Das falsche Recht

von Namraell
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger OC (Own Character)
09.06.2020
02.08.2020
40
136.772
30
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01.08.2020 6.317
 
Guten Abend ihr Lieben,
Auch wenn es die aktuellen Temperaturen nicht zulassen, hoffe ich dennoch dass die Atmosphäre dieses Kapitels rüber kommt :)

Genießt das Kapitel, es ist das Vorletzte ):

Viel Spaß beim Lesen :)
Namraell
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Kapitel 38

Die folgenden 2 Monate verstrichen wie im Flug. Harry traf sich mindestens einmal die Woche mit einem Makler, um sich mit ihm potentielle Häuser anzuschauen, doch er behielt jegliche Informationen darüber für sich, weder Hermine noch Draco bekamen die kleinste Information aus ihm heraus. Blaise hatte Ende Oktober, passend zum beginnenden Weihnachtsgeschäft, angefangen seinen Whiskey zu vertreiben. Er wurde mittlerweile in ihrem Pub und dem tropfenden Kessel angeboten und für das Weihnachtsgeschäft hatte er Bestellformulare ausgelegt, damit man den Whiskey auch für den eigenen Haushalt bestellen konnte. Blaise war dadurch ziemlich beschäftigt, täglich verpackte er Flaschen und verschickte sie. Der Teil, welcher mal Hermines Schlafzimmer gewesen war, war zu einem Lagerraum umfunktioniert worden. Jeden Abend, wenn Hermine nach Hause kam, regte sie sich darüber auf, dass das Schlafzimmer nach Alkohol stank.

Hermine hatte mit Kingsley besprochen, dass sie selbst noch bis Weihnachten im Ministerium arbeitet und sich danach für ein Jahr eine Pause gönnte. Somit war Hermine aktuell die einzige Person in der WG die einer täglichen Arbeit nachging. Draco hatte nach den Verhandlungen begonnen sich wieder öfter in der Öffentlichkeit zu zeigen. Er half hin und wieder in Weasleys zauberhafte Zauberscherze aus, solange Ron noch nicht wieder komplett Einsatzfähig war. Das war ein Schritt, den er ungerne ging, aber er ließ sich von Hermine und Harry davon überzeugen, dass er damit dem Ruf der Familie Malfoy etwas Gutes tat. Schließlich war die Weasleyfamilie durch den Krieg auch im Ansehen gestiegen, auch wenn das nie die Absicht gewesen war. Das Weasleygeschäft lief das ganze Jahr über sehr gut aber vor Weihnachten rannten die Hexen und Zauberer George die Türen ein und da nahm George nur zu gern die Hilfe von Draco an. Auch Ginny hatte im Dezember angefangen George zusätzlich zu Draco zu helfen.

Draco musste sich erst daran gewöhnen von George hin und her kommandiert zu werden, doch bald hatte er die Griffe raus und nachdem sich die Leute auch daran gewöhnt hatten, dass dort ein Malfoy hin und wieder aushalf, hörte es auch auf, dass die Leute im Laden hinter seinem Rücken tuschelten und ihm böse Blicke zu warfen. Das hatte aber nicht zu Folge, dass die Leute auch auf offener Straße aufhörten ihm die Blicke zu zuwerfen oder zu tuscheln. Der Bericht im Tagespropheten, der am Tag nach der Verhandlung erschienen war, brachte da nur noch mehr Öl ins Feuer. ‚Malfoy und Potter ein Paar? Wie hat Malfoy, Potter verhext? Lesen Sie hier die wahre Geschichte‘ war die Schlagzeile gewesen. Harry hatte sich nicht Mal die Mühe gemacht den Artikel zu lesen, das Einzige was er getan hatte, war das Bild von ihm und Draco auszuschneiden und einzurahmen.

Das Bild war wirklich nicht schlecht gewesen, es zeigte wie Harry, Draco an sich zog und sie sich leidenschaftlich küssten. Beide schlossen während des Kusses die Augen und auch wenn die Leute es nicht wahr haben wollten, strahlte das Bild Ehrlichkeit aus. Draco war Harrys Beispiel natürlich nicht nachgegangen, er hatte sich den Artikel durchgelesen und sich danach gewünscht die Zeit zurück zu drehen, damit er sich anders entscheiden konnte. Der Tagesprophet hatte eine wilde Geschichte gedruckt, dass Draco, Harry mit dem Imperiusfluch gefügig gemacht hätte und ihm, damit es nicht auffiel, danach regelmäßig den Liebestrank unterjubelte, damit Harry weiterhin verliebt in Draco war. Kompletter Schwachsinn. Auch die angebliche Tatsache, dass Harry, Draco nur aus Mitleid geholfen hätte, schmerzte Draco sehr. Gerade, weil er das am Anfang häufig selbst gedacht hatte.

