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~second chance for an Uchiha~

von Shardin
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Kakashi Hatake Madara Uchiha Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sasuke Uchiha
15.06.2020
29.11.2020
15
26.908
4
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Dieses Kapitel
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22.11.2020 1.828
 
Madaras Sicht:
Wieder in Konoha:
Ich ging gerade zur Tür da es geklingelt hatte. Die Person die ich sah als ich öffnete war keine geringere als Tsunade welche mir eine Hand in den Bauch rammte und mich somit kurz zum zusammensacken brachte, was ausreichte damit sie mir eine Spritze geben konnte. Wer außer ihr konnte auch so gezielt zuschlagen… mit ihrem medizinischen Wissen war sie mir eben doch voraus.
Als ich wieder erwachte, lag ich wieder einmal nur halb bekleidet da und wurde vom 5. Hokage angesehen.
„Du hast dir schon wieder Zugang verschafft? Was bringt es dir? Ich könnte dir alles auch einfach in einem Genjutsu zeigen.“
„Es hilft mir einiges zu verstehen und einzuschätzen wie es dir derzeit geht. Dein Körper hat das Mittel dieses Mal langsamer abgebaut. Ich könnte nun also darauf schließen das es dir schlechter geht als beim letzten Mal obwohl du besser aussiehst. Aber ich wüsste gern was du dazu sagst.“
„Was ich dazu sage? Das ich scheinbar langsam Angst haben muss, jedes Mal wenn ich dich sehe betäubt und untersucht zu werden.“
„Naja soweit wäre es nicht gekommen wenn du meiner Einladung ins Krankenhaus gefolgt wärst.“
„Deine Schülerin hasst mich, ich wollte ihr nicht begegnen.“
„Und warum nicht? Hat sie dich schon mal verletzt?“
„Nein...ist ja auch egal, ich will ihr einfach nicht so oft begegnen.“
„Das klingt als wäre da was zwischen euch vorgefallen… was ist mit den anderen? Naruto und Sasuke, wie stehst du gerade zu denen?“
„Sie sind doch inzwischen aus dem Krankenhaus raus oder? Mit ihnen hatte ich mich gut verstanden.“
„Und mit Sakura ist es immer noch nicht besser geworden? Kakashi hatte mal erzählt das es Schwierigkeiten zwischen euch gab.“
„Hast du denn nicht gesehen was für Schwierigkeiten?“
„Nein, soweit konnte ich noch nicht vordringen. Die ältesten Erinnerungen sind nicht gerade einfach zu verkraften… der Tod deiner Brüder tut mir leid...besonders der von Izuna. Tobirama ist ja einer meiner Vorfahren, ich fühle mich ein wenig schuldig, dass meine Familie ihn dir genommen hat.“
„Tsunade… du kannst ihn nicht zurückbringen, genauso wenig wie jeder andere hochqualifizierte Ninja hier. Selbst Orochimaru ist nicht dazu in der Lage, und ich würde gar nicht wollen das ER ihn zurückholt. Mein Bruder würde genauso gehasst werden wie ich auch wenn er immer pflegeleichter war und nicht so aufmüpfig und arrogant wie ich. Aber ich bin mir sicher auch er würde Konoha mit seinem Leben schützen.“, Tsunade nickte.
„Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Er hätte dir vielleicht den Weg zum Hokage geebnet.“
„Leute wie ich, werden kein Hokage. Ich kann alles für das Dorf geben, mein Leben riskieren...man würde mich ja doch nicht akzeptieren. Und ich weiß auch nicht ob ich das will. Im Moment kann ich mehr für Konoha tun.“
„Vielleicht hast du damit recht...aber auch Naruto wurde früher nicht akzeptiert und nun wird er von allen geschätzt. Wenn du das erreichst bist du doch schon ein gutes Stück voran gekommen.“
„Schon...es würde mir reichen wenn ich in Frieden mit allen Leben könnte…“
„Das wirst du auch irgendwann erreichen. Ich vertraue da ganz auf dich. Wie sieht es inzwischen aus? Darf Kakashi etwas hiervon erfahren?“, ich schüttelte meinen Kopf.
„Das bleibt unter uns. Ansonsten verteidige ich mich das nächste mal mit einem Genjutsu gegen dich.“
„Du kommst das nächste mal einfach zur Untersuchung ins Krankenhaus und alles bleibt unter uns okay?“, ich seufzte.
„Du lässt nicht locker oder? Du willst mich unbedingt an diesen Ort kriegen.“, sie nickte.
„Es wird schon nichts passieren und wenn doch werde ich dich verteidigen.“, was ich davon halten sollte wusste ich nicht...aber wenn der 5. Hokage hinter mir stand konnte Sakura ihren Zorn vielleicht ein wenig zurückhalten. Zumindest hoffte ich das.
Nach dem Tsunade gegangen war zog ich mich wieder an und trank einen Schluck Sake. Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei ins Krankenhaus zu gehen auch wenn die Untersuchung noch ein Weilchen entfernt war.


