Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.10.2020 7.418
 
Emily und ich vergnügten uns in meinem Ankleidezimmer und schauten verschiedene Möglichkeiten von Outfits an, die wir heute Abend anziehen könnten. Wir trafen uns heute Abend mit Amy und Vivi in einer der angesagtesten Bar in Seattle. Danach würden wir vielleicht noch in einen Club gehen und den Abend ausklingen lassen. Wir wollten endlich unseren Facharzt feiern. „Wie wäre es mit dem hier?“ Emily hielt mir einen weißen Zweiteiler hin. Einen weißen engen längeren Rock und ein weißes passendes Bandeau. „Ein bisschen freizügig oder?“ „Dann das hier?“ Sie hielt mir daneben ein schwarzes Kleid aus weichem Stoff hin. „Das schon eher!“, murmelte ich. „Du hast so viele Klamotten, wie soll man da etwas finden?“ Ich atmete aus. „Vielleicht nicht unbedingt ein Kleid?“ „Wir müssen heiß aussehen. Du weißt, dass das einer der angesagtesten Bars ist!“ Wie konnte ich das vergessen? In dem Moment klingelte mein Handy. „Ich weiß!“, sagte ich nur und schaute auf mein IPhone, welches auf der Insel lag. Christian Grey. Mein Herz klopfte schneller. Christian hatte ich die Woche unheimlich vermisst. Ich war einfach nur froh, dass er morgen früh schon wieder bei mir war. „Hey!“, sagte ich schüchtern, als ich das Gespräch annahm. Emily verdrehte nur die Augen und suchte dann weite im Kleiderschrank nach Klamotten. „Hey!“ Sofort grinste ich und setzte mich an meinen Schminktisch. Schon seine Stimme brachte mich in eine vollkommen andere Welt. „Ich bin jetzt am Flughafen!“ „Wann geht deine Maschine?“ „In einer Stunde!“ Und knapp 12 Stunden später, würde er dann endlich in Seattle landen. „Gut!“, sagte ich. „Was ist mit dem Meeting gestern?“ Die Verhandlungen hatten sich die ganze Woche hingezogen. Die Taiwaner wollten unbedingt neue Bedingungen vereinbaren und Christian musste somit die Anteile erhöhen. „Sie haben unterschrieben. Es ist alles unter Dach und Fach!“ Sofort grinste ich. „Herzlichen Glückwunsch, Herr CEO!“ „Danke, Miss Lee. Wir haben 4 Milliarden Euro Umsatz gemacht!“ „Ich bin stolz auf Sie! Das müssen wir feiern!“ „Ich weiß auch schon wie!“, hauchte er. „Ich freue mich auf dich!“, sagte ich ehrlich. „Und ich mich erst!“ Ich lehnte mich zurück. „Was machst du?“ „Wir suchen Klamotten aus!“ Ich hatte Christian noch nicht gesagt, dass wir heute Abend feiern werden. „Klamotten? Für was?“ Ich schluckte. Ich wusste nicht, wie er es aufnehmen würde. „Wir gehen aus!“ „Ihr geht aus?“ „Ja mit Vivi und Amy. Wir wollen auf den Facharzt anstoßen!“ Ich hörte ihn schwer seufzen. „ Mya, muss das sein? Du weißt doch, dass Mason und Elena dich beobachten!“ „Ja das muss sein!“ Ich wollte es mir nicht verbieten lassen. Ich wollte einen Abend mit meinen Freunden verbringen. So einen Abend hatte ich auch schon lange nicht mehr. „Wieso hast du mir das nicht früher gesagt?“ „Weil ich nicht wusste, dass es für dich schlimm ist!“ „ Mya, ich bin gleich im Flieger und 12 Stunden in der Luft! Wenn irgendwas passiert, bekomme ich das nicht wirklich mit außer per Nachricht!“ „Was soll mir denn passieren? Es sind meine Freunde!“ Er atmete aus. „Du kannst es mir nicht verbieten, dass ich mit Freunden ausgehe!“  „Deine Freunde, denen es nur darum geht, dass du mit einem Milliardär liiert bist!“ „Christian!“ So waren sie nicht. Er verstand das schon wieder total falsch. Ich kannte die Beiden und sie würden niemals etwas Falsches machen, auch wenn es so rüber kam. „Emily verstehe ich ja, aber die Beiden?“ „Sie sind manchmal so, aber wenn du sie erst kennen lernst, dann merkst du wie sie wirklich sind!“ „Jetzt muss ich mir den ganzen Flug Gedanken machen!“ Er klang ruhig, aber angestrengt. „Ich gehe doch nicht alleine. Sawyer begleitet mich!“ „Und Ryan !“ „Christian!“ Er übertrieb schon wieder. Wollte er Prescott etwa auch gleich boykottieren? „Keine Widerrede!“ Ich presste meine Lippen aufeinander. „Ist okay!“ „Wie ist das?“, hörte ich Emily fragen. Sie hielt ein rotes Kleid hoch. „Schön!“, sagte ich und lächelte. Sie schaute auf das Preisschild, welches noch dran war. „Was? Das Kostet 2000 Euro?“, fragte sie schockiert. „Wer ist das?“, fragte Christian. „Emily schaut nach Kleidern!“ Dazu sagte er nichts. „Ich schreibe dir, wenn ich nach Hause fahre, ja?“ Ich ignorierte seine Schweigsamkeit. „Ich werde auch selber fahren!“ „Du lässt dich von Sawyer fahren und gehst bitte um 22 Uhr nach Hause!“ „Christian!“ Das würde gleich in einen Streit ausbrechen. Warum war er immer so schwierig? „ Mya Bitte, kannst du nicht einmal etwas machen, was ich dir sage?“ „Ich gehe dann nach Hause wann ich es möchte und du musst mir vertrauen! Du kannst mich nicht zu Hause festhalten!“ „Aber keinen Alkohol!“ Er machte mich fertig. „Christian!“ „ Samya !“ „Ich trinke vielleicht einen Cocktail, aber mehr auch nicht!“ „Von wegen keinen Alkohol!“ „Du hast mich zu dem Trinken gebracht, wenn ich dich an den Wein erinnern darf!“ „Das ist was anderes. Da bin ich bei dir!“ „Mach dir bitte keine Gedanken!“, bat ich ihn. „Ich mache mir immer Gedanken!“ „Ich weiß, aber das brauchst du nicht!“ „Ich hoffe es!“ „Vertraust du mir nicht?“ „Doch, aber den anderen nicht!“ „Vertraue mir, das reicht!“ „Ja!“ „Ich liebe dich, Christian!“ Wieder seufzte er schwer. Er machte sich schon wieder verrückt, dabei ging ich nur mit Freunden aus. „Ich liebe dich auch!“ „Bis morgen!“ „Bis morgen!“ Schweren Herzens legte ich auf und fuhr über mein Gesicht.  Jetzt musste ich mir den ganzen Abend Gedanken machen, weil er ihn mir schlecht geredet hatte. Es war fast so, als ob er wollte, dass ich ein schlechtes Gewissen hatte. „Und was sagt er?