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Geschwisterliebe?!

von Miyu94
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18
31.05.2020
22.11.2020
26
57.646
11
Alle Kapitel
112 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
31.05.2020 2.081
 
Hello und herzlich Willkommen zu einer neuen Story von mir.

Wieder hab ich mich ein neues Abenteuer begonnen und freu mich euch diese präsentieren zu können ☺️☺️☺️

Ich wünsche euch sehr viel Spaß dabei und hoffe das sie euch das erste Kap gefallen wird ☺️☺️☺️
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Beschützerinstinkt in der Familie!

Lächelnd betrat sie das noch dunkle Zimmer. Ging auf das kleine Bett zu und kniete sich zu dem kleinen Mädchen, das noch friedlich in ihrem Bett schlief. „Kagome Liebling… du musst aufwachen“, kam es sanft über ihre Lippen. Streichelte langsam über die Wange des kleinen Mädchens. Diese grummelte gleich etwas, während das kleine Nachtlicht angemacht wurde. „Heute ist dein großer Tag“, lächelte sie das Mädchen freudig an, welches augenblicklich hellwach war, und aufgeregt aus ihrem Bett sprang. „Mama, Mama das!“, rief sie aus, als sie ihren Kleiderschrank aufgerissen hatte und sich ein Kleid, in Dunkelgrün herauszog. „Wenn du das tragen willst“, stimmte sie ihrer Tochter zu. Zog anschließend die Rollos hoch, um die Sonne in das Zimmer zu lassen. Bevor sie sich Kagome zuwandte und ihr half sich für ihren großen Tag vorzubereiten.

Er war gerade dabei das Frühstück für seine Familie vorzubereiten als er Schritte hinter sich hörte und sich augenblicklich umdrehte. „Gute Morgen, ihr beiden“, begrüßte er seine Söhne, die er vor wenigen Minuten geweckt hatte. Während seine Frau ihre Tochter für den Kindergarten fertig machen wollte. „Cornflakes und Kakao wie immer?“, wollte er anschließend von den Beiden wissen, die sich müde an den Tisch setzten. „Mhm…“, kam es von seinem älteren Sohn. Der Jüngere der beiden brachte noch gar nichts heraus. Wirkte noch sehr verschlafen und überhaupt nicht bereit, jetzt in den Tag zu starten. „Noch müde, Inuyasha?“, fragte er den Kleinen deshalb. Wollte ihn wach halten, damit er nicht nochmal einschlief. „Ja…“, nuschelte dieser, rieb sich müde die Augen und gähnte anschließend ausgiebig. „Willst du trotzdem was essen?“ Der Kleine nickte auch nur. Lies sich anschließend die Schüssel mit Cornflakes hinstellen. „Guten Appetit ihr beiden“, wünschte der Vater ihnen noch. Ehe er sich an die Arbeit machte, auch seinen beiden Herzdamen ein Frühstück vor zu bereiten.

Lächelnd saß Kagome auf dem kleinen Hocker. Wartete geduldig darauf, dass sie fertig mit ihrer Frisur wurde. „Willst du noch diese Spangerl hinein haben?“, fragte sie ihre Tochter. Hielt ihr sowohl Pinke als auch Grüne entgegen, damit sie diese besser betrachten konnte. Auch wenn sie wusste, welche ihre Tochter nehmen würde. „Mama die Grünen!“, kicherte das Mädchen sofort. Schnappte sie sich und spielte damit. „Gibst du sie mir?“, fragte sie ihre Tochter. Die auch gleich folge leistete und diese ihrer Mutter übergab. „Bist du schon aufgeregt?“, fragte sie Kagome beiläufig. Wollte herausfinden, wie sich ihre Tochter im Moment fühlte. „Nein“, kam es zu ihrer Überraschung. Hatte damit gerechnet, dass sie wenigstens etwas nervös sein würde. Da man doch nicht jeden Tag zum ersten Mal in den Kindergarten gehen dürfte. „Na dann, hoffe ich mal, dass du Spaß habe wirst!“, wünschte sie ihrer Tochter, ehe sie dieser liebevoll über den Kopf strich. „Fertig!“, sagte sie ihr danach und sah zu wie Kagome in den Spiegel strahlte.

