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Experiment

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
OC (Own Character) Sesshoumaru
14.06.2020
27.10.2020
6
7.065
2
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27.06.2020 1.028
 
Sie lief durch den Wald und war wegen der Hitze bald erschöpfte. Aber ihre Sinne waren auf Vorsicht geprägt. Was sollte sie nun tun? Weiter gehen, bis ein Dorf ihren Weg kreuzte, oder kämpfen. Sie hatte keine Waffe, was ihr das Kämpfen erschweren würde. Und sie würde nur ungern ihre Angel zerstören. Außerdem kannte sie sich hier nicht aus, so dass sie sich ihrem Gefühl nach durch den Wald bewegte.
Irgendwann lichtete sich der Wald und sie kam zu einem Weg, der parallel zu einem Fluss verlief. An dem Fluss saßen Leute und einen davon erkannte sie. Es war dieser Junge, der sie entdeckt hatte, als sie aus dem Brunnen geklettert war.
Er drehte sich ruckartig zu ihr um. „Du bist doch das Mädchen aus dem Brunnen.“
„Das Mädchen aus dem Brunnen?“fragte ein Mädchen, dass eine Schuluniform trug.
Lina sah sich das Mädchen an und merkte, dass sie anders war, wie die anderen. Sie sah gepflegter aus, nicht dass die anderen ungepflegt waren, aber dieses Mädchen sah aus, als wüsste sie was Seife war.
„Wie heißt du?“fragte das Mädchen sie.
„Lina.“sagte sie ruhig. „Und du?“
„Ich bin Kagome, das sind Inuyasha, Miroku, Shippo und Sango.“stellte sie, nicht nur sich, sondern auch die anderen vor.
„Wie kamst du in den Brunnen?“fragte Inuyasha ziemlich gereizt, wie ihr vor kam.
„Ich hatte mich darin versteckt, aber da war er noch in einer Hütte.“sagte Lina und ging seitlich an ihnen vorbei. „Ich werde nun gehen.“

„Ach bleib doch.“meinte Kagome. „Denn es ist gefährlich in der Zeit der kriegerischen Zeiten.“
„Wir sind in der Vergangenheit?“fragte Lina, die stehen blieb und zu ihr Kagome.

„Ja und hier sind viele Dämonen.“sagte Sango.
„Hm...danke für die Warnung.“sie war immer noch sehr ruhig.
„Du akzeptierst das schnell.“sagte Miroku und wollte ihre Hände nehmen.
Lina wich sofort einige Schritte zurück. „Lass das.“

„Du solltest mit uns reisen.“sagte Inuyasah, als deren Sache gepackt waren und stand neben ihr, aber sah den Weg hoch.
„Wenn das in Ordnung ist.“meinte Lina. „Aber halte den Mönch von mir fern.“

Kagome sah erstaunt drein, aber sie sagte nichts dazu. Miroku versprach ihr nicht zu nahe zu komme und so reiste Lina mit ihnen. Sangos wissen über die Dämonen fand sie interessant.
„Sango, woher hast du deine Waffe?“fragte sie.
„Oh die ist selbst gemacht.“meinte Sango.
„Wie hast du das gemacht?“fragte Lina. „Ich würde auch gerne eine Waffe haben. Ich will mich nicht einfach von euch beschützen lassen.“
„Gute Einstellung.“meinte Inuyasha. „Wir suchen aber Naraku.“
„Naraku?“Lina legte den Kopf schief.

