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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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Dieses Kapitel
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27.09.2020 4.599
 
„Und jetzt erzählst du uns endlich, wo du warst!“, sagte Amy und setzte sich zu Emily und mir an den Tisch. „Oder eher ihr Beide!“, sagte dann Vivi, die sich ebenfalls setzte. Das würde jetzt also ein Verhör werden. „Wir haben euch nur zur Prüfung gesehen und dann wart ihr auf einmal weg!“, sagte Amy und musterte uns. Da hatte sie auch Recht. Heute war der erste Tag als Oberärztin. Wir sind gestern Nachmittag wieder in Seattle gelandet und mussten der Realität wieder ins Augen blickten. Die Tage in Miami waren wunderschön, aber leider zu kurz. „Wir wollten feiern gehen und darauf anstoßen, dass wir endlich unsere Prüfung haben und dann zusammen die Ergebnisse anschauen!“ „Das können wir ja nachholen!“, sagte Em sofort. Vivian und Amy gehörten mit zu unseren engsten Freunden vom Klinikum. Sie waren auf ihre Art und Weise speziell, aber sie gehörten zu unserem Freundeskreis. „Dann gleich am Freitag!“, grinste Vivi. „Wir haben nämlich keine Bereitschaft und können so unseren Facharzt feiern!“ „Abgemacht!“, sagte ich dann lächelnd und trank von meinem Wasser. Wir hatten gerade Mittagspause und aßen zusammen zum Mittag. „Also?“, fragte dann Amy wieder und fing an zu essen. „Es gibt nichts wirklich zu erzählen, jedenfalls nichts Großes. Wir sind nicht mit euch geflogen, weil Sams Freund alles umorganisiert hatte und sie uns dann in San Francisco umquartiert und letztendlich besucht haben!“ „Warte. Ihr seid wieder vergeben?“ Ich hatte den Beiden noch nichts gesagt. Das lag auch größtenteils daran, dass wir uns die letzten Monate kaum gesehen haben, weil wir immer Urlaub hatten. Und übers Handy sollte man sowas nicht sagen. „Ja!“, sagte ich. „Kennt man sie?“ Emily blickte mich an und dann wieder die Beiden. „Nick kommt nicht von hier. Sein Vater ist Staatsanwalt in Calgary und er arbeitete in der großen Kanzlei mit! Und Christian..!“, sagte sie und musterte dann wieder mich. „Kennt man bestimmt vom hören!“, sagte ich dann. Schließlich stimmte es. Jeder kannte Christian. „Christian? Was macht er beruflich?“ „Er ist CEO und hat sein eigenes Unternehmen!“ Sofort stockte sie. „Er ist CEO? Warte, wie heißt er mit Nachnamen?“ „Grey?“, sagte ich vorsichtig. Sofort sagten die Beiden nichts mehr. „Christian Grey ist dein Freund?“ „Jap!“, versuchte ich locker zu sagen und aß einfach weiter. „Oh mein Gott!“, sagte Amy. „Wie habt ihr euch kennengelernt? Ich meine er ist Seattles reichster Junggeselle! Ist er nicht Millionär?“ „Nein Milliardär!“, sagte Vivi. Ich sagte ja sie waren speziell auf ihre eigene Art und Weise. „Es ist doch egal wie viel Geld er hat. Ich kenne seine Familie schon ewig, dass wisst ihr! Und vor kurzem habe ich ihn kennengelernt!“ „Und beim ersten Mal hat es dann gleich gefunkt?“ „Ja so ähnlich!“ „Jetzt lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!“ Die Beiden hatten das nicht mitbekommen, weil sie in der Zeit, wo Carrick hier war, Urlaub hatten. „Carrick Grey war hier stationär und ich hatte ihn damals behandelt. Die ganze Familie inklusive er kam und wir haben uns kennengelernt. Er war gar nicht begeistert, denn er hat mich ständig schikaniert, weil er dachte ich wäre nicht gut genug als Ärztin. Eine Woche später, nachdem er mich vor Mason gerettet hatte, hat er mich zum Frühstück eingeladen. Abends waren wir gleichzeitig bei seiner Familie zum Essen eingeladen und er hat mich abgeholt!“ „Und dann hat sie ihre Schlüssel stecken lassen in der Hektik und sie musste bei ihm übernachten!“ „Was?“ Ich musste an den Gedanken leicht grinsen. „Bei ihm oder mit ihm?“ „Beides!“ „Em!“, sagte ich empört. „Was? Ist doch so!“ Ich verdrehte die Augen. „Die gleiche Frage hatte ich sie am nächsten Tag auch gefragt!“ „Und dann wart ihr zusammen?