Immer wenn Harry, Draco im Laden abholte und sie zusammen durch die Winkelgasse streiften waren sie am nächsten Tag die nächste Schlagzeile. Doch Draco machte keine Fehler zweimal. Er hatte sich die restlichen Berichte nicht angesehen und der Gedanke, dass sie bald nach Amerika gingen beruhigte ihn ungemein. Er wollte dieser Gesellschaft endlich den Rücken kehren und in Ruhe mit Harry durch die Stadt laufen, ohne dass man ihnen nach starrte oder sich alle fragten, was Draco nur mit Harry getan hätte. Draco bewunderte Harry, der sich das Gerede nicht zu Herzen nahm, aber für Harry war es auch nicht das erste Mal, dass der Tagesprophet Lügen über ihn verbreitete und seitdem hatte er dem Tagespropheten sowieso nichts mehr geglaubt. Egal um was es ging. Selbst als das Urteil von Anna in der Zeitung stand, hatte er lieber auf Kingsleys Brief gewartet, als ein Wort aus dem Tagespropheten zu diesem Fall zu lesen. Der Brief hatte auch nicht lange auf sich warten lassen. Am selben Morgen, wo der Tagesprophet darüber berichtete, kam der Brief von Kingsley. Anna wurde mit Auflagen frei gesprochen. Anna musste nun, wie Muggle es nannten, Sozialstunden bei einer Organisation abarbeiten, die sich darum kümmerte, dass Todesser in der Gesellschaft wieder wie normale Zauberer behandelt wurden. Harry freute es, dass Kingsley den Vorschlag angenommen und umgesetzt hatte. Sie selbst hatte Harry und Draco danach einen Brief geschrieben, wo sie sich zum einen bei Draco entschuldigte und bei Harry bedankte. Draco konnte darüber nur den Kopf schütteln, was ihm direkt eine Standpauke von Harry einbrachte. Schließlich konnte er nicht verlangen, dass die Leute akzeptieren sollten, dass er versuchen will seine Taten wieder gut zu machen aber auf der anderen Seite nicht die Stärke besaß um Anna das gleiche Recht zu gewähren und ihre Taten verzeihen.

Mitte Dezember hatte Harry seinen Termin bei Heiler Miles, der ihn dafür lobte, dass er sich in der Zwischenzeit keine weiteren Verletzungen zugezogen hatte und seine Verwirrtheit gab er keine große Beachtung, schließlich hatte er den ein oder anderen Schlag auf den Kopf bekommen und solang es sich nur um diese Nacht handelte, machte er sich diesbezüglich keine Sorgen. Am 17. Dezember bekamen sie alle eine Einladung zur jährlichen Wintergala im Ministerium und Draco nutzte die Chance, als Hermine mit Ginny und Luna sich in der Winkelgasse verabredeten, sie zu begleiten. Er wollte zum einen nach Weihnachtsgeschenken schauen und zum anderen war eine weibliche Beratung für seine Kleidungswahl für die Gala nicht schlecht. Auch, wenn er das gut selbst hätte entscheiden können. Doch Draco selbst hatte mit der Zeit angefangen Harrys Freunde zu mögen und auch wenn er es nicht gerne sagte, so hatten die Gryffindors und die Ravenclaw einen gewissen Charme, den er mochte.

Harry und Hermine hatten in der Woche vor Weihnachten angefangen das Haus zu schmücken. Am Tag der Gala, ein Tag vor Weihnachten, roch das Haus bereits nach Zimt und frischen Keksen. Als Draco aufwachte, lag er alleine in Harrys Bett, aber angetrieben von dem weihnachtlichen Geruch, stieg er aus dem Bett und folgte dem Geruch in die Küche. Auf dem Weg nach unten, stellte Draco fest, dass Hermine und Harry anscheinend mit der Dekoration fertig waren. Das Treppengeländer war mit einer Tannengirlande geschmückt und an ihr hingen rote und goldene Kugeln in verschiedenen Größen. Dazu waren die Girlanden mit kleinen Lämpchen geschmückt die an einer Kette hingen. Als Draco sie betrachtete fragte er sich wie diese kleinen Lämpchen Licht machen konnten ohne das Grün in Flammen zu setzen. Zusätzlich zu dem Tannenschmuck wurde das Treppengeländer auch von einem roten Stoff mit Schleifen geziert. Die Treppe ins Erdgeschoss war genauso geschmückt wie die andere Treppe, nur mit dem Unterschied, dass hier grüne und silberne Kugeln, sowie grüner Stoff und Schleifen, verwendet wurden. Draco musste bei dem Anblick etwas Grinsen, wollten die Gryffindors etwa auch etwas Slytherincharme im Haus verteilen?

Als Draco in die Küche kam, sah es aus wie in einem Schlachtfeld. Harry und Hermine hatten den kompletten Küchentisch eingenommen. Auf dem Tisch lagen verteilt zwei große ausgerollte Keksteige und die beiden waren gerade damit beschäftigt verschiedene Figuren auszustechen. Auf der Küchenzeile und dem Boden war Mehl und Zucker verteilt, dazu gesellten sich benutzte Schüsseln und bereits fertige Kekse die mit Schokolade, Streuseln und anderen Accessoires bedeckt waren. In der Küche war der Geruch von Zimt, Anis und Schokolade am stärksten, doch Draco liebte den Geruch. Weihnachten war eine seiner liebsten Feiertage, weil das der einzige Zeitpunkt war, wo es im Manor etwas wärmer wirkte als sonst. Seine Mutter hatte ebenfalls gebacken und das Manor mit weihnachtlichen Gerüchen gefüllt. Er blickte von dem Chaos zu Hermine und Harry und ein breites Grinsen überkam seine Lippen. Harrys schwarze Haare hatten einen weißen Flaum und Draco vermutete beim Anblick von Hermines Haaren, die den gleichen Flaum hatten, dass sich die beiden eine Mehlschlacht geliefert hatten. Das erklärte auch, warum das Mehl nicht nur auf der Küchenzeile sondern auch auf dem Boden verteilt war.

