Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.09.2020 9.149
 
Ich schloss den letzten Koffer und atmete erschöpft aus. Ich war mehr als erschöpft. Die Nacht war kurz, sehr kurz sogar. Christian hatte nicht untertrieben. Nachdem wir gestern eine Nummer in seinem alten Kinderzimmer geschoben hatten, welche noch in ein langes Gespräch über seine Vergangenheit ausgedehnt ist, waren wir noch bis nach Mitternacht im Herrenhaus. Es war ein wunderschöner Abend. Ich habe mich viel mit Ros, Rhian und natürlich mit Mom unterhalten. Als wir dann zu Hause waren, hatte er mich die halbe Nacht wachgehalten, weil er mich immer wieder heiß und innig lieben wollte. Er wollte meine Nähe spüren. Dementsprechend spürte ich jede einzelne Faser meines Körpers. „Bist du soweit?“ Christian kam ins Ankleidezimmer und musterte mich. „Ich denke schon!“, murmelte ich und stand auf. Ich war schon aufgeregt. Es würde unser erster großer Urlaub nur zu zweit werden. „Ich habe nur Angst, dass wir was vergessen haben!“ Christian schmunzelte. „Wir haben 4 Koffer dabei. Ich glaube kaum das wir etwas vergessen haben. Und wenn doch, dann kaufen wir es einfach neu!“ „Natürlich, du kannst es dir ja leisten!“, zwinkerte ich und nahm meine weißen Balenciagas in die Hand. Ich hatte mich wieder für ein gemütliches Outfit entschieden. Eine Sweathose und ein passenden Cropped Pullover dazu. Ich war erleichtert, dass auch Christian sich relativ gemütlich angezogen hatte. „Definitiv Baby!“, sagte er. Ich schnappte mir noch meine beigefarbene Hérmes Tasche und schaute mich um. „Na komm. Deine Mom will dich noch vorher sehen!“ Christian hatte sie mit dem Firmenjet abgeholt, aber hatte ihnen für morgen ein First Class Flug nach Washington gebucht. Er war einfach zu großzügig. Christian nahm meine Hand und führte mich dann aus dem Schlafzimmer. „Warum musst du nochmal einen bauchfreien Pullover anziehen?“ „Weil er passend zur Hose ist!“ „Wer hat dir sowas gekauft?“ „Das haben wir alles in Los Angeles in dem Streetwear-Geschäft gekauft!“ Er atmete aus. „Ich sollte vielleicht immer genauer hinschauen, was du kaufst!“ „Vielleicht!“ Christian blieb kurz stehen und küsste mich. „Ich bekomme einfach nie genug von dir, Baby!“ Ich lachte auf. „Wir werden jetzt ganze 3 Wochen gemeinsam alleine verbringen!“ „Und es werden unglaubliche 3 Wochen!“, hauchte er und küsste mich wieder. „Meine Mom wartet!“ Christian löste sich und atmete aus. „Dann lassen wir sie mal nicht länger warten!“, sagte er und nahm wieder meine Hand. Ich zog vor dem Fahrstuhl noch schnell die Sneaker an und betrat dann mit Christian den Fahrstuhl. Wir würden jetzt wirklich in den Urlaub fliegen. Ich war total aufgeregt. Noch nie hatte ich soweit das Land verlassen. Es würde noch weiter weg als London und Paris sein. Taylor hatte den schwarzen Q7 schon bereit vor der Tür stehen und hielt uns einfach nur die Türe auf. Nachdem wir eingestiegen und die Koffer verstaut waren, fuhren wir auch schon zum Fairmont Hotel los, wo Christian meiner Mom und David eine Executive Suite gebucht hatte. Am Fairmont Hotel fuhr Taylor in die Runde Einfahrt des Hoteleingangs und parkte an der Seite. Sofort stieg ich aus und lief auf die Beiden zu, die an der Seite schon warteten. „Schön, dass ihr es noch geschafft habt!“, sagte sie fröhlich und zog mich wieder in die Arme. „Natürlich, Mom!“, sagte ich lächeln und spürte Christians Arm hinter mir. „Ich hoffe es ist alles zu eurer Zufriedenheit hier!“ „Natürlich. Vielen Dank Christian, dass du dich um alles gekümmert hast!“ „Du musst dich nicht bedanken. Das ist selbstverständlich, ihr gehört zur Familie!“ „Danke Christian!“, sagte jetzt auch David. Christian nickte ihnen zu. „Und schon aufgeregt?“ Ich nickte grinsend. „Ich war noch nie so weit weg!“ „Es wird dir gefallen!“, sagte David. Er und meine Mom waren auch schon einmal in Dubai. „Wann geht eurer Flug?“ „Jetzt gleich!“, sagte Christian. „Wir wollten uns noch kurz verabschieden!“ Mom atmete aus. „Passt auf euch auf, ja?“ „Du auch auf dich!“, sagte ich und umarmte sie wieder. „Danke, dass ihr gekommen seid und danke für eure Geschenke!“ Ich hatte leider noch keine Zeit gehabt sie alle auszupacken, aber genauso wie Christians Geschenke, würden es wir machen, wenn wir wieder kamen. „Das haben wir gerne gemacht. Egal was ist du kannst dich immer bei uns melden!“ „Ich weiß, Mom!“, sagte ich und umarmte dann David. Christian umarmte derweil meine Mutter. „Lass uns bitte die Rechnung zukommen!“, sagte meine Mutter zu Christian. „Esma, es wird keine Rechnung geben!“ „Das können wir nicht annehmen!“ „Natürlich könnt ihr das. Es ist selbstverständlich für mich!“ „Aber nicht die ganzen Kosten!“ Die Bescheidenheit hatte ich definitiv von meiner Mutter geerbt. Doch auch sie musste es akzeptieren. Mit Christian konnte man leider absolut nicht über Geld diskutieren. „Ich habe das gerne gemacht!“, beteuerte Christian. „Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, wir kommen uns schäbig vor!“ „Das braucht ihr nicht!“, meldete ich mich jetzt zu Wort. „Ich kläre das mit ihm okay? Ihr genießt bitte den Aufenthalt und den Flug!“ Meine Mom seufzte. „Bitte, Mom!“ „Na gut. Wir werden uns revanchieren, Christian. Vielen Dank!“ „Immer wieder gerne!“, sagte er und legte einen Arm um sie. Er machte sowas nie, aber ich wusste er wollte ihnen zeigen, dass es okay war. Auch wenn es für sie nicht okay war. Es war schwer sowas zu akzeptieren, wenn man es nicht kannte. Christian musste auch immer in die vollen gehen. „Dann macht euch los zum Flughafen!“, sagte David. „Meldet euch, wenn ihr gelandet seid!“ „Das machen wir, Mom! Meldet ihr euch bitte auch!“ „Das machen wir!“ Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Pass auf sie auf, Christian!“ „Das tue ich immer!“, sagte er und zog mich an der Hand zu sich. „Es hat mich gefreut euch zu sehen!“, sagte Christian freundlich. „Und ich mich erst!“ Meine Mutter war einfach die Beste. Sie würde es auch immer bleiben. Ich war unheimlich froh, dass auch Christian sie mochte. „Viel Spaß!“ Ich winkte ihr zu. „Bis dann, Mom!“ Ich atmete aus und drehte mich dann um. Es fiel mir schon schwer. Wir hatten uns nur kurz gesehen und würden uns jetzt wieder länger nicht sehen. Ihr fiel es genauso schwer, aber wir hatten uns beide dafür entschieden. Sie für ein Leben in Washington und ich für ein Leben in Seattle. „Sie kann es genauso wenig wie du lassen!“ „So sind wir eben!“, lachte ich und stieg ein. „Aber es war doch klar, dass wenn ich es organisiere auch bezahle!“ „Für dich ist es vielleicht klar, aber nicht für uns!“ „Wenigstens hast du dich daran gewöhnt!“ Ich schaute ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an. „Jedenfalls ein wenig!“, verbesserte er sich. „Mir bleibt ja nichts anderes übrig. Mit dir kann man darüber nicht diskutieren!“ „Du sollst es ja auch einfach annehmen und nicht diskutieren!“, zwinkerte er. „Natürlich, Mr. Grey!“ Er küsste meine Hand. „Jetzt genießen wir erstmal unseren Urlaub voller Luxus!“ Ich atmete aus. „Und das in vollen Zügen!“ „Ich gebe mein Bestes, Mr. Grey!“ „Das wollte ich hören, Miss Lee!