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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
03.09.2020 8.414
 
Ich war fast traurig, als ich Seattle unter mir sah. Die letzten Tage waren einfach unglaublich schön gewesen. Es hatte sich wahrlich gelohnt diesen Trip zu machen und ich war Christian unheimlich dankbar dafür. Er erfüllte mir wirklich jeden Traum. Wenn ich daran dachte, dass wir morgen bereits wieder unterwegs sein würden, kam es mir einfach nur unreal vor. Das ganze Leben momentan kam mir unreal vor. Es war auch immer noch unreal, dass ich die Facharztprüfung bestanden hatte. „Alles gut?“ Christian blickte mich fragend an, während wir sanft landeten. Ich nickte nur lächelnd und drückte seine Hand, die meine ergriffen hatte. Heute würde sein Tag werden. Ich freute mich auf heute Abend und ich freute mich auf seine Reaktion von seinem wirklichen Geschenk. Nachdem Stephan das Flugzeug eingeparkt hatte, stiegen wir  gemeinsam aus. Hier in Seattle war es definitiv kälter, als in Kalifornien. Aber trotzdem schien auch hier prall die Sonne. „Christian!“, sagte Nick und musterte ihn. „Vielen Dank für alles!“ Das klang nach Abschied. „Ihr geht schon?“, fragte ich verwirrt. „Wir wollen noch packen und ein bisschen aufräumen, bevor wir morgen früh fliegen!“, erklärte Emily. Sie würde wieder nach Calgary zu Nick und ihrer Familie fliegen. „Und wir sehen uns ja heute Abend wieder!“ Ich nickte lächelnd. Wir mussten schließlich auch noch packen. „Sollen wir euch nach Hause fahren?“ „Mein Wagen steht noch hier!“ Christian nickte. „Danke für alles!“, sagte Emily und umarmte ihn dann. „Natürlich!“ Ich beobachtete lächelnd das Geschehen und war entzückt darüber, dass er so etwas zuließ. „Christian!“, sagte Nick dann wieder, als Emily sich gelöst hatte. „Danke für alles wirklich!“ „Ich habe nicht viel getan!“, sagte er und umarmte ihn dann auch. „Beim nächsten Mal bin ich dran!“ „Ich erinnere dich dran!“, lachte Christian und musterte ihn. Emily grinste und umarmte auch mich jetzt. „Es war unheimlich schön, danke!“ „Ich habe nun gar nichts getan!“ „Doch!“, grinste sie. „Das müssen wir unbedingt wiederholen!“ „Auf jeden Fall!“, sagte ich glücklich und drückte sie nochmal an mich. „Sie werden gute Freunde oder?“ Ich lachte leicht auf. Sie meinte Nick und Christian. Meiner Meinung nach waren sie es schon. „Ich hoffe doch!“, zwinkerte ich und musterte Christian, der auf mich zukam mit Nick. „Sam!“, sagte Nick und verabschiedete sich auch von mir. „Wir sehen uns heute Abend!“, sagte ich. „Kommt gut nach Hause!“ „Ihr auch!“, sagte Emily und winkte uns zu. Christian legte einen Arm um mich und zog mich zu sich. „Jetzt habe ich meine Frau für ein paar Stunden alleine!“ „Deine Frau?“ „Meine Frau!“, hauchte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Na komm, fahren wir!“, sagte er und führte mich dann zu einen der schwarzen SUVs. „Danke Taylor!“, sagte ich, als er mir wieder die Tür aufhielt. „Immer, Miss Lee!“  Ich stieg in den schwarzen Q7 und schnallte mich an. „Hast du Hunger?“ Ich musterte Christian. „Ein wenig!“ Es war mittlerweile 14 Uhr. Wir hatten heute Morgen noch gut gefrühstückt. „Wollen wir etwas essen gehen?“ „Wie du magst. Wir können aber auch etwas kochen!“ Er schüttelte sofort den Kopf. „Ich lade meine Frau zum Essen ein!“ „Sehr großzügig!“, sagte ich grinsend. „So bin ich, Miss Lee!“ Er nahm meine Hand und küsste meinen Handrücken. „Taylor, zum Space Needle bitte!“ Space Needle? War das sein ernst? „Zum Space Needle?“ „Ich dachte du würdest gerne ein Mittagessen mit Aussicht genießen über den Puget Sound!“ Er war einfach unverbesserlich. „Sehr interessante Gedanken, Mr. Grey!“ „Bei Ihnen immer!“ Ich schmunzelte nur und schaute dann aus dem Fenster. Ich war dort nur einmal essen. Das ist aber bereits mehrere Jahre her. Der Ausblick war wirklich unverbesserlich. Umso besser passte es zum Tag. Anscheinend mochte der ebenfalls den Ausblick. Von seinem Haus hatte man jeden Tag diese unglaubliche Aussicht. Taylor fuhr uns in Richtung Space Needle, wo er uns raus ließ. Christian erfasste sofort meine Hand und brachte mich dann nach oben in das Restaurant. „Mr. Grey!“, nickte der Kellner uns zu. „Guten Tag!“ „Ein Platz für Sie und Ihre Begleitung?“ „Ja!“, sagte er und nickte. „Wenn Sie mir bitte folgen!“ Christian nahm meine Hand und zog mich dann hinter dem Kellner her, der uns direkt ein Platz für zwei an der unglaublichen Fensterfront verschaffte. „Kennst du ihn?“ „Das Restaurant gehört einem guten Geschäftspartner!“ „Natürlich!“, grinste ich und setzte mich hin. „Du darfst dir wünschen was du magst!“ Er hatte einfach wirklich überall seine Kontakte. Es war einfach unglaublich. Mit ihm konnte man nur sicher durch die Welt reisen, weil er überall seine Kontakte hatte. „Danke!“ „Auf was hast du Lust?“ Ich atmete aus. Schwere Frage. „Darf ich dir eine Empfehlung geben?“ „Dann bin ich mal gespannt!“ „Wir essen vorweg einen leckeren Salat, zur Hauptspeise Gegrillten Lachs mit Champignon Risotto und zum Nachtisch eine kleine Überraschung!“ Er wollte so viel essen? „Hast du so viel Hunger?“ „Die Portionen sind so gemacht, dass du genau satt wirst!“ „Na gut, dann vertraue ich mal Ihren Geschmackskünsten, Mr. Grey!“ „Das können Sie!“ „Dazu dann einen Capitello pinot Noir?“ „Wein am Nachmittag?“ „Wein geht immer Baby!“ „Weil heute dein Geburtstag ist!“ „Mein Geburtstag war schon!“ „Für mich ist er trotzdem heute. Heute gibt es ein Geschenk und deine Feier!“ Er atmete aus. „Du freust dich wohl darauf?“ „Du nicht?“ „Doch, weil du dabei bist!“ Es erinnerte mich an seine Worte von Donnerstag. „Und ich freue mich, weil du dabei bist!“ Er nahm meine Hände in seine. „Freust du dich auf dein Abschlussgeschenk?“ „Freust du dich auf dein Geburtstagsgeschenk?“ „Ich mag keine Geschenke!“ „Ich auch nicht!“, bestätigte ich seine Aussage. „Ich liebe aber verschenken!“ „Ich auch!“ „Dann haben wir ja wohl etwas gemeinsam, mhm?“ „Das haben wir dann wohl!“, grinste ich und fuhr mit meinen Fuß sein Bein entlang. „Was stell ich bloß mit Ihnen an, Miss Lee?“ „Das weiß ich nicht, Mr. Grey!“ „Benimm dich!“, grinste er. „Ich benehme mich immer!“, zwinkerte ich und lehnte mich zurück, als der Kellner kam. Christian und ich aßen gemütlich zu Mittag und unterhielten uns ausgelassen über die letzten Tage. Nachdem Christian für uns bezahlt hatte, führte er mich wieder zum Auto, wo wir auf den direkten wegen ins Escala fuhren. In Christians Wohnung atmete ich erstmal tief ein und aus. Ich hatte die Wohnung auf jeden Fall vermisst. Ich hatte mich hier dran gewöhnt. „Alles gut?