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[Rick and Morty] Der Klon von Beth

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 Slash
Beth Smith Jerry Smith Morty Smith Rick Sanchez Summer Smith
04.06.2020
04.06.2020
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Es war fast so, als würde sie in den eigenen Spiegel blicken. Zögernd erhob sie ihre Hand, war das alles wirklich Realität geworden, oder wieso sah die Person, welche von ihr angestarrt wurde, ihr so ähnlich? Beide drehten sich zu ihrem Vater Rick, welcher gerade anfing zu reden. Als Beth seine Stimme wahrnahm, wollte sie ihn schon anschreien.

„Hier.“, er rülpste laut. „Jetzt“, nochmals ein Rülpser, „kannst du dein beschissenes Abenteuer erleben, oder was auch immer du vor hattest, um deine eigenen Kinder vernachlässigen zu können.“, meinte Rick und trank etwas aus seinem Flachmann.

„Woher hast du sie? Ist das irgend so ein dummer Trick, Dad? Sie sieht mir doch kein bisschen ähnlich.“, warf Beth ein und sah sich ihr Gegenüber nochmals an. ‚Sie sieht echt gut aus.‘, ging ihr durch den Kopf. Als sie ihren Gedanken selbst wahrnahm, schüttelte sie ihren Kopf und sah wieder zu Rick.

„Nicht ähnlich? Sie ist dein verschissener Klon, Beth, wem soll sie denn sonst ähnlich sein?“, sprach ihr Vater, welcher bereits graues Haar besaß. Er trug einen weißen Kittel, darunter ein blaues Shirt und eine braune Hose. Die Schuhe die er trug, waren schwarz. „Was ist jetzt? Kein „Dankeschön“ oder so etwas ähnliches?“, sah er die sprachlose Beth an, welche ihn nur anstarrte. „Beth?“, er wirbelte vor ihrem Gesicht mit der Hand.

„Mein – Klon?“, wiederholte sie und war fassungslos. „Seit wann hast du meine DNA, Dad?“, sie sah nochmals die andere Beth an, ehe diese sich meldete. „Das ist sowas von–“, sie unterbrach.

„Seit wann er deine DNA besitzt, Beth? Weißt du noch, als er „für alle Fälle“ dein Blut haben wollte? Nun, er wusste damals noch nicht, dass es andere Dimensionen gab und hat sicherheitshalber vorgesorgt, in dem er dir etwas Blut abnahm. Früher hast du ziemlich oft Mist gebaut und er dachte, dass du vielleicht irgendwann im Knast landen würdest, weshalb er dich klonen wollte, damit du nicht dort landest.“, meinte Beth 2 und kratzte sich am Arm. Als beide sich anschwiegen, räusperte sich Rick.

„Genau. Und ich habe dich aus einem anderen Grund geklont. Falls du Jerry heiraten solltest und dein Leben wegen ihm wegwirfst.“, er nahm noch einen Schluck aus seinem Flachmann. „Was du ja bekanntlich gemacht hast.“, ergänzte er.

„Ich habe mein Leben nicht weggeworfen!“, protestierte sie dagegen und Beth 2 sah aus dem Fenster. „Nur zu deiner Information, Dad, ich habe zwei wunderbare Kinder und einen Ehemann, welcher immer zu mir hält!“, erklärte sie.

„Du hattest drei Kinder, Beth.“, er wandte sich ab und wollte gehen, da starrten ihn die zwei Beths an.

„Wie meinst du das, Dad?“, fragte Beth nach und Beth 2 drehte sich um, da sie die Antwort kannte. Als Beth sich zu Beth 2 drehte, starrte sie nur ihren Rücken an. „Was meinte mein Vater damit, als er sagte, dass ich drei Kinder besaß?“, fragte Beth.

„Du kannst dich nicht mehr daran erinnern. Schon gut.“, damit ging er in Richtung der Garage. Als er so gut wie in der Garage war, nahm er Beths Stimme wahr, welche nach der Wahrheit verlangte, aber die würde er ihr nicht geben. Noch nicht.

Sie blickte auf den Boden. Ahnte sie doch nicht, dass ihre Mutter drei Kinder besaß. Was war das dritte Kind? Fassungslos ging Summer auf ihr Zimmer, aber als sie auf dem Weg war, lief ihr Morty über den Weg. Dieser bemerkte den Gesichtsausdruck von Summer. Jetzt wollte er wissen, wieso sie so aussah.

