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2020 06 04: Ruhe auf dem Rücksitz [by ladyfangirl]

Kurzbeschreibung
OneshotHumor / P12 / Gen
Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Spider-Man / Peter Parker
04.06.2020
04.06.2020
1
1.075
5
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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04.06.2020 1.075
 
Tag der Veröffentlichung: 04.06.2020
Zitat: „Ich will kämpfen!" aus "Der Herr der Ringe - die Rückkehr des Königs"
Titel der Geschichte: Ruhe auf dem Rücksitz
Autor: ladyfangirl
Hauptcharaktere: Spider-Man / Peter Parker; Iron-Man / Anthony Edward "Tony" Stark
Nebencharaktere: Happy Hogan
Pairings: -
Kommentar des Autors: ich bin wieder voll im Superhelden-Fieber und ich liebe einfach den neuen Spider-Man. Nichts gegen die bisherigen Darsteller, aber so wie Tom habe ich mir Peter immer vorgestellt. Dynamisch, hibbelig und chaotisch ^^ viel Spaß

*****
Ruhe auf dem Rücksitz

*****

"Ach, kommen Sie schon, Happy", Peter sitzt auf dem Rücksitz der schicken Limousine und fleht den Fahrer des Wagens fast schon an. "Mir geht es wieder bestens, Sie müssen mich nicht nach Hause zu Tante May fahren. Ich kann Mr. Stark helfen."
"Warum hilfst du nicht lieber mir und hältst den Mund, Kid?" Der Sicherheitschef von Tony Stark würde die Nervensäge da hinten lieber schon an der nächsten Straßenecke loswerden, als ihn noch durch halb Queens zu chauffieren. Aber Job ist nun mal Job und Tony war mit seinem Befehl sehr deutlich. "Mir wurde aufgetragen, deinen Hintern zu deiner Tante zu fahren, also mache ich das auch. Denn dafür werde ich bezahlt und wüsste nicht, was ich machen sollte, wenn ich diesen Job bei Tony verliere. Also fahre ich dich nach Hause und je eher du den Mund hältst, desto eher kann ich mich auf den Verkehr konzentrieren und dich zu deiner Tante bringen."
"Aber mir geht es doch wieder gut und es ist nicht mal mehr ein Kratzer zu sehen. Ich kann Mr. Stark helfen und deswegen sollten wir umdrehen und ..."
"Keine Chance, Kleiner", ertönt es plötzlich im Auto und Peter zuckt ertappt zusammen. Wieso er aber auch immer vergisst, dass die technische Ausrüstung in einem Auto von Stark Industries nicht das gleiche ist, wie bei einem normalen Auto. Dann wäre er nicht immerzu überrascht, wenn plötzlich die Freisprecheinrichtung losgeht, die auch mit den Anzügen von Iron-Man verknüpft ist. "Happy fährt dich nach Hause und ich werde wissen, wenn er es nicht tut. Wir haben die Abmachung, Peter, und deine Tante hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Wenn ich dich nach einem gemeinsamen Kampf, Mission oder was auch immer, nicht wieder in einem Stück bei ihr abliefere, verpasst sie mir einen Einlauf, der sich gewaschen hat. Und nach dem einen Treffen glaube ich ihr auch, ohne es herauszufordern. Dazu hänge ich dann doch noch ein bisschen zu sehr an meinem Leben. Ich habe hier alles unter Kontrolle und die Unterstützung ist auch schon auf dem Weg. Außerdem musstest du ordentlich was einstecken, allein dafür wird mich May schon häuten. Also lass jetzt Happy seinen Job machen und wir sehen uns später wieder. Leg dich hin, ruh dich aus, die nächsten Ladendiebe und Handtaschenräuber werden schon früh genug wieder auf dich warten."
"Aber, Mr. Starker", und wieder fällt Peter in den flehenden Ton, der bei Happy zwar nichts gebracht hat, aber vielleicht seinen Mentor etwas erweichen kann. "Ich will kämpfen. Ich kann kämpfen und Sie brauchen mich. Wenigstens bis die Verstärkung da ist und dann bleibe ich am Boden."
"Kleiner, ich dachte, dein Gehör ist besser geworden seit dem Unfall mit der Spinne? Du scheinst mir aber gerade nicht wirklich zugehört zu haben. Natürlich bleibst du am Boden, und zwar dem Boden der Tatsachen und das ganze in deinem Zimmer. Der Schlag war kein freundlicher Klaps auf die Wange, du bist nicht umsonst zu Boden gegangen und da ist es egal, ob ich deine Hilfe hier gebrauchen könnte oder nicht. Deine Tante weiß schon, das du auf dem Weg bist und wenn sie dich in einer halben Stunde immer noch nicht angeschrien hat, wegen deiner dämlichen Idee, dich mit etwas anzulegen, was deutlich stärker ist als du, dann schreit sie mich an. Und das hält mein Gewissen nicht aus. Also Ende der Diskussion und Ruhe." Und damit hört man nur noch ein kurzes Tuten und das Gespräch ist beendet.
"Happy, mussten Sie es Mr. Stark sagen?" Resigniert wirft sich Peter in das weiche Polster der Sitzbank und lehnt den Kopf nach hinten. "Jetzt weiß es auch May und die regt sich wieder auf. Da wäre es für mich definitiv sicherer, wenn ich wieder zu Mr. Stark gehe. Hausarrest kann ich gerade gar nicht gebrauchen."
"Ich habe hier überhaupt niemanden was gesagt", brummt Happy von vorn und tritt auf die Bremse, bevor es kracht. Ein Ausparker würde ihm sonst auf der Motorhaube sitzen und das braucht er heute nicht auch noch. "Tony kommt an die von ihm gewünschten Informationen, ohne das er mich extra fragt. Es ist schließlich seine Limousine." Peter weiß natürlich, dass der Fahrer recht hat, aber er ist gerade recht frustriert. Happy hupt laut und lang, um sein Missfallen gegen die Fahrweise des anderen Autos zu äußern, bevor es schleppend weiter durch die vollen Straßen New York Citys geht. "Sie machen sich nun mal um dich Sorgen und wollen nur, dass es dir gut geht. Deine Tante ein bisschen mehr als Tony, aber Tony kann auch eine echte Glucke werden, wenn du es drauf ankommen lassen willst. Nimm es einfach hin und ruhe dich ein bisschen aus, so wie es der Boss gesagt hat. Auch wenn du es nur als Kleinigkeit ab tust, es sah auch aus der Ferne schon ziemlich schmerzhaft aus und war ganz sicher nicht ohne. Je eher du dich diesem Schicksal beugst, desto eher hast du es hinter dir und kannst dann wieder mit den Großen spielen gehen. Und jetzt lass mich fahren, ich will das auch heute noch hinter mich bringen." Damit drückt er einen kleinen Knopf und die Zwischenblende fährt hoch. Peter ist im hinteren Teil wieder abgeschottet und ein schneller Blick auf die Türverriegelung zeigt ihm auch, dass die Kindersicherung drin ist. Also nichts mit einer spektakulären Flucht aus einem fahrenden Auto, auch wenn ihn das tausendmal lieber wäre, als sich bei May wieder andauernd dafür zu entschuldigen, dass er nun mal machen will, was ein Spider-Man so macht.

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~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Eine sehr lustige Geschichte, die wirklich gut zum Zitat gepasst hat. Eine perfekte Unterhaltung für zwischendurch.

Eure lula-chan
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