„Wie seht ihr denn aus?“ fragte er grinsend und die beiden am Tisch schreckten hoch. Doch als er die Gesichter der beiden sah konnte er sich nicht mehr zurück halten und fing laut an zu lachen. Hermine hatte Harry mit einer Schokoladennase und Schokoladenschnurrhaaren dekoriert, dafür hatte Harry, Hermine wahllos mit flüssiger Schokolade beschmiert und sie sah aus, als hätte ein kleines Kind in ihrem Gesicht rumgemalt. Harry und Hermine hoben eine Braue hoch als Draco sie beide auslachte, sie warfen sich einen kurzen Blick zu und bevor Draco wusste, was sie ausheckten, hatte Harry sich auf ihn gestürzt und hielt seine Arme hinterm Rücken fest. Draco versuchte sich lachend aus Harrys Griff zu befreien, doch es gelang ihm nicht, Hermine griff nach einer Packung Streusel und der Schokolade und ehe er sich versah war auch er geschmückt mit Schokolade und klebenden Streuseln, welche aber nicht alle an ihm hielten. Erst als Hermine Harry zu nickte ließ er ihn los und Draco funkelte sie beide an. „Wieso muss ich so leiden?“ fragte er spaßig und aus dem angrenzenden Wohnzimmer rief Blaise Stimme „Weil du genauso blöd bist wie ich.“

Harry und Hermine lachten und begannen ihren restlichen Keksteig zu bearbeiten während Draco durch die Küche schritt und ins Wohnzimmer schaute wo Blaise auf der Couch saß und seine Bestellungen für heute durch ging. Auch ihn hatte es erwischt. Seine dunkle Haut hatte ebenfalls weiße Flecken, genau wie seine Haare. Er sah zu Draco auf und ein breites Grinsen erschien auf seinen Lippen. „Du hast dich aber heute hübsch gemacht.“ Meinte er und auch Draco grinste breit, als er sah, dass Blaise Wangen mit essbaren Glitzer dekoriert war. „Ich wollte nicht, dass du mir die Show stiehlst.“ Draco setzte sich zu Blaise und erst jetzt bemerkte er, dass das Klavier gewichen ist und an seiner Stelle nun ein großer Weihnachtsbaum stand. Er war, mit goldenen und silbernen Kugeln, Lametta und künstlichen Kerzen geschmückt. Um den Weihnachtsbaum flogen zwei kleine Weihnachtsmänner die immer wieder Schnee auf die Zweige warfen, welcher aber nur kurz liegen blieb, bevor er wieder verschwand.

„Wann haben die denn den Baum hier rein gebracht?“ fragte Draco verwirrt und Blaise schüttelte den Kopf „Ich habe keine Ahnung, gestern Abend war er noch nicht da, aber als ich heute Morgen hier rein kam, stand er schon so da.“ Draco lehnte sich zurück und auch er schüttelte den Kopf „Diese Gryffindors.“ Flüsterte er und Blaise grinste ihn von der Seite an.

Hermine und Harry waren fast den ganzen Tag mit dem Weihnachtsgebäck beschäftigt, sie wollten das Gebäck für den 25. Bereits fertig haben, da sie für das Essen am 25. Noch genug Zeit brauchten, und so hatten sie alle jetzt schon was von dem Weihnachtsgebäck. Gegen Nachmittag brachte Harry die Küche mit den Haushaltszaubern die er kannte wieder in Ordnung. Hermine hatte sich bereits ins Badezimmer begeben und Blaise war ihr heimlich gefolgt. Harry machte gedanklich bereits 3 Kreuze, wenn er nicht mehr wusste wann seine beste Freundin Sex haben würde. Aber er wusste, dass es Hermine wahrscheinlich genauso ging.

Draco war auf der Couch eingeschlafen und Harry lehnte sich mit einem Keks in der Hand gegen die Rückenlehne der Couch und lehnte sich zu ihm herunter. Draco hatte seine Haare schneiden lassen, so dass seine langen Haare verschwunden waren und er sie nun wieder locker tragen konnte, ohne dass sie ihm ständig im Gesicht störten. Sie waren zwar noch lang genug, dass sich mal eine Strähne in sein Gesicht verirrte, aber sie störten sein Blickfeld nicht mehr und den nervigen Zopf den er sich häufig gemacht hatte, brauchte er nun auch nicht mehr. Ganz im Gegensatz zu Harry. Harry hatte seine Haare weiter wachsen lassen und trug sie mittlerweile immer im Dutt, passend zu seinem gepflegten Drei-Tage-Bart. Harry küsste seinen schlafenden Prinz auf das silberne Haar und fuhr mit einem Finger sanft über seine freie Halsfläche, auf zu seinem Kinn und wieder hinab zum Schlüsselbein.

Als Draco verschlafen seine Augen öffnete blickte er hoch in die grünen Augen, die ihn durch die Brille hinweg anstrahlten, doch sein Blick fiel schnell auf die Hand mit dem Keks und flink wie eine Katze schoss er nach vorne und biss etwas, von dem Keks in Harrys Hand, ab. Der Schwarzhaarige grinste ihn an und steckte sich den Rest des Kekses in den Mund, während er sich wieder aufrichtete. „Ich wollte dir nur Bescheid geben, dass du nur noch 3 Stunden hast um dich fertig zu machen.“ Harry grinste seinen Prinzen an und dieser funkelte böse zurück „So lange brauche ich gar nicht im Bad.“ Er erhob sich und legte die Arme um Harrys Hals, lehnte seinen Kopf gegen Harrys Ohr und hauchte ihm entgegen „Außer du begleitest mich.“ Dann ließ er von Harry ab und mit einem vielsagenden Blick auf Harry verschwand er aus dem Wohnzimmer.

Harry grinste und folgte einen Augenblick später seinem Blonden in den 2. Stock. Entgegen seiner Erwartung war Draco nicht ins Badezimmer gegangen sondern stand im Schlafzimmer und ließ gerade sein T-Shirt fallen als Harry den Raum betrat. Mit einem Wink seines Zauberstabs schloss er die Tür hinter Harry und belegte den Raum mit einem Schweigezauber. Er schritt auf Harry zu, zog ihn mit sich, warf ihn aufs Bett und setzte sich auf ihn. Draco zog Harrys Shirt über den Kopf und grinste ihm entgegen. „Diese Schnurrhaare stehen dir“ gab er von sich und als Antwort gab Harry ein leises Miauen von sich. Draco leckte sich kurz über die Lippen und machte sich daran Harrys Pyjamahose, samt Boxershorts, auszuziehen und ohne weitere Spielchen legte er seine Lippen um Harrys Glied und begann seinen Schwarzhaarigen mit dem Mund zu verwöhnen.