„W–was hast du denn, Summer? Sag mir nicht, Rick nahm dich auf die Inzest Dimension mit?“, meinte Morty und stotterte dabei. Als Summer ihn fragend ansah, sagte er: „Vergiss es.“

„Ich–“, Summer starrte in die Leere. „Es ist nur–“, irgendwie brachte sie es nicht über das Herz, Morty die Wahrheit zu sagen. Würde er es verkraften? Außerdem wusste sie nicht die ganze Wahrheit. Was sollte sie bloß tun? „Wir hätten beinahe einen Bruder oder eine Schwester, Morty.“, sagte sie ihm.

„W–woher weißt du das, Summer? Hat Mum es dir etwa gesagt? Und wieso sagt sie mir sowas nicht? Also hatte Mum eine Abtreibung? Ich kann es nicht fassen!“, sprudelte es aus Morty heraus. Als ihn Summer abbremste, sah er sie an.

„Ich weiß auch nicht mehr, als nur die Tatsache, dass Mum drei Kinder besaß. Und sie kann sich auch nicht mehr daran erinnern, soweit ich das gehört habe.“, erklärte sie ihrem Bruder. Dieser sah sie an und brachte ein „Oh man!“, heraus.

„Was sollen wir jetzt tun, Summer?“, wollte Morty wissen.

Seine Schwester sah ihn nochmals an. „Wir sollten für unsere Mutter da sein, Morty. Vielleicht hat sie ja alles wieder vergessen, weil – ach, ich weiß es doch auch nicht.“, sie sah zur Treppe und meinte dann: „Wir sollten mit Rick reden.“

„Mit Rick? Bist du total irre, Summer? E–er wird uns das nicht sagen! W–wir werden bestimmt was falsch machen! W–wir sollten es unsere Mutter alleine herausfinden lassen!“, sprach er hysterisch und Summer musste ihm recht geben.

„Du hast bestimmt recht.“, meinte sie und kratzte sich am Arm. Es brannte in ihr so sehr, die Wahrheit zu erfahren. Aber sie musste es wohl oder über akzeptieren, dass es ihre Mutter alleine herausfinden würde. Immerhin war es ja nicht ihr Kind.

Als Summer Lärm aus der Garage wahrnahm, lief diese mit Morty auf diese zu. Sie liefen die Treppe hinab, sahen die zweite Beth und Morty bekam den Schock seines Lebens.

„Hallo, ihr zwei.“, begrüßte sie Beth 2 und lächelte.

Morty konnte seinen Augen nicht trauen. „W–was ist mit deinen Haaren passiert?“, er starrte die blaue Strähne an, welcher auf ihrem Blonden Haar war. „U–und deinen Klamotten!“, seine Augen wanderten zu der schwarzen Kleidung. Sie sah aus wie eine Rebellin. Irgendwie stand es ja seiner Mum, aber es war gewöhnungsbedürftig.

Als „seine Mutter“ ihn anblickte, lächelte sie. „Sieht doch gut aus, oder nicht?“, sie blickte auf Summer, welche ihre Mutter mit voller Begeisterung ansah.

„Wow, Mum, du siehst echt scharf aus!“, stellte sie fest.

„W–was? Du f–findest es sieht gut aus?“, stotterte Morty, während er Summer ansah. Als sie plötzlich noch einen Lärm aus der Garage wahrnahmen, steuerte Summer auf die Garage zu. Ängstlich folgte ihr Morty.

„Kinder, ihr solltet lieber hier bleiben!“, rief Beth 2 zu ihren Kids.

Aber sie wollten das nicht hören, während sie weiter gingen. Als sie schon fast bei der Garage ankamen, nahmen sie die Stimme ihrer Mutter wahr, welche Rick anbrüllte.

„Du hast zugelassen, dass ich mein Kind vergesse?“, schrie Beth ihren Vater an. „Wie konntest du so etwas machen, Dad? Ich bin – auf so vielen Ebenen enttäuscht von dir!“, als sie hinauslief, starrte sie in die Gesichter ihrer Kinder, Summer und Morty. Entsetzt fiel ihr Kinn herab, unfähig, etwas zu sagen.

„D–du hast dein eigenes Kind vergessen? W–wo ist es? I–ist es etwa bei dieser Frau, w–welche so aussieht wie du?“, stotterte Morty und blickte seine Mutter wütend an. Also besaß Summer recht und seine Mum hätte beinahe drei Kinder bekommen.

