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Die letzten Nachkommen

von Zugolu
GeschichteAbenteuer, Mystery / P6
Gon Freecs Hisoka Killua Zoldyck Kurapika OC (Own Character)
18.06.2020
31.08.2020
5
12.168
 
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13.07.2020 2.983
 
~Kurapika
Hinter ihm stand sein Meister und Kurapika hatte ihn den Rücken zugedreht. Nach einem halben Jahr war er endlich fertig mit der Geheimen Hunterprüfung. Er hatte alles gemeistert und auch etwas Eigenes gemeistert. Nun konnte die Jagd nach den Spinnen beginnen. Zum Abschluss hatte der Meister und er ein Foto ihnen gemacht. Eine Tradition von ihm, hatte der Meister erklärt. Von seinen beiden anderen Schülern hatte der Meister ebenfalls Fotos gemacht, als Erinnerung. Zu dem Foto hatte Kurapika auch eine Französische Spielkarte, ein Ass, bekommen. Auf den ersten Blick könnte man das als eine gewöhnliche Spielkarte bezeichnen, aber das Ass war anders. 1. Strahlte es etwas aus, was andere Spielkarten für gewöhnlich nicht taten und 2. War die Farbe anders. Es zeigte zwar Herz an, aber das Herz und das A waren golden.
„Wofür ist die Karte?“, fragte Kurapika seinen Meister. Sein Meister lächelte ihn an.
„Damit kannst du mich finden, wenn du mich irgendwann mal brauchst. Da wo ich hinkomme, gibt es nicht unbedingt immer Handyempfang. Auch kann ich dich damit kontaktieren und dir Nachrichten so zu schicken. Der weitere Grund ist auch das du damit meinen beiden anderen Schüler ebenfalls erkennst und sie dich. Die beiden haben ebenfalls ein goldenes Ass bekommen“, erklärte der Meister ihn.
„Danke“, sagte Kurapika und steckte Foto und das Ass ein. Vielleicht war das in Zukunft wirklich noch einmal nützlich. Gerade setzte sich Kurapika in Bewegung, da hörte er ein Flüstern.
„Kurapika! Du bist nicht der letzte von deinem Clan“, erklang eine Stimme hinter ihm. Es konnte nur sein Meister sein. Doch als sich Kurapika umdrehte, war sein Meister verschwunden. Dafür dass sein Meister eine Bein- und Armprothesen trug war er verdammt nochmal flink. Hatte sich Kurapika sich das nur Eingebildet?