“ „Ja irgendwie schon. Ich war noch 3 weitere Tage bei ihm und wir haben viel Zeit miteinander verbracht!“ „Bis er ihr nach Paris nach geflogen ist!“ „Er ist dir nach Paris nach geflogen?“ Sie wussten, dass ich mit Mia in Paris war. „Ja er hat mich überrascht und ab da war es dann offiziell!“ „Wow!“, sagte Vivi beeindruckt. Ich nickte nur. „Und Nick und Christian kennen sich?“ „Sie waren zusammen in Harvard und haben sich jetzt aber besser kennengelernt und sich gute Freunde geworden, ja!“ „Und wo seid ihr überall hin?“ „Los Angeles, Las Vegas und zum Grand Canyon!“ „Das ist echt krass!“ Ich nickte. Es war wirklich krass. „Ich beneide euch!“, sagte Amy und stöhnte auf. „Wenn ich mal so jemanden finden würde!“ „Du wirst noch genauso jemanden finden!“, sagte Vivi. „Nur weil du schon verheiratet bist!“ „Es hat auch lange gedauert!“, sagte sie. „Trotzdem!“ Amy war noch Single. Aber das auch schon seit Jahren. Sie hatte immer Pech mit Männern. Vivi war seit einem Jahr schon mit Chris verheiratet. „Wenn Männer immer nur das Eine wollen!“ „Männer sind ja auch Schweine!“, sagte ich dann aus eigener Erfahrung. „Außer dein Christian!“ Ich schmunzelte. „Außer ihr Christian. Seht euch an wie glücklich sie aussieht!“, lachte Vivi. „Ich bin wirklich glücklich!“ „Das freut uns wirklich!“, sagte Amy und nahm kurz meine Hand. „Danke!“ „Und warum bist du so braun? Hat in Kalifornien so stark die Sonne geschienen?“ „Nein, sie war im Urlaub!“ „Du warst im Urlaub?“ „Ich habe doch in die Gruppe geschrieben, dass ich weg bin!“ „Ja, aber ich dachte du wärst zu deiner Mom!“ „Nein, ich war im Urlaub!“ „Und ich bei meiner Familie!“ „Und wo warst du?“ „Ja Sam, erzähl mal wo du warst?“, grinste Emily. Sie war einfach unglaublich. „In Monaco, in Dubai, St.Lucia auf den Bahamas und in Miami!“ Amy lachte auf. „Bitte was?“ „Ja!“ „Ihr seid einmal um die halbe Welt geflogen?“ Ich nickte. „Das hat sicher ein Vermögen gekostet!“ „Naja wir sind mit seinem privaten Firmenjet geflogen!“ „Mit seinem privaten Firmenjet?“ Ich nickte. „Außer gestern, da sind wir mit einer normalen Airline geflogen!“ „Lass mich raten in der First Class?“ „In der First Class!“, bestätigte ich. „Und er hat das alles bezahlt?“ „Leute bitte lasst uns nicht über Geld reden!“ „Wir fragen doch nur!“ „Aber ihr wisst, dass ich nicht so bin und ihr auch nicht!“ „So meinten wir das auch nicht, aber du weißt selber..!“ Ich unterbrach sie sofort. „Das ich mir das nicht leisten kann, ja! Er hat es einfach gebucht und mir erst in Los Angeles davon erzählt. Christian ist immer für Überraschungen gut!“ „Hier steht es!“, sagte Vivi dann und hielt ihr IPhone in die Mitte. „Was?“ „Ein Artikel er kam gestern online. Ich habe nur irgendwas mit Christian Grey und Miami gelesen, aber habe mir nichts dabei gedacht. Und jetzt erkenne ich es auch, dass du es bist!“ Ein Artikel von Miami? „Sag mir nicht das schon wieder ein Artikel online ist!“ „Hier steht als Überschrift GreyLee- Bei diesem Anblick sehen wir Rot!“ Oh Nein. Sie hatten erneut einen Artikel erfasst. „Das darf nicht wahr sein!“ „Was ist denn?“ „Sie haben schon wieder einen neuen Artikel verfasst. In Monaco haben sie uns schon fotografiert und einen riesen Artikel verfasst!“ „Hier sind auch mehrere Links zu weiteren!“, sagte sie und musterte ihr IPhone wieder. „Christian Grey und seine Unbekannte!“ Sie musterte mich. „Den Artikel habe ich sogar gelesen, aber darauf erkennt man dich ja gar nicht mehr wieder!“ „Ich habe meinen Stil etwas geändert!“, gab ich zu. „Geändert? Du siehst aus wie ein Model!“, sagte sie und zeigte es Amy. „Du siehst wunderschön aus!“ „Danke!“, murmelte ich leise. Ich wollte den anderen Artikel unbedingt sehen. „Kannst du mir den anderen Artikel bitte nochmal zeigen?“ „Von Miami?“ Ich nickte. Ich wollte wissen was sie wieder geschrieben hatten. „Hier!“, sagte sie und gab ihn mir. Oh mein Gott. Sie hatten uns sowohl auf der Liege, als auch wieder im Wasser fotografiert.