Plötzlich nahmen sie noch welche Schritte wahr. „Beth, warte!“, rief Rick aus der Garage hinaus, während er sich ihnen näherte. „Ja, ich hätte es niemals zulassen sollen, dass Jerry sich eine Vasektomie unterzieht. Ich hätte ihn auch nicht dazu überreden sollen, aber es war zu deinem eigenen besten! Ich – scheiße!“, er trat den letzten Schritt und sah seine beiden Enkelkinder.

Beide starrten ihn an, so, als hätte er wieder scheiße gebaut. „Warte. Du hast Jerry dazu überredet, sich sterilisieren zu lassen? Also haben wir deswegen keine Schwester oder keinen Bruder bekommen?“, Summer sah ihren Bruder an.

„I–Ich hätte ein Brüderchen bekommen können?“, stieß Morty heraus. Plötzlich fingen Summer und Morty an, gleichzeitig zu reden, während Beth schweigend davon ging.

„Beth!“, rief Rick nach seiner Tochter. „Beth!“, wütend blickte er zu seinen Enkelkindern. „Haltet beide jetzt die Schnauze!“, wütend marschierte er an den beiden vorbei, auf der Suche nach seiner Tochter. „Ich weiß, dass es mein Fehler war, Beth! Wo zur Hölle steckt diese Frau?“, murmelte er das letzte.

Während er auf der Suche nach ihr war, klapperte er das ganze Haus nach ihr ab, aber fand sie nirgends. Als er in den Garten blickte, erkannte er seine Tochter, während sie mit ihrem Klon auf einer Bank saß. Also verließ er das Haus und näherte sich den beiden. Als er nah genug war, nahm er Beths Stimme wahr.

„Es ist nur so, dass mein Vater andauernd Mist baut. Morty besitzt Fehlstunden in der Schule, Summer bewundert ihn, obwohl er ein Säufer ist und unsere Mütter verlassen hat, aber trotzdem nehme ich ihn in Schutz. Es ist so absurd, aber trotzdem ist er mein Vater und ich muss doch zu ihn halten, oder?“, erklärte sie ihrem Klon, welcher dasaß und nur nickte.

Irgendwie konnte Rick seinen Ohren nicht trauen. Stellte er so viel Mist an, dass selbst Beth an ihm zweifelte? Er musste es wieder ungeschehen machen. Er musste Jerry dazu überreden, die Vasektomie wieder rückgängig zu machen. Jerry musste seiner Tochter ein neues Kind schenken, selbst, wenn Rick dagegen war, weil es Jerrys Gene war, aber es musste sein.

„Beth, hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass es so sein muss?“, stellte der Klon ihr diese Frage. „Du weißt doch, dass dein Beruf dich erfüllt. Wenn du wieder schwanger wärst, dann hättest du keine Zeit mehr für deine Arbeit. Beth, es musste so kommen.“, die zwei Frauen sahen sich einander an.

Nach einigen Minuten des Schweigens, musste Beth eingestehen, dass es wohl die Wahrheit war. Sie würde ohne ihre Arbeit untergehen. Sie wäre ein nichts, ohne ihren Beruf. „Du hast womöglich recht, Klon.“, stimmte sie ihr zu.

Beide Frauen sahen synchron zum Haus, als sie ein Geräusch wahrnahmen, doch da war nichts. Bildeten sie sich beide etwas ein? Als sie wieder den jeweils anderen ansahen, brannte eine Frage in Beth, welche sie beantwortet haben wollte. „Denkst du, ich habe das richtige getan, als ich Jerry geheiratet habe?“

Die andere Beth seufzte. „Du machst dir zu viele Gedanken darüber, ob du das richtige getan hast. Das weiß ich, weil ich auch oft den Gedanken habe, ob es richtig war, Jerry nicht zu heiraten. Egal was du im Grunde genommen getan hättest, Beth, du würdest dir immer Gedanken darüber machen, ob es richtig war. Am Ende zählt nur, ob du damit zufrieden bist.“

Da sie ihr Klon war, wusste sie immer die richtigen Worte. „Du hast womöglich recht, Beth.“, erneut entstand eine Pause. „Also hast du nicht Jerry geheiratet?“, fragte Beth ihren Klon.