“ „Ich atmete nur den Geruch deiner Wohnung ein!“ Er schaute mich schief an. „Unsere Wohnung!“, hauchte er und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. „Mr.Grey , Miss Lee!“, begrüßte uns Mrs. Jones freudig. „Hallo Mrs. Jones!“, sagte ich lächelnd. „Wie war Ihre Reise?“ „Sehr gut, vielen Dank!“ Sie nickte. „Kann ich etwas für Sie tun?“ „Momentan nicht, aber danke Gail!“ „Natürlich Mr. Grey!“, nickte sie und verschwand dann wieder. „Ich gehe kurz ins Büro mit Ros telefonieren, ja?“ Ich nickte. Er hatte die letzten Tage wirklich wenig telefoniert. Ich wollte ihn nicht von seiner Arbeit abhalten. „Ich denke ich packe mal unsere Koffer aus!“ „Das kann Mrs. Jones machen!“ „Wir müssen sie doch sowieso gleich wieder packen!“ „Das kann auch Mrs. Jones machen!“ „Christian ich mache das!“ Mrs. Jones hatte sicherlich genug zu tun. So könnte ich die Koffer schnell auspacken und dann wieder neu packen. „Ich helfe dir gleich, okay?“ „Alles gut, ich mache das schon!“ Er könnte sich ruhig Zeit nehmen. „Bis gleich!“, sagte Christian und küsste meine Schläfe. Kurz nachdem Christian ins Büro marschierte, kam Taylor mit den Koffern nach oben. „Sie können die einfach ins Schlafzimmer stellen, Taylor!“ Taylor nickte. „Ich packe Ihre Koffer aus, Miss Lee!“ „Das müssen Sie nicht, Mrs. Jones. Ich kann die Koffer auspacken und gleich wieder neu einpacken!“ „Dann wasche ich Ihre Klamotten!“ Ich wollte nicht unhöflich wirken, aber ich wollte ihr auch nicht die ganze Arbeit aufdrücken. „Ich mache das gerne, Miss Lee!“ „Danke, Mrs. Jones!“ „Ich hole den Korb und nehme die Klamotten dann mit!“ Ich nickte und folgte dann Taylor ins Schlafzimmer. „Ihre Koffer stehen im Ankleidezimmer!“ „Danke Taylor!“ „Gerne Miss Lee!“ Ich nickte ihm zu. „Kann ich sonst noch was für Sie tun?“ „Momentan nicht!“ „Wenn doch, lassen Sie es mich wissen!“ „Mach ich!“ Taylor verabschiedete sich und verschwand dann aus dem Schlafzimmer. Ich zog meine Sandaletten aus und legte meine Handtasche zur Seite und tapste dann in Richtung Ankleidezimmer. Ich öffnete dort erstmal die Koffer und holte all unsere Sachen raus, damit sie gewaschen werden konnten. Mrs. Jones kam auch im genau richtigen Moment und nahm alle Klamotten mir in den Hauswirtschaftsraum. Ich sortierte unterdessen die anderen Sachen wieder rein und suchte die anderen Koffer zusammen. Wir würden bis zum 12. Juli wegbleiben. Also brauchten wir definitiv all unsere Koffer. Nur die Frage war was packte ich ein? Christian hatte zwar Orte genannt aber wann und wie lange wir dort sein werden hatte er nicht verraten. Aber ich glaube es würde überall heiß sein. Ich durchstöberte unseren Schrank und packte dann nach und nach unsere Koffer mit unserer Sommerkleidung.  „Du bist schon fast fertig?“ Christian stand wie immer Türrahmen. „Ja!“ „Hast du die Sommerkleidung gefunden?“ „Ja!“, schmunzelte ich und musterte ihn. „Wer auch immer den Schrank  gefüllt hat, war sehr großzügig!“ „Wer das wohl war?“ Er kam auf mich
zu
und küsste mich. „Hast du für uns beide gepackt?“, fragte er erstaunt, als er auch seine Kleidung entdeckte. Natürlich würde ich für ihn mitpacken. „Ja!“ Er lächelte mich an und strich über meine Wange. „Entspann dich etwas, Baby!“ „Es ist alles gut!“ „Heute Abend wird auch viel und morgen früh dann unser langer Flug nach Monaco auch!“ „Ich gehe mich jetzt in der Badewanne entspannen!“ Es kam mir spontan in den Sinn. Ich war sowieso gleich mit packen fertig, also entspannte ich einfach etwas in der Badewanne. „Ich hoffe, ich vergesse nichts!“ „Selbst wenn, dann kaufen wir es einfach!“ Das hatte ich glatt vergessen, dass wir es einfach kaufen konnten. „Wir werden sowieso bestimmt genügend einkaufen!“ „Für dich!“ „Und für dich!“, zwinkerte er und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich lass dir ein Bad ein, ja? Ich komme gleich dazu!“ „Was ist denn los?“ Musste er wieder was erledigen? „Ich muss nochmal mit Barney telefonieren!“ Barney war sein Chef von der IT. „Gibt es Probleme?“ „Nein, aber die neuen Verhandlungen mit den Taiwanern neigt sich dem Ende zu!“ „Okay!“ Davon verstand ich leider nichts. „Ich beeile mich!“  Ich nickte nur, als er dann wieder verschwand. Das wäre meine Chance. Dann konnte ich das Geschenk noch schnell von oben holen. Mrs. Jones hatte mir versprochen es einzupacken. Einige Dinge wollte ich eigentlich noch einfügen, aber die konnte man ja nachträglich noch hineinfügen. Ich packte die restlichen Klamotten noch in die Koffer, stellte dann das Wasser in der Badewanne ab und holte schnell oben das Geschenk, welches ich aufs Bett legte. Dann entledigte ich mich meiner Kleidung und ging ins Bad. Wenn wir morgen nach Monaco flogen, musste ich mich wieder zurecht machen. Ich musste mich wieder einmal komplett rasieren. Ich holte meinen Rasierer und meinen Rasierschaum hervor und schmierte meine Beine damit ein, die ich als erste rasierte. Ich stellte mein Bein auf die Ablage der Badewanne und rasierte jedes einzelne Bein. Nachdem meine Beine glatt rasiert waren, schmierte ich meine Achseln mit dem Rasierschaum ein und rasierte erst die linke und danach die rechte Seite. Zum Schluss blieb noch mein Intimbereich übrig. Ich schmierte ihn ebenfalls ein und rasierte dann meinen oberen Schambereich entgegen meinen Haarwurzeln. „Interessant!“, hörte ich auf einmal Christians Stimme und erschrak. Dabei fiel der Rasierer auf den Boden. Christian musterte mich belustigend. „Du hast mich erschreckt!“ „Was dachtest du denn wer kommt?“ „Was weiß ich!“, lachte ich und hob den Rasierer wieder auf. Ich nahm ein Kosmetiktuch und wischte den Boden sauber. „Du rasierst dich?“ „War mal wieder nötig!“, sagte ich ehrlich. „Total!“, murmelte er. Ich zog eine Augenbraue hoch. „Soll ich dir behilflich sein?“ Er wollte mir helfen? Okay das ging zu weit. „Auf gar keinen Fall! Ich mache später weiter!“ „Lass dich von mir nicht stören!“, sagte er und zog sich seine Klamotten aus. „Christian!“ „Darf ich dir helfen?“ „Auf keinen Fall!“ Er würde mir doch nicht dabei helfen. Wie peinlich war das denn? „Schämst du dich?“ „Ja!“ „Dann gucke ich dir zu!“, sagte er grinsend und setzte sich neben die Badewanne auf den Hocker. Er wollte mir doch nicht wirklich zugucken? „Christian!“ Das war mir wirklich unangenehm. Ich meine das war doch ein wenig Intim. „Ich bin auch ganz still!“ „Du bist wirklich unglaublich!“ Ihn störte das anscheinend gar nicht. Er hatte daran anscheinend gefallen. „Ich weiß!