“ Was sagte er wohl? „Er ist nicht begeistert wegen Vivi und Amy. Und natürlich auch wegen Mason!“ Sie atmete aus. „Du hast doch Sawyer!“ Ich sollte mir den Abend nicht vermiesen lassen. Ich würde auf mich aufpassen und nicht zu spät nach Hause gehen. „Du hast Recht. Und ich möchte auch nicht den Abend vermiest haben!“ „So sollst du denken. Ich meine ich bin auch dabei und wir werden schon bei Zeiten nach Hause gehen!“ Ich nickte zustimmend. „Wann landet er?“ „Morgen früh zwischen 6 und 8 Uhr, je nachdem!“ Sie nickte. „Na komm. Dann lass uns fertig machen und morgen hast du ihn dann wieder!“ „Zum Glück!“ „Komm!“, sagte sie und suchte dann weiter. Für sie hatte ich auch noch eine Überraschung. Nick würde heute Abend in die Bar kommen und sie überraschen. Also hatte sie auch ihren Liebsten wieder bei sich. Er würde nämlich nach Seattle kommen und es ihr heute Abend sagen. Es war genau geplant. „Kommst du?“ „Ja!“, lachte ich und suchte dann weiter im Schrank. Letztendlich entschied ich mich für ein dunkelblaues Kleid, welches bis kurz über meine Knien ging und vorne einen Schlitz hatte mit V-Ausschnitt sowohl vorne als auch am Rücken. Dazu zog ich meine schwarzen Pumps von Manolo Blahnik an und lockte meine Haare ordentlich. Emily schminkte mir ein dezentes Make-Up mit roten Lippen und suchte mir dann noch goldenen passenden Schmuck aus. Emily selber hatte einen Pailletten-Rock und ebenfalls einen Spitzen-Rock an. Sie sah einfach unglaublich aus. Ihre schwarzen Haare hatte sie streng zu einem Zopf zusammengebunden und ihre ebenfalls roten Lippen, betonten ihre von Natur aus gebräunte Haut, wie auch meine jetzige gebräunte Haut. „Bist du dann soweit?“ Ich nickte und nahm noch meine schwarze Ledertasche von Chanel . Ich schaute mich nochmal um und ging dann an ihre Seite. „Sollten wir nicht noch eine Jacke mitnehmen?“ „Vielleicht oder?“ „Sollten wir!“, sagte ich und lief dann wieder zurück. Ich nahm jeweils zwei von meinen schwarzen langen Blazern mit und gab ihr einen. „Business Frau!“, lachte Emily. „Sehr witzig!“, sagte ich und zog den Blazer über. Als wir in den großen Wohnraum kamen, standen Sawyer und Ryan schon bereit. „Sawyer, Ryan!“ „Mr. Grey hat uns bereits über alles berichtet!“ Das war ja sowas von klar. Er konnte es nicht lassen. Er konnte seine Kontrolle einfach nicht komplett abgeben. Nicht, was das jedenfalls betraf. Ich atmete aus und nickte dann. „Wenn Sie soweit sind!“ „Wir können los!“ „Dann nach Ihnen!“, sagte Sawyer und öffnete den Fahrstuhl. „Komm!“, murmelte ich leise zu Emily und ging dann mit ihr in den Fahrstuhl. Sawyer und Ryan stiegen ebenfalls ein und drückten auf den Knopf, der uns in die Tiefgarage beförderte. Ich fühlte mich komisch. Immer waren die Beiden dabei und beobachteten uns. Ich hoffte wirklich das dieser Abend einfach gut über die Bühne ging. Denn wenn irgendwas passieren sollte, wusste ich, dass Christian wieder Recht hatte. Wir liefen zum schwarzen Audi Q7 und stiegen nacheinander hinten ein, ehe die Beiden uns
zur Bar fuhren. Als wir ankamen, hielt Ryan uns die Tür auf. „Danke!“, sagte ich freundlich und musterte ihn dann. „Ich hätte noch eine Bitte!“ „Sie bemerken uns gar nicht, Miss Lee. Außerdem kennen wir den Ladenbesitzer!“ Ich nickte. Natürlich. Sie kannten ja jeden. „Wir werden sie von der ferne aus beobachten und sollte irgendwas sein, dann melden Sie sich!“ „Es wird aber nichts sein!“ „Das hoffen wir genauso wie Sie!“ Ich nickte nur und harkte mich dann bei Emily ein. „Ich bringe Sie rein!“  Ich wollte gerade etwas sagen, als Emily mich stoppte. „Er macht nur seinen Job!“ Ich atmete aus. Ryan ging vor ran und ging an der Schlange vorbei. Die Leute schauten uns alle schief an, aber ich ignorierte es. „Mark!“, sagte Ryan. „Ryan!“, sagte anscheinend Mark und klatschte ein. Dann schaute er uns an. „Miss Lee, Miss Stewart ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!“ Er wusste unsere Namen? Sofort wusste ich was hier passierte. Das war nicht sein ernst oder? Dieser Club gehörte Christian. „Danke!“, brachte ich hervor und trat dann mit Emily ein. „Ich komme gleich, okay?“ „Was ist los?“ „Gleich!“, sagte ich und ging auf Ryan zu. „Ihm gehört diese Bar oder?“ „Wie kommen Sie darauf?“ „Ryan!“ „Ja, die gehört Mr. Grey!“ Ich wusste es. „Hat er sich wieder eingemischt?“ „Miss Lee!“ „Hat er sich eingemischt?“ „Er hat Ihnen nur einen guten Platz reserviert, mehr nicht!“ Ich fass es nicht. Er mischte sich wirklich hier ein, obwohl er am anderen Ende der Welt war. „Die Rechnung geht auf ihn!“ „Natürlich geht sie das!“, knurrte ich beinahe und drehte mich um. „Miss Lee!“, sagte Ryan und stoppte mich. „Was?“ „Ich verstehe, dass Sie sich eingeengt fühlen, aber es geht um Ihre Sicherheit!“ „Das verstehe ich, aber das gibt nicht das Recht, dass Sie sich überall einmischen!“ „Ich verspreche Ihnen, dass Sie uns nicht bemerken!“ Ich nickte nur knapp und ging dann wieder auf Emily zu, die uns musterte. Ich war so sauer. Er hatte mir wirklich den Abend kaputt gemacht. Er hatte ihn mir wahrlich kaputt gemacht. „Was ist los?“ „Nichts!“ „Sam!“ „Christian gehört diese Bar. Er wusste das wir hier her gehen und hat alles organisiert. Die Rechnung heute Abend geht dann auf ihn!“ „Was?“ „Ach und einen guten Tisch hat er uns ebenfalls organisiert!“ Sie atmete aus. „Er meint es nur gut!“ „Ein bisschen zu gut oder?“ „Naja ich meine du wirst bedroht!“ „Das gibt ihm nicht das Recht mir den Abend zu versauen. Ich würde gerne mal einen Abend ich selber sein und nicht immer mit Christian Grey in Verbindung gebracht werden!“ „Naja ihr seid zusammen!