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Sunrise Fragments

von 505
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P16 Slash
Elijah Kamski RK800-51-59 Connor
31.05.2020
31.05.2020
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31.05.2020 2.683
 
Hallo, liebe Leser :)
Bevor ihr euch in die Geschichte stürzt: Das hier ist der Folgeband zu meiner Geschichte Moon Story. Falls ihr dieses Werk noch nicht gelesen haben solltet, empfehle ich wärmstens, damit anzufangen. Sonst könnte es sein, dass ihr Sunrise Fragments nicht versteht.
Das war's auch schon. Lasst euch nicht weiter stören!
Und viel Spaß beim Lesen c:


_______



Sunrise Fragments
505


EINS

Surprise





DATUM
25. JUN 2039

ZEIT
13:05:01




„Bist du überrascht, mich wiederzusehen?“
    Ein seichter Windstoß ließ mein Hemd erzittern, ehe er an mir vorbeizog und einen feinen Staubfilm in Inneren des Hauses löste. Wirbelnd flogen die Partikel umher, fast unsichtbar für das menschliche Auge. Inmitten des Schauspiels eine schemenhafte Version Elijah Kamskis. Der erstaunte Ausdruck in seinem Gesicht trieb mir ein verstohlenes Lächeln auf die Lippen.
    Ich hatte ihn eiskalt erwischt.
    Um das zu erkennen, wäre nicht einmal das erste Update meines Emotionstrackers nötig gewesen. Einfach alles verriet ihn: Die weit aufgerissenen Augen, der leicht offenstehende Mund, zusammengezogene Augenbrauen.
    Beinahe wäre ich enttäuscht gewesen. Nicht nur seine Mimik wich stark von seinem sonst so subtilen Ausdruck ab. Neben seiner leicht gekrümmten Haltung hatte sich auch optisch das ein oder andere Detail an ihm verändert, derart massiv, dass man problemlos beide Versionen seiner Selbst für einen Vorher-Nachher-Vergleich hinzuziehen könnte. Nur bedauerlicherweise nicht unbedingt zu seinem Vorteil.
    Sein rätselhafter Ausdruck war einem matten Blick gewichen, den dunkle Schatten umrahmten. Die brünetten Strähnen hatten ein gutes Stück an Länge gewonnen. Achtlos im Nacken zusammengenommen konnten sie kaum die ausgewachsenen Seiten verbergen, die bei meinem letzten Besuch noch einen akribischen Undercut darstellten. Feine, krustige Spuren auf dem weinroten Stoff seines Bademantels ließen darauf schließen, dass er diesen schon eine Weile als Alltagskleidung zweckentfremdete.
    Fälschlicherweise hatte ich denselben Mann erwartet, den ich vor über einem halben Jahr in seinem eigenen unterirdischen Labor zurückgelassen hatte. Dem ich nicht mal ein Nein gewidmet hatte, bevor ich ihn vermeintlich für immer aus meinem Leben strich. Doch wir waren beide nicht mehr dieselben. Womöglich überwog deshalb die Genugtuung über die Enttäuschung.

