Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
30.08.2020 3.382
 
Ich zündete die Kerzen vorsichtig an, die auf der Torte platziert waren und legte das Feuerzeug zur Seite. Ich hatte Christian heute Nacht eine Erdbeere- Torte gebacken. Emily und Nick waren so lieb und hatten mir gestern sowohl alle Zutaten geholt, als auch noch Geschenke für mich besorgt. Ich wollte Christian mehr als nur die Skizze schenken. Ich wusste was er mal einige Sachen erwähnt hatte und die hatte ich ihm besorgt, in der Hoffnung ihm würde es gefallen. Ich atmete aus. Ich würde ihn jetzt wecken. Frühstück war schon bestellt, also lief alles reibungslos. Ich nahm die Torte in die Hand und ging leise in Schlafzimmer, wo er noch lag und selig schlief. „Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber Christian, Happy Birthday to you!“, sang ich grinsend, während er sich regte. Er öffnete seine Augen und schaute mich verschlafen an. „Happy Birthday, Schatz!“, sagte ich und ging zu ihm ran. Jetzt schmunzelte er auch, obwohl er noch verschlafen war. Er richtete sich leicht auf und musterte mich. „Danke Baby. Aber das wäre doch nicht nötig gewesen!“, sagte er leise, noch immer halb schlafend. „Doch!“, murmelte ich und stellte die Torte auf seinen Beinen ab. „Happy Birthday!“ Christian küsste mich sanft. „Du musst sie ausblasen und dir was wünschen!“ Er musterte mich. „Ich würde gerne was anderes blasen!“ „Du bist so pervers!“, lachte ich und stupste ihn an. „Immer!“ Ich verdrehte die Augen. „Ohja und das wird eine perverse Nummer!“ „Später, nicht jetzt!“ Er schaute schief. „Los!“ „Na gut!“, lachte er und blies die Kerzen aus. „Hast du dir was gewünscht?“, fragte ich sofort. „Ja!“ „Und was?“ „Das verrate ich dir nicht, sonst geht es nicht in Erfüllung!“, hauchte er und küsste mich wieder. „Da hast du Recht!“, stimmte ich ihm zu. „Aber ich hoffe, dass es dieses Jahr noch in Erfüllung geht!“, fügte er hinzu. „Achja?“ „Ja!“ Ich küsste ihn. „Alles Gute zum Geburtstag!“, hauchte ich nochmal. „Danke Baby!“, sagte er und legte seine Hand an meine Wange während er mich innig küsste. Als er sich wieder gelöst hatte, legte ich den Kuchen auf den Schminktisch ab. „Ich bin gleich wieder da!“, sagte ich und holte aus der Küche die zwei Tüten mit seinen Geschenken drin. Ich hatte einmal einen neuen Chronometer mit schwarzem Keramikziffernblatt und arabischen Zahlen aus Edelstahl von Omega besorgt und einmal eine neue Pilotenbrille von Gucci . So eine hatte er noch nicht in seinem Sortiment. Die Sonnenbrille war komplett schwarz. „Das ist für dich!“, sagte ich ihm und hab ihm die Tüten. „Mya!“ „Keine Widerrede!“, wiederholte ich seine typischen Worte. „Ich wusste, dass du was vorhast!“ „Du wusstest es?“ „Ja, aber ich wollte es dir nicht kaputt machen!“ Das war aber gütig von ihm. Er seufzte. „Du weißt doch, dass du mir nichts schenken sollst!“ „Das sind doch nur Nebengeschenke. Dein Hauptgeschenk wartet zu Hause auf dich!“ Nebengeschenke waren eigentlich untertrieben. Ich hatte meine letzten zwei Gehälter auf den Kopf gehauen um ihm diese beiden Dinge zu ermöglichen. Ich wollte nicht auf sein Geld zugreifen. Das käme mir vor, als wenn es nicht von mir wäre. Christian packte zuerst das Geschenk von Omega aus. „Das ist nicht dein ernst oder?“, fragte er, als er die Uhr sah. So eine hatte er noch nicht. Das besondere war, dass das Gehäuse der Uhr aus poliertem schwarzem Keramik und weißem Keramik angebracht war. Die Farben verschmelzten also jeweils in der Mitte miteinander. „Doch!