“ „Ja, aber warum kann ich dann nicht ich selber sein sondern immer die Freundin von ihm? „Jetzt rege dich doch nicht auf, sondern wir machen das Beste draus. Umso besser wir werden ihm eine ordentliche Rechnung aufdrücken und es einfach genießen!“ Ich nickte nur wieder. „Wie war das du lässt dir den Abend nicht vermiesen?“ Ich atmete aus. Sie hatte Recht. „Du hast Recht!“ „Na also komm!“, sagte sie und zog mich weiter in die dunkle Bar. Überall waren Tische verteilt und zwischen den Tischen und der Bar war eine kleine Tanzfläche, wo schon einige Tanzten. Die Bar war voll und man konnte schon an der Schlange draußen sehen, dass diese bar wirklich wusste, wie sie Umsatz machte. Die Tische und Stühle waren alle schwarz und auch die Umgebung wirkte schwarz. Lediglich gedämmte Lichter erhellten die Bar. Die Musik war ebenfalls auf die neuesten Charts abgestimmt. Auf einer Wand spielten dazu große Tanzvideos. „Da hinten sind sie!“, sagte Emily und zeigte in die Richtung von Vivi und Amy, die uns zuwinkten. Emily winkte zurück und harkte sich dann wieder bei mir ein. „Wir haben jetzt Spaß!“, sagte sie und zog mich mit. „Uhhh!“, sagte Vivi laut und kam auf uns zu. Sie umarmte uns stürmisch und gab uns einen Kuss auf die Wange. Amy tat es ihr dann gleich und begrüßte uns ebenfalls. „Ich dachte schon ihr kommt nie!“ „Als ob!“, lachte Emily und setzte sich an den großen schwarzen Tisch. „Ihr seht heiß aus!“, sagte Amy, als ich meinen Blazer auszog. „Danke, ihr auch!“, zwinkerte ich. „Wie lange seid ihr schon da?“ „Seit ein paar Minuten. Einer der Sicherheitsmänner hat uns an den Tisch gebracht!“ Warum wohl? Ich fragte mich woher die wissen, wie die Beiden aussahen. „Gehört anscheinend zum Service!“, grinste Emily und nickte auf den Platz neben ihr. „Wie wäre es wenn wir gleich einen Drink bestellen? Und natürlich Snacks?“ „Auf jeden Fall!“, sagte Vivi und schaute gleich in die Karte. „Die Rechnung geht auf mich heute Abend!“ Ich wollte nicht sagen, dass es auf Christian ging, aber dann war ich wenigstens so ehrlich, dass sie nichts bezahlen mussten. „Auf dich?“ Ich nickte. „Das können wir nicht annehmen!“ „Könnt ihr und werdet ihr!“, sagte ich locker. „Sam, dass ist wirklich nicht nötig!“, sagte Amy. „Die Rechnung geht auf mich, ohne Widerrede!“ „Aber warum?“ „Weil ich es kann!“, wiederholte ich Christians Worte. Vivi lachte los. „Dann geht das nächste Mal auf uns!“ „Abgemacht!“, zwinkerte ich und spürte Emilys Blick auf mir. Sie nickte mir glücklich zu und lehnte sich kurz an mich. „Was wollt ihr für einen Cocktail?“ „Ich trinke etwas Alkoholfreies!“ „Alkoholfrei?“ „Ich trinke nicht!“ „Och komm schon!“, jammerte Vivi. „Einen Drink!“ „Mädels!“ „Nur einen!“, sagte Emily. War ja klar, dass sie sich auf deren Seite schlug. „Aber nur einen!“, beteuerte ich und schaute dann ebenfalls in die Karte. Ich entschied mich relativ schnell für den Black Sun. Er war mit Vodka, Passoa, Maracujasaft, Limejuice und Brombeersirup. Ich war gespannt wie er schmeckte. Ich schaute auf die Preise und musste innerlich den Kopf schütteln. Christian verstand was von Umsatz. Allein dieser Cocktail kostete fast 50 Dollar. Aber egal. Ich würde ihm heute Abend eine ordentliche Rechnung auftischen und schaute deshalb auch gleich nach den Snacks. „Wisst ihr was ihr trinkt?“ „Ja!“, sagten alle gleichzeitig und zeigten in der Karte auf den Cocktail. „Gut!“, sagte ich und hob meinen Arm, damit mich der Kellner mit der schwarzen Hose und dem schwarzen Hemd sah. Sofort kam er angelaufen. „Was darf es für Sie sein, Miss Lee?“ Musste er mich mit meinem Namen ansprechen? Jetzt war es sowieso zu spät. Ich nannte die Cocktails der anderen und wanderte dann in der Karte zu meinem. „Ich hätte gerne den Black Sun, dazu noch zwei große Flaschen Wasser und einen ihrer besten Champagner den sie hier haben!“ Er notierte alles in sein Phone und schaute mich wieder an. „Dazu Mozzarella Sticks, den Knoblauchcreme Dip, das Knoblauchbrot und Nachos!“ „Das wäre es?“ „Das wäre es, danke!“ „Natürlich, Miss Lee!“ Sofort blickten mich die Beiden an, als er ging. „Was?“, fragte ich und schloss die Karte. „Also erstmal hast du gerade schon fast eine Rechnung von 1000 Dollar erreicht und zweitens, woher kennt er deinen Namen?“ Ich atmete aus. Warum musste ich immer in diese unangenehmen Situationen gebracht werden? Ich seufzte. Ich blieb einfach ehrlich. „Die Bar gehört Christian!“ „Die gehört Christian?“ Ich nickte. „Okay, Wow. Das wussten wir nicht. Wir sind auch das erste Mal hier!“ „Ich wusste es auch nicht bis eben!“ „Und woher kennen die dich dann?“ „Sie ist Christians Grey Freundin, jeder kennt sie mittlerweile!“ „Ja!“, murmelte ich. „Danke Sam!“ „Nicht dafür. Ihr seid meine Freunde und ihr habt mich schon oft genug eingeladen!“, lächelte ich. „Trotzdem, dass ist nicht selbstverständlich!“ „Jetzt hört auf!“, lachte ich. „Haben wir jetzt einen schönen Abend und stoßen auf unseren Facharzt an!“ „Auf jeden Fall!“, sagte Emily und fing dann gleich an zu erzählen. Nach kurzer Zeit, kam dann auch schon alles auf einmal. Die meinten es ja wirklich ernst. „Auf uns!“, sagte Emily und hielt den Cocktail hoch. „Auf uns!“, sagten wir gemeinsam und stießen dann an, ehe wir wieder wild durcheinander redeten, unsere Cocktails tranken und ab und zu vom Champagner nippten. Währenddessen aßen wir natürlich immer von unseren Fingerfoods und lachten um die Wette. Meine Gedanken an alles waren auch verschwunden. Ich war einfach glücklich gerade hier mit den Mädels. Das müssten wir auf jeden Fall wieder öfters machen. Wir hatte schon lange nicht mehr so einen Abend. „Übrigens, ich habe heute im Klinikum Mason gesehen!“, sagte Amy aus dem Nichts. Ich verschluckte mich fast an meinem Cocktail und starrte sie an. „Was?