„Papa, Papa schau!“, hörte er seine Tochter rufen. Sah keine Sekunden später, wie das kleine Mädchen durch die Tür stürmte. „Du siehst hübsch aus“, sagte er zu ihr. Freute sich, dass sie so glücklich schien. Er beugte sich leicht nach unten, um seine Tochter auf den Arm zu nehmen. „Und hat meine kleine Prinzessin Hunger?“, fragte er sie anschließend, als er sie zum Tisch trug. Seine Tochter nickte aufgeregt. Ließ sich protestlos auf ihren Platz setzten. Geduldig wartete sie darauf, dass er ihr das Müsli hinstellen würde. „Oh du hast schon alles fertig!?“, hörte er die überraschte Stimme seiner Frau. Bei ihren Worten musste er schmunzeln. „Ich habe auch die Jungs fertig gemacht“, lachte er. Hatte bei den Beiden nicht ganz so viel zu tun, wie seine Frau bei Kagome. „Willst du damit sagen, dass Mädchen länger brauchen?“, zog sie belustigt die Augenbraue hoch.
„Nicht doch!“, kicherte er, sodass er einen beleidigten Blick seiner Frau einfing. Sie schlug Ihm leicht auf die Schulter. „Jaja. Kagome ist auf jeden Fall fertig!“, klärte sie ihn auf und sah auf ihre Söhne. „Inuyasha aber nicht!“, schmunzelte sie. Sah wie ihr Mann sofort zu dem Jüngeren blickte. „Stimmt“, lachte er, als er sah, dass sein Sohn in seiner Müdigkeit wohl vergessen hatte seine Schlafhose gegen eine normale Hose zu wechseln. „Ich kümmere mich gleich darum!“, sagte er seufzend. Drückte anschließend seiner Frau einen Kuss auf die Lippen. „Lass uns aber noch schnell essen!“, meinte er, als er sich gelöst hatte. Sah einen Moment auf die Uhr und stellte fest, dass sie dafür noch genug Zeit hatten. „Einverstanden“, kicherte seine Frau und nahm anschließend Platz.

Lächelnd wartete sie mit Kagome und Sesshomaru darauf, dass Toga mit Inuyasha das Haus verließ. Er hatte Inuyasha noch schnell geholfen sich umzuziehen und würde anschließend Sesshomaru in die Grundschule bringen. Da ihr Mann eine eigene Firma besaß und sie in dieser arbeitete, konnte sie sich auch gut einteilen, wie sie ihre Kinder in Zukunft sowohl in den Kindergarten, als auch in die Schule brachten. Diese waren für den Ganztagskindergarten und die Ganztagsschule angemeldet, damit sie versorgt waren, denn auch die Firma sollte nicht zu kurz kommen. „Na fertig?“, lachte sie, als Inuyasha langsam auf sie zu stampfte. „Ich will nicht!“, motzte der Kleine. War noch nie sonderlich vom Kindergarten begeistert gewesen. „Ach, mein Schatz. Heute wird dich jemand ganz liebes begleiten“, versuchte sie ihn zu locken. Er schaute gleich auf das kleine Mädchen neben sich und bekam große Augen. „Kagome auch?“, strahlte er plötzlich und sie musste sich ein Lachen verkneifen. „Ja. Wir müssen nun los“, sagte sie, als sie schon das Mädchen schnappte und in ihren Kindersitz setzte.