Harry krallte sich in die Bettdecke und streckte ihm sein Glied entgegen. Er genoss die feuchten Lippen Dracos und seine Zunge die immer wieder über seine Spitze fuhr. Doch als er merkte, dass er seinem Höhepunkt immer näher kam, zog er Draco sanft an den Haaren von seiner Mitte weg und drehte sich mit ihm, dass Draco nun unter ihm lag. Dracos Lippen waren gerötet und auch seine weißen Wangen zeigten ein blasses rosa. Harry küsste die geröteten Lippen verlangend und zog ihm währenddessen seine Shorts und Boxershorts aus. Er umgriff Dracos Glied und begann dieses zu bearbeiten. Seine Hand fuhr vor und zurück und Draco unter ihm stöhnte in ihren Kuss und auch seine Hüfte drückte sich seiner Hand entgegen. Harry löste den Kuss und sah in die grauen verschleierten Augen. Er lächelte seinen Blonden an und hauchte ihm ein „Ich liebe dich“ entgegen. Statt zu antworten entfuhr Draco ein lautes Stöhnen und seine Hände krallten sich an Harrys Nacken um ihn wieder an sich zu ziehen. Doch Harry löste sich aus seinem Griff und positionierte sich zwischen Dracos Beinen.

Draco folgte Harry mit seinem Blick und als er begann seine befeuchteten Finger in ihn einzuführen legte er seinen Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Seine Hände krallten sich in den Stoff und sein Rücken beugte sich auf. Harry bereitete seinen Prinz vor und massierte dabei weiterhin das Glied. Draco stöhnte laut unter ihm und jeder Laut den er von sich gab, fuhr direkt durch Harrys Körper und ließ ihn nur noch heißer auf Draco werden. „Fick mich, Darling!“ stöhnte Draco unter ihm und vor seinen Augen blitzten bereits kleine Sternchen, er war so nah an seinem Höhepunkt, doch er riss sich zusammen, weil er mit Harry zusammen über die Klippe springen wollte. Harry befeuchtete sein Glied und während er nach und nach in ihn eindrang küsste er Dracos Brustwarzen die sich ihm bereits entgegen streckten.

Draco wartete nur einen Moment um sich an Harry zu gewöhnen und drückte sich ihm dann entgegen. Harry nahm Draco an seinen Kniekehlen und drückte Dracos Beine sanft mit seinem Gewicht gegen Dracos Brust, während er immer schneller in ihn stieß. Draco stöhnte laut unter ihm und Harry konnte nicht anders als in sein Stöhnen mit einzusteigen. Nackte Haut prallte auf einander und der Raum wurde von ihrem Stöhnen erhellt, als sie beide ihren Höhepunkt erreicht hatten ließ Harry Dracos Beine los und strahlte ihn an. Draco lächelte zu Harry hoch und legte sanft die Hand an seine Wange. „Ich liebe dich auch Darling.“ Antwortete er nun und Harry grinste. Er zog sich aus Draco zurück und legte sich neben Draco aufs Bett. Draco küsste seine Stirn „Ich mach mich dann mal fertig.“ Harry nickte müde „Weck mich, wenn du fertig bist, ich muss noch ein wenig Schlaf nachholen.“ Draco grinste, nickte und verließ dann nackt den Raum, wohlwissend dass Harry seinen Po dabei stets im Blick behielt.

Um 18 Uhr kam Harry gerade aus der Dusche und wurde bereits von Hermine erwartet die ihn warnend ansah. „Wieso kommst du jetzt erst aus der Dusche, wir sollten um 6 da sein.“ Warf sie ihm vor, doch Harry schritt, nur mit dem Handtuch um die Hüfte, an ihr vorbei in sein Schlafzimmer. „Geht doch einfach schon vor. Ich brauche sowieso noch einen Moment.“ Erwiderte er und warf kurz einen Blick über die Schulter. Hermine hatte ihre buschigen Haare zu eleganten Wellen gezähmt, die nun über ihre linke Schulter lagen. Sie trug ein dunkelrotes Kleid, welches am Oberkörper eng anlag und ab der Hüfte locker in Falten hing. Passend zu dem Kleid hatte sie einen auffälligen Lippenstift aufgetragen und dafür den Rest ihres Make-ups dezent gehalten. Sie seufzte „Verspäte dich nicht zu sehr, du kannst Draco nicht den Haien alleine vor werfen.“ Harry stöhnte auf, die Presse hatte er schon wieder komplett verdrängt. „Ich beeil mich.“ Rief er ihr noch nach und verschwand dann in seinem Kleiderschrank.

Draco saß mit Blaise im Wohnzimmer und trank ein Glas seines Whiskey als Hermine wieder zu ihnen kam. „Harry braucht noch, wir sollen schon ohne ihn los.“ „Er nennt mich immer eine Schlafmütze, dabei brauch er viel länge um wieder wach zu werden.“ Antwortete Draco, leerte sein Glas und erhob sich. Er griff nach seinem Festumhang, welches gryffindorrotes Innenfutter hatte, und zog ihn über sein schwarzes Hemd. „Dann lass uns schon vorgehen.“ Fiel er die Entscheidung und Blaise tat es ihm gleich. Er leerte sein Glas, griff nach seinem rein schwarzen Festumhang und reichte Hermine den Arm. Hermine hakte sich ein und Draco flohte nach ihnen ins Ministerium.

Als er im Atrium des Ministeriums ankam, fühlte er sich ins vierte Schuljahr zurück versetzt. Überall standen Skulpturen aus Eis und anstelle des Brunnens, der sonst das Highlight des Atriums war, stand nun ein riesiger Tannenbaum. Der in goldenen Farben geschmückt war. Wie im Grimmauldplatz flogen ein paar kleine Weihnachtsmänner um den Baum und bestäubten das grün mit weichen Schneeflocken. Doch es waren nicht die einzigen Weihnachtsmänner. Auch durch das Atrium flogen weit über ihren Köpfen kleine Weihnachtsmänner die Schnee auf sie hinunter rieseln ließen. Draco bemühte sich seine kalte desinteressierte Maske aufrecht zu lassen und folgte Hermine und Blaise durch das Atrium zu Familie Weasley die neben dem Weihnachtsbaum stand.

„Da seid ihr ja.“ Rief Mrs. Weasley freudig aus als sie die Dreiergruppe erkannte und umarmte sie freudig. „Wo ist denn Harry?“ fragte sie besorgt, als sie erkannte, dass einer fehlte und suchte das Atrium kurz ab, ob Harry bereits aufgehalten worden war. „Der hat verschlafen und kommt nach.“ Antwortete Blaise und Draco nahm von einem vorbeigehenden Kellner 3 Gläser runter und reichte seinen Begleitern jeweils ein Glas. Obwohl Draco mit dem Rücken zu dem Rest der Zauberer im Atrium stand, spürte er deutlich die Blicke der übrigen Gäste. Auch hörte er das deutlich wilde Klicken der Fotoapparate, weil er ohne Harry hier war. Wahrscheinlich überlegten sie sich bereits, welche nächste Lüge sie drucken konnten. Doch da würde Harry später noch einen Strich durch ziehen.

„Hermine! Schön dich zu sehen!“ rief eine tiefe Stimme, die Draco nicht zuordnen konnte. Das riss ihn aus seinen Gedanken und er sah zu einem hochgewachsenen rothaarigen Mann, der seine Haare zu einem Zopf gebunden hatte. Er kam gerade, mit Ron an seiner Seite, um den Weihnachtsbaum rum und nahm Hermine freudig in die Arme. „Charlie! Was machst du denn hier?“ fragte sie freudig und erwiderte die Umarmung. Auch Ron begrüßte sie kurz, doch dieser verzog sich danach schnell aus Hermines Nähe. Der Mann war braun gebrannt und wurde von einigen Narben gezeichnet, aber er hatte eine fröhliche Ausstrahlung und Ron hatte neben ihm um einiges kleiner gewirkt, als er eigentlich war. Draco stupste Blaise neben sich an und nickte in Richtung des Neuankömmlings „Wer ist das?“  fragte er leise und Blaise grinste „Das ist Charlie Weasley. Er arbeitet in Bulgarien mit Drachen. Hat Harry dir nichts von ihm erzählt?“ fragte er und Draco hob eine Braue „Nein. Warum?“ fragte er überrascht und Blaise zuckte mit den Schultern. „Harry hat fast jeden Urlaub den er genommen hatte in Bulgarien bei den Drachen verbracht.“ Antwortete Blaise und Dracos Blick wanderte wieder zu Charlie, der nun mit interessierten Blick auf ihn und Blaise zukam, Hermine an seiner Seite.

„Draco Malfoy, kennst du ja wahrscheinlich.“ Stellte Hermine Draco, unnötigerweise, vor. Draco reichte Charlie die Hand und Charlie erwiderte sie freundlich „Ja natürlich. Mom hat mich bereits auf den neusten Stand gebracht, obwohl ich heute Mittag erst angekommen bin.“ Ein bezauberndes Lächeln kam auf seine Lippen und würde sich bei Draco nicht grundsätzlich der Magen zuschnüren, sobald er einen Weasley sah, hätte er ihn unglaublich attraktiv gefunden. Er hatte einen ähnlichen Stil wie Harry und auch seine Ausstrahlung erinnerte ihn stark an Harry. „Ich bin Charlie.“ Stellte er sich vor und Draco nickte. „Guten Abend Charlie. Sind Sie denn gut in London angekommen?“ fragte er höflich und die umstehenden begannen zu kichern. Charlie ließ seine Hand los und grinste „Lass mal das Sie sein. Ein Freund von Harry ist auch mein Freund.“ Draco merkte wie ihm die Röte ins Gesicht stieg und um es etwas zu überschatten nahm er einen Schluck aus seinem Glas. „Ja ich hatte eine gute Anreise und eigentlich hatte ich gedacht, dass ich Harry heute auch noch sehe.“ Antwortete Charlie nun mit einem Hauch Enttäuschung in der Stimme. Hermine hob eine Braue „Feierst du Weihnachten nicht mit uns, am 25.?“ Fragte sie und Charlie schüttelte den Kopf. „Nein ich werde am 25. morgens wieder abreisen. Im Reservat ist aktuell viel los.“ Antwortete er und dann unterhielt er sich mit Hermine über das Drachenreservat.