“ „Ja er war unten und hatte anscheinend einen Termin!“ Em musterte mich sofort. Sie wusste sofort Bescheid. Beobachtete er mich wirklich wieder? „Er meinte er würde auch heute Abend herkommen!“ „Was?“ Das durfte nicht wahr sein. Das durfte wirklich nicht wahr sein. „Ja er meinte nur so etwas!“ „Hast du ihm etwas gesagt, dass wir hier sind?“, fragte Vivi. „Ja!“ Na super. Vielen Dank Amy. „War das falsch?“ „Jeder weiß, dass er sie betrogen hat und sich die Beiden nicht mehr ausstehen können. Und Mason drängt sich sowieso immer auf!“, sagte Vivi. Wenigstens hatte sie einen Kopf. „Es ist schon okay!“ „Ich weiß das ja, aber ich hatte nicht daran gedacht. Vielleicht kommt er ja gar nicht!“,  sagte sie lächelnd. „Es ist mir egal, solange er mich in Ruhe ließ!“ Ich schaute zu Sawyer und Ryan, die uns in der Ferne beobachteten. Hoffentlich kam er nicht hier her. Das würde riesen Stress geben, dass wusste ich. Ich sah es jetzt schon vor mir. Mit einem Mal hatte ich das Gefühl, dass der Abend zerstört war. Durch eine Kleinigkeit, die heute Abend vielleicht riesige Probleme Hervorruf. Wobei, wenn ich so überlegte. Der Laden gehörte Christian, vielleicht
wussten
seine Leute Bescheid und ließen ihn nicht rein. Das war vielleicht die einzige Hoffnung, die ich hatte. „Wie wäre es mit noch einem Drink?“, fragte Emily in die Runde. Anscheinend wollte sie ablenken. „Gerne!“, sagte Vivi. Ich nickte auch. Das war jetzt vielleicht ganz gut. „Das gleiche wie eben?“ „Das gleiche wie eben!“, sagte Amy und hielt ihren leeren Cocktail hoch. „Dann holen wir eine neue Runde!“ „An der Bar?“, fragte ich. „Ja, dann geht es vielleicht schneller!“ „Okay!“ Emily drückte mich raus. Anscheinend hatte sie das auch extra gemacht. „Bis gleich, Ladys!“, sagte Emily fröhlich und zog mich mit. „Mach dir keine Sorgen!“ Sie hatte es wie immer bemerkt. Ihr konnte ich auch einfach nichts vormachen. „Hoffentlich kommt er nicht hier her!“, sagte ich und schaute mich sicherheitshalber wieder um. „Dir kann nichts passieren!“ „Es wird aber riesen Stress geben!“ Sie atmete aus. „Süße, er wird nicht kommen, da bin ich mir sicher!“ Ich nickte nur. „Es ist alles gut, lass dir davon nicht die Laune verderben!“ „Ich versuche es!“ „Wir sind alle bei dir!“ „Ich weiß!“ „Also!“ „Danke!“ „Na komm, holen wir uns noch einen Cocktail!“ Sie zog mich mit an die Bar und ich bestellte für uns Cocktails. Sofort machte der Barkeeper für Emily und mich einen Cocktail. „Die anderen bringen wir an den Tisch!“ „Danke!“, sagte ich lächelnd und gab Emily ihren Cocktail. „Für Sie immer, Miss Lee!“ Anscheinend wusste auch noch jeder, dass ich Christian Greys Freundin war. Jeder kannte anscheinend die Tischnummer. „Es hat auch Vorteile gekannt zu werden!“ „Sehr witzig!“, sagte ich. „Man wird immer sofort bedient!“ Ich lachte los und harkte mich dann mit meiner freien Hand bei ihr ein. „Sam, kann ich mit dir reden?“ Sofort blieb ich erschrocken stehen. Diese Stimme kannte ich. Ich kannte sie nur zu gut. Er war wirklich gekommen. Er war einfach hier hergekommen. Ich drehte mich langsam um. „Mason!“, sagte ich gezwungen und löste mich von Emily. Was wollte er hier? Konnte er mich nicht endlich in Ruhe lassen? „Was willst du hier?“ „Ich will mit dir reden?“ Er wollte mit mir reden. Ich lachte auf. Das war ein Scherz oder? „Ich will aber nicht mit dir reden!“ „Es ist wichtig!“ „Mach dich nicht lächerlich, Mason!“, sagte Emily. „Lass uns einfach in Ruhe. Du hättest nicht herkommen sollen!“ „Misch dich da nicht ein!“, zischte er ihr zu. Ich stellte mich sofort vor sie, um sie zu schützen. „Sie ist meine beste Freundin!“ Er war einfach unglaublich. Er tauchte hier einfach auf, so als ob nichts gewesen wäre. „Wir gehen!“, sagte ich dann und drehte mich um. Aber als ich gerade gehen wollte, wurde ich am Arm festgehalten und zurückgezogen. Ein lautes Klirren hallte durch die Bar, als dabei mein Cocktail zu Boden glitt. „Du bist so ein Arschloch!“, zischte ich und wurde weiter festgehalten. Ich wollte mich entziehen, doch er ließ mich nicht los. „Lass mich los!“ „Dann rede mit mir!“ „Lass sie los, Mason, sofort!“ Ich versuchte mich erneut zu lösen, doch sein Griff wurde noch stärker. „Lass mich endlich los!“, sagte ich jetzt lauter. Es war mir egal, dass die Leute uns anstarrten. „Erst wenn du mit mir redest!“ „Gibt es hier ein Problem?“ Auch das noch. Warum musste Sawyer ausgerechnet jetzt kommen? Jetzt würde es Christian erfahren. „Es ist alles in Ordnung, Sawyer!“ „Deine Aufpasser sind wohl da!“ „Lassen Sie sie los!“, warnte Sawyer Mason. „Was wenn nicht?“, provozierte er sie. Das durfte nicht wahr sein. „Dann fürchte ich haben wir beide ein Problem!“ „Lass sie los Mason!“, sagte auch wieder Emily energisch. „Ich will mit dir reden verdammt, vorher gehe ich nicht weg!“ „Achja? Worüber? Das du mit Elena Lincoln zusammen arbeitest?“ Seine Augen wurden größer. „Woher weißt du das?“ Er war so lächerlich. „Ich weiß alles. Also lass mich endlich in Ruhe!“ „Er war es oder? Er schnüffelt mir nach!“ „Denk was du willst, aber lass mich endlich los!“, zog ich meinen Arm wieder weg. Seine Fingernägel krallten sich in meine Haut. „Du tust mir weh!“, knurrte ich wütend. „Lassen Sie sie sofort los!“ „Nicht bevor sie nicht mit mir redet!“ „Lass mich los!“, sagte ich fast schreiend und versuchte mich wieder loszureißen. Mason zog nur noch fester an mir herum, worauf ich mich ebenfalls noch fester von ihm losreißen wollte. In dem Moment kam mir Ryan zur Hilfe und riss Masons Hände von mir weg, so dass er mich loslassen musste. Dabei verlor ich das Gleichgewicht, knickte leicht um und fiel zu Boden. Als ich mit meinen Armen versuchte abzustützen, schrie ich vor Schmerz laut auf. „Sam!