Erneut ein seufzen. „Nein. Ich wollte immer Dad glücklich machen. Tat immer das, was er für richtig hält und habe einen anderen geheiratet. Aber irgendwie–“, sie legte eine Pause ein.

„Verstehe.“, sah Beth wieder nach vorne. „Welchen Mann hast du denn geheiratet?“, fragte Beth sie weiter aus.

„Kennst du noch Redrigez aus der neunten, als du in die siebte Klasse gegangen bist?“, stellte Beth 2 eine Gegenfrage.

Erst wusste Beth nicht, wovon sie sprach, aber langsam dämmerte es ihr. „Redrigez? Der Redrigez, welcher mittlerweile Bestseller schreibt?“, meinte Beth und lächelte. „In der siebten Klasse wollte ich mal was von ihm, aber er hat es nie erfahren.“, räumte Beth ein und sah auf den Boden. „Vielleicht war es besser so, dass ich Jerry geheiratet habe.“, sagte sie.

„Nun, er ahnte, dass du in ihn verliebt warst. Er wollte auch etwas von dir, aber er war zu schüchtern und du warst es auch. Er erzählte mir sogar, wie du damals den selben Kurs belegt hast und immer in seiner Nähe sein wolltest, aber das wollte er auch unbedingt. Er erzählte mir viel von dir.“, sagte Beth 2.

„Aber du bist trotzdem nicht zufrieden mit ihm?“, wollte Beth wissen. Es war doch so typisch für Beth. Niemand war scheinbar gut genug für sie. Niemand. ‚Aber vielleicht–‘, dachte sich Beth und sah ihren Klon an. ‚Aber es wäre doch so seltsam.‘, beendete sie ihren Gedanken.

Scheinbar dachte sich ihr Klon das selbe, denn dieser nahm Beths Hand. „Beth, ich will ehrlich zu dir sein. Es gibt nichts auf der Welt, was mich zufrieden stimmt. Kein Mann dieser Welt erfüllt mich und macht mich zu einer vollkommenen Frau, aber vielleicht brauche ich ja nur mich selbst.“, sagte Beth 2 und blickte Beth intensiv in die Augen. ‚Ja, sie wäre perfekt.‘

„Aber was redest du da? Soll das heißen, dass du alleine sein willst?“, fragte die Blondine und drehte ihren Kopf zu Beth 2.

Plötzlich spürte sie Lippen auf ihren eigenen. Als sie die Person anstarrte, von der sie geküsst wurde, erkannte sie ihren Klon.

‚Sie – küsst mich?‘, schoss es Beth in den Kopf.

Der Kuss fühlte sich so leidenschaftlich an, so vertraut und so innig und intensiv. Für einige Sekunden vergaß Beth, das sie einen Ehemann besaß, Kinder und allgemein eine Familie.

Zögernd legte sie ihre Arme um ihren Klon und genoss es, geküsst zu werden. Als sie sich von den Kuss lösten, sah Beth zum Haus und erkannte Jerry, welcher mit einem offenen Mund die beiden Frauen anstarrte. „Oh, scheiße, verdammte!“, stieß Beth hervor und sprang auf. „Wieso hast du mich geküsst?“

„Beth.“, fing Beth 2 an und suchte nach den richtigen Worten. „Du hast doch schon immer jemanden gesucht, der dich versteht, dich unterstützt und dich fördert!“, meinte Beth 2.

Da sah die Angesprochene ihr Gegenüber an. „Ja, aber das fördert mich nicht, es unterstützt mich nicht und es hilft mir nicht weiter. Es wühlt eher in mir alles auf und das weißt du!“, stieß die Pferde Chirurgin hinaus. „Ach, ich weiß es doch auch nicht. Ich habe – ich rechnete damit nicht!“, warf sie ihre Arme in die Luft und verschränkte sie dann vor der Brust.

„Du weißt doch, dass wir, egal wen wir haben, immer unzufrieden sein werden, oder? Egal ob es Jerry ist oder Redrigez. Ich habe in meinem Leben viele Ehen gehabt und alle waren niemals zufriedenstellend. Beth, vielleicht war es Schicksal, dass wir uns bekommen haben. Vielleicht soll es so sein.“, erklärte sie ihr und bat sie darum, nochmals Platz zu nehmen. „Du weißt, dass ich recht habe. Wir haben nur uns.“

Jetzt blickte Beth nochmals zu Beth 2. „Ich befürchte, dass du recht hast.“, stimmte sie ihr zu und setzte sich wieder.