Von hinten wurde Blaise und Draco gleichzeitig auf den Rücken gehauen und zwischen ihnen tauchte Seamus mit Dean im Schlepptau auf. „Lange nicht mehr gesehen ihr beiden.“ Begrüßte er sie und Blaise grinste. „Ist doch erst ein paar Wochen her, oder hast du das durch deinen Absturz vergessen?“ fragte er provokant und Seamus griff nach dem Glas in Blaise Hand und nahm einen Schluck. „Absturz? Ich weiß von keinem Absturz“ antwortete er ironisch und auch Dean begrüßte sie, bevor er zu Ginny ging und an ihrer Seite blieb. Blaise, Draco und Seamus sahen ihm nach und Seamus seufzte. „So, wir 3 sind also heute alleine. Dann können wir uns ja einen Spaß aus dieser Veranstaltung machen.“ Gab er grinsend von sich und sah Blaise und Draco auffordernd an. Blaise hob abwehrend die Hände „Ich bin mit Hermine da, ich glaube, das verzeiht sie mir nicht, wenn ich in ihrem Beisein Blödsinn mache.“ Seamus grinste und ließ einen Blick zu Hermine wandern die mittlerweile mit einem Minister im Gespräch war, in ihrer Hand hielt sie bereits ein halb leeres Glas „Also willst du den ganzen Abend hier stehen und deiner Freundin zusehen, wie sie ein wichtiges Gespräch nach dem anderen hat. Klingt ziemlich langweilig, Kumpel.“ Blaise folgte Seamus Blick, seufzte und bei dem nächsten Kellner, der an ihnen vorbei kam, nahm er 3 weitere Gläser und reichte 2 davon an seine Leidensgenossen. „Naja, gegen ein bisschen Alkohol, wird sie wohl nicht sagen.“ Draco vergaß einen Moment seine Maske und grinste die beiden an, während er sein erstes leeres Glas auf einen Stehtisch in der Nähe stellte.

„Also ich hoffe, dass ich nicht sitzen gelassen werde.“ Meinte er und aus seinem Augenwinkel sah er wie jemand auf ihn zu gehüpft kam. Er drehte sich zu der Gestalt um und im nächsten Moment fiel ihm Pansy um den Hals. „Draco!“ rief sie freudig und nach der herzlichen Begrüßung begrüßte sie auch kurz Blaise und Seamus. „Wo ist denn dein neues Spielzeug?“ fragte sie grinsend und sowohl Draco als auch Blaise funkelten sie böse an.

Blaise griff Pansy am Arm und zog sie etwas an sich ran. Er und Draco blickten sich um und Draco hoffte einfach nur, dass keiner der Presse diesen Satz mitbekommen hatte. „Pansy, das kannst du doch aktuell nicht einfach so sagen!“ raunte Blaise sie im Flüsterton an und sie sah verwirrt zwischen Blaise und Draco hin und her. „Warum?“ fragte sie entrüstet und Draco rieb sich genervt die Nasenwurzel. „Ganz einfach, weil die Presse sowieso denkt, dass ich Harry nur ausnutze und wenn dann eine alte Schulfreundin ihn als Spielzeug bezeichnet, ist das kontraproduktiv.“ Pansy befreite ihren Arm von Blaise und rollte mit den Augen „Bei Merlin seid ihr Spießig. Das war doch nur ein Witz.“ Fauchte sie und Blaise schüttelte genervt den Kopf „Für dich vielleicht, aber Draco muss sich genug Mist von der Presse anhören und hat es schwer genug, alle davon zu überzeugen, dass er kein Todesser mehr ist. Da hilft das einfach nicht.“ „Das hat dich doch sonst nicht interessiert, was die anderen von dir denken.“ Sprach Pansy zu Draco und nun rollte er genervt mit den Augen. „Damals war ich auch noch nicht mit Harry zusammen und ich will nicht, dass wegen mir ein schlechtes Licht auf ihn geworfen wird.“ Fauchte er und Pansy fing an zu Grinsen. „Ich glaube darum musst du dir keine Sorgen machen, der steht immer im perfekten Licht.“ Sie nickte in die Richtung der Kamine und auch Draco bemerkte, dass die Stimmung plötzlich aufgeregt wurde.

Er drehte sich um und augenblicklich wurde sein Herz von einem Pfeil getroffen und fing an zu rasen. Harry war so eben aus dem Kamin gestiegen und er sah in seinen Augen einfach nur heiß aus. Er trug eine schwarze Anzughose, dazu ein weißes Hemd und eine graue Weste darüber. Um den Hals hatte er eine Slytheringrüne Kravatte, die seinen Augen perfekt schmeichelte. Über den Schultern trug er einen Knielangen Mugglemantel, der offen stand und so konnte man seine, durch die Kleidung betonte, Figur gut erkennen. Seine Haare hatte er wieder zu einem lockeren Dutt hoch gesteckt und er strahlte ihn, selbst über die Menge hinweg, an. Draco schluckte und erneut lief ihm die Röte ins Gesicht. Blaise lehnte sich zu Draco „Da muss ich Pansy leider Recht geben, der Typ sieht einfach in jedem Licht heiß aus“ flüsterte er und Draco funkelte ihn warnend an.

Als Harry aus dem Kamin trat hatte er seinen Blonden direkt entdeckt. Er stand mit Blaise, Seamus und Pansy am Weihnachtsbaum. Als Draco sich mit den anderen zu ihm umdrehte strahlte er ihm entgegen. Selbst aus dieser Entfernung erkannte er, dass Draco eine Gryffindorrote Kravatte trug und auch das Innenfutter seines Festumhangs schien in der gleichen Farbe zu sein. Dazu trug er ein schwarzes Hemd und eine schwarze Anzughose. Er musste Draco unbedingt dazu bringen auch mal was anderes wie schwarz zu tragen, aber der Kontrast zu seiner weißen Haut war unbeschreiblich für ihn.

Doch leider wurde er schnell aufgehalten. Nachdem die erste Aufregung, weil Harry Potter den Raum betreten hatte, sich gelegt hatte, kamen auch bereits die ersten Zauberer auf ihn zu, die etwas von ihm wollten. Zum einen hohe Tiere von verschiedenen Organisationen, die seine Unterstützung wollten, zum anderen Minister aus verschiedenen Abteilungen, die ihn zurück ins Ministerium und am liebsten in ihre Abteilung holen wollten. Aber ein gutes hatte das Ganze, die Presse kam so nicht an ihn ran. Er will gar nicht wissen, was sie sich bisher dachten, weil Draco ohne ihn aufgetaucht war.