Kurapika erwachte und hielt sich seinen Kopf. Schon wieder hatte er diesen Traum gehabt. Seit etwa einer Woche träumte er immer wieder davon. Was war so besonders an diesem Traum? Er wusste nicht einmal ob sein Meister Izunavi das wirklich gesagt hatte oder nicht! Kurapika schaute auf seinen Wecker. 7 Uhr morgens und das in seinen kleinen Urlaub. In etwa zwei Stunden traf er sich mit Gon und Killua. In den letzten Monaten haben sie sich mit Briefen und dem Handy ausgetauscht. So hatte Kurapika erfahren das Gon endlich seinen Vater gefunden hat und das Killua mit seiner kleinen Schwester herum reiste. Nun sollte er sowohl Alluka als auch Ging kennen lernen. Was er davon hielt? Das konnte er selber nicht beantworten. Gon hatte endlich seinen Vater gefunden und Kurapika hatte vor 7 Jahren seinen Vater verloren. Dennoch fragte sich Kurapika wie Gongs Vater war? Die gleiche Frage stellte er sich auch über Killuas jüngerer Schwester.
Da er nicht mehr schlafen konnte ging er erst einmal unter der Dusche. Dort hing er seinen Gedanken nach. Wie würde sein Leben jetzt aussehen wenn sein Clan, seine Familie, seine Eltern und Großeltern nicht vor genau 7 Jahren getötet worden wäre? Wäre er dennoch Hunter geworden? Das fragte sich Kurapika immer wieder.
Schließlich aß er noch etwas. Ein Blick auf die Uhr sagte ihm dass er los musste. Er blickte noch einmal aus dem Fenster und schaute zur Himmelsarena. Dann ging er los. Etwas später saß er am Verabredeten Ort.
„Kurapika!“, hörte er dann eine Stimme. Es war Gon und hinter ihm war ein Mann der Gon ähnelte. Es konnte nur Ging sein.
„Sind Killua und Alluka bereits da?“, fragte nun Gon.
„Nein, bisher noch nicht“, antwortete er.
„Das ist Ging, mein Vater“, begann nun Gon. „Und das ist Kurapika, Ging.“
„Freut mich dich kennen zu lernen, Kurapika“, sagte nun Ging.
„Freut mich ebenfalls“, erwiderte er Ging und fragte sich gleichzeitig von woher er Ging Freecss kannte. Sein Gesicht kam ihn bekannt vor. Nur von woher.
„Gon, Kurapika!“, rief nun Killua. Bei ihm war ein Mädchen. Wohl seine kleine Schwester.
„Jetzt sind wir wohl alle zusammen“, sagte Killua.
„Zu schade das Leorio nicht dabei sein kann“, sagte Gon nun.
„Was kann man dagegen tun? Er muss eben für seine Prüfungen lernen“, entgegnete Killua. Nun da sie alle zusammen waren setzten sie sich in einem Café rein.
„Von woher habt ihr euch alle kennen gelernt?“, fragte nun Alluka.
„Auf unserer Hunterprüfung“, antwortete Kurapika und begann ihr davon zu erzählen. Alluka hörte gespannt zu.
„Jetzt weiß ich von woher ich dich kenne!“, platzte es aus Ging heraus. „Du bist Kurapika, Kurtus Sohn.“ Alle schauten Ging verdutzt an.
„Sie kannten meinen Vater? Von woher?“, fragte er nun erstaunt und aufgeregt. Ging winkte ab.
„Hör auf mich zu Siezten und ja, ich kannte ihn“, antwortete Ging. „Wir haben uns bei der Hunterprüfung damals kennen gelernt. Danach haben wir Kontakt gehalten.“
„Wie war denn deine Hunterprüfung?“, fragte Gon nun Begeistert. Ging räusperte sich verlegen.
„Die Hunterprüfung die ich damals gemacht habe, mussten wir alle in 2er Teams bestreiten. Mein Teampartner war Kurtus“, begann Ging. „Wenn ich mich richtig erinnere war Silva Zoldyck und Izunavi ebenfalls da.“
„Mein Vater war da und hat die Hunterprüfung gemacht?“, fragte nun Killua. „Davon hat er nie erzählt.“ Dann senkte Killua seinen Blick.
„Ja. Nach eigener Aussage brauchte er die Hunterlizenz für einen Auftrag. Ich habe bis heute nie nach gefragt wofür“, erklärte Ging. Ging kramte in seiner Tasche herum und holte etwas hervor. Dann faltete er das etwas aus und zeigte es ihnen.
„Es ist ein altes Foto. Das Foto wurde vor etwa 13 Jahren gemacht“, erklärte Ging und zeigte auf eine Stelle. „Dort sind Kurapika und seine Eltern. Daneben stehen Gon und ich.“
„Ich bin auch auf den Foto?“, fragte Gon erstaunt und schaute neugierig auf das Foto. Dort stand Ging und Kurapikas Vater, Kurtus, neben einander. Auf Gings Arm war ein etwa ein Jähriges Kleinkind. Kurapika lächelte zum ersten Mal an diesem Tag.
„Killua? Was ist mit dir los? Du bist ziemlich schweigsam…“, sagte Gon zu seinem besten Freund.
„Heute vor 6 Jahren ist unser Onkel gestorben“, seufzte Killua.
„Das tut mir leid“, sagte Gon. „Wie ist er gestorben?“ Auf diese Frage schwieg Killua eine Weile lang.
„Ich weiß es nicht genau. Uns wurde nur gesagt dass er in einem Feuer gestorben sei. Das einzige was man von ihm gefunden wurde war nur sein linkes Bein und sein linken Arm“, antwortete Killua. Ging horchte auf und schaute Killua an.
„Wie hieß dein Onkel, Killua?“, fragte Ging.
„Izunavi Zoldyck“, antwortete Killua verwundert und Kurapika stutzte. Von woher kannte er den Namen nochmal?
„Izunavi hieß mein Meister“, antwortete er.
„Hast du ein Foto von ihm oder kannst du ihn beschreiben?“, bohrte Ging weiter.
„Was soll diese Fragerei?“, fragte nun Gon.
„Ich will einfach nur etwas Überprüfen“, antwortete Ging seinen Sohn. Kurapika zögerte noch etwas. Doch dann zog er ein Foto hervor.
„Ich habe ein Foto von ihm“, sagte er und legte das Foto auf dem Tisch. Dort konnte man sein Meister und ihn sehen.

