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Liebe zum Rivalen

von BJ1988
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
VFL Wolfsburg
19.06.2020
26.09.2021
11
11.546
3
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29.06.2020 964
 
Pia POV



Wir waren gerade an meiner Türe angekommen.

„Danke nochmal für die Hilfe.“

„Kein Problem ich war ja auch schuld, dass dein Einkauf nass geworden ist.“

„Willst du noch kurz mit reinkommen?“

„Ähm… Ne, ich muss dann auch wieder.“„Machs gut!“, und weg war er.

Was war das gerade? Hatte ich irgendwas Falsches gesagt?Etwas verwirrt ging ich in meine Wohnung und räumte meine Einkäufe in den Kühlschrank ein.



Am nächsten Morgen wurde ich durch Sonnenstrahlen geweckt. Der Regen hatte aufgehört und endlich kam wieder die Sonne zum Vorschein. Ich gähnte herzhaft und stand dann auf und tapste in die Küche wo ich auf eine muntere Felicitas traf.

„Guten Morgen Schlafmütze.“„

Guten Morgen, und wie war es bei deiner Familie?“ fragte ich Feli die gestern bei ihren Eltern zu Besuch gewesen war und erst am späten Abend zurück nach Wolfsburg gekommen war.

„War echt schön außerdem hab ich noch ein paar Sachen aus meine Alten Wohnung mitgebracht, die ich bei meinen Eltern untergestellt hatte. Und was hast du gestern Abend noch so gemacht?“

Daraufhin erzählte ich ihr von meiner ungewöhnliche Bekanntschaft von gestern und fragte mich Gedanken warum er so schnell abgehauen war. Gut, ich war am Anfang gereizt gewesen aber er hatte mich ja auch voll umgehauen und meine Laune war gestern auch nicht die beste gewesen, aber eigentlich war der Typ mir ja sofort sympathisch, groß mit breiten Schultern, kurze dunkelbraune Haare und grünen Augen, vielleicht etwas tollpatschig. Als ich mit meiner Erzählung fertig war lachte Feli nur.

„Sowas kann echt nur dir passieren.“

„Haha sehr witzig“ gab ich gespielt beleidigt zurück konnte mir aber ein Lächeln nicht verkneifen.

Als ich auf die Uhr sah bemerkte ich, dass wir schon ziemlich spät dran war also machte ich mich schnell fürs Training fertig, wir wollte gerade unsere Wohnung verlassen, als ich fast über zwei Flaschen vor meiner Türe gestolpert wäre. Wer stellt uns denn Flaschen vor die Türe? Jetzt erst sah ich, dass es Milch war die mir da jemand hingestellt hatte. Moment mal, daneben lag auch noch ein Zettel:



Sorry nochmal wegen gestern,

Hoffe du bist nicht mehr sauer.

Gruß Andi.



Andi hieß er also, dachte ich und konnte mir ein kleines Lächeln nicht verkneifen war ja echt eine nette Geste von ihm, das hätte nicht jeder gemacht. Vor allem, wenn man sich nicht kennt. Also stellte ich die Milch schnell in den Kühlschrank und sprang zu Feli ins Auto und fuhren zum Training. Wir war leider 10 Minuten zu spät. Wir zogen uns schnell um und lief auf den Platz und hoffte, dass es Stephan nicht aufgefallen war.

„Hallo Pia, hallo Feli ihr seid zu spät.“

„Ich weiß, wir standen im Stau.“ versuchte ich es mit einer Ausrede.

„Tja trotzdem, 3 Strafrunden ihr kennst die Regeln.“ Na das fing heute ja gut an.

Nachdem wir unsere Strafrunden absolviert hatte, machten wir noch etwas Passtraining, ich bildete mit Feli, Svenja und Poppi ein eine gruppe in dem wir uns immer wieder den Ball zu spielten.

„Sagt mal in welcher Liga spielt eigentlich Eintracht Braunschweig?“ fragte ich jetzt meine Team Kameradinnen.

„Was Interessierst du dich denn für die Löwen?“, fragte mich Poppi verwundert.

„Na ja, Pia wurde gestern von einem Eintracht Fan umgehauen.“

„Was? Wie ist denn das passiert?“

Ich erzählte also Svenja und Poppi die gestrige Geschichten, was beide Grinsen ließ.

„Hätte es den Löwen gar nicht zugetraut, dass die so nett zu VfL Spielerinnen sein können.“

„Ach Poppi jetzt übertreib mal nicht, außerdem glaub ich hat er mich gar nicht erkannt. Bin ja noch nicht so lange in Wolfsburg“.„Hey ihr vier, nicht so viel quatschen.“, rief Stephan, was Feli nur ein Augenrollen entlockte.

„Feli, das hab ich gesehen, wir wollen morgen gewinnen also konzentriert euch“.

Als wir am Sonntagmorgen im Bus nach Jena saßen war die Stimmung gut und wir alle wollte Stephan zeigen, dass das letzte Spiel, wo wir knapp verloren hatten, nur ein Ausrutscher gewesen war, wir wollten wieder auf den ersten Tabellenplatz. Das Spiel fing gut an wir führten schon in den ersten 15 Minuten mit 2:0, am Ende hatten wir 5:0 gewonnen und ich hatte auch ein Tor geschossen.Auf dem Rückweg war die Stimmung ausgelassen und Stephan gab uns für den Montag trainingsfrei.

„Hey Pia, hast du Lust morgen mit uns shoppen zu gehen?“, fragte mich Feli und Svenja.

„Klar, wieso nicht und danach noch schön Kaffee trinken gehen.“

„Super, dann treffen wir uns morgen bei euch in der WG.“

Es war schon 13 Uhr und wir waren schon 4 Stunden unterwegs, als ich langsam Hunger bekam.„So Mädels jetzt ist aber genug, ich hab Hunger.“, sagte ich und fasste mir demonstrativ an den Bauch, was Sveni und Feli nur lachen ließ.

„Unser kleiner Vielfraß hat schon wieder Hunger.“

„Ich bin kein Vielfraß, ich hab nur eine gesunden Appetit.“, sagte ich und zog eine Schmollmund.

„Okay kommt wir gehen in das Café.“

Wir betraten ein schönes kleines Café in der Innenstadt und setzten uns an einen kleinen Tisch im hinteren Bereich. Wir gaben unsere Bestellung auf und ich ließ meinen Blick durch den Raum gleiten. Plötzlich sah ich am hintersten Eck des Cafés einen Typen mit dem Rücken zu uns sitzen der mir bekannt vorkam. Ich kramte in meiner Erinnerung und plötzlich wurde mir klar. Ja kein Zweifel, auch wenn ich ihn nur von hinten sah wusste ich dass das Andi war.

„Hey, was schaust du denn so lange zu dem Typ da?“

„Mädels ich glaube das ist Andi.“

„Der, der dich am Freitag umgerannt hat?“

„Ja, könnte sein.“

„Es gibt nur eine Möglichkeit das raus zu finden“, sagte Svenja und stand auf und ging auf den Tisch zu.

„Warte mal!“, versuchte ich sie noch aufzuhalten, aber es war zu spät, sie stand schon bei Andi und zeigte in unsere Richtung.
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