“ „Und ein Schwein!“ „Bei dir immer!“ Ich musterte ihn, während er mich musterte. Er schaute mich fast auffordernd an. Ich sollte mich doch jetzt nicht wirklich weiter rasieren? Aber anscheinend war es so. Sollte ich wirklich weitermachen? Auf der anderen Seite musste ich mich dann wieder neu einschmieren und neu anfangen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und setzte dann wieder den Rasierer an, während Christian neben mir saß und mich beobachtete. Ich stellte mein Bein wieder  auf die Badewanne ab und machte mich an die Schamlippen heran. Binnen kurzer Sekunden spürte ich Christians Hand an meiner, wie er mir den Rasierer aus der Hand nahm und an meiner Schamlippe zog. „Christian!“, sagte ich und zog mein Bein leicht weg, welches er festhielt. Das war doch nicht sein ernst? Hatte er keinerlei Schamgefühle? „Als Gegenzug darfst du mir auch helfen!“ Ich versuchte wieder mein Bein wegzuziehen. „Halt still!“, sagte er und setzte den Rasierer an. Meine Wangen glühten. Ich starrte an die Decke. Es war extrem unangenehm. Es war ein komisches Gefühl. Noch nie hatte das ein Mann getan. „Kannst du nicht stillhalten?“ „Es ist unangenehm!“ „Ich kenne diese Stelle bereits sehr gut!“ „Trotzdem!“, sagte ich und atmete aus. Christian wirkte total entspannt. Freudig rasierte er meinen gesamten Schambereich und spielte immer wieder an meiner Schamlippe. Als er fertig war, grinste er mich an. „Fertig!“ „Mhm!“, brummte ich. „Jetzt darfst du mir helfen!“ „Beim Rasieren?“ „Ich muss auch rasiert werden!“ Ich sollte ihn jetzt rasieren? Es wurde immer besser. Christian stellte sich hin und musterte mich. Anscheinend störte es ihn überhaupt nicht. „Mir macht das nichts aus. Du kennst diese Stelle ebenfalls gut genug!“ „Trotzdem!“ „Los, Baby!“ Ich atmete aus. „Jeder braucht ein wenig Intimität!“ „Wir kennen uns auswendig, Baby!“ Es blieb mir nichts anderes übrig. Er blickte mich so auffordernd an. Ich schmierte also seinen Intimbereich mit Rasierschaum ein und setzte dann bei ihm den Rasierer an. Beinahe hatte ich Angst ihn zu schneiden, aber tatsächlich blieb seine Haut heile. Nachdem ich dann ebenfalls fertig war, setzten wir uns dann in die Badewanne und versuchten zu entspannen. Ich versuchte noch immer das von eben zu verarbeiten. Ich war einfach immer noch perplex, dass er mich rasiert hatte und ich ihn ebenfalls. Das wäre mir nie in den Sinn gekommen. „Das könnten wir öfter machen!“ Öfter machen? „Genau!“, murmelte ich ironisch. „Was? So schlimm war es nicht!“ „Aber gewöhnungsbedürftig!“ „Daran wirst du dich gewöhnen!“ „Hast du keinerlei Schamgefühl?“ „Bei dir nicht, nein! Ich vertraue dir alles an!“ Das waren große Worte. Es schmeichelte mich auch, aber trotzdem war das meine eigene Intimität. Ich wollte wenigstens die für mich wahren, auch wenn ich es vielleicht nicht schlimm fand, wenn es ab und zu mal so ablaufen würde. „Es ist übrigens schön mit anzusehen, wenn du dich schämst!“, lachte er leise und küsste meinen Nacken. „Du bist manchmal wirklich ein Arsch!“ „Bei dir immer!“, lachte er wieder und streichelte dann über meine Arme. Eine ganze Zeit verblieben wir kuschelnd in der Badewanne und genossen wir die restlichen Tage auch, ausgelassen unsere Zweisamkeit. Als das Wasser langsam kälter wurde, stiegen wir dann aus der Badewanne und huschten dann in unsere Bademäntel. Jetzt wurde ich leicht nervös. Jetzt war der perfekte Moment gekommen um ihn das Geschenk zu übergeben. „Darf ich dir jetzt dein Geschenk übergeben?“ „Mya, du hast mir doch schon was geschenkt!“ „Bitte!“, sagte ich und lief ins Schlafzimmer. Christian folgte mir und schaute mich schief an, als ich das länglich Runde Geschenk in der Hand hatte. Die Pläne waren in einer Rolle versteckt. „Mya!“ „Pack es doch erstmal aus!“ Er seufzte. Ich hielt ihm das Geschenk entgegen und musterte ihn abwartend. Er nahm es mir aus der Hand und setzte sich dann aufs Bett. Ich tat es ihm gleich und beobachtete jeden einzelnen Schritt von ihm. Die Übelkeit stieg in mir auf. Ich war so gespannt auf seine Reaktion. „Was ist das?“, fragte er, als er die geschlossene Rolle sah. Ich zuckte nur mit den Schultern. Er sollte es selber sehen. Christian öffnete die Rolle und holte aus dem inneren die ebenfalls eingerollten Pläne heraus. Jetzt war es soweit. Er würde die neuen Pläne des Hauses sehen. Er rollte die Papiere auf dem Bett aus und musterte sie. Eine kurze Zeit, bis er mich wieder anschaute. „Was ist das?“, fragte er wieder. Kam er wirklich nicht darauf? Konnte er es nicht erkennen? „Das ist dein Haus!“, sagte ich vorsichtig. „Ich dachte mir ich helfe dir und verbessere die Pläne nochmal ein wenig. Du meintest ja, du konntest dich noch nicht darum kümmern. Ich weiß nicht ob es dir gefällt, aber ich habe einfach drauf losgezeichnet!“ Ohne das ich oder auch er weiter was sagen konnte, legte er fest seine Lippen auf meine. Ich war erstaunt. Mit der Reaktion hätte ich auch nicht gerechnet. Ich erwiderte den Kuss sofort. Als er sich löste musterte er mich. „Gefällt es dir?“ „Gefallen?“ Er lachte auf. „Es ist perfekt!“, hauchte er. „Aber du hast sie dir doch nicht mal richtig angeschaut!“ „Schon allein das du daran denkst, macht es perfekt!“ Mein Herz klopfte schneller. Ich freute mich über seine Reaktion. „Ich dachte ich würde dir so vielleicht ein wenig weiterhelfen. Es ist schade, wenn es so leer steht oder du es gar verkaufst. Ich meine es ist deine Sache und ich wollte mich auch gar nicht wirklich einmischen, aber irgendwie kam mir das in den Sinn!“ „Mya!“ Er nahm meine Hände. „Es ist perfekt!“ „Ja?“ Ich brauchte nochmal die Bestätigung. „Mehr wie das!“, sagte er. Ich zog die Pläne näher zu mir. „Ich habe sie ein wenig sehr umgewandelt. Ich dachte ich halte mich an deine Wunschvorstellung von damals. Nur das müsste man nicht komplett abreißen. Ich bin komplett von dem Alt-Traditionellen Stil abgewichen und dachte etwas Moderndes würde besser passen. Ich habe hier das Hauptwohnhaus. Es besteht aus zwei Etagen mit einem Keller. Vom Keller aus kommt man auch zu der Art Tiefgarage für die Autos. Im Erdgeschoss dann der Eingangsbereich, die große offene Küche mit dem großen offenen
