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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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Dieses Kapitel
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15.11.2020 3.785
 
Ich atmete tief aus und bewegte mich ein wenig. Ich lag auf dem Bauch in einem gemütlichen Bett und spürte Christians warmen Körper dicht an mir. Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung und öffnete dann langsam meine Augen. Er blickte mich aus seinen dunkelgrauen Augen ruhig an und lächelte dann leicht. „Guten Morgen, Traumfrau!“, sagte er und strich über meine Wange. „Guten Morgen Schleimer!“ Ich schloss meine Augen wieder, konnte ihn aber grinsen hören. „Gut geschlafen?“, fragte er weiter. „Ja!“, sagte ich. „Und du?“ „Ich schlafe neben dir immer gut!“, hauchte er und verteilte dann Küsse auf meinem Rücken. „Bist du noch sauer?“ Ich war nicht mehr sauer. Jedenfalls nicht mehr so, dass ich daran denken musste. „Ja!“, sagte ich trotzdem und grinste, als ich weitere Küsse spürte. „Und jetzt?“ „Jetzt auch noch!“ Er lachte. „Du denkst doch nicht, dass das hier alles gut macht?“, ärgerte ich ihn. „Ich denke schon!“, hauchte er und küsste sich zu meinem Lendenwirbelbereich. Er drückte sich fester an mich und ich spürte seine Erregung an meinem Hintern. „Mhm!“, brummte er und küsste sich wieder nach oben, während er sich auf mich legte. Was hatte er vor? Er spielte schon wieder. Er küsste meinen Nacken und binnen in Sekunden schob er seine steife Erregung in meine Mitte. „Oh Gott!“, keuchte ich sofort, als sie mich vollkommen ausfüllte. Christian zog mich nach oben und bewegte sich kreisförmig. Meine Mitte reagierte sofort darauf und kribbelte. „Und jetzt?“ „Jetzt auch noch!“, gab ich angestrengt wieder, als er sich wieder zurückzog und wieder in mich eindrang. Ich konnte ein keuchen nicht unterdrücken. Es tat einfach zu gut. Christian machte weiter und fing an sich zu bewegen. Gleichzeitig strich er immer wieder über meine Kitzler. Ich konnte nicht anders als zu stöhnen. Ich legte meinen Kopf in den Nacken und lehnte mich voll und ganz an Christians Brust. Er wusste immer, wie er mir Vergnügen bereitete. Christians Lippen wanderten zu meinem Hals und seine andere freie Hand wanderte zu meiner Brustwarze, der er ebenfalls reizte. Verschiedene Empfindungen an verschiedenen Stellen meines Körpers, brachten mich immer wieder zum aufstöhnen. Mein Körper zuckte freudig und wollte erlöst werden. Christians Bewegungen wurden schneller und seine Stöße härter. Anscheinend wollte auch er erlöst werden. Dann, aus dem nichts, drückte er mich nach unten, krallte sich in meine Hüften und drang immer wieder unkontrollierter hart in mich ein. Und dann konnte ich nicht mehr innehalten. Ich drückte ihm stöhnend zuckend mein Becken entgegen und krampfte all meine Muskeln zusammen. Er bewegte sich noch einmal und auch noch ein zweites Mal, bis ich schreiend meinen Kopf in den Nacken schmiss und der Orgasmus mich übermahnte. Meine Mitte kribbelte und zog sich immer wieder pulsierend um Christians Mitte, während mein Orgasmus langsam abklang. Er bewegte sich ein letztes Mal tief in mir, stockte dann stöhnend und bewegte sich ein paar Mal hastig vor und zurück, bis er wieder stockte und sein pulsierender Penis seine