“, grinste er und drückte meine Hand. Auf dem Weg zum Flughafen, beobachtete ich den wilden Berufsverkehr und versuchte mich so von meiner Aufregung abzulenken. Als wir dann auf das Rollfeld fuhren überschlug sich mein Magen. Das Gefühl diese ganzen Flugzeuge zu sehen, war einfach unglaublich. Es war ein besonderes Gefühl, weil man sie nicht so oft nutzte. Irgendwann blieben wir neben einem anderen Q7 stehen. „Wir sind da!“, grinste Christian und stieg aus. Ich tat es ihm gleich und zog gleich meine Sonnenbrille auf, denn die Sonne schien über den ganzen Flughafen. Taylor begab sich sofort zu Sawyer, Ryan, Prescott und zwei weiteren die ich nicht kannte. Ich wusste, dass Sawyer mitfliegen würde. Ich war erleichtert darüber, denn Prescott war ein wenig seltsam. Sie war zwar eine Frau, aber sie hatte einen komischen Charakter. „Komm!“, sagte Christian und nahm meine Hand. Dann führte er mich zu einem Flugzeug, welches fast so groß wie eine Boeing war. Das Flugzeug hatte genauso wie das andere auch die Aufschrift Grey Enterprises Holdings Inc. Hatte er ein neues Flugzeug? „Ist das deins?“ Ich war leicht verwirrt. Ich hatte dieses Flugzeug oder auch Jet noch nie gesehen. Christian blieb stehen und musterte mich grinsend durch die Sonnenbrille an. „Das Baby, ist unser neuer Jet, der uns in den Urlaub bringen wird!“ „Unser?“ „Ich habe einen neuen Jet gekauft oder eher zwei von der Sorte!“ „Du hast zwei solcher Flugzeuge gekauft?“ „Jap!“ Er hatte wirklich zwei Flugzeuge gekauft. Sie waren fast so groß wie eine Boeing. „Und das andere?“ „Habe ich nach Saudi-Arabien verkauft!“ Er hatte es verkauft. Ich war vollkommen sprachlos. Das Flugzeug war mindestens um die Hälfte größer und war weiß mit der braunen Aufschrift der Firma. „Sprachlos?“ „Du hast eine gefühlte Boeing gekauft. Und dann auch noch zwei davon!“ „Es war Zeit für etwas Neues!“ Ich atmete aus. Er war einfach verrückt. Und er hatte Geld. Geld ohne Ende. „Und wie teuer war dieses Flugzeug? Oder Privat-Jet?“ Interessieren tat es mich schon. „200 Millionen Dollar!“ 200 Millionen Dollar? „Für beide?“ „Für eine!“ Ich lachte auf. Er hatte 400 Millionen Dollar für Privat-Jets ausgegeben? Es kam mir vor wie ein Witz. „Ist ein Schnäppchen!“ „Das war es. Es ist ein High-Tech Jet mit neuester luxuriöser Einrichtung. Ein Geschäftspartner aus Dubai hat mir die Flugzeuge gebaut und günstig verkauft!“ Ich nickte nur. „Außerdem habe das nicht ich bezahlt, sondern die Firma!“ „Dann sind es
also Firmen-Jets?“ „Ausschließlich, ja!“ „Und warum fliegen wir dann mit einem Firmen-Jet um die Welt?“ „Weil die Firma mir gehört und ich es kann!“ „Du bist unglaublich!“ „Ich weiß!“ Ich schüttelte lachend den Kopf. „Du bist aber auch unglaublich!“ Er küsste mich. „Und ich freue mich jetzt nur mit dir zusammen zu sein!“ „Ich freue mich auch, Mr. Grey!“ „Bist du bereit den Jet zu erkunden? Wir sind die ersten, die fliegen!“ „Die ersten?“ „Die ersten!“ „Dann zeigen sie mir mal, was sie da gekauft haben, Mr. Grey!“ „Nur zu gerne, Miss Lee!“ Er küsste mich wieder und zog mich dann mit. Stephan begrüßte uns freundlich an der Treppe des Jets und auch First Officer Beighley lächelte uns freundlich an. „Wenigstens ist das Personal treu geblieben!“, murmelte ich leise. „So ein Personal bekommst du nirgends mehr!“, zwinkerte Christian und lief mit mir die Treppe hoch. Dort oben am Eingang erwartete uns bereits Natalia. Neben ihr stand noch eine blonde junge Frau, die in ihrem Stewardess Outfit, wie ein Model aussah. Wenigstens war sie blond. So musste ich mir wahrscheinlich keine Sorgen mehr machen. „Mr. Grey!“, begrüßte uns die Blondine lächelnd. „Samantha!“, sagte Christian und schaute dann mich an. „Das ist Samantha eine weitere Stewardess, die uns neben Natalia verwöhnen wird!“ Verwöhnen? Dann hoffe ich nicht auf diese Art und Weise. Innerlich schüttelte es mich. „Es wird ihn an nichts fehlen, Mr. Grey!“, sagte jetzt Natalia. „Es ist bereits alles vorbereitet!“ Er nickte. „Freut mich Sie Kennenzulernen, Miss Lee!“ „Freut mich auch, Samantha!“ Sie nickte. „Ich würde ihr gerne das Flugzeug zeigen!“ „Natürlich Mr. Grey!“, sagte Natalia und holte zwei verschiedene Größen an Hausschlappen aus dem Schrank neben dem Eingang. „Die können Sie schon anziehen!“ Schlappen? Okay anscheinend wurden wir hier noch exklusiver behandelt wie auf dem anderen. Vermutlich wie in der First Class. Dort hatte man ja auch Schlappen bis hin zu Klamotten. Ich zog meine Sneaker aus und schlüpfte in die beigefarbenen Schlappen. Christian tat es mir gleich und nahm dann meine Hand. Hier vorne würde es zum Cockpit gehen, dass wusste ich. „Dann führe ich dich mal herum!“ Christian nahm meine Hand und führte mich durch einen seitlichen Gang an den Flugzeugfenstern vorbei. Jetzt ging das weiß in Beige,-Creme und Braunfarbigen Elementen über. „Hier ist eine Art Gäste-Bad!“ Er öffnete die moderne braune Tür geradeaus und zeigte mir das kleine luxuriöse Bad mit einem Waschbecken, einer Toilette und einer Dusche. Dann führte er mich links weiter, wo wir in einen abgerundeten Flur kamen. Links von uns war ein offener Raum, geradeaus befand sich ein offener Flur und rechts von uns ging es wieder einen weiteren Flur entlang. „Geradeaus befinden sich zwei Schlafzimmer mit angrenzendem Bad und hier links ist die Küche!“ Er führte mich in den Raum, wo sich eine schwarze glänzende große Küche mit Marmorarbeitsplatte befand. Wie ich es auf den ersten Blick sehen konnte, hatte die Küche mehr als den Standard zu bieten. Selbst ein kleines leuchtendes Weinregal konnte ich sehen. Christian führte mich jetzt rechts durch den kleinen braunen Flur, wo geradeaus eine braune Wand stand, die nach rechts und links hin offen war, so dass man dort einen riesigen Raum betrat. Wie überall waren auch hier die Beige, Creme und Brauntöne zu sehen. An der offenen Wand befand sich ein riesengroßer LED-Fernseher mit einem großen runden Sofa davor. Rechts und links an den Fensterfronten befanden sich am Anfang gleich zwei nebeneinander und gegenüberliegende Sessel mit einem hochklappbaren Tisch. Eine Kommode in der Mitte des Raumes, trennten anscheinend den Raum offen von dem anderen Raum, wo sich jeweils auf der rechten und linken Seite ein Sofa an der Fensterfront befand und jeweils vor Kopf zwei Sessel. In der Mitte dieser Elemente befand sich ein großer brauner Tisch, der bereits mit einem Tafelset und jeder Menge Deko dekoriert war. Am Ende des Raumes befand sich wieder eine Art runder Durchgang, bei dem es rechts zu einem weiteren Schlafzimmer ging und links zu einem anderen. Christian ging mit mir links herum und führte mich in einen riesengroßen Raum. Ich fragte mich wie man sowas designen kann das im gesamten Flugzeug jedes Licht und jede Farbe aufeinander abgespielt war. In der Mitte des Raumes, an einer Trennwand befand sich ein riesen großes Bett mit zwei Nachtschränken und einem Sitzelement davor. Links der Wand entlang kamen wir in eine Art Büro, wo sich ein Schreibtisch, ein Stuhl und kleinere Regale befanden. Rechts der Wand entlang kam man in ein großes Luxuriöses Bad. Es war einfach unglaublich. „Wie gefällt es dir?“, fragte er leise. „Es ist unglaublich!“, flüsterte ich. „Für mich erst!“, murmelte er und zog mich zu sich. „Die Türen sind alle Schalldicht!