Als sie Schritte wahrnahmen, war es Jerry, welcher auf die beiden zu gesteuert kam. Mit dem letzten Schritt blieb er stehen. „Beth, was sollte das? Du hast diese Frau hier geküsst?“, Jerry war außer sich. Nie hätte er sich vorgestellt, dass so etwas passieren würde. Als er die Frau genauer ansah, erkannte er Beth in dieser Frau wieder und stotterte. „W–was geht hier vor sich? Beth, Liebling, würdest du es mir bitte mal erklären?“

„Ja, Jerry.“, Beth seufzte. „Ich besaß ein Gespräch mit Rick und erfuhr, dass du eine Vasektomie gemacht hast, weil er es dir eingeredet hat.“, meinte Beth und sah dann wieder zu Beth 2.

„Außerdem hat er deine Frau geklont, weshalb ich zur Welt kam.“, erklärte Beth 2. „Jerry–“, sprachen beide Synchron.

„Es ist wohl besser, wenn wir uns scheiden lassen würden.“, damit stand die echte Beth auf und bat Jerry darum, zu gehen, weil sie etwas Zeit mit Beth 2 verbringen wollen würde.

„Du – verlässt mich? Für wen?“, Jerry war wieder einmal ein Häufchen Elend gewesen. Nicht nur, dass Beth diese Frau hier küsste, sie sich schon einmal scheiden lassen haben, nein, Jerry würde seine Kinder mal wieder nur am Wochenende sehen können. „Das kannst du mir nicht noch einmal antun, Beth!“, meinte Jerry und ärgerte sich mal wieder.

„Ach, halt die Schnauze, Jerry.“, sprach die rebellische Beth und stieß ihn zur Seite. Dann nahm sie Beth in die Arme und küsste diese wieder, während Jerrys Leben vor seinen Augen zerbrach. Schon wieder verlor er Beth und musste dieses mal sogar mit ansehen, wie seine Frau eine andere küsst. Dies war ihm zu viel. Am liebsten würde er gar nicht hier sein wollen.

Als sie sich von einander lösten, war Jerry schon längst gegangen. Er wusste, das er keine Chance besaß. Etwas zweifelnd sah Beth zu ihrem Haus, in dem ihre Kinder sich befanden. Ob sie dies akzeptieren würden? Immerhin war es Beth, ihr Klon. Aber trotzdem war es irgendwie schräg und seltsam. Aber irgendwie war es auch wunderschön für Beth.

„Lass uns hinein gehen, Beth. Schließlich müssen wir ja unseren Kindern sagen, dass wir jetzt ein neues Leben, ohne Jerry, starten werden.“, meinte Beth 2 und lächelte.

Die Blondine versuchte auch zu lächeln, aber es gelang ihr noch nicht so recht. Vielleicht besaß Beth 2 recht und Beth wäre nie mit etwas zufrieden. „Ich weiß nicht, Beth. Vielleicht sollte ich bei Jerry bleiben und ihm eine Chance geben, sich zu bessern.“, räumte sie ein und Beth 2 sah sie an.

„Du hast Angst, Beth, aber das ist schon in Ordnung. Immerhin ist es doch so, dass du vielleicht ja nur Zeit brauchst. Es ist ein neues Kapitel in deinem Leben, ein neues Leben. Vielleicht schaffst du es ja dank mir eine Chirurgin für Menschen zu sein. Wir werden uns immer gegenseitig unterstützen, weil wir nur uns brauchen werden.“, meinte die andere Blondine und Beth musste zugeben, dass sie wieder einmal recht besaß.

„Aber was ist mit meinen Kindern?“, wollte die Blondine wissen.

„Was soll schon mit ihnen sein?“, erst jetzt Begriff Beth 2, worum es wirklich ging. Irgendwie war Beth davon überzeugt gewesen, etwas falsch zu machen, so wie immer. „Es geht dir gar nicht um die Kinder, oder?“, fragte die Blondine.

„Nein.“, seufzte Beth. „Ich dachte früher immer, dass ich einen tollen Ehemann haben werde. Einen super Job oder eine tolle Arbeit. Gut erzogene Kinder. Einen Traum und jede Menge Lebensfreude, aber was ist daraus geworden?“, meinte sie.

