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Newtina - Heiratsantrag

OneshotFantasy, Liebesgeschichte / P6
Jacob Kowalski Newt Scamander Porpentina "Tina" Goldstein Queenie Goldstein
29.05.2020
29.05.2020
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29.05.2020 1.706
 
Anmerkung: Das ist meine erste FanFiktion, also seit bitte nicht so streng mit mir. Ich freue mich immer über Reviews und hoffe sie gefällt euch.
Bleibt gesund,
Vanillahorse

Ich habe noch paar Rechtschreibfehler verbessert, weil ich so pingelig bin und es nicht lassen konnte, es zu korrigieren. ;)
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Ich wachte wohlbehalten in Newts Armen auf. Er schlief noch und sein ruhiger Atem kitzelte mich am Ohr. Ich lächelte und kuschelte mich noch ein bisschen näher an Newt. Irgendwann muss ich dann nochmal eingeschlafen sein, denn ich wurde dadurch geweckt, dass Newt aufstehen wollte. Er beugte sich zu mir und hauchte mir einen guten Morgen Kuss auf die Stirn und stand dann auf um sich anzuziehen. „Ich muss noch zu meinen Tierwesen. Könntest du mir helfen? Zu zweit geht es schneller“, fragte Newt mich. „Natürlich. Du kennst mich doch“, antwortete ich mit einem Augenzwinkern. „Ich muss mich nur noch frisch machen.“ Als ich in Newts Keller kam, sah ich ihn zunächst gar nicht.
Ich ging zuerst zu den Nifflern, denn Newt hatte erwähnt, dass es den Nifflerbabys nicht so gut ginge. Ich schaute mir die kleinen Niffler eine Weile an. Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter. Ich drehte mich um und schaute in Newts lächelndes Gesicht. „Guten Morgen. Tut mir leid, dass es erst jetzt kommt. Könntest du die Mondkälber und den Augurey füttern?“ fragte er. „Gerne“, antwortete ich und ging rüber zum Raum wo Newt das ganze Futter für die Tierwesen aufbewahrte. Ich suchte kurz nach dem Eimer mit dem Mondkalb Futter, fand ihn und nahm mir noch eine Tüte mit den toten Insekten für den Augurey und ging zu den Mondkälbern. Nachdem ich die kleinen Vierbeiner gefüttert hatte, musste ich erstmal den Augurey suchen, denn er war nicht da wo er sein sollte. Als ich ihn dann fand, fütterte ich ihn mit den Insekten. Ich räumte alles wieder auf und ging zurück zu Newt. Er war gerade dabei seinen Abraxaner mit neuem Heu aus zustatten. Er drehte sich um als ich zu ihm kam. „Bist du schon fertig?“ fragte er mich. Ich nickte. „Das ist gut. Ich muss nur noch das Heu aufräumen und dann sind wir hier unten fertig. Hab ich dir eigentlich erzählt, dass deine Schwester und Jacob heute kommen?“ Ich schaute verwirrt. „Nein.“ Newt räumte das Heu ein und drehte sich zu mir um. „Echt nicht? Naja, jetzt weißt du es ja.“ „Wie lange bleiben sie?“ fragte ich nach. „Queenie sagte, wenn es okay wäre, würden sie hier eine Woche bleiben. Ich habe vergessen dich zu fragen. Ich hoffe es ist in Ordnung?“ „Klar doch. Ich freue mich, dass die beiden uns besuchen kommen. Hast du schon was geplant?“ fragte ich. „Ich dachte mir, wir könnten mit ihnen picknicken gehen“, antwortete Newt und fügte noch hinzu: „Können wir nach oben gehen? Ich habe schon ein bisschen Hunger.“ „Ich auch. Wie wäre es mit Müsli?“ fragte ich und blickte Newt an. „Das klingt gut“, antwortete Newt und schlang mir einen Arm um die Taille. „So kommen wir aber nicht nach oben“, antwortete ich lachend. „Ich will dich aber nicht loslassen“, stellte Newt fest und zog mich noch näher an ihn ran. „Dann können wir halt nicht essen. Wie spät ist es eigentlich?“ fragte ich Newt. „Ich glaube so um zehn Uhr rum. Queenie wollte so um 13:00 Uhr kommen.“ Newt lächelte. „Wir haben also noch ein bisschen Zeit für uns,“ sagte er und küsste mich auf den Mund. Ich liebte es wie er das tat. So unbeschreiblich. Ich legte meine Hände auf seine Schultern und wollte nicht loslassen. Nach gut fünf Minuten, löste ich mich von Newt. Er lächelte, lies mich los, griff aber nach meiner Hand und wir gingen nach oben.

Als wir aus dem Koffer kamen, setzten wir uns an den Tisch und aßen gemeinsam unser Frühstück.
Als wir fertig waren, besprachen wir den Tag und fingen an, die Sachen für das Picknick zu packen. Um kurz vor eins, überlegten wir dann, ob wir mit Queenie und Jacob weiter kochen und packen wollten, denn von ihnen schmeckt es immer noch am Besten. Um Punkt 13:00 Uhr klingelte es an der Haustür. Ich öffnete und ließ meine Schwester und Jacob ins Haus. Queenie rief begeistert: „Hallo Tinie. Ich freue mich auch so sehr dich zu sehen.“ Ich begrüßte auch Jacob und war froh,  dass er mir meine anfänglichen Streitereien verziehen hatte. Die beiden waren tatsächlich verlobt. Newt hatte mich schlussendlich davon überzeugen können, dass es richtig war, dass sie sich lieben können. Als die ganze Begrüßerei fertig war, zeigte ich meiner Schwester das Haus und das Gästezimmer. Wir redeten viel und ich versuchte nicht an das Picknick zu denken, denn wir wollten sie damit überraschen. Aber irgendwie, hatte sie es geschafft es aus mir raus zu quetschen, denn sie freute sich sehr darüber und wollte sofort mithelfen zu packen.  Ich führte sie zurück in das Wohnzimmer. Dort wartete Newt schon, denn Jacob war noch auf der Toilette. „Darf ich mithelfen?“ platzte es aus Queenie raus. Newt sah mich an und nickte. „Klar kannst du das.“ Als Jacob von der Toilette kam, standen wir alle in der Küche und machten irgendwas. Queenie belegte Brötchen, Newt packte sie ein und ich kochte Kakao. Jacob trat zu uns half mit. Gegen 14:30 Uhr waren wir fertig vorbereitet und konnten los. Wir verließen das Haus und gingen ein paar Straßen entlang, um zu einer abgeschiedenen Ecke zu gelangen von der aus wir apparieren konnten. Queenie nahm sich den Picknickkorb und alle stellten sich in einen Kreis. Newt hielt seine Hand in die Mitte und ich legte meine Hand auf seine, Queenie auf meine und Jacob auf ihre. Ich spürte die wohlbekannte Enge, die einen fast ersticken lies. Und dann löste sich die Spannung, ich atmete auf und öffnete die Augen.

Wir standen am Strand, der aber nicht nur aus Sand war, sondern er bestand auch aus großen Steinen, die mal hier und da am Strand herumlagen. Ich war total begeistert, denn es war wirklich wunderschön. Wir suchten uns den besten Platz aus und breiteten die Picknickdecke aus. „Habt ihr schon Hunger?“ fragte ich die anderen und stellte die Sandwichs auf die Decke. „Nein, später vielleicht“, antwortete Queenie. Jacob, der gerade zusammen mit Newt den restlichen Korb ausräumte, schaute auf und erwiderte: „Also ich habe schon Hunger.“ „Ach Darling, du hast doch die ganze Zeit Hunger“, neckte sie liebevoll Jacob. „Das stimmt nicht!“, antwortete Jacob, „Aber ich esse schon ein bisschen zu viel. Da hast du leider recht.“ Da bemerkte ich, dass die Sonne dem Horizont näher kam. Ich entfernte mich von ihnen, denn ich wollte mir den Sonnenuntergang anschauen. Es war lange her, dass ich das letzte Mal den Sonnenuntergang angesehen hatte. Meine Füße streiften den noch warmen Sand. Ich war einfach nur glücklich, hier mit meiner Schwester, Jacob und vor allem Newt zu sein. Die Sonne versank gerade im Meer, als jemand neben mich trat und nach meiner Hand griff. Ich schaute zur Seite und sah Newt. Er lächelte mich an und blickte dann aufs Meer zurück. Ich legte meinen Kopf an seine Schulter und wir beobachteten gemeinsam den Sonnenuntergang. Ich atmete tief ein und roch die salzige Meerluft. Nach einer Weile, löste sich Newt von mir. Ich blickte ihn an, doch er sah mir nicht in die Augen. Er nahm meine Hände in die seinen und ich merkte, dass er nervös war, sagte aber nichts dazu. Er fing an: „Also, ich... ich mag dich. Sehr sogar. Ich liebe so vieles an dir. Dein Lachen, deine Hilfsbereitschaft, deine... deine Art dich zu bewegen. Ich weiß nicht, wie ich das anders sagen soll, aber ich versuche es weiter.“ Newt holte tief Luft und fuhr fort. „Ich wollte es dich schon länger fragen und jetzt scheint es der richtige Moment zu sein“, er hielt kurz inne. „Ja?“, fragte ich aufgeregt. Er ging langsam auf die Knie und zog eine kleine, mit Gold verzierte Ringschatulle aus seinem Mantel hervor. „Porpentina Esther Goldstein. Wi-willst du... du mei-meine Frau werden?“, fragte er zögerlich. Er blickte auf und schaute mir in die Augen. Tief in meinem Inneren hatte ich geahnt, dass so etwas kommen würde, aber es war doch überwältigend, es tatsächlich von Newt zu hören. Mir gingen so viele Sachen durch den Kopf. Schlussendlich konnte ich mich zusammenreißen und antwortete: „Ja. Natürlich.“ Dann fiel ich ihm um den Hals. Ich war so glücklich. Ich hatte so viel Schwung, dass ich Newt umriss. Nach einer Weile versuchte Newt sich aufzurappeln, woran er scheiterte, denn ich lag ja immer noch halber auf ihm drauf. Als wir es geschafft  hatten uns aufrecht hinzusetzten, griff Newt nach meiner linken Hand und steckte mir den Ring an. Dabei rollten mir ein paar Tränen übers Gesicht, die ich schnell wegstrich. Newt bemerkte dies, sagte aber nichts. Ich lächelte zaghaft und ich fiel ihm in die Arme. Die Sonne war schon längst untergegangen, es war aber noch nicht dunkel, denn es war August, als wir zu den Anderen zurückkamen. Queenie lächelte geheimnisvoll und versteckte schnell was in dem Picknickkorb, was extreme Ähnlichkeiten mit einer Kamera hatte. Ich ahnte was sie gemacht hatte, doch sie grinste nur als sie meine Gedanken las und forderte mich und Newt auf uns zu setzten und zu essen. Während des Essens sprachen wir über New York und wie es uns ginge. Als wir fertig waren, packten wir unsere Sachen und apparierten zurück zu Newts Wohnung. Dort angekommen fing Queenie an, den Abwasch zu machen, was Newt nach einiger Zeit bemerkte und ihr verbat das Geschirr zu spülen, weil sie ja ein Gast war und nicht die eklige Arbeit machen solle. Nachdem wir das ganze Geschirr aufgeräumt hatten, setzten wir uns ins Wohnzimmer. Jacob setzte sich in den Sessel am Kamin und meine Schwester setzte sich elegant auf die Sessellehne. Newt und ich setzten uns aufs Sofa und ich kuschelte mich an meinen Verlobten. Bei dem Gedanken lächelte ich leicht und Queenie stand plötzlich auf. „Wo gehst du hin?“, fragten Newt, Jacob und ich gleichzeitig. „Zu meiner Jacke. Ihr werdet schon sehen.“ Kurze Zeit später kam sie mit ein paar Fotos zurück. Sie gab Newt und mir eins und lächelte.
Es war das Bild wie Newt mir bei Sonnenuntergang einen Heiratsantrag macht.
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