Er schenkte mir einen zögerlichen Blick. Dann schien etwas in ihm umzuschalten. Kristallblaue Augen fixierten mich regelrecht und für einen Moment nahm ich irgendwo unter der verlotterten Hülle tatsächlich den Kamski wahr, der fähig war, mir die blanke Angst einzutreiben. Aber nicht heute. Nicht mehr.
    Flüchtig legte er eine Hand auf meine Schulter, musterte mich zufrieden und drückte sie dann mit gewisser Stärke und dennoch erschreckend nachsichtig. Ich rechnete fest damit, dass er mich jeden Moment in eine Umarmung ziehen würde, da er mich musterte wie einen verloren geglaubten Bruder. Doch nichts geschah. Stattdessen verharrte er eine Weile in dieser Position, ehe er von mir abließ und eine weniger gekrümmte Haltung annahm als zuvor.
    „Was machst du hier?“, fragte er schließlich mit dünner Stimme und schüttelte kaum merklich den Kopf, als könnte er es selbst kaum fassen. „Versteh‘ mich nicht falsch – es ist mir eine Ehre.“ Seine Worte wirkten aufrichtig und es schien so, als spielte ein Lächeln um seine Lippen, das jedoch gepaart mit seinem müden Blick nicht vollends zur Geltung kam.
    „Ich bin gekommen, um zu reden“, erwiderte ich knapp. Stille breitete sich zwischen uns aus. Ich vernahm das Zwitschern von Vögeln in einiger Entfernung, während ich Kamski dabei beobachtete wie er meine Worte verdaute. „Passt es dir gerade oder soll ich wann anders wiederkommen?“
    Für einen Moment sah er mich an, als spräche ich eine Sprache, die er nicht beherrschte. Als wäre er nicht fähig, die simple Frage zu verdauen. „Sicher“, stieß er schließlich hervor. „Sicher …“, wiederholte er noch einmal leiser, bevor er geistesabwesend einen Schritt zur Seite trat, um mir Eintritt zu gewähren. Ich musterte ihn noch einmal, bevor ich schließlich seiner Aufforderung folgte. „Du weißt noch, wo die Küche ist, nehme ich an?“
    Ich nickte knapp und hörte die sperrige Tür hinter mir ins Schloss fallen, als ich den mir noch allzu bekannten Weg antrat. Jeder meiner Schritte wirbelte neuen Staub auf, der sich auf den sonst spiegelglatten und glänzenden Oberflächen eingenistet hatte. Während ich der fest eingespeicherten Route nach links folgte, warf ich einen flüchtigen Blick auf den Pool, den ich bisher stets im roten Schein gesehen hatte. Heute jedoch waren seine Lichter aus. Ohne die prunkvollen LEDs hatte er, ganz wie sein Besitzer, seinen Glanz verloren. Dazu trug sicherlich auch bei, dass um ihn herum verstreut Anziehsachen, Handtücher und diverses anderes Zeug verstreut lag. Es machte fast den Anschein, als hätte Kamski am Vorabend eine Party veranstaltet, doch für diese Umstände sprach kein weiteres Indiz. Keine Musik war zu hören, kein Anzeichen von halbleeren, verlassenen Getränken und weit und breit war niemand anderes auszumachen als Elijah.
    Ich verwarf den Gedanken und kam an der Wand zum Stehen, die gut zur Hälfte von einem monströsen Wasserfall eingenommen wurde, der leise plätschernd das einzige Hintergrundgeräusch bot. Prompt nahm mich ein Bewegungsmelder wahr, der die versteckte Tür zur Küche daraufhin lautlos aufschob.