“, hauchte er und küsste mich. „Das heißt, wir können die Zeit hier oben ganz in Ruhe nutzen!“ „Achja?“ „Sawyer und Taylor schlafen sowieso vorne im Flugzeug, genauso auch wie die anderen!“ „Interessant!“ „Das wird es wirklich!“ Wieder küsste er mich. „Du kannst dich daran schon mal gewöhnen, denn hiermit werden wir jetzt öfter durch die Welt fliegen!“ „Dann gewöhne ich mich mal daran!“ „Ich bitte darum!“, sagte er und zog mich wieder nach vorne in die zwei offenen Räume. „Komm, wir stoßen mit Champagner an!“ Er stand bereits auf dem Tisch der Sessel. Zum Start mussten wir darauf sitzen, bis wir genügend Höhe erreicht hatten. „Bist du bereits auf unseren Urlaub?“ „Ich bin bereit und du?“ Er hielt den Champagner hoch. „3 Wochen nur mit dir!“, sagte er und hielt sein Glas mir entgegen. „3 Wochen nur mit dir!“, stieß ich darauf an und trank dann einen Schluck. „Fliegen wir eigentlich direkt durch?“ Er nickte. „Mit diesem Flugzeug können wir knapp 8 bis 10 Tausend Meilen fliegen. Das heißt wir fliegen direkt nach Nizza und landen morgen früh nach europäischer Zeit zwischen 7 und 8 Uhr. Donnerstagnachmittag dann nach Dubai, so dass wir Freitagnacht in Dubai landen!“ Er verwöhnte mich nach Strich und Faden. „Womit darf ich dich dann mal verwöhnen?“ Ich wollte ihm auch etwas Gutes tun. „Mit deinen Lippen!“ Das war nicht sein ernst. Das war typisch Christian. „Christian!“ Er lachte ausgelassen. „Du weißt wie ich das meine. Du verwöhnst mich mit diesem Luxusurlaub!“ „Und du mich mit deiner Anwesenheit!“ Ich verdrehte die Augen. Er fing wieder damit an. „Hast du dir Augen verdreht?“ „Jap!“ Er grinste breit. „Du brauchst gar nicht zu grinsen!“ „Ich bin einfach glücklich darüber, dass ich dich später in 3000 Metern Höhe ficken werde!“ „Bleib doch mal ernst!“, ermahnte ich ihn gespielt. Er atmete aus. „Mya. Du hast mich gestern verwöhnt und mir das gegeben was ich wollte. Du ziehst mit mir in das Haus ein!“ „Das ist doch aber nicht das gleiche!“ „Du musst mir nichts beweisen, Mya! Schon gar nicht was Geld angeht!“ „Ich weiß!“ Er hatte natürlich Recht, aber ich wollte ihm gerecht werden. „Du machst dir wieder viel zu viele Gedanken. Schalte einfach mal den Kopf aus und genieße es, dass ich dich verwöhne. Ich würde es nicht tun, wenn ich es nicht wollte!“ Ich nickte und drückte seine Hand. „Komm her!“, sagte er und hielt seine Arme auf. Ich stand auf und tapste sofort zu ihm rüber in seine Arme. Er küsste mich sanft und drückte mich wieder an sich. „Ich habe übrigens Elliot deine Pläne gegeben gestern Abend!“ „Wirklich?“ „Er fand sie wirklich gut und wird sie mit der Architektin ausarbeiten!“ „Das klingt gut!“ Die Resonanz der anderen war wirklich unglaublich. Jeder hat sich für uns gefreut. Außer Kate, sie war ein wenig skeptisch. „Kate war ein wenig skeptisch!“ „Das interessiert mich nicht!“ „Ihr seid sehr distanziert!“ „Das hat einen Grund und den kennst du und auch die anderen. Kate und ich werden nie Freunde werden!“ So wie wir nie Freunde werden. Ich mochte sie auf eine Art und Weise, aber ich wusste die Hintergedanken nicht abzustellen. „Es ist auch besser so!“ „Das finde ich auch!“ Er küsste meine Hand. „Aber wenn es dich beruhigt, sie mag dich!“ „Hat sie das gesagt?“ „Elliot hat es mir gestern erzählt. Sie wäre wohl skeptisch gewesen, aber sie hat gemerkt wie beliebt du bist bei allen und das ich viel glücklicher bin als ich je war!“ „Nun. Ich bin eben nicht Anastasia!“ „Du sollst sie auch gar nicht sein!“ „Trotzdem werde ich anscheinend mit ihr verglichen!“ „Mya das ist nicht wahr. Ich habe dich noch nie mit ihr verglichen, man kann euch gar nicht vergleichen! Aber viele Sachen mit ihr kann ich leider nicht rückgängig machen. Ich dachte sie wäre die Frau mit der ich mein Leben verbringen will!“ Wie immer aus dem nichts, befanden wir uns wieder bei diesem Thema. Ich wusste das man die Zeit nicht zurückdrehen konnte. Ich wollte es auch gar nicht, denn es hat Christian zu der Person gemacht, die er jetzt ist. „Ich weiß Christian, aber vielleicht tut es Kate!“ „Kate interessiert mich nicht. Anastasia hat sich von mir getrennt und ist verlobt. Ich habe jetzt auch jemanden gefunden der mir noch mehr bedeutet, als sie es je hat. Ich wusste von Anfang an das du die richtige für mich bist!“ Ich atmete aus. „Du musst zu Kate keinen Kontakt habe, wenn sie dich an die Vergangenheit erinnert!“ „Es ist schon okay!“, wiegelte ich ab. Schließlich war sie Elliots Frau und ich war eine gute Freundin von Elliot. Bevor Kate kam, haben wir vieles zusammen gemacht. „Denk es dir bitte nicht schlecht und denke bitte nicht über Anastasia nach. Ich habe dir immer alles offen erzählt und dir nie etwas verschwiegen!“ Damit hatte er Recht. Meine Reaktion gerade war unfair. Er hatte das nicht verdient. „Du
hast Recht. Es tut mir leid!“ Ich küsste jetzt seinen Handrücken. „Nein, mir tut es leid. Ich hätte nicht damit anfangen sollen!“ „Es ist so wie es ist!“, versuchte ich ihn milde zu stimmen. „Du warst mit ihr verheiratet, du hast mit ihr zusammen gewohnt und ihr wolltet ein Haus renovieren. Ihr habt alles offen geteilt und du warst auch mit ihr dort. Es ist alles okay, Christian!“ „Ich hasse diese Gespräche!“, grummelte er. Er hatte ein schlechtes Gewissen, das spürte ich. Es war fast so, als bereute er die Zeit mit ihr. „Wir können sie aber nicht vermeiden!“ „Ich möchte nicht, dass wir im Urlaub streiten!“ „Das tun wir doch nicht. Wir reden ganz normal darüber!“ „Wirklich?“ „Wirklich!“, sagte ich und lächelte ihn an. Er küsste sanft meine Stirn. „Wenn dir irgendwas unangenehm ist oder zu viel wegen ihr, dann sag es mir bitte. Wir können auch ein anderes Haus kaufen und ich verkaufe das jetzige!“ Er wollte es verkaufen? Auf keinen Fall, so einen Platz bekommt man nie wieder. „So einen Platz bekommen wir nie wieder. Außerdem wird das Haus sowieso komplett umgebaut!“ „Aber vielleicht sollte ich es verkaufen und ein neues kaufen, damit wir damit nichts mehr zu tun haben!“ „Christian hör jetzt bitte auf!“ „Ich denke doch da nur an dich!“ Das wusste ich. Aber es war alles gut so wie es ist. „Ich habe gesagt ich ziehe mit dir dort ein oder? Ich habe dir die Pläne zum Geburtstag geschenkt und das sagt doch alles! Ja du wolltest mit Anastasia dort einziehen, aber du bist es nie und sie hat jetzt ein neues Leben und du hast jetzt ein neues Leben. Das war alles deine Vergangenheit, so wie ich eine Vergangenheit hatte. Das hier ist jetzt unsere Gegenwart!“ „Und unsere Zukunft!“, fügte er hinzu. „Ja!“ Er strich über meine Wange. „Mya ich liebe dich!“, sagte er leise und musterte mich tief. „Ich liebe dich so sehr!“ „Und ich liebe dich!“, hauchte ich leise. Er presste seine Lippen fest auf meine. „Lass uns bitte nicht darüber sprechen okay? Ich hätte davon nicht anfangen sollen und wir sollten jetzt nur an uns denken!“ „Es ist okay!“ „Okay!“, sagte er und umarmte mich fest. So als ob er sich entschuldigen wollte, für alles was in seiner Vergangenheit mit Ana zu tun hatte. Aber das musste er nicht, denn ich akzeptierte sie. Ich wollte nur nicht, dass durch Kate oder anderes Ana weiterlebt, denn sie hatte ihr eigenes Leben, so wie wir unser eigenes Leben hatten.