Draco beobachtete wie Harry direkt von allmöglichen Zauberern eingekreist wurde und nahm dann seufzend einen großen Schluck aus seinem Glas. „Ihr habt ja mich.“ Kam es grinsend von Seamus und stieß mit Blaise und Draco an. Pansy hatte Draco komplett vergessen als Harry erschienen war und so bekam er auch nicht mit, dass sie wütend abdampfte und in der Menge verschwand. Draco blieb nun mit dem Rücken zum Weihnachtsbaum stehen, damit er Harry beobachten konnte. Blaise war dem Richtungswechsel sehr dankbar, so konnte auch er ein Auge auf Hermine haben, die sich genau wie Harry durch Gespräche mit verschiedenen Zauberern quälte. Blaise war sich nicht sicher, ob Hermine bereits ein neues Glas in der Hand hielt, oder ob sie in den letzten Minuten einfach keinen Schluck aus ihrem Glas genommen hatte.

Eine Stunde nach Harrys Ankunft hatte er es endlich geschafft bei Seamus, Blaise und Draco anzukommen. Er küsste Draco zu Begrüßung und stellte sich dann neben ihn. „Ich hasse diese Abende.“ Fluchte er und nahm dankbar ein Glas Elfenwein entgegen, was Draco ihm reichte. „Du hast es ja jetzt zu mir geschafft“ schwärmte Draco und Harry grinste. „Das werde ich immer“ antwortete er und von Seamus kam ein gespieltes Würggeräusch. Harry grinste ihn an und nahm einen Schluck von seinem Wein. „Was habe ich bisher verpasst?“ fragte er die anderen und ließ seinen Blick über die Gesellschaft schweifen. „Nichts wirklich. Mine ist auch schon die ganze Zeit auf dem Weg von A nach B. Sie hatte es im Gegensatz zu dir nicht geschafft, sich von den ganzen Leuten zu befreien.“ Gab Blaise von sich und Harry grinste. „Blaise da hast du ein schweres Los. Mine ist einfach zu nett zu allen. Ich brumme die Leute irgendwann einfach an und dann lassen sie mich in Ruhe.“ Blaise seufzte und leerte sein Glas. „Na toll.“ Gab er von sich und seine Augen lagen nun auf Hermine die mit einer älteren Hexe redete. Und jetzt war er sich sicher, dass sie ein weiteres neues Glas in der Hand hielt. Denn das Glas war nun voll. Vielleicht sollte er Hermine mal etwas zu essen besorgen, sonst war Hermine am Ende des Abends die, die sie blamierte und nicht er.

Wenige Zeit später ertönte die laute Stimme des Zaubereiministers das Atrium. Er war auf das Podest gestiegen, wo der Weihnachtsbaum drauf stand und blickte auf die Zauberer und Hexen vor sich. „Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Abend und bedanke mich herzlich für das zahlreiche Erscheinen. Wir feiern heute das 3. Jahr nach dem Krieg und wie jedes Jahr möchten wir den Abend dafür nutzen um gerade denen zu helfen, die durch den Krieg einiges verloren haben. Auf beiden Seiten gab es große Verluste und es freut mich, dass sich so viele Organisationen gebildet haben, die so viel Gutes nach dem Krieg getan haben. Bitte nutzen Sie diesen Abend um diesen Organisationen ein Danke zurück zu geben. Und jetzt begrüßen Sie mit mir die Band des heutigen Abends. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und fröhliche Weihnachtstage.“ Die Gesellschaft klatschte, Kingsley verschwand von dem Podest und eine Band begann den Aufbau ihrer Instrumente.

Harry wandte sich von dem Podium ab und seufzte „Am liebsten würde ich sofort wieder gehen.“ „Du schuldest mir aber noch einen Tanz, mein Lieber.“ Kam es von links und Harry blickte irritiert in Charlies Gesicht. „Charlie!“ rief er, lies Dracos Hand los und umarmte Charlie. Vielleicht kam es Draco nur so vor, aber er glaubte, dass die Umarmung von Charlie und Harry um einiges inniger war als die restlichen Umarmung die er bereits bei seinem Freund beobachtet hatte. Charlie strahlte Harry an und Harry grinste „Bei Merlin, was tust du denn hier?“ fragte er und Charlie grinste „Nun, du antwortest nicht auf meine Briefe und da dachte ich mir, ich reise einen Tag vorher an und überrasche dich hier.“ Draco hob eine Braue und ballte seine Hand zu Fäusten in seinen Manteltaschen. Es war eindeutig die Eifersucht. „Es war so viel los. Ich habe es einfach nicht geschafft zu antworten.“ Entschuldigte sich Harry und Charlie winkte ab „Mom hat mich schon auf den neusten Stand gebracht. Alles gut. Du hast ja ein Händchen dafür dich in gefährliche Situationen zu bringen.“ Antwortete er lachend und Harry stand nun wieder neben Draco und grinste. „Ja das stimmt.“