Samen in mich spritzte. Schwer atmend, drückte mich Christian mit seinem Gewicht aufs Bett und kuschelte sich an mich. Sein Penis glitt aus mir und seine Samen liefen aus mir. Doch es störte mich nicht. Ich war gerade einfach zufrieden. Christians Arme umschlungen mich fest und sein Atem berührte meine Schulter. Ich hatte das Spiel begonnen, indem ich ihn ärgerte und er hatte es weitergeführt. Das liebte ich an unserer Beziehung. Sowohl er spielte gerne, als auch ich. Und auch wenn es immer friedlich zwischen uns war und wir immer schöne Momente hatten, gehörten solche Momente auch dazu. Die letzten Zwei Tage hatten wir nur gestritten und geschwiegen, als das wir so harmonisch im Einklang wie eben miteinander verschlungen waren. Christian musterte mich von der Seite und strich wieder über meinen Rücken. „Und jetzt?“ Beinahe musste ich auflachen. „Hör auf mit unfairen Mitteln zu spielen!“, murmelte ich leise und musterte ihn ebenfalls. Er drückte mir einen zarten Kuss auf die Lippen. „Ich liebe dich!“, murmelte er. Ich lächelte sanft, während er mich abwartend musterte. Anscheinend wollte er eine Antwort haben. „Ich liebe dich auch!“, erwiderte ich dann und wurde sofort auf den Rücken gedreht, woraufhin er sich auf mich legte. „Bist du nicht mehr sauer?“ Ich lachte leicht. Es war wirklich süß, dass er sich darum so sehr sorgte. Er hatte mir deutlich gezeigt, dass er etwas gut machen musste und es auch ernst nahm. „Nur noch ganz minimal!“ „Damit kann ich leben!“, sagte er. Ich lachte nur. „Die letzten Beiden Tage waren der Horror!“ „Tja!“ Wieder küsste er mich zart. „Lass uns bitte nie wieder so streiten, dass wir uns nur anschweigen!“ „Man kann sowas nicht vorhersehen!“ „Ich möchte das nicht!“ „Ich auch nicht, aber manchmal kann man es nicht vermeiden. Das musst du lernen und auch ich!“ Er brummte nur. „Und wenn du mich nicht verärgert hättest, dann wäre das auch nicht passiert!“ „Oder du mich immer!“, lachte er. „Natürlich!“, sagte ich ironisch und unterdrückte ein Augen verrollen. „Hast du deinem Dad schon Bescheid gegeben?“, wechselte er das Thema. Das war ein Scherz oder? „Wann hätte ich das bitte machen sollen?“ Seid wir hier sind, lagen wir nur im Bett. Wir hatten es nicht einmal für die Toilette verlassen. Dementsprechend drückte meine Blase auch.  „Jetzt? Dann können wir mit ihm Mittagessen gehen oder einen Kaffee trinken, wie es ihm passt!“ Ich schmunzelte. Es freute mich, dass er meinen Vater auch Kennenlernen wollte. Aber leider musste ich ihn enttäuschen. „Mein Dad ist nicht der spontane Typ!“ „Frag ihn doch erstmal!“, sagte er optimistisch. Ich atmete aus und nickte dann. „Die Frage ist nur wo mein Handy ist!“ „Warte!“, sagte er und stand dann nackt auf. Er lief zur Tasche, die an dem Geländer der Treppe hing und holte es heraus. Dann tapste er wieder nackt auf mich zu und legte sich neben mich. „Danke!“ Ich suchte die Nummer von meinem Dad heraus und rief ihn dann an. Ich hatte schon lange nicht mehr mit ihm gesprochen. „Hallo?“ „Hey, Dad!“, begrüßte ich ihn. „Ja Hallo!“ Christian zog eine Augenbraue hoch. Ich hatte extra auf Lautsprecher gemacht. „Wie geht es dir?“ „Gut und dir, Dad?“ „Auch gut!“ „Was macht Victoria?“ Victoria war seine Freundin, die er schon seit Jahren hatte. „Ach wir sitzen im Garten und genießen ein wenig die Sonnenstrahlen!