Geister, Gurke, Glibberglitsch

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18 Slash
Draco Malfoy Ronald "Ron" Weasley Viktor Krum
16.06.2020
11.08.2020
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01.08.2020 4.018
 
Der Ringerwettkampf gab Draco am Ende den Rest. Der schulinterne Wettkampf fand in dem Raum statt, in dem Ron mit Viktor gerungen hatte. Der Raum war nun magisch vergrößert wurden, so dass alle Schüler und Lehrer Platz hatten. An den Wänden standen ein paar Bänke, auf denen die Zuschauer und auch die Teilnehmer saßen. Es nahmen alle Schüler teil, die Ringen als Fach hatten. Auch, wenn es nichts mit Magie zu tun hatte, so legte man hier im Durmstrang sehr viel Wert darauf, dass die Kinder kämpfen und Körperbeherrschung lernten. Auch war die Ausbildung der Muskulatur ein wichtiger Fakt, der auffällig gefördert wurde. Allein die Beherrschung von Magie brachte im Notfall nicht den entscheidenden Vorteil. Die unteren Stufen fingen an und auch ein paar Mädchen nahmen dran teil, die ebenso mit den Jungs kämpfen mussten, aber andere Anzüge trugen, welche die Brüste vollkommen verdeckten. An Dracos linker Seite saß Nic, der ihm unermüdlich Regeln und Technik erklärte und dabei schamlos seine Hand auf seinem Oberschenkel liegen hatte. Ron, der auf Dracos anderer Seite saß und da hin und wieder mit dem weniger gesprächigen Krum redete, sah ein paarmal ziemlich angepisst auf Nics Hand. Draco grinste Ron nur an, was ihn die Nasenwurzel kräuseln ließ. Schnell begriff Draco, dass das hier kein bulgarischer Porno war, wie er bei Krums Demonstration unweigerlich denken musste, sondern ein ernstzunehmender Sport. Trotzdem kam er nicht umhin, als die ältesten Schüler an der Reihe waren, den Jungs auf den Arsch und in den Schritt zu starren. Sein Mund wurde wieder trocken. Krum war eindeutig gut bestückt. Auch Ron glotzte peinlich hin, bis er ihn anstieß.
„Hör auf so auf die Schwänze zu starren, Weasley, sonst schmeißen sie uns noch vorzeitig raus. Ich zumindest, will wissen, was heute Abend abgeht!“
„Was? Ich starre gar nicht! Spinnst du, Malfoy!“ widersprach Ron. Draco grinste und sah, dass Rons Augen erheitert blitzen. Dann sah er aber weg, um gleich darauf wieder hinzusehen, als Nic und Viktor am Boden lagen, eng umschlungen, keuchend, mit rotem Gesicht und aneinander gedrückt wie paarende Tiere.
„Ich … kann mir das nicht länger ansehen“, flüsterte Draco und ging raus. Eine Erektion zu unterdrücken, war immer schwerer geworden. Drinnen wurde gejohlt und geklatscht und so hörte er nicht, wie die Tür ging. Ron war zu ihm gekommen.
„Der Sport ist schon irgendwie pervers, oder?“
„Ach ja? Ist er das?“, fragte er pampig.
„Nein, ich meine … also nur, weil du gerade zufällig heute schwul bist, lässt du jetzt den Toleranz-Diktator raushängen, huh?“, brummte Ron verstimmt.
„Wenn du es genau wissen willst, bin ich nicht gerade heute zufällig schwul, sondern finde es gerade heraus. Dass man deine Sensibilität mit der Lupe suchen kann, ist schon klar. Verzieh dich einfach, Weasley.“
Ron blieb stehen und sah ihn schuldbewusst an.
„Entschuldigung, Malfoy. Das war … mir nicht so klar. Du klingst so, als … wenn du gut damit klar kommst und neugierig bist. Was eine gute Sache ist. Das Ringen finde ich trotzdem … sehr körperbetont und viel zu aufregend.“
„Zu aufregend? Oder einfach nur erregend, so wie ich? Gott, ich kann den Typen da drinnen einfach nicht mehr auf die Ärsche und die Genitalien gucken …“
Ron lachte ganz leise.