Wohnzimmer und Esszimmer, einem Büro, einem kleinen Bad und einer riesen Terrasse. Nach oben führt dann eine große Treppe, wo oben dann 3 weitere normale Zimmer sind, einem Bad und das Schlafzimmer. Das Schlafzimmer wäre so verbaut mit einem großen Schlafzimmer, einem gleichgroßen eigenen Ankleidezimmer, einem großen eigenen Bad und jeweils einen Balkon im Schlafzimmer und im Bad. Die anderen Zimmer habe ich so eingezeichnet, dass diese auch jeweils einen separaten Raum für eine mögliche Ankleide hätten!“ Ich wanderte mit meinen Finger zu den separaten Fluren. Hier gehen einmal nach rechts und nach links jeweils weitere Flure vom Eingangsbereich ab. Diese sind mit Türen verschlossen und haben theoretisch auch eine eigene Art Haustür. Ich dachte es wäre ganz schön einen Gästeflügel und einen Personalflügel zu erstellen. Der Personalflügel verfügt über einen Wohnraum, Essraum und einer offenen Küche, sowie fünf weitere integrierte Räume, die man individuell gestalten könnte. Der Gästeflügel ist ähnlich aufgebaut, nur das er keine Küche hat. Lediglich einen großen Wohnraum und mehrere Zimmer!“ Ich wanderte zu dem Keller. „Hier wäre dann die Waschküche, eine Vorratskammer, ein integriertes Schwimmbad, eine Saune, ein Weinkeller, ein Vermögenskeller und ein Fitnessbereich!“ Ich hatte extra an einen modernen Weinkeller und an einen Sicherheitsraum für Christians Vermögen gedacht. „Der Sicherheitsraum wäre natürlich versteckt und mehrfach gesichert!“, sagte ich dazu und überlegte ob ich noch etwas vergessen hatte. „Natürlich der riesen Garten und die Terrasse mit einem Pool!“ Das wäre es grob gewesen. Im Detail müsste man das natürlich nochmal planen. „Ziehst du mit mir ein?“ „Was?“, fragte ich  verwirrt. „Ob du mit mir in das Haus ziehst?“ Ich hatte ihm gerade die Pläne erklärt und er fragte, ob ich mit ihm in das Haus ziehe? Meinte er das ernst? Ich war völlig sprachlos gerade. „Es wird natürlich nicht dieses Jahr fertig, schließlich klingen die Pläne nach ganz schön viel Arbeit. Aber wenn es Elliot weiter aus plant, dann nächstes Jahr. Also ziehst du mit mir ein?“ „Christian, ich weiß gar nicht was ich sagen soll!“ „Das du mit mir dort einziehst!“ „Aber bis dahin vergeht so viel Zeit!“ „Und das wird sich nicht ändern bis dahin. Außerdem musst du es doch mit ausplanen und die Inneneinrichtung bestimmen!“ Er wollte, dass ich es bestimmte? „Christian es ist dein Haus!“ „Und ich möchte, dass du mit mir dort einziehst!“ Er machte anscheinend keine Scherze. Er wollte, dass ich mit ihm in das Haus ziehe. Das war unglaublich. Aber ich kannte die Antwort, wenn ich auf mein Herz hören würde. „Ja!“, sagte ich deshalb. Mein Herz sagte ja. Und meinen Kopf musste ich ausschalten. Dieses Jahr war mein 30. Geburtstag. Ich musste also langsam an die Zukunft denken, denn meine Zeit raste ebenfalls. Und wenn nicht jetzt wann dann? Christian war mein Traummann, auch wenn wir noch nicht lange zusammen waren. Es passte einfach zwischen uns. „Ja?“ „Ja, ich ziehe mit dir dort ein!“ Sofort zog er mich zu sich und küsste mich fest. „Das ist das Beste Geschenk, was ich je bekommen habe! Wie kommst du auf so eine Idee?“ „Was soll man einen Mann sonst schenken, der schon alles hat?“ Er küsste mich wieder. „Du bist unglaublich!“, hauchte er. „Ich würde es am liebsten sofort mit dir fertig planen!“ „Das können wir doch!“ „Ich werde gleich Elliot Bescheid geben heute Abend und ihm die Pläne per Kopie mitgeben!“ Er wollte also wirklich Köpfe mit Nägeln machen. „Meinst du nicht du überforderst sie damit?“ „Nein!“, grinste er. „Wir müssen damit beginnen, damit es nächstes Jahr um diese Zeit fertig wird!“ „Ich hoffe sie denken nichts Falsches!“ „Du wohnst bereits bei mir Baby. Sie werden sich genauso freuen, wie ich auch!“ Damit küsste er mich wieder. „Und genau jetzt werde ich dir zeigen, wie sehr ich mich freue!“, murmelte er und öffnete meinen Bademantel. Und damit wusste ich genau was er meinte.

Nach einer ausgiebigen Runde Sex, lagen wir eng aneinander gekuschelt im Bett. Christian streichelte immer wieder durch meine Haare. „Ich liebe dich so sehr, Mya!“ Ich lächelte glücklich. „Und ich liebe dich so sehr!“ Er hauchte mir einen Kuss auf die Schläfe. „Ich frage mich immer noch, wie du auf diese Idee gekommen bist!“ Ich lachte auf. Ich wusste es auch ehrlich gesagt nicht. Ich hatte einfach meinen Gedanken freien Lauf spielen lassen. „Ich habe einfach meine Vorstellungen gezeichnet mit den Vorstellungen die zu dir passen und die dir wichtig sind. Natürlich wusste ich nicht was das Budget hergibt..!“ „Es gibt kein Budget!“, unterbrach er mich mitten im Satz. „Kein Budget?“ „Nein. Wir machen es so, wie wir wollen. Koste es was es wolle!“ Kein Budget also. „Okay!“ „Elliot und eine gute Architektin werden die Pläne ausarbeiten!“ „Wie du es magst!“ Schließlich sollte es ihm gefallen. Es war sein Haus. „Wie wir es mögen!“ Oder so. Ich wusste,  dass ihm meine Meinung wichtig war. Anders herum, war mir seine Meinung wichtiger. „Dann, wie wir es mögen!“, grinste ich und musterte ihn. Er drehte uns herum, so dass ich unter ihm zum Liegen kam und musterte mich. „Wir werden es immer so machen wie wir es mögen!“ „Okay!“, hauchte ich und küsste ihn. „Wie spät ist es?“ Er brummte und schaute zu seinem High-Tech Wecker. „Halb 6!“ „Dann müssen wir uns wohl fertig machen, mhm? Sonst kommen wir zu spät zu deiner Party!“ Er atmete aus. „Wir könnten auch einfach liegen bleiben und über das Haus sprechen!“ „Du hast es wohl eilig!“ „Immer, Baby!“, zwinkerte er und küsste mich. „Wir müssen uns fertig machen!“ „Warte!“, sagte er. „Was?“ Christian krabbelte nach unten und küsste meinen Schambereich. „Mhm!“, brummte er und bewegte sein Gesicht. „Wie ein Babypo!“ „Christian!“ Er lachte und kam wieder zu mir hoch. Er drückte mir einen Kuss auf die Lippen und richtete sich dann auf. „Dann gehen wir wohl mal duschen!“ „Das sollten wir!“, sagte ich und ließ mir von ihm hochhelfen. Gleichzeitig hob er mich dann hoch. „Sehr edel von Ihnen!“ „So bin ich!“, sagte er und ließ mich in der Dusche wieder runter. Christian und ich duschten schnell und machten uns dann langsam fertig. Während er sich schon eine grau karierte Flanellhose und ein weißes Leinenhemd angezogen hatte, föhnte ich noch meine Haare. Danach begab ich mich auch an meinen Kleiderschrank und stöberte zwischen den edlen Sommerkleidern herum. „Wie schick muss es sein?“, fragte ich ihn ohne den Blick von den Kleidern zu lassen. „Es ist eine kleine Feier, mehr nicht!“ Ich nickte nur und holte mir dann ein lockeres, leicht luftiges Chiffonkleid heraus. Das Kleid war weiß und hatte rote Blüten drauf mit grünem Stiel. Es hatte einen V-Ausschnitt und lange Ballonärmel. Das Kleid lang an der Taille eng an und ging vom Ausschnitt her zur Taille in eine kleine Wickeloptik über.  