“ Sofort kam Emily zu mir. Auch Sawyer kam an meine Seite und musterte mich. Ich zischte auf und schaute auf meinen linken Unterarm, in dem eine große Scherbe steckte. „Scheiße!“, sagte Emily sofort panisch. Mein Arm zitterte und ich schaute mit Tränen in den Augen auf die Scherbe, die längs in meinem Unterarm steckte. Meine Hand zitterte stärker. Anscheinend war das Glas nicht ganz zerbrochen gewesen. Einzelne Tropfen Blut, verloren sich aus meinem Arm. „Es blutet!“, sagte Emily und hielt meinen Arm fest. „Ist nicht schlimm!“, sagte ich immer noch schockiert. „Geht es Ihnen gut, Miss Lee?“ Mittlerweile schauten auch mehrere Personen auf uns. Ich war immer noch schockiert und schaute dann zu Mason, der von Ryan festgehalten wurde. Auch er schaute mich schockiert an. Ich fühlte mich wie in einer Zeitschleife, die immer wieder abspielte. Ich hätte einfach zu Hause bleiben sollen. Ich versuchte einmal durchzuatmen und schluchzte trocken auf. „Es ist alles gut!“, versuchte ich ruhig zu sagen. „Es steckt eine fast 10 Zentimeter große Scheibe in deinem Arm!“ „Zieh sie raus!“, sagte ich nur. „Du weißt, dass man sowas nicht herauszieht!“ „Zieh sie raus!“, sagte ich wieder zitternd. Mittlerweile zitterte mein ganzer Körper. „Nein!“ Dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und zog sie mit der anderen Hand einfach schnell heraus. „Miss Lee!“, sagte Sawyer entsetzt und schaute mich genauso auch an. Das Blut floss jetzt in einem kontinuierlichen Fall aus meinem Arm. Anscheinend hatte sie ein kleines Gefäß getroffen. Ich zitterte stärker und spürte jetzt langsam den Schmerz, der sich ausbreitete. „Ich hole sofort deine Jacke!“ Em sprang auf und ließ mich mit Sawyer alleine. „Geht es?“ Er musterte mich. Sorge konnte ich darin deutlich sehen. Ich nickte nur. Dann zog er sofort seine Anzugsjacke aus und band sie mir vorsichtig um den Arm. „Sie müssen nicht!“, sagte ich sofort, als seine Hände und auch sein Jackett sich mit Blut füllten. „Es ist schon okay, Miss Lee!“ „Ich werde Ihnen einen neuen kaufen!“, sagte ich peinlich berührt. „Das müssen Sie nicht!“ Mein Arm zitterte noch stärker, doch Sawyer hielt ihn fest. „Es tut mir so leid!“ „Es ist nicht Ihre schuld!“ Ich nickte nur und versuchte meine Tränen zurückzuhalten. Emily kam wieder und hockte sich neben mich. Mittlerweile kamen mehrere Personen angelaufen und redeten auf uns ein. Ich bekam gar nichts mit, weil ich immer noch auf meinen Arm starrte, der in Sawyers schwarzem Jackett eingewickelt war. Emily hatte mir mittlerweile den Blazer übergelegt und legte einen Arm um mich. „Wir müssen ins Krankenhaus!“, sagte Vivi sofort. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass sie auch hier waren. „Geht es dir gut?“ Ich nickte nur. „Es tut mir so leid. Ich wusste nicht, dass er wirklich herkommt!“, sagte Amy nur. „Du kannst nichts dafür!“, sagte ich. „Wir sollten ins Krankenhaus!“ Ich verzog mein Gesicht. Der Alkohol brannte in meinem Arm. „Nein!“ Ich wickelte die Jacke wieder ab und förderte somit den Blutfluss wieder. Vivi wickelte es sofort wieder ein. „Die Blutung muss gestillt werden und die Wunde wahrscheinlich genäht!“ Jetzt kam mir plötzlich Christian in den Sinn. Er würde ausflippen. Er würde richtig ausflippen und das zu Recht. Er hatte wieder Recht gehabt. Er hatte einfach wieder Recht gehabt. „Christian wird ausflippen!“, sagte ich weinerlich. „Du kannst nichts dafür!“, beruhigte mich Emily. Er würde trotzdem ausflippen und mir die Schuld geben. „Wir müssen ins Krankenhaus!“, sagte Vivi. „Ich hole schnell die Taschen!“ „Können Sie aufstehen?“, fragte Sawyer, der wieder an meine Seite trat. Ich nickte nur. Er trat an die andere Seite und half mir mit Emily dann hoch. Sofort zischte ich, als ich meinen Knöchel spürte. Ich hatte ganz vergessen, dass ich auch umgeknickt war. Das fehlte mir gerade noch. Nicht nur das der Abend jetzt wirklich versaut war, nein ich war auch noch lädiert. „Wir können los!“, sagte Vivi, als sie wiederkam. „Es tut mir so leid!“ „Du kannst auch nichts dafür. Mir tut es leid. Hätte ich bloß nichts gesagt!“, sagte Amy entschuldigend. „Er ist einfach ein Arschloch!“, sagte Emily. Ich nickte nur und ließ mich dann aus der Bar führen. Ryan stand mit Mason und zwei weiteren Sicherheitsleuten neben dem Club. „Sam!“ Das er es wagte mich nochmal anzusprechen. Hatte er immer noch nicht genug? „Lass mich in Ruhe!“ „Ich bin ausgestiegen!“ Ich lachte auf und konnte nicht verhindern, dass mir eine Träne über die Wange kullerte. „Es interessiert mich nicht. Ich hätte niemals gedacht, dass du sowas tust!“ „Ich musste es tun!“ „Du musstest es tun, ja?“ „Ich habe Schulden!“ Weil er Schulden hatte. Das wusste ich bereits von Christian. Aber trotzdem bedrohte man niemanden für sein eigenes Handeln. „Sawyer, lassen Sie ihn einfach laufen!“, sagte ich dann. Er würde sowieso von Carrick hören. „Die Polizei wird sich um ihn kümmern. Sie wurde bereits informiert!“ Ich nickte. Dann musste ich mich wenigstens nicht darum kümmern. „Bitte zeig mich
