The Light that shines through the Darkness

von Cimbaerly
GeschichteDrama, Tragödie / P18 Slash
Altaïr Ibn-La'Ahad Malik Al Sayf OC (Own Character)
29.05.2020
27.09.2020
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29.05.2020 369
 
Was wäre, wenn wir die Möglichkeit hätten, in der Zeit zurückzugehen? Wenn wir all die Dinge, die wir bereuen, in Ordnung bringen könnten? Wenn wir einen geliebten Menschen retten könnten? Gibt es wirklich so etwas wie den Schmetterlingseffekt? Wo ein Flügelschlag dieses kleinen Tieres auf der anderen Seite der Welt einen Sturm auslöst? Es muss so sein...

Die Glassplitter flogen durch die Luft und glänzten im Sonnenlicht wie kostbare Diamanten. Hin und wieder brach sich das Sonnenlicht und es sah aus wie ein Regenbogen, in Millionen Stücke geschnitten. Zur gleichen Zeit stieg dicker, schwarzer Rauch auf und bildete einen extremen Kontrast zur himmlischen Schönheit des Sonnenlichts, das sich im Glasregen wiederfand. Der Boden war übersäht von Metallstücken in jeder Form und Größe, die teilweise mit der Flüssigkeit des Lebens gefärbt waren. Mitten in dieser schockierenden, aber auch faszinierenden Szene saßen zwei junge Männer, der eine bewusstlos und auf dem Weg in fremde Gefilde, der andere war durch den plötzlichen Aufprall noch immer gelähmt. Er öffnete seine Augen, aber alles, was er sah, waren Rauch, Glassplitter, Metall und Blut. Sein Geist war von Schmerz erfüllt, als er versuchte zu fliehen, dem Feuer zu  entkommen. Blaues, blinkendes Licht fügte sich der Szenerie hinzu, und langsam klärte sich sein Geist auf, die Stimmen anderer Menschen wurden laut. Die Hitze wurde intensiver, seine Kehle brannte.

Ein Ritter in weißer Rüstung kam durch das Feuer und stieß zwei uniformierte Männer weg. Er strahlte wie ein goldenes Licht, er verbannte die Dunkelheit und das Chaos. Der junge Mann fühlte, dass der Ritter ihn trug und zu den Heilern brachte, wo er schließlich das Bewusstsein verlor. Doch der Ritter stand da und sah zu, wie der Körper des anderen Mannes mit einer Plane zugedeckt wurde. Dann verschwand er.

Als der junge Mann aufwachte, sah er nichts als steriles Weiß, und er begriff nicht, was geschah. Er fühlte nur dieses bittersüße Gefühl der Schmerzmittel, die durch einen dünnen Schlauch in seinen Körper flossen. Aber dennoch fühlte er, dass ein Teil von ihm fehlte, aus ihm herausgerissen wurde, und er wusste, dass nichts auf der Welt seinen Verlust beheben konnte. Eine Frau in Weiß stand vor ihm und rief seinen Namen. "Mr. Al-Sayf?"