„Beth. Ich kann dir nur so viel anbieten, wie, dass du mit mir in eine andere Dimension reisen kannst. Eine Welt, in der wir zwei frei sind. Eine Welt, in der wir alles von vorne anfangen können. Wir können, ach, ich weiß nicht, vielleicht Rick fragen, ob er ums ersetzen kann, während wir unterwegs sind.“, schlug sie vor. Dieses Angebot besaß sie schon mal und sie tat den Fehler, dieses abzulehnen. Aber vielleicht sollte es so sein?

„Du hast recht.“, für ein paar Sekunden klang es absurd, aber vielleicht sollte es so sein und vielleicht, aber nur vielleicht, müsse sie erst ihrem Schicksal folgen, ehe sie glücklich sein würde? Die andere Beth streckte ihre Hand aus.

„Kommst du mit mir?“, war ihre Frage gewesen.

Summer und Mortys Mutter musste es sich gut überlegen. Schließlich könne sie einen Fehler begehen, aber dies würde ihre Familie hoffentlich nicht sehen. Rick tauschte am laufenden Band seine Mortys, seine Familie und weiß der Geier, wen er noch alles austauschte, aber dieses mal müsse er wohl Beth ersetzen. Sie nahm die Hand ihres Klons und nahm somit ihr Angebot an, diese Dimension erstmal zu verlassen.

„Unfassbar, dass ich es tatsächlich mache.“, hielt sich Beth an den Kopf und konnte es einfach nicht glauben, dass dies tatsächlich passieren würde. Immerhin würde sie ihre Kinder vielleicht so schnell nicht mehr wieder sehen.

„Du tust das richtige, Beth.“, ermutigte ihr Klon sie dabei, ihre Entscheidung nicht zu bereuen. „Immerhin wirst du es gut mit mir haben.“, sagte sie und zwinkerte ihr zu, wobei Beth lächelte.

Als die beiden in das Innere der Garage gingen, trafen sie auf Rick, welcher mit Summer und Morty gerade über etwas sprach.

„Wenn ihr zwei also ein Brüderchen oder ein Schwesterchen haben wollt, kann ich es euch einfach klonen, versteht ihr?“, meinte dieser und die beiden sprachen wieder durcheinander.

Als Rick die beiden sah, schickte er Morty und Summer vorübergehend weg. Als sie sich weigerten, meinte dieser. „Wenn ihr beide geht, werde ich euch beide das nächste mal auf ein Abenteuer mitnehmen.“, um sie endlich mal für eine Sekunde loszuwerden.

„D–dann muss ich also nicht gehen.“, sagte Morty und verschränkte seine Arme vor der Brust, während Summer ging.

„Und wenn Morty geht, darf er das nächste Abenteuer bestimmen.“, verdrehte Rick die Augen, als Morty auch ging.

Während die Beiden ankamen, sah Rick seine beiden Töchter an. „Ich weiß, du hasst mich, Beth.“, er schien leicht traurig zu sein. Anscheinend war er von sich selbst enttäuscht.

„Ja.“, gab Beth knapp von sich. „Aber es ist schon okay, Dad.“, sie sah zu ihrem Klon, während ihr Klon ihre Hand nahm.

Schweigend betrachtete Rick die beiden. „Was geht’n hier ab?“, gab er von sich und betrachtete die beiden, während sie Händchen hielten. „Ist das so ne Art Joke?“, sagte er.

Doch die Beiden Frauen schüttelten den Kopf. „Dad, kein Mann auf dieser Welt konnte mich glücklich machen. Nicht einmal der, den du mir gewünscht hast. Ich fühlte eine Art Leere in mir. Und Einsamkeit, aber diese Frau hier füllt diese Leere.“, damit sah sie ihre feste Freundin an, dann zu Rick.

Nochmals schwieg der Wissenschaftler. „Okay, bin ich so narzisstisch, dass es selbst auf meine Kinder überging?“, er kratzte sich am Kopf. „Aber es ist schon okay. Immerhin würdest du endlich mit jemanden zusammen kommen, der mich nicht enttäuschen könnte.“, sagte dieser und trank aus seinem Flachmann. Als seine Tochter ihn ansah, nahm sie ihn in die Arme, weil sie froh darüber war, dass sie ihn nicht enttäuschen könnte. „Und was soll ich jetzt für euch tun?“, fragte er.