Um kurz nach 8 europäischer Zeit landeten wir nach über 10 Stunden Flugzeit am Flughafen von Nizza. Trotz, dass wir geschlafen hatten, fühlte ich mich erschöpft. Hinzu kam wahrscheinlich noch, dass Christian mich in über 3000 Meter Höhe wieder vollkommen einnahm und auskostete. Nicht das ich etwas dagegen hatte, aber er war einfach unersättlich. Christian und ich verließen das Flugzeug und betraten endlich festen Boden. Die Sonne strahlte durch den blauen Himmel hervor und es war warm. Sehr warm sogar. „Willkommen in Nizza, Baby!“ Er legte einen Arm um mich und zog mich zu sich. „Danke!“ Wir verabschiedeten uns noch von der Crew und fuhren dann mit einem Van, der uns abholte ein Stück weiter. „Wohin fahren wir?“ „Wirst du gleich sehen!“, sagte Christian und zwinkerte. Keine paar Minuten später, befanden wir uns an einem Helikopter Landeplatz. Wir würden mit dem Helikopter nach Monte-Carlo fliegen? Heli Air Monaco
stand mit großen roten Buchstaben auf dem Schild. „Wir fliegen mit einem Hubschrauber?“ Ich bin noch nie mit einem Hubschrauber geflogen. „Ja!“ „Wow!“, sagte ich und stieg perplex aus. Auf dem Feld standen zwei große schwarze Hubschrauber. Plötzlich war ich wieder total nervös. Ich war noch nie in einem Hubschrauber mit geflogen. „Alles gut?“ „Alles gut!“, bestätigte ich. „Dann komm!“, sagte er und führte mich zum Hubschrauber. Ein Mann mit einer orangenen Warnweste, der Christian begrüßte schob die Tür weiter auf und wir setzten uns auf die hinteren schwarzen Sitze. „Was ist mit Taylor und Sawyer?“ „Die nehmen den anderen Helikopter!“ Ich nickte und ließ mich von Christian fest anschnallen. Er hatte wahrscheinlich Angst, dass ich rausfallen würde. „Du bist noch nie mit einem Hubschrauber geflogen oder?“ „Ist das so auffällig?“ „Nun ich kenne dich und weiß wann du aufgeregt bist!“ „Ich bin tatsächlich noch nie damit geflogen!“ „Dann sollten wir das schleunigst nachholen. Beim nächsten Mal fliege ich dich mit Charlie Tango 2!“ „Charlie Tango 2?“ „Meinem Hubschrauber!“ „Du hast einen Hubschrauber?“ Er zog mir dunkelgrüne Kopfhörer mit einem Sprecher auf. „Ich kann ihn sogar fliegen!“ „Und das hast du noch nie erzählt?“ „Ich dachte ich hätte das mal erwähnt?“ „Nein!“ „Dann weiß du es jetzt!“ Ich war wirklich perplex. Niemals hätte ich gedacht das er auch einen Hubschrauber fliegen konnte. Was hatte er denn noch für Talente? „Du bist unglaublich, wirklich!“ „So wie du!“, hauchte er und küsste mich, als die Motoren sich langsam bewegten. Okay jetzt ging es also los. Christian fasste meine Hand und drückte sie. Wahrscheinlich kribbelte es ihm in seinen Finger und er würde gerne selber den Hubschrauber fliegen. Doch ich schätzte es sehr an ihm, dass er die Kontrolle abgab an einen Fremden und ganz entspannt neben mir saß. Als wir abhoben, bildete sich ein kribbelndes Gefühl in meiner Magengrube, welches sich innerhalb von wenigen Sekunden besserte, als wir mitten über das Mittelmeer flogen. Ich öffnete meinen Mund und starrte auf das blaue wunderschöne Meer, welches ich so von oben noch nie gesehen hatte. Mehrere große Schiffe, Yachten und kleinere Motorboote fuhren in hoher Geschwindigkeit durch die Wellen vor dem großen Gebirge Monacos entlang. Ich war einfach sprachlos. Es war mit der schönsten Momente, die ich erlebt hatte. Wobei ich nicht mal mehr wusste, was schöner war. Christian übertraf sich einfach jeden Tag aufs Neue. Die ganzen Momente und Erlebnisse hatte ich bis jetzt noch nicht verarbeitet. So schnell wir in der Luft waren, so schnell landeten wir auch wieder, direkt am Meer am Hubschrauberlandeplatz. Christian befreite mich von dem Sitzgurt und von den Lautsprechern und half mir dann aus dem Hubschrauber heraus. In dem Moment kamen auch Sawyer und Taylor mit dem Hubschrauber an und landeten nicht weit von uns fern. „Komm wir gehen zum Auto!“ „Auto?“ „Wir haben zwei Autos gemietet, die uns hier hergebracht wurden!“ „Ist das so ein Milliardärsbonus?“ „Wohl eher ein Kontaktbonus!“, lachte er. Er hatte wahrlich überall seine Kontakte. Dieser Mann hatte einfach Einfluss wie ein Präsident. Christian zog mich mit zu zwei Autos. Diese Autos kannte ich von weitem nur zu gut. Es waren zwei Audi Q7. Statt in schwarz aber diesmal in Weiß. Christian und seine Audis. Sawyer und Taylor folgten uns und luden dann das Gepäck ein. Nachdem Christian kurz mit Sawyer gesprochen hatte, kam er auf mich zu. „Sawyer bringt dich jetzt in unsere Suite, ja?“ „Und du?“ Ich war verwirrt. „Taylor bringt mich jetzt direkt zum Brunch!“ „Jetzt?“ Er nickte. „Aber wir sind doch gerade erst angekommen!“ „Es geht mir gut!“, sagte er und nahm mein Gesicht in seine Hände. „Wenn ich wiederkomme gehen wir zum Strand und machen uns einen schönen Tag, okay?“ „Okay!“, sagte ich nur leise. „Schau dich in unserer Suite in Ruhe um!“ „Du hast ja bis jetzt schon alles übertroffen!“ „Nur für dich!“ „Danke!“ Er küsste mich zärtlich. „Pass auf dich auf und ruhe dich etwas aus, ja?“ Ich nickte. „Du auch auf dich!“ „Mach dir keine Sorgen!“ Ich lächelte ihn an und spürte nochmals seine Lippen auf meine, die ich nur zu gerne den ganzen Tag auf meinen Spüren wollte. „Bis später!“ „Bis später!“, atmete ich aus und musterte ihn, wie er auf den hinteren weißen Q7 zuging. Jetzt wusste ich wenigstens, warum er sich wieder einen Anzug angezogen hatte. „Miss Lee?“ Sawyer musterte mich. „Ich wäre dann soweit!“ Ich nickte nur und stieg dann hinten in den vorderen weißen Q7 ein. Sawyer fuhr mich durch die Straßen Monacos und hielt dann an der Straße neben einem luxuriösen altmodischen, aber wunderschöne traditionelle Gebäude an. Links von uns befand sich eine Art Kreisel, der in der Mitte als grasgrüner Hügel aufging und oben drauf einen Brunnen hatte. „Wir sind da, Miss!“ „Danke, Sawyer!“, sagte ich und ließ mir von ihm die Türe aufmachen. Ich hatte das Gefühl, dass es noch wärmer war, als eben am Wasser. „Guten Tag!“, begrüßte uns ein Concierge. „Guten Tag!“, sagte Sawyer und gab ihm die Hand. „Mr. Artolli hat schon alles für Sie vorbereitet!“, sagte er an Sawyer genannt. „Danke. Sobald Mr. Grey von seinem Meeting zurück ist, wird er sich bei ihm melden!“ Er nickte ihm zu. „Ich bin Monsieur Bardeun. Es freut mich Sie Kennenzulernen, Miss Lee!“ Er kannte meinen Namen? Anscheinend kannte Christian also den Manager des Hotels. Ich schaute auf die Aufschrift. Hotel De Paris. „Freut mich ebenfalls!“, sagte ich und schüttelte seine Hand. „Sollte sie irgendwelche Wünsche haben, lassen Sie es uns sofort wissen. Mr. Artolli wird Ihnen jeden Wunsch erfüllen!“ „Vielen Dank!“, sagte ich ein wenig überfordert. In der nächsten Sekunde kamen dann 2 weitere Angestellte zum Auto und luden unser Gepäck ab. „Die Beiden Herren werden sie sofort in Ihre Diamond Suite-Princess Grace bringen!“ Ich nickte einfach nur. Ich wusste nicht wovon er sprach. „Kommen Sie, Miss!“, sagte Sawyer lächelnd und nickte nur Treppe. Ich nickte nur und lief schnell neben ihn. Durch ihn fühlte ich mich wenigstens nicht ganz so alleine. Wir liefen eine kleine Treppe hinauf und kamen dann durch eine braune runde Drehtür in einen riesen Empfangsbereich des Hotels. Der Boden war aus glänzendem Stein und sowohl die Möbel, als auch die Dekoration war in einem altmodisch, luxuriösen Stil. Bevor ich mich aber weiter umschauen konnte, liefen wir gleich weiter. „Woher kennen die mich, Sawyer?