Gedanken in der Morgenstunde

OneshotParodie, Romanze / P16 Slash
Alice Weidel Sahra Wagenknecht
19.06.2020
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Der perfekte Morgen. Alice Weidel lag in ihrem Bett mit ihren Händen neben dem Kopf und einem riesigem Lächeln, welches auf ihrem Gesicht geleimt zu sein schien. Die Morgensonne strömte durch die Fenster und ruhte sich engelsgleich auf Sahra Wagenknecht aus. Alice lächelte die schwarzhaarige an. Ihre Arme lagen flach auf dem Kissen und sie atmete schwer. Alice dachte darüber nach wie verletzlich und unschuldig Sahra aussah, wie ein Engel. Alice reichte hinüber zu ihrem Nachtschrank und nahm eine Packung Zigaretten und ein Feuerzeug heraus. Sie presste die Zigarette cool zwischen ihre Lippen und entzündete sie. Sie inhalierte das Nikotin, nahm sie aus dem Mund heraus und blies Rauchringe.
Sahra wachte durch den Geruch des Rauches augenblicklich auf.
„Alice! Rauchst du? Du weißt was ich vom Rauchen halte.“ grummelte Sahra und schlug Alice auf den Arm.
Sahra hasste Rauchen schon immer seit der Zeit in der sie dies einmal als Teenager getan hatte. Das machte sie krank und auch der Geruch von Qualm gaben ihr das Gefühl sich übergeben zu müssen.
„Findest du nicht das es sexy ist?“ fragte Alice sanft.
„Nein du Auflehnerin!“ schnappte Sahra wütend zurück.
„Sei nicht so griesgrämig.“ beruhigte sie Alice und streichelte Sahras Haar. Sie packte sich Sahra an der Taillie und kitzelte sie.
Sahra bekam einen Lachanfall und quälte sich zum atmen.
„Alice!“ quiekte sie.
„Okay, ich höre auf.“ kicherte Alice. Sahra rollte weg von Alice um wieder schlafen zu können. Alice griff rasch nach Sahra und legte ihre Arme um sie.
„Willst du nicht kuscheln?“ fragte Alice und lächelte süß.
„Ähhm… ok.“ entgegnete die Linkenpolitikerin beschämt.
Die Wahrheit war das Sahra es nicht mochte mit Alice zu kuscheln. Sie liebte es Zeit mit Alice zu verbringen, Alice zu küssen, Alice zu umarmen und Sex mit ihr zu haben… aber jedes mal wenn Alice im Bett versuchte ihr zu kuscheln hatte sie Erinnerungen und Gedanken an die Vergangenheit.
Sie dachte an die Zeit zurück in der sie und Alice gemeine, schreckliche, hasserfüllte und gehässigte Dinge zueinander gesagt hatten. Die Dinge die sie sich gegenseitig gesagt haben ließen sie zusammenzucken. Sie dachte daran das normalerweise eine andere „Sarah“ hier an der Stelle lag, wo sie sich gerade jetzt befand und das ihre Affäre bald enden würde. Sie wusste das so etwas nicht passieren würde, sie waren großartig zusammen, sie hatten eine dynamische Chemie zusammen.
„Du magst es nicht zu kuscheln oder?“ hinterfragte Alice die Sache.
Sahra fror. Sie musste es ihr sagen, sie musste es sich von der Seele reden.
„Nun, es ist weil ich paranoid werde, Ich, Ich denke das ist so weil wir eine lange Zeit hinter uns haben in der wir uns gehasst haben. Ich denke das unser Auseinandergehen schrecklich und verheerend sein wird.“
„Nun, das wird nicht passieren.“ sefzte Alice fröhlich hinzu.
„Wieso das Alice?, woher kannst du das wissen? Du kannst nicht die Zukunft voraussagen!“ sagte Sahra besorgt und regte sich auf.
„Ich weiß das weil ich dich liebe und du liebst mich. Du bist das Beste was mir je passiert ist und ich werde dir nicht weh tun, das verspreche ich dir.“ entgegnete Alice ruhig und küsste Sahra sanft auf die Lippen. „Und was Sarah anbetrifft, sie könnte deinen Platz niemals einnehmen und das weißt du auch. Genauso wie dein Oskar niemals meinen Platz einnehmen wird. Beide wissen nichts davon und so soll es auch bleiben.“ ergänzte Alice.
Sahra lächelte sie verträumt an. Es stimmte das Sahra eine überwältigende Liebe für Alice empfand und sie sich nicht vorstellen konnte sie nicht mehr zu lieben.
„Geht es dir jetzt besser?“ murmelte Alice in Sahras schwarze Haare.
„Mir geht es gut, ich könnte den ganzen Tag hier bleiben“ seufzte Sahra verträumt.
„Du weißt dass das leider nicht geht. Oskar wartet auf dich und Sarah müsste auch bald wieder hier aufkreuzen.“ sagte Alice als sie einen Blick auf ihre Rolex warf.
„Ich weiß, aber man darf ja wohl noch träumen dürfen.“ sagte Sahra während sie sich ihr rotes Kleid anzog. Darauf folgte noch ein kurzer Abschiedskuss, ehe Sahra die Wohnung der AfD Politikerin verließ als ob nichts gewesen wäre.
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