Nachdem sie sich von ihrem Vater löste, sagte sie ihm, dass sie einen Ersatz bräuchte, damit es die Kinder nicht merkten, dass sie nicht mehr hier wäre. Außerdem bräuchten sie eine Portalgun, um in eine andere Dimension reisen zu können.

Nickend übergab Rick seine Tochter eine funktionierendes Gerät, mit dem sie in andere Dimensionen reisen konnte und sagte ihnen, sie müssen sich um die Kinder keine Gedanken machen. Er würde eine Beth erschaffen, die gerne hier bleiben würde, um die Rolle der Mutter zu erfüllen.

Dankbar sah sie ihren Vater an, dann wieder zu ihrem Klon. „Na dann, können wir ja aufbrechen.“, sagte sie und drückte nochmals ihren Vater, weil es womöglich das allerletzte mal sein würde. Dann bediente Beth 2 die Portalgun, um in eine andere Dimension verschwinden zu können. Als sie soweit waren, durchschritten die zwei das Portal und sahen kein einziges mal zurück. Als sich das Portal schloss, blickte sich Rick um und erkannte Morty und Summer. „Scheiße.“, sagte dieser knapp.

„A–Also ist unsere Mutter jetzt verschwunden? W–wie sollen wir ohne sie zurecht kommen? W–Was wird aus Dad? W–wieso muss das immer nur uns passieren, Rick! W–wieso hast du sie gehen lassen?“, stotterte der Bursche und bekam sich nicht mehr ein. „Rick, i–ich will meine Mutter zurück!“, sagte dieser.

„Beruhige dich, Morty!“, sagte Rick knapp. „Ich kenne Beth. Sie wird es ohne ihre Kinder nicht aushalten, vertraue mir!“, er nahm seinen Flachmann und wollte ihn schon trinken, aber da schlug Morty ihm das Teil aus der Hand.

„Verdammt nochmal, Rick, i–Ich vertraue dir nicht! W–wieso muss das immer nur uns passieren? I–Ich habe die Schnauze v–voll von diesem Mist! W–wir sind ohne unsere Mutter erledigt!“, stammelte Morty und Rick sah ihn wütend an.

„Hör zu, du kleines Arschloch, ich habe diese Entscheidung nicht getroffen, die deine Mutter traf, kapiert?“, packte ihn Rick an dem Shirt und drückte ihn gegen die Wand. „Deine Mutter erlebt jeden Tag die selbe scheiße. Natürlich will sie frei sein und auch mal an sich denken, während ihr kleinen Scheißer auf Abenteuer Reise geht, ist sie 24/7 zuhause und erlebt nie etwas! Also lass mal deiner Mutter diese Reise und geh mir nicht mehr auf die Nerven damit, verstanden?“, schrie er sein Enkelkind an.

„Wow.“, meinte Summer, während Rick Morty losließ.

„Abenteuer? Du meinst diese Scheiße, die w–wir 24/7 erleben? I–Ich will doch bloß meine Mutter zurück, Rick.“, Tränen sammelten sich an seinen Augen. „W–Wieso ist es nur so schwer, Rick?“, meinte dieser und Tränen kullerten ihm die Wange herab. Er wollte doch bloß nicht seine Mutter verlieren.

„Wieso es so schwer ist, Morty? Weil Menschen nun mal scheiße sind und die Welt ein Scheißhaus ist.“, zitierte er eine berühmte Serie. „Hier wirst du nur glücklich, wenn du anfängst, an deine eigenen Bedürfnisse zu denken, Morty.“

„W–Was Mutter jetzt w–wohl macht?“, sah Morty aus dem Fenster hinaus, so, als wäre seine Mutter nie widerlich weg.

Beth konnte es nicht glauben, aber sie war nun endlich glücklich. Mit ihrem Klon an ihrer Seite, würde sie einen neuen Start wagen. Zumindest adoptierten sie bereits ein Kind zusammen und waren schon längst dabei, sich ihr neues, schönes Haus zu renovieren. Manchmal vermisste sie ihre Kinder, aber sie besaß jetzt ein neues Kind, welches sie brauchte und welches sie nicht enttäuschen dürfte.

„Danke, Beth.“, küsste sie ihren Klon und sah in das kleine Babybettchen, in dem James lag. „Mit dir macht das Leben erst einen Sinn.“, meinte Beth und sah wieder ihren Klon an.

