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Stürme des Schicksals

GeschichteDrama, Familie / P12 / MaleSlash
Atemu Luna Mokuba Kaiba OC (Own Character) Seto Kaiba Yugi Mutou
11.06.2020
05.07.2020
2
3.601
 
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11.06.2020 1.374
 
Drei Jahre ist es her das ich Familienchaos abegschlossen haben und ich dachte das wäre ein guter Anlass endlich die Fortsetzung hochzuladen:)
Ihr müsst nicht zwingend den ersten Teil gelesen haben, ich gehe auf alle Ereignisse kurz ein und nun viel Spaß beim lesen:)
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„Bist du soweit Yugi?“, fragte Atemu als er das Wohnzimmer betrat. „Gleich, ich muss nur noch die Kerzen aufstellen“, sagte er.  Schnell steckte er vier kleine Kerzen auf den Kuchen, der in der Mitte auf dem Esstisch stand. In der Mitte des Kuchens steckte einen großen vier.
„So fertig“, sagte er und betrachtete sein Werk zufrieden. „Dann komm, sonst wacht Kiara noch auf“, sagteAtemu. Yugi nickte. Die beiden gingen Hand in Hand nach oben. Sie blieben vor Kiaras Zimmertür stehen. Der Jüngere lauschte, doch es drang kein Geräusch aus dem Zimmer. „Ich glaube sie schläft noch“, sagte er freudig. „Dann los“, sagte Atemu und öffnete die Tür.
Die beiden betraten das Zimmer ihrer gemeinsamen Tochter. Sie traten an ihr Bett und sangen gemeinsam für sie Happy Birthday. Kiara war davon natürlich längsten wachgeworden. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagte Yugi und umarmte die Vierjährige. Auch Atemu gratulierte Kiara und drückte sie an sich.
Die drei gingen nach unten ins Wohnzimmer, wo Kiara über die Geschenke auf dem Tisch staunte. „Sind die alle für mich?“, fragte sie. „Natürlich“, sagte Atemu und wuschelt ihr durch die braunen Haare.  Freudig packte Kiara eines nach dem anderen aus. Es waren ein Puzzel mit kleinen Füchsen drauf, einen neuen CD-Player und zwei Hörspiele dazu. Atemu und Yugi beobachteten glücklich wie Kiara sie über die Geschenke freute.
„Danke Papa Yugi und Papa Atemu“, rief die Vierjährige und umarmte beide gleichzeitig stürmisch.

Wenig später machten die drei sich auf dem Weg zum Kindergarten.  Da er nicht weit weg war, konnten sie gut zu Fuß gehen. Dort verabschiedete Atemu und Yugi sich von Kiara. Ihr konnte es heute nicht schnell genug gehen, dass sie gingen.
Auf dem Rückweg ließen sich die beiden Zeit und genossen die frühmorgendliche Stille noch ein wenig. „Kannst du dir vorstellen, dass Kiara schon vier ist?“, fragte Yugi irgendwann. Atemu schüttelte den Kopf. „Ich hätte nie gedacht, dass es einmal so sein würde. Nicht nachdem was wir alles erlebt haben“, sagte er.
Der frühere König der Spiele meinte damit das erste Jahr welches sie mit Kiara verbracht hatten. Damals war sie zwei Wochen alt gewesen, als sie zu ihnen gekommen war. Keiner wusste wer genau ihre Eltern waren. Bis Kisara, ihre leibliche Mutter, aufgetaucht war und ihnen die Geschichte erzählt hatte wie sie Kiara bekommen hatte und auch wer ihr leiblicher Vater war. Atemu und Yugi haben hart gekämpft darum das Kiara bei ihnen leben durfte.
Doch letztendlich hatte sich alles zum Guten gewendet und sowohl Kisara als auch Seto hatten eingesehen das es Kiara bei Atemu und Yugi am besten gehen würde. Und nicht nur das beide wollten sogar Kontakt zu ihrer Tochter.

Nach einiger Zeit waren die beiden wieder zuhause angekommen. Dort bereiteten sie alles für die Geburtstagsfeier heute Nachmittag vor.  Hikaru, die Schwester von Yugi, würde mit Marik und ihrem gemeinsamen Sohn Yuri kommen. Sowie Hikari, die Schwester von Atemu, mit Bakura und den Zwillingen Luca und Luna. Auch Seto, Mokuba und Kisara würden kommen.
So hatten die beiden noch einiges vorzubereiten, aber zu zweit war die Arbeit schnell getan.
Um kurz  vor zwölf machten sie die beiden wieder auf den Weg um Kiara abzuholen. Die nun Vierjährige kam ihnen am Eingang schon entgegengelaufen.
„Papa Yugi! Papa Atemu! Schaut mal was ich bekommen habe!“, rief das kleine Mädchen und hielt ein Bilderbuch hoch. „Das ist ja toll“, sagte Yugi und betrachtet das Buch. Atemu unterhielt sich noch kurz mit der Erzieherin, anschließend gingen die drei nachhause. Kiara hüpfte fröhlich vor den beiden her. „Ist Yuri schon da?“, fragte Kiara als ihr zuhause in Sicht kam. „Noch nicht, aber sie kommen bald“, erklärte Atemu. Er musste lächeln Kiara und Yuri waren unzertrennlich, es war jedes Mal einen wahrer Kampf wenn einer der beiden gehen musste. Und
die Erwachsenen kamen nur nicht drum herum zu versprechen, dass sie sich bald wieder treffen würden.  