“ „Weißt du wie teuer diese Uhren sind?“ 8 Tausend Euro hat diese Uhr gekostet. „Weiß ich. Schließlich habe ich dafür meine beiden letzten Gehälter dafür ausgegeben!“ „Das hast du nicht?“ „Denkst du dein Geschenk bezahle ich von deinem Geld?“ „Mya!“ Er blickte mich streng an. „Nein Christian!“, sagte ich energisch. Er gab auch immer ein Haufen Geld aus und da ich durch ihn sowieso keine Kosten mehr hatte, war es mir Wert. Ich hätte auch noch mehr ausgegeben, wenn ich es hätte. „Ich weiß du hast schon alles, aber ich dachte du würdest dich trotzdem freuen, wenn ich dir was schenke. Wenigstens eine Kleinigkeit!“ „Das ist doch keine Kleinigkeit!“ „Für dich schon!“ „Du sollst doch nichts ausgeben!“ „Ich will aber!“ Er atmete kopfschüttelnd aus. „Jetzt pack das andere aus!“ Christian legte die Uhr geöffnet an die Seite und holte dann das Etui der Sonnenbrille heraus. Als er sie geöffnet hatte fuhr er sich durch die Haare. „Freust du dich?“, fragte ich skeptisch. Bis jetzt hatte er sich noch nicht geäußert. „Ich freue mich alles was von dir ist!“ Er küsste mich dankend. „Aber du sollst für mich nicht so viel Geld ausgeben!“ „Ich möchte es aber Christian!“ Er strich über meine Wange. „Die Uhr und die Sonnenbrille sind wirklich schön. Solche hatte ich noch nicht in meiner Sammlung!“ „Deswegen habe ich sie ja gekauft!“ Er schmunzelte. „Danke!“, sagte er wieder und küsste mich nochmal. „Gerne!“ „Gehen wir dann jetzt zur perversen Nummer über?“ Es war mir klar, dass er das als nächstes wollte. „Unser Frühstück kommt gleich!“ „Du hast Frühstück bestellt?“, fragte er erstaunt. Ich nickte grinsend. „Geburtstagsbrunch um genauer zu sein!“ „Wann?“ „Vor 10 Minuten!“ „Dann reicht es ja für eine schnelle perverse Nummer, oder?“ „Du kannst es wohl kaum aushalten oder?“ „Nein. Ich will meinen Geburtstag in dir feiern!“ Jetzt lachte ich auf. Er sagte immer meine Wortwahl wäre interessant, aber seine war genauso interessant. „Und ich will das du mich fesselst!“ Jetzt schaute ich überrascht. Ich sollte ihn fesseln? „Du willst was?“ „Du sollst mich fesseln, mir einen blasen und mich danach ficken!“ Ich war total überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sowas von ihm kommen würde. „Sie vertrauen sich mir also an, ja?“ „Ja!“, grinste er. „Aber bloß nicht losmachen!“ „Wie Sie wünschen, Mr. Grey!“, sagte ich und legte die Geschenke zur Seite. Christian hatte sowieso nur eine Boxershorts an, während ich ein T-Shirt und eine Unterhose anhatte. Ich entledigte ihm seiner Boxershort und suchte dann im Ankleideraum zwei seiner Krawatten. Ich band sie um sein Handgelenk und befestigte sie dann oben am Bett. Jetzt war er mir wieder ausgeliefert. Ich wusste für Christians war es trotz seines Verlangen eine Herausforderung. Er hasste es, wenn er keine Kontrolle über etwas hatte. Aber umso mehr schätzte ich es, dass er mir genug vertraute und die Kontrolle abgab. Er tat es bei vielen Dingen in seinem Leben und es machte mich unheimlich glücklich. So wie beim letzten Mal, erregte es mich ungemein ihn so zu sehen. Nackt und gefesselt im Bett, während ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Diesmal würde ich ihn nicht so reizen, wie beim letzten Mal. Er sollte einfach nur reine Lust verspüren und später in mir kommen. Ich zog mit einem Mal mein T-Shirt und meine Unterhose aus und beugte mich über ihn. „Und was soll ich mit dir anstellen?