“, fragte ich leise. „Jeder kennt Sie, Ma´am!“ Jeder kannte mich? „Mr. Grey erzählt ausschließlich jeden von Ihnen und außerdem gehört das Hotel einem Geschäftspartner von ihm. Er hat uns auch die Autos zur Verfügung gestellt!“ Das meinte er also mit Kontaktebonus. Jetzt verstand ich das Ganze. Wir liefen zu einem weiter hinten gelegenen Fahrstuhl und fuhren dann in den 7. Stock. „Hier wären wir!“, sagte einer der Herren und lief mit dem Gepäckschieber durch den kleinen Flur, wo eine große weiße Tür geöffnet wurde. Dort standen wir dann in einer Art Eingangsbereich. Links befand sich ein Aufzug und geradeaus befand sich wieder eine große Tür mit zwei Flügeln. „Sie können einfach durch die Tür gehen und sich ein wenig umschauen. Ich bin einen Stock über sie. Sie finden mich über diesen Aufzug in der oberen Etage!“ Er wollte mich alleine lassen? Er nahm den Herren einen Kofferschieber ab und musterte mich dann. „Die beiden Etagen gehören Ihnen und Mr. Grey. Sie brauchen also keine Angst haben!“ Ich nickte nur perplex, während die beiden Herren schon durch die Tür geradeaus hineingingen. „Bis dann, Miss Lee!“ „Bis dann!“, sagte ich nur und musterte ihn, wie er in den Fahrstuhl stieg. Was hatte Christian hier wieder gebucht? Langsam ging ich durch die große schimmernde Tür und befand mich in einem Flur wieder. Links schimmerte ein Fenster und geradeaus konnte ich schon einen großen Salon sehen, der reichlich durchflutet wurde, durch eine Fensterfront. Langsam ging ich in den Salon und schaute mich mit großen Augen um. Schon von hier aus konnte ich erkennen, dass wir eine Dachterrasse hatten. Wir waren also ganz oben und hatten einen rundum Blick. Die braunen Fenstertüren waren aufgeschoben und auch die beigefarbenen Gardinen hingen ganz am Rand. Der Salon bestand aus zwei in der Mitte liegenden Sofas, zwei Kommoden, ein riesiger Fernseher, zwei Ottomanen direkt vor der Terrasse und jede Menge perfekt platzierte Akzente. Überall schimmerte an den Rändern Gold hervor, welcher in die Braun-Creme und Beigefarben perfekt eingesetzt wurde. Ich ging durch die offene Tür rechts und befand mich dann in einem Schlafzimmer. Es war wunderschön. Die Farben erinnerten mich an Christians Privat-Jet. Auch hier überall waren diese Töne fortgesetzt. Ich liebte diese Farben. An einer halben Wand befand sich ein riesen großes Beigefarbenes Bett mit einem Beigefarbenen Sofa davor. An der Wand direkt vor dem Bett befand sich ein integriertes Schranksystem, welches einen riesigen Fernseher beinhaltete. Ich ging die Seite der Dachterrasse entlang, die auch hier im Schlafzimmer weiterging und schaute hinter der Wand zwischen dem Bett und einer weiteren Wand einen offenen Ankleideraum. Dort befanden sich braune durchsichtige Schränke, vor denen unsere Koffer platziert waren. Dann ging ich einmal durch das Ankleidezimmer durch und verschwand durch eine weitere Türe, die mir das große luxuriöse Marmorbad zeigte. Ich war vollkommen sprachlos. Ich weiß nicht was Christian hier gebucht hatte. Wirklich nicht. Das war ja purer Luxus. Rechts befand sich eine Art Innenhof, wo eine Steinsitzmöglichkeit stand und im Hintergrund durch ganz viele Pflanzen
getoppt wurde. Das Bad hatte eine ovale Badewanne direkt vor dem rießengroßen Fenster, einen integrierten Fernseher in der Wand, ein großes Marmorsteinwaschbecken, einen riesen großen Spiegel über dem Waschbecken, eine integrierte Saune und eine große begehbare Dusche, die so groß war wie eine Speisekammer. Im Flur fand ich noch ein Büro, welches Christian wahrscheinlich nur zu gute kommen würde. Die Dachterrasse zog sich vom Schlafzimmer und Ankleidezimmer bis hin einmal um das Wohnzimmer herum. Dort befanden sich ebenfalls mehrere Sitzmöglichkeiten, die einen atemberaubenden Blick über das Meer und über den Yachthafen gaben. Wenn das hier schon so aussah, wollte ich dann wirklich wissen, wie es über uns aussah? Langsam ging ich wieder über den Flur in die Eingangshalle und stieg in den gleichen Fahrstuhl, wo Sawyer eben eingestiegen war. Ich drückte auf die 8 und fuhr dann langsam nach oben. Auch hier kam ich wieder in eine Eingangshalle. Ich ging durch die einzige Tür, die ich hier sehen konnte und stand in einem halboffenen Raum. Ich befand mich in einer Art  Flur mit einer offenen abgedunkelten Glaswand zum Wohnzimmer und einer mit Gardinen abgedeckten Fensterfront an der Seite. In der Mitte des kleinen Flurs war ein heller Teppich mit einem kleinen runden Tisch darauf. Ich ging langsam ins Wohnzimmer und schaute geradeaus wieder auf die Fensterfront. Anscheinend befanden wir uns jetzt im ganz obersten Stockwerk. An der Wand links von mir befand sich ein in der Wand eingebauter Fernseher. Kurz davor befand sich eine hellbeige Wohnlandschaft mit einem kleinen Wohnzimmertisch und einem großen Teppich darunter. Das feine Licht kam aus der Decke, welche in einer verschiedenen Form strahlte, da die Lichter direkt in der Decke eingebaut waren. Hinter der Wohnlandschaft befanden sich zwei Sessel und eine kleine Abtrennung zu dem Raum. Es war teils aus Holz und teils aus Marmor. Es zeichnete sich wie ein modernes Regal aus, in dem einige Bücher standen. Ich ging in den Raum auf der linken Seite und befand mich in einem weiteren Schlafzimmer wieder. Es ähnelte dem unten, nur das hier direkt neben und vor dem Bett eine Fensterfront war. Vor dem Bett befand an einer braunen Kommode befand sich ebenfalls ein kleines Sofa. Ein kleiner Tisch, mit einem Spiegel und eine Stuhl fand an der linken Wand neben der Ankleideeingangstür seinen Platz und hinter dem Ankleidezimmer befand sich ebenfalls ein großes marmorierte Bad, welches durch die Sonne und der deckenhohen Fenstertür erhellt war. Ich ging vorsichtig weiter und befand mich dann in einem großen Esszimmer. Auch hier befand sich wieder ein großer heller Teppich auf dem Boden, worauf ein großer runder Esstisch stand, an dem 8 Leute Platz fanden konnten. Dann ging ich auf die Terrasse, wo vor der Tür direkt ein Tisch mit ebenfalls 8 Stühlen einen Platz fand. Direkt links daneben vor der Ausblicksfront stand ein weißer Tischkicker und geradeaus eine Art Lounge. Mit 3 Sofas, zwei Tischen und 4 Hockern. Der Unterschied zur unteren war, dass diese hier bedacht war mit großen Scheiben für einen Panoramablick in den Himmel. „Alles gut, Miss Lee?“ Sawyer stand an der Ausblicks Front und musterte mich. Er hatte sein Telefon in der Hand und telefonierte anscheinend. Ich nickte nur, da ich gerade perplex von der oberen Terrasse hatte. Ich ging langsam die Treppen auf der rechten Seite hoch und starrte den großen Pool an. Hier gab es wirklich einen Pool? 4 Liegen und zwei Schirme standen ebenfalls an dem Rand des Pooles. Es war unglaublich. Diese Suite war unglaublich. Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte. Christian hatte einfach alles wieder übertroffen. Es war in Highlight. Soviel Luxus auf einem Fleck. Das hier waren Welten zu dem Hotel in Paris, London oder gar in Kalifornien. Ich atmete ruhig aus. Es machte mich emotional, denn ich fragte mich wie ich das wirklich verdient hatte. Es war total unrealistisch. Niemals hätte ich mir erträumen können so ein Leben zu führen, mit einem Traummann an meiner Seite, den ich so sehr liebte.