nicht an!“ „Du wirst von meinem Anwalt hören!“ „Das ist alles sein Einfluss!“, fluchte er laut. Jetzt wollte er auch noch Christian die Schuld geben? „Lass Christian da raus!“, schrie ich wütend. „Du hast dich total verändert, so schicki micki warst du nie! Nie hat dich Geld oder Reisen interessiert! Du läufst rum wie eine billige Schlampe!“ Und damit war es für mich zu viel. Diese Beleidigung wollte ich nicht hören. Die hatte ich nicht verdient. „Miss Lee!“, sagte Sawyer und hielt mich zurück. „Wir wollen keine weitere Verletzung an Ihnen!“ Ich schluchzte auf. „Du bist ein Hurensohn, nichts weiter!“ „Lass Sie in Ruhe, Mason!“, sagte Vivi und strich über meinen Rücken. „Und misch dich nicht in Dinge ein die dich nichts angehen!“, fügte sie hinzu. „Wir müssen jetzt ins Krankenhaus!“, sagte Emily wieder. „Ich fahre Sie!“ , sagte Sawyer. „Die Polizei wird sich mit Ryan darum kümmern!“ Ich nickte schwach. Christian würde ausflippen. Ich hatte so Angst vor seiner Reaktion. „Es wird nicht aufhören, Samya!“, drohte er mir wieder, als Sawyer mir die Beifahrer Tür öffnete. Hinten würden Emily, Vivi und Amy Platz nehmen. Es war mir alles extrem unangenehm. Wegen mir endete der Abend in Scherben. Wort wörtlich. „Sie wird weitermachen!“, schrie Mason. „Ich hoffe es war dir das Wert!“, sagte Em ebenfalls schreiend. „Christian wird dich fertig machen!“ „Soll er doch!“ „Das wird er. Das verspreche ich dir!“, sagte ich jetzt und blieb kurz an der Tür stehen, da mit schwindelig wurde. Es war einfach alles zu viel gerade. „Emily?“ Ich drehte mich um. Nick. Ihn hatte ich völlig vergessen. Jetzt war die Überraschung auch noch geplatzt. „Nick?“ Emily schaute ihn perplex an. „Was machst du denn hier?“ „Ich wollte dich überraschen. Was ist denn hier los?“ Wieder lief eine Träne meine Wange herunter. Ich hatte den ganzen Abend zerstört. „Sam? Was ist denn mit dir passiert?“ „Hey!“, sagte ich leicht weinend. „Was ist passiert?“ „Mason hat sie angegriffen, Sir!“, erklärte Sawyer. „Was?“ Nick schaute Mason an, der ihn ebenfalls abwertend musterte. „Noch so ein Schnösel!“, kommentierte er das nur. Ich schüttelte einfach nur den Kopf. „Wollen wir los, Miss Lee?“ „Wir fahren ins Krankenhaus!“, erklärte Emily. „Ich schaffe das auch alleine!“, sagte ich dann. „Kommt gar nicht infrage!“, sagte Emily. „Wir begleiten dich!“, sagte auch Vivi. Ich schüttelte den Kopf. „Ich habe deine Überraschung kaputt gemacht, Em!“ „Du wusstest, dass er kommt?“ Ich nickte. „Du kannst doch aber gar nichts dafür und du hast überhaupt nichts kaputt gemacht!“ „Ich habe den Abend auch ruiniert!“ „So ein Quatsch! Wir fahren jetzt ins Krankenhaus, du bist schon ganz blass!“, sagte Vivi bestimmend. „Ich fahre euch hinter her!“ „Fahr mit ihm!“, sagte ich. „Sicher?“ Ich nickte. „Amy und Vivi sind dabei und Sawyer!“ „Bis gleich!“ Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und ging dann zu ihm. Ich stieg dann langsam ein und lehnte mich zurück. „Es tut mir so leid!“ „Sam hör auf jetzt!“, sagte Amy. „Du bist jetzt wichtig!“ „Danke!“ „Dafür sind wir da, dass ist selbstverständlich!“ Ich musterte Sawyer. „Es tut mir leid!“ „Miss Lee!“ „Es tut mir wirklich leid. Ich habe Ihren Anzug ruiniert!“ Erst jetzt sah ich, dass er an seinem weißen Hemd auch Blut hatte. „Miss Lee ich bin dafür ausgebildet Ihr Leben zu retten!“ „Christian wird ausflippen!“ „Wir werden Mr. Grey alles in Ruhe erklären!“ Ich nickte nur. Ich wusste, dass es Stress geben würde. Christians Befürchtung wurde nämlich wahr. „Ich bringe Sie in Ihr Krankenhaus!“ Auch das noch. „Alex hat Dienst!“, sagte Amy sofort. „Der kümmert sich gleich um dich!“ Ich atmete erleichtert aus. Wenigstens hatte er Dienst.

Als wir am Klinikum ankamen, stiegen wir langsam aus. Emily und Nick kamen ebenfalls sofort an und begleiteten mich nach drinnen. Es war fast peinlich, dass so viele mich begleiteten. „Alex!“, rief Emily sofort und winkte ihm zu. Er drehte sich verwirrt um. „Was macht ihr denn hier?“ „Wir hatten einen kleinen Unfall!“, erklärte sie weiter. „Einen Unfall?“ Jetzt schaute er mich an. „Sam, Hey!“ „Hey!“, sagte ich erschöpft.  „Was ist mit deinem Arm passiert?“ „Eine Scherbe hat sich hinein geschnitten!“, sagte Vivi jetzt. „Okay, dann setzt dich da hin, ich bin sofort da!“, sagte er und holte sich Handschuhe. Ich setzte mich auf die Liege und legte meinen Arm unter die flüssigkeitsaufsaugenden Tücher, die Alex gerade verteilt hatte. „Dann schauen wir mal!“, sagte er und wickelte Sawyers Jackett ab. „Okay!“, sagte er sofort, als es immer noch blutete. „Wir müssen es veröden!“ „Nein!“, sagte ich sofort. Nicht auch noch das. Wir würden Stunden hier verbringen. „Es hat ein Gefäß getroffen, das siehst du selber!“ Ich schloss die Augen und versuchte durchzuatmen. „Ich gebe dir eine Betäubung und danach veröden wir es mit Strom!“ „Super!“, stöhnte ich auf. „Wie ist das denn passiert?“, fragte er sofort. „Mason!“, sagte ich nur. „Was hat der Idiot wieder gemacht?“ Emily hatte mittlerweile mehrere Sachen angeschleppt und versorgte einigermaßen die Wunde schon mal. Auch Vivi und Amy halfen ihr. „Ihr macht euch ganz schmutzig!“ „Das ist doch egal!“ „Ich kaufe euch neue Kleider!“ „Jetzt mach dich nicht verrückt deswegen. Es sind nur Kleider!“ Die meinetwegen blutig waren. „Mason hat sie festgehalten und die ganze Zeit zu ihr gezogen. Dann hat er sie irgendwann losgelassen und sie ist in die Scherben gefallen von ihrem Cocktail!“ „Was für ein Arschloch!“, sagte Nick sauer. „Er wird schön von uns hören!“, sagte er. „Von euch?“, fragte Emily jetzt. „Christian wird uns weiter beauftragen!“ Emily schaute ihn verwirrt an. „Wir sind Partner!“ Das war eigentlich die Überraschung, die jetzt kaputt war. „Was?“ „Seit Montag!“ „Und das erzählst du uns jetzt erst?“ „Nur deswegen bin ich hier!“ Ich freute mich für die Beiden. Endlich würde sie ihre erste Liebe bei sich haben. „Wie?“ „Wegen der Kanzlei!“ „Wie, was?“ Sie stand völlig auf dem Schlauch. „Er will dir sagen, dass er nach Seattle kommt!“ „Was?“ „Ich werde bei Carrick in der Kanzlei arbeiten!“ Ich musste beinahe lachen, als ich ihren Gesichtsausdruck sah. „Oh mein Gott!“, schrie sie auf und sprang ihm jetzt in die Arme. „Ich wollte es dir nur unter anderen Umständen sagen, aber naja!