Grey-Lee - Bei diesem Anblick sehen wir Rot!
Hier kommt die Sonne überall hin


Mitten in der Hochsaison lassen es sich Christian Grey (31) und Dr. Samya Lee (29) richtig gut gehen. Noch vor 3 Wochen sah man GreyLee im Monte-Carlo Beach Club relaxen und jetzt zum Summer Break am Beach von Miami.

Während Christian Grey, jüngster Milliardär Seattles in knallroter Badehose und heißem Sixpack in die Wellen steigt, kühlt sich Freundin Samya im knallroten Bikini ebenfalls ab.

Bei sattigen 33° lässt Samya ordentlich die Temperaturen steigen! Ihr knaller Bikini ließ kaum Platz für Illusionen und die Sonne an fast allen Stellen ihres Körpers.


Mr. Grey ihre Freundin ist so heiß!

Wenn Dr. Samya Lee badet, dann wird es richtig sexy! Das fand offenbar auch Mr. Grey persönlich, denn auch er konnte die Finger nicht von ihr lassen.

Aber wer kann es ihm verübeln? Dieser Anblick ist nur für den CEO und Selfmade Milliardären gedacht, den er seit März 2015 in vollen Zügen genießt.

Die Beiden sind jetzt schon das heißeste Traumpaar des Jahres!