„Baby?“ Ich hörte Christians sanfte Stimme, die mich aus dem Schlaf riss. Ich öffnete blinzelt meine Augen und hielt mir einen Arm über den Kopf. Die Sonne blendete extrem auf der Terrasse. Ich bin einfach auf der unteren Terrasse mitten in der Sonne eingeschlafen. Ich musterte Christian, der neben mir gehockt war und über meine Wange strich. „Hey!“ „Hey!“, flüsterte ich leise. „Bist du müde?“ Ich hatte nur schnell geduscht, mich in Unterwäsche und einen Bademantel eingewickelt und auf die Terrasse gelegt. „Etwas!“, sagte ich ehrlich und streckte mich leicht. „Sollen wir hier bleiben?“ Hier bleiben? Auf keinen Fall. Ich freute mich schon auf den Strand. „Nein!“ „Sicher?“ „Ja!“, hauchte ich und bekam einen Kuss von ihm. „Soll ich dir beim Umziehen helfen?“ Ich lachte auf. „Haben Sie wieder schmutzige Gedanken, Mr. Grey?“ „Bei Ihnen immer, Miss Lee!“ Ich lachte wieder und richtete mich auf. „Wie war der Brunch?“ „Langweilig wie immer. Ich habe eigentlich die ganze Zeit nur an dich gedacht!“ „Ist das so?“ „Ja, dass ist so!“, zwinkerte er und zog mich zu sich. „Wie spät ist es denn?“ „Fast 12!“ Ich nickte nur. „Wie gefällt dir die Suite?“ Wie sie mir gefiel? „Ich glaube du musst zum Arzt!“ „Ich? Warum das?“ „Weil du einfach verrückt bist, wie kannst du uns in so einer Luxusbude unterbringen?“ „Du siehst doch, dass ich es kann!“ „Es ist einfach unglaublich, Christian!“ „Ich weiß!“, hauchte er. „Mein Geschäftspartner hat sie uns gesponsert!“ „Gesponsert?“ „Ja!“, grinste er. „Wir bezahlen für hier nichts?“ „Nein. Wir arbeiten schon lange zusammen!“ Ich atmete aus. „Nenne es also als VIP-Gast!“ Ich atmete aus. „Du übertriffst einfach jedes Mal alles!“ „Ich habe gesagt wir gönnen uns einen Luxusurlaub!“ Das hatte er wirklich. „Und wir genießen ihn in vollen Zügen und legen uns deshalb jetzt an den Monte-Carlo Beach Club!“ Monte-Carlo Beach Club? „Ein Privater Strand?“ „Ein Privater Strand. Wir haben dort unseren privaten Platz und können ein wenig etwas trinken, uns sonnen und etwas essen!“ Er zwinkerte. Das klang nach einer Anspielung. „Deshalb ziehen wir uns jetzt ganz schnell an und gehe an den Strand!“ „Da bin ich dabei!“ Ohne weitere zu sagen, hob mich Christian hob und trug mich durch die Suite. „Was hast du vor?“ „Ich werde Ihnen beim Ausziehen helfen!“ Christian roch nach frischem Shampoo. Anscheinend hatte er auch schon frisch geduscht. Christian trug mich ins Schlafzimmer und ließ mich auf dem Bett nieder. Er legte sich über mich und öffnete den Bademantel. Dort erhaschte sich nur mein schwarzer Spitze-BH und mein schwarzer passender Spitze String. „So lagst du also auf der Terrasse?“ „Mhm!“, murmelte ich nur, als er anfing meinen Hals zu küssen. Er saugte leicht an ihm und ich kreischte auf. „Ich warne dich, Christian Grey!“ „Ich mache gar nichts!“, hauchte er und küsste sich über mein Dekolleté hinüber zu meiner Brust. Dabei zog er meinen String aus. „Christian!“ „Mhm?“ „Ich dachte wir wollten zum Strand!“ Er lachte leicht und zog mich dann zu sich, wo er mir den BH auszog. „Ich wollte dich nur ausziehen!“, zwinkerte er und küsste dann meine freie Brust. „Das merke ich!“ „Aber gegen eine Runde Sex hätte ich natürlich auch nichts einzuwenden!“ „Wir gehen jetzt zum Strand!“ „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“, hauchte er und drückte mir einen Kuss auf die Lippen, bevor er aufstand und sich ebenfalls auszog. Sein Penis stand dabei wie eine eins. „Da will ja jemand wirklich Sex!“ „Immer, Baby!“ Ich grinste leicht und stand dann auf. Bevor er weitergehen konnte, hielt ich ihn an seiner Hand fest, ging in die Hocke und saugte an seiner Eichel. „Gott, Mya!“, sagte er schockiert. „Mhm?“ Ich saugte fester und bewegte meinen Kopf auf und ab. „Was tust du da?“, fragte er und krallte seine Hände in meine Haare. „Ich gebe dir einen kleinen Vorgeschmack!“, sagte ich und bewegte meinen Kopf schneller. „Oh nein!“, sagte er. „Hör bloß nicht auf!“ „Und wenn doch?“ „Dazu wirst du nicht kommen, denn vorher habe ich meinen Schwanz in dir drin!“ „Achja?“ „Jetzt bring mich endlich zum Kommen, Mya!“, keuchte er genießerisch. Okay. Ich wollte nicht so sein, also glitt ich mit meiner Zunge über seine Eichel und saugte abermals an ihr. Dann legte ich meine Lippen komplett um seine Erregung und nahm sie mit einem Mal in meinem Mund auf. Ich rieb meine Lippen um seine Härte und wechselte immer das Tempo zwischen schneller und langsamer. Christian stöhnte immer wieder auf und die Lusttropfen nahmen in meinem Mund immer weiter zu. Seine Erregung zuckte dabei freudiger und wartete darauf einfach in meinen Mund zu spritzen. Ich wusste, Christian hielt sich zurück, damit er es noch länger genießen konnte. Doch ich wollte ihn um jeden Preis um den Verstand bringen. Also saugte ich wieder fester an seiner Eichel und nahm ihn noch tiefer als eben in den Mund. Immer wieder stieß ich seinen Penis gegen meinen Rachen und unterdrückte ein Würgen. Genau das gefiel ihm anscheinend, denn er stöhnte immer wieder fest auf und krallte sich immer mehr in meine Haare. Ich saugte fester und bewegte meinen Kopf, saugte dann noch fester und nahm seinen Penis ganz in meinem Mund auf. „Ahh!“, stöhnte Christian laut und zitterte an meinem Mund. Ich spürte die Feuchte mittlerweile zwischen meinen Beinen. Die ganze Szene machte mich tierisch an und ich genoss es ihn so zwischen meinen Lippen zu verwöhnen. Ich saugte immer wieder an seiner Eichel uns seinem Schaft und rammte ihn beinahe in meinen Nacken. Ich steigerte mein Tempo wieder und massierte ihn mit meiner Hand mit. Die Feuchte zwischen meinen Beinen nahm immer mehr zu. Und auch Christians Stöhne wurden immer lauter. Ich steigerte mein Tempo nochmals und nochmals und saugte mit aller Kraft die ich hatte, ehe ich dann das gesamte pulsieren seinerseits spürte. Und binnen weniger Stöhne und Sekunden, hatte er die heiße Flüssigkeit in meinen Mund gespritzt. Ich saugte die Flüssigkeit komplett auf und brachte ihm zum zusammen zucken. Es schmeckte immer noch gewöhnungsbedürftig. An diesem Geschmack würde ich mich wohl nie  gewöhnen. „Du bist so ein Luder!“, keuchte Christian und musterte mich von oben. Ich leckte seinen Penis sauber und musterte ihn dann. „Du weißt genau was du da tust und hast alles genau unter Kontrolle!“ „So wie du auch immer alles unter Kontrolle hast!“ Er atmete aus und zog mich dann zu sich. „Danke, Miss Lee für diesen wunderbaren Blowjob!“ ich lachte innerlich auf. „Gern geschehen, Mr. Grey!“ Er lachte leicht und zog mich dann zu sich. Sofort küsste er mich liebevoll und umarmte mich. „Vielleicht sollten wir jetzt wirklich zum Strand gehen!