In der Akademie:
Irukas Sicht:
Ayumi bestand die Prüfung entgegen meiner Vermutung mit Bravur. Sie war vor ein paar Monaten nicht in der Lage gewesen und nun gelang es ihr ohne Probleme den Kampf zu gewinnen. Es wunderte mich. War sie von allein so stark geworden? Ich beschloss in der Pause zu ihr zu gehen.
Yuki, ein anderes Mädchen mit schwarzen Haaren und blauen Augen stand bei ihr.
„Ayumi, könnte ich dich mal kurz sprechen?“, sie nickte und folgte mir.
„Du hast dich sehr verbessert seit dem letzten Kampf. Dürfte ich fragen ob dir jemand beim Training geholfen hat oder ob du es alleine warst?“, sie sah ein wenig unsicher aus.
„Ähm… ich hatte einen Lehrer...“, sie sah verlegen zur Seite. Wenn jemand es schaffte einen fast Hoffnungslosen Fall wie sie in ein paar Monaten so gut werden zu lassen… vielleicht könnte diese Person auch den anderen Schülern weiter helfen...
„Und wer war das?“
„Ich darf ihn nicht verraten...das habe ich ihm versprochen.“
„Und warum möchte er das du uns nicht verrätst wer er ist?“
„Er hat viel zu tun und ist lieber allein… das Training mit mir hat er inzwischen auch beendet.“
„Das ist schade...bist du sicher das man nicht mit ihm über eine Nachhilfestunde für alle reden könnte?“, sie zuckte mit den Schultern.
„Ich weiß nicht...ich kann versuchen ihn morgen herzubringen...aber ich kann nicht versprechen das er kommt.“, ich nickte, das war ein Forschritt.
„Ich danke dir schon mal dafür das du es wenigstens versuchst.“

Am Nachmittag:
Ayumis Sicht:
Ich ging zum See wo wir immer trainiert hatten. Er lag im Gras und hatte die Augen geschlossen, wie bei unserer 1. Begegnung. Ich setzte mich leise neben ihm. Ich sah auf den See und überlegte wie ich ihn ansprechen könnte.
„Sprich es einfach aus.“, hörte ich ihn sagen und sah zu ihm, er hatte die Augen immer noch geschlossen.
„Ich hab die Prüfung heute bestanden. Einer unserer Lehrer kam danach zu mir und wollte wissen ob ich von allein so gut geworden bin oder Hilfe hatte. Ich habe doch nicht verraten aber gesagt das ich einen Lehrer hatte. Und der Akademielehrer würde sich nun freuen wenn du allen eine Nachhilfestunde gibst.“
„Hast du zugesagt?“
„Was? Nein, ich habe gesagt ich werde versuche dich dorthin zu bringen aber das ich nichts garantieren könnte.“, nun schlug er seine Augen auf. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube noch nie so schwarze Augen gesehen… ich wurde ein wenig rot.
„Also liegt es jetzt an mir, ob ihr etwas lernt oder nicht?“, wollte er wissen und ich nickte zaghaft.
„Wenn man es so ausdrückt ja.“
„Habe ich denn eine Wahl wenn Konoha noch ein paar Jahrzehnte fortbestehen soll?“, nun schüttelte ich den Kopf, er lächelte ein kleines bisschen, zumindest glaubte ich das.
„Dann bringst du mich morgen zur Akademie… aber nur dieses eine mal okay?“, ich nickte.


Am nächsten Tag:
Wir trafen uns in einem Viertel in der Nähe der Schule. Ich nahm mir seine Hand und zog ihn zur Schule. Es waren bereits alle in den Klassenräumen, nur Iruka und ein anderer Lehrer mit kurzen braunen Haaren waren im Lehrerzimmer. Ich klopfte an. Iruka öffnete die Tür und sah mich an.
„Ich hab ihn hergebracht...“, nun zeigte ich auf den schwarzhaarigen hinter mir. Iruka schien leicht schockiert.
„Madara Uchiha… Ayumi… du hast von ihm gelernt?“, ich nickte.
„Ja, er ist ein wirklich guter Lehrer.“, erklärte ich nun und verstand nicht was mein Sensei hatte.
„Ich glaube das mit der Nachhilfestunde war doch keine so gute Idee.“, kam es nun von Iruka.
„Aber… warum? Was hat er denn gemacht?“
„Du bist zu jung um das zu verstehen Ayumi.“, bekam ich nun zu hören, Madara atmete entnervt aus und ich hatte Angst das er einfach so ging.
„Ayumi, du bist nicht zu jung dafür, du bist nur nicht so geblendet und eingeschränkt im denken wie die Erwachsenen von heute.“, sagte er nun und ich befürchtete das er nun wirklich ging. Er ging auf die Knie damit wir mehr auf Augenhöhe waren, sah nun ein wenig zu mir auf und sagte: „Du bist ein wunderbares Mädchen und gibst jedem noch eine Chance. Behalte dir das in deinem Herzen okay?“, ich nickte. Er legte eine Hand auf meinen Kopf und streichelte kurz mein Haar. Dann stand er wieder auf.
„Da ich hier nicht erwünscht bin, werde ich nun gehen. Wenn du meine Hilfe wieder brauchst kannst du gerne kommen… für die anderen sieht es schlechter aus, aber das liegt nicht mehr in meiner Hand. Lass dich nicht unterkriegen kleine.“, und damit ging er, mir stiegen Tränen in die Augen.
„Sie sind so gemein Sensei Iruka. Er hat sich bereit erklärt den anderen zu helfen und sie vergraulen ihn. Das hat er nicht verdient. Er hat ihnen nichts getan. Sie sollten sich schämen. Er hat mir geholfen als sie und die anderen Lehrer weggesehen haben. Er hat mich stark gemacht! Sie haben einfach weggesehen als die anderen mich tagtäglich geärgert haben. Vielleicht sollte ich mich nur noch von ihm trainieren lassen. Da werde ich ein besserer Shinobi als bei ihnen!“, und damit rannte ich davon. Raus aus der Schule, nicht nach Hause, nicht zum See. Ich rannte einfach bis ich nicht mehr konnte. Es tat mir so leid das ich ihn gebeten hatte den anderen zu helfen. Er wurde meinetwegen gedemütigt und hatte trotzdem noch nette Worte für mich über.

Kakashis Sicht:
Iruka stand in meinem Büro und erklärte mir das Madara eine Schülerin der Akademie trainiert hatte wodurch sie die Prüfung bestanden hat. Ich verstand sein Problem nicht, war das doch etwas gutes und es wunderte mich das Madara einem kleinen Kind so sehr geholfen hatte und sogar bereit gewesen war den Anderen Akademieschülern eine Trainingseinheit zu geben. Ich dachte immer er verbringt die Zeit am See allein aber er hatte einer kleinen geholfen sich gegen Mobbing zur Wehr zu setzen.
„Iruka wieso hast du ihn die Trainingseinheit nicht machen lassen?“
„Kakashi er hat im Krieg so viele getötet, was ist wenn er uns als nächstes lyncht?“, ich schüttelte den Kopf.
„Wiederholst du deinen Fehler ein weiteres Mal ohne es zu merken?“, er sah mich irritiert an.
„Du hast das gleiche auch mit Naruto gemacht. Auch er wurde nicht akzeptiert weil alle in ihm ein Monster gesehen haben. Und jetzt machst du das gleiche mit Madara. Ich dachte du hättest daraus gelernt.“, Irukas Augen weiteten sich schockiert und er sah zu Boden.
„Ich… Es… Ich wollte nicht das sich das ganze wiederholt… aber er macht mir Angst.“
„Er ist eigentlich ziemlich nett und vollkommen in Ordnung wenn man ihm eine Chance gibt. Er riskiert ständig sein Leben für das Dorf und niemand dankt es ihm...er tut es trotzdem. Ich bewundere ihn dafür, ich selbst wäre nach der Sache mit meinem Vater beinah vom rechten Weg abgekommen.“, Iruka nickte und sah aus als täte es ihm leid.
„Meinst du eine Entschuldigung würde etwas bringen?“, ich zuckte mit den Schultern.
„Du kannst es versuchen, wie er darauf reagiert kann ich nicht sagen.“
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