“ „Was immer du willst!“, grinste er. „Na gut!“, hauchte ich und küsste ihn dann verlangend. Christian erwiderte sofort den Kuss und suchte meine Körpernähe. Ich ließ meine Hände über seinen Körper streichen und reizte mit meiner einen Hand langsam seine Brustwarze. Sofort nahm ich die andere Hand ebenfalls dazu und reizte auch die andere Seite. Christian reagierte darauf indem sich seine Brustwarzen enorm aufstellten und sich meinen Fingern entgegen drückten. Ich erkundete seinen Mund mit meiner Zunge und zog leicht an seinen Brustwarzen. Christians Erregung stand wie eine eins, denn sie drückte sich immer wieder gegen meinen Oberschenkel. Ich löste mich von ihm und küsste mich über seine Hals zu seiner Brust. Ich ersetzte die eine Hand durch meine Zunge und ließ sie geschickt über seine eine Brustwarze wandern, während die andere Hand die andere Brustwarze weiter streichelte. Seine Brustwarzen wurden noch härter und er keuchte leise. Und das war mein Ziel. Genau zu diesem Punkt wollte ich ihn langsam bringen. Ich drückte mich enger an ihn und saugte an seiner Brustwarze. Die andere Hand wanderte gezielt zwischen seine Beine und umfasste seinen Penis hart. „Fass ihn an!“, keuchte Christian leise. Das würde ich tun. Ich würde ihn anfassen. Ich bewegte meine Hand auf und ab und leckte dabei abwechselnd über seine Brustwarzen. Christian genoss das Ganze, denn er stöhnte immer wieder leise auf und bewegte seine Arme. Ich wusste, dass er mich berühren wollte, aber dieses Mal war ich wieder dran. Auch wenn ich wollte, dass er mich berührte. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen nahm nämlich auch zu. Und ich würde nichts sehnlicher gerade wollen, als ihn zu spüren. Ich löste mich von seinen Brustwarzen und küsste mich über seinen Oberkörper hin zu seinem Schambereich, welcher frisch rasiert war. Ich ließ meine Hand los und bedeckte seinen Schaft mit Küssen. Ich wanderte zu seiner Eichel und saugte fest an ihr. Gleichzeitig wanderten meine Hände zu seiner Brust und reizten seine Brustwarze wieder. Dabei saugte ich immer fester. Christian drückte mir sein Becken entgegen und keuchte lauter. Ich züngelte über seine Eichel und schmeckte deutlich seine Lusttropfen. Da war jemand eindeutig bereit. Ich leckte über die gesamte Länge und saugte wieder fest an seiner Eichel. Dabei reizte mein Daumen seine Brustwarze immer weiter. Sein Kopf fiel genüsslich in den Nacken. Ich saugte an seiner Spitze und wanderte mit einer Hand zu seinen Hoden, die ihn streichelten. Christians Arme zogen an den Krawatten und sein Penis drängte sich näher in meinen Mund. Ich leckte um seine Spitze, nahm ihn tiefer bis in den Rachen in den Mund und begann stärker zu saugen. Als ich würgen musste,
ließ ich seinen Penis aus meinem Mund gleiten, spuckte die weiteren Lusttropfen auf seine Eichel und verteilte sie mit meiner Hand. Ich pumpte ihn weiter mit meiner Hand und musterte ihn dabei. Christian so zu sehen, erregte mich nur noch mehr. Und ich wollte ihn jetzt in mir spüren. Meine Mitte kribbelte und ich wollte endlich auch befriedigt werden. Ich wölbte meine Lippen erneut um seine Spitze und bewegte meinen Kopf leicht. Gleichzeitig stieß Christian seinen Penis im Rhythmus entgegen und stieß immer wieder tief in meinen Mund. Sein Stöhnen wurde nur noch lauter und meine Feuchte wurde immer mehr. Ich erhöhte das Tempo nochmal und spürte wie er sich weiter anspannte. Und dann spürte ich wie er pulsierte. Mit einem Mal löste ich mich. „Ahh!