“, flüsterte er. „Das ist eine gute Idee!“, hauchte ich und küsste ihn wieder, bevor ich ins Ankleidezimmer ging und dort in einen weißen Brazilian von einer Italienischen Designermarke an mit Bandeau und zog darüber ein beigefarbenes lockeres Baumwollkleid welches über seitliche und vordere Schlitze geöffnet war und T-Shirt Arme besaß. Dazu zog ich noch passende Braune flache Schuhe von Hermès an. Im Bad machte ich meine Haare nochmal zu einem lockeren Dutt zusammen und zog von  meine runde Sonnenbrille auf. Ich schnappte mir noch eine meiner großen Taschen und lief dann in den Salon. „Ich bin fertig!“ Christian musterte mich vom Salon aus und hob seine Pilotenbrille hoch. „Schick, Baby!“ „Schick, Baby!“, grinste ich ihn an und ging auf ihn zu. „Hast du alles?“ Ich nickte nur. „Dann auf an den Strand!“ Christian nahm meine Hand und führte mich in den Eingangsbereich, wo bereits Sawyer und Taylor warteten. Die Beiden mal nicht im Anzug zu sehen war schon sehr ungewöhnlich. Aber wenigstens hatten sie noch andere Kleidung im Schrank außer Anzüge. Die Beiden fuhren uns beide an den Monte-Carlo Beach Club. Dort waren wir direkt an einer Bucht. Es war also kein richtiger Strand, sondern eher eine Sonnenanlage, bei der man auch ins Meer gehen konnte. Für mich war es gar nicht so schlecht. So hatte man wenigstens nicht den ganzen Sand an den Beinen und Füßen kleben. Christian sprach mit einem der Männer hier und nahm mich dann sofort an die Hand, als wir zu einem der Zelte, direkt an den Felsen des Wassers geführt wurden. Unter dem Zelt befanden sich zwei liegen und davor war ein Tisch, wo wir zu zweit ebenfalls Platz nehmen konnten. Mehrere Handtücher, Obst und bereits gekühlte Wasser in einem Eiswürfelkübel waren schon bereitgestellt. „Danke!“, bedankte sich Christian und nickte dem Mann zu. „Dann entspannen wir mal, mhm?“, grinste Christian und musterte mich. „Auf jeden Fall!“ „Ich komme gleich wieder, ja? Ich gehe kurz zu Taylor und Sawyer!“ „Wo sind die beiden?“ Er nickte nach hinten. Sie waren ein paar Reihen hinter uns und hatten uns genau im Blick. „Schlafen die beiden eigentlich im gleichen Bett?“ „Wie kommst du darauf?“ „Weil es nur ein Schlafzimmer gibt!“ „Tun sie!“ „Ernsthaft?“ „Taylor ist wie ein Vater für Sawyer. Die Beiden kennen sich schon ewig!“ Ich nickte nur. „Warum interessiert dich das?“ „Ich wusste nicht, dass die beiden sich nahe stehen!“ „Nun, dann weißt du es jetzt!“ Ich nickte nur. „Gehört das eigentlich zu deinem Kontaktebonus?“ Ich nickte auf das Wasser und das Obst, sowie Handtücher. „Jap!“, zwinkerte er nur und ging dann zu Taylor und Sawyer. Ich atmete aus und legte meine Handtasche neben der Liege ab. Ich entkleidete mich und holte dann das Sonnenöl aus der Tasche, womit ich mich sofort großzügig einölte. Anschließend zog ich die Liege aus dem Zelt, so dass sie komplett in der Sonne war. „Was ist das?“ Ich drehte mich zu Christian und
musterte ihn verwirrt. „Was genau?“ „Was du da an hast?“ Was ich an hatte? „Einen Bikini?“, fragte ich langgezogen. „Man sieht deinen Arsch!“ Deswegen machte er Theater? „Das ist ein Brazilian!“ „Und warum sind deine Brüste nur knapp bedeckt?“ Christian und ich waren gerade das erste Mal so in der Öffentlichkeit. Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass er so reagierte. „Es ist ein Bandeau, also ohne Träger und nur die Brüste sind bedeckt!“ Der Bikini war weiß. Er musterte mich komisch. „Du brauchst gar nicht so komisch zu gucken!“, sagte ich. „Wer hat dir sowas gekauft?“, fragte er, während ich mich auf den Rücken legte. „Mia!“ „Ich glaube ich muss ein paar Worte mit ihr wechseln!“ Ich verdrehte die Augen. „Hast du gerade die Augen verdreht?“ „Und willst du mich deshalb jetzt ficken?“ „Ich will dich den ganzen Tag schon ficken!“ „Dann musst du dich wohl gedulden!“, sagte ich und hob meine Sonnenbrille hoch um ihn zu mustern. Er hatte sein T-Shirt gerade ausgezogen und war nur in einer dunkelblauen Badehose mit beigefarbenen Schnüren zum Schließen. „Wer sagt, dass ich mich gedulden muss?“ „Wir sind hier an einem öffentlichen Ort!“ „Das ist mir egal!“ Ich lachte auf. Christian würde mich hier niemals anfassen, dass wusste ich. „Aber du hast Recht, ich bevorzuge dich lieber für mich alleine!“, sagte er und küsste mich kurz, bevor er die Liege zu meiner Seite rückte und sich ebenfalls drauf setzte. Ich ließ mich etwas weiter runter gleiten und machte die Sonnenbrille hoch, so dass ich komplett gesonnt werde. „Willst du was trinken?“ „Ja!“ „Und was?“ „Einen Cocktail?“ „Alkohol?“ „Einen alkoholfreien Sex on the Beach!“, grinste ich und blickte ihn dann an. Sein Gesicht verzog sich zu einem Schmunzeln.  „Wenn du Sex on the Beach willst, dann sollst du das natürlich bekommen!“, raunte er mir zu und ging zu einen der Männer. Ich wechselte inzwischen die Position und legte mich auf den Bauch. Ich nahm meine Arme nach hinten, öffnete das Bandeau hinten, damit keine Streifen entstanden und legte mich dann gemütlich auf den Bauch. Ich schloss meine Augen und genoss das Brennen der Sonne auf meinen Körper. Eine leichte Brise vom Wind, machte die hohen Temperaturen erträglich. Es war echt wunderschön hier. Es war einfach immer noch unreal. Wenn ich überlegte, dass wir Ende der Woche in Dubai am Strand lagen, kam es mir noch unrealer vor. Vor allem was wir noch für Orte vor uns hatten. St.Lucia, Bahamas und dann wollen wir auch nochmal nach Miami rüber schiffen. Und das alles in diesen 3 Wochen. Gut, hier in Monaco und in Dubai war es vielmehr, weil Christian arbeitete, aber trotzdem war es Urlaub. „Das glaube ich nicht, oder?“ Ich atmete aus. „Was ist jetzt schon wieder?“ „Wieso liegst du halbnackt hier?“ „Ich liege nicht halbnackt hier!“ „Und warum ist dein Oberteil auf und in die Seiten gesteckt?“ „Damit keine Streifen entstehen?“ „Warum seid ihr Frauen immer so?“ „Warum seid ihr Männer immer so?“ „Zieh dich wieder an!“ „Nein, Christian. Stell dich nicht so ein, das macht jeder so!“ „Du bist aber nicht jeder!“ Ich verdrehte erneut die Augen. „Baby!“ „Christian entspann dich doch bitte einfach mal!“ „Wie soll ich mich entspannen, wenn meine Frau neben mir halbnackt liegt und jeder sie anstarrt?“ „Mich starrt niemand an!“ „Doch schon als wir hier reingekommen sind!“ „Da haben sie dich angestarrt, weil du der gutaussehende Multimilliardär bist!“ „Sie haben dich angestarrt!“ „Dann lag es vermutlich an meiner Prada-Strandtasche, denn niemand gewöhnliche kauft so eine Strandtasche!“ „Wir sind auch nicht gewöhnlich!“ „Du meinst du bist nicht gewöhnlich!