“ „Okay, ich wollte fragen, was ihr heute schönes macht? Und ob wir vielleicht was unternehmen wollen!“ „Heute?“ „Ja, ich bin in Vancouver!“ „Du bist in Vancouver?“ „Ja genau!“ „Ich frage mal kurz Victoria, ja?“ „Ja klar!“, sagte ich. Christian musterte mich komisch. Wahrscheinlich war er ein wenig irritiert. Aber was soll ich sagen. Das war mein Vater. „Also wir haben nichts vor!“, sagte er dann nach kurzen Sekunden. „Okay, soll ich dann einfach vorbeikommen?“ „Wir sind zu Hause!“ „Okay, dann komme ich bei euch vorbei!“ „Schön, dann freuen wir uns!“ „Ich komme aber nicht alleine, Dad!“ „Mit wem bist du denn hier? Mit einer Freundin?“ „Mit meinem neuen Freund. Ich würde ihn euch gerne vorstellen!“ „Ein neuer Freund?“ „Ja!“ „Da bin ich ja mal gespannt!“ Das er ausgerechnet das sagen musste. „Wann sollen wir kommen?“ „Ihr könnt ja zum Kaffee kommen um halb 4!“ „Okay gut!“, sagte ich. „Dann bis später!“ „Bis dann, Dad!“, sagte ich und legte auf. Ich atmete aus und legte mein IPhone neben mich. Christians Blick hatte sich noch immer nicht verändert. „Was?“ „Das ist dein Vater?“ Er hatte wahrscheinlich mit was anderem gerechnet. Jemanden, der so offenherzig und liebevoll wie meine Mom War. „Das ist mein Vater!“ Er atmete aus. „Man muss nur wissen, wie man ihn hinzunehmen hat. Er ist manchmal ein wenig kalt!“ „Das wird ja ein Spaß!“ Diesmal sprach er mit einem Hauch von Ironie. „Er wird dich mögen!“ „Das werden wir ja dann sehen!“ „Machst du dir Sorgen?“, fragte ich erstaunt. Normal war es ihm egal, was die Leute von ihm dachten. „Ein wenig!“ Ich grinste sofort. „Seit wann machst du dir Sorgen?“ „Sehr witzig!“, kommentierte er meinen Spruch. Ich beugte mich zu ihm und küsste ihn sanft. „Lass uns duschen, frühstücken und dann ein bisschen einkaufen gehen!“ „Einkaufen?“ „Ja einkaufen. Und eine Kleinigkeit für deinen Vater und seine Freundin besorgen!“ „Okay!“ „Dann geh du schon mal duschen und ich bestelle uns Frühstück!“ „Wo ist denn die Dusche?“ Ich hatte mich hier noch nicht umgesehen. Ich hatte nur gesehen, dass es zweistöckig war, da Christian mich küssend die Treppe hochgetragen hatte.  „Du wirst sie finden!“, zwinkerte er, küsste mich nochmal und verabschiedete sich dann. „Du willst so gehen?“ „Jap!“, sagte er und ging auch schon die Treppen nach unten. Ich atmete aus. Er machte mich einfach fertig. Langsam stand ich auf und schaute mich um. Die Farben vermischten sich schon hier im offenen Schlafzimmer in ein beige und dunkelbraun. Gegenüber vom Bett war eine dunkelbraune Front an der Wand, mit einem Integrierten Fernseher, einem Kamin darunter und mit zwei beigefarbenen Sesseln jeweils rechts und links. Neben dem Bett, befanden sich noch Nachtschränke mit zwei
modernen, schicken Lampen darauf und einer Pflanze. Neben dem Bett, im sogenannten Flur, befand sich ein dunkelbrauner Schrank. Ich folgte dem Weg neben der Terrasse entlang und kam dann ins Bad. Es hatte glänzende dunkle Fliesen und war in mehrere Bereiche eingeteilt. Im vorderen Bereich, befand sich links ein riesengroßer Spiegel an der Wand und gegenüber zwei Waschbecken in einem Schrank integriert, ebenfalls mit einem Spiegel jeweils darüber. Geradeaus befand sich ein Schminkspiegel mit einem Schminktisch und natürlich einer Sitzmöglichkeit. Ich ging daran vorbei