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Die letzten Nachkommen

von Zugolu
GeschichteAbenteuer, Mystery / P6
Gon Freecs Hisoka Killua Zoldyck Kurapika OC (Own Character)
18.06.2020
31.08.2020
5
12.168
 
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22.07.2020 1.815
 
~Killua
„Das ist ja ein riesiges Haus“, staunte Gon und Killua musste seinen Freund Recht geben. Selbst das Haus seiner Familie war bei diesem Haus eher klein. Auch Alluka staunte lautstark.
„Wirklich erstaunlich dass das geklappt hat“, sagte nun Kurapika.
„Irgendwie schon“, stimmte Ging zu.
„Wir sollen die beiden Prinzessinnen der Königsfamilien beschützen. Alluka soll die jüngere der beiden Prinzessinnen als Spielkameradin dienen“, wiederholte er kurz und sachlich.
„Genau! Auch wenn die Königsfamilie hier nicht mehr herrschen, da Padokea seit einigen Jahrzehnten eine Republik ist. Trotzdem hat die Königsfamilie noch Politischen Einfluss“, erläuterte Kurapika.
„Da hast du Recht, Kurapika“, sagte Melodie. „Und sie brauchen gerade neue Bodyguards auf Zeit.“ Nun betraten sie das Gelände und hinter ihnen schloss sich das Tor. Äußerlich wirkte er hoffentlich wie immer, aber im Inneren war er sehr Aufgewühlt. Er hatte ihn gesehen. Nach 6 Jahren hatte Killua seinen Onkel gesehen, von dem er gedacht hatte er wäre Tod. Was sein Vater dazu sagen würde? Wie sein Vater darauf reagieren würde? Bestimmt würde Silva Zoldyck die Fassung verlieren. Ein Diener erwartete sie bereits am Eingang.
„Ihr werdet die beiden Prinzessinnen mit Vier weiteren Leibwächtern beschützen“, erklärte der Diener und ging voran.
„Wovor beschützen?“, fragte Kurapika.
„Vor jedem der hier eindringt“, antwortete der Diener. „Und nun folgt mir. Ich bringe euch zu dem Versammlungsraum der Leibwächter.“

~Kurapika
Neugierig schaute sich Kurapika um. So viel Luxus bekam er sehr selten zu sehen. Eigentlich fast gar nicht. Der Diener blieb stehen und öffnete ihnen eine Tür. Dahinter verbarg sich ein geräumiger Raum wo bereits 2 Personen drin saßen.
„Morel! Du gehörst auch zu den Leibwächtern?“, fragte Gon.
„Genau, Gon“, antwortete Morel. Morel trug ein Gegenstand das durch Leinen verdeckt wurde. Die 2. Person war sein Meister, der auf einer Truhe saß und an etwas herum schraubte. Killua erblickte ihn wohl ebenfalls. Wütend stapfte er auf Izunavi zu.
„Wieso hast du dich in den letzten 6 Jahren nie gemeldet und das obwohl du Lebst?“, fragte Killua ihn aufgebracht. Izunavi schaute auf und sah Killua ruhig an.
„Ich hatte keine Zeit dafür“, sagte er einfach nur. „Kein Grund so aufgebracht zu werden.“
„Du kennst Killua bereits?“, fragte nun Morel.
„Killua ist mein Neffe, Morel. Mehr nicht“, erwiderte Izunavi Zoldyck. Killua öffnete den Mund um noch etwas zusagen, doch Izunavi hob eine Hand. Er schien zu lauschen. Auch Melodie spitzte ihre Ohren.
„Da kommen welche“, sagte Melodie. Kurapikas Meister nickte zustimmend.
„Darunter ist auch Illumi und einige der Phantom Gruppe“, sagte Izunavi. Kurapika erstarrte. Die Phantom Gruppe war hier? Er ballte seine Faust zusammen. Killua schien entsetzt zu sein.
„Wir müssen Alluka verstecken“, sagte er hektisch. Wortlos klopfte Izunavi gegen die Wand rechts hinter ihm und eine Tür öffnete sich.
„Ein Geheimraum“, murmelte Ging anerkennend. Killua atmete erleichtert auf und schob Alluka hinein, dann folgte er. Die Tür schloss sich in dem Moment als 4 Mitglieder der Spinne den Raum betraten. Kurapika kannte bereits drei von ihnen mit Namen. Der (oder was es eine die?) war ihm Unbekannt. Es waren Chrollo Luzifer, Nobunaga Hazama und Illumi Zoldyck, einer von Killuas älteren Brüdern. Er bemerkte sofort dass sich die Aura von seinem Meister sofort verstärkt wurde. Es waren bei Nobunaga und Chrollo nicht anders.
„Du lebst also noch?“, fragte Chrollo und schaute Kurapikas Meister an.
„Ihr erinnert euch also noch an mich?“, entgegnete Kurapikas Meister gelassen.
„Wie könnten wir dich vergessen? Du hast immerhin drei unserer Kameraden getötet“, sagte Nobunaga und seine Hand legte sich auf sein Katana. Kurapika spürte Überraschung in sich aufkommen. Er hatte bisher nur einen getötet und sein Meister hatte 3 von der Spinne getötet? Nun trat Chrollo vor.
„Nicht jetzt, Nobunaga! Dafür haben wir keine Zeit“, sagte Chrollo und wandte sich Kurapikas Meister und Morel zu.
„Wir suchen nach jemanden“, begann Chrollo. Sein Meister hob die Hand.
„Soll ich raten? Sucht ihr Zufällig jemand mit rotem Haar der Aussieht wie ein Clown?“, fragte der nun. „Oder sucht ihr nach jemanden mit grünem Haar, grünen Augen und grüner Kleidung?“
„Nach beiden suchen wir, Meister“, sagte nun Illumi.


