Geschichte: Fanfiction / Bücher / Bis(s) / Save me

Save me

GeschichteAllgemein / P16
16.06.2020
04.08.2020
8
5.651
3
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
02.08.2020 756
 
Das Wochenende verging wie im Flug und der Montag kam schneller als gewünscht.

Das Wochenende hatte ich damit zugebracht meinen kleinen Vorgarten etwas auf Vordermann zu bringen und hatte es geschaft, aus dem Wildbeet tatsächlich ein schönes ordentliches kleines Blumenparadies zu schaffen.

Renesmee hatte mir noch eine Nachricht geschrieben, ob ich nicht kommenden Freitag wieder Lust hätte, etwas mit ihr zu unternehmen. Etwas zögernd hatte ich ihr dann geantwortet, das ich mich freuen würde. Doch der Gedanke das Dr. Cullen ihr Onkel war, ließ mich irgendwie nicht los.

Ich betrat also am Morgen ganz nach Dienstplan das Forks Hospital und ging den Morgen meiner Arbeit nach, ohne Dr. Cullen auch nur einmal über den Weg zu laufen, obwohl er ja, laut Renesmee, wieder aus dem Urlaub zurück sein sollte.

Pünktlich um 15 Uhr beendete ich dann endlich meine Frühschicht, ging zu meinem Wagen und wollte diesen gerade starten. Ich drehte den Schlüssel, doch jedes mal gab er nur ein kurzes Ruckeln von sich und erstarb dann wieder.
Panisch versuchte ich es gleich mehrmals hintereinander. Sicher, ein wenig erspartes hatte ich noch, aber das war eigentlich nicht gedacht um mir einen neuen Wagen kaufen zu müssen. Zumal ich meinen alten Liebling eigentlich wirklich mochte.

Ich erschrack fürchterlich, als es plötzlich an meine Fensterscheibe neben mir klopfte. Es war niemand anderes als Dr. Cullen, der mich freundlich anlächelte.

Schnell öffnete ich meine Tür und er setzte auch gleich zur Frage an.
,, Er möchte nicht anspringen?"
Ich lächelte etwas entmutigt. ,, Ich fürchte nicht. Heute werd ich wohl den Bus nehmen müssen." gab ich mich geschlagen, stieg aus und schloss ihn ab. Es würde wohl niemanden hier stören wenn er 1-2 Tage hier steht, bis ich eine Werkstatt gefunden hatte.

,,Der nächste Bus nach La Push fährt erst wieder in 2 1/2 Stunden. Kommen sie mit, ich fahre sie." Erklärte er und machte eine einladende Bewegung in Richtung dessen, was wohl sein Auto war.

,, Oh, nicht doch. Das wäre sicher ein rießen Umweg für sie." Wollte ich das Angebot ablehnen, doch er gab sich nicht so schnell geschlagen.

,, Eigentlich liegt es sogar auf dem Weg. Ich wollte Renesmee besuchen, ich hörte du hast sie bereits kennengelernt. Und bitte, nenn mich Carlisle." Bot er mir bereits zum zweiten mal das du an.

Kurz zögerte ich noch, bevor ich dann doch einwilligte. Schließlich lag mein Haus wirklich auf dem Weg, wenn er zu Renesmee wollte und 2 Stunden warten würde ich gerne umgehen.

Er fuhr eine Mercedeslimousine. So eine, die ich mir als Krankenschwester niemals leisten können würde.

Die Hälfte der Fahrt verbrachten wir schweigend, bis Carlisle das Wort ergriff und gleichzeitig das Radio ein wenig leiser dreht.

,, Ich hoffe sie konnten sich inzwischen ein wenig einleben?" Wollte er mit einem lächeln und kurzen Seitenblick von mir wissen.

Ich nickte. Denn es stimmte. Für meine Verhältnisse hatte ich mich bis jetzt tätslich gut eingelebt. Die Arbeit gefiel mir, ich schien bereits Freunde zu finden und mit meinem Häusschen war ich ebenfalls ganz glücklich.
Und doch war da immer dieser schimmer von Einsamkeit.

,, Ja, es ist wirklich schön hier, so wie sie gesagt haben. Renesmee ist also ihre Nichte?" Wollte ich dann doch, ein wenig neugierig geworden, wissen.

Nun war es an ihm kurz aufzulachen. ,,Ja, genau. Renesmee, sie ist wirklich bezaubernd. Sie hat erzählt, dass du am Freitag ebenfalls beim Dorftreffen  warst. Ich glaube sie hat gefallen an dir als Freundin gefunden." Erzählte er, dabei hätte ich nicht erwartet das er so  viel davon wusste.

,,Es würde mich freuen, sie scheint wirklich sehr nett zu sein." Antwortet ich ihm ehrlich.

Kurz darauf hielt Carlisle bereits seinen Wagen vor meiner Haustür.

,, Danke Carlisle fürs fahren."

,, Nicht dafür, das ist selbstverständlich. Sie haben morgen wieder Frühdienst und müssen zur Arbeit kommen. Darf ich sie abholen?"

Okay, dieser Mann fragte mich gerade, ob er mich abholen DARF. Ich wusste wirklich nicht genau, wie ich diese Fragestellung betrachten sollte.

Kurz biss ich die Zähne zusammen und verzog das Gesicht bei dem Gedanken daran, das ich ja nun vorerst Autolos war.
,, Ich befürchte, ich habe keine große Wahl. Also nehme ich ihr Angebot gerne an."

Er lächelt. ,, Dann bis morgen. Einen schönen Nachmittag, Jenna." verabschiedete er sich und fuhr dann in die Richtung davon, in der Renesmee's und Jacob's Haus lag.

Ich konnte nicht sagen warum, aber irgendwie störte es mich nun nur noch halb so sehr, das mein Wagen wohl vorerst nicht fahrbereit war.
Review schreiben