„Ich fasse es nicht, wie sie übertreiben!“, murmelte ich und gab Vivi das Handy wieder. Ich schüttelte den Kopf und aß weiter. Wenn das Christian gelesen hatte, war er jetzt sicher auf 180. Dann war er wieder im Recht, weil der Bikini noch knapper war, als die anderen. Mia hatte einfach wirklich nur teure Designer-Stofffetzen gekauft. „Also meiner Meinung nach sind das genau die richtigen Worte!“, sagte jetzt Emily. „Em, bitte!“ „Naja sie hat Recht. Du siehst da einfach nur heiß aus!“ Ich atmete aus. Anscheinend stellten sie sich alle gegen mich. „Er tut dir nach allem Anschein gut, denn du versteckst dich nicht mehr, sondern läufst selbstbewusst durch die Gegend und zeigst was du hast!“ „Und genau das ist es nämlich. Du läufst endlich rum wie du selber und bist du selber geworden!“ „Mason hat dir einfach wirklich nicht gut getan!“ Das wusste ich selber. „Und von Mason zu einem Milliardären, dass ist wirklich eine Leistung!“ „Das mit dem Milliardär hat keine Bedeutung für mich!“ „Leute, stellt das wirklich nicht zu hoch!“ „Es ging um das Allgemeine!“ „Ich weiß, aber trotzdem!“ „Wir freuen uns auf jeden Fall für dich und gönnen es dir vom ganzen Herzen. Wenn es jemand nach den ganzen Strapazen verdient hat, dann du!“ „Danke, dass bedeutet uns viel!“ „Dafür sind wir deine Freunde!“, sagte Amy. „Und du solltest es einfach genießen!“, sagte Vivi. „Gerade in der Anfangszeit. Ihr seht zusammen glücklich aus und du siehst glücklich aus!“ „Und sie ist glücklich, habe ich Recht?“ Ich nickte. „Die Kette ist die von ihm?“ Ich hatte die Herzkette an, die er mir in Dubai geschenkt hatte. „Ja, er hat sie mir geschenkt!“ „Sie ist wunderschön!“ „Er hat ein C eingravieren lassen!“ Ich drehte es um. „Wow!“ „Er meinte, damit du mein Herz immer bei dir hast!“ Ich wollte nicht zu viel preisgeben, aber sie waren meine Freunde und Kleinigkeiten konnte ich ihnen ja erzählen. „Das ist so romantisch. Er muss dich wirklich sehr lieben!“ „Er vergöttert sie!“, lachte Em. „Du müsstest ihn mal sehen, wenn er bei ihr ist!“ „Nun aber deswegen vergöttern wir dich ja auch!“, zwinkerte Vivi. „Und ich glaube er hat auch Sehnsucht!“ „Sehnsucht?“ „Er steht dort!“, sagte Amy und starrte hinter uns. „Was?“  „Christian Grey steht dort!“ Ich drehte mich verwirrt um und sah ihn tatsächlich mit Taylor bei Sawyer stehen. Was tat er denn hier? Mein Magen drehte sich. Irgendwas musste passiert sein. Ich kannte ihn mittlerweile. Er würde nicht einfach so hier herkommen. „Mit einem Freund offensichtlich!“ „Ach das ist nur Taylor!“, murmelte Emily mit vollem Mund. „Taylor?“ „Sein Chauffeur!“, sagte ich. „Und sein Sicherheitsmann!“ „Er hat Sicherheitsmänner?“ „Er ist ein Milliardär!“, sagte Vivi. „Natürlich hat er seine Männer!“ „Und jetzt redet er mit dem Mann im schwarzen Anzug!“ „Ja, die kennen sich!“ Es wusste niemand außer Emily, dass Sawyer mich bewachte. Ich war froh, dass es nur Sawyer war. Christian wollte das Ryan auch noch auf mich aufpasste, aber ich hatte das ganze gestern Abend gestoppt, schließlich sollte niemand wirklich wissen, warum sie auf mich aufpassten. „Warte, er ist doch mit dir gekommen?“ Und blöd waren sie auch nicht. „Gut, es ist mein Chauffeur und Sicherheitsmann!“ Amys Mund klappte nach unten. „Manchmal bist du wirklich auf den Kopf gefallen! Das ist doch klar, ich meine jeder weiß das die Beiden zusammen sind, als ob er sie ungeschützt lässt!“ , sagte Vivi empört. Vivi verstand mich. Sie war immer so von ihrer Art her, während Amy immer mal wieder auf dem Schlauch stand. „Ich gehe mal kurz rüber, ja?“ „Natürlich!“, sagte Emily. Ich stand langsam auf und ging auf Christian zu, der wie meistens, seinen grauen Anzug trug. „Mr. Grey, was verschafft mir dir Ehre?“ „Miss Lee!