~Killua
Wie immer stand er auf. Alluka schlief noch und so machte er das Frühstück. Es war wieder jener Tag den er überhaupt nicht mochte. Denn es war wieder dieser Tag. Sein Onkel Izunavi ist heute genau vor 6 Jahren gestorben und an diesem Tag waren alle aus seiner Familie anders drauf. Vor allem sein Vater. Normaler weise verbrachte er diesen Tag bei seiner Familie, aber dieses Mal war alles anders. Seit Wochen reiste er mit seiner kleinen Schwester um die Welt. Neben bei erledigte Killua einige Aufträge die er als Hunter leicht bekam.
Stunden später saß er mit Alluka am Tisch. Das Gespräch bekam er kaum mit, bis Gon ihn fragte was los sei.
„Killua? Was ist mit dir los? Du bist ziemlich schweigsam…“, sagte Gon zu ihm.
„Heute vor 6 Jahren ist unser Onkel gestorben“, seufzte er schwer.
„Das tut mir leid“, sagte Gon. „Wie ist er gestorben?“ Auf diese Frage schwieg er eine Weile lang. Sollte er es ihm sagen? Auch Gons Vater und Kurapika schauten ihn fragend an. Alluka schwieg. Doch dann gab er sich einen Ruck. Es waren schließlich seine Freunde. Auch wenn er nicht genau wusste ob er Ging Freeccs als Freund bezeichnen kann.
„Ich weiß es nicht genau. Uns wurde nur gesagt dass er in einem Feuer gestorben sei. Das einzige was man von ihm gefunden wurde war nur sein linkes Bein und sein linken Arm“, antwortete Killua nun. Er registrierte nicht wie Kurapika auf horchte.
„Wie hieß dein Onkel, Killua?“, fragte Ging.
„Izunavi Zoldyck“, antwortete Killua verwundert.
„Izunavi hieß mein Meister“, antwortete kam es von Kurapika. Killua schaute Kurapika an. Kurapika erzählte kaum etwas von seinem Meister.
„Hast du ein Foto von ihm oder kannst du ihn beschreiben?“, bohrte Ging.
„Was soll diese Fragerei?“, fragte nun Gon.
„Ich will einfach nur etwas Überprüfen“, antwortete Ging seinen Sohn. Kurapika zögerte noch etwas. Doch dann zog er ein Foto hervor.
„Ich habe ein Foto von ihm“, sagte er und legte das Foto auf dem Tisch. Dort konnte man sein Meister und ihn sehen. Killua schaute sich das Foto an. Kaum sah er das Foto und wer darauf abgebildet war kam Wut in ihm hoch.

~Kurapika
„Dieser verdammter Idiot! Er war die letzten 6 Jahre die ganze Zeit am Leben?“, brüllte Killua laut und aufgebracht. Alle Personen in der Umgebung starrten Killua an.
„Kann ich also annehmen dass das dein Onkel ist?“, fragte Kurapika nun und steckte das Foto wieder ein. Killua atmete tief ein und aus.
„Ja, das ist er“, antwortete Killua. Killua war noch immer aufgebracht, das konnte man an seiner Stimme hören allerdings brüllte er nicht mehr herum. „Ich muss ihn finden, Kurapika. Weißt du wo er sich gerade aufhält?“
„Da muss ich dich enttäuschen, Killua. Ich weiß nicht wo er sich momentan aufhält, allerdings könnte ich versuchen ihn zu Kontaktieren. Ob er dann antwortet oder nicht…“, erwiderte er. Killua nickte und schwieg wieder. Dieses Mal wohl eher zum Nachdenken. Kurapika zog die Karte heraus, die er von seinem Meister erhalten hatte. Wie hatte es sein Meister nochmal erklärt?