~ Killua
Aus seinem Versteck konnte er alles gut mit anhören. Alluka drückte sich ängstlich an ihn.
„Nach beiden suchen wir, Meister“, sagte nun Illumi und Killua schnappte leise nach Luft. Er hatte bisher nie gewusst wer seinen Bruder Nen beigebracht hatte und dabei war es die ganze Zeit sein Onkel gewesen der ihm das beigebracht hatte?
„Was? Du warst einst sein Schüler?“, fragte nun Kurapika der Überrascht war.
„Ihr kennt euch bereits?“, fragte nun sein Onkel Izunavi milde Überrascht.
„Flüchtig. Wir haben die Hunterprüfung zusammen abgeschlossen“, erwiderte sein Bruder trocken. Vermutlich schaute Illumi seinen Onkel gerade an.
„Es fehlt nur noch Hisoka und dann…“, sagte Izunavi und ließ den Satz offen. „Weshalb sucht ihr nach Hisoka und den grün Haarigen Mann? Falls ich Fragen darf?“ Was machte dieser Idiot denn da? Es herrschte stille.
„Um es kurz zu machen“, sagte Nobunaga. „Hisoka ist hinter uns her und wir sind hinter den grünen Mann.“
„Dein Name ist Nobunaga, oder?“, fragte Izunavi. Killua entdeckte ein Guckloch und schaute hin durch. Er konnte gerade noch Nobunaga Nicken mit bekommen.
„Nur damit ihr es wisst. Mit den dreien die ich gekämpft habe…“, sagte Izunavi und schien nach den richtigen Worten zu suchen. „Wir haben uns nach den Regeln von Meteor City gehalten und das bedeutet…“
„…ein Kampf auf Leben und Tod“, sagte Nobunaga zerknirscht.
„Meister? Weißt du wo Hisoka ist?“, fragte nun Illumi. Izunavi schaute Illumi an. Dann klopfte er auf die Kiste unter ihm.
„Er ist in der Kiste“, sagte er prompt. War das ein Scherz oder meinte er es ernst? Illumi schien es für einen Scherz zu halten. Sein Bruder wandte sich ab.
„Hier gibt es nichts zu finden“, sagte Illumi. „Hier ist es harmlos.“
„Der Meinung bin ich auch“, sagte Chrollo nun und wandte sich ebenfalls ab. Auch Nobunaga folgte zögerlich seinem Anführer.
„Wenn ich Hisoka oder den grünen Mann sehe gebe ich Illumi Bescheid“, sagte nun Izunavi. Keine Reaktion kam von den Vieren. An der Tür blieb Illumi stehen und drehte sich noch einmal um.
„Ich werde Vater davon berichten“, sagte Illumi.
„Mach das ruhig“, sagte Izunavi ruhig. Zuletzt ging Kalluto Zoldyck aus dem Raum. Dann herrschte Stille.


~ Kurapika
Es herrschte Stille. Sowohl Melodie als auch sein Meister schienen zu lauschen.
„Keine Schritte mehr von ihnen“, murmelte dann Melodie.
„Das stimmt und das heißt…“, sagte Izunavi und blieb sitzen. „…alle können raus kommen.“ Bei diesen Worten öffneten sich zwei Türen. Bei der einen Tür kamen Killua und Alluka kamen heraus. Bei der zweiten Tür kam ein silberhaariger Mann heraus. Kurapika erkannte ihn sofort. Es war…
„Opa“, sagte Killua erstaunt. „Was machst du hier?“ Zeno Zoldyck schaute seine beiden Enkelkinder an.
„Das gleiche könnte ich auch euch Fragen, Killua“, entgegnete Zeno. „Ich habe hier einen Auftrag zu erledigen.“
„Ist mein Bruder auch hier“, fragte nun Izunavi. Zeno fixierte nun seinen Sohn.
//Sie sehen sich nicht besonders ähnlich, aber vielleicht kommt er nach seiner Mutter vom äußeren?//, fragte sich Kurapika.
„Nein, aber du weißt das entweder Illumi oder ich es ihm sagen werden das du noch lebst?“, fragte Zeno und Izunavi nickte seufzend. „Er wird wütend sein.“ Zeno ging in aller Ruhe zur Tür.
„Seit auf der Hut. Bald könnte ein Angriff erfolgen“, sagte Zeno und verschwand ebenfalls aus der Tür. Kaum war Zeno raus, stand Kurapikas Meister auf und öffnete die Truhe.
„Du kannst raus kommen“, sagte sein Meister trocken. Ein paar Sekunden verstrichen und dann kam Hisoka heraus.
„Hisoka? Du warst wirklich in der Truhe?“, fragte Gon erstaunt. Hisoka schaute sie gelangweilt an.
„Wie bist du in die Kiste gekommen?“, fragte nun Killua.
„Ich bin eben sehr gelenkig“, antwortete Hisoka süffisant. Melodie schien die einzige zu sein, die nicht überrascht zu sein schien.