Charlie bemerkte den wütenden Blick von Draco, doch er ignorierte diesen und lächelte Harry an „Also, wenn dein Freund dir das erlaubt, würde ich gerne nachher mit dir tanzen.“ Sagte er verführerisch und Harry grinste „Das kriegen wir hin.“ Antwortete er und Charlie verschwand mit einem Winken in der Masse. Seamus und Blaise hatten den wütenden Blick von Draco sehr wohl bemerkt und machten sich schnell daran ebenfalls in der Menge zu verschwinden. Jetzt blickte Harry auch Draco wieder an und hob überrascht eine Braue als er Dracos wütenden Blick sah. „Was ist denn los?“ fragte er besorgt und Draco spannte seinen Kiefer an. Er wollte jetzt keine Szene machen. „Was war das denn bitte?“ fragte er bemüht ruhig, doch der wütende Unterton schwang dennoch mit. Harry blinzelte verwirrt „Was war was?“ fragte er und Draco nickte in die Richtung in der Charlie verschwunden war „Na, das! Ihr schreibt euch Briefe? Tust du das mit den anderen Weasleys auch?“ fragte er und Harry starrte Draco immernoch verwirrt an „Nein, aber ich versteh mich mit Charlie gut. Außerdem sehe ich die anderen Weasleys ständig, denen brauche ich keine Briefe schreiben.“ Antwortete Harry und legte besänftigend seine Hand auf Dracos Schulter. „Du brauchst nicht eifersüchtig auf ihn sein. Da ist nichts zwischen uns.“ Versuchte er Draco zu besänftigen, doch Draco knirschte mit den Zähnen. „Das würde ich jetzt aber nicht so sagen.“ Presste er heraus und Harry seufzte. „Prinz, Charlie und ich passen nicht zusammen. Das weiß er, das weiß ich und das Thema ist durch.“ Draco starrte Harry nun fassungslos an.

„Bitte was? Das Thema ist durch?! Also war da schon was zwischen euch?“ fragte er und Harry seufzte erneut. Warum war sein Mund auch wieder schneller als sein Kopf. „Du hast mich doch gestern gefragt, wer mein Erster war.“ Begann Harry, doch Draco begriff schnell „Jetzt sag mir nicht, dass dein Erster Charlie war! Das ist doch nicht dein Ernst.“ Presste Draco heraus und bemühte sich sehr nicht laut zu werden. Harry zuckte mit den Schultern. „Er hatte mich nach der Trennung von Ginny zu sich nach Bulgarien eingeladen und ich habe da meinen ersten Urlaub verbracht. Er hat mich quasi dazu gebracht zu verstehen, dass ich auf Männer stehe.“ Erklärte Harry und Draco starrte ihn einfach nur an. „Aber da ist doch noch was zwischen euch!“ behauptete er doch Harry schüttelte verständnislos den Kopf. „Charlie ist ein Freigeist. Er wollte sich nicht binden und auch ich wollte mich nicht an ihn binden. Es war ganz nett meine Urlaube bei ihm zu verbringen, aber das war es dann auch.“ Draco konnte es nicht fassen. Harry hatte sich die bestaussehnsten Weasleys klar gemacht. Draco rieb sich die Nasenwurzel und atmete tief ein und wieder aus. „Ich schwöre dir, sollte dir dieser Drachenliebhaber zu nah kommen, jag ich ihm einen Fluch auf den Hals.“ Fauchte er leise und Harry grinste. „Das könnte ich wegen Blaise auch sagen. Aber keine Sorge.“ Gab er von sich und Draco funkelte ihn noch einen Moment böse an.

„Lass uns tanzen.“ Schlug Harry vor und Draco hob eine Braue „Du kannst doch gar nicht tanzen“ meinte er lachend, ergriff aber dennoch Harrys Hand. „Du hast mich 3 Jahre nicht tanzen sehen. Ich musste auf genug Feste, dass ich es mittlerweile kann.“ Antwortete Harry grinsend und beim nächsten Lied begannen auch Harry und Draco im Takt zu tanzen. Neben ihnen waren auch Blaise und Hermine, Dean und Ginny, Mr. Und Mrs. Weasley, George und Angelina, Seamus und irgendeine fremde Hexe, Neville und Hannah und noch eine Menge weiterer Zauberer und Hexen auf der Tanzfläche. Doch Harry und Draco nahmen sie gar nicht wahr. Sie tanzten zu einem nach dem anderen Lied und Harry wirbelte Draco herum, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan, als zu tanzen. Draco und Harry vergaßen quasi, dass sie im Ministerium waren, zu romantisch war die Atmosphäre für sie. Der falsche Schnee der auf sie hinab rieselte, die ruhige Musik die im Hintergrund spielte und das einzige worauf sie blickten, waren die Augen ihres Partners.

Sehr widerstrebend überlas Draco, Harry für einen Tanz Charlie, doch nach dem einen Tanz gab Charlie, Harry an Draco zurück und Draco glaubte, dass Charlie ihn warnend anblickte, doch er ignorierte diesen Blick einfach, so wie Charlie zuvor den wütenden Blick von ihm ignoriert hatte. Am Ende des Abends hatte Draco insgesamt 200 Galleonen an verschiedene Organisationen gespendet und mit der Hilfe von Harry gelang es ihm sein Ansehen wenigstens in ein paar Zauberern und Hexen zu steigern. Ein paar kannten ihn auch bereits durch seine Arbeit in George’s Laden und er konnte sich sogar mit ein paar Leuten über seine Arbeit bei George unterhalten. Harry gab ein kurzes Interview beim Tagespropheten, wo er klar stellte, dass Draco ihn weder verflucht hatte noch mit einem Liebestrank betäubte und er Draco wirklich liebte. Auch sagte er nochmal, dass der Tagesprophet sie endlich in Ruhe lassen sollte, doch weder Harry noch Draco glaubte daran, dass der Tagesprophet das machen würde. Bevor sie gegen Mitternacht die Gala verließen erinnerte Harry seine Freunde und die Familie Weasley daran, dass sie am 25. Um 17 Uhr erwartet wurden und mit einem angetrunkenen Blaise und einer angetrunkenen Hermine im Schlepptau verließen sie um Mitternacht die Gala.
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