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von Jaxon-ftm
GeschichteSchmerz/Trost / P12
Alexander Hetkamp Franco Fabiano Paul Richter
05.06.2020
28.08.2020
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05.06.2020 1.126
 
,,die Stille ist nicht leer, sie ist voller anworten"







,,Luis Macrôn" die dunkele stimme seines gegenüber halt in den Dunklen Gängen des Gebäudes nach.
,,Poul Nicolas. Schön daß sie da sind."
Poul, ein 32 Jähriger Engländer, extra angereist um sich von den Fähigkeiten Macrôns selbst zu überzeugen. Mit seinen Fast zwei Metern Körpergröße überragt er Luis um ungefähr 20 Zentimeter. Die fettigen schwarzen Haaren des Engländers Überdecken die strahlenden blauen Augen des Gastes um die Hälfte.
,,Die Freude ist ganz meiner seit's MR. Macrôn."
,,Kommen sie" sagt Macrôn, und geht in Folge seiner zwei Bodyguards den Gang herrunter. Nachdem sie die linke Abzweigung genommen haben, öffnet Mario, einer der Bodyguards, dir Tür.
Mit einer einladenden Geste weißt Macrôn seinen Gast herrein.
,,Setzen sich sich" schweigend lässt der 2 Meter Riese sich auf einem der beiden Stühle nieder. Macrôn auf dem Anderen.


,,Also gut. Sie wollen also einen Menschen?"
,,Ja" antwortet Nicolas und setzt sich aufrecht auf dem Metallstuhl hin.
,,Wieviel bieten sie" Macrôn's stimme klingt Eisern und sorgt für eine ungewohnte Kälte in diesem Raum.
Stumm lässt Nicolas sich von seinem Komplizen einen kleinen grauen Koffer geben. Nachdem eine 6 Stellige Zahl als Pinn eingegeben wurde, öffnet Nicolas den Koffer und dreht ihn so hin das Macrôn das Geld sieht.
,,50.000€ in Bar."
Ein Lächeln schleicht sich auf Macrôns Gesicht als er die Batzen 50ger Scheine in dem Koffer erblickt.
,,Gut. Deal"


,,Wünsche?" Macrôn lässt sich von einem seiner Bodyguards einen Kulli und einen Block geben, um die Wünsche des Käufers aufzunehmen.
,,Ich will eine Frau" sagt Nicolas
,,Ach eine zum ficken" lächelt Macrôn und schreibt es sich auf. Die Schrift des gerade Mal 24 Jährigen ist krackelig, kaum zu entziffern.
,,Genau. Sie soll ungefähr 1,80cm groß sein, braune Haare haben und wenn es geht grüne Augen" sagt Nicolas und setzt sich anders auf dem unbequemen Metallstuhl hin.
,,Das gibt 10.000 extra. Braunhaarige mit grünen Augen sind nicht leicht zu finden" gibt Macrôn von sich während er wieder etwas auf den Zettel krizelt.
,,Sonst noch Wünsche?"
,,Nein das wars."
,,Gut." Sagt Macrôn, gibt den Zettel an seinen Bodyguard weiter welcher nickt und darauf kurz den Raum verlässt.
,,Bevor wir die Anfrage aber bearbeiten" setzt er erneut an ,, will ich eine Anzahlung"
Nicolas knirscht wütend mit den Zähnen, ehe er aus dem Koffer 10 der 50€ Batzen nimmt und diese auf den Tisch legt. Fordern verschrenkt Macrôn die Arme vor der Brust und lehnt sich auf dem Stuhl zurück. Sein Blick ist erst kurz auf den Koffer gerichtet bevor er Nicolas in die Augen sieht.
,,Mehr"
Sauer knallt Nicolas weitere 5 Batzen auf den Tisch.
,,Gut. Reicht als Anzahlung" sagt Macrôn und packt die Geldbatzen in eine durchsichtige Tüte, drückt diese dem Bodyguard in die hand welcher bereits wieder da ist.

,,Jimmy wird sie nun in ein Zimmer bringen. Solange wir damit beschäftigt sind den Auftrag zu erfüllen, bleiben sie hier. Das ist zu unserer und zu ihrer Sicherheit." Sagt Macrôn, erhebt sich von seinem Stuhl und sieht seinen Bodyguard an welcher kurz nickt.
,,Wenn sie mir bitte folgen würden" sagt er, macht auf dem Absatz Kerrt und dreht sich zur bereits geöffneten Tür.
Nicolas erhebt sich von dem Stuhl und folgt dem Fremden Bodyguard während Macrôn den Weg in die andere Richtung einschlägt...






