Der König der Verlorenen

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Chris "The Lord" Harms Class Grenayde Gared Dirge Niklas 'Nik' Kahl Pi Stoffers
04.06.2020
30.08.2020
9
24.085
5
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04.06.2020 694
 
Hallo ihr Lieben!

Willkommen zu einer weiteren, etwas längeren Story im LotL-Fandom!

Dieses Mal entführe ich Euch in eine reine Fantasywelt, in der es durchaus sehr ruppig zugeht. Deshalb empfehle ich hier an dieser Stelle einfach mal, dass das Lesen für U-16-jährige nicht ganz so geeignet ist.

Wie man es so von Serien kennt, ist dieser Teil, der Prolog, nur der Auftakt der Geschichte, um vorweg ein wenig in die Materie eintauchen zu können.

Richtig los geht es dann erst ab dem 10. Juni, also nächste Woche.

Trotzdem wünsche ich Euch bereits jetzt schon viel Spaß beim Lesen!
Und es würde mich wie immer sehr freuen, wenn ich Euch in den Reviews begrüßen darf. :)


Greets

Alea





~~~

Prolog




Es war einmal vor langer, langer Zeit…

Gogil, so heißt das ferne Land, in welchem sich einst die folgende Geschichte zugetragen hat.

Das Land Gogils war groß und weit. Kein König wäre fähig gewesen, es alleine zu regieren. Deshalb einigten sich die Herrscher der bedeutendsten Familien Gogils am Fuße des großen Baums von Gogil auf die zukünftige Einteilung der Ländereien.

Ganz im Norden Gogils saß König Luyumo auf dem Thron seiner Festung, um die nach und nach eine prächtige Stadt entstand. Er gab seiner Landschaft den Namen Fires.

Das kleine Reich im Nordosten des Landes, welches sich direkt an Fires anschloss, wurde fortan von Königin Burodan Fehel genannt. Und ihre Aufgabe war es auch über den Baum von Gogil zu wachen.

Unterhalb von Fires und Fehel lagen die Ländereien Hijelarik. Die Herrschaft darüber teilten sich die beiden Zwillingsgeschwister Königin Hijelu und König Lirel.

Der kleine Landstrich mit der großen, gefährlichen Wüste wurde König Jerive zugeteilt. Er gab seinem Reich den Namen Cogah.

Einstimmig beschlossen die Herrschaften der neuen Königreiche, dass der große Westen von einem Menschen geführt werden musste, der zugleich fähig war, alle anderen Reiche mit im Auge zu behalten. Und so wählten sie aus ihrer Mitte den Großkönig Tugobu, der von nun an seine Ländereien Tugofia und alle anderen beschützte und bewachte.

Die Eiskalten Berge ganz im Süden Gogils ernannte man zur freien Zone. Alten Sagen zufolge befand sich dort einst das Reich der Elfen, welches aber niemals von irgendwem bislang entdeckt worden war und deshalb als verschollen galt.

Die Aufteilung des Landes fand im Namen der alten Götter statt, die niemals in Vergessenheit geraten durften.

So einigten sich die großen Herrscher darauf, den vier elementaren Götter von Luft, Wasser, Erde und Feuer jeweils einen Tag zu schenken. Die Tage wiederholten sich in einer Mondphase sieben Mal. Und eine Mondphase wurde Monat genannt.
Doch auch die anderen großen Götter der Geschichte Gogils sollten ihre Ehre erhalten. So schenkten die großen Herrscher ihnen je einen der zehn Monate des gesamten Jahres.

Den sechs großen Herrschern war es nun möglich ihre fünf Königreiche friedlich, gut und sicher zu führen und die alten Traditionen über viele Generationen hinweg weiterzugeben.

Doch vorborgen zwischen all dem Friede und der Freude, wuchs über lange Zeit hinweg unbemerkt die Dunkelheit heran. Eine Finsternis, die schon bald über ganz Gogil lag. Ungesehen hatte das Böse in das Land Einzug gehalten und fraß sich durch alle Königreiche. Kämpfe und Kriege wurden gefochten. Unrecht mit Unrecht vergolten. Kampfarenen wuchsen in den Städten wie Pilze aus dem Boden. Dort mussten die Ärmsten der Armen gegen die schlimmsten Banditen, Schänder und Kreaturen antreten, um die Herrscher bei Laune zu halten.

Schon bald wussten die Menschen in ganz Gogil, was Angst und Furcht waren. Insgeheim, ohne es jemals laut auszusprechen, klammerte sich das verzweifelte Volk an eine Weissagung, die schon seit Generationen über Generationen weitergetragen wurde und deren Entstehung noch weit vor der Einteilung der Ländereien ihren Ursprung gefunden hatte.

Nur der einzig wahre König Gogils war dazu fähig, dem Land und dem verlorenen Volk den tatsächlichen Frieden zu bringen.

Niemand wusste, wie viel Wahrheit den Worten dieser Weissagung innewohnte. Keiner glaubte mehr an die alten Geschichten, die noch bis kurz vor der Einteilung der Ländereien weitergegeben und dann von den sechs Herrschern verboten wurden.

Und doch erzählte man sich heimlich, dass es irgendwo im Lande Gogils noch Nachfahren des einzig wahren Königs geben musste, der vielleicht irgendwann den langersehnten Frieden zurückbrachte.
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