Toga half ihr unterdessen Inuyasha anzuschnallen, der schon alleine in seinen Kindersitz geklettert war. „Ich wünsche euch beiden viel Spaß!“, verabschiedete er sich von seinen jüngsten Kindern. Streichelte seiner Tochter liebevoll über die Wange. „Viel Spaß, meine Süße!“, sagte er nochmal. Drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn und schloss anschließend die Tür. Seine Frau war gerade dabei sich von Sesshomaru zu verabschieden. Der Junge stieg anschließend in den Wagen und schnallte sich an. „Sie werden so schnell groß!“, seufzte seine Frau. Sah durch das Fenster auf ihre beiden Kinder. „Das gehört nun mal zum Elternsein, Kushina“, lächelte er seiner Frau aufmunternd zu. Wusste wie schwer es ihr fiel, ihre Kinder jetzt all frei zu lassen. „Sie sollen immer so bleiben, Toga!“, kam es wehleidig von ihr. „Du weißt, dass das nicht geht!“, belächelte er ihre Wehmut. „Jaja, fahr vorsichtig!“, sagte sie ihn noch, küsste ihn sanft und stieg in ihren Wagen, um ihre Kinder sicher in den Kindergarten zu bringen.

Langsam lief sie mit ihren Kindern durch das große Tor. Inuyasha quasselte Kagome förmlich zu, während die Kleine immer unsicherer zu werden schien. Da sich das kleine Mädchen doch förmlich an ihrem Bein festkrallte. „Kagome, du musst keine Angst haben.“ Langsam löste sie die Hände ihrer Tochter von ihrem Bein. Kniete sich anschließend zu ihr. Inuyasha blieb ebenfalls stehen. Sah Kagome mit schief gelegtem Kopf an. „Ich will nicht!“, kam es mit zitternder Lippe von Kagome. Plötzlich fand sie es gar nicht mehr toll in den Kindergarten zu müssen. „Warum denn nicht?“, wollte ihre Mutter liebevoll wissen, obwohl sie schon eine Vermutung hatte warum Kagome so plötzlich ihre Meinung änderte. „Ich will bei Sesshomaru und Inuyasha bleiben“, schluchzte die Kleine sofort los, denn sie hing schon immer sehr an ihren Brüdern.
„Du bist doch bei Inuyasha!“, tröstet sie ihre Tochter. Hatte schon befürchtet, dass es doch noch zu einem Stimmungswechseln kommen würde. Kagome war stets sehr wechselhaft. Nur bei ihren Brüdern blieb ihre Stimmung beständig. „Kagome, bleibt für immer bei mir“, kam es gleich zuversichtlich von Inuyasha, der es schon vom ersten Tag nicht ertragen konnte, sobald sie weinte. Gab ihr anschließend einen kleinen Kuss auf die Wange. „Ich lass dich nicht allein!“, sagte er aufrichtig. Sah sie breit grinsend an. Kagome erwiderte das Lächeln ihres großen Bruders. Anschließend nickte sie und sah zu dem Gebäude vor sich. „Können wir dann?“ Zögernd nickte das kleine Mädchen. Inuyasha umfasste direkt die Hand seiner Schwester und zog sie einfach mit sich Richtung Kindergarten.

Kichernd spielte sie zusammen mit ihrem Bruder im Sand. Baute eine Burg mit ihm. Er hatte sein Wort gehalten. Der älteren Dame, die sie empfangen hatte erklärt, dass er bei ihr bleiben würde. Sie hatte ihn belächelt. Ihm erklärt, dass es nur am Anfang so sein würde, weil sie doch in anderen Gruppen waren. Er fand diese Aussicht zwar nicht so toll. Freute sich aber immer mit ihr im Garten spielen zu können. So wie er es jetzt tat. „Wer ist das?“, kam es von Koga. Einem Jungen, der aus seiner Gruppe stammte. Er war schon öfter mit ihm zusammen geraten. Konnte ihn einfach nicht ausstehen. Er war überheblich. Hatte jedoch viele Freunde. Mit zusammengekniffen Augen sah er dabei zu, wie er Kagome näher kam. Sich neben sie kniete und sie seltsam ansah. Seine kleine Schwester reagierte nur mit schief gelegtem Kopf und großen Augen.
„Wer bist du?“, fragte er sie nochmal und griff nach ihren Haaren. Kagome schaute unsicher zu Inuyasha. Wusste nicht, ob es in Ordnung ging. „Ihr Name ist Kagome. Und du lässt sie gefälligst in Ruhe!“, schritt Inuyasha ein. Umfasste seine Hand und löste sie aus ihrem Haar. „Lass meine Schwester in Ruhe!“, knurrte er. Bekam augenblicklich seinen Beschützerinstinkt. „Ich mach doch nichts!“, verteidigte sich Koga sofort. Schaute ihn belustigt an. Doch bevor sie richtig zu streiten beginnen konnten, schritt Frau Kaede, ihre Kindergärtnerin ein. „Aufhören ihr beiden. Ihr seid doch eigentlich Freunde!“, redete sie auf die beiden Jungs ein und sah zu Kagome. „Baust du vielleicht mit Koga und Inuyasha weiter an deiner Burg?“, fragte sie das Mädchen, welches fröhlich nickte. Inuyasha schaute seine Schwester betrübt an. Hatte gehofft, dass sie nur mit ihm spielen würde. „Inuyasha komm!“, hörte er seine Schwester rufen, die schon einen Eimer in ihren Händen hielt. Auch wenn ihm der Gedanke nicht gefiel. Für seine Schwester würde er alles machen.