“, sagte er amüsiert und küsste mich gleich. Ich musste zugeben, ich hatte ihn vermisst, auch wenn es nur ein paar Stunden waren. Die letzten 3 Wochen hatten wir Tag und Nacht nur für uns verbracht. „Ich dachte ich besuche Sie mal!“ „Ach wirklich?“, fragte ich und legte meine Arme um seinen Hals. „Ja!“, lächelte er und schaute dann an mir vorbei. „Und offenbar werden wir beobachtet!“ Ich lachte auf, worauf er mich sofort wieder anblickte. „Sie sind ganz hin und weg, dass ich mir einen Milliardär geangelt habe!“ Er zog eine Augenbraue hoch. „Ach wirklich?“ „Wirklich!“, zwinkerte ich. „Sowas!“, sagte er und küsste mich wieder. Diesmal intensiver. „Christian!“, murmelte ich, als er ihn vertiefte. „Sie können ruhig sehen zu wem du gehörst!“ „Spinner!“, lachte ich und küsste ihn dann nochmal. „Ich hoffe du bist nicht hier um mit mir zu streiten wegen dem Artikel?“, fragte ich locker. Sofort bildete sich auf seinen Lippen ein Lächeln. „Nein, deswegen bin ich nicht hier. Aber das ist ein Einwand. Hatte ich nicht gesagt, dass wir überall verfolgt werden?“ „Ja du hattest Recht!“ Er atmete aus. „Es tut mir Leid. Ich wusste nicht, dass sie es wieder so übertreiben!“ „Das muss es nicht. Sie sind wie Aasgeier. Sie warten nur auf sowas!“ „Schade ich dir damit?“ Er lachte auf. „Schaden? Meine Güte du kannst mir damit nicht schaden. Eher im Gegenteil. Alle wollen ein Interview, alle wollen Shootings, alle wollen Model-Verträge!“  „Christian!“ „Es ist nur die Wahrheit!“, sagte er. „Aber immerhin haben sie Recht, denn diesen Anblick werde nur ich genießen und sonst niemand!“ Ich schüttelte den Kopf. „Du gehörst nur mir, Baby!“ „Ich weiß!“, sagte ich und küsste ihn. „Und ich will auch keinen anderen gehören!“ „Das würde ich niemals zulassen. Beim nächsten Mal kaufe ich die Bikinis und nicht meine Schwester!“ „Sie hat es sicher gut gemeint!“ „Natürlich, dass die ganze Welt deinen Arsch und Brüste sieht!“ „Ja irgendwie schon!“ Er schüttelte den Kopf. „Ich muss ja mit dir mithalten, du bist Seattles begehrtester Junggeselle!“ „Und du bist meine heiße Freundin!“ „Und wir sind das heißeste Traumpaar des Jahres!“ „Das gefällt mir!“, lachte er und drückte mir wieder einen Kuss auf die Lippen. „Wenn du nicht deswegen gekommen bist, weshalb dann?“ „Ich wollte etwas mit dir besprechen!“ Ich atmete aus. Das klang ernster. „Lass uns kurz setzen!“ Er nickte auf den freien Tisch. Ich nickte und ging dann mit ihm auf den Tisch zu, wo wir uns hinsetzten. „Ist was passiert?“, fragte ich sofort. Ich war innerlich beunruhigt. Hatte Mason wieder etwas angestellt? „Ja, leider!“ „Was ist passiert, Christian!“ „Nichts Schlimmes!“, beruhigte er mich sofort. „Es ist wegen der Arbeit!“ „Okay?“ „Du weißt ja, dass Ros gestern nach Taiwan geflogen ist!“ „Ja deshalb sind wir mit einer normalen Airline geflogen!“ Stephan hatte Ros nach Taiwan geflogen und wir sind mit in der First Class nach Seattle. „Ja!“, nickte er. „Und ich muss zu Ros nach Taiwan reisen. Die Taiwaner wollen den Deal nur unterschreiben, wenn ich vor Ort bin!“ „Das heißt du musst zu Ros nach Taiwan?“ Das hatte er ja eben gesagt. Ich war einfach noch zu aufgeregt. Aber es war nur wegen der Arbeit, deshalb war alles gut. „Genau!“ Ich verstand, dass er reisen musste. Es war seine Arbeit und die akzeptierte und respektierte ich. „Wann?“ „Heute Abend!“ Ich nickte. „Okay. Das ist doch kein Problem, Baby!“, lächelte ich liebevoll. „Ich will, dass du mich begleitest!“ „Was?“ Er wollte das ich ihn begleite? „Christian das geht nicht!“ „Warum nicht?“ „Christian ich muss arbeiten!“ „Dann nimmst du Urlaub!“ Okay, das würde in einem Streit ausbrechen. „Christian, du weißt, dass das nicht geht!“ „Mya, ich lasse dich hier nicht alleine. Nicht nachdem wir wissen, dass Elena da mit drin steckt!“ „Schatz bitte. Ich kann keinen Urlaub nehmen, heute ist mein erster Tag hier, außerdem habe ich ja dann auch keine mehr!“ „Dann nimmst du später unbezahlten Urlaub, du weißt, wir sind nicht auf das Geld angewiesen!“ „Christian bitte!“ „Ich will, dass du in Sicherheit bist!“ „Ich bin in Sicherheit. Ich habe Sawyer und Prescott und Mrs. Jones ist auch zu Hause!“ „Ich komme erst am Freitag wieder!“ Eine ganze Woche. Das war schon lang. Aber es ging um seine Arbeit. „Flieg nach Taiwan, ich komme klar!“ Ich nahm seine Hände in meine. Er entzog sie mir und fuhr sich durchs Gesicht. Er atmete schwer aus und dachte nach. „Du musst mich verstehen bitte. Ich habe hier Verpflichtungen!“ „Du musst auch mich verstehen!“ „Das tue ich, aber ich muss arbeiten!“ Er drückte sich auf die Augen. „Dann fliege ich auch nicht!“ „Was?“ War er jetzt vollkommen verrückt. „Du hast selber gesagt, dass die nur unterschreiben, wenn du kommst!“ „Dann gibt es eben keine Verlängerung!“ „Was? Du wirst fliegen!“ Er wollte doch keine Partner verlieren, nur weil er zu stur war? Ich hatte hier alles um mich herum. „Nein!“ „Doch Christian. Um wie viel Geld geht es hierbei?“ „Nur ein paar Milliarden!“ „Nur ein paar Milliarden?“ Er wollte Milliarden riskieren? „Wie viel?“ „2 Milliarden Dollar!“ Ich schnappte nach los. „Du willst 2 Milliarden Dollar verlieren? Die Firma braucht das Geld!“ Ich wusste, dass die Firma genug besaß, aber 2 Milliarden Dollar. Soviel Geld musste man erstmal verdienen. „Du fliegst dahin!“ „Mya!“ „Nein Christian. Du spinnst wegen sowas lässt du einen Milliarden Deal platzen und verlierst dann auch noch Geld. Du fliegst dahin und ich komme hier gut klar. Vertrau deinem Personal mal ein bisschen!“ „Du bist mir wichtiger als jedes andere Geld!“ „Christian bitte!“ Er seufzte. „Ich schicke dir noch Ryan. Und Sawyer wird mit Prescott gleichzeitig auf dich aufpassen!“ „Wenn es
dich dann beruhigt!“ „Welch wird noch welche organisieren, die die Wohnung bewachen!“ „Okay!“ Er nahm meine Hand wieder in meine. „Du kommst wirklich zurecht?“ „Natürlich komme ich zurecht. Wir sind sowieso den ganzen Tag am Arbeiten!“ „Ich würde ihn für dich sausen lassen, wenn es für dich okay wäre, dass wir 2 Milliarden verlieren!“ „Nein es ist nicht okay für mich, deshalb fliegst du dorthin!“ Er lachte auf. „Sie wollen also das ich Geld verdiene?“ „Ja, das will ich!“ Er küsste meine Hand. „Wann kommst du nach Hause?“ „Um 18 Uhr!“ „Da bin ich schon weg!“ Ich hatte es im Gefühl. Er würde eine Woche wegbleiben. Es würde mir extrem schwer fallen, aber ich wollte es mir nicht anmerken lassen, schließlich fiel es ihm schon schwer genug. „Dann müssen wir uns wohl hier verabschieden!“ „Ja!“, sagte er schweren Herzens und stand dann auf.„Willst du mir nicht noch erst deine Freundinnen vorstellen?“ „Jetzt?“ „Jetzt!“, grinste er. „Okay aber nur kurz!“ Er nahm lächelnd meine Hand und ging dann auf den Tisch der Mädels zu. „Guten Appetit!“, sagte Christian ganz locker. „Danke!“, sagte Emily sofort und stand auf. Sie umarmte Christian kurz und setzte sich dann wieder hin. „Ich wollte ihn euch kurz vorstellen. Amy, Vivi das ist Christian, Christian, dass sind Amy und Vivi!“ „Freut mich euch Kennenzulernen!“, sagte Christian und nickte ihnen zu. „Danke, freut mich auch!“, sagte Vivi. „Mich auch!“, sagte Amy und lächelte. „Ich will auch gar nicht lange stören, denn ich muss auch wieder los!“ „Die Arbeit ruft!“, sagte Emily locker. „Leider ja 4 Wochen Urlaub müssen erstmal reichen!“ „Niemand hat 4 Wochen Urlaub!“, kommentierte ich dazu. „Wo sie Recht hat!“, lachte Vivi. Christian lachte auch auf. „Hat mich auf jeden Fall gefreut, ich wünsche euch noch einen schönen Tag!“ „Dir auch!“, sagte Emily, bevor Christian sich umdrehte und mit mitzog. Als wir wieder etwas Abseits standen, musterte er mich und drückte mich sofort fest an sich, so als ob er mich doch nicht mehr loslassen würde. „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“, sagte ich und spürte seine Lippen auf meiner Stirn. „Geh bitte nach der Arbeit immer sofort nach Hause und rufe mich jeden Tag an!