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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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Dieses Kapitel
1 Review
 
10.09.2020 7.127
 
Wie die meiste Zeit der letzten Tage brutzelte ich mich mal wieder in der Sonne. Es war mittlerweile Samstag und wir befanden uns schon seit Freitagnacht im Atlantis-The Palm Dubai. Auch hier waren wir nicht im Fairmont Hotel, da irgendein Geschäftspartner das ganze wieder organisiert hatte. Christian wusste einfach mal wieder wie er die Tage übertrifft. Er befand sich gerade bei einem Meeting mit den Emiraten. Sawyer war natürlich nicht weit von mir entfernt und beobachtete mich immer wieder unauffällig. Selbst hier am anderen Ende der Welt machte er sich Sorgen um unsere Sicherheit. Die Sonne prallte über Dubai. Ich hatte mich schon mehrmals abgekühlt im Pool, aber trotzdem trocknete man innerhalb von Minuten aus, so dass man in regelmäßigen Abständen etwas trinken musste. Es waren fast 40°. Aber immerhin lohnte es sich wenigstens. Ich hatte schon ordentlich Bräune gewonnen und auch Christian hatte Farbe bekommen. Ich drehte mich wieder um und legte mich auf den Rücken. In Abwechselnden Abständen wechselte ich auch immer die Position, damit auch jede Stelle gleich gebräunt wird. Ich trank nochmal ein Schluck von dem eisgekühltem Wasser und schloss wieder entspannt meine Augen. Es tat gut einfach nichts zu tun und faul herumzuliegen, wobei ich die letzte Zeit ja mehr entspannt, als gearbeitet hatte. Wobei ich dafür den ganzen Tag gelernt hatte. Plötzlich spürte ich eiskaltes Wasser auf meinen Bauch plätschern und schrie erschrocken auf. Ich richtete mich auf und starrte in Christians belustigendes Gesicht. „Was ist in dich gefahren?“, sagte ich lauter und erholte mich von dem kurzzeitigen Schock. War er wahnsinnig geworden? Er hatte mir einfach das eiskalte Wasser über meinen Bauch geschüttet. Jetzt stand er vor mir und grinste mich mit seinem Anzug an. „Es sah so aus, als ob du eine kleine Abkühlung notwendig hattest!“ Abkühlung? Wohl eher er hatte eine Abkühlung nötig. „Du bist ein Arsch, Christian Grey!“ „Immer wieder gerne!“, sagte er und beugte sich über mich um mich zu küssen. „Du glänzt mit deinem Öl!“ „Und dein Anzug ist jetzt ruiniert!“ „Und du bist braun!“ Ich lachte auf. „Tja!“, sagte ich und musterte ihn schief. „Oh Baby!“, hauchte er und küsste mich wieder. Hatte er Sehnsucht? Er war doch nur ein paar Stunden weg gewesen. „Wie wäre es mit einer Dusche?“, sagte er leise und musterte mich. „Mhmm…eine Dusche klingt verlockend!“ Ich wusste worauf er hinaus wollte. „Dann komm!“, hauchte er und stand auf. Ich tat es ihm gleich und nahm nur noch meine Sachen in die Hand, bevor er mich über die Außenanlage durch das Hotel nach oben in unsere Grand Atlantis Suite zog. Keine 20 Minuten später, standen wir noch immer halb angezogen knutschend unter dem Wasserstrahl der von der zwei Seiten begehbaren Dusche aus braunem Marmorstein kam. Während unsere Zungen einen Kampf ausübten fuhr ich über seinen Körper und stülpte sein mittlerweile nasses Hemd aus seiner Hose. Wenigstens hatte er die Jacke noch rechtzeitig ausgezogen. Ich knöpfte ihm hastig das Hemd auf, während er mir das weiße Bandeau-Oberteil von den Brüsten riss und anschließend meine Knospe reizte. Ich keuchte gegen seine Lippen und ließ mich fester von ihm gegen die Marmorwand drücken. Ich öffnete dann geschickt mit meinen Fingern seine Anzugshose und schob sie mit seiner Boxershorts ein Stück nach unten, so dass seine pralle Erregung mir entgegenkam. „Fass ihn an!“, raunte Christian mir sofort zu und zog mit einer geschickten Bewegung seinerseits mein weißes Bikiniunterteil aus. Ich umfasste mit meiner Hand seine harte Erregung und bewegte sie dann mit schnellen Schwingungen hoch und runter. Christian stöhnte an meinen Lippen und wanderte mit seiner Hand zwischen meine Beine um meinen Kitzler  zu reizen. Dabei ließ er keine Sekunde meinen Lippen los, sondern wurde immer gieriger und fordernder. Dann wie aus dem nichts, hob er mich küssend hoch und drang mit einem direkten Stoß in mich ein. Ich stöhnte laut auf und auch Christian konnte sich ein Stöhnen nicht verkneifen. Die intensive Luft knisterte zwischen uns und wir konzentrierten uns noch auf uns und den Moment, wo wir gerade im Sturm vereint waren. Christian stieß in mich und brachte meinen Körper zum Brennen. Er wurde schneller, er wurde noch gieriger und immer erbarmungsloser. Meine Mitte staute sich und ich wartete nur bis ich meinen Orgasmus herausschreien konnte. „Schrei für mich Baby!“, stöhnte er und krallte sich in meine Seite, als er merkte, dass es bei mir nicht mehr lange dauern würde. Und dann überkam mich auch die Welle des Orgasmus, nachdem er noch härter in mich stieß. Ich riss meinen Kopf in den Nacken und schrie laut auf, während er immer weiter in mich stieß und mir den Orgasmus weiter versüßte. Als das Beben meines Körpers einigermaßen nachgelassen hatte, zog er sich aus mir zurück, ließ mich runter, drehte mich um und drückte meinen Oberkörper nach unten, wo er dann tief von hinten in meine leicht pulsierende Mitte stieß. Unerwartet stöhnte ich wieder auf und hielt mich an dem eingelassenen Fenster in der Dusche fest, wo Badartikel standen. Christian hielt mich an den Hüften fest und konnte härter in mich stoßen, als eben. Christian hatte einen schnellen Zug drauf und umfasste meine rechte Brust um meine Warzen zu zwirbeln. Er stimulierte mich zusätzlich und brachte mich zum Zucken. Er setzte an eben an und ich würde nicht mehr lange brauchen, bis ich zum zweiten Mal kommen würde. Es war nur ein kleiner Hauch davon entfernt. Seine Stöße wurden unregelmäßiger und heftiger zugleich. Er drang so noch tiefer in meine heiße Mitte und sorgte dafür, dass sie anfing zu pulsieren und mich erneut über die Klippen brachte. Dann kam auch er mit einem heftigen Stoß und lauten Stöhnen in mir und spritze seinen heißen, weißen Saft in meine Mitte. Er zog sich sofort aus mir zurück und drückte uns gegen die Marmorwand um halt zu finden. Sein halb erigierter Penis drückte sich gegen meinen Po und sein Saft tropfte aus meiner pulsierenden Mitte. Ich schloss meine Augen und versuchte genauso wie Christian meinen Atem zu beruhigen. Das war mal eine heiße schnelle Nummer. Ich war immer noch berauscht. Christian war sehr spontan, was Sex anging. Wir verblieben eine kurze Zeit so, bis er meine Schulter anfing zu küssen. „Ich stehe auf unsere kurze und schnelle Nummer!