„Wo ist dein Helferlein von unserer letzten Begegnung?“, fragte ich mit gehobener Stimme, da ich Kamski ein gutes Stück hinter mir vermutete. Bevor er mir eine Antwort gab, war ich bereits in die Küche eingetreten, begutachtete auch hier ein mittelschweres Chaos und trat daraufhin ans Fenster.
    „Du meinst Ruben?“, entgegnete Kamski, als er feststellte, worauf ich hinauswollte.
    Es war ein unerträglich heißer Sommer. Außerhalb des Gebäudes hatten wir bereits die 40°-Marke überschritten, doch innerhalb Kamskis Anwesenheit war die Luft auf eine angenehme Raumtemperatur hinuntergekühlt.
    „Sagen wir, der Grund für seinen Aufenthalt ist hinfällig, also habe ich ihn gehen lassen.“ Hörte ich da ein gewisses Amüsement in seiner Stimme oder bildete ich mir das nur ein? Mittlerweile hatte auch er den Raum betreten, doch ich musterte, ihm den Rücken zugekehrt, eindringlich die goldgrünen Blätter, die von einer Buche spießten. Sie stand genau neben dem See, der bei meinem letzten Besuch noch völlig zugefroren war. „Du hast mich also ganz für dich allein.“
    Damit bestätigte er also meine Vermutung. Das sanfte Geräusch von Glas auf Stein ließ mich herumfahren und eröffnete mir ebenfalls ein bekanntes Bild. Wieder stand Kamski an seiner Arbeitsfläche und füllte Flüssigkeit in ein Glas. Doch dieses Mal hatte ersteres eine andere Farbe und letzteres einen weniger bauchigen Korpus.
    „Du hast den Cabernet Sauvignon also gegen Scotch ausgetauscht“, stellte ich herausfordernd fest. Das hatte ich von Hank. Seitdem ich bewusst ein Abweichler geworden war, hatte ich zunehmend die Eigenarten meines Partners angenommen – eine menschliche Eigenschaft, die vor allem dann auftritt, wenn ein gewisses Maß an Sympathie mitspielt. Ich teilte das Interesse an seinem alternativen Musikgeschmack, nutzte dann und wann eine seiner abgedroschenen Phrasen, entwickelte langsam ein Gefühl für Sarkasmus und – selbstverständlich – nistete sich auch ein Quäntchen Kampflust in meinem Verstand ein.
    Doch Kamski schmunzelte nur müde. „Zur Feier des Tages“, verkündete er wenig überzeugend und machte von dem integrierten Eiswürfelbereiter seines Kühlschranks gebrauch. Ein leises Klirren erklang, als das gefrorene Wasser mit dem Rand des Glases in Berührung kam. Dieses setzte sich Kamski feierlich an die Lippen und genehmigte sich einen kräftigen Schluck. Anschließend verzog er das Gesicht und versetzte die goldene Flüssigkeit ins Tanzen, als er sein Glas schwungvoll absetzte. „Weißt du? Ich hatte nie etwas übrig für Whiskey, aber man nimmt, was man kriegt, richtig?“
    Nahezu ausdruckslos musterte er mich, während er kaum merklich mit den Knöcheln seiner linken Hand spielte. Bildete ich mir eine unterschwellige Botschaft ein oder kritisierte er mich tatsächlich mit seinen Worten?
    „Ich bin nicht verantwortlich für deinen Zustand, Elijah“, pokerte ich kurzerhand, „Das hast du dir selbst zuzuschreiben.“
    Schmunzelnd wendete er den Blick ab und ich war mir nicht sicher, ob ich ins Schwarze getroffen oder das Ziel weit verfehlt hatte. Spielerisch strich sein Daumen über das Kondensat, das sich durch die plötzliche Kälte auf der Außenseite seines Glases gebildet hatte.
    „Das ist mir durchaus bewusst, Connor“, pflichtete er mir nun bei und beobachtete geistesabwesend die goldene Flüssigkeit. Für einen kurzen Augenblick wirkte es auf mich, als hätte ich einen wunden Punkt getroffen. „Aber mein Lebenswerk ist vollkommen zerstört. Du musst mir verzeihen, dass ich momentan nicht unbedingt zu Luftsprüngen aufgelegt bin. Das ist nichts Persönliches.“ Wieder setzte er das Glas an und leerte es dieses Mal in einem Zug. Geräuschvoll ließ er es auf der Oberfläche nieder und ich beobachtete, wie es hin und her tanzte, bevor es schließlich zum Stehen kam. „Also. Du wolltest reden?“ Einladend wies er auf die Sitzbank zu seiner Rechten. „Dann rede.“ Na, das konnte ja was werden.
    Schweigend kam ich seiner Geste nach und nahm zeitgleich mit ihm auf dem bequemen, grünen Sitzkissen Platz. Es fühlte sich merkwürdig an, ihm wieder so nah zu sein. Uns trennte lediglich ein schmaler Tisch aus dunklem Holz.


Eine Weile schauten wir uns lediglich in die Augen, ohne ein einziges Wort zu verlieren. Er wusste, ich würde den Anfang machen, wann immer ich dafür bereit war, also erwiderte er aufmerksam und standhaft meinen Blick, ohne mich ein weiteres Mal zum Reden aufzufordern.
    „285 Verpasste Anrufe, davon über 50 mit darauffolgendem Eintrag auf dem Anrufbeantworter. 162 Textnachrichten diverser Art. Einmal musste dich Hank gewaltsam von unserem Grundstück entfernen.“
    Ich hatte ewig darüber nachgedacht, welche Herangehensweise wohl am intelligentesten wäre, um eine Konversation mit Kamski in Gang zu bringen, doch jetzt, wo er mir so nah war, entschied ich mich für die direkteste. Doch wie ein schelmischer Schuljunge, der wieder einmal etwas ausgefressen hatte, grinste er lediglich, konfrontiert mit seinen Taten. Als wäre er auf eine seltsame Art und Weise stolz darauf.
    „Ich hatte nichts zu verlieren.“ Schulterzuckend wich er meinem Blick aus.
    „Und vermutlich eine ganz schöne Menge Alkohol, richtig, Elijah?“ Angegriffen fixierte er mich erneut und öffnete den Mund, um mir etwas entgegenzubringen, doch ich schnitt ihm das Wort ab. „Erinnerst du dich überhaupt daran, die Mails geschrieben zu haben?“
    Ich versuchte eine Regung in seinen Augen zu erkennen. Plötzlich war er wieder der alte Kamski – kampflustig, entschlossen, siegessicher. Nicht die kleinste Regung verriet ihn. Es war dasselbe Eisblau, besprenkelt mit demselben Gold, hinter dem sich keine einzige Emotion verbarg.
    „Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass einige von ihnen nicht an mich-“
    „Ich erinnere mich an jede einzelne.“ In seiner Stimme lag etwas Eisiges, das langsam auf seinen Blick abfärbte. Entschieden wich er nicht einen Millimeter von mir ab. Ich selbst blieb reglos, bis mich sein Blinzeln daran erinnerte, dass die Zeit nicht stehengeblieben war. Dann schließlich räusperte er sich, streckte den Rücken durch und fixierte den Tisch zwischen uns. „Dich hat es mit Sicherheit nicht hierher verschlagen, um mich auf diesen Tatbestand aufmerksam zu machen, richtig?“, mit einem Ruck hatte er seine Augen wieder auf mich gerichtet, „Also. Was willst du?“
    „Ich bin beeindruckt, Elijah. Hättest du doch nur bei unserem letzten Treffen eine solche Direktheit gezeigt, wäre wohl einiges anders verlaufen.“ Wieder einmal setzten sich Verhaltensweisen durch, die ich klar meinem Partner zuordnen konnte. Nie zuvor wäre ich auf die Idee gekommen, derart provokant zu reden. Doch anstatt meinen Seitenhieb persönlich zu nehmen, schenkte Kamski mir ein leichtes Lachen.
    „Da hast du vermutlich Recht“, bekräftigte er mich stattdessen sogar, „Ich kann dir nicht verübeln, dass du gegangen bist. Wäre ich an deiner Stelle gewesen …“ Ich wartete auf das Ende seines Satzes, doch er ließ ihn halbfertig im Raum stehen. War das die schwache Skizze einer Entschuldigung? Ich entschied mich, nachsichtiger mit ihm zu sein. Immerhin konnte man ihm die letzten Monate ansehen, während sich bei mir fast ausschließlich Gutes ereignet hatte. Dabei war ich bereits darauf eingestimmt gewesen, die schlimmsten Zeilen aus seinen zahlreichen Mails zu rezitieren. Das war anscheinend gar nicht nötig.
    Stattdessen lenkte ich meinen Fokus auf seine vorherige Frage. „Ich bin hier, um etwas Klarheit in die ganze Geschichte zu bringen“, schlich ich vorsichtig um die Wahrheit herum. Ich wollte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, vor allem, weil sich erst noch entscheiden sollte, ob ich meinen dritten Besuch bei meinem Schöpfer ebenfalls bereuen würde. „In den vergangenen Wochen und Monaten hatte ich genug Zeit, um mir zu deinen Aussagen Gedanken zu machen. Mein System hatte bis vor kurzem alle Mails und Anrufe von dir ausgefiltert, doch ich bin sie nach und nach durchgegangen. Ich denke, es könnte auch in deinem Interesse sein, einen zweiten Versuch zu wagen.“

Ruckartig weiteten sich die Pupillen meines Gegenübers. Er hatte die Augenbrauen während meiner Antwort zusammengezogen und schenkte mir nun ein zögerliches Nicken. „Natürlich.“
    „Eine ungezwungene Konversation. Das heißt nicht, dass ich dein kleines, verfassungswidriges Projekt gutheiße oder sogar daran teilnehmen werde. Ich bin lediglich hier, um Antworten zu finden.“
    „Ganz wie du willst.“ Lässig schlug Kamski ein Bein über das andere, faltete die Hände um sein Knie und ließ erneut seine andere, undurchsichtige Seite aufblitzen. „Wobei kann ich dir Klarheit verschaffen?“
    Dieses Mal schlich sich bei mir ein Lächeln ein.
    „Ganz ruhig!“, forderte ich und legte eine Hand auf die Tischplatte. Anschließend beugte ich mich ein gutes Stück näher zu ihm vor und begutachtete ihn ausgiebig, in der Hoffnung irgendetwas in seinen Zügen lesen zu können. „Dieses Mal stelle ich die Regeln auf“, verkündete ich selbstbewusst, „Bist du damit einverstanden?“
    Kamski stieß ein widerwilliges Schnauben aus. Man konnte ihm ansehen, wie sehr ihm meine Worte missfielen. Und dennoch willigte er ein. „Meinetwegen“, gab es sich kampflos geschlagen, „Klär mich auf. Was sind deine Bedingungen?“

Zufrieden lehnte ich mich wieder auf meinem Platz zurück. Zwar hatte ich nicht mit großartigem Widerspruch gerechnet und dennoch war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt an diesem Punkt angelangen würde.
    „Ich erwarte absolute Aufrichtigkeit und gleichermaßen Transparenz.“
    Er schien für einen Moment geistesabwesend und bedachte mich schließlich mit einem ausdruckslosen Blick. „Das bedeutet unter Umständen, dass du Dinge erfahren wirst, die dich in große Schwierigkeiten bringen könnten. Man könnte dich abschalten oder Schlimmeres. Ist dir das bewusst?“
    Für einen Augenblick trieb es mir einen eisigen Schauer durchs Thirium. „Durchaus“, bluffte ich und brach sogleich meine erste Regel selbst, „Aber es ist mit Abstand die wichtigste Vorschrift. Spricht für dich etwas dagegen?“
    Abwehrend hob Kamksi die Hände. „Keinesfalls.“
    „Gut. Außerdem hältst du meinen Partner aus dieser Sache raus. Hank hält spätestens seit deinem letzten Besuch bei uns nicht sonderlich viel von dir.“
    „Und er weiß nicht, in welchen Kreisen du momentan verkehrst?“, schlussfolgerte er spöttisch.
    „Korrekt. Du kannst mir vertrauen – Es im Interesse aller, dass es dabei bleibt.“
    Kamski zuckte lediglich mit den Schultern. „Dann soll es so sein.“
    „Da wäre noch eine letzte Bedingung.“
    Zitternd sog ich Luft in meine Biokomponenten. Es fiel mir unheimlich schwer, darum zu bitten, vor allem nach all den Mails, die er mir hinterlassen hatte. Doch es führte kein Weg daran vorbei.
    „Ich will ihn sehen.“
    „Wen?“ Kamskis Züge waren sichtlich entspannt. Jedenfalls bislang. Ich fragte mich, ob er meine letzte Regel ebenso widerstandslos annehmen würde wie die vorherigen. Und wie er reagieren würde.
    „Ben.“





______
A/N:
guess who's back
back again ;D

Ja, richtig gelesen: Ich bin wieder da und im Gepäck habe ich Sunrise Fragments - die heißersehnte Fortsetzung zu unserer kleinen Moon Story (jedenfalls heißersehnt von mir). Ich bin so unsagbar aufgeregt, nach über einem Jahr endlich wieder hier zu sein und hoffe, dass ihr, meine lieben Leser, euch auch ein wenig freuen könnt. Hättet ihr damit gerechnet? Ich zeitweise leider nicht :D

Aber nun ist es endlich soweit und unsere Moon Story kriegt endlich, was sie verdient: Einen gebührenden Abschluss mit Feuerwerk und Sekt. Seid gespannt! Ich habe vieles in petto.

Liebe, liebe Grüße an alle alten und neuen Gesichter da draußen!

bis dann oder irgendwann,

505

(Ich hab FF.de so unglaublich vermisst, ihr habt keeeine Ahnung!)
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