Der Rücken an den Schulterblättern war ebenfalls durch einen U-Ausschnitt frei. Das schönste an dem Kleid war, dass der hintere Teil länger war, als der vordere. Der hintere Teil des Kleides ging geschwungen bis über meine Kniekehlen, während der vordere Teil geschwungen bis knapp oberhalb meiner Knie ging. Das Kleid war von Dolce&Gabbana. Ich zog mir einen weißen String an und schlüpfte dann ohne BH in das Kleid. Ich suchte mir dazu offene beigefarbene Sandaletten von Saint Laurentheraus und schminkte mich dann dezent. Nur der rote Lippenstift sollte passend zu dem Kleid herausstechen. Meine Haare machte ich zu einem Zopf zusammen und an meinem Finger, meinem Handgelenk, meinen Hals und meinen Ohren brachte ich jeweils goldenen Schmuck an. „Ist das Kleid nicht zu kurz?“ Ich zog gerade die Schuhe an und war nach unten gebeugt. Ich lachte leicht. „Wie kommst du darauf?“ Christian fuhr über mein frisch rasiertes Bein und wanderte zu meinem Hintern. „Ich kann alles erahnen!“ „Liegt wahrscheinlich daran, dass du mich kennst!“, hauchte ich und kam wieder hoch. Ich drehte mich um und musterte ihn. Er hatte sich ebenfalls seine neue Uhr um gemacht, die ich ihm geschenkt hatte. „Du siehst wirklich heiß aus!“, murmelte ich. „Dieser lässig schicke Stil steht dir!“ „Genauso wie dir auch!“, murmelte er und nahm meine Hände in seine, die er küsste. „Du siehst wie immer wunderschön aus!“ „Danke!“ „Dann lass uns mal los, mhm?“ Ich nickte und löste mich von ihm. Ich nahm mir noch eine gleichfarbige Handtasche von Chanel mit, wie meine Schuhe und folgte dann Christian. „Bereit?“ „Immer, Mr. Grey!“, grinste ich und nahm seine Hand in meine. „Dann wollen wir mal!“, sagte er und führte mich in den Fahrstuhl. „Deine Sonnenbrille!“ Er gab mir eine meiner schwarzen Sonnenbrillen. Er hatte sich seine neue vorne in das Hemd gemacht. „Danke!“ Ich behielt sie in der Hand und wartete bis sich die Türen der Tiefgarage öffneten. Als wir den Fahrstuhl verließen, blieb ich verwirrt stehen. Direkt vor der Tür stand ein weißes Auto. Um genauer zu sein ein weißer Audi TT RS Coupé. Ich schaute Christian verwirrt an. „Wer hat denn hier so geparkt?“ „Taylor!“ Taylor? Wann hatte Christian ein neues Auto gekauft? „Du hast dir ein neues Auto gekauft?“ Er grinste jetzt breit. „Das ist dein Geschenk zum Facharzt!“ „Was?“ Das meinte er nicht ernst oder? „Ein nagelneuer weißer Audi TT RS Coupé in neuster Technik!“ „Das ist ein Witz oder?“ Mein Herz klopfte schneller. Er hatte doch nicht wirklich zum Facharzt ein Auto für mich gekauft? „Irgendwie muss meine Oberärztin ja an die Arbeit kommen!“ Er war verrückt. Ich lachte auf. Es kam wir unreal vor. Das war doch nicht wirklich mein Leben oder? „Christian, dass kann ich nicht annehmen!“ „Du kannst und wirst es annehmen! Ich nehme ihn nicht mehr zurück!“ „Christian!“ „Nein!“, hauchte er und schüttelte den Kopf. Ich war den Tränennahe. Er hatte mir einfach einen Sportwagen geschenkt. Einfach so. Ich ging auf ihn zu und sprang ihm einfach in die Arme. Ich war einfach zu Sprachlos. Mal wieder wusste ich nicht wie ich mich dafür revanchieren konnte. „Danke!“, sagte ich, nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn. „Danke!“, hauchte ich wieder und küsste ihn erneut. „Immer, Baby!“, zwinkerte er. Ich atmete aus und musterte ihn. „Jetzt weiß ich schon wieder nicht, wie ich mich dafür bedanken soll!“ „Das hast du doch gerade!“ „Du weißt wie ich das meine!“ „Ich würde dich gerne nachher in meinem Elternhaus ficken!“ Ich schaute ihn empört an. „War ein Witz!“ Er küsste mich. „Wobei eigentlich nicht!“ „Du bist unmöglich!“ Er lachte herzhaft. „Ich habe alles, was ich will. Du hast mir heute das größte Geschenk gemacht indem du mit mir in unser Haus ziehst!“ „Trotzdem!“ Er schüttelte den Kopf. „Nein!“, sagte er. „Das genügt mir!“ Ich küsste ihn erneut und musterte dann den Audi. Er war weiß und hatte keinen Heckspoiler oder ähnliches. Er war einfach abgerundet. Perfekt für eine Frau also. „Ich dachte ein R8 wäre für den Anfang zu groß!“ „Zu Groß also?“ Ich grinste. Er hatte also Schiss. „Eindeutig zu groß!“, zwinkerte er und lief um das Auto herum. „Dann bring uns mal heile zu meinen Eltern!“ Ich sollte fahren? „Mit den Schuhen?“ „Ich habe natürlich vorgesorgt!“, lachte er und hielt meine weißen Balenciagas hoch. „Sehr großzügig!“, sagte ich und öffnete dann vorsichtig die Tür des Coupé. Ich setzte mich auf den schwarzen Ledersitz und zog meine Sandaletten aus. Ich schlüpfte in die Sneaker und legte die Schuhe und meine Tasche auf die ebenfalls schwarze Lederrückbank. Das Lenkrad war auch wie im R8 ein Sportlenkrad und auch hier hatten wir Automatik als Getriebe. „Der Bildschirm ist auch in dem Bildschirm vorne am Lenkrad integriert den du hier mit steuerst!“ Er zeigte auf das Rädchen vor dem automatischen Getriebe. Ich nickte. Es war eigentlich genau wie bei dem R8. „Er ähnelt dem R8!“, sagte dann Christian auch. Ich nickte wieder. „Noch Fragen?“ Ich verdrehte die Augen und drückte dann auf den Startknopf. „Auf den Fick in meinem Elternhaus, werde ich mich schon freuen!“, murmelte er leise, als der Motor ausjaulte. „Das kannst du auch!“, zwinkerte ich und fuhr dann los. „Langsam bitte!“ „Wie viel PS?“ „400!“ Ich grinste. „Dann wollen wir das mal testen!“ „Vergiss es!“, knurrte er nur, während ich aus der Tiefgarage fuhr. Die Autofahrt war ein Spaß. Ich testete den neuen Sportwagen mit jedem PS aus und ärgerte immer wieder Christian, welcher sich nur mit Mühe zurückhielt.  Er würde einfach immer ein schlechter Beifahrer bleiben, auch wenn ich wusste, dass er mir vertraute. Als wir die Auffahrt zu dem Herrenhaus von Grace und Carrick fuhren, war ich wirklich gespannt auf die Feier. Ich freute mich die anderen wieder zu sehen. Ich parkte den Audi an die Seite und musterte dann Christian. „Wir sind heil angekommen!“ „Du bist trotzdem zu schnell gefahren!“ Ich verdrehte die Augen. „Dafür sollte ich dich wirklich hart ficken!“ „Gleich hier?“ „Untersteh dich!“ Ich schmunzelte. „Ach Christian!“ Ich strich über sein Kinn. „Später können wir gerne eine kleine Nummer schieben!“ „Eine kleine Nummer?“ „Ja!“, zwinkerte ich und küsste ihn. „Es wird keine kleine Nummer, sondern eine harte Nummer!“ „Ich freue mich drauf!“, lachte ich, als er ausstieg. Er war einfach unverbesserlich. Ich zog meine Balenciaga aus und schlüpfte dann wieder in meine Absatzschuhe. „Christian!“, hörte ich dann Mias laute Stimme, die auf uns zukam. „Wir haben euch schon von weitem gehört!“, kreischte sie und kam
angelaufen. Und dann schaute ich geschockt in ihre Richtung. Hinter ihr lief niemand anderes, als meine Mutter. „Mom?“, fragte ich laut. „Hey mein Schatz!“ „Mom!“, sagte ich laut freudig und lief direkt auf sie zu, wo sie mich fest in ihre Arme schloss. Was tat sie hier? Ich hatte sie eindeutig vermisst. „Was tust du hier?“ Ich löste ich und blickte sie an. „Christian hat mich eingeladen!“ „Er hat dich eingeladen?“ Ich musterte ihn. Er hatte sie wirklich eingeladen. Tränen traten mir in die Augen und ich blinzelte sie nur weg. Es war unglaublich. Wie konnte dieser Mann mir alles erfüllen? „Ich freue mich so, dass du hier bist!“, sagte ich und umarmte sie erneut. „Ich freue mich auch, aber da musst du ihm danken!“ Ich atmete aus und blickte sie an. „Herzlichen Glückwunsch zum Facharzt!“ „Danke Mom!“ Und wieder fielen wir in eine Umarmung. „Ich bin so stolz auf dich!“ Die Worte meiner Mutter bedeuteten mir unglaublich fiel. Auch wenn wir so viele Kilometer voneinander entfernt waren, war sie immer eine Stütze für mich gewesen. Auch ohne sie hätte ich das niemals geschafft. „Vielen Dank für alles!“ „Du bist meine Tochter!“ Ich lächelte sie an und musterte dann Mia, die uns mit Christian musterte. „Herzlichen Glückwunsch um Facharzt!“, schrie dann Mia auch und umarmte mich fest, während Christian von meiner Mutter in die Arme gezogen wurde. „Danke Mia!“ „Endlich hast du es geschafft!“ „Das kann man so sagen!“, lachte ich leicht. Ich war selber erleichtert und konnte es noch nicht begreifen. „Ich habe dein Geschenk schon so eben begutachtet. Ihr wart damit nicht zu überhören!“ „Du wusstest davon?“ „Christian hatte sowas erwähnt!“, zwinkerte sie und grinste ihn an. „Dein Geschenk?“ „Christian hat mir zum Abschluss ein Auto geschenkt!“ Ich nickte in Richtung Audi. „Wow!“, sagte sie. „Sehr großzügig!“ „Für deine Tochter nur das Beste!“, lachte Christian leicht und legte einen Arm um mich. Meine Mutter schaute mich glücklich an. „Warte erst bis du die anderen Geschenke siehst!“ „Andere Geschenke?“ Jetzt war ich verwirrt. „Zum Facharzt. Es ist eine geteilte Party!“ „Geteilte Party?“ „Eine Geburtstagsparty für Christian und gleichzeitig eine Party zu deinem Facharzt!“ Das war nicht ihr ernst oder? „Dementsprechend gibt es einen Tisch für deine Geschenke und einen für Christians Geschenke!“ „Sag mir das, das nicht wahr ist?“ „Oh Doch!“, lachte sie und ging dann den Weg in den Garten entlang. „Na los, die anderen warten schon!“ Das war nicht ihr ernst? „Na kommt!“, sagte meine Mutter und folgte dann Mia. „Das ist nicht wahr oder?“ „Doch!“, sagte Christian lässig. „Heute ist dein Tag!“ „Und deiner!“  „Wessen Idee war es?“ „Meine!“ „Deine?“ Er wollte das so? „Ja, denn du hast es verdient!“ Ich seufzte. „Christian du sollst doch nicht sowas tun!“ „Ich will aber und außerdem waren alle begeistert!“ Ich seufzte. Er war so bescheiden. Heute sollte sein Tag sein. Und mal wieder musste ich mich bedanken. „Danke!“, sagte ich. „Für die Idee und das du meine Mom eingeladen hast!“ „Selbstverständlich!“ Er küsste meine Stirn. „Du kannst dich später bedanken. Meine Mom wartet sicher schon!“ Ich nickte und ging dann gemeinsam mit Christian den Weg in den großen Garten entlang. Und wieder hatte sich Grace übertroffen. Es war zwar nicht so groß wie der Ball, aber es war wunderschön dekoriert. Direkt am Steg vom Wasser befand sich eine riesen große lange dunkelbraune Tischtafel, an der genau 22 Personen Platz nehmen konnten. Die Stühle die an dem Tisch herum standen waren ebenfalls in dem dunkelbraun und hatten weiße Stuhlkissen auf dem Sitzelement. Der Tisch an sich hatte in der Mitte eine weiße seidige Tischdecke, worauf eine Menge Kerzen, herrliche Blumen und verschiedene Arten von Gläsern platziert waren. Das Tafelset war ebenfalls in einem weiß passend dazu ausgewählt. Um den Tisch herum waren mehrere Gläser mit Kerzen hingestellt, die den romantischen Stil unterstützten. Seitlich des großen Tisches, waren weitere dunkelbraun-dekorierte Tische platziert. Auf zweien der Tische befanden sich Geschenke, auf dem anderen mehrere Kuchen, Torten und andere Süßspeisen und in der Mitte der Tische befand sich eine riesige Auswahl an Leckereien. Kalte Abendbrotspeise bis hin zu warmen Gerichten fanden dort ihren Platzt. Es war wunderschön. Grace war unglaublich einfach. „Grace hat sich wieder selbst übertroffen!“ „Das hat sie!“, sagte Christian und ging mit auf die Leute zu. „Christian!“, rief Carrick sofort begeistert und kam auf uns zu. „Alles Gute zum Geburtstag, mein Sohn!“ Er zog Christian in eine Umarmung. „Danke Dad!“ Ich lächelte dem Geschehen zu und sah auch Grace gleich auf uns zulaufen. „Samya, Christian, wie schön euch zu sehen!“ Sie hob die Arme und zog erst mich in eine Umarmung, da Carrick noch mit Christian beschäftig war. „Herzlichen Glückwunsch zum Facharzt! Ich bin so stolz auf dich. Prof. Dr. Minston und Prof. Dr. Stanning haben mich bereits informiert, wie gut deine Leistungen waren!“ „Vielen Dank Grace!“ Sie gab mir einen glücklichen Kuss auf die Wange. „Du hast das so toll gemacht!“ „Ohne euch hätte ich das niemals geschafft!“ „Du hast es ganz alleine geschafft!“ Sie strich über meine Wange. „Und jetzt zu dir mein Liebling. Alles Liebe und gute zum Geburtstag!“ Sie nahm jetzt Christian in die Arme und Carrick gratulierte mir. Sie waren beide so herzlich. Ich fühlte mich mal wieder pudelwohl hier. „Vielen Dank für alles Grace. Es ist wieder unglaublich geworden!“ „Für euch nur das Beste!“ Ich lächelte sie an und ging dann im Gleichschritt mit Christian auf die anderen Gäste zu. „Christian, mein Lieber!“, hörte ich Grace Mutter. Theo stand direkt daneben. „Granny!“, sagte Christian grinsend. „Ich freue mich so euch zu sehen!“ Auch sie begrüßten uns fröhlich und gratulierten uns. Dann kamen Carricks Eltern auf uns zu und gratulierten Christian. Ich hatte sie nur einmal zu Gesicht bekommen. Sie wohnten noch immer in Detroit. „Darf ich euch Samya Lee vorstellen?“ Er stellte mich Bob und Annie vor. „Wir kennen Sie bereits, mein Enkel!“, sagte Annie fröhlich und umarmte auch mich. Ich hatte sie genauso herzlich wie Carrick im Sinn. „Ich freue mich so, dass du wieder glücklich bist. Carrick hat uns bereits alles erzählt!“ „Danke Großmutter!“, sagte Christian lächelnd. Es war anscheinend lange her, dass sie sich gesehen hatten, denn Annie wollte noch immer nicht die Hand von Christian loslassen. „Wie geht es dir?“ „Mutter, lass ihn doch erstmal seine Gäste begrüßen!