und fand rechts die Toilette hinter einer Glastür, die ich gleich mal in Anspruch nahm. Dann ging ich weiter und kam in einen großen Raum. Ich war total perplex. In der Mitte war eine freistehende Badewanne mit Blick auf eine Terrasse. Und die Terrasse war wunderschön. Ich öffnete die Tür zur Terrasse und hörte leise das Wasser rauschen. Was hatte Christian sich hier für eine Suite ausgesucht? Weiße Steine befanden sich versetzt in eine Art Teich, die zu einem Freisitz mit Überdachung führten, wo sich zwei Liegestühle befanden. Im Wasser selbst war auf der linken Seite verschieden Steine platziert.  „Gefällt dir was du siehst?“ Ich drehte mich um und sah Christian an der Wand stehen. Er war schon wieder da? „Es ist unglaublich!“, sagte ich ehrlich. „Was ist das für eine Suite?“ „Die Chairmans Suite. Sie ist einer der begehrtesten und fast immer ausgebucht!“ „Und wie hast du es geschafft so kurzfristig sie zu buchen?“ „Ich bin Teilhaber der Fairmont Gruppe!“ Natürlich. Das hatte ich glatt wieder vergessen. „Und sobald ein Anruf von dir kommt, werden alle Suiten freigemacht!“ „So ähnlich!“, lachte er und ging dann in die offene Glasdusche, wohin ich ihm nur zu gerne folgte. Nachdem wir geduscht hatten, zogen wir uns die weißen Hotel Bademäntel an und gingen in die untere Etage, in der sich eine kleine Küche, ein Wohnzimmer, ein Balkon und ein runder Esstisch befand. Alles in dem gleichen Stil, wie auch im oberen Geschoss. Der runde Tisch war auch schon mit reichlich Leckereien gedeckt. Mit Frühstückskartoffeln, Avocado, zwei verschiedene Arten von Omlett, verschiedene Arten von Croissants, getoastetes Toast und frischer Joghurt mit Granola. „Das du immer so übertreiben musst!“, murmelte ich. Wir gaben glaube das meiste Geld für Essen aus. „Du musst ausreichend Essen!“ „Sagt der, der so wie du aussieht!“ „Auch ich muss reichlich Essen!“, zwinkerte er und setzte sich hin. „Lass es dir schmecken!“ „Danke Baby, du dir auch!“, sagte ich und aß gleich darauf los. Genüsslich frühstückten wir also in Ruhe, bevor wir uns dann wieder nach oben verschanzten und uns fertig machten. Ich musste erstmal schauen, was Mrs. Jones mir überhaupt eingepackt hatte. Ich öffnete den Koffer und musterte ihn. Vielleicht sollte sie ihn immer packen. Sie packte viel gezielter als ich. Erstmal schlüpfte ich in weiße Dessous und entschied mich relativ schnell für einen langärmeligen und auch langbeinigen Jumpsuit aus Jeans. Er war von Stella McCartney und in einem hellblau. In der Mitte band ich eine Schleife, da er Bändel hatte. Ich ließ die obersten beiden Knöpfe offen, damit der Stehkragen zur Geltung kam und krempelte jeweils die Beine und auch die Arme nach oben. Dazu zog ich weiße Ein-Ring Sandalen an von Prada an und schminkte mich dezent. Gerade als ich mein Lockenstab anmachte, kam Christian angezogen ins Bad. Er hatte eine mittelblaue enge Jeans und darüber ein hellblaues langärmeliges Hemd an. Er trug darauf hellbraune Stoffleder Slipper und hatte dazu einen Gürtel vonGucci an. Das Initial kannte ich. Die Omega-Uhr die ich ihm geschenkt hatte, trug er ebenfalls und eine seiner teuren Sonnenbrillen hatte er sich in das Hemd gesteckt. Musste er so verdammt gut aussehen immer? Er war wirklich wie meine persönliche Droge. Ich konnte mich nie an ihm satt sehen. Aber er sah schon wieder sehr elegant, luxuriös aus. Ich dachte er würde etwas legere Kleidung anziehen. „Musst du ausgerechnet immer deine teuersten eleganten Kleidungsstücke tragen?