“ Amy und auch Vivi beobachteten das Ganze mit lächelndem Blick. „Es ist egal, es ist einfach der Hammer!“ „Ja!“ „Jetzt bist du immer hier!“ „Jetzt bin ich immer hier!“ „Und eine Wohnung?“ „Wir suchen noch ein Apartment. Dad wollte mir eins kaufen!“ Sie grinste breit und lehnte sich wieder an ihn. Amy und Vivi schaute sie abwartend an. „Ja das ist Nick. Nick das sind Vivien und Amy!“ „Freut mich!“, sagte er und hob die Hand. „Freut uns auch!“, sagten die Beide. „Jetzt habt ihr ihn kennengelernt!“, sagte ich. „Scheint so. Fehlt also nur dein Christian, wobei vorgestellt hatten wir uns ja!“ Und er war noch irgendwo in der Luft weit von uns entfernt. „Immerhin habt ihr Sawyer und Ryan kennengelernt!“ „Das haben wir!“, sagte Vivi und drückte auf meine Wunde. Sawyer kam auch direkt auf uns zugelaufen. Wenn man vom Teufel sprach. Es war mir so unangenehm, dass ich seinen Anzug ruiniert hatte. „Wie geht es Ihnen, Miss Lee?“ „Es geht, danke Sawyer!“ Er nickte und stellte sich zu uns. Ich wollte ihm um etwas bitten. Es ging mir die ganze Zeit schon durch den Kopf. Ich wollte nicht, dass es Christian jetzt schon erfuhr. Ich wollte es ihm selber sagen. „Sawyer könnten Sie mir einen Gefallen tun?“  „Natürlich!“ „Könnten Sie Mr. Grey noch nicht darüber informieren?“ „Mr. Grey weiß bereits Bescheid!“ Er wusste Bescheid? „Was?“ „Ryan hat es ihm bereits mitgeteilt. Es tut mir Leid!“ „Sagen Sie mir das das nicht wahr ist!“ Ich war schon wieder den Tränen nahe. Das war eine Katastrophe. Es war eine reinste Katastrophe. Ich konnte mir vorstellen, wie er reagierte. „Leider doch!“ „Oh nein!“ „Was ist los?“ „Christian weiß bereits Bescheid!“ „Es ist doch nicht schlimm!“, sagte Amy. „Er wird ausflippen!“, sagte ich und fuhr mit der anderen Hand über mein Gesicht. „Zu Recht!“  Alle schauten zu ihm. „Ich würde auch ausflippen, wenn es um dich gehen würde!“, sagte er jetzt an Emily. Ich atmete aus. „Wie hat er reagiert?“ Sawyer musterte mich. „Er war nun ja…sagen wir aufgebracht!“ Ich wusste es. Er flippte gerade aus und telefonierte mit jedem den er kannte. „Ich rufe ihn an!“ „Er fliegt!“, sagte Em. „Wie habt ihr mit ihm gesprochen, Sawyer?“ „Über Face-Time!“ „Er hat Wlan im Flieger!“, sagte ich dann. „Ich rufe ihn an und beruhige ihn!“ Ich atmete aus. Ich hoffte, dass es funktionierte. Es musste funktionieren. „Danke, Nick!“ „Klar!“ Nick gab Em einen Kuss auf die Wange und verließ dann die Notaufnahme. „Warum haben Sie es ihm gesagt?“ „Wir sind dazu verpflichtet!“ „Aber Sie wissen doch wie er reagiert. Sie hätten das mit mir absprechen müssen!“ „Miss Lee, wir sind alle besorgt um Sie!“ „Sie mussten es ihm sagen!“, sagte Emily und versuchte mich zu beruhigen. Sie hatte ja Recht. Aber sie hätten mir wenigstens Bescheid sagen können. „Ich verstehe Ihre Sorge, aber ich mache nur meinen Job!“ Ich nickte nur. „Sam du kannst jetzt ins Röntgen!“ „Ins Röntgen?“ Warum meldete Alex ein Röntgen an. „Wir wollen gucken ob alle Scherben draußen sind!“ „Komm!“, sagte Emily und stand auf. Ich sagte gar nichts mehr. Hier machte sowieso jeder was er wollte. Ich wusste, dass es unfair war, aber es war einfach zu viel. Ich machte mir Sorgen um Christian. Und Mason hatte mich wieder bedroht. Wann endete es bloß? Emily begleitete mich schnell zum Röntgen und brachte mich dann in den Behandlungsraum, wo Alex schon alles vorbereitet hatte. Vivi und Amy setzten sich ebenfalls an die Seite und warteten. „Was treibt er denn solange?“, fragte ich in die Runde. „Er wird schon gleich kommen!“, beruhigte mich Emily. „Ich schaue mal nach ihm!“, sagte Amy und stand auf. Ich nickte dankend und legte meinen Kopf in den Nacken. „Du machst dir Sorgen oder?“ „Ja!“, sagte ich nur knapp. „Du kannst nichts dafür!“ „Du weißt doch wie er ist. Er hatte nur wieder Recht!“ „Es ist blöd gelaufen!“ Ich nickte. Ich hoffte sie hatte Recht. Sie legte einen Arm um mich und lehnte sich an mich. „Du bist nicht alleine!“ „Danke!“, hauchte ich und schloss meine Augen, als sich die Tür öffnete. Sofort schauten wir zur Tür. „Grace?“ Ich war erschrocken. Carrick und Mia standen ebenfalls in der Tür. „Liebes!“, sagte Grace sofort und umarmte mich stürmisch. „Was macht ihr denn hier?“, fragte ich fast wieder schluchzend. Warum war ich heute so nah am Wasser gebaut? „Wir haben uns Sorgen gemacht!“, sagte sie und strich über meine Wange. „Christian hat uns angerufen!“ Er machte einfach wieder die Hühner scheu. Mia umarmte mich ebenfalls kräftig, bevor sie Emily umarmte. Die Beiden verstanden sich auch richtig gut. Carrick begrüßte mich mit einem Kuss auf die Stirn. „Vivi, dass sind Carrick, Grace und Mia! Christians Eltern und seine Schwester!“ „Freut mich Sie kennenzulernen!“, sagte Vivi. „Freut uns auch!“, sagte Grace und gab ihr die Hand. Ich atmete schwer aus. Nun hatten sie sich also alle kennengelernt. Ausgerechnet an so einem Anlass. „Wie geht es dir?“, fragte Grace und fuhr mir durch die Haare.  „Es ist nichts Schlimmes!“ „Deswegen ist dein Arm auch Blutverschmiert!“, sagte Mia ironisch. „Ihr müsst euch keine Sorgen machen!“, wiegte ich ab. „Wir machen uns aber Sorgen!“, sagte Carrick. Deswegen liebte ich diese Familie so sehr. Sie waren immer für einen da. „Christian war außer sich!“, sagte Mia. „Ich habe ihn von weitem schreien gehört!“ „Das habe ich mir gedacht!“, murmelte ich. „Nun er ist nicht hier und hat noch über 6 Stunden Flug vor sich!“ Ich atmete schwer aus. Es war niemals meine Absicht gewesen. „Ich rede mit Alex!“, sagte Grace. „Und ich mit Nick!“, sagte Carrick. Ich nickte nur und schaute zu, wie sie den Raum verließen. „Mia, es tut mir unglaublich leid!“ „Für was entschuldigst du dich?