„Wenn es dich interessiert, es geht mir auch so. Aber ich hätte natürlich noch ein wenig länger durchgehalten.“
„Hah! Das sagst du jetzt. Warte es mal ab, bis Nic deinen Schwanz massiert und dann versuche mal noch an was anderes zu denken, wenn du ihn siehst!“
Das brachte Ron zum Erröten und zum Schweigen. Dabei sah er so entzückend aus, dass Draco beinah Schnappatmung bekam und ihn fast geküsst hätte.
„Ja, schon klar. Lass uns sehen, ob wir hier was Genießbares zu essen finden, hm?“
Das war eine gute Idee. Nicht allein, weil sie hungrig waren, sondern weil sie der Verführung entkommen wollten. Beide, wie Draco sehr gut begriff. Heimlich freute er sich darüber. Rons Offenheit und seine Naivität hatte durchaus Vorteile. Wäre Ron eher der introvertierte Typ, würde er sich in seiner Gegenwart noch unsicherer fühlen. So aber wusste er, dass es Ron auch nicht viel anders als ihm ging. Auch Weasley war neugierig, nicht abgeneigt und wusste vielleicht auch noch gar nicht, dass er auch (oder nur) Jungs mochte. Wenn das der Fall wäre …
Draco wagte nicht weiterzudenken. Zu bizarr war die Vorstellung mit dem Feind eine Liebensbeziehung zu beginnen. Ja, Draco dachte an Liebe und nicht allein an Sex, weil er wusste, dass er das auch woanders haben könnte. Wichtiger war ihm, dass es jemand gab, dem er vertrauen konnte und den er so sehr mochte, dass er gern mit ihm Sex würde haben wollen. Könnte Ron Weasley derjenige sein?
Darüber brauchte Draco in den kommenden Augenblicken nicht nachdenken, denn sie trafen auf einen der garstigsten Geister, die es laut Nic in diesen Gewölben gab.


In der Annahme, es wäre die Küche, drangen Ron und Draco wie Verbrecher und ausgesprochen umsichtig ein. Ihre Umsicht half nicht allzu viel. Auf den ersten Blick wirkte die Küche leer. Hungrig stürzten sie sich auf die Töpfe und sahen hinein. Sie waren alle leer. Enttäuscht sahen sie sich an, dann um. Ron entdeckte den vermeintlichen Kühlschrank und riss ihn schon, trotz Dracos Warnung auf.
Heraus kam eine übergroße, sehr fette, sehr hässliche Frau. Es war ein Geist, der in der einen Hand eine riesengroße Kasserolle hatte. Sie kreischte etwas auf Bulgarisch, was sie nicht verstanden. Aber sie verstanden, dass die Dame, der Küchenschutzgeist, wie Krum später erklärte, sauer auf sie war, weil sie unerlaubt in der Küche herum geschnüffelt hatten. Ron war auch der Erste, der losrannte. Draco folgte und schubste Weasley zur Seite, weil er schneller war. Der Geist verfolgte sie unter lauten bulgarischen Flüchen.
„Hey, du Arsch …“, rief Ron empört, der Rest ging in Geschrei unter. Ron holte wieder auf, sah ihn zornig an und gab ihm einen so festen Schubs, dass er in eine der leeren Ritterrüstungen fiel. Zumindest dachte er, sie wäre leer wie die Töpfe. Der Ritter lebte, irgendwie, und schleuderte ihn kräftig den Gang entlang. Deshalb schlidderte Draco ganz unfreiwillig auf seinem Hintern an Weasley vorbei und schrie dabei aus Leibeskräften. Auch Ron brüllte wieder angstvoll, denn der Küchenzombie schlug mit der Pfanne nach ihm. Er konnte ausweichen und so ertönte nur ein ohrenbetäubendes „POOOOOOOOOOOOIIIIIIIIIIIIIIING“ auf dem Steinboden. Draco kam wieder auf die Beine, packte Ron am Arm und zerrte ihn in einen Raum. Er warf schnell dir Tür zu und betete, dass den Geist das abhielt.


Es schien zu funktionieren. Schwer atmend blickten sie sich an.
„Himmel, ich habe mir fast in die Hose gemacht“, keuchte Ron. Sein Gesicht war sehr rot. Draco grinste.