Dieser erwiderte ihren Blick und lächelte. „Ich habe dir zu danken.“, gestand sich Beth 2 ein, während sie klein James in den Schlaf sang. Es war das selbe Lied, welches ihre Mutter ihr vorsang, als sie noch ein Kind war.

„Das Lied hat doch meine Mutter mir vorgesungen, oder?“, fragte sie und die Angesprochene lächelte.

„Ja.“, sagte sie knapp und sah wieder zu James.

Langsam aber sicher, war sich Beth sicher, dass sie das richtige tat. „Ich vermisse meine Kinder schon fast gar nicht mehr.“, räumte sie ein und Beth 2 gab ein zufriedenes Lächeln von sich.

Wieder Zuhause bei den Sanchez, sind schon fast zwei Wochen vergangen. Die Zeit verfolg schnell, während sie auf der Suche nach einer geeigneten Beth waren, welche die Lücke füllen könnte. Schließlich fanden sie eine, welche gut war.

„Können sie a–auch kochen?“, meinte Morty zu der neuen Beth.

Diese verdrehte die Augen. „Ja.“, beantwortete sie knapp die Frage.

„U–und sie besaßen noch nie Kinder?“, fragte Morty weiter.

Nochmals ein „Ja.“, seitens Beth.

„Dann sind sie perfekt!“, gab Summer von sich und Rick und Beth verdrehten die Augen. „Dann müssen sie unbedingt bei uns einziehen.“, Summer überreichte ihr die Schlüssel.

„Super.“, lächelte Beth und nahm die Schlüssel an sich.

„S–sie müssen sofort einziehen!“, drängelte Morty. „W–wir ernähren uns seit zwei Wochen von Tiefkühlpizza und unsere Klamotten liegen überall herum. W–wir brauchen unbedingt jemanden, der uns bemuttert und uns Zuneigung gibt!“, erklärte er und Beth sah ihn an, so, als ob er der Sohn wäre, den sie schon immer haben wollen würde.

„Klasse, Morty, erzähl ihr ruhig, dass sie in eine Katastrophe gerät, wenn sie uns hat und das sie der Haushalt erschlägt, wenn sie bei uns ist!“, Summer verschränkte di3 Arme.

Jetzt sah sie Summer an und lächelte. Di3 beiden waren fast wie ihre eigenen Kinder, obwohl sie keine besaß, da sie Jerry niemals heiratete, bzw. Single blieb. „Verstanden.“, gab sie knapp von sich.

„U–und wären sie bereit, unseren Vater kennenzulernen u–und–“, weiter kam Morty nicht, denn seine Schwester hielt ihm den Mund zu. Sonst würde sie es sich noch anders überlegen.

„Eines nach dem anderen, Kinder.“, sagte Beth und sah ihren Vater an. „Du bist also in dieser Dimension nicht einfach verschwunden, Dad?“, richtete sie sich an ihren Vater.

„Nope.“, sagte Rick knapp. „Und du hast nicht diesen Versager Jerry geheiratet?“, wollte er wissen.

„Nein, ich kenne keinen Jerry.“, beantwortete sie seine Frage. „Ich bin Single. Hatte nie einen Mann.“, meinte diese.

„Perfekt!“, gab Rick von sich. „Heirate nur einen, der ein echter Mann ist und bei dir bleiben will. Und nicht Jerry, diesen Versager.“, gab Rick ihr den Tipp. Diese nahm es sich zu Herzen, obwohl sie es eh bald wieder über den Haufen werfen würde, wenn sie Jerry kennenlernen würde.

So kam sie dennoch wieder mit ihm zusammen, obwohl sie eine Beth aus einer anderen Dimension war, aber ihr Herz schlug für Jerry, während die echte Beth mit ihrem Klon zusammen war.

„Ach Beth, Ich wusste doch, dass du mich nicht verlassen würdest.“, legte er einen Arm um seine Frau. Glücklich blickte Jerry seine Beth an, welche ihn küsste, was er erwiderte.

„A–also ist jetzt alles wieder beim alten?“, wollte Morty wissen.

„Jupp.“, trank Rick aus seinem Flachmann. „Es ist wieder alles beim alten. Leider.“, entgegnete er und schickte Jerry zum Teufel. „Einmal würde ich mal sehen sollen, dass Beth ihn nicht wieder zurücknimmt.“, sagte dieser und fluchte, während er in sein Labor ging. Aber egal wie wütend er war, Morty war froh.
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