Freudig kamen ihnen ihre Kinder entgegengelaufen. Warfen sich anschließend in die Arme ihrer Eltern. „Ihr beide seid aber glücklich!“, lachte seine Frau. Nahm anschließend ihre Tochter bei der Hand. „Das war toll!“, kam es fröhlich von der Kleinen. Ihr Bruder hingegen murmelte etwas Unverständliches, als sein Vater ihn in das Auto setzte. „Zuhause gibt es auch schon essen!“, teilte sie den Kindern mit. Half anschließend Sesshomaru in das Auto. Sie hatten zuvor ihren großen von der Schule abgeholt und beschlossen auch die Kleinen zu holen und anschließend den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Schnell waren sie zu Hause angekommen. Ließen die Kinder aus dem Wagen, die gleich zur Haustür liefen. Ihr Mann ließ die Kinder hinein. „Inuyasha hat Ärger gemacht. Er hat mit einem anderen Jungen zu zanken begonnen!“, seufzte sie. Hatte zu Mittag einen Anruf vom Kindergarten bekommen. In der ihr mitgeteilt wurde, dass Inuyasha etwas aggressiv auf Kinder reagierte, die Kagome zu nah kamen. „Kagome?“, fragte ihr Mann, der von der ganzen Sache nichts mitbekommen hatte. „Ja… ein Junge wollte Kagome kennenlernen“, erklärte ihm seine Frau.

„Ich habe es schon fast befürchtet. Wir hätten Kagome doch in einen anderen Kindergarten geben sollen“, seufzte Toga. Hatte mit ihr mehrmals besprochen, wie sie es machen wollten. Inuyasha war bei Kagome immer sehr beschützerisch. Achtete penibel darauf, dass es seiner Schwester gut ging. Sesshomaru hatte ein ähnliches Verhalten. Zeigte es aber nicht so offen vor anderen. „Es wird sich legen“, sagte seine Frau wie immer optimistisch. Sie fand das Verhalten der beiden Jungs gar nicht so schlimm. Sie lächelte, als sie ins Haus kam und dabei zu sah wie Inuyasha Kagome half aus ihren Schuhen zu kommen. „Er liebt sie. Das war schon immer so und wird sich nie ändern!“, erklärte sie ihm. Genoss den Anblick. „Da hast du wohl recht“, kam es ebenfalls lächelnd von ihm. Hatte sich immer erhofft, dass er eine Familie haben würde, die immer zusammenhalten würde. Dass er diese hatte, stand außer Frage. Auch wenn es ab und zu etwas seltsam war. Zumindest wenn seine Söhne mal wieder den Bodyguard für Kagome spielten. Doch egal wie sehr seine Jungs sich aufführten, konnte er sie verstehen. Denn auch er würde sein Mädchen immer beschützten.

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Soooo damit war es auch schon mit dem ersten Kapitel ☺️☺️☺️

Ich hoffe das es euch gefallen hat.

Wie es weitergeht seht ihr natürlich nächsten Sonntag ☺️☺️☺️

Bis dahin habt eine schöne Woche und bis bald ☺️☺️☺️
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