“, fragte sie verwirrt. „Sie denkt sie ist schuld daran!“, murmelte Vivi. „Du kannst als letztes was dafür!“ „Trotzdem, es ist alles viel zu groß von Bedeutung!“ „Groß von Bedeutung? Mason hat dich angegriffen!“ „Ich weiß!“ Mia schüttelte entsetzt den Kopf. „Das hätte auch anders ausgehen können!“ Trotzdem. Jeder war hier und machte sich Sorgen. Ich wollte nicht, dass es soweit kam. Ich musterte Emily. Sie sollte wenigstens gehen. Nick war extra hergekommen. „Wenn ihr wollt, könnt ihr ruhig fahren!“ „Ich lasse dich doch nicht alleine!“ „Es geht mir gut, Em! Außerdem ist Nick da!“ „Sam!“ „Du hast genug getan!“, sagte ich und schaute dann Vivi an. „Ihr könnt auch gehen. Ich sage Sawyer er soll euch nach Hause bringen!“ „Wir können noch bleiben!“ „Nein macht euch ab, wirklich!“ „Aber dann hab ich ein schlechtes Gewissen!“ „Das brauchst du nicht!“ „Sicher?“ „Ganz sicher!“, sagte ich und lächelte. Sie atmete aus und umarmte mich dann. „Danke für alles!“ „Ich hoffe es ist wirklich okay!“ „Jetzt haut ab!“ Vivi stand ebenfalls auf. „Ich danke dir auch!“ „Immer wieder!“, sagte sie und umarmte mich dann auch. Gerade kam auch Nick mit Carrick
wieder rein. „Alles gut?“, fragte er, als er Emily aufgestanden sah. „Wir können los!“ „Sicher?“ „Ganz sicher!“, sagte ich. „Danke für alles Nick!“ „Dafür sind Freunde da!“ „Danke!“ Er nickte. „Christian glaubt mir, dass es nicht so schlimm ist, aber trotzdem ist er außer sich!“ Er würde sich auch so schnell nicht beruhigen. „Das habe ich mir gedacht!“ Nick kam auf mich zu und umarmte mich. „Gute Besserung!“ „Danke Nick!“ Er nickte. „Wir bringen Amy und Vivi heim!“ „Sicher? Sawyer kann sie auch bringen!“ „Ich habe genug Platz!“, sagte Nick. „Okay!“ Emily küsste meine Wange. „Melde dich bitte sofort!“ „Mach ich!“ Sie winkten mir nochmal zu und verließen dann den Raum. „Ihr könnt auch gehen!“, sagte ich dann an Carrick und Mia gewandt. „Wir lassen dich nicht alleine!“ „Ich wollte nicht so eine Aufregung in der Nacht!“ „Du kannst nichts dafür!“ „Außerdem gehörst du zur Familie!“, sagte Carrick. Wieder verließ ein Seufzer meine Lippen. Ich konnte mich nicht genug entschuldigen. „Es fühlt sich so an als ob es alles meine Schuld ist. Christian wird so sauer sein!“ „Du kannst nichts dafür! Mason ist ein Arschloch!“ Da hatte Sie Recht. „Er hat gesagt ich bin eine Schlampe!“, sagte ich leise zu Mia. „Er ist einfach nur eifersüchtig das er dich verloren hat. Er kann es nicht ertragen, dass du so gut aussiehst!“ Vielleicht hatte er Recht. „Schau mich an!“ „Und ich sehe meine wunderschöne Sam wie immer!“ „Sie hat Recht. Du bist wunderschön und er hat das verpasst!“ „Danke Carrick!“ Er nickte mir zu. „Christian wird mich hassen!“ Mia lachte. „Er vergöttert dich!“ „Du hast doch gesehen wie er reagiert hat!“ „Ja weil er dich über alles liebt und Angst um dich hat!“ „Aber er ist so sauer!“ „Jetzt hör auf dir Sorgen zu machen, sobald er dich sieht ist alles wieder gut!“ Die Tür öffnete sich und Grace kam mit Alex herein. „Dann wollen wir es mal versorgen!“, sagte er lächelnd. „Wird ja auch Zeit!“, murmelte ich. „Jetzt setzt dich hin und lass mich meine Arbeit machen!“ „Ich kann es auch selber machen!“ „Mit einer Hand? Vergiss es!“, sagte er und zog sich Handschuhe an. In der nächsten halben Stunde versorgte Alex ordentlich meinen Arm. Er verödete die Blutung, nähte sie zu und verpasste mir einen ordentlichen Verband. „Ich schreibe dich krank!“ „Was? Nein das geht nicht!“ Das konnte ich mir nicht leisten. Erstens würde ich kein Geld bekommen und zweitens hatte ich gerade erst angefangen. „Doch, das geht! So kannst du nicht arbeiten!“ „Ich flippe aus!“; murmelte ich. „Du kannst mindestens eine Woche damit nicht arbeiten!“ „Eine Woche? Jetzt übertreibst du aber, es ist nur mein Arm!“ „Sam du solltest den Arm 3 bis 4 Tage ruhigstellen! In den OP kannst du damit sowieso nicht!“ „Du solltest auf ihn hören, Liebes!“ „Mittwoch komme ich wieder!“, versuchte ich zu verhandeln. „Wie du meinst. Sollte es nicht gehen verlängern wir sie!“ „Ich werde gekündigt!“, jammerte ich. „Wirst du nicht. Ich habe den Unfallhergang aufgenommen und die Polizei weiß sowieso Bescheid!“ „Ich habe erst angefangen!“ „Na und? Du bist die beste Ärztin hier, ich glaube kaum das dich jemand kündigt!“ Hoffentlich. „Danke!“ „Werde wieder fit und dann kommst du wieder!“ Ich nickte. „Dann lass uns gehen!“, sagte Grace und half mir den Blazer richtig anzuziehen. Wir verabschiedeten uns noch von Alex und gingen dann wieder raus. Ich musste dringend duschen und die Klamotten wegschmeißen. Das Blut würde man nicht mehr rausbekommen. „Danke das ihr da wart!“, sagte ich an die drei gewandt. „Wir sind eine Familie!“, sagte Carrick. „Es ist trotzdem nicht selbstverständlich!“ „Für uns schon!“ „Danke!“ „Wir begleiten dich noch nach Hause. Detektiv Clark kommt jetzt noch!“ „Jetzt noch?“ „Er muss die Anzeige aufnehmen!“ Jetzt würde er auch noch kommen. „Er hat angerufen. Mason hat behauptet es war nicht seine Schuld!“ „Nicht seine Schuld?“ „Reg dich nicht auf, wir klären das!“ Das darf nicht wahr sein. Jetzt log er auch noch. Es war zu 100 Prozent seine Schuld. Jetzt musste ich auch noch mit dem Detektiv diskutieren. Das fehlte mir noch. Der Abend hätte nicht noch schlimmer sein können. Ich dachte Christian hätte ihn mir versaut, aber Mason hatte ihn komplett ruiniert. Vielleicht hätte ich einfach beim ersten Zeichen eines schrecklichen Abends nach Hause gehen sollen, dann hätte ich jetzt keine Krankschreibung und keinen wütenden Mann in über 3000 Metern Höhe.

__________________________________________
https://rna-ff.tumblr.com/
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast