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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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Dieses Kapitel
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20.09.2020 2.232
 
Wir ritten über die Wellen und entspannten uns auf dem Deck von unserer kleinen Luxusyacht. Die Sonne stand noch immer heiß über uns. Dafür das es hier nur 30° waren, prallte die Sonne auch hier. Wir befanden uns gerade mitten auf dem Meer kurz vor Nassau auf den Bahamas. Wir waren seit Anfang der Woche dort und genossen die Luft der Karibik in vollen Zügen. Davor waren wir bereits die halbe Woche auf St.Lucia, welche bis jetzt einer meiner Lieblingsinseln war.  Für diese traumhaft schöne Insel gab es keine Beschreibung. Man musste es selbst mit eigenen Augen gesehen haben. Die Bahamas gefielen mir aber auch. Wir hatten die letzten Tage neben dem Entspannen auch ein Insel-Hoping gemacht und uns die anderen Bahama-Insel angeschaut. Unter anderem den Pig-Beach, wo wir mit den kleinen Wasserschweinen im Wasser waren. Morgen würden wir bereits mit unserer gemieteten paar Millionen Yacht nach Miami reisen, wo wir die nächsten 3 Tage verbringen, bis wir Sonntag wieder nach Seattle fliegen würden. So schnell ging der Urlaub also vorbei. „Wir kommen gleich im Hafen an!“, murmelte Christian, der an mich herantrat und mir einen Kuss auf die Stirn drückte. Wir waren den ganzen Vormittag tauchen gewesen. „Mhm!“, brummte ich. Christian lachte leicht. „Ist da jemand müde?“ Ein wenig vielleicht. Die Sonne und das schwimmen machten einen schon müde. Aber in der Villa konnte ich mich später ja entspannen. Christian hatte eine große Residence gebucht mit einer großen Terrasse und einem privaten Infinitiy Pool, der direkt an einer Hecke vor dem Strand anknüpfte und einen freien Blick aufs Meer bildete. Jeder hatte ein eigenes Zimmer. Taylor auf der gegenüberliegenden Seite in unserer Größe und Ryan teilte sich mit Sawyer ein Zimmer, mit jeweils einem eigenen Bett. Er küsste meine Wange. „Hat dir das Tauchen gefallen?“ „Ohja!“, sagte ich und zog meine Pilotenbrille auf, damit ich ihn besser anschauen konnte. Er hatte ebenfalls seine Pilotenbrille auf und musterte mich lächelnd. „Tauchen war schon immer ein Traum von mir!“ „Dann freut es mich, dass ich einen deiner Träume erfüllen durfte!“ Ich lachte auf. Das meinte er doch nicht ernst? „Christian du hast mir bereits alle Träume erfüllt!“ „Alle?“ „Ja!“ „Ich wollte eigentlich mit dir noch die ganze Welt bereisen!“ „Ich habe mehr gesehen als in den letzten 28 Jahren!“ „Und wir haben noch weitere viele Jahre, die wir ausnutzen werden!“ „Solange du an meiner Seite bist!“ „Immer!“ „Du bist mein wahr gewordener Traum, Christian. Du reichst mir völlig!“ „Dann bin ich ja beruhigt!“, hauchte er und küsste mich diesmal auf die Lippen. Ich erwiderte den Kuss nur zu gerne und spürte seine Hand auf meinem Bauch. „Deine Haut ist so weich, Baby!“ Ich cremte sie auch jeden Tag mehrmals ein, damit sie durch die hohe Sonneneinstrahlung nicht austrocknete. „Und du bist dunkelbraun geworden!“ „Und du deutlich Mittelbraun!“, lachte ich. Er musterte mich schief. „Das sind meine südländischen Gene!“ „Die ich so sehr Liebe!“ „Und ich nicht!“ „Warum nicht?“, fragte er verständnislos. „Weil ich meine Haare nicht mag!“ Ich hatte ein ausgeprägtes Haarwachstum. Zwar waren es feine Haare, aber dunkle und diese mochte ich gar nicht. Christian spielte immer mit denen am Rücken und küsste diese Stellen. „Und ich mag sie umso mehr!“ „Dann bin ich ja glatt beruhigt!“ „Du bist wunderschön, sogar mehr als das!“ „Und du bist noch wunderschöner!“, sagte ich und strich über seinen kurz rasierten Bart. Er drückte seine Lippen wieder kurz auf meine. „Was möchtest du heute noch machen?“ „Einfach nur entspannen auf der Terrasse!“ „Wir können heute Abend schick essen gehen!“ „Das können wir machen!“ „Gut, ich sage Taylor er soll etwas organisieren!“ Ich nickte. Ich war froh, dass wir hier eine kleine Auszeit nur für uns beide hatten. Taylor, Ryan und auch Sawyer waren an Land und warteten in der Residence auf uns. „Musst du später nochmal arbeiten?“ Er telefonierte seit Tagen auch schon mit Ros, da er sich gerade in neuen Verhandlungen mit den Taiwanern befand. Er hatte mir ganz ausführlich davon erzählt. „Nein, heute nicht mehr!“ „Gut!“, murmelte ich nur. „Dann zieh dir was über, wir legen jetzt an!“ Ich nickte, während Christian aufstand. Ich tat es ihm dann gleich und zog mein lockeres Kleid und meine Sandalen an. Ich nahm noch unsere Tasche und ging dann zu Christian, der sich mit der zweiköpfigen Crew unterhielt. Ich verabschiedete mich ebenfalls von ihnen und verließ dann die schwarze Yacht, die mir heute große Freude bereitet hatte. Wir schlenderten durch den Hafen und durch die Straßen von Nassau, bis wir irgendwann wieder an den Strand kamen. Unsere Residence war nur einige Meter entfernt. Über eine Treppe vom Strand aus, konnte man in den Garten. Ich wollte aber noch nicht in die Residence zurück. Ich wollte unbedingt nochmal ins Meer. Ich wusste zwar, dass unser Luxushotel in Miami direkt am Strand und Meer war, wollte ich den letzten Tag nochmal genießen. „Wollen wir nochmal ins Meer?“ Er sah mich erstaunt an. „Hast du noch nicht genug?“ Ich zuckte mit den Schultern. „Du bist eine kleine Wasserratte!“, lachte er und küsste meine Hand. „Schon etwas!“ Er schmunzelte und zog mich dann mit. „Dann auf!“, hauchte er und zog mich in Richtung Meer. Dort legte er die Sachen einfach ab und zog sein T-Shirt aus. „Na los!“, sagte er. Ich tat es ihm gleich und zog das Kleid über die Schultern aus. Sofort nachdem ich das Kleid in den Sand geschmissen hatte, hob mich Christian schon hoch und lief in Richtung Meer. Ich lachte einfach nur los und genoss es von ihm getragen zu werden. „Bin ich gar nicht schwer?“ „Du bist ein Fliegengewicht, Baby!“ „Ich habe zugenommen!“ „Ein paar Gramm vielleicht!“, zwinkerte er und ließ mich in das angewärmte Sonnenwasser fallen. Sofort zog er mich wieder zu sich und küsste mich. Nachdem er sich gelöst hatte, umarmte er mich fest. Es war, als ob die Wirklichkeit stehen blieb. „Ich will gar nicht mehr zurück!“ „Wir fliegen jederzeit wieder weg!“ „Das wäre schön!“ „Wir können überallhin, Baby!“ „Beim nächsten Mal zahle ich was dazu!“ „Ich nehme dein Geld nicht, dass solltest du wissen!“ Ich musterte ihn und bekam nur wieder ein Kuss. „Ach Christian!“, seufzte ich und wurde wieder von ihm hoch genommen, wie als ob er mich über die Schwelle tragen wollte. „Wo fandst du es am schönsten?“ Das war eine schwierige Frage. Die konnte ich nicht beantworten, weil jeder Ort auf seine eigene Art und Weise ein Traum war. Wahrscheinlich weil Christian mir die schönsten Orte der Welt näher gebracht hatte. Oder mit die bekanntesten. „Ich fand es überall wunderschön!“ Er lachte. „Und du?“ „Ich auch, weil du da warst!“ Ich schmunzelte und lief dann selber durchs Wasser, als er mich wieder herunter ließ. „Aber so braun wie du bist, sieht man wenigstens, dass es sich gelohnt hat!“ „Mia wird vor Neid platzen!“ „Das kann ich mir vorstellen!“ „Sie will mit mir in den Urlaub!“ Das hatte sie vor ein paar Tagen schon gesagt. „Das kann sie vergessen!“ „Ach echt?“ „Ohne mich gehst du nirgends hin!“ „Warum nicht?“ „Weil ich dich sonst zu sehr vermisse!“ Ich drehte mich und ließ mich dann lachend rückwärts ins Meer fallen. Christian lachte ebenfalls und beobachtete mich, wie ich ein wenig umher schwamm. Irgendwann nachdem wieder einige Zeit vergangen war, liefen wir dann in Richtung unserer Residence wieder. Kurz vor der Residence klingelte Christians IPhone. Er holte es aus der Tasche heraus und musterte es besorgt. „Ich muss kurz telefonieren!“ Er klang komisch. War etwas passiert? „Ist alles gut?“ „Ja!“, sagte er und nahm das Gespräch an. „Welch!“ Christian schaute in die Luft und atmete aus. „Sie war es also!“ Wieder Stille. „Überprüft sie von vorne bis hinten. Was sie treibt, wann sie es treibt und wofür!“ Christian mied meinen Blick. „Ich will, dass die Maßnahmen verschärft und die Codes komplett neu installiert werden!“ Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen? Neue Codes? Was ging hier wieder vor sich? Mein Herz raste ein wenig. Irgendwas stimmte nicht. „Und halte mich auf den laufenden, ich will jedes kleinste Detail wissen!“ Er legte auf und packte sein IPhone wieder in die Tasche. „Ist alles okay?“, fragte ich wieder. Diesmal war ich auch besorgt. „Ja!“, sagte er nur und nahm wieder meine Hand, die er küsste. „Was ist los?“ „Nur was wegen der Arbeit, Baby! Mach dir keine Gedanken bitte!“, sagte er und zog mich wieder mit. Ich blieb allerdings stehen und zwang ihn ebenfalls stehen zu bleiben. Ich wollte die Wahrheit wissen. Er log mich an. „Christian, dass war nicht wegen der Arbeit. Warum müssen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden?“ „Mach dir darüber bitte keine Sorgen!“ Keine Sorgen machen? Wie soll ich mir keine Sorgen machen, wenn selbst er besorgt war? „Christian, sag es mir jetzt bitte!“ „Es ist nicht wichtig!“ „Christian!“, forderte ich erneut. Er sollte mich nicht für dumm verkaufen. Anscheinend war die Ruhe, die nach der Nachricht eingekehrt hatte wieder  verschwunden. Er atmete schwer aus und fuhr sich durchs Gesicht. „Christian!“ Erneut sagte ich etwas. Er sollte es mir endlich sagen. „Mason arbeitet mit Elena zusammen!“ „Was?“, fragte ich schockiert. Er arbeitete mit Elena Lincoln zusammen? Sofort wurde mir flau im Magen. „Vor ein paar Tagen ging eine Summe von 200 Tausend Dollar von ihrem Konto auf das Konto von ihm. Wir haben sie Beide 24-Stunden unter Beobachtung und sie haben sich heute getroffen und telefonieren
regelmäßig!“ „Du vermutest es oder du weißt es?“ „Wir wissen es!“ Ich fuhr mir durchs Gesicht. Das war einfach nur eklig. Mein Exfreund trieb sich mit der Ex-Affäre von Christian rum. Mir wurde richtig übel. „Was will sie?“, brachte ich geradeso normal heraus. „Wahrscheinlich dich von mir fernhalten. Wir wissen noch nicht genau, was sie will und warum sie es tut!“ Warum tat sie es bloß? „Sie hat Gefühle für dich!“ Das wäre die einfachste Erklärung. „Gefühle? Sie ist Jahre älter als ich und das mit uns war ewig her!“ „Trotzdem Christian. Warum sollte sie es sonst machen?“ „Das mit ihr und mir war nie auf einer Gefühlsbasis, Mya!“ „Warum sollte sie mich sonst von dir fernhalten? Weil sie dich ärgern möchte oder was? Warum war sie vor ein paar Wochen bei dir? Denkst du zum Spaß? Das war reine Kontrolle!“ Er seufzte. „Wir finden es noch heraus!“ Es endete anscheinend nicht. Nicht nur, dass Mason anscheinend gegen uns witterte, nein jetzt kam es alles von ihr und ihm. „Was machen wir jetzt?“ „Du machst dir jetzt bitte erstmal keine großen Gedanken!“ „Keine großen Gedanken?“ „Ich kümmere mich darum mit meinen Leuten. Sie werden beide rund um die Uhr beobachtet und die Sicherheitsvorkehrungen sind verschärft worden!“ „Okay!“, murmelte ich ruhig. Ich ließ mich einfach auf die neue Situation ein. Ich weiß er meinte es nur gut und wer weiß, vielleicht war es auch gut so, denn schließlich beobachteten auch sie uns. „Hast du Angst?“ Ich schüttelte den Kopf. „Du bist ja bei mir!“, flüsterte ich leise. „Hast du Angst?“ „Ich weiß es nicht!“, gab er zu. Er schaute mich an wie ein kleines Baby. „Ich möchte nicht, dass dir was passiert!“ „Mir wird nichts passieren!“ Ich war froh, dass er es mir gesagt hatte. Wir würden das zusammen durchstehen. „Es ist meine Schuld!“, sagte er niedergeschlagen.  „Christian, dass ist Blödsinn!“ „Es tut mir so leid!“ Er gab sich die Schuld dafür? Das war Quatsch. „Christian, es ist nicht deine schuld!“ „Doch wegen mir wirst du bedroht von deinem Exfreund,  der mit meinem Ex- Dom Geschäfte macht! Das ist so abgefuckt!“ „Christian, niemand kann was dafür! Sie beiden sind halt beide nicht ganz normal!“ Wenn Mason sich wirklich auf Elena einließ, dann war er einfach nicht normal. „Ich würde mir niemals verzeihen, wenn dir was passiert!“ „Mir wird nichts passieren. Ich werde von allen Seiten bewacht!“ Er küsste mich. „Es tut mir so leid!“ „Hör auf, Christian!“ Ich nahm mein Gesicht in seine Hände. „Weil ich mich damals auf sie eingelassen habe, lässt sie mich nicht in Ruhe und hat es auf dich abgesehen!“ „Christian, du warst ein Kind und wusstest nicht was richtig oder falsch ist. Mach dir bitte keine Vorwürfe!“ Er umarmte mich still. Er suchte halt bei mir, wie er es immer tat. Wie ein kleines verletzliches Kind. „Wir schaffen das zusammen!“, sagte ich leise und strich über seinen Kopf. „Ich möchte nicht das uns jemand auseinander bringt!“ „Es wird uns niemand auseinander bringen. Dafür liebe ich dich viel zu sehr!“ Er küsste mich verloren. Eine Bitte hatte ich aber zu ihm. Nur um ihn selber zu schützen. Ich wusste, dass er niemals freiwillig zu ihr gehen würde, aber ihr traute ich alles zu. „Versprich mir bitte nur eins!“ „Alles!“ Er musterte mich intensiv. „Hab nie wieder Kontakt zu ihr!“ „Niemals!“, sagte er sofort. „Versprochen!“ Das beruhigte mich. So war er geschützt und auch ich. „Den Rest bekommen wir irgendwie hin!“, sagte ich optimistisch und zog ihn wieder in meine Arme. „Ich liebe dich!“, sagte er leise wimmernd und zog mich noch fester zu sich. Und ich liebe dich. Ich drückte ihn auch noch fester an mich und gab ihm weiter Halt. Ich wollte nicht, dass er sich so runter zog. Er war nicht daran schuld, das würde er niemals sein, denn er war damals ein Kind, wessen psychischen Zustand ausgenutzt wurde. Ich wusste bereits, dass Christians Emotionen auf kindliche Emotionen glichen. Damals war er praktisch noch ein Baby und er wurde machtlos missbraucht von dieser schrecklichen Frau, die eindeutig Hilfe brauchte.

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