“ Er schaute mich von der Seite an, während ich meine Haare lockte. „Ich habe nur teure Klamotten!“ Ich lachte auf. Da hatte er nicht mal Unrecht. Ich überlegte schon keine Tasche mitzunehmen, damit mein Vater nichts Falsches dachte. Ich hatte nämlich nur Luxustaschen, die jeder erkannte. „Baby, ich bin Multimilliardär, daran kann dein Vater auch nichts ändern!“ Da hatte er auch wieder Recht. „Er will mich Kennenlernen, dann muss er mich und das Geld akzeptieren und auch akzeptieren, dass ich oder wir so rumlaufen!“ Ich nickte nur. Ich wusste nur wie mein Vater manchmal war. Ich wollte nicht, dass er dachte, Christian wäre nur irgendeiner. „Wenn du dir Sorgen machst, wie soll ich mir dann keine machen?“, fragte er. Ich wollte ihn nicht verunsichern. „Mein Vater ist manchmal eben schwierig. Ich will nicht, dass er was Falsches denkt, er kam mit Mason nicht so gut zurecht!“ Ich wollte ihn nicht anlügen. „Deswegen hast du was „einfaches“ angezogen?“ Ich nickte. Er atmete aus. „Ich habe nichts anderes dabei!“ „Es ist alles gut, Baby. Es tut mir leid, ich wollte dich nicht verunsichern. Du hast Recht mein Vater muss dich so akzeptieren!“ Er kam auf mich zu und küsste mich auf die Wange. „Solange du bei mir bist!“ „Mein Vater kann sagen was er will!“ „Gut!“ Wieder küsste er mich und kümmerte sich dann um seine Haare. Ich durchsuchte mein Kosmetikkoffer dann noch nach Schmuck und ärgerte mich innerlich doch wieder, dass Mrs. Jones mir ausgerechnet den teuersten Schmuck eingepackt hatte. Trotzdem zog ich das goldene Set an, welches Christian mir aus Taiwan mitgebracht hatte. Ich schnappte mir dann noch die weiße Tasche von Gucci , die ich auch gestern schon genutzt hatte und wartete dann nur noch bis Christian fertig war. Hand in Hand liefen wir also dann nach unten in die Hotellobby, wo Christian zu einer der Rezeptionisten ging, die ihm einen Schlüssel in die Hand drückten. Lächelnd kam er dann auf mich zu und legte seinen Arm um mich. „Was hast du geholt?“ „Unsere Autoschlüssel!“ „Du hast ein Auto gemietet?“ „Na klar!“, grinste er und nickte auf den nagelneuen Audi RS7 Sportback in schwarz. Und wieder musste er übertreiben. „Ich dachte wir testen mal zur Abwechslung den Audi RS 7 Sportback und nicht den Audi R8!“ Ich schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Sieht gut aus oder?“ „Gut? Du weißt ganz genau, dass es mal mein Traumauto war!“ Er lachte. „Dann kannst du ja jetzt testen wie er ist!“ „Ich darf fahren?“ „Zu deinem Vater, erstmal gehen wir bummeln!“ „Natürlich, Mr. Grey!“ „Nach Ihnen, Miss Lee!“, sagte er und öffnete mir die Tür. Ich stieg dankend ein und musterte die hochmoderne, nagelneue Armatur. Es war wirklich ein Hammer Auto. Es war schon immer mein Traumauto gewesen. Aber für solch einen Audi, musste man schon tiefer in die Tasche greifen. Aber deshalb sagte ich ja Traumauto, denn träumen darf man ja. Und der Audi TT, den Christian mir geschenkt hatte, der war schon unglaublich. Dafür war ich ihm immer noch dankbar. „Dann wollen wir mal!“, sagte Christian und startete den Sportmotor. „Dann wollen wir mal!“, murmelte ich und schnallte mich an.