“, stöhnte Christian laut und wandte sich unter den Krawatten. Sein Blick war durch seine Lust verschleiert. Ich drückte seine Schenkel auf das Bett und setzte mich dann auf ihn. „Fick mich, Baby!“, sagte er erregt. Aufreizend rieb ich mich an ihm und genoss das elektrisierende Gefühl an meinem Kitzler. Dann nahm ich seinen Penis in die Hand und führte ihn in einer langsamen Bewegung in mich ein. Ich keuchte auf und richtete mich auf. Endlich. Genau das wollte ich die ganze Zeit spüren. Seine harte Erregung tief in mir. Ihm ging es genauso, denn er drückte mir wieder sofort sein Becken entgegen. Ich stütze mich auf seinen Oberschenkel ab und bewegte mich auf und ab. Mit kreisender Hüfte ließ ich ihn langsam immer wieder aus mir raus und wieder rein gleiten. Ich wollte ihn wenigstens noch ein wenig Ärgern. Ich verlangsamte meine Bewegungen und grinste ihn leicht an. „Samya!“, knurrte er leise. Ich musterte ihn und öffnete dann die Krawatten an seinem Handgelenk. Er hatte Recht. Es war sein Geburtstag. Ich traute mich sie zu öffnen. Ich wusste er tat mir diesmal nichts. Und ich hatte Recht. Er legte seine Hände an meine Hüften, stellte seine Beine auf und bewegte sich von unten hart in mich. Ich unterbrach das Ganze aber, da ich es zu Ende bringen wollte. Ich stützte mich neben ihm ab und bewegte dann mein Becken auf und ab. Christian ließ seine Hände an meinen Hüften und unterstütze meine Bewegungen. Ich schloss meine Augen und genoss dieses innige Gefühl. Umso schneller ich mich bewegte umso inniger wurde das Gefühl. Ich rutschte leicht nach vorne und nahm ihn noch tiefer in mich auf. Christian kommentierte das Ganze ebenfalls mit einem lauten Stöhnen. Ich bewegte mich schneller. Ich bewegte mich noch schneller. Und erhöhte mein Tempo dann nochmal. Laut stöhnten wir gemeinsam immer wieder auf. Die Lust staute sich immer weiter in meiner Mitte und ließ mich nochmal schneller werden. Christian krallte sich in meine Seiten und dirigierte mich weiter, bis er mich stoppte und von unten in mich stieß. So spürte ich ihn noch tiefer und krallte mich in seine Schultern. Ich stöhnte immer lauter und spürte wie sich meine Mitte nur so zusammen zog. Christian stockte kurz und stieß dann mit ebenfalls noch lauteren Stöhnen hart und gierig in mich. Und jetzt konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und schrie meine Lust heraus, während sich meine Muskeln pulsierend um Christians pulsierenden Penis drückten und wir beide fast gleichzeitig die Grenzen zum Orgasmus überschritten. Christian bewegte sein Becken noch ein wenig in mir und lebte das Gefühl des Orgasmus in mir weiter, bis er erschöpft losließ. Ich ließ mich erschöpft auf seine Brust sinken und spürte noch immer seinen pulsierenden Penis in mir. Ich schloss atemlos meine Augen  und drückte mich näher an ihn. „Du machst mich fertig!“, keuchte Christian. „Du mich erst!“ Ich öffnete meine Augen und blickte ihn an. Er musterte mich ebenfalls und strich über meine Wange. Er war leicht verschwitzt. „Ich liebe Sie, Dr. Lee!“ Ich grinste sofort. „Und ich Liebe Sie, Mr. Grey!“ Er seufzte und strich über meine Lippen. „Womit habe ich dich verdient?“ „Womit habe ich dich verdient?“, stellte ich ihm eine Gegenfrage. Christian grinste und zog mich für einen Kuss an sich, bis ich mich wieder auf seine Brust legte und er durch meine feuchten Haare strich. Es war hier so warm, dass wir beide ziemlich verschwitzt waren. „Du kennst meine Familie solange und trotzdem kannten wir uns nicht!“, stellte er fest. „Nein!“ „Du hättest früher in mein Leben treten sollen!“ „Ich hab dich warten lassen bis zum richtigen Zeitpunkt. Vielleicht mussten wir einfach Erfahrungen sammeln, bevor wir uns treffen!“ „Vielleicht!“ Ich atmete tief ein und schloss wieder meine Augen. Eine kurze Stille herrschte, bis er sie wieder durchbrach. „Ekelst du dich manchmal vor mir?“ Wie kam er denn darauf jetzt? „Sag mir die Wahrheit!“, verlangte er. Ich seufzte leise. Wenn ich so darüber nachdachte. Es war schon schwierig, wenn ich an seine Vergangenheit dachte. Aber es ist kein Ekel. Es ist eher die Eifersucht. „Nicht direkt. Nur wenn ich daran denke was du schon alles getrieben hast und mit wem!“ „Denk nicht darüber nach!“ „Nein!“ Ich versuchte auch nie darüber nachzudenken. Es war seine Vergangenheit. „Ich bin sauber, Mya!“ Das wusste ich. Obwohl er nicht verhütet hatte. „Trotz, dass du nicht verhütest hast!“ „Trotz, dass ich nicht verhütet habe!“ Mir kam eine Frage in den Sinn. Wenn wir jetzt schon darüber sprachen. „Hast du eigentlich mit ihnen geschlafen, wenn sie ihre Tage hatten?“ „Nein. Urin, Kot und Blut ist ein Hard Limit gewesen!“ „Aber warum hast du dann mit mir geschlafen als ich meine Tage hatte? Oder wegen Analsex mit dem Kot!“ „Das ist was anderes!“ „Hast du es mit Ana auch gemacht?“ „Analsex?“ „Unter anderem!“ „Ich hatte einmal mit ihr Sex, als sie ihre Tage hatte. Aber wir hatten kein Analsex, nein!“ „Okay!“ „Warst du bei ihm auch so offen?“ Ich wusste, dass er von Mason sprach. „Bei Mason?“, fragte ich trotzdem scheinheilig nach. „Ja!“ „Nun ja wir hatten Sex und haben auch gewisse Stellungen ausprobiert, aber nicht so wie bei uns!“ „Okay!“, sagte er auch einfach nur dazu. „Im Gegensatz zu unserem, kennst du das bereits alles!“ „Nicht alles!“, beharrte er. „Der Sex mit dir war noch nie so intensiv, wie ich ihn je hatte. Ich reagiere auf deine Berührungen anders. Außerdem hatte ich mit niemanden außer dir Analsex und niemand durfte mich so wie du Fesseln!“ Er war ehrlich. Das schätzte ich an ihm. Und irgendwie war ich auch glücklich darüber. „Danke, dass du so offen bist!“ „Keine Geheimnisse und keine Lügen!“ Das hatten wir uns indirekt versprochen. „Ja!“ „Aber warum reden wir darüber?“ Da hatte er auch wieder Recht.  „Weil wir dumm sind?“, fragte ich leicht lachend.  „Daran könnte es auch liegen!“, sagte er, während ich mich aufrichtete. Wir sollten darüber nicht sprechen. Das war Vergangenheit und das war die Gegenwart. Damit würden wir uns nur fertig machen. Ich wusste, dass es für ihn genauso schwer war wie für mich. Aber wir wussten beide, dass wir uns liebten. Mehr als liebten. „Lass uns duschen!“, grinste ich und stand dann langsam auf. Schließlich würde das Frühstück bald kommen. Ich ging ins Bad und öffnete die Dusche. Als Christian ins Bad kam, hielt er mich sofort fest. „Mya?“ Ich musterte ihn verwirrt. „Ist zwischen uns alles in Ordnung?“ „Ja natürlich!“ Warum sollte nicht alles in Ordnung sein? „Wirklich? Ich denke immer wenn wir über meine Vergangenheit reden, dass danach nicht alles in Ordnung ist!“ Ich seufzte und nahm sein Gesicht in meine Hände. „Es ist alles in Ordnung. Es ist deine Vergangenheit, die man nicht ändern kann. Auch wenn an vieles bereut, hat sie dich trotzdem zu dem Menschen gemacht, der du heute bist!“ „Ich möchte nicht, dass wir streiten!“ „Wir streiten nicht!“ Da kam seine Angst wieder. „Also ist alles gut?“ „Es ist alles bestens!“, hauchte ich und küsste ihn. „Wirklich?“ „Ganz wirklich!“, murmelte ich und küsste ihn inniger. Christian erwiderte sofort den Kuss und drückte mich in die Dusche, woraufhin das Wasser über uns prasselte. „Danke!“, hauchte er. „Wofür?“ „Das du nicht wegläufst!“ „Ich würde niemals einfach weglaufen!“ Er küsste mich wieder und drückte mich fest an sich. Ich erwiderte den Kuss sofort, bis wir uns irgendwann lösten und dann in aller Ruhe duschten. Nachdem wir fertig waren, zogen wir unsere Bademäntel an und setzten uns auf die Terrasse. „Deswegen freue ich mich so auf unseren Urlaub!“ „Weswegen?“ „Wir beide draußen einfach halbnackt in der Sonne!“ „Ach und das macht dir nichts aus?“ „Es wird dich niemand zu Gesicht bekommen!“, zwinkerte er, als es klopfte. „Das ist dann wohl das Frühstück!“, grinste ich und stand auf. „Vergiss es!“, sagte er sofort. „Was?“ „Rein da!“, sagte er. „Wirklich?“ „Wirklich!“, sagte er und nickte nach drinnen. „Dich wird niemand so sehen!“ Ich verdrehte die Augen. „Ich habe das gesehen!“ „Solltest du auch!“, lachte ich und ging dann rein. Es war eigentlich typisch Christian. Während er das Frühstück entgegennahm, brachte ich die Torte wieder in den Kühlschrank und  machte unser Bett ordentlich. „Du kannst wieder kommen, Baby!“ „Sehr freundlich!“, sagte ich und trat dann wieder nach draußen. „Du hast es wohl gut gemeint oder?“ „So wie du auch immer!“, zwinkerte ich und küsste ihn kurz. Ich hatte ein reichliches Frühstück extra zum Geburtstag bestellt. „Guten Appetit!“ „Danke, dir auch!“, wünschte er mir und trank etwas von seinem frisch gepressten Orangensaft. „Freust du dich schon auf die Sightseeingtour?“ „Sollte ich das nicht eher dich fragen?“ „Wieso?“ „Du hast heute Geburtstag, es ist dein Tag!“ „Und egal was wir tun, ich werde mich darauf freuen!“ „Achja?“ „Ja! Weil du nämlich dabei bist. Und wenn du bei mir
bist,
dann ist für mich alles in Ordnung!“ Ich lachte auf. „Du bist ein Schmeichler!“ „Ich meine es ernst!“ Er schaute mich ernster an. „Du machst alles besser in meinem Leben!“ Er nahm meine Hand. „Und ich habe mich noch nie so auf meinen Geburtstag gefreut wie heute!“ Ich seufzte und stand lächelnd auf. „Und ich habe mich unheimlich auf diesen Tag gefreut!“ Ich setzte mich auf seinen Schoß. „Weil zu Hause ein Geschenk auf dich wartet, was mich seit Wochen beschäftigt!“ „Egal was es ist, es wird mir gefallen!“ „Ich hoffe es!“ „Alles was mit dir zu tun hat gefällt mir, Mya!“ „Christian!“ „Nein!“, sagte er. „Und egal ob es mein Geburtstag ist oder nicht. Du bist immer mein Mittelpunkt!“ Und damit küsste er mich und stoppte meinen erneuten Redeansatz. „Und nachher beim Hollywoodsign werde ich dich von hinten umarmen und mit dir den Blick über Los Angeles genießen und glücklich sein, dass du in mein Leben getreten bist!“, sagte er romantisch. Und damit küsste er mich wieder. Seine Worte bedeuteten mir so viel. Ich konnte sie nicht genug hören, denn es zeigte nur wie wichtig ich ihm war. Und er hatte Recht. Denn genauso war es auch bei mir. Er war mein Mittelpunkt und ich war genauso froh, dass er in mein Leben getreten war. Mein Christian Grey. Auch wenn ich mir nie erträumt hätte, so jemanden an meiner Seite zu haben.

____________________________________________
https://rna-ff.tumblr.com/
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast