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Experiment

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Sesshoumaru
14.06.2020
27.10.2020
6
7.065
2
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04.07.2020 832
 
Lina rollte immer tiefer und schließlich landete sie im Fluss. Die Strömung war so stark, dass sie immer weiter und weiter getrieben wurde. Sie hatte Schmerzen und drohte zu ertrinken. Sie schwamm parallel gegen den Strom an, so dass sie sich dem Ufer immer näherte. Aber die Steine waren rutschig, so dass sie immer weg rutschte. Schließlich konnte sie sich an einem Ast festhalten, der bis ins Wasser ragte. Sie hustete und zog sich ans Ufer, wo sie liegen blieb. Während sie da lag, spuckte sie sehr viel Wasser aus. Doch konnte sie alles um sich herum hören.
Sie hörte das Rascheln der Blätter von Büschen und Bäumen, das Rauschen des Flusses, in dem sie mit ihren Beinen noch steckte. Aber dann hörte sie etwas, das in der Natur nicht vor kam. Schritte. Das waren eindeutig Schritte, die das Gras zum rascheln brachten. Diese blieben genau vor ihr Stehen.
Sie sah auf und sah einen Mann. Ihr Blick war noch ganz verschwommen, so dass sie nur die Umrisse sehen konnte. Aber was sie sah, war wirklich gut aussehend. Sie streckte die Hand nach ihm aus, aber drohte dabei zurück ins Wasser zu rutschten. Doch gerade, als sie dachte, dass sie zurück in die Tiefe des Flusses gerissen wird, packte sie eine Hand und zog sie auf die Beine. Aber sie konnte sich nicht auf diesen halten und knickte immer wieder weg.

Mit einer Hand hob er sie hoch und trug sie davon. So nah an seinem Gesicht, sah sie seine Züge genau. Und wenn sie schnell blinzelte, konnte sie sehen, wie er aussah. Er war um die 20 vielleicht 25 aber nicht älter. Sein Gesicht hatte weiche Züge und auf der Stirn hatte er einen Mondsichel. 3 Striche waren an seiner Wange zusehen.
„Wohin bringst du mich?“fragte sie leise, doch er antwortete nicht. „Wer bist du?“
„Sessomaru sama.“rief jemand, ehe er antworten konnte. Aber es sah auch nicht danach aus, als hätte er ihr antworten wollen.
Er trug sie zu einem zwei köpfigen Wesen, auf dem ein kleines Mädchen saß. Alles was Lina sah, war dass sie schwarze Haare hatte.
„Rin, mach platz.“sagte Sessomaru und Lina lief ein Schauer über den Rücken.
Er war nicht unangenehm, im Gegenteil. Seine Stimme war wunderschön. Sanft, so ruhig und freundlich. Aber er wirkte auch etwas unnahbar. Als wollte er niemanden so nah an sich heran lassen.
Das kleine Mädchen rutschte von dem Wesen, diesem Tier herunter, so dass Lina nun auf dessen Rücken liegen konnte. Rin sah neugierig zu Lina, die immer noch ab und an Wasser aushustete. Jeder andere Mensch, wäre schon tot, aber Lina spürte, dass sie Wasser in der Lunge hatte. Und sie konnte nur kleine Mengen aus atmen und wieder ausspucken.

Sie zog sich etwas hoch, so dass sie leicht an einen der Köpfe lehnte. So konnte sie besser abhusten. Während sie unterwegs waren, wechselte sie immer von einem Kopf zum anderen. Sie wollte das Wesen nicht überanstrengen, weil sie gegen es lehnte. Als das Wasser dann aus ihrer Lunge war, sah sie sich um. Sie waren aus dem Wald raus und liefen über eine große Wiese.
„Was denkt sich Sessomaru dabei, dieses Mädchen hier her zu bringen?“fragte eine Kröte leise.
„Eine Kröte?“Lina hob eine Augenbraue.
„Was erlaubst du dir. Ich bin Jaken, der treuergebene Diener von Sessomaru sama.“sagte Jaken empört.
„Und siehst dennoch aus, wie eine Kröte.“sagte Lina, ohne die Spur von Angst oder sonstigen.

Sessomaru drehte leicht den Kopf und sah sie aus dem Augenwinkel an. //Komisches Mädchen und dennoch weckte sie in mir das Bedürfnis ihr zu helfen.//
„Ich bin Rin.“stellte sich Rin vor und kletterte auf das Wesen. „Das ist Aun.“
Sie stellte es vor, als wäre es ihr Haustier oder so. Aber irgendwas sagte Lina, dass Aun nur Rin beschützte und so, weil Sessomaru es so wollte. Als würde er jedem hier Befehle erteilen.
„Ich bin Lina.“stellte sie sich nun auch vor.
Sessomaru sah sie an und blieb stehen. „Du riechst nach Inuyasha.“
„So hieß der Hanjo mit dem Kagome unterwegs war. Sie haben mich mit genommen, als ich aus Versehen in dieser Zeit gelandet bin.“meinte Lina und fragte sich, warum ihr Herz schneller schlug, so bald er sie an sah.
„In dieser Zeit?“fragte Sessomaru.
„Ich komme aus der selben Zeit wie Kagome. Weit in der Zukunft halt.“sie stellte sich auf Aun hin und sprang über dessen Köpfe hinweg. Sie landete elegant neben Sessomaru. „Ich muss gehen.“
Sessomaru sah sie an und kurz huschte etwas über sein Gesicht. Faszination?
„Ach und danke.“meinte sie, als sie gehen wollte.
Sessomaru wusste nicht warum er es tat, oder wann er entschieden hatte, die Hand nach ihr auszustrecken. Aber er packte sie am Arm und hielt sie zurück.
„Was?“fragte sie verwirrt und erneut schlug ihr Herz schneller.

„Du findest ihn eher, wenn du mit uns reist.“meinte Sessomaru. //Warum will ich nicht, dass sie geht?//
„Na gut.“meinte sie.//Warum will ich nicht gehen?//
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