Es war bereits kurz vor 3. Wir haben eindeutig zu viel gekauft. Christian war richtig in Shoppinglaune und das zur Abwechslung mal für sich selber. Diesmal trugen wir auch alle Shoppingbags, auch wenn Christian mir alle Shoppingbags abnehmen wollte.  Er öffnete den Audi und nahm mir dann meine vielen Taschen unter anderem von Hermès , wo ich die berühmten Oran Sandalen nochmal gekauft hatte. Christian hatte sich unter anderem eine neue Uhr zugelegt von der Schweizer Luxusmarke Hublot . Der Kofferraum öffnete sich und alle Shoppingbags passten gerade so hinein. „Dann zeig mal was du kannst, Baby!“ Er gab mir den Schlüssel und stieg dann beim Beifahrersitz ein. Ich nahm mein Fahrersitz Platz und gab im Navigationssystem die Adresse ein. „Aber immer langsam!“ „Baby!“, sagte ich und musterte ihn ernst. „Ich sage ja schon nichts mehr!“ Ich küsste ihn nochmal schnell, bevor ich den Motor startete und losfuhr. Mein Dad wohnte nur wenige Kilometer außerhalb von Vancouver im grünen. Demnach waren wir nach knapp 20 Minuten auch schon an dem kleinen typischen Kanadisch-amerikanischem Haus angekommen. Ich parkte das Auto vor der weißen Garage und musterte dann Christian. „Hier wohnt er?“ Ich nickte. „Es ist klein, aber fein!“ Es hatte eine kleine Veranda am Eingang zur Tür und eine kleine Rasenfläche davor. Eine kleinere Rasenfläche gab es auch noch hinter dem Haus. „Es ist schön!“, sagte er. „Sicher?“ „Ja, Baby!“, sagte er und stieg aus. „Vielleicht kaufen wir auch ein Haus in Kanada!“ „Ein Haus?“ „Oder eine kleine Villa!“, grinste er und holte die Blumen vom Rücksitz, die wir schon am Anfang geholt hatten. Ich hatte Christian mit Glück überredet auch nur für Victoria Blumen zu kaufen. Alles andere war viel zu übertrieben. Ich schloss das Auto und verstaute den Schlüssel in meiner weißen Handtasche. An der Haustür klingelten wir und warteten dann, bis sich die Türe öffnete und Victoria und anstrahlte. „Samya, wie schön!“ „Victoria, Hey!“, sagte ich lächelnd und umarmte sie freudig. „Gut schaust du aus!“ „Danke!“, lächelte ich und musterte dann Christians. „Victoria, das ist Christian mein Freund, Christian das ist Victoria, die Freundin von meinem Dad!“ „Christian Grey, Hallo!“, sagte Christian förmlich wie immer und gab ihr die Hand. „Victoria, freut mich dich Kennenzulernen!“ „Die Freude ist ganz meinerseits!“ Das er auch immer zu höflich sein musste. „Die Blumen sind für dich!“, sagte er. Anscheinend hatte er es gelernt, dass man in meiner Familie niemanden siezen musste. Das war alles viel zu höflich. Ich war froh, dass ich Grace nicht siezen musste. „Vielen Dank, aber das wäre doch nicht nötig gewesen! Kommt doch rein, dein Vater ist auf der Terrasse!“ „Komm!“, sagte ich leise und zog dann Christian auf den direkten Weg nach draußen. „Dad!“, sagte ich freundlich. „Samya, wie schön!“, sagte er und stand auf. „Hey!“, sagte ich und umarmte ihn. Als ich mich löste, musterte er Christian. „Ich bin Christian Grey, hallo!“, nahm Christian die Eigeninitiative ein und hielt ihm die Hand hin. „Alexander Lee, Hallo!“ „Freut mich!“ „Mich auch! Setzt euch doch!“ „Danke!“, sagte Christian und setzte sich dann. Victoria kam heraus mit einer Platte Torte. „Ich hatte heute aus Zufall Torte gemacht!“ „Soll ich dir was helfen?“ „Es fehlen nur noch Kaffee. Ihr trinkt doch Kaffee oder?“ „Kaffee ist gut, danke!“, sagte Christian, während ich aufstand. „Ich helfe dir kurz!“, sagte ich und ging mit ihr in die Küche. „Wie geht es dir? Du siehst sehr glücklich aus!“ „Danke. Es geht mir sehr gut!