Kagome erklärte ihr dann quasi die ganze Welt hier. Sie erzählte ihr von dem Shikonotama und wie es zersplittert wurde. Da lächelte sie das erste mal seit langem wieder. Und allein davon taten ihr die Wangen etwas weh. Aber irgendwie tat es ihr auch gut. Kagome lächelte zurück und erzählte dann von Naraku der wohl einer war, der überall seine Finger im Spiel hatte, so dass ihn jeder hasste.
„Er klingt wie die Männer, die mich gefangen hielten.“sagte sie, ohne darüber nach zudenken.
„Die Männer?“fragte Inuyasha.
„Ich sag nichts mehr.“sagte Lina, die etwas zu spät bemerkte, was ihr da raus gerutscht war.
Inuyasha wollte was sagen, aber Kagome hielt ihn davon ab. „Sie muss nichts sagen, wenn sie nicht will.“

Lina durfte mit Sango auf Kiara sitzen. Sie mochte Sango und redete mit ihr viel über Dämon. Kagome war dennoch überrascht. Lina war eindeutig aus ihrer Zeit und doch glaubte sie so schnell an Dämon. Kagome selbst brauchte lange, bis sie alles als wirklich abgetan hatte. Sie hatte noch lange gedacht, dass alles hier nur ein Traum war.
Lina lehnte sich irgendwann an Sango an und schlief ein. Sie hatte schon seit Tagen nicht geschlafen, so dass sie einfach den Schlaf nun brauchte. Und bei Sango fühlte sie sich sicher.
„Sie scheint so erschöpft.“sagte Sango, die Lina hielt, damit sie nicht von Kiara fiel.
„Sie kommt aus meiner Zeit, das sehe ich an der Kleidung.“Kagome sah Lina an. „Und sie sieht so aus, als hätte sie Tage lang nicht geschlafen, oder sehr wenig nur.“

„Was sie wohl durchgemacht hat?“fragte Miroku. „Besonders da sie mich nicht in ihrer Nähe haben will.“
„Vielleicht hat sie dich direkt durchschaut.“sagte Shippo, der auf dessen Schulter geklettert war.

„Ich mach doch nichts.“sagte Miroku unschuldig.
„Sie hat bestimmt erkannt, dass du deine übliche Frage stellen wolltest.“sagte Shippo.

„Was meinst du?“sagte Miroku weiterhin, als wüsste er von nichts.
„Willst du meine Kinder bekommen?“sagte Shippo und ahmte Miroku nach.
„Nun sie ist nicht interessiert, wie man schon sieht.“er seufzte.
„Also wolltest du doch.“Sango sah beleidigt zur Seite.
Sie redeten noch eine Zeitlang, ehe sie zu einem Dorf kamen. Durch den Lärm aus dem Dorf, da alle am arbeiten waren, wurde Lina wach.
„Wo sind wir?“fragte sie und setzte sich gerade hin, ehe sie von Kirara runter sprang.
„In einem Dorf.“meinte Inuyasha, der Lina auf Anhieb mochte. //Ihr Duft ist angenehm//

Sie ging langsam zu einem Brunnen, wo sie sich etwas Wasser hoch holte. Kagome füllte ihre Flaschen auf und alle tranken etwas. Lina sah sich in dem Dorf um und bemerkte einen sehr angenehmen Duft in der Nähe. Er wirkte beruhigend auf sie. Sie entspannte ihre Muskeln und atmete ein. Es roch nach Wald und Wind, was ihr sehr angenehm war. Sie hatte das starke Bedürfnis, diesem Duft folgen zu müssen.
„Verdammt!“rief Inuyasha aus und biss die Zähne zusammen.
„Was ist los?“fragte Lina.
„Sessomaru.“knurrte er und lief los.
„Inuyasha warte.“rief Kagome und stieg auf ihr Fahrrad.

Lina sprang schnell hinter drauf und so fuhren sie zusammen Inuyasha nach. „Wer ist Sessomaru?“
„Inuyashas Bruder. Er ist ein Dämon und Inuyasha nur ein Halbdämon. Und er akzeptiert Inuyasha nicht. Aber Inuyasha will vor ihm Naraku finden.“erklärte ihr Kagome.
„Und was will dieser Sessomaru von Naraku? Inuyasha wurde von ihm betrogen, da verstehe ich das.“Lina sah nach vorne. „Kagome pass auf.“
Sie packte Kagomes Arme, so dass diese nach Links lenkte, aber Lina warf es über eine Klippe und sie stürzte in die Tiefe.
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