“ Jetzt seufzte er. Ich wusste er wollte darüber nicht diskutieren, weil er eine andere Meinung darüber hatte, aber ich sagte nur die Wahrheit. Im Gegenzug wollte ich nicht darüber diskutieren. Jeder öffnete beim Sonnen sein Bikini. „Kannst du dich bitte wieder anziehen?“ „Ich werde mich nicht anziehen!“ „Die Zeitungen und Magazine freuen sich sicher schon auf diese Schlagzeile!“ „Das ist ein Privatstrand. Hier kommt keine Presse hin!“ „Wenn du das sagst!“ „Christian, entspann dich jetzt bitte einfach!“ „Ich soll mich entspannen!“, murmelte er nur und setzte sich dann aber widerwillig neben mich. Wenn man ihn so anschaut, dann würde man gar nicht glauben, was hinter dieser Person steckt. Nicht nur in Richtung seines Vermögens, sondern auch hinter seinem Wesen. Er holte ein Buch heraus und setzte sich dann wirklich richtig auf die Liege. „Soll ich dich eincremen?“, fragte ich versöhnlich. „Beweg dich bloß keinen Zentimeter!“ Ich schmunzelte. „Willst du mich eincremen?“ Ich schaute ihn von der Seite ein. Meinen Rücken hatte ich noch nicht eingeölt. Christian seufzte wieder und stand dann auf. Er nahm das Öl in die Hand und massierte es dann auf meinem Rücken ein. „Danke, Schatz!“, sagte ich leise. Er küsste meine Schulter und legte sich dann wieder auf die Liege neben mir. Und jetzt versuchte ich mich zu entspannen und einfach die Seele baumeln zu lassen. Ich konnte ihn verstehen, aber ich würde mich niemals so präsentieren, dass es sich für ihn negativ auswirken könnte. Ich lag eine ganze Zeit so und döste vor mich her. Ich lauschte einfach der Meer Natur und der einzeln redenden Personen. Irgendwann zog ich mich wieder hinten an und wechselte die Position. Ich schlürfte ab und zu von meinem Sex on the Beach und genoss es auch, dass sich Christian jetzt anscheinend entspannte. Er sollte es auch einfach mal genießen und die Seele baumeln lassen. Ich wusste es fiel ihm schwer einfach nichts zu tun, aber es war ein Urlaub und er konnte auch mal den Kopf von der Arbeit ausschalten. Wenn man ihn so sah, dann vergaß man auch einen kleinen Moment, wie mächtig er war. Er wirkte wie ein normaler Mann, der einfach ein Buch laß. Die Ruhe wurde durch Christians Telefon gestört. Er legte das Buch an die Seite und musterte sein IPhone. „Taylor?“ Ich atmete erleichtert aus. Kurzzeitig dachte ich, es wäre wieder die Arbeit, aber es war nur Taylor. Christian richtete sich leicht auf und blickte sich um. „Wo?“, fragte er. Er atmete aus. „Haben Sie ihn gefragt?“ Christian schüttelte nur den Kopf. „Lassen Sie ihn!“, murmelte er. „Er wird schon nichts anstellen!“ Damit legte er auf. „Was ist los?“, fragte ich sofort. „Wir werden beobachtet!“ Was? „Wie werden beobachtet?“ „Ja!“ „Von wem?“ „Der Presse, von wem sonst?“ Die Presse? Das hier war ein privater Abschnitt, wie kann hier die Presse hinkommen? „Die Folgen dir hier her?“ „Sie folgen mir überallhin. Aber zu spät. Sie werden deinen halbnackten Körper schon fotografiert haben und es landet auf dem Cover von irgendeinem Magazin!“ Jetzt hatte er auch noch Recht gehabt eben. „Ich wusste nicht, dass sie hier her kommen!“ „Paparazzi kommen überall hin, Samya! Das solltest du dir für die Zukunft merken und vielleicht auch einfach mal auf mich hören!“ „Die Stars liegen auch immer so am Strand, also!“ Er atmete aus. „Außerdem ist es ein normaler Bikini!“ „Ist es nicht!“, beharrte er. Ich stand auf. Ich brauchte eine Abkühlung. Die Diskussion und die Sonne stiegen mir zu Kopf. „Was tust du?“ „Ich gehe mich abkühlen! Würde dir auch mal gut tun!“, sagte ich ernst und lief dann den Steinweg entlang zu der Treppe die ins Wasser führte. Sollte er eben alleine fotografiert werden. Ich ging langsam über die Treppe ins Wasser über und zuckte zurück, als ich die kalte aber angenehme Feuchte berührte. Ich liebte Wasser, hatte aber immer Angst, dass sich Tiere dort drin befanden. Doch es waren so viele Leute im Wasser, also sollte es ja auch sicher sein. Langsam stieg ich dann also ins kalte Wasser und schwamm sofort ausatmend durch. Es war total angenehm. Ich fing an zu grinsen und tauchte dann einmal unter Wasser. Wasser war schon etwas Schönes. Vor allem die Stille Unterwasser. Ich schwamm ein paar Mal hin und her und ließ mich dann auf dem Rücken durch das Wasser gleiten. Ich genoss so die Ruhe einfach um mich herum und sonnte mich so ein wenig. Irgendwann berührte mich aber unter Wasser etwas und ich schrie erschrocken auf. Sofort schwamm ich weg und schaute in Christians lachendes Gesicht. „Hey Baby!“, grinste er. „Was tust du?“, fragte ich ausatmend. „Jemand hat mir gesagt eine Abkühlung würde mir gut tun!“ „Das hat jemand gefragt?“ „Ja!“ „Kennt man die Person?“ „Ich denke nicht!“, sagte er und schwamm langsam auf mich zu. „Wie sieht sie denn aus?“ „Wunderschön!“, sagte er. „Und wie ist sie so?“ „Perfekt!“, hauchte er und zog mich zu sich. Ich lachte einfach nur. Er war ein Spinner. Er küsste mich sanft und strich dann über meine Wange. „Ist alles gut zwischen uns?“ „Warum nicht?“, fragte ich verwirrt. „Weil wir gestern diskutiert haben und eben auch!“ „Christian mach dir doch nicht immer so viele Gedanken deswegen. Das ist ganz normal!“ „Ich habe Angst!“, gestand er mir leise. Oh Christian. Nach solchen Situationen war er einfach wieder der kleine Junge. „Christian!“, hauchte ich nur und küsste ihn sanft. „Ich habe Angst, dass wir uns entfernen oder uns trennen!“ „Christian wir werden uns weder entfernen voneinander, noch uns trennen! Es ist völlig normal, dass man darüber streitet, wenn man sich liebt!“ „Und ich liebe dich, Mya!“ Ich lächelte. „Genauso, wie ich dich liebe!“ Wieder küsste er mich. „Ich freue mich dich einfach nur um mich zu haben und alles zu machen was wir wollen!“ „Und ich erst!“ Christian zog mich näher zu sich und
bewegte seine Hand in Richtung meiner Mitte. „Was hast du vor?“ „Dich Ficken!“, sagte er und drang mit einem Finger in mich ein. Ich keuchte auf. War er wahnsinnig? Wir konnten hier weder stehen noch sonst etwas. „Christian!“ Er bewegte seinen Finger und musterte mich dabei. Dann nahm er einen zweiten dazu. „Oh Gott!“, sagte ich laut. „Wehe du machst einen Mucks!“, sagte er drohend. „Was dann?“ „Das wirst du dann sehen!“ „Du willst mich hier doch nicht ficken?“ „Ich glaube nicht das ich scharf auf Sexbilder in der Zeitung bin. Es ist eine Kostprobe, die dich nachher erwarten wird!“, sagte er leise und bewegte seine Finger schneller.

_______________________________________________________
https://rna-ff.tumblr.com/
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast