sofort die ganze Luft aus seinen Lungen.

,,J-John?‘‘ hauchte er zu seinem Partner, dessen Lebloser Körper an der gegenüberliegenden Wand anlehnte.

Der Hund konnte nur auf die Eintrittswunden der Projektile starren und beobachten wie sich die Uniform von seinem Kollegen durch das austretende Blut dunkel färbte und Blutspritzer an der Wand runter liefen.

Der Schäferhund wurde aus seinen hin und her rasenden Gedanken gerissen, als am anderen ende des Flures eine Junge Frau, Panisch aufschrie.

,,M-Ma‘aM, gehen Sie wieder in ihre Wohnung und schließen Sie die Türe!‘‘ rief der Rüde zu der Frau, die sofort wieder Panisch in ihre Wohnung rannte.

,,Hier ist 19-4, brauchen sofortige Verstärkung!. Officer am Boden!. Ich wiederhole, Officer am Boden!‘‘ schrie der Schäferhund fast in das Funkgerät. ,,Verstanden 19-4, Einheiten sind auf dem weg!, begeben Sie sich in eine sichere Position‘‘.

Der Rüde hörte nur noch verschwommen wie sich unterschiedliche Streifen per Funk meldeten und durchgaben wie weit Sie entfernt wären.

Eine Minute, nach dem der Hund den Notruf absetzte, versuchte die Leitstelle ein Status update von 19-4 zu bekommen. Der Rüde bekam das aber nicht mit weil seine gesamte Aufmerksamkeit auf seinen verblutenden Kollegen lag.

,,John, hey John hörst du mich?‘‘ rufte der Rüde zu seinem Partner, der sich nicht von der stelle rührte und auch sonst keine Lebensanzeichen zeigte.

Nach einer weiteren Minute des Wartens auf die Verstärkung. Schaute der Deutsche Schäferhund zwischen der Durchlöcherten Türe und seinem Kollegen hin und her. ,,Scheiß drauf!‘‘ sprang der Hund aus seiner Deckung zu dem am Boden liegenden Polizisten und ging somit die Gefahr ein selbst noch angeschossen zu werden. Als er bei seinem Kollegen ankam, biss er in den griff, an der Rückseite der Weste und zog seinen Kollegen in eine sichere Position, wo er ihn wieder los lies.

,,Hey Kumpel‘‘ drehte der Schäferhund, den Kopf des Mannes zu sich um und schaute in die Leblosen Augen seines Kollegen.

,,John?‘‘ hob der Rüde eine Pfote an eine Halsschlagader des Mannes, als er keinen Puls finden konnte zog er seine Pfote wieder langsam zurück und lies Tränen die sich in seinen Augen sammelten, an seiner Schnauze runter laufen.

,,Chase!‘‘ schaute der Hund von Johns Totem Körper auf als jemand seinen Namen rief, er konnte vier Polizisten entdecken, wovon zwei sofort in die Wohnung von Sev Dillen stürmten um ihn festzunehmen. Die anderen beiden Polizisten begaben sich zu dem Hund und dem Toten Officer.

,,Ohh Gott!, nicht John!‘‘ flüsterte eine Polizistin als Sie den Körper und Chases Ausdruck erblickte.

,,Leitstelle, 19-7 und 19-3 sind bei 19-4 angekommen‘‘ sprach der andere Officer in sein Funkgerät. ,,Status von 19-4?‘‘ erwiderte die Leitstelle.

,,Hier ist 19-4, melde Toten Officer. John Martinez. Mir geht es gut‘‘ krächzte Chase in sein Funkgerät und brach schlussendlich zusammen.

XXX

1 Monat später


//Es ist jetzt zwei Wochen her das John Beerdigt wurde// lief der Schäferhund durch die Eingangstüre der Polizeistation und begab sich zu den Umkleiden der Männlichen K-9 Officer. Auf dem weg dort hin spürte er wie sich manche Polizisten zu ihm umdrehten und zu nuscheln anfingen aber er ignorierte es.

//Ich bin jetzt alleine//. Betrat er die Umkleide mit gesenktem Kopf.

Als der Rüde die Umkleide betrat, hörten sofort alle Gespräche auf und alle Hunde drehten sich zu Chase um.

,,Chase!, Kumpel!, wie geht es dir?‘‘ trat ein weiterer Deutscher Schäferhund vor Chase und lächelte in freundlich an. ,,Lass mich in ruhe Kasie, ich bin nicht in der Stimmung‘‘ schritt Chase langsam an im vorbei und begab sich zu seinem Spinnt.

//Wie soll ich ohne John weiter machen?!// hielt er mit seiner Pfote vor der Spinnt Türe inne. //Er war mein Besitzer, NEIN! John war mein Freund, wenn nicht sogar so etwas wie ein Vater für mich!// rollte dem Schäferhund eine Träne an der Schnauze runter und hinterließ eine dunkle spuhr.

Bevor er den Spinnt öffnen konnte, kam ein Mann, in einer weißen Uniform, in die Umkleide.

,,Chase Martinez?‘‘ rief der Mann wo rauf sich der Schäferhund zu ihm umdrehte. ,,Ja Chief?‘‘ fragte er entnervt. ,,Mitkommen zu meinem Büro‘‘.

XXX

,,Was gibt es Chief?‘‘ fragte Chase als er sich in dem Stuhl, gegenüber von dem Mann hinsetzte. ,,Chase wir beide wissen das der Tot von John dir sehr nahe geht...‘‘ begann der Mann zu sprechen an, als er von dem Hund unterbrochen wurde.

,,Natürlich geht mir Johns Tod nah!. Er war wie ein Vater für mich!. Er hat mich Aufgezogen, weil es mein richtiger Vater nicht konnte!‘‘ wurde der Schäferhund wütender.

,,Ich weiß dass Chase und es tut mir leid, dass ich das gerade nicht besser formuliert hatte‘‘ lies der Chief einen tiefen Seufzer entweichen. ,,Jedenfalls, der Sergeant und ich, haben beschlossen dich nicht raus zu schicken‘‘ lehnte der Mann sich in seinem Stuhl zurück.

,,Wie bitte?‘‘ fragte Chase in einem hauch, als ihn die Nachricht von dem Chief alle Emotionen vertrieb. ,,Wir finden, es ist keine gute idee, dich wieder auf Montreal los zu lassen. Alles würde dich nur an John erinnern und dich somit vom Job ablenken und das können wir nicht gebrauchen‘‘.

,,Also schmeißen Sie mich aus der Polizei raus, Sir?‘‘ schaute der Hund mit lehren Augen zu dem Kahlköpfigen Mann hoch. ,,Nein Chase‘‘ schüttelte der Mann mit dem Kopf. ,,Sie versetzten mich an den Schreibtisch?‘‘ fragte Chase motivations los. ,,Versetzten ja aber nicht an den Schreibtisch‘‘ lehnte der Mann sich nach vorne, wobei sich die Augen des Schäferhundes verwirrt öffneten.

,,Schau Chase, ich kenne da eine kleine Stadt wo einen Polizisten wie dich gebrauchen könnte‘‘ ,,Sie schicken mich in eine andere Stadt?‘‘ legte der Rüde seinen Kopf schief. ,,Jawohl Chase, ich verlege dich nach Adventure Bay‘‘ lehnte der Chief sich wieder in seinem Stuhl zurück.

,,Aber...‘‘ versuchte Chase zu widersprechen. ,,Nichts aber. Ich habe schon alle Papiere ausgefüllt. Du hast eine Woche zeit, alles in Johns Wohnung das du brauchst zusammen zu Packen, wir lassen es dann nach Adventure Bay bringen‘‘ ,,und der rest in Johns Wohnung?‘‘ fragte der Rüde mit einer deprimierten Stimme. ,,Bleibt dort wo es ist, bis du alles hast und jetzt geh nach Hause, du hast bis zum Umzug frei‘‘.
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