Kurapika schaute seinen Meister und dann die Karte an.
„Wenn du mich Kontaktieren willst, dann benutze Nen auf die Karte und denk dir den Text“, erklärte sein Meister. „Allerdings gibt es da einige Einschränkung. Du kannst nur maximal 250 Wörter auf die Karte projizieren.“

Kurapika schloss seine Augen und konzentrierte sich auf sein Nen und die Karte. Als er die Augen öffnete und auf die Karte schaute seine eigene Nachricht, die nun Verschwand. Etwas später leuchtete seine Karte kurz auf.
„Er hat geantwortet“, sagte Kurapika nun. „Wir sollen in 30 Minuten zur Arena gehen.“

~ 30 Minuten später

Kurapika war mit Killua, Alluka und Gon vor der Himmelsarena. Gons Vater musste noch etwas erledigen. Kurapika ließ seinen Blick schweifen. Sein Meister musste hier irgendwo sein. Schließlich entdeckte er seinen Meister. Izunavi Zoldyck saß in den Schatten und neben ihm saß Melodie. Bei ihnen war noch eine weitere Person die Kurapika nicht kannte.
„Da hinten ist er“, sagte Kurapika und zeigte auf die drei Personen.
„Da ist ja Melodie und Morel“, sagte Gon begeistert.
„E-er hat ja Prothesen“, sagte Killua und man konnte seinen Schock heraus hören.
„Killua? Hast du nicht erzählt das man nur seinen linken Arm und sein linkes Bein gefunden hat?“, fragte Gon und Killua schwieg. Entschlossen ging Killua auf seinen Onkel zu und blieb dann stehen. Sekunden später wusste Kurapika wieso.

„Far over the Misty Mountains rise“
Kaum war die erste Strophe zu hören hielt sich Kurapika seinen Kopf. Was war das? Für einen Moment sah er seinen Vater als Kind. Kurapika presste seine Hände gegen seinen Kopf.
„Es ist besser wenn du alles zulässt“, erklang eine Stimme hinter ihm. Es war Ging der ihn ernst anschaute.
„Dann ist es einfacher“, erklärte Ging. Kurapika atmete tief durch und schloss seine Augen.

„Leave us standing upon the height“
Kurapika sah nun das Dorf in dem er Aufgewachsen war und seinen Clan. Alle sahen jünger aus. Er entdeckte seine Mutter.

„What was before we see once more“
Nun konnte er einen Eingang sehen. Dort ging eine Gestallt rein. Kurapika erkannte den Eingang. Es war die Tür zum Heiligtum von seinem Kurta-Clan. Dann sah er nur schwärze.

„Is our kingdom a distant light“
Er sah den Wald von oben und die Berge seiner Heimat. Dann schaute Kurapika sich um und sah seinen Clan. Den Clan-Ältesten der bedauerlich den Kopf schüttelte und schließlich wie alle Steine nach ihm warfen. Kurapika musste sich erinnern das es nicht seine Erinnerungen waren.

„Fiery mountain beneath a moon“
Nun konnte Kurapika einen anderen Ort erkennen. Er stand bei einem Vulkan.  Über ihn leuchtete der Mond. Es waren noch andere Personen da. Jeder hatte ein Nummernschild an der Brust. Eine Hunterprüfung also. Sein Blick fiel auf Tonpa und er schnaubte. Dann entdeckte er seinen Vater, der älter war als bei der letzten Erinnerung. Auch entdeckte er Ging. Gon sah seinem Vater wirklich sehr ähnlich. Neben ihn stellte sich ein silberhaariger Mann und hätte er ihn nicht bereits kennen gelernt, wüsste Kurapika nicht wer es war. Es war Silva Zoldyck.

„The words unspoken, we'll be there soon“
Nummern wurden gezogen. Er hatte die Nummer von Silva Zoldyck. Kurapika begegnete seinem Vater der etwas sagen wollte, aber es dann doch nicht tat.

„For home a song that echoes on“
Er sah seine Heimat von oben. Wohl von einem Flugzeug oder einem Helikopter.

„And all who find us will know the tune“
Kurapika stand auf einer Bühne. Blickte hinab auf die Zuschauer. Neben ihm stand seine Mutter und sang.

„Some folk we never forget“
Noch einmal sah er seinen Vater und auch seine Mutter die nun ein Säugling auf den Arm hielt. War er das? Kurapika sah zur Seite und sah zu einem Jungen mit roten Haaren und gelben Augen. Der Junge sah Hisoka ähnlich. Alles verschwand wieder.

„Some kind we never forgive“
Er sah nochmal seinen Vater, seinen Clan und die Gestalt die ins Heiligtum ging. Auch sah er die Mitglieder der Spinnen. Einige kannte er nicht. Wohl ehemalige Mitglieder die nicht mehr in der Organisation drin sind.