~Melodie
Schon von Anfang an konnte sie die Herzschläge hinter der Wand und der Truhe hören. Neugierig verfolgte sie die Gespräche und hielt sich zurück. Da niemand groß auf sie achtete konnte sich Melodie in Ruhe umsehen und musste schmunzeln als Kurapikas Meister meinte das Hisoka in der Truhe war. Sie vermutete tatsächlich dass dieser Hisoka wirklich in der Truhe war und das stimmte auch.
„Was sollen wir hier?“, fragte sie nun und betrachtete Kurapikas Meister genauer. „Und wie lange haben Sie nicht mehr geschlafen?“
„Ich brauche ein wenig Hilfe und ich bin seit fast 42 Stunden wach“, antwortete Izunavi. Gon schaute sich suchend um.
„Wo ist Ging hin?“, fragte er laut.
„Er ist bereits vor einer Weile gegangen“, antwortete Melodie. Kurapikas Meister nickte zustimmend.
„Und ich hoffe er ist bereits auf Position“, sagte er.

~Illumi
Illumi saß mit seinem kleinen Bruder, Kalluto, auf dem Dach. Ihre Aufgabe war es Ausschau zu halten. Nach einer Weile zog Illumi sein Handy hervor und wählte eine Nummer. Er hielt sein Handy ans Ohr. Es klingelte eine Weile und dann nahm jemand ab.
„Illumi? Ist dein Auftrag bereits vorbei?“, fragte eine Stimme. Es war die Stimme seines Vaters.
„Nein, Vater. Ich stecke noch mitten drinnen, aber ich habe etwas herausgefunden“, sagte Illumi monoton.
„Und das wäre?“, fragte sein Vater.
„Onkel Izunavi lebt noch“, sagte er ruhig. „Allerdings ist er auf Prothesen angewiesen. Du weißt was gefunden wurde.“ Es herrschte Stille und Illumi wusste das sein Vater, Silva Zoldyck, wütend war. Sehr wütend.
„Ich komme vorbei“, sagte sein Vater und legte auf. Illumi stand auf und seufzte. Das war zu erwarten gewesen. Er schaute nach unten, zu den Straßen und da bemerkte er sie. Es waren die beiden Prinzessinnen und sein Onkel die da entlang liefen.
„Bruder? Dort ist Onkel“, sagte Kalluto und zeigte in eine andere Richtung. Dort lief sein Onkel alleine herum. War es das Nen seines Onkels? Es wurde langsam dunkler, langsam ging die Sonne unter. Dann hörte er den Alarm und etwas das Explodierte. Illumi wandte sich um und sah eine Rauchwolke. Es war der Bereich wo die Leibwache und die beiden Prinzessinnen wohnten. Genau an diesem Ort hatte er seinen Onkel wieder gesehen. Sofort rannte er darauf zu.
„Kalluto!“, rief er seinem kleinen Bruder zu und verschwand im Rauch. Kalluto folgte ihm. Es qualmte und stank nach Rauch. Er tastete sich vor und stieß mit seinem Fuß gegen etwas Festes. Um es genauer zu betrachten hockte er sich hin. Es war sein Onkel und Meister. Aus ihm heraus ragte eine Lanze. Im selben Raum lagen noch weitere Leichen. Es waren die Prinzessinnen und die anderen Leibwächter. Auch konnte er einige von denen wieder erkennen die vor einigen Stunden bei seinem Onkel im Raum anwesend waren. Dann viel sein Blick zufällig auf den rechten Arm von seinem Onkel. Wo war die Tätowierung hin?
„Keine Sorge, Illumi“, erklang eine Stimme hinter ihm, es war sein Großvater. „Es ist nicht der echte Izunavi. Sonst wäre seine Tätowierung zu sehen.“ Illumi atmete erleichtert aus und stand auf. Nun schaute er raus in die Dunkelheit und fragte sich war in den nächsten Stunden kommen sollte.


Ein wütender Silva: https://i.imgur.com/iStktHT.jpg
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