“ „Wie sind die Zeitzonen?“ „Seattle liegt 15 Stunden zurück!“ 15 Stunden? Das ist ein großer Zeitunterschied. Irgendwie würden wir das meistern, auch wenn ich Irre werden würde. „Wenn du von der Arbeit kommst, ist es dort 9 Uhr!“ „Wir kriegen das hin!“ Er löste sich. „Ich komme Freitag wieder und müsste Samstag morgen landen!“ Ich küsste ihn. „Es ist okay!“ „Pass bitte auf dich auf!“ „Pass du auf dich auf! Du fliegst wieder um die halbe Welt!“ Er lächelte und küsste mich wieder maßlos. „Ich bringe dir was Schönes mit!“ „Ich bitte darum!“, lachte ich ironisch. Grinsend küsste er mich wieder. „Bis dann, Baby!“ „Bis dann!“, hauchte ich und bekam wieder einen Kuss. „Jetzt geh!“, murmelte ich. „Nur noch einen!“, sagte er und konnte sich wieder nicht zurückhalten. Ich erwiderte den Kuss nur zu gerne und löste mich dann endgültig.  „Bis dann!“ „Bis dann!“, hauchte er und drehte sich dann um. Ich winkte Taylor nochmal zu der mich zunickte und drehte mich dann traurig um. Mir war schon zu weinen zumute, aber ich riss mich zusammen. Es war nur eine Woche und wir würden immer telefonieren und uns per Videochat sehen. „Er sieht so gut aus!“, lachte Amy und musterte mich. „Tja!“, grinste ich dann und lehnte mich zurück. „Warum war er jetzt hier?“, fragte Emily sofort. „Er muss geschäftlich nach Taiwan!“ „Nach Taiwan?“ „Ja!“ „Er fliegt einmal um die Welt!“ „Seine Kunden sind auf der ganzen Welt verteilt. Taiwan gehört mit zu seinen wichtigsten Geschäftspartner!“ „Nun Taiwan ist das verbesserte China!“ Ich nickte. „Und er ist extra hergekommen?“ „Ja!“ „Er liebt dich wirklich sehr. Man konnte es nur gerade sehen. Er wollte gar nicht gehen!“ „Danke!“ „Ich freue mich so!“, sagte Amy aufgedreht. „Ich hoffe wir lernen deinen Traumprinzen nochmal richtig kennen!“ „Natürlich, er wollte euch wenigstens kurz Kennenlernen!“, sagte ich. „Und deinen natürlich auch!“, sagte Vivi. „Und wir freuen uns auch genauso für dich wie für sie!“ „Ich weiß, danke!“, bedankte sich Emily. Gleich darauf schaute sie auf die Uhr. „Wir müssen auch gleich zu Mrs. Larrson!“ „Ja!“, seufzte ich. „Dann sehen wir uns später?“ Ich nickte und stand dann mit Emily auf. Wir brachten noch die Tabletts weg und liefen dann durch den Gang. „Danke!“, murmelte ich. „Wofür?“ „Ich brauchte irgendwie gerade den Abstand!“ „Du weißt doch wie sie sind! Sie meinen das nicht so!“ „Ich weiß, aber wenn es um Geld geht, da hört es bei mir auf!“ „Ignoriere das einfach!“ Ich nickte. „DU hast es wirklich verdient, egal wie viel Geld er hat!“ „Danke Em!“ „Dafür bin ich deine beste Freundin!“ „Allerbeste!“, sagte ich lachend und legte meinen Arm um mich. „Wenn du willst dann kann ich heute Abend noch mit zur dir kommen und wir machen uns einen schönen Abend?“ Sie war einfach die Beste. Sie spürte es, dass es mir schlecht ging. „Danke Em!“ „Ich weiß, dass es gezwungenermaßen ist. Von euch Beiden, ich merke wie traurig du bist!“ „Es ist verrückt oder? Es ist nur eine Woche und du hast es noch schlimmer!“ „Aber ihr seid noch enger verbunden!“ Ich atmete aus. „Ich komme heute Abend und wir lenken uns gegenseitig ab. Dann kannst du mir auch endlich mal die prachtvolle Penthouse Suite zeigen!“ Ich lachte auf. „Abgemacht!“ Ich wollte trotzdem vorher Christian fragen. Ich wollte nicht einfach jemanden ins Escala mitnehmen. „Ich gehe jetzt zu Mrs. Larrson und du entspannst dich, ja?“ „Ich komme gleich nach, okay?“ „Mach ganz in Ruhe, ich mache das!“ „Danke!“ Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und verschwand dann. Ich lächelte ihr hinter her und setzte mich dann hinter den Stationscounter und holte mein IPhone heraus.
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Datum: 13. Juli  2015, 13:02 Uhr
An: Christian Grey