„Haven't seen the back of us yet“
Er sah den Wald wo er Aufgewachsen war. Kurapika war nicht alleine. Hisoka, Silva und auch Ging waren bei ihm. Sie saßen bei einem Lagerfeuer. Dann nahm er Gestalten war. Ein paar Kinder vom Kurta-Clan rannten auf ihn zu. Was hatte das zu bedeuten? Lebten sie noch? War er doch nicht der letzte von seinem Clan? Hatte das sein Meister gemeint?

„We'll fight as long as we live“
Etwas später war er im Dorf. Er sah das nieder Gebrannte Dorf. Die toten Menschen und sah die Umrisse der Spinne. Zorn und Wut spürte er. Auch sah er einen Schatten, der zwischen den Bäume ihn anstarrte.

„All eyes on the hidden door“
Er verschwand mit seinen jungen Begleitern durch einen verborgenen Pfad. Hisoka begleitete sie.

„To the Lonely Mountain borne“
Sie ruhten sich bei einem Berg aus.

„We'll ride in the gathering storm“
Sie waren auf dem Meer und es stürmte heftig. Kurapika konnte ein Säugling hören.

„Until we get our long forgotten gold“
Schließlich waren sie in einer herunter gekommene Stadt. War es Meteor City?

„We lay under the Misty Mountains cold“
Es war Winter. Nun war er wieder alleine. Nicht einmal Hisoka war anwesend. Auch nicht die 6 Kinder vom Kurta-Clan.

„In slumbers deep, and dreams of gold. We must awake, our lives to make“
Es war Frühling und er stand auf einem Berg. Es blühte und war voller Leben.

„And in the darkness a torch we hold. From long ago when lanterns burned“
Schließlich war er in einem Stollen. Eine Fackel in der Hand stand er vor einer Inschrift. Es war eine Sprache die Kurapika nicht kannte. Er konnte Augen erkennen die Rot leuchteten. War es etwas über seinen Clan? Die Laterne flackerte und ging aus.

„Until this day our hearts have yearned“
Es begann ein neuer Tag. Vor ihm stand eine Frau die ihn anlächelte. Wer war diese Frau?

„A fate unknown, the Heartstone. What was stolen must be returned“
Kurapika sah einen Herzstein. Der Stein strahlte etwas aus was Kurapika nicht genau bestimmen konnte. Er sah wieder die Gestalt vor seinem Auge. War dieser Stein das Heiligtum? Hatte die Gestalt den Stein gestohlen?

„We must awake at break of day“
Die Leichen von seinem Clan wurden aufgeschichtet und anschließend Verbrannt. Kurapika schmerzte es das anzusehen, aber jetzt hatte er Gewissheit das man sie nach alten Clanbrauch beerdigt hatte.

„To find our song for heart and soul“
Er lag in seinem Bett und erblickte seine Großmutter. Sie sang ein Schlaflied.

„Some folk we never forget. Some kind we never forgive“
Noch einmal sah er sein Clan versammelt. Auch die Spinne sah er noch einmal.

„Haven't seen the end of it yet. We'll fight as long as we live. All eyes on the hidden door. To the Lonely Mountain borne. We'll ride in the gathering storm. Till we get our long forgotten gold“
Zu guter Letzt sah Kurapika ein Feuer um sich herum. Vor ihm lag einer der Spinnen. Sein linker Bein und sein linkes Arm pochten heftig. Er sah zur Seite und etwas schweres lag auf seiner linken Körperhälfte. Dann kroch er vom Feuer davon. Das letzte was er wahr nahm war der Mann namens Morel der zu ihm eilte und etwas nach hinten rief.

„Far away the Misty Mountains cold“
Kurapika hörte die letzte Strophe noch. Er rieb seine Stirn. Was war das gewesen? Waren das seine Erinnerungen gewesen oder die von dem der das Lied gesungen hat?
„Habt ihr das auch gesehen?“, fragte Killua.
„Meinst du diese Bilder?“, entgegnete Gon.
„Ich habe sie gesehen“, sagte Kurapika.
„Es war ein trauriges Lied und auch traurige Erinnerungen“, erklang nun Melodies Stimme vor ihnen. Kurapika sah zu dem Ort wo sie vorher saß. Sein Meister und auch Morel waren nicht mehr da.
„Ich soll euch etwas ausrichten“, begann Melodie. „Hört genau zu… .“

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Hier ist noch das Video zum Lied:
https://www.youtube.com/watch?v=CC0p8rkjx5A
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