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,,Wie viele habt ihr" wendet sich Macrôn an einen seiner Bediensteten welcher den Auftrag bekam alle Braunhaarigen herrauszusuchen welche auf die Beschreibung passen.
,,3" sagt er, nimmt die Fotos der Frauen von der Glasscheibe die mitten im Raum steht und drückt diese Macrôn in die Hand. Dieser begutachten eines der Bilder nach den anderen.
,,Infos?"
,,Die erste ist Luisa Windsten. Sie ist vor kurzem 19 geworden und ist die Tochter des Präsidenten."
,,Nein sie ist zu jung und ich will mir den Aufwand nicht machen und es nicht riskieren einen von euch zu verlieren."
Gibt Macrôn in Gedanken versunken von sich und sieht sich das zweite Bild an.
,,Das ist Niara Guda" setzt der Bedienstete an ,,sie ist 23. Erst vor 4 Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Istanbul hier her gezogen. Vor zwei Monaten starb ihre Mutter an einem Hausbrand und ihr Vater ging an zu trinken. Also diese Frau hat einen Ordentlichen knaks weg. Ist also nicht zu gebrauchen." Beendet er seinen Kleinen Vortrag
,,Das stimmt. Und das?" Setzt Macrôn an und deutet auf das letzte Bild welcher er in der Hand hält.
,, Lina Hetkamp. Sie ist 29 Jahre alt und hat vor kurzem erst einen Notarzt geheiratet. Alexander Hetkamp ist sein Name. Sie hat keine Familie mehr, alle sind an einem Raubüberfall gestorben."

,,Gut. Sie ist perfekt" sagt Macrôn und lächelt in sich herrein. Diese Lina wäre auch eine Frau für ihn gewesen, aber sie ist nun ausgebucht. Sie gehört Poul Nicolas sobald seine Leute die Frau hergebracht haben.
,,Hast du ein Bild von ihrem Mann"
,,Nein aber ich suche dir eins raus" sagt der bedientzete und geht zügig zu einem Computer welcher auf einem Schreibtisch etwas abseits steht. Nach ein paar Klicks erscheint das Bild eines Mannes auf dem Monitor. Schwarze Haare, muskulös, braungebrannt.
,,Der ist interessant" sagt Macrôn, lehnt sich mit beiden Händen auf dem Schreibtisch ab und sieht sich das Bild genauer an. Ein Lächeln schleicht sich auf seine Lippen.
,,Druck es aus und hänge es neben das Bild von dieser Lina. Vielleicht kriegen wir Nicolas dazu beide zu kaufen. Doppelte Prämie für uns" lachend entfernt sich Macrôn von seinem Bediensteten und geht zurück zur Glasscheibe. Lina Hetkamp ist nicht sein erstes, und wird auch nicht sein letztes Opfer sein. Da ist er sich sicher.

,,Ich kriege dich" flüstert er, und haut kurz darauf gegen die Glasscheibe. Der Bedienstete, der gerade das Foto des Notarztes an die Glasscheibe hängen wollte, zuckt erschrocken zusammen als diese in tausend Einzelteile zerbricht.
,, Hol eine neue und mach die Sauerei weg."
,,Natürlich gibt der Bedienstete von sich und beginnt sofort die Glasscherben weg zu machen.
Vereinzelte Bluttropfen laden am Boden, verfärben die Purösen Steine rötlich.
,,Sie bluten"
,,Ich weiß" sagt Macrôn, hebt seine Hand und sieht sich die kleinen Platzwunden genauer an. Kurzentschlossen leckt er das Blut an seiner Hand ab und schmiert den Rest in die Kleidung seines Bediensteten.
,,Ich komme in zwei Stunden wieder" sagt Macrôn, dreht sich um und verlässt darauf den Raum. Lässt den Bediensteten mit dem Scherbenhaufen am Boden zurück....











Hey hey, willkommen zu meiner neuen Geschichte. Ich würde mich wie immer über ein Rewiew freuen.
Danke fürs lesen.

Liebe Grüße,
Jaxon-ftm
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