Die Zeit verging und Kiara wurde immer ungeduldiger. Endlich klingelt es an der Tür. Die Vierjährige sprang auf und öffnete sie, bevor Atemu oder Yugi auch nur aufstehen konnten. „YURI!“, hörten sie ihre Tochter durch das ganze Haus schreien. „Als hätte sie sich ewig nicht mehr gesehen“, sagte Yugi lachend. Die beiden gingen nun auch zur Tür. Sie sahen wie Yuri und Kiara sich umarmten. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagte der Siebenjährige und drückte das Mädchen an sich.
Hikaru und Marik kamen gar nicht dazu Kiara zu gratulieren, weil sie Yuri schon mit ins Wohnzimmer zog, um ihm ihre Geschenk zu zeigen. „Unsere beiden“, sagte Hikaru lächelnd und begrüßte Yugi und Atemu stattdessen. Marik tat es ihr gleich.
Die vier Erwachsenen gingen ins Wohnzimmer und setzten sich erst einmal aufs Sofa, bis die anderen Gäste kamen. Yuri und Kiara saßen dort auf dem Boden und begutachtete Kiaras Geschenke.
„Wie geht es dir?“, fragte Yugi seine Schwester. „Ganz gut, langsam wird es anstrengend“, sagte die jüngere wahrheitsgemäß und strich über ihren reichlich angeschwollenen Bauch. „Wie lange hast du noch?“, fragte Atemu. „Nicht mehr lange, zum Glück. 12 Wochen“, sagte Hikaru. „Ich bin gespannt ob die kleinen noch solange auf sich warten lassen“, sagte Yugi aufgeregt. „Denke ich nicht. Die Ärzte sagen es ist schon ein Wunder das Hikaru es soweit geschafft hat, bei dreien“, sagte Marik. „Warten wir es mal ab“, sagte Atemu leichthin. „Wisst ihr schon was sie werden?“, fragte Yugi. Hikaru schüttelte den Kopf. „Wir wollen uns dieses Mal überraschen lassen“, sagte sie.

Einige Zeit später kamen auch Hikari und Bakura mit Luca und Luna, Seto und Mokuba, sowie Kisara. Alle saßen am Tisch, aßen Kuchen und unterhielten sich. Doch die Kinder hielten es nicht lange aus. „Mama können wir aufstehen?“, fragte Luca nach einer Weile. Hikari blickte Atemu fragend an. Dieser nickte lächelnd. „Ja macht nur“, sagte sie an ihren Sohn gewandt. Yuri, Luca, Luna und Kiara sprangen alle gleichzeitig auf. Die vier Kinder beschäftigten sich mit den Geschenken von Kiara, die angewachsen waren da sie von Hikaru und Marik, Hikari und Bakura, Seto, Mokuba und Kisara jeweils etwas bekommen hatte. Währenddessen unterhielten sich die Erwachsenen und brachte sich gegenseitig auf den neusten Stand was so passiert war in der letzten Zeit.

Die Zeit verging wie im Flug und bald hieß es sich wieder zu verabschieden. Wie Yugi und Atemu nicht anders erwartet hatte konnten sich Yuri und Kiara nicht voneinander trennen. Die beiden umarmten sich und wollten sich nicht mehr loslassen. „Bitte Mama, wir hatten kaum Zeit zum spielen“, bettelte Yuri. Doch bevor diese etwas sagen konnte, schaltete sich Marik ein. „Nein Yuri. Ihr hatte den ganzen Nachmittag Zeit, wir gehen jetzt“, sagte der Blonde streng. Yugi zuckte bei dem Tonfall des Älteren leicht zusammen, doch dann fiel ihm auf warum er es so eilig hatte. Marik machte sie sorgen um Hikaru und das nicht ohne Grund. Yugi betrachtete seine Schwester und sah wie erschöpft sie war. Der Tag musste sehr anstrengend für sie gewesen sein.
Yugi hockten sich zu den beiden Kindern runter und legte jedem von ihnen eine Hand auf die Schultern. „Schaut mal ihr beiden, bald sind Ferien und dann kannst du gerne auch mal bei uns Übernachten wenn du möchtest. Dann habt ihr ganz viel Zeit um miteinander zu spielen“, sagte Yugi ruhig. „Darf ich wirklich?“, fragte der Siebenjährige mit großen Augen. „Natürlich, vorausgesetzt deine Eltern erlauben es“, sagte Yugi lächelnd. Yuri blickte  vorsichtig von Marik zu Hikaru. „Natürlich darfst du, aber nur wenn du jetzt ohne zu meckern mitkommst“, sagte Marik. Yuri nickte. Er umarmte Kiara noch einmal und folgte dann Hikaru nach draußen.
„Danke Yugi“, sagte Marik noch zu dem Jüngeren. Dieser hatte sich wieder aufgerichtet. „Kein Problem und jetzt sie zu das du Hikaru heil nachhause bekommst“, sagte Yugi. Marik verabschiedete sie noch schnell von den dreien und folgte dann seiner Familie.
Yugi schloss die Tür hinter sich und atmete erleichtert auf, dass ging schneller als erwartete. Er folgte Atemu und Kiara ins Wohnzimmer und die drei machten sich noch einen gemütlichen Abend, bis die Vierjährige ins Bett musste.      
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