Emily würde heute Abend vorbeikommen. Ich hoffe es ist okay, wenn ich ihr seine Wohnung zeige? ( Natürlich nicht alles.. )
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Ich rechnete nicht mit einer sofortigen Antwort, aber sie kam tatsächlich.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:03 Uhr
An: Samya Lee

Es ist unsere Wohnung. Du kannst mitnehmen, wen du möchtest. Ich vertraue dir!
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Ich musste grinsen. Er vertraute mir.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:04 Uhr
An: Christian Grey

Danke!
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Datum: 13 Juli 2015, 13:05 Uhr
An: Samya Lee

Dann bist du wenigstens nicht alleine.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:07 Uhr
An: Christian Grey

Ich vermisse dich jetzt schon…
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Datum: 13. Juli 2015, 13:08 Uhr
An: Samya Lee

Und ich dich erst, Baby…
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Datum: 13. Juli 2015, 13:10 Uhr
An: Christian Grey

Schreib mir bitte, wenn du losfliegst.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:11 Uhr
An: Samya Lee

Mach ich. Dir viel Spaß noch an der Arbeit. Mach nicht zulange!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:12 Uhr
An: Christian Grey

Danke Baby (Ich denke nur an dich)
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Datum: 13. Juli 2015, 13:13 Uhr
An: Samya Lee

Das höre ich gerne, aber konzentriere dich auf die Arbeit!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:14 Uhr
An: Christian Grey

„Augen verdrehen“!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:15 Uhr
An: Samya Lee

Das wirst du Samstag spüren!
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Ich grinste. Vielleicht könnte ich ihm ja eine kleine Vorlage geben und seine Gedanken ein bisschen vertiefen. Nur um ihn ein bisschen zu ärgern.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:16 Uhr
An: Christian Grey

Ja? Tief und Innig?
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Datum: 13. Juli 2015, 13:17 Uhr
An: Samya Lee

Wollen Sie mich verführen, Miss Lee? Ich sitze in einem Meeting!
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Er saß schon wieder in einem Meeting? Und war die ganze Zeit am Handy? Das würde ja noch mehr Spaß machen.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:19 Uhr
An: Christian Grey

Vielleicht? Ich denke an gestern Abend, wie Sie mich rangenommen haben. Hart, Gierig und mit einer Leidenschaft, die ich immer noch auf meinem Körper spüre!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:20 Uhr
An: Samya Lee

Miss Lee, Sie spielen mit dem Feuer!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:21 Uhr
An: Christian Grey

Welches ich in dir entfache?
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Datum: 13. Juli 2015, 13:22 Uhr
An: Samya Lee

Mehr als das!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:23 Uhr
An: Christian Grey

Ich stehe drauf! Wir können ja Telefonsex machen….du benutzt deine Hand, während ich dir erzähle, was ich Samstag mit dir anstelle…!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:24 Uhr
An: Samya Lee

Ohja und ich werde deinen Namen laut in den Hörer stöhnen und mir vorstellen wie ich dich hart ficke, bis ich auf meinen Bauch spritze!

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Ich lachte auf. Jetzt ging er tatsächlich drauf ein. Er war so ein Perversling.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:26 Uhr
An: Christian Grey

Du bist so ein Perversling, Christian Grey!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:27 Uhr
An: Samya Lee

Du stehst drauf!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:28 Uhr
An: Christian Grey

Ich würde alles auf deinem Bauch verteilen und deinen Schwanz nochmal zum Spritzen bringen, solange bis du nicht mehr weißt wo oben und unten ist!
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Datum: 13. Juli 2015, 13:30 Uhr
An: Samya Lee

Halt den Mund, Samya! Und arbeite gefälligst!
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Es machte ihn also ordentlich an. Es war erstaunlich wie wenig Dirty Talk ihn aus den Konzept brachte. Vermutlich hatte er jetzt Tausend Gedanken im Kopf und war nicht in seinem Meeting Anwesend. Jedenfalls nicht geistlich.
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Datum: 13. Juli 2015, 13:32 Uhr
An: Christian Grey

Bis später, Baby! ( Und denk immer daran, wenn ich deinen Schwanz mit meinem Mund ficke. Ihn immer tief bis in den Rachen aufnehme, an ihm sauge und ihn immer schneller ficke)
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Datum: 13. Juli 2015, 13:34 Uhr
An: Samya Lee

!!!!!!!!!!!!!!!
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