“ „Natürlich, Natürlich!“, sagte sie lachend und umarmte ihn nochmal. Mia grinste mich nur von weitem an und zwinkerte. Dann begrüßte und gratulierte uns erstmal Elliot. Er hatte ein kleines Kind auf dem Arm. Ich erkannte sofort die kleine Ava. Sie war ein wunderschönes Ebenbild von Kate und Elliot. Sie hatte Elliots Babyblauen Augen und die gleichen Haare wie Kate. Ich lächelte sie leicht an. Ich sah sie jetzt das erste Mal. Ich wusste, sie würde mal eine große Schönheit werden. Auch Elliot begrüßten wir herzlich, während Christian Kate eher kühler begrüßte. Ich wusste die Beiden verstanden sich, waren aber dennoch distanziert. Es war mir auch lieber so. Ich mochte zwar Kate auf eine Art und Weise, hatte aber die Gedanken mit Ana noch immer im Kopf. Aber es waren noch mehrere vor Ort. Mom hatte David natürlich mitgebracht, Ethan war mit Mia hier, dann war auch noch Mac, der auf Christians Boot aufpasste dort, Claude, der mittlerweile unser Beider Fitnesstrainer war und natürlich Nick mit Emily, die uns innig begrüßten. Dann führte mich Christian zu dem Mann, den ich schon von dem Wohltätigkeitsball kannte. Er hatte sich mit Christian von weiten unterhalten. Neben ihm stand eine auffallend hübsche junge Frau mit langen, fast schwarzen Haaren und haselnussbraunen Augen. Sie hatte ein lilanes enges Kleid an, welches ihre traumhafte Figur perfekt zu Schau brachte. Dr. Flynn hatte sich wirklich eine wunderschöne Frau geangelt. „John!“, sagte Christian und streckte ihm die Hand hin. „Hallo Christian!“, sagte Er ebenfalls und gab ihm die Hand. „Rhian!“, sagte Christian dann und gab der wunderschönen Frau einen Kuss auf die Wange. „Christian, wie schön Sie zu sehen! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“ „Danke Rhian!“, sagte er. Ich war wirklich entzückt über diese Frau. Ihr Name passte zu ihrem Aussehen. „John, Rhian, das ist Dr. Samya Lee meine Lebensgefährtin, Mya das ist Dr. John Flynn und Johns Frau Rhian!“ „Freut mich sehr Sie endlich kennenzulernen, Samya!“ John Flynn hielt mir die Hand hin. „Ich habe schon viel von Ihnen gehört!“ Ich schaute Christian an. Er grinste nur entschuldigend. Ich wusste, dass sie größtenteils über mich redeten. „Ich freue mich ebenfalls Sie endlich kennenzulernen!“, sagte ich und schüttelte seine Hand. „Und auch Sie, Rhian!“ „Das kann ich nur zurückgeben! Ich freue mich wirklich Sehr für sie Beide. Christian hat es verdient glücklich zu sein!“ „Danke!“, nickte ich ihr lächelnd zu. „Und natürlich herzlichen Glückwunsch zum Facharzt! Wir haben unser Geschenk bereits auf dem Tisch abgestellt!“ Geschenk? Sie schenkten mir etwas? „Vielen vielen Dank, aber das wäre doch nicht nötig gewesen!“ „Sie gehören offiziell zu Christian!“ „Danke!“, sagte ich nochmals. Ich wusste, wir würden uns später noch unterhalten. Ich wollte die Beiden auf jeden Fall kennenlernen. Christian zog mich aber nach einer kleinen Verabschiedung erstmal weiter zu zwei Frauen, die uns schon von weitem anlächelten. „Jetzt lernst du die weitere Seele des Grey House kennen!“, flüsterte Christian leise und
lächelte die Beiden Frauen an. „Ros, wie schön das du hier bist!“ Christian umarmte sie. Das war also Ros? Sie hatte rotes Haar und wirkte in ihrer Figur sehr sympathisch.  „Gwen!“ Auch die Blondine begrüßte er mit einer Umarmung. Anscheinend verstanden die Beiden sich auch außerhalb der Arbeit gut. „Darf ich euch vorstellen? Das ist Dr. Samya Lee meine Lebensgefährtin. Mya, das sind Ros und Ros Lebensgefährtin Gwen!“ Sie war Lesbisch? Ich war erstaunt und sie war mir gleich sympathischer. „Freut mich endlich dich kennenzulernen!“ Sie war mir gleich symphytisch. Sie ging direkt ins Du über.  „Danke ich freue mich auch!“, lächelte ich. „Jetzt verstehe ich wenigstens, warum er immer hals über Kopf aufbricht und mich alleine in der Firma lässt!“ Ich lachte auf. Auch die anderen beiden mussten lachen. „Danke!“ Ich nahm es als Kompliment auf. „Aber ich könnte das nur zurückgeben. Ich verstehe das er dir vertraut und dich zum zweiten Chef gemacht hat!“ Ich schaute ihn an und zwinkerte. Er gab ihr wirklich die Kontrolle ab. Ich wusste sie war eine sehr clevere Frau. „Ihm bleibt nichts anderes übrig. Ich kenne die Firma und ich kenne ihn!“, sagte sie locker.  „Jemanden besseres bekommt er nicht!“ Sie lachte herzlich. Also kannten sie sich schon länger? „Wir sind praktisch Nachbarn!“, sagte Gwen. „Wir wohnen direkt quer gegenüber vom Escala!“ „Wirklich?“ Sie nickten. Und auch bei ihnen wusste ich, dass ich mich später nochmal ausgiebig mit ihr unterhalten würde. Grace kam auf uns zu und legte Christian eine Hand auf die Schulter. „Ros, wenn Sie ihn entschuldigen?“ „Natürlich Mrs. Grey!“ Christian folgte Grace und ließ mich neben Ros stehen. „Ich freue mich wirklich sehr für euch! Du machst ihn wirklich glücklich. Ich habe ihn an der Arbeit noch nie so ausgelassen gesehen!“ „Ich gebe mein Bestes!“ „Christian braucht so jemanden wie dich! Du bist Ärztin, richtig?“ Ich nickte. „Ich kenne die Familie schon seit 13 Jahren. Nur ihn habe ich erst kennengelernt!“ „Und es war Liebe auf den ersten Blick!“, lachte Gwen.  Ich lachte auf. „So kann man das nicht sagen, aber es hat nicht lange gedauert!“ Und das obwohl wir am Anfang nur diskutierten. Dann erklang ein Glasklang. Christian hielt ein Glas in der Hand und wollte anscheinend eine Ansprache machen. „Ich wollte mich bei allen bedanken, dass ihr hergekommen seid und mit mir diesen Tag verbringen wollt. Ich freue mich euch alle zu sehen und hoffe das wir einen schönen Abend miteinander verbringen werden. Gleichzeitig eröffne ich auch das Buffet und wünsche allen einen guten Appetit!“ Und dann applaudierten alle. Es war schön mit anzusehen, wie Christian geliebt wird von den Anwesenden Menschen. Es war fast unglaubwürdig, dass er es nie begriffen hatte, bei so vielen Menschen. Aber umso glücklicher war ich, dass er glücklich war. Sofort kam Christian auf mich zu und drückte mir einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. „Alles gut?“ „Alles bestens und bei dir?“ „Du bist hier, also geht es mir gut!“ Ich lächelte und nahm seine Hand in meine. „Die Menschen die hier sind lieben dich alle, Christian!“ „Da magst du Recht haben!“ „Ich habe Recht!“ Er nickte. „Ich weiß!“ „Und sie sind dir auch wichtig!“ „Ja!“ Ich lächelte. Er küsste mich wieder. „Danke!“ „Wofür?“ „Das du mich glücklich machst!“ Ich schmunzelte und er zog mich näher zu sich. Er drückte mir einen Kuss auf die Schläfe. „Du hast mich heute zum glücklichsten Mann auf der Welt gemacht, dass du mit mir in unser Haus ziehst!