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Admiral

von MrsLivi
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Ben Beckman der Rote Shanks Die Strohhut-Bande Mihawk "Falkenauge" Dulacre Monkey D. Ruffy OC (Own Character)
29.05.2020
16.06.2021
18
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Dieses Kapitel
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18.04.2021 1.087
 
Tatsächlich wartete Ruffy bis Sonnenaufgang, bevor er seine Freunde in der Kombüse zusammentrommelte. Erst als alle saßen und jeder ein kleines Frühstück vor sich hatte begann der Strohhut-Träger mit seinem Bericht. Er erzählte von seiner Begegnung mit Smoker in dem kleinen Café und auch von dem Gespräch mit ihm, kurz bevor sie ablegten. „Er meinte, Blackbeard soll ‚Forschungsobjekte‘ wieder einfangen, die angeblich entlaufen wären.“, meinte er nachdenklich. „Ich verstehe es nur nicht. Meine Schwester wie auch Aeros und die anderen haben gesagt, dass diese seltsame Einheit aufgelöst wurde. Außerdem hat sie gesagt, dass die Marine und auch die Weltregierung Angel und ihre Mädels als vollwertige Marinemitglieder anerkannt haben. Wieso sollte man sie also ‚einfangen‘? Das ist mir echt zu hoch.“ Geknickt ließ er seinen Kopf auf die Tischplatte sinken. „Vielleicht, weil diese Forschungseinheit eben nur offiziell aufgelöst wurde?“, erhob Marco seine Stimme und hatte sofort die Aufmerksamkeit aller. „Mein Kontakt hat gemeint, dass es Gerüchte über geheime Labore gibt, die an … ungewollten Menschen Experimente durchführen und wo versucht wird, Teufelsfrüchte nachzuzüchten. So wie er es beschreiben hat, klang es nach einem widernatürlichen Zuchtprogramm für Übermenschen oder Supersoldaten. Es soll versucht werden, willenlose, extrem starke Menschen zu erschaffen, die nur auf die Marine oder die Weltregierung hören. Eine Vernichtungswaffe für alle, die man als Bedrohung erachtet.“ Jetzt blickte er den Gummijungen direkt an. „Ruffy, ich glaube, dass deine Schwester und ihre beiden Freundinnen wieder eingefangen werden sollen, weil sie die Einzigen sind, die diese Tortur überlebt haben. Sie sind quasi die Prototypen, nur dass sie eben noch ihren freien Willen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sie sehr genau untersuchen und analysieren wird.“ Noch bevor der Piratenkapitän etwas sagen konnte schaltete sich Chopper ein. „Du meinst, wer auch immer in diesen Laboren am wirken ist, will versuchen herauszufinden, was die drei Mädels in ihren Genen haben, um damit neue Menschen zu erschaffen. Und die sollen dann nicht stärker als Angel, Ruby und Naera sein, sondern eben auch blind der Marine gehorchen.“ Marco nickte nur. „Wenn sie das wirklich vorhaben, dann wird es wenigstens eine von ihnen das Leben kosten.“ Entsetzt blickte der kleine Elch zu dem Phönix, doch dieser nickte einfach nur stumm. Ruffy, der geschockt zwischen seinen Freunden hin und her sah, wusste überhaupt nicht mehr, was er denken sollte. „Aber … aber …“, begann er, doch kam kein Satz aus seinem Mund. „Eines steht fest“, meinte Zorro düster, „wir müssen deine Schwester da raus holen. Und die Anderen am besten auch. Die Marine darf sie nicht in die Finger bekommen.“ Zustimmendes Gemurmel erhob sich. „Marco, wusste dein Kontakt etwas von Blackbeard?“, wollte Robin wissen und blickte dem Blonden direkt in die Augen. „Ja, was Teach angeht brodelt die Gerüchteküche gewaltig. Bekannt ist, dass er bei einem Kampf schwer verletzt wurde. Außerdem hat er einen nicht grade kleinen Teil seiner Mannschaft verloren. Allerdings hat niemand ihn oder jemand von seiner Mannschaft gesehen, auch weiß man nicht, gegen wen er gekämpft hat. Teach ist wie vom Erdboden verschluckt, nur leise wird gemunkelt, dass er mit der Marine im Bunde steht und von ihnen versteckt wird.“ „Woher kommen diese Gerüchte, wenn doch niemand etwas Genaues weiß?“, hakte Nami nach. „Man hat gesehen, wie sein Schiff von Marinesoldaten in ein Trockendock der Marine geschleppt wurde. Auf Grund dieser Beobachtung hat er sehr viele Sympathisanten verloren und der Untergrund distanziert sich von ihm.“ Ruffy saß nach dem kurzen Bericht des Phönix kerzengrade am Tisch. „Wo?“, fragte er, „Wo ist sein Schiff? Auf welcher Insel haben sie es versteckt?“ „Wieso…“, begann Marco, der sich schon denken konnte, was Ruffy hoffte. „Glaubst du, dass auf dieser Insel auch dieses Labor ist?“, fragt Sanji seinen Käpt’n. Dieser nickte nur, doch war es Robin, die antwortete. „Möglich wäre es. Ich glaube kaum, dass sie das Schiff von Blackbeard getrennt von ihm auf einer anderen Insel verstecken. Immerhin können seine Männer so gleich die Schäden, die es hat reparieren, während sich ihr Kapitän von seinen Verletzungen erholt. Und Teach kann, sollte er dazu in der Lage sein, gleich einen Bericht über die Fähigkeiten abliefern.“ Noch bis in den späten Vormittag hinein saßen die Freunde zusammen, unterhielten sich und werteten die erhaltenen Informationen aus. „Ruffy, ich weiß, du möchtest Teach gerne eine ordentliche Abreibung verpassen, aber lass uns zuerst nach deiner Schwester und ihren Mädels sehen. Wenn sie wieder auf den Beinen sind, dann können wir sie über alles informieren, was wir herausgefunden haben. Vielleicht haben Shanks und seine Männer auch noch etwas herausgefunden, was uns helfen kann. Auf jeden Fall ist das Wichtigste, dass deine Schwester wieder gesund wird.“ „Ruffy“, begann Marco und legte dem jungen Piraten seine Hand auf die Schulter, „ich werde euch unterstützen und ich werde auch Vista informieren. Vielleicht schließen sich von uns noch ein paar mehr an.“ „Was ist eigentlich mit deinem Bruder?“, fragte Lysopp plötzlich und sah den schwarzhaarigen Gummijungen neugierig an. „Ich habe ihn nicht erreicht. So weit ich weiß, ist er auf einer Mission, aber ich bin mir sicher, dass er sich melden wird, sobald er die Zeit dafür findet. Sabo wird, denke ich, auch aus der Haut fahren, wenn er erfährt, was passiert ist.“ „Und dein Vater oder Großvater?“ Überrascht sahen alle zu Brook, der sich in der ganzen Zeit sehr ruhig verhalten hatte. „Wie meinst du das?“, wollte Ruffy wissen und sah das Skelett an. „Naja, man sollte doch meinen, dass es sie kümmern würde, wenn der Tochter beziehungsweise Enkeltochter so ein großer Schaden zugefügt wird.“ Nachdenklich legte Ruffy seinen Kopf schief. „Ich denke“, meinte Zorro, „dass sie ihr genauso helfen, wie Ruffy auch.“ „Wo helfen sie ihm denn?“, wollte Lysopp überrascht wissen. „Ganz subtil aus dem Hintergrund heraus. Dragon hat Smoker damals in Loguetown aufgehalten, als er Ruffy festnehmen wollte. Vielleicht…“ „In Marinefort hat keiner von beiden eingegriffen. Im Gegenteil, Garp hätte zugesehen, wie sie Ace und auch Ruffy getötet hätten. Ja, es hätte ihm vielleicht das Herz gebrochen, doch hat er keinen Finger gekrümmt. Seine Treue gilt der Marine.“, meinte der Phönix verbittert. „Wie dem auch sei, von diesen beiden sollten wir keine Hilfe erwarten. Und als erstes müssen wir möglichst unbemerkt zu Angel gelangen.“, erklärte Sanji.
Letztlich versuchten die Freunde, sich ein wenig zu entspannen und vielleicht auch noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Marco, der angeboten hatte, die Umgebung im Auge zu behalten und zog sich daher ins Krähennest zurück. Hoffentlich kamen sie wirklich unbehelligt bei Ruffys Schwester an. Und hoffentlich hatten sie dann auch einen Plan, der nicht so todesmutig war, wie der, den der Gummijunge im Kopf hatte.
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