“, hauchte er leise grinsend und drehte mich dann zu sich. Ich musterte ihn und blickte ihm tief in die Augen. „Da hast du Recht!“ Er drückte mich gegen die Wand und strich über meine Stirn. „Geht es dir gut?“ „Geht es dir gut?“, fragte ich als Gegenfrage. „Mir geht es bestens!“, sagte er und drückte mir einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Dann blickte er mich wieder an. Irgendwie war er anders. Eben gierig und wild und jetzt so voller Liebe. „Ist wirklich alles gut?“ „Ich liebe Sie nur, Miss Lee!“ Ich lächelte. „Ich liebe Sie sogar sehr!“ Wieder strich er über meine Stirn. „Und ich liebe Sie, Mr. Grey!“ Und dann küsste er mich wieder fest auf die Lippen. „Vielleicht sollten wir jetzt duschen!“ „Das sollten wir vielleicht!“, sagte er und löste sich nach einem neuen Kuss von mir. Er zog seine klitschnasse Anzugshose und Boxershorts aus und legte sie aus der Ecke. Meinen Bikini tat er dazu. „Mal wieder für Überraschungen offen!“ „Bei Ihrem Anblick immer!“, zwinkerte er und schäumte mich dann ein. Ich tat es ihm gleich und genoss seine Liebe zu mir. Wir ließen uns alle Zeit der Welt und küssten uns immer. Gleichzeitig erzählte er noch ein wenig von seinem Tag, bis wir dann nach einer gefühlten halbe Stunde die Dusche verließen und uns in unsere Handtücher einwickelten. Während Christian türkisblaue Handtücher hatte, hatte ich normal weiße, die extra vom Hotel für den Mann und die Frau zur Verfügung gestellt wurden. In der Mitte vor der Dusche befand sich eine rundovale Badewanne. Daneben befand sich ein direkt angeschlossener Balkon. Im vorderen Teil des Bades waren zwei Waschbecken integriert in einem dunkelbraunen Waschbeckenunterschrank, wo sich gegenüber abgetrennt die Toilette befand. Auch dort hatte uns das Hotel jede Menge Produkte von La Ric, einer Luxus Kosmetik Marke zur Verfügung gestellt. An der Tür auf der linken Seite befand sich noch ein dunkelbrauner Spiegel mit einem Tisch und einem Stuhl, wo sich meine eigenen Kosmetikartikel befanden. „Soll ich dir deine Haare föhnen?“ Er musterte mich und hatte im vorderen Bad Teil meinen GHD Föhn in die Hand. „Gerne!“, sagte ich und setzte mich dann auf den Stuhl vom Schminktisch. Christian föhnte mir die Haare und  kämmte sie auch noch schön durch, ehe er sich selber die Haare föhnte, während ich schon mal in unseren eigenen Flur ging. Die Suite war so aufgebaut, dass wir unseren eigenen Flur hatten mit einem begehbaren Kleiderschrank für Christian und einen für mich. Anschließend dann das große Badezimmer mit einem Balkon und dann noch das große Schlafzimmer mit einem Kingsize-Bett. Es hatte zwei private Balkone, während der eine neben dem Bett die Meerseite zeigte, während der andere bei kleinen Sofa und dem LED Fernseher Dubai zeigte. Der Balkon war auch mit der Tür vom Bad verbunden. In der Mitte des Zimmers stand noch ein kleiner runder Tisch mit zwei Stühlen dran. Der Stil war in sehr orientalischen braunen, beige, creme und roten Farben gehalten. Genau gegenüber unserem Privaten Bereich lag genau ein gleicher zweiter privater Bereich, den Taylor bewohnte. Ein Verbindungszimmer zu unserer 220qm ² Suite, gab ein kleines Reich für Sawyer her. „Wir gehen jetzt raus!“, sagte Christian und musterte mich vom Badezimmer aus. Wir gingen raus? „Wohin?“ „Lass dich überraschen!“, sagte er und küsste mich dann sanft. „Und was soll ich anziehen?“ „Es wird heiß und staubig!“ Heiß
und staubig? Ich musterte ihn skeptisch. Christian lachte nur und öffnete seine dunkelbraune Tür zu seinem Ankleidezimmer. Ich ging dann ebenfalls durch meine dunkelbraune Tür in mein Ankleidezimmer und musterte die hängende Kleider in meinem Schrank. Ich würde auf jeden Fall etwas Lockeres anziehen, da enge Kleidung extrem an einem klebte. Ich hatte mich auch relativ schnell für ein weißes Midi Kleid mit braunen Knöpfen von Vince . Es war ein gewebtes weißes Midi-Kleid mit asymmetrisch angebrachten Schildplattknöpfen. Es hatte einen V-Ausschnitt und einen tiefen Schlitz auf der rechten Seite, der ab dem Anfang des Oberschenkels aufging. Die Ärmel waren kurz und verfügten über eine geknöpfte Ärmellasche. Zusätzlich hatte das Kleid vorne einen gebundenen weißen Gürtel und nach hinten einen gerafften elastischen Bund. Darunter zog ich einen weißen String und einen weißen Bandeau-BH an. Dazu zog ich meine puderfarbenen Dianetten mit goldenen Nieten von Valentino an. Die runde Sonnenbrille klemmte ich mir ebenfalls in den Ausschnitt. „So willst du gehen?“ Christian musterte mich. „Ja!“ „Ist das nicht wieder zu offen hier?“, fragte er und fuhr meinen offenen Oberschenkel entlang, während er sich von hinten an mich schmiegte. Ich lachte leicht auf und schloss meine Augen, als er meine Wange küsste. „Ist es nicht!“ „Du bist so schön!“, sagte er leise und drehte mich zu sich um. „Danke!“ Diesmal küsste er meine Lippen. Er sah wie immer auch gut aus. Er hatte eine beigefarbene Leinenshorts an und darüber ein weißes Hemd, welches er sich bis zu seinen Oberarmen hochgekrempelt hatte. Es war bis zur Mitte seiner Brust aufgeknöpft und ließ einen Blick auf seine beharrte Brust blicken. Dazu hatte er braune Slipper an und seine passende braune Omega Uhr an. „Du siehst auch nicht zu verachten aus!“ „Sowas aber auch!“ Diesmal griff ich die Initiative und küsste ihn. „Ich kriege schon Anfragen in die Firma geschickt!“ „Anfragen?“ „Ob du als Model buchbar bist!“ Ich lachte auf. Das war ein Scherz. „Schöner Witz!“ „Das ist kein Witz!“, sagte er und zog eine Augenbraue hoch. „Unsere neueste Schlagzeile hat wahrscheinlich dafür gesorgt!“ Schlagzeile? „Was für eine Schlagzeile?“, fragte ich vorsichtig nach. „Ich sage ja der Bikini ist zu knapp!“ Gab es tatsächlich wieder eine Schlagzeile? Er nickte in Richtung Flur und verließ dann unseren privaten Bereich. Ich folgte ihn durch den Flur mit den drei großen Fischsäulen  in das Arbeitszimmer welches sich im Flur rechts neben dem großen Wohn,-Ess-, und Küchenbereich befand und gegenüber von einem Gäste-WC. Christian nahm sein IPad in die Hand, drückte ein paar Mal darauf und drückte es mir dann in die Hand.

Heiße Knutscher schwimmen im Liebesglück
Was ist das Sommersonnen-Leben schön:


Multimilliardär Christian Grey (31) und seine Samya (29) nehmen sich eine Auszeit in Monaco und erfrischen sich und ihr Liebesglück im tiefblauen Mittelmeer.
Das Traumpaar entspannte sich im Monte-Carlo Beach Club in Monaco und präsentierte seine große Liebe der ganzen Welt.


Heiß, Heißer, am Heißesten!

Nicht nur heiße Knutscher und Turteleien wie Teenager konnten sich unter Frankfreichs Sonne sehen lassen, sondern auch seine Samya. Im weißen knappen Bikini räkelte sie sich in der Liege und strahlte mit der Sonne um die Wette. Dabei zog sie die feurig-heißen Blicke der Männer nur so an mit ihrem Traumbody, der bis jetzt nur einem gehört.

„Traumbody?“, fragte ich schockiert. „Und ich habe mich sicherlich nicht auf der Liege geräkelt!“, sagte ich ernst und musterte die vielen Bilder. Mehrere wo wir uns küssen, wo ich auf der Liege lag und durch das Öl glänzte und wie ich strahlend über die Plattenfließen spazierte. „Ich sage ja, sie sind überall!“ Ich atmete aus. „Das ist ein bisschen sehr übertrieben!“ „Kein bisschen. Aber du gehörst mir, Baby. Alleine mir!“, sagte er und zog mich zu sich. „Und du mir!“ Jetzt grinste er und küsste mich wieder. „Meinst du das ernst mit den Anfragen?“ Er nickte. „Du bist jetzt bekannt, Baby! Und sie versuchen immer wie die Geier an so jemanden wie dich und mich heranzukommen, deshalb will ich dich so gut es geht schützen, damit dir nichts passiert!“ „Ich weiß!“, sagte ich leise und strich über seine Wange. „Wieso modelst du eigentlich nicht?“ Er hatte schon einmal gemodelt. Unter anderen für Calvin Klein. „Das ist nichts für mich!“ „Das weißt du doch gar nicht!“ „Ich habe schon öfter gemodelt, aber mir reicht meine Arbeit, damit habe ich genug zu tun. Außerdem gefällt es mir viel besser, wenn ich für dich model!“ Wieder küsste er mich. „Ich bekomme auch haufenweise Interview Anfragen!“ „Wirklich?“ Er nickte. „Die bekanntesten Boulevarmagazine und natürlich das Fernsehen sind ganz vorne dabei. Sie interessiert meistens meine Geschichte, wie ich zum Millionär gekommen bin und natürlich was ich arbeite!“ „Aber das ist doch gut oder? Ich meine du könntest andere damit inspirieren!“ „Ich habe noch nie meine vollständige Geschichte erzählt!“ „Das musst du auch nicht. Aber trotzdem ist es für andere inspirierend. Ich meine du hast nicht mal einen Uniabschluss und bist Milliardär!“ „Da könntest du Recht haben!“ „Ich habe Recht!“ „Ich habe nach dem Urlaub ein Interview mit der Vogue!“ „Interessant!“, grinste ich. „Ich war schon einmal auf der GQ!“ „Und hattest ein wahnsinnig gutaussehendes Cover!“ „Woher weißt du das denn?“ „Weil Mia es mir ganz stolz präsentiert hat!“ „Achso ist das, du hast mich also schon früher beobachtet!“ „Natürlich, Mr. Grey. Was denken Sie denn?“ Er grinste mich schief an und strich mir die Strähne aus dem Gesicht „Vielleicht machen wir irgendwann man ein gemeinsames Interview!“ „Aber nur vielleicht!“ Er nickte und küsste mich. „Jetzt fahren wir erstmal in die Wüste!“ „In die Wüste?“ Ich war begeistert. Er nickte. „Wir machen eine Wüstensafari und danach eine kleine Quad-Tour!“ Ich schrie begeistert auf und umarmte ihn sogleich. „Na komm!“, sagte er und nahm mich dann an der Hand nach unten.

Nur wenig später befanden wir uns mitten in der Wüste von Dubai und fuhren mit dem Wüstenauto durch die sandigen Dünen und Hügel. Es war wirklich aufregend und viele Eindrücke auf einmal. Ich hatte noch nie so eine wunderschöne Wüste gesehen. Die Sonne dämmerte mittlerweile schon ein wenig und spiegelte die romantische Atmosphäre der Wüste wieder. Es war wirkliche eine hervorragende Idee von Christian gewesen. Neben der Wüste begeisterte auch er mich. Er war ausgelassen und hatte unglaublich viel gelacht. So sah man ihn leider nur selten, deshalb saugte ich jeden einzelnen Moment mit ihm auf. Nachdem wir an dem Wüstencamp angekommen waren, stiegen wir gemeinsam auf. Der Adrenalinschub fuhr noch durch meinen Körper und verstärkte das Gefühl, als die abendliche Windprise den Sand um uns aufwirbelte. „Komm!“, sagte Christian und nahm meine Hand. „Wohin?“ Er nickte in Richtung der Quads. „Du fährst mit mir!“ „Mit dir?“ Er nickte. Ich wollte alleine fahren. Ich war kein kleines Kind mehr. „Warum? Ich nehme ein eigenes!“ „Das ist mir zu gefährlich!“ „Gefährlich?“ „Ja, dir könnte was passieren!“ Jetzt fing er wieder damit an. „Christian, diesen Spaß kannst du mir nicht nehmen!“ „Mya!“, bat er mich. „Nein!“, sagte ich und ging einfach zu dem Mann, wo wir die Helme bekamen. Damit war für mich die Sache erledigt. Für Christian natürlich nicht, aber ich wusste er würde niemals vor den Leuten eine Szene machen. Ich nahm den Helm von dem Mann entgegen und lief zu einem riesen Quad. Ich legte den Helm drauf und machte meine Sonnenbrille in die Tasche. Ich war froh, dass ich eine Schultertasche dabei hatte. Ich legte sie ordentlich um beide Schultern und musterte dann Christian der abwartend neben mir stand. „Wehe du verletzt dich!“, drohte er mir. „Ich verletze mich nicht!“, sagte ich und bekam einen Kuss von mir. Selbst wenn ich mich verletzen würde, er könnte es nicht vermeiden. Außerdem war ich Ärztin und wusste was zu tun war. Christian zog mir den Helm auf und nickte mir dann zu. „Viel Spaß!“, sagte ich zu ihm. „Pass bitte auf!“, sagte er nochmals, welches ich nur nickend annahm. Ich setzte mich ordentlich auf das Quad und bekam wieder einen skeptischen Blick. „Was jetzt?“ „Du hättest wenigstens eine Hose anziehen können!“ Ich verdrehte einfach nur die Augen und fuhr dann mit einem Mal los. Christian war einfach sowas von Christian. Aber er hatte es hingenommen und die Kontrolle mir wieder übergeben. Es war zumindest eine Steigerung. Außerdem wusste ich wie man Quad fuhr. Deshalb gab ich jetzt schon eindeutig Gas und fuhr durch die sandige Wüste, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich genoss dieses freie Gefühl. „Wuhuuu!“, schrie ich freudig auf und stellte mich hin, während ich über die Dünen fuhr. Dieses Erlebnis würde ich so schnell auch nicht vergessen. Ich fuhr steil die Dünen wieder herunter. Dabei schwang ich das Quad leicht seitlich, damit es nicht zu steil herunter ging und stürzte dann mit einem Mal. Das Quad war weggerutscht und klemmte kurzzeitig mein Bein auf der einen Seite ein, bis ich es unter mir verlor und die Düne ohne Quad herunter rutschte. „Mya!“ Sofort hörte ich Christians ängstliche Stimme. Mein Herz raste und meine Emotionen überschlugen sich. „Ist alles okay? Mya hast du dich verletzt?“ Christian kam angerannt und musterte mich sofort von oben bis unten. Ich wusste, dass er dicht hinter mir was. Ich fing einfach an zu lachen. Es war einfach zu spaßig. Natürlich, hatte es kurzzeitig wehgetan, aber es war trotzdem einfach viel zu gut um es negativ anzusehen. Christian musterte mich böse und zog meinen Helm aus. „Es ist alles gut!“, sagte ich an ihn gewandt. Er atmete aus. „Ich habe dir gesagt, dass es zu gefährlich ist!“ „Sowas kann immer passieren!“ „Es sollte aber nicht passieren!“, sagte er deutlich. Er musterte mich und blieb an meinem Bein hängen. „Du blutest!“ Ich schaute auf mein linkes Bein und sah das sich ein blutender Schnitt an der Innenseite meines Unterschenkels befand. Sie war nicht sehr groß, blutete aber trotzdem stark. „Es ist nur ein Kratzer!“ „Deswegen blutest du auch so stark!“, sagte er. „Es ist nur ein Kratzer. Ich kann es sehr wohl einschätzen!“ Schließlich war ich Ärztin. Aber wie immer musste sowas passieren, dass Christian im Recht war. „Du fährst jetzt nicht mehr!“ Ich atmete aus. Es wurde sowieso schon dunkel. Plötzlich riss Christian die untere Hälfte meines Kleides kaputt. „Was tust du da?“, fragte ich schockiert. „Um deine Wunde binden!“ „Du kannst doch nicht dieses Kleid kaputt reißen, weißt du wie teuer das war?“ „Es ist mir egal wie teuer es war, dann kaufe ich dir eben ein neues!“ Er band es um mein Bein und musterte mich dann. Er hat einfach ein so teures Leid kaputt gerissen. Nicht, dass es mir um das Kleid ging, aber es hatte Geld gekostet und jetzt war es kaputt. „Ich kann es mir leisten, wegen mir kaufe ich dir 100 von denen!“ „Es tut mir leid wegen mir musstest du es kaputt machen und bist ärmer geworden!“ „Mya das ist doch Blödsinn! Es ist nur ein Kleid mit einem kleinen Wert. Gesundheit ist viel wichtiger!“ „Ich weiß!“ Er atmete aus und küsste dann erschöpft meine Stirn. „Geht es dir sonst gut?“ Ich nickte. „Es tut mir leid!“ „Das muss es nicht, Hauptsache dir geht es gut!“, murmelte er und drückte mich fest an sich. Dabei drückte er mir wieder einen Kuss auf die Stirn. „Es geht mir gut!“ „Gut!“, sagte er und drückte mich noch fester an sich, bevor er sich wieder löste. „Kannst du laufen?“ Ich nickte nur. Sawyer und Taylor hatten uns mittlerweile auch erreicht. „Geht es Ihnen gut, Miss Lee?“ Ich nickte. „Danke, Taylor!“ Er nickte. „Würdet ihr sie ins Auto bringen? Ich kümmere mich um den Rest!“ „Natürlich, Mr. Grey!“ Ich musterte ihn. „Ich kläre das nur mit dem Quad, in Ordnung?“ Ich nickte nur. „Bis gleich!“, sagte er und küsste erneut meine Stirn. „Kommen Sie, Miss Lee!“, sagte Taylor und legte dann einen Arm um mich, während er mich zum Auto begleitete. „Geht es?“ „Es ist alles in Ordnung, danke!“, sagte ich und stieg dann vorsichtig ein. Der Stoff, der um mein Bein gewickelt ist, war beinahe durch geblutet. Ich riss also das Kleid in der eingerissenen Masche weiter und Band es dann wieder um das Bein. Im Hotel hatte ich ja alles bereit, da konnte ich es ordentlich behandeln. Es brannte auch nur lediglich. Als Christian nach ein paar Minuten ebenfalls einstieg, legte er mein Bein sofort auf seines. „Tut es weh?“ „Es brennt nur ein bisschen!“ „Vielleicht sollten wir ins Krankenhaus fahren!“ „Wir brauchen doch nicht ins Krankenhaus deswegen fahren!“ „Natürlich, vielleicht ist es schlimmer!“ „Ich habe alles was ich brauche im Hotel!“ Ich hätte sogar Nahtmaterial dabei. „Bist du dir sicher?“ „Ganz sicher!“ „Dann bleiben wir heute Abend zu Hause und essen in der Suite!“ Er übertrieb schon wieder maßlos. „Warum zu Hause? Wir können ruhig essen gehen!“ „Du solltest dich schonen!“ „Wer ist denn mit kaputter Hand sogar Auto gefahren?“ Damit hatte ich ihn. Er konnte sich nicht mal rausreden. „Wohin wolltest du gehen?“ „Zu einem guten Freund!“ „Einem guten Freund?“ „Zu Nusret!“ „Du kennst Nusret?“ „Natürlich kenne ich ihn!“ „Wen kennst du auch nicht!“, sagte ich leise. „Manchmal ist es ganz vorteilhaft, wenn man solche Kontakte hat!“ Da hatte er vollkommen Recht. „Wir versorgen nur mein Bein, ich ziehe mich um und dann können wir auch schon los!“ „Ich glaube das ist keine gute Idee!“ „Ich finde es eine super Idee! Ich war noch nie dort!“ „Wir gehen wann anders!“ „Nein Christian, wir gehen heute!“, unterband ich die Diskussion und lehnte mich mit dem Kopf seitlich an das Leder. Ich schloss meine Augen und versuchte meine Gedanken ein wenig zu ordnen. Es hatte so viel Spaß gemacht. Bei sowas merkt man einfach richtig, wie Spaß das Leben eigentlich machen kann. Morgen würden wir mit dem Hubschrauber noch nach Abu Dhabi fahren und dort ein wenig uns umschauen, bevor wir nächste Woche schon weiter nach St.Lucia flogen. Im Hotel wieder angekommen, half mir Christian nach oben in die Suite und verfrachtete mich sofort an den Rand der Badewanne. „Du willst das machen?“ Er hatte meinen kleinen Arztkoffer schon entdeckt. „Du wirst nichts machen!“, sagte er. „Und woher weißt du was du tust?“ „Dafür habe ich dich!“ Ich lachte auf. Das war schon unheimlich süß von ihm. Vorsichtig band er die Fetzen ab und musterte es. „Es hat einigermaßen aufgehört zu bluten!“ Ich nickte. „Du kannst es jetzt damit säubern, dann Strips und ein Pflaster drauf und fertig!“ „So wie bei meiner Hand?“ „So wie bei deiner Hand!“ „Gut!“, sagte er und machte wie ihm geheißen. Erst desinfizierte er es ordentlich und wusch mein Bein rundherum ordentlich sauber. Danach machte er ordentlich die Steristrips drauf und dann noch ein Pflaster. „Fertig!“ „Perfekt!“, sagte ich. „Fast so gut wie ein Arzt!“ „Vielleicht bin ich ja heimlich Arzt!“ Ich lachte und küsste ihn dann. „Danke!“ „Bitte!“, hauchte er und strich über mein Gesicht. „Und du fühlst dich in der Lage essen zu gehen?“ „Ich sterbe vor Hunger!“ „Dann sollten wir uns wohl beeilen!“ „Das sollten wir!“ Ich half Christian noch beim Aufräumen und verschanzte mich dann wieder in meinem Ankleideraum. Ich zog mein kaputtes Kleid und die Schuhe aus und durchsuchte den Schrank nach neuen Klamotten. Ich zog einen schwarzen Mini-Lederrock mit einem schwarzen Gürtel von Saint Laurent an und darüber ein weißes offenes Top mit einem Schleifenspaghettiträger ebenfalls von Saint Laurent. Darüber zog ich einen schwarzen Lederblazer
und schwarz offene Pumps auch von Saint Laurent an. Man könnte sagen, dass ich überwiegend Kleidung von Saint Laurent besaß. Aber die Kleidung war auch wirklich schön. „Du willst mich wirklich Ärgern oder?“ Christian musterte mich schief. „Keineswegs!“, sagte ich und lächelte ihn an. Er hatte seine Hose gewechselt. Er hat von der Leinenshorts zu einer schwarzen Jeanshose gewechselt. „Wir haben ja heute Nacht viel Zeit!“ „Achja?“ „Ja!“, sagte er und zwinkerte. „Ich bin nochmal kurz im Arbeitszimmer!“ „Ich mache mich schnell fertig!“, sagte ich und setzte mich an den Schminktisch im Bad. Ich lockte meine Haare und schminkte mich noch dezent. Die Tasche von eben schnappte ich mir noch und blickte dann Christian in seinem Arbeitszimmer an. „Fertig?“ Er schaute von seinem MacBook auf. „Bist du denn fertig?“ „Ich habe nur auf dich gewartet!“ „Gut!“, sagte ich und beobachtete ihn, wie er das MacBook schloss und dann auf mich zukam. Wie immer nahm er meine Hand und führte uns zum Auto, wo Taylor und Sawyer bereits warteten. Die Beiden chauffierten uns zum Four Season Resort, wo sich das Restaurant von Nusret befand. Ein wenig aufgeregt war ich schon. Ich kannte ihn von Videos, war aber selber noch nie persönlich hier. Christian lief ganz entspannt neben mir und führte mich in das Restaurant hinein, welches gerammelte voll war. Anscheinend war er sehr beliebt. Bevor einer der Kellner überhaupt anfangen konnte mit uns zu sprechen, hatte uns Nusret selber schon gesehen. Er winkte uns zu und blickte uns durch seine runde schwarze Sonnenbrille an. Er hatte ein weißes T-Shirt und eine schwarze Hose an. Seine Haare hatte er streng zu einem Zopf nach hinten gebunden. Genauso, wie man ihn von Videos kannte. „Christian Grey!“, sagte er. „Nusret Gökce!“, sagte Christian und umarmte ihn dann vorsichtig. „Wer ist deine bezaubernde Begleitung? Deine Frau?“ Christian lachte. „Noch nicht!“, sagte er. Noch nicht? War das eine Anspielung? „Das ist meine Lebensgefährtin, Samya! Samya, das ist Nusret!“ „Freut mich dich Kennenzulernen!“, sagte er freundlich und gab mir die Hand. „Danke, mich auch!“, sagte ich. „Ich hoffe ihr habt Hunger mitgebracht?“ „Natürlich!“, sagte Christian. „Mein Freund hier bringt euch zum Tisch, ja?“ „Danke!“, sagte Christian. „Wie wäre es wenn ihr euch überraschen lasst? Eine Empfehlung des Hauses?“ Christian musterte mich. „Klingt gut!“ Nusret nickte. „Wein, wie immer?“ „Wein, wie immer!“, lachte Christian und schlug nochmal mit ihm ein. Einer der Angestellten, führte uns dann zu einen der Tische am Fenster. „Er scheint beliebt zu sein!“ „Er ist immer ausgebucht!“ „Und wie kommt es, dass du einen Tisch bekommen hast?“ „Ein Anruf heute Morgen hat gereicht!“ Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. „Dann bin ich mal auf das Essen gespannt!“ „Es wird fleischig!“ „Ich bin gespannt, Mr. Grey!“ Schnell kam schon einer der Angestellten Kellner und schüttete uns aus einem riesen Gefäß Wein ein. Kurz danach kam dann schon ein Starter Menu. Meat Sushi. Ich hatte in meinem Leben noch nie Sushi gegessen. Aber es war aus Fleisch, deshalb war es wahrscheinlich leckerer, als normal. Aber am perplexesten war ich, weil Nusret es selber vor uns am Tisch vorbereitete. Schon alleine beim Hinschauen, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Braten tat er das ganze Mit einem Gas Feuer in der Hand.  „Macht er das immer so?“ „Jap!“ Ich lachte auf. Es war wirklich gut mit anzuschauen. „Er wird jedes Essen bei uns vorbereiten!“ Ich nickte nur. Dann war ich auf die große Show gespannt. „Guten Appetit!“, wünschte Christian mir.  „Dir auch!“ Christian nahm seine Stäbchen in die Hand, nahm ein Stück von dem Sushi, führte es in die leckere Soße ein und hielt es mir hin. „Probier mal!“ Ich nahm das ganze Stück in den Mund und kaute dann zögerlich darauf. Aber sehr schnell merkte ich, wie lecker der Geschmack eigentlich war und nickte. „Kann man essen!“ „Kann man essen? Die sind spitze!“ „Ich esse nie Sushi!“ „Dann sollten wir das zu Hause mal nachholen!“, zwinkerte er und aß dann ebenfalls weiter. Nicht mal Minuten nachdem wir das ganze gegessen hatten, wurden unsere Teller abgeräumt und Nusret kam mit einem Holzbrett, einem Messer und einem Stück Fleisch. „Es wird Zeit für Nusret Special!“, sagte er zwinkernd und schnitt das Fleisch ganz fein in Scheiben. Dabei platzierte er das Fleisch perfekt nacheinander auf dem Holzbrett ab. Dann gab ihm sein Kollege einen Teller, auf dem ein Stück Knochen stand und schüttete dann heiße Butter darüber. Ich starrte das ganze Schauspiel an. Er legte die Fleischstücke auf den Teller und brat sie so auf dem Teller in der Butter. Dann machte er diesen Salz-Trick und ließ es über das Fleisch fallen. Das hätte ich aufnehmen müssen. Er wusste wirklich wie man sich zur Show stellte. Ein anderer brachte uns noch eisgekühltes Wasser zum Trinken, Pommes und eine spezielle Sauce. Nusret machte noch Baguette darüber warm und ließ es mit Braten. „Guten Appetit!“, sagte er und ging dann weiter. Ich hätte niemals gedacht, dass Fleisch so gut schmecken kann, aber es schmeckte wirklich unheimlich gut. Vor allem wie schnell wir hier bedient wurden. Es lag wahrscheinlich größtenteils an Christian, weil er ein enger Freund war. Nach dem Special ging es schon gleich weiter. Es gab ein 350g Rib Eye und Lamb Axe, die er wieder perfekt in Szene schnitt. Dazu servierten sie gebackene Ofenkartoffel mit Sour Cream, grünen Spargel mit einer Knoblauchbutter und zwei verschiedene Salate. „Wer soll das alles essen?“, fragte ich ihn. Ich war jetzt schon satt. „Lass es dir schmecken, Baby!“ „Ich wusste gar nicht, dass du so viel essen kannst!“ „Wenn das essen gut ist, kann ich auch viel essen! Außerdem sind wir im Urlaub!“ „Und das obwohl du keine Sport machst!“ „Dafür aber umso mehr Bettsport!“, zwinkerte er. „Sie sind wirklich pervers, Mr. Grey!“ „So wie Sie, Miss Lee!“ „Guten Appetit!“, lachte ich und nahm mir dann von allem etwas auf dem Teller. Hier würde ich auf jeden Fall nochmal herkommen. Das Essen war wirklich ein Traum. Nachdem ich schon fast am Platzen war und ich dachte jetzt eine Pause zu haben, wurden die Teller nur schnell abgeräumt und der Nachtisch wurde serviert. Frisches Baklava und dazwischen typisch cremiges Eis. Er öffnete den Baklavateig, machte das Eis kleiner und packte es darauf. Anschließend packte er die obere Hälfte wieder drauf, drückte in die Mitte und machte Geräusche, als der vordere obere Teil des Teiges nach oben ging. Wie lange hatte ich schon kein Baklava mehr gegessen. Es war schon ewig her. Beinahe hatte ich vergessen, wie es schmeckte, aber als ich die Pistazie zwischen meinen Mund schmeckte, erinnerte ich mich genau an den Geschmack. „Und? Schmeckt es dir?“ „Es schmeckt gut!“ „Ich könnte es auch mal machen!“ „Du kannst das?“ „Ich habe türkische Wurzeln und kann durchaus türkisch kochen!“ „Warum tust du es dann nie?“ „Weil ich nicht weiß, ob es dir schmeckt!“ „Mir schmeckt alles was von dir ist!“ „Das wollen wir ja mal sehen!“, lachte ich und genoss das Baklava neben dem süßlichen Wein. Nachdem ich es dann komplett verspeist hatte, lehnte ich mich einfach nur müde zurück. „Du musst mich glaube nach Hause tragen!“ „Wenn es nur das ist!“ „Ich bin im Essenskoma!“ „Also hat es dir geschmeckt?“ „Es war eine gute Idee hier herzukommen!“ „Ich habe immer gute Idee!“ Das traf es auf den Punkt. „Deswegen bist du auch mein Traummann!“ „Ich bin dein Traummann?“, fragte er amüsiert. Ich nickte. „Dann trifft es sich ja gut, dass du meine Traumfrau bist!“ „Dann bin ich ja beruhigt!“ Er nahm meine Hand und küsste sie. „Wie geht es deinem Fuß?“ „Es geht ihm gut!“, sagte ich. „Gut!“, lächelte er. „Wir können ja noch einen kleinen Verdauungsspaziergang machen!“ „Das wäre glaube angebracht!“ Ich trank einen Schluck von dem Wein und schaute dann auf mein IPhone, welches aufblinkte. Eine unbekannte Nummer hatte mir ganz viele Bilder geschickt. Verwirrt nahm ich es in die Hand und öffnete die Nachricht.
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Datum: 27. Juni 2015, 20.45 Uhr
An: Samya Lee    

Die Beiden können dich auch nicht beschützen. Dein neuer Milliardär kann es erst Recht nicht. Niemand kann dich schützen, Samya! Niemand! Du bist nirgendswo sicher Samya und wirst überall gefunden!
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Beinahe verschluckte ich mich an meiner eigenen Spucke. Ich schaute diese Nachricht schockiert an und sah die ganzen Bilder die mir geschickt worden. Es waren mehrere Bilder an verschiedenen Orten. Von mir und Sawyer, dann von mir und Prescott. An meiner Arbeit, in der Stadt, wie ich Auto fuhr. Ich war absolut schockiert. Ich wurde die ganze Zeit verfolgt. Ich wurde einfach verfolgt, ohne das ich es gemerkt habe. „Was ist los?“ Das konnte ich Christian nicht sagen. Er würde vollkommen ausflippen. Wer tat so etwas? Wer schickte mir solche Nachrichten? „Es ist alles gut!“, lächelte ich und musterte ihn. Meine Hände zitterten leicht. Sollte ich antworten oder nicht? „Mya dein Gesicht hat sich gerade innerhalb von Sekunden geändert, was ist passiert?“ Ich räusperte mich. Ich konnte es ihm nicht sagen. „Sag es mir bitte!“ Er musterte mich liebevoll. „Ich habe eine Nachricht bekommen!“, sagte ich vorsichtig. „Was für eine Nachricht?“ Ich atmete vorsichtig aus und gab ihm dann mein Telefon in die Hand. Ich musterte Christian ganz genau und auch sein Gesicht änderte sich innerhalb von Sekunden. „Von wem ist diese Nachricht?“ „Ich weiß es nicht, ich kenne diese Nummer nicht!“, sagte ich ehrlich. „Du hast keine Ahnung?“ Ich schüttelte den Kopf. Es passte einfach nirgend hinein. Oder doch? Mir fielen Masons Worte ein. Er hatte mir damals gedroht. „Vielleicht war es Mason, er hat mir indirekt gedroht!“ „Er hat dir gedroht?“ „Als er mich verfolgt hat, hat er gesagt ich bin in Gefahr!“ „Und das sagst du mir jetzt?“ Seine Stimme klang nicht mehr so ruhig wie eben. „Es war für mich nicht von großer Bedeutung!“ „Nicht von großer Bedeutung? Deswegen wirst du seit Tagen und Wochen verfolgt und bekommst so eine Nachricht?“ „Ich wusste es nicht!“ „Wir gehen!“, sagte er sofort und stand auf. „Was?“ „Wir gehen, ich muss telefonieren!“ „Christian, bitte!“ „Nein Samya!“, sagte er und winkte Taylor zu der uns von draußen aus sah. Ich atmete aus und schüttelte den Kopf. Genau aus diesem Grund wollte ich nichts sagen. Es hatte den ganzen Abend kaputt gemacht. „Taylor, bringen Sie Miss Lee bitte zum Wagen!“ „Natürlich!“, sagte Taylor und musterte mich auffordernd. Widerwillig und wortlos folgte ich Taylor zum Auto und stieg ein. Es dauerte nicht lange, da kam dann auch Christian telefonierend in den Wagen. „Das ist mir egal. Ich will alles aus seinem Leben wissen!“ Er schnallte sich an und gab Taylor ein Zeichen das er loskonnte. „Und verfolgen Sie den ganzen Kreislauf! Ich warte auf Ihre Ergebnisse Barney !“ Er hatte Barney angerufen? Er nahm das ziemlich ernst. „Was hast du vor?“, fragte ich vorsichtig. „Ich prüfe wer es ist und will alles erfahren!“ „Und wie willst du das anstellen?“ „Barney heckt sich in dein IPhone!“ Er tat was? War er wahnsinnig geworden? „Christian findest du das nicht ein wenig übertrieben?“ „Nein, denn das geht eindeutig zu weit!“ Ich atmete schwer aus. „Taylor, Sawyer im Hotel haben wir einiges zu regeln!“ Er übertrieb maßlos und belästigte Barney schon morgens um 10 Uhr Seattler Zeit, sein Personal. Die restliche Fahrt war eher still. Christian hatte mein IPhone immer noch und tippte immer wieder auf seinem rum. Als wir am Hotel ankamen liefen wir gleich schnurstracks in Richtung Suite. „Ich ziehe mich um!“, sagte ich, als wir hereinspazierten. „Ich muss sowieso telefoniere und arbeiten!“ Ich nickte nur und verschwand dann in unserem privaten Bereich. Die Tür schloss ich gleich hinter mir zu und atmete aus. Ich brauchte gerade ein wenig Abstand. Ich würde mich noch zu sehr aufregen. Er übertrieb einfach schon wieder. So zog ich mich also in Ruhe um, schminkte mich wieder ab und steckte meine Haare zu einem Dutt hoch. Langsam ging ich dann wieder in den Flur und hörte Christian schon von hier. „Schicken Sie Ryan mit der nächsten Maschine hier her!“ Ryan? Warum sollte Ryan denn jetzt kommen? „Genau mit den neuen Karten!“ Wieder herrschte eine Stille. „Er soll bewacht werden und schauen Sie ob es eine Verbindung gibt, beim wem er die Schulden hat, einfach alles!“ Ich ging zum Büro und musterte ihn. „Informieren Sie mich über jede Kleinigkeit!“ Ich lehnte mich an die Tür. Warum hatte ich bloß etwas gesagt? „Christian, was soll das alles?“, fragte ich ruhig und wartete auf eine erklärliche Antwort. „Ich gehe nur auf Nummer sicher!“ „Deswegen schickst du Ryan hier her?“ „Ja!“ Ich atmete aus. „Wir haben doch Taylor und Sawyer hier. Das reicht doch?“ „Das reicht nicht. Der Rest bewacht das Escala und ihn!“ Ihn? Also meinte er Mason. „Christian das ist wahnsinnig was du hier machst!“ „Ist es nicht. Er macht das nicht alleine und deswegen muss ich dich schützen, bis wir wissen was er will!“ „Christian bitte!“ „Nein, Mya! Du musst mir auch bitte dein IPad und MacBook geben. Dein IPhone behalte ich auch und wenn Ryan da ist, dann bekommst du eine neue Nummer und neue Geräte!“ „Was? Die sind nagelneu!“ Spann er jetzt total? „Die IP Adresse soll nicht zurückverfolgt werden!“ „Christian was soll diese scheiße hier? Findest du das nicht ein bisschen sehr übertrieben?“ Ich fand es absolut übertrieben. „Ist es nicht. Er hat Dreck am Stecken!“, sagte auch er jetzt energischer. „Mason ist nicht so, er würde sowas nicht tun!“ „Achja? Deswegen hat er deine Wohnung zerstört, dich verfolgt und dir auch gedroht?“ „Ja, aber wieso sollte er mir was antun?“ „Das weiß ich noch nicht. Er ist hoch verschuldet und meine Leute finden noch heraus warum!“ Sein Handy klingelte wieder. „Welsh?“ Ich fuhr durch mein Gesicht. Seine Reaktion war mir wieder zu viel. „Löschen Sie alle Bilder vom Server und beobachten Sie ihn weiter!“ Christian stand aufgebracht auf. „Ich will alles wissen wirklich alles. Mit wem er zuletzt telefoniert hat, mit wem er Kontakt hatte, einfach alles!“ Damit legte er wieder auf. „Was für Bilder?“ „Wir haben seinen Computer gehackt und Bilder auf dem Server gefunden. Unter anderem von uns und nur von dir!“ „Das ist bestimmt alles nur ein Missverständnis!“, versuchte ich ihn zu besänftigen. Ich wusste das Christian mächtig war und er alles herausfinden würde, aber gab es wirklich etwas zum Herausfinden? „Das ist sicher kein Missverständnis. Wie kannst du ihn schützen nach allem was er getan hat?“ „Ich beschütze ihn nicht, aber du tust so als ob er mich ermorden will!“ „Vielleicht will er das ja!“  Er übertrieb einfach, das war unglaublich. „Ich verstehe es selber nicht okay? Ich meine ich habe ihm nichts getan!“ „Du hast dich getrennt!“ „Aber deswegen tut man doch sowas nicht!“ „Woher soll ich das wissen, Mya? Du warst doch so dumm und hast dir einen Vogel angelacht den du nicht ansatzweise kennst. Erst betrügt er dich und dann droht er dir!“ Ich schaute ihn schockiert an. Jetzt hatte er die Grenze überschritten. Er gab mir die Schuld daran. Er drückte es zwar nur indirekt aus, aber er meinte es so. „Tut mir Leid, dass ich nicht so perfekt wie du bin Christian und auch nicht so perfekt wie deine verdammte Anastasia Steele!“ „So war das nicht gemeint!“ „Doch du hast es genauso gemeint, Christian! Tut mir Leid, dass nicht jeder so perfekt wie deine Anastasia ist, in die du dich sofort verliebt hast und sogar nach 2 Monaten Beziehung schon geheiratet hast. Es tut mir Leid das ich da nicht mithalten kann, sondern stattdessen einen EX-Freund habe der seine Arbeitskollegin bumst und mich dann bedroht!“ Damit drehte ich mich verletzt um. Ich wollte ihn nicht mehr sehen. Ich brauchte meilenweiten Abstand gerade. „Wo willst du hin?“ Ich nahm einfache Schuhe aus dem Schrank und zog diese an. „Mya!“ „Weg!“, sagte ich einfach nur knapp. „Du bleibst hier!“ Mittlerweile waren Sawyer und Taylor in den Flur getreten. Natürlich hatten sie alles mit angehört. Aber das war mir sowas von egal. „Ich gehe dahin wo ich will Christian und ich will gerade sicher nicht bei dir bleiben, nachdem du mir auch noch die Schuld daran gibst!“ „Ich meinte das nicht so!“ „Es ist mir egal wie du es meintest. Fakt ist du hast es gesagt und gedacht!“ „Mya, es tut mir leid!“ „Vielleicht sollte ich die liebe tolle Ana einfach mal anrufen, damit sie dein Leben wieder reicher gestalten kann, schließlich war sie ja so perfekt, dass du sie gleich geheiratet hast!“ In meiner Stimme spiegelte Eifersucht wieder. Aber auch das war mir egal. Er konnte ruhig wissen, wie sehr mich das verletzte. „Oder geh gleich zu ihr und erzähl ihr von ihm, vielleicht muntert sie dich ja gleich auf und macht ihre Beine breit, die perfekte Ana!“ „Hör auf!“, sagte er laut. Ich starrte ihn mit zitternden Lippen an. „Hör auf, Samya! Das ist lächerlich und das weißt du ganz genau!“ „Ach weiß ich das? Du hast gerade mit die Schuld dafür gegeben, Christian, also hast du indirekt auch noch mich mit Anastasia verglichen!“ „Ich meinte das aber doch nicht so!“ „Du meintest es so Christian und weißt du was? Du hast Recht. Ich passe nicht in deine Welt, du hattest von Anfang Recht, seit der ersten Begegnung hast du mir gezeigt was ich Wert bin und du hattest einfach Recht. Ich bin nichts Wert, denn ich habe nichts. Ich habe weder eine Wohnung, noch richtig Geld oder gar Klamotten. Das alles hast du erschaffen! Also es tut mir Leid, dass ich nichts Wert bin und natürlich das ich eine armselige Person bin die mit jemanden zusammen war, der mich jetzt bedroht und natürlich nicht zu vergessen seine Kolleginnen fickt! Wie dumm konnte ich bloß
sein!“ Jetzt übertrieb ich genauso wie er eben auch. „Mya, es tut mir Leid!“ Ich öffnete die Tür, doch er hielt sie fest. „Geh nicht!“ Tränen standen schon in meinen Augen, die ich eben noch versucht hatte zurückzuhalten. Ich drückte mich an ihn vorbei und musterte ihn mit Tränen in den Augen. Dann hielt ich es nicht mehr aus und drehte mich einfach um, während er nach mir rief.

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