“ Ich blickte ihn wieder an. „Und du mich zur glücklichsten Frau der Welt!“ Diesmal küsste ich ihn. „Ich störe euch ja nur ungern Bruderherz, aber wollt ihr nicht auch ans Buffet?“ Elliot grinste uns von der Seite an. Christian schaute  ihn schief an. „Gleich Bruderherz!“, wiederholte er seine Worte. „Aber gut das du da bist. Ich wollte mit dir etwas besprechen!“ „Achja?“ „Ich wollte dich fragen, wie deine Zeitpläne sind. Samya und ich wollen das Haus umgestalten und dort gemeinsam einziehen!“ Er schaute uns überrascht an. „Ihr wollt ins Haus ziehen?“ „Wir wollen gemeinsam in unser Haus ziehen, ja! Sie hat heute zugestimmt mit mir dort einzuziehen!“ „Dann ist es also richtig ernst zwischen euch?“ „Ich denke schon!“ Elliot klopfte Christian auf die Schulter und umarmte ihn dann. „Ich freue mich für euch!“ „Danke!“, nickte Christian dann, als er mich umarmte. „Dir haben ihre Pläne also gefallen?“ „Du weiß von den Plänen?“ „Ich habe ihr die alten besorgt!“ Christian musterte mich. Ich zuckte nur mit den Schultern. „Sie haben mir sehr gefallen!“ Elliot grinste. „Und du willst, dass ich das Haus neu umbaue?“ „Ja!“ „Ich freue mich diese Aufgabe zu übernehmen!“, lachte Elliot dann. „Danke!“ „Ich schaue gleich mal wie die Zeitplanung aussieht. Habt ihr die Pläne dabei?“ Christian nickte nur. „Was gibt es hier zu feiern?“ „Christian und Samya bauen das Haus um und ziehen gemeinsam ein!“, erzählte Elliot Carrick. „Wirklich?“ „Ja, Dad. Wir haben es heute gemeinsam entschieden!“ „Das ist wirklich toll mein Sohn. Ich kann mir keine bessere Frau an deiner Seite vorstellen!“ „Danke Dad!“ „Deine Mutter wird sehr glücklich darüber sein, dass du glücklich bist!“ „Noch dauert es. Das Haus wird komplett anders aussehen wie das jetzige!“ „Trotzdem!“ Er klopfte ihm auf die Schulter. „Ich freue mich wirklich sehr für euch!“ „Danke Carrick!“ Anscheinen störte es Christian nicht, dass es offiziell war. „Was besprecht ihr denn hier?“, fragte Mia neugierig. „Sam und unser lieber Bruder bauen das Haus um!“ „Was?“ Sie schrie beinahe. „Wir ziehen  dort gemeinsam ein. Ich habe sie heute gefragt, ob sie mit mir dort einzieht!“ „Oh mein Gott!“ Sofort lief sie auf uns zu. „Es ist perfekt. Ich freue mich so!“ Sie taten ja fast so, als wäre es was Großes. Wir wohnten ja jetzt auch schon zusammen. Auf der anderen Seite machte es mich unheimlich glücklich. „Mom!“, schrie sie dann. „Was ist denn los mein Schatz?“ „Christian und Sam bauen das Haus um und ziehen dort gemeinsam ein!“ „Ehrlich?“ „Ihr wollt das Haus umbauen?“ Kate hatte sich jetzt eingeklinkt, da sie es anscheinend mitbekommen hatte. „Wir bauen das Haus komplett um, ja!“ Kate nickte nur. Passte es ihr nicht? „Ich freue mich ja so für euch!“ Grace zog uns wieder in die Arme. „Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich euch schon früher vorgestellt!“ Ich fühlte mich geschmeichelt. „Grace!“ Sie atmete aus. „Ihr macht mich so glücklich!“ „Mom, bitte!“ Christian war es anscheinend unangenehm. „Wir unterstütze euch auf jeden Fall. Wenn ihr etwas braucht dann lasst es uns wissen!“ „Danke, Dad!“ „Habt ihr schon Pläne?“ „Samya hat Pläne gezeichnet, sie müssten nur ausgebessert werden!“ „Du hast sie gezeichnet?“ „Es war ihre Idee!“  „In welche Richtung geht es?“ „Es wird eine moderne Villa, so wie ich es von Anfang an gedacht hatte!“, sagte jetzt Christian. „Also wieder weg von dem traditionellen Stil?“ „Ja!“ „Solange es euch gefällt, gefällt es uns auch!“ „Darauf sollten wir anstoßen!“, grinste Mia und harkte sich bei mir ein. „Dad, es ist Zeit für deinen Spezialmartini!“ Oh nein. Den kannte ich nur zu gut. „Das klingt gut!“ „Das klingt nicht gut!“, lachte ich. „Ich erinnere mich nur zu gut daran!“, lachte Carrick. „Ich werde ihn gleich vorbereiten!“ „Aber nicht so stark bitte!“ „Du trinkst seinen Spezialmartini?“ „Sie liebt ihn, richtig?“ „Sicher!“ „Sie war einmal so betrunken..!“, fing Elliot an, doch ich hielt meine Hand auf den Mund. „Das es gar nicht von Bedeutung ist!“ „Du warst betrunken?“ „Das ist Jahre her!“, rechtfertigte ich mich. Elliot lachte. „Es war auf jeden Fall unterhaltsam!“ „Sagt der, der ebenfalls betrunken war!“ „Ach Elliot hör doch auf. Das sind alte Geschichten, die hier nicht hergehören!“, beschützte mich Grace.  Danke. Christian musterte uns skeptisch. „Es sind alte Geschichten, Schatz!“, sagte Grace liebevoll. Christian nickte nur. „Na los, lass uns etwas essen!“ Grace ging ebenfalls zu dem Buffet. „Du warst also betrunken?“ Ich verdrehte die Augen. Christian knurrte leise. „Willst du mich provozieren?“ Ich musterte ihn. „Und wenn?“ „Dann wird es mehr als eine harte Nummer später!“ „Vielleicht will ich das ja!“ Er atmete schwer aus. „Dann hoffe ich, dass du nicht zu viel trinkst. Denn nach dem Essen werde ich dich wirklich ficken!“ „Achja?“ „Darauf kannst du dich verlassen. Ich freue mich den ganzen Abend darauf!“ Ich grinste. „Mr. Grey, Sie sind so schmutzig!“ „Ich werde Sie später beschmutzen!“ „Ich bitte darum! Auf meinem ganzen Körper!“ Christian schaute mich überrascht an. „Wer kann der kann!“, zwinkerte ich. „Wer ist jetzt hier schmutzig?“ „Wir beide!“, zwinkerte ich und nahm seine Hand. „Und wir sollten uns jetzt erstmal stärken!“ „Da hast du Recht, dass sollten wir, bevor unsere harte Nummer beginnt!“ Ich lachte auf. „Sei still jetzt!“ „Ich will dich nur schon mal heiß machen, dass du später bettelst, dass ich dich durchficke bis du nicht mehr weißt wo oben und unten ist!“ Damit ließ er mich stehen und lief zum Buffet. Das war nicht sein ernst oder? Er war unglaublich. Er war einfach unglaublich. Wir waren auf seiner Geburtstagsparty und er dachte an Sex. Und jedes Mal funktionierte es. Allein der Gedanke daran, dass er mich nachher hier ficken wird, ließ meine Mitte zwischen den Beinen schon feucht werden. Wie gerne würde ich jetzt schon seinen großen Penis in mir spüren. „Gott!“, sagte ich laut. Das würde ich ihm definitiv heimzahlen.
„Kommst
du, Baby?“ Ich knurrte. „Das wirst du büßen!“ „Heb dir die Energie für später auf!“ „Darauf kannst du dich verlassen!“, sagte ich nur und ging dann zum Buffet. Das würde ein Abend werden, dass wusste ich, denn dieser Mann machte mich einfach verrückt. Er machte mich einfach verrückt und ich freute mich jetzt schon darauf, was wenig später passierte, denn es würde nicht nur eine harte Nummer werden. Er würde mich auch lieben. Heiß und Innig.

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