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Für den Rest unseres Lebens

von Liars
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Wilhelm Blödorn / Willi Wilma Irrling
20.06.2020
12.03.2021
4
6.223
3
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20.06.2020 1.131
 
Müde und noch ziemlich verschlafen wachte Sprotte in ihrem Zimmer auf, und schaute sich sofort um. Es ist jetzt schon ein paar Wochen her seit die Mädchen, ihr Hühner da sein an die nächste Generation weiter gegeben haben.
Jedoch trafen sie sich immer noch, so wie gestern Abend, wo sie bei Sprotte einen Film geschaut haben und danach eingeschlafen sind.
Zuhause bei der rothaarigen war im Moment viel los, da die ersten Zeichen der Schwangerschaft bei ihrer Mutter einsetzten, weshalb sie auch diesen Morgen die bekannten würge Geräusche aus dem Badezimmer hörte.
Langsam schaute sie ihre Freundinnen an, Wilma lag ausgestreckt in der Hängematte, weshalb die Beine an den hervor schauten, währen Trude sich grade drehte und dabei den leichten Sabber von der Lippe wischte.
Neben Trude lag Meli, die leise vor sich hin murmelte und ihren Kopf in die Decke kuschelte. Nur Frieda war nicht zu finden, weshalb Sprotte beschloss auf zu stehen und nach ihrer besten Freundin zu sehen.

Diese fand sie in der Küche. „Guten Morgen“ begrüßte ihre Beste Freundin sie fröhlich, doch bei Sprotte kam nur ein Laut den man als Morgen identifizieren könnte heraus.
Während Frieda grade heiße Wasser in eine Tasse goss, sie hat Sprottes Mutter brechen hören und wusste von ihrer Mutter und Lukis Schwangerschaft das Fenchel Tee hilft.
Diesen drückte sie Sybille, als diese vom der Toilette wieder kommt in die Hand.
Kurz schnupperte diese dran und rümpfte dann die Nase „Das hilft“ redete Frieda auf sie ein weshalb die Schwangere einen Schluck nahm und sich an den Tisch, an dem auch Sprotte platz genommen hatte niederließ.
„Und was steht heute bei euch auf dem Plan“ fragte Sybille und Frieda schaute zu Sprotte „Mal schauen, auf jeden Fall erst mal Frühstücken“ grinste sie und ihr Magen brummte demonstrierend.
Genau in diesem Moment kam Trude aus dem Zimmer und gesellte sich zu der kleinen Runde.
„Steve hat mir geschrieben, die Jungs sind beim Baumhaus, da können wir ja mit ihnen Frühstücken“ mischte sie sich sofort ins Gespräch rein und „Trifft sich gut, muss jetzt auf die Arbeit und wir haben kein Essen mehr im Haus, ich geh erst später einkaufen“ verkündete Sybille.
So war die Sache beschlossen und die drei machten sich wieder auf den Weg zurück ins Zimmer um die anderen beiden zu wecken.

Nicht grade erfreut aus dem Schlaf gerissen zu werden, standen Wilma und Meli auf, und sofort sauste Melanie ins Bad, immer hin braucht sie am längsten, begründete sie bevor die Tür ins Schloss viel.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, waren die fünf Mädchen endlich fertig und teilten sich auf, Melanie, Trude und Wilam würden schnell etwas Belag besorgen währen Sprotte und Frieda sich auf den Weg machen und Brötchen holen, treffen würden sie sich dann wieder am Baumhaus.
Sprotte und Frieda war relativ schnell und kamen kein 10 Minuten später schon am Baumhaus an, währen die anderen drei noch kurz in den nächste DM gingen um Lippenstift zukaufen.

Als Frieda oben im Baumhaus stand wurde sie sofort von Willi begrüßt da dieser sie in einen Kuss zog. Schon fast ekelig wie verliebt die beiden sind dachte Sprotte, die nur langsam die Leiter hochgehen konnte, da sie immer noch zu große Höhenangst hatte.
„Na Oberhuhn“ grinste Fred sie an, zwischen den beiden ist es immer noch ziemlich komisch, jedoch versuchen sie es erst mal als Freunde, da Sprotte einfach Zeit brauchte, noch immer wusste sie nicht was noch alles in dieser Nacht zwischen ihm und Sabrina passiert ist.
Doch darüber wollte sie jetzt nicht nachdenken.
Die beiden Freundinnen setzten sich mit zu den Jungs hin, wobei Sprotte sich mit Abstand neben Fred setzte und Frieda einfach auf Willis Schoss gezogen wurde, was mit einem Spruch und einem mehr als zweideutigem Blick von Steve kommentiert wurde.
Willi war ihm kurz einen vernichtenden Blick zu und schon hielt er den Mund, was Frieda leicht zum kichern brachte. Willi und Frieda sind immer noch ein komischer Anblick, da man es einfach nicht gewohnt ist, jedoch fand Sprotte das die beiden mehr als gut zusammen passen.
Frieda hatte immer Verständnis und ein offenes Ohr für ihn, während er ihr half und weiß machte, das sie nicht die ganze Welt alleine retten konnte und sie ein bisschen ablenkte, immer wieder aufs neue über die Ungerechtigkeit auf Erden nachzudenken.
Aber auch Trude und Steve, die es noch langsam angehen, schienen wie Seelenverwandte zu sein. Beide waren noch so schüchtern und süß zu einander, jeden Tag schrieben sie und versuchten so oft wie möglich Händchen zu halten oder mit sonstigen kleine Gesten dem anderen eine Freude zu bereiten.

Fast 20 Minuten nach dem eintreffen der ersten beiden Mädchen kam der Rest.
Der kleine Abstecher in den Dm hat doch etwas länger gedauert. Trude setzte sich ohne lange zu zögern neben Steve, währen Frieda sofort von Willis Schoss runter rutscht, nachdem sie Melis nicht grade begeisterten Blick gesehen hatte.
Meli kam einfach nicht klar das Willi und Frieda jetzt zusammen sind, da sie immer noch was für ihm empfindet und es schlecht verbergen kann. Sie wollte es Frieda gönnen doch die Eifersucht und Wut übermannten sie immer wieder.
Willi merkte wie distanziert sich Frieda in der Nähe von Melanie sich verhielt und hatte auch vor mit ihr darüber zu reden, er wusste wie Frieda sich fühlt, jedoch war sie jetzt seine Freundinnen, und er wollte sie auch vor seiner Ex küssen können da diese immer hin immer noch zum engsten Freundeskreis zählt, jedoch wollte er diese Gespräch auf später unter vier Augen verschieben.

Hungrig stürzten sich alle auf die Brötchen, und beschmierten sie mit Marmelade, Nutella, Wurst oder Käse.
Dabei erzählte die ehemaligen Hühner von der Übergabe ihres Banden Namens und alle ließen nochmal die Erlebnisse von der Klassenfahrt aufleben.
„Dieser ganze Matsch, einfach ekelig“ beschwerte sich Meli, „Ich hättet uns mal sehen müssen wie wir vom Juckpulver aufgesprungen sind“ lachte Trude und die anderen Mädchen kicherten sofort los „Die Kücken sind echt nicht schlecht“ grinste Fred, dabei kippte Friedas Stimmung kurz „das war echt eine blöde Idee in der Zeche, die kleinen wären fast erfroren“ nuschelt sie, weshalb Willi eine Arm um sie leckte „Aber es ist alles gut gegangen“
Sie hatte immer noch seinen größten Respekt, wie sie ohne groß nachzudenken ins Wasser gesprungen ist um die kleinen zu retten, sie hatte sich noch tausendmal bei den kleinen entschuldigt und als wäre das nicht genug, hatte sie noch Wochen lang schlimmen Schnupfen.
„Wisst ihr noch als wir die Hühner gestohlen haben“ wechselte Steve das Thema, weshalb sofort alle grinsten „Ich wünschte Torte wäre hier“ sagte Fred leise und alle dachten das selbe, er und seine Sprüche fehlten allen. „Wir müssen ihn unbedingt besuchen“ warf Wilma sofort ein und auch die anderen waren mehr als begeistert von dieser Idee, in den Sommer Ferien wäre bestimmt zeit dafür.
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