“ „Das freut mich zu hören. Das liegt bestimmt auch an dem netten Mann von draußen!“ „Ja auch!“, lachte ich. „Er ist wirklich sehr förmlich!“ „Ja, Christian ist gut erzogen!“, sagte ich und nahm ihr zwei Tassen ab. „Lassen wir ihn nicht zu sehr alleine!“, zwinkerte sie. „Ist besser!“, lachte ich und folgte ihr nach draußen. „Wie lange kennt ihr euch schon?“, fragte mein Dad interessiert nach.  „Wir haben uns im April kennengelernt!“ Mein Dad nickte. „Und was machst du beruflich?“ „Ich bin selbstständig!“ „Selbstständig? In welcher Branche?“ „Dad!“, sagte ich. Er musste auch gleich mit der Tür ins Haus fallen. „Hauptsächlich Kommunikationstechnologien, aber Schwerpunkte sind auch Lösungstechnologien und System-Entwicklungen!“ „Also sowas wie T-Mobil?“ „Nein, Dad!“ „Man kann es auch so in der Art sehen!“, sagte aber Christian gelassen. Mein Dad nickte. „Und es ist ein kleines Unternehmen?“ Vielleicht hätte ich meinen Dad vorwarnen sollen. „Es ist erweiterbar, ja!“ Er umschrieb es ja gut. „Und es läuft gut?“ „Ich kann mich nicht beklagen!“ „Wer will ein Stück Kuchen?“, fragte Victoria um die Stimmung ein wenig aufzulockern. „Gerne!“, sagte ich und hielt unsere Teller hin. „Danke!“, sagte auch Christian und setzte sich näher an den Tisch. „Wie heißt ihre Firma? Ich habe noch nie davon etwas gehört!“ „Grey Enterprises Holdings Inc.!“ Mein Dad überlegte. „Sie ist international führend, Dad!“ Mein Dad nickte. „Der Name Grey kommt mir so bekannt vor!“ „Wahrscheinlich weil es einer der Söhne von Carrick Grey ist!“ „Du bist der Sohn von Carrick?“ „Ja der zweite Sohn!“ „Also der Bruder von Elliot?“ „Genau!“ „Moment, Christian Grey? Der Christian Grey der in den Nachrichten kommt oder in den Zeitungen steht?“ „Vermutlich!“ „Dann bist du das mit ihm gewesen?“ „Ja, Dad!“ „Dann bist du Multimilliardär?“ Und jetzt würde ich am liebsten im Erdboden versinken. Wie konnte mein Vater mich so blamieren? „Ja, bin ich!“ Mein Vater nickte. „Dann hast du uns also einen Multimilliardären nach Hause gebracht!“ Ich nickte. „Und du meinst es auch ernst mit meiner Tochter?“ „Dad, bitte, ich bin alt genug!“ „Die ganzen Reichen suchen sich immer ein hübsches Mädchen um ihren Spaß zu haben! Siehst dich bei diesem Mason!“ „Alex, bitte!“ „Alles gut. Ich kann deine Bedenken verstehen, vor allem nach der Vorgeschichte, aber ich versichere dir, dass es mir sehr ernst ist mit ihr! Ich liebe deine Tochter!“ Ich legte meine Hand auf Christians Schoß. Es tat mir unglaublich Leid. Aber er machte das gut, wirklich gut. Mein Dad nickte. „Das hoffe ich!“ „Dad bitte, wir kennen die Greys solange!“ „Ich weiß, aber ich will nur sichergehen, schau dir doch den Mason an. Denkt er wäre was Besonderes und sucht sich eine andere!“ „Mason ist auch ein Fehler gewesen, aber Christian ist anders!“ „Gut!“ Ich atmete aus. „Aber lass dir diesmal trotzdem Zeit!“ „Ich hatte nicht vor morgen zu heiraten!“ „Auch mit dem Zusammenziehen, man sollte erstmal abwarten wie sich alles entwickelt!“ Ich schluckte. „Wir wohnen schon zusammen!“ „Ihr wohnt schon zusammen?“ „Ich bin bei ihm eingezogen, weil bei meiner Wohnung eingebrochen wurde!“ „Deswegen ziehst du zu ihm?“ Und dann brach eine Diskussion ein, die in meinen Augen völlig sinnlos war. Und der der litt war Christian. Mein Vater war manchmal einfach schwierig und kannte die Grenzen nicht. Das müsste ich Christian nachher auf jeden Fall nochmal erklären und mich natürlich entschuldigen, auch wenn ich wusste, dass er es verstehen würde.

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