„Nur fast?“, fragte er und legte seine Hand um seine Genitalien. Rons Augen wurden riesig, sein Mund ging auf, wieder zu, wieder auf, doch heraus kam nichts. Erst, als draußen jemand kräftig gegen die Tür schlug, was beide heftig zusammenzucken ließ, winkte Erlösung. Dem Schreck folgte Krums Stimme:
„Ron, Draco, seid ihr da drin? Ich bin es. Ich könnt rauskommen. Alles ist sicher.“
Erleichtert öffneten sie die Tür und blickten in einige grinsende Gesichter. Die bulgarischen Jungs fingen an zu lachen.
„Wie ich annehme, habt ihr Bekanntschaft mit Lady Vanya Gotvachova gemacht. Sie ist übrigens unsere Köchin. Falls ihr euch also bei ihr über den Lammeintopf beschweren wollt, nur zu.“ Wieder brüllten alle laut vor Lachen. Nic erlöste sie, indem er Draco demonstrativ den Arm um die Schulter legte und ihn abführte, wie einen Verbrecher.
„Keine Sorge, Hübscher. Wir haben für heute Abend bei ihr etwas bestellt, was ihr kennt. Allerdings halte ich es für sicherer, wenn wir es uns aufs Zimmer bringen lassen. Morgen hat sie wieder vergessen, dass ihr ihren Kühlschrank plündern wolltet. Gefällt dir das?“
Dracos Gesicht glühte. Vor Scham natürlich, weil die Bulgaren ihren lächerlichen Auftritt mitbekommen hatten. Vor Anstrengung ihrer Flucht. Aber auch vor Begeisterung, weil er glaubte, dass Ron auf seiner Seite war und er ihn nur überzeugen müsste.
„Fein“, antwortete er einsilbig.
„Sehr gut. Wir wollen doch, dass sich unsere Gäste wohlfühlen. Und jetzt erzähle mir doch mal, warum du beim Ringen weggelaufen bist?“, fragte Nic äußerst neugierig.
„Es war mir zu viel Pimmel und Hintern“, konterte er frech. Nic grinste und gab ihm einen Kuss. Direkt auf den Mund, einfach so. Er hörte hinter sich Rons überraschtes Keuchen und lächelt.
„Gute Antwort, Blondie.“


Nic hatte nicht zu viel versprochen. Wenig später brachten zwei jüngere Kinder zwei volle Tabletts mit allen möglichen Leckereien, die sie kannten. Für Hogwarts Verhältnisse wäre das ein normales Abendessen gewesen, hier kam es einem Festmahl gleich. Und ebenso gierig verschlangen sie fast alles. Währenddessen erzählten Nic und Viktor ausführlich über die Tradition des Ringens im Durmstrang.
„Und es ist nicht nur, weil ihr euch gern auf den Hintern seht?“, fragte Ron naiv nach. Nic lachte.
„Nein, ganz und gar nicht. Apropos Hintern …“
Er holte die Streichhölzer, brach von einem dem Kopf ab, mischte sie hinter dem Rücken und hielt sie allen hin. Diesmal war Nic selbst der „Betthase“, wie er mehrmals mit hörbarem Genuss betonte. Dann entschuldigte er sich ins Bad.
„Was macht er?“, wollte Draco neugierig wissen. Krum sagte jedoch nur:
„Dazu später mehr.“
Ron sah nach dem Ziehen des Streichholzes ein wenig enttäuscht aus, was Draco ungemein freute.
Sie zogen sich aus und inzwischen kam es Draco nicht mehr komisch vor. Er war zwar weder so muskulös wie Krum, noch so grazil und athletisch wie Nic, doch schämen musste er sich nicht. Ron sah sich wahrscheinlich anders, denn er hatte nach wie vor einen Gesichtsausdruck, als würde er gleich losflennen. Nic kam zurück, grinste anzüglich und meinte nur:
„Ich wäre dann soweit …“
Das Duschritual war somit eröffnet.


Jetzt, wo sie wussten, wie es lief, ging es einfacher. Viktor war derjenige, der vor Nic stand, ihm die Zunge in den Mund schob, seinen Hals und seine Schultern küsste und seinen harten Schwanz massierte. Ron und Draco standen auf jeweils einer Seite. Während Draco mit Begeisterung Nics kräftigen Arm einseifte, sah Ron recht zaghaft drein. Draco versuchte ihm unter den Wasserregen einen aufmunternden Blick zu senden, aber entweder wollte ihn Weasley nicht sehen, oder er sah ihn einfach nicht. Nicolai war ganz entspannt, bis auf seine Erektion. Manchmal tauschte er leise Sätze in seiner Heimatsprache mit Viktor aus, die ziemlich rau klangen. Mutig geworden, seifte Draco an Nics Schultern und Rücken rum und war zunehmend von Rons Schüchternheit oder seinem Unwillen genervt. Jähe packte er seine Hand und schob sie in seiner nach unten zu Nics Hinterteil. Weasley riss Augen und Mund auf, sagte aber nichts. Vorsichtshalber ließ Draco seine Hand auf der Rons liegen und seifte mit ihm an Nics Po herum. Dabei stieg seine eigene Erregung, vor allem, weil er Ron unablässig ansah. Weasley hatte zuerst den Blick gesenkt und sah vermutlich entsetzt auf ihre Hände. Gerade schob Draco nämlich seine Hand in Nics Poritze.
Aber dann sah Ron hoch. Seine Augen waren halb geschlossen und er schüttelte ganz leicht und ungläubig den Kopf, als verstände er nicht, wie er das hier gut finden konnte. Denn das tat er, sah Draco, der endlich in der Position stand Ron auf seine Männlichkeit zu schauen. Aus einem Büschel roter Haare reckte sich ein harter Penis nach oben. Draco sah auf die rötliche Spitze und musste den Mund öffnen, um zu atmen.
„Seift seine Beine ein!“, befahl Viktor und zumindest er reagierte sofort, indem er sich hockte und an Nics Waden begann sich nach oben zu seifen. Auch Viktor hockte vor Nic, während der sich mit seinen Händen nun über Krums Kopf an der Wand abstützte. Sein Schwanz war in Viktors Mund verschwunden.
Nur Ron stand noch.
„Los, Weasley, sei kein Feigling!“, zischte ihn Draco nun an und endlich hockte sich der Rotschopf auch.
„Das ist … beängstigend, Malfoy!“, flüsterte er ihm so leise zu, dass es Draco kaum hörte. Zumal Nic nun ein paarmal laut stöhnte. Seine Hände seiften sich nach oben, glitten zwischen Nics Lenden und berührten seinen Eingang. Sofort öffnete Nic seine Beine ein wenig mehr und streckte sein Hinterteil ein wenig nach hinten raus. Dracos Gesicht war heiß, seine Erektion vibrierte verlangend, als er vorsichtig einen Finger in Nic schob. Ron beobachtete ihn dabei, das merkte er aus dem Augenwinkel.
„Draco, ich …“, flüsterte Ron, doch wurde von Krum unterbrochen.


„Das reicht, Jungs. Wir machen im Bett weiter!“
Draco sah fragend zu seinem Mitschüler, doch der wich nun seinem Blick aus und griff sich ein Handtuch. Was wollte Ron ihm sagen? Hatte er ihn schon jemals mit dem Vornamen angesprochen? Es hatte sich gut angefühlt. Sage es nochmal, Ron – dachte Draco, als sie alle zusammen zurück ins Zimmer gingen.
Nic grinste und bekam von Viktor einen zärtlichen Klaps auf den Hintern, was seinen Penis auf und ab wippen ließ.
„In Position, Nici!“, befahl Viktor liebevoll und ging zu einem Schrank. Von dort aus sprach er weiter, während sich Nic aufs Bett kniete und gehorsam wartete.
„Da ihr beide ja noch recht unerfahren seid, will ich das Ganze auch richtig machen. Also, wir machen es ganz langsam und niemand wird gezwungen. Das ist wichtig, klar? Es soll Spaß machen und Lust bringen. Wenn ihr es tut, seid euch also sicher, dass der Andere es auch will. Malfoy?“
Draco nickte enthusiastisch.
„Ron?“
Ron zögerte, sah kurz zu ihm und nickte dann.
„Keine Sorge, es gibt auch heute nicht das volle Programm. Wir wollen euch ja nicht verschrecken. Was brauchen wir dafür?“
Viktor kramte im Schrank und holte eine große runde Dose raus.
„Das hier! Das ist …“ Er öffnete die Dose und Draco blickte in durchsichtigen, gelartigen Glibber.
„Iiiiihhhh“, gab Ron von sich. Viktor lachte leise.
„Das ist Glibberglitsch. Unsere Tränkemeisterin Missy Romanova stellt es her. Wenn ihr am Rezept interessiert seid, fragt sie ruhig. Sie gibt es euch. Vielleicht kann sie euer Tränkemeister für euch herstellen. Wie hieß er doch gleich?“
„Severus Snape!“, sagte Ron und Draco musste einfach bei der Vorstellung lachen, dass sie zu Snape gingen und ihm darum baten Gleitgel für sie herzustellen, denn nichts anderes war das Glibberzeug. Auch Ron musste breit grinsen.
„Fragt also Professor Snape. Dann brauchen wir noch … erinnert ihr euch an das Passwort unseres Zimmers?“
„Gurke!“, sagte der Rotschopf sofort.
„Richtig. Lady Vanya Gotvachova sorgt dafür, dass wir jeden Tag eine frische Gurke bekommen. Natürlich waschen wir sie vorher sorgsam.“ Schon beim Essen hatte Ron dauernd misstrauisch auf die ganze Gurke gestarrt, die mit auf dem Tablett gelegen hatte, die aber keiner der beiden Bulgaren angefasst hatte. Viktor ging die Gurke waschen und rief aus dem Bad:
„Ihr könnte aber auch was nehmen, was bei euch wächst. Ich habe gehört in der Muggelwelt gibt es sogar vibrierende Geräte, doch das ist uns suspekt. Wir mögen es lieber natürlich und praktisch. Mit Magie gehen auch viele Dinge, doch das ist dann die Profi-Liga. Noch nichts für euch. Also kommt her.“
Endlich gingen sie zu Nic, der ihnen mit offenen Lenden seinen Eingang präsentierte. Viktor machte es sich direkt hinter ihm gemütlich und hielt ihnen die offene Glibberdose hin.
„Nehmt einen ordentlichen Schwung!“, befahl er ernst. Er selbst nahm eine Menge und verteilte es zwischen seinen Händen und der Gurke. Bevor er sie aber benutzte, begann er mit seinen glitschigen Händen über Nics Hintern zu streicheln. Draco der sich mit heißen Wangen das Glibberzeug noch immer verlegen in den Händen verrieb, wich Nics Grinsen und Rons roten Ohren aus. Die Neugier, was Viktors Finger taten, war dann aber doch zu groß und er sah hin. Ein wenig kam er sich dabei vor, wie damals, als ihnen Professor Sprout zum ersten Mal gezeigt hatte, wie man Alraunen eintopfte. Eigentlich wollte er es nicht sehen, schaute aber doch fasziniert dabei zu, wie Viktor den Ringmuskel mit seinen Fingerspitzen weich massierte. Durch das Glibberzeug glänzte Nics Muskel rot und einladend. Immer wieder öffnete er sich leicht und zog sich wieder zusammen. Lust schoss in Draco so heftig nach oben, dass er nur noch durch den Mund atmen konnte. Auch Ron tat das, sah er mit einem schnellen Blick. Immer wieder drang ein Finger von Viktor ein und er fragte manchmal auf Bulgarisch, manchmal auf Englisch, ob es Nicolai gefiel. Der bestätigte das und man sah und hörte es. Sein Eingang wurde weiter und machte glitschige Geräusche. Schon passten zwei Finger hinein und Nics Keuchen wurde dabei ein wenig tiefer.
„Malfoy, nimm Nics Schwanz in die Hand und massiere ihn!“, befahl Krum auf seine typisch knappe Art, die nicht böse gemeint war. Draco legte seine linke Hand auf Nics eine Pobacke und griff mit der anderen nach vorn. Seine Erektion war steinhart und Nic zuckte ein bisschen lustvoll zusammen, als er begann sie zu reiben.
„Ron, löse mich ab!“
Ron wimmerte auf, ob aus Furcht oder Lust, war nicht ganz ersichtlich. Aber er gehorchte und massierte Nics geweiteten Eingang weiter. Zufrieden stellte Draco dabei fest, dass es Ron gar nicht kalt ließ. Krum präparierte die Gurke nochmal mit Unmengen an Glibberglitsch und fragte dann Nic:
„Bereit, Süßer?“
„Unbedingt!“, kam die dunkle Antwort, dabei bewegte er seinen Unterleib ein paarmal gierig, so dass sich sein Schwanz in Dracos hohler, glitschiger Hand ganz von selbst vor und zurück bewegte. Dabei stöhnte er schon erwartungsvoll und hielt dann wieder still, als Viktor das Ende der Gurke ansetzte. Unter kleinen Bewegungen nach vorn und zurück, glitt er immer tiefer in den Eingang und weitete ihn dabei noch weiter. Dabei war er sehr vorsichtig und erklärte Ron und Draco, dass das Glibberzeug notwendig wäre, um sich nicht unnötig zu verletzen. Draco war ein paar Momente derart entrückt, dass er vergaß Nics Penis zu massieren.
„Oh Gott …“, keuchte Nic erregt, als Krum die leicht gebogene Gurke unter feuchten Geräuschen nun problemlos vor und zurück schob. Draco konnte kaum noch hinsehen, so sehr machte ihn der Anblick heiß. Er sah zu Ron, der ebenso begierig zusah. Krum erklärte nun, dass sich Nic vorhin einer Art Reinigung unterzogen hatte.
„Das geht ganz einfach mit Magie. Man braucht dazu nur warmes Wasser. Wenn ihr mögt, zeigen wir es euch. Es ist einfach angenehmer, wenn alles sauber ist. Denn man kann nicht nur mit den Fingern arbeiten, sondern auch mit Mund und Zunge. Denkt aber daran, das Glibberzeug erst anschließend zu benutzen. Es schmeck nämlich nicht so gut. Das machen wir vielleicht morgen. Ron, du bist dran.“
Ron wollte nach der Gurke greifen, aber Viktor sagte:
„Ich meinte, löse Draco ab!“ Ron tat es grummelnd und warf Draco dabei einen bockigen Blick zu.
Draco durfte an die Gurke und bemühte sich so sanft zu sein, wie es ging. Sein Puls raste, zwischen seinen Beinen, zog es schmerzhaft süß und am liebsten würde er die Gurke wegnehmen und seinen eigenen Penis in dem feuchten Loch versenken. Krum schien ihm das anzusehen, denn er sagte gebieterisch:
„Nicht heute, Malfoy!“
Nic stöhnte nun fast dauerhaft und hatte sichtlich Mühe seinen Unterleib nicht zu hektisch zu bewegen.
„Draco, hilf Ron und bringt es zu Ende. Es gäbe noch Platz an Nics Hoden.“
Ihre Blicke begegneten sich und Draco entdeckte zum ersten Mal in Rons Augen ein seltsames Feuer, was ihn anzog. Mal ausnahmsweise sah Ron nicht albern, kindisch und unfähig aus, sondern ernsthaft interessiert und regelrecht fanatisch eine neue Erfahrung zu machen.
Draco legte seine rechte Hand um Nics Hoden, die sich schon startbereit zusammengezogen hatten und massierte sie leicht. Ron rubbelte an seiner Erektion und es schien nicht so übel zu sein, denn Nic hatte den Kopf hängen lassen und keuchte nur noch schnell und tief. Es war regelrecht in seiner Hand zu fühlen, wie sich der Samen auf den Weg machte und dann stöhnte Nic tief. Sein Körper krümmte sich ein paarmal lustvoll zusammen und er ejakulierte unter einem harten Stöhnen.
Krum entfernte die Gurke mit einem feuchten Plopp und Nic sank nach vorn auf den Bauch. Er hatte die Augen geschlossen und ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen.
„Und wir?“, fragte Ron panisch und starrte unverschämt auf Dracos Erektion. An seiner Hand war Nics Samen und irgendwie schien ihm das nicht so bewusst zu sein, als er sich die Haare aus der Stirn strich.
„Nun, Nic war heute der Betthase. Ihr seid vielleicht morgen wieder dran, wenn das Schicksal euch hold ist. Weiter geht es heute nicht. Wollt ihr mehr, müsst ihr selbst dafür sorgen. Ich für meinen Teil, bin hundemüde.“
Da sie in Nics Bett waren, verließen sie es nun. Nic säuberte sich und sein Bett, Krum zog sich seine Schlafsachen an und Ron verschwand im Bad. Draco saß ein wenig unglücklich in seinem Bett und sah auf seinen noch immer harten. pochenden Schwanz.
War ganz schön frustrierend, dachte er und legte sich enttäuscht unter seine Decke. Irgendwann kam Ron zurück und es kehrte Ruhe ein.
„Gute Nacht!“, sagte Viktor schläfrig und jeder antwortete ihm.
Irgendwie mochte er diesen Viktor ziemlich gern, dachte Draco. Er war wie ein großer Bruder, der die Geduld aufbrachte, den kleinen dummen Kindern etwas beizubringen. Nic war eher wie sie, nur reifer und einfach nicht so verklemmt. Wenn Draco mit seiner Vermutung richtig lag, war Nic in Viktor verliebt. Trotzdem hatten sie eine Art lockere Beziehung, um nicht zu sagen, war sich Draco unsicher, ob Krum überhaupt homosexuell war, oder einfach nur so offen und pragmatisch in seiner Art.
Und was war mit ihm und Ron? Seit sie hier waren, kam Draco nicht mehr drum herum sich einzugestehen, dass er Jungs mochte. Das war im Grunde kein unlösbares Drama. Schlimmer war, dass er wohl irgendwas für den dämlichen Weasley empfand. War er verliebt in Ron? Und wenn ja, würde der jemals seine Gefühle erwidern? So wie er sich anstellte, sah es nicht danach aus. Was schade war.
Aber kalt ließ es Ron scheinbar auch nicht, wenn er seinen Badbesuch nach Nics Befriedigung richtig interpretierte. Was aber auch bedeutet, dass er heute Nacht nicht zu ihm kommen würde.


„Schläfst du, Ron?“, fragte er gefühlte drei Stunden später. Denn so lange lag er bestimmt schon wach.
„Ich hole dir keinen runter, Malfoy, falls du das willst!“, hörte er Ron nach einer ganzen Weile.
„Nein, musst du nicht. Aber … können wir … reden?“
Erst dachte Draco, dass er wohl keine Antwort mehr bekommen würde, doch dann raschelte es in Weasleys Bett.
„Gut, komm rüber!“
Mit klopfendem Herzen wechselte Draco das Bett und drückte sich eng an Ron, der keinen Platz zum Ausweichen hatte.
„War heiß, oder?“, begann er.
„Ja.“
„Ja? Mehr hast du dazu nicht zu sagen?“
„Was willst du hören? Dass ich auf Jungs stehe?“
„Zum Beispiel …“
„Nein, keine Ahnung, Malfoy. Ehrlich …“, murrte Ron. Beide schwiegen eine Weile, bis Ron etwas sagte, was Draco tief berührte.
„Ich denke, es muss mehr passieren, als das man sich Lust verschafft. Vielleicht muss man das tiefe Bedürfnis haben jemanden zu küssen, weil man es sonst nicht mehr aushalten kann oder das Gefühl hat zu sterben, wenn man es nicht tut. Und dann ist es doch am Ende egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.“
„Ich … würde dich gern küssen“, flüsterte Draco rau in die Nacht.
„Du bist doch nur aufgegeilt, Malfoy. Darauf gebe ich echt nichts …“, sagte Ron und hatte damit vollkommen recht. Das verstand sogar Draco, der ab sofort nichts mehr sagte. Sein Kopf lag an Rons Schulter, ihre Körper berührten sich der Länge nach und ohne, dass er es merkte, schlief Draco recht schnell ein. Erst am Morgen würde er merken, dass es Ron nicht übers Herz gebracht hatte ihn aus seinem Bett zu entfernen und stattdessen selbst in Dracos Bett gegangen war.

So hatte er auch nichts von Rons Tränen gemerkt, die er weinen musste, weil er so überfordert mit der Situation war, dass er sich keinen Rat wusste. War er immer davon ausgegangen Mädchen, speziell Hermione Granger zu mögen, fühlte er sich nun jeden Tag mehr von diesem widerlichen Malfoy angezogen. Und es lag nicht mal an all den aufregenden neuen Körperbetätigungen, sondern an seinem offenen Lächeln, was er bis dahin nie an ihm wahrgenommen hatte. Draco hatte wundervolle Augen, wenn er gut gelaunt war. Und das schien er hier ständig zu sein. Es schien ein komplett anderer Junge zu sein, als der düstere, fiese Kerl, der sie in Hogwarts ständig tyrannisiert hatte.
Diesen Draco Malfoy mochte er sehr, obwohl seine Sprüche immer noch frech waren.
Und das war extrem verwirrend.
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