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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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27.08.2020 6.430
 
Ich starrte Prof. Dr. Peter Minston und Prof. Dr. Oliver Stanning an. Ich war ausgerechnet bei den beiden gelandet. Ich wusste nicht, wie ich das jetzt schaffen sollte. Jetzt hing nicht nur mein Ruf mit dran, sondern auch noch der von Grace. Mir war übel und ich hatte das Gefühl ich hatte alles vergessen. „Willkommen zur Zertifizierungsprüfung bei der Zentralbehörde für Chirurgie. In drei halbstündigen Sitzungen, werden  vier unterschiedliche Szenarien präsentiert mit jeweils 10 Minuten Pause dazwischen. Um die Zulassung zu erhalten, müssen Sie zwei von drei Sitzungen bestehen. Das heißt Dr. Lee, Sie dürfen eine Sitzung nicht bestehen! Wir Prüfer dürfen Ihnen weder Auskunft darüber geben, ob sie bestanden haben, noch ob sie durchgefallen sind!“ Das klang ernst. Es wurde ernst. Und mir wurde immer übler. „Bewertet werden Ihre Fähigkeiten zu diagnostizieren, zu behandeln, mit unvorhergesehenen umzugehen und Ihre Belastbarkeit in Krisensituationen. Wenn sie ein Szenario durchhaben und wir zum nächsten übergehen, gibt es kein Zurück mehr, das heißt, sie dürfen kein Fragen mehr zu dem vorherigen Fall stellen!“ Ich nickte. Das hatte ich verstanden. „Wir sind bereit, wenn Sie es sind!“ Die Beiden starrten mich an. Wieso musste ich ausgerechnet zu diesen Beiden? Ich hatte das Gefühl ich brach gleich in Tränen aus. „Gut, dann starten wir!“, sagte Prof. Minston. „Eine 70 – jährige Frau wurde von ihrem Hausarzt auf Osteoporose untersucht. Dabei wurde ein erhöhter Kalziumwert festgestellt. Ihr PTH Wert lag weit über den Normalwert, nun kommt Sie zu Ihnen!“ Innerlich musste ich auflachen. Es war genau der Fall, den ich mit Christian mehrmals durchgegangen bin. „Erhöhtes Kalzium und erhöhte PTH-Werte könnten auf einen primären Hyperparathyroidismus hinweisen. Ich würde nach einer erneuten Blutuntersuchung, einer ausreichenden Anamnese und einer CT-Untersuchung eine Parathyroidektomie empfehlen!“ „Die würden also sofort operativ vorgehen?“ Diese Frage verunsicherte mich sofort. „Ja, würde ich!“ „Und wie würden sie intraoperativ vorgehen?“  „Ich würde vor Resektionsbeginn eine Parathormonbestimmung veranlassen, anschließend die vergrößerte Nebenschilddrüse entfernen ins Schnellschnittlabor schicken und nach 15 Minuten erneut eine Parathormonbestimmung veranlassen!“ „Das Ergebnis ist, dass der Wert weiter angestiegen ist, also was würden Sie jetzt tun?“ Ich schluckte. Was würde ich tun, wenn der Wert ansteigt? „Ich würde mir nochmal das CT anschauen und anschließend eine weitere Nebenschilddrüse entfernen!“ „Sie würden also nach und nach einfach alle Nebenschilddrüsen entfernen?“ „Nur die hyperplastischen!“ „Wenn aber alle Nebenschilddrüsen hyperplastisch sind, was tun sie dann?“ „Dann wäre es kein primärer Hyperparathyreoidsimus mehr, sondern ein sekundärer. Dann würde man 3 ½ Drüsen entfernen und einen Teil der anderen wieder replantieren, damit die Folge kein absoluter Hyperparathyroidismus wäre!“ „Und wann würden Sie die OP beenden?“ „Wenn der PTH-Wert um 80% gesunken ist!“ „Und da sind Sie sich absolut sicher?“ „Ja!“, sagte ich unsicher. War ich mir wirklich sicher? Sie brachten mich einfach total aus dem Konzept. „Sind Sie sich wirklich sicher?“ „Ich habe diese OP schon dutzende Male durchgeführt!“, sagte ich. Sie stellten Fragen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. „Dann gehen wir zum nächsten Fall über!“ War das jetzt gut oder schlecht? „Eine 85-jährige Patientin wurde von Ihnen Pankreaskopfreseziert. Nun zeigt sich eine Entzündungsreaktion und viel Flüssigkeit in der Drainage!“ „Welche Flüssigkeit?“ „Gallensäfte!“ „Ich vermute eine Anastomoseninsuffizienz!“ „An welcher Anastomose?“ „An der Biliodegistiven Anastomose!“ „Und was tun Sie dann?“ „Ich mache eine Anastomosen Neuanlage!“ „Sie öffnen also die Patientin und veranlassen gleich eine Anastomosen Neuanlage?“ „Natürlich mache ich vorher eine Exploration der Bauchhöhle!“ „Dabei sehen sie, dass der Pankreasschwanz nekrotisch ist!“ Diese Fragen brachten mich an die Grenze. Sie verunsichert uns extra und jedes Mal brachten sie etwas Neues in den Fall ein, was nicht vorhersehbar ist. „Dann würde ich den Pankreasschwanz resezieren!“ „Das heißt sie machen eine Neuanlage der Anastomosen und entfernen den Pankreasschwanz?“ Und diesmal wusste ich keine Antwort darauf. Ich wusste es nicht. „Aus welchem Grund wurde der Pankreaskopf entfernt?“ „Aufgrund eines distalen Gallengangskarzinom!“ „Nun ich muss den Pankreasschwanz resezieren, denn sonst stirbt sie an einer Sepsis!“ „Und was ist mit der Anastomose?“ „Ich würde sie natürlich Neu anlegen. Es geht hier um die Gallengangsanastomose!“ Ich war mir unsicher. Ich glaubte einfach an meine Fähigkeiten. Die ganzen Szenarien über. Sowohl in dem ersten Block, als auch in dem zweiten und dritten Block. Sie löcherten mich mit Fragen und verunsicherten mich in jedem Satz. Sie verdrehte mir fast die Worte im Mund. Es war schrecklich. Es war einfach nur schrecklich. Ich war froh, als ich das Zimmer nach der letzten Sitzung verließ und nicht mehr zurückkehren musste. Ich hatte ein schlechtes Gefühl. Ein richtig schlechtes Gefühl. Ich hatte das Gefühl sie wollten nicht mal, dass wir bestehen. Erschöpft setzte ich mich auf einen der Stühle vor den Räumen und wartete auf Emily. Keine Sekunde später kam sie auch schon aus dem Raum und setzte sich genauso erledigt neben mich. Ich musterte sie nur, wie sie mich musterte. „Und?“ „Scheiße wars!“, murmelte ich nur. „Das kannst du laut sagen!“, sagte sie. „Die haben genau dort nachgeharkt, wo ich keine Ahnung von hatte und dann auch noch so negativ!“ „Und streng!“ „Die haben dir die Worte im Mund verdreht!“ „Ja!“, sagte ich leise. „Und ausgerechnet die, die mit Grace befreundet sind aus Boston haben mich geprüft!“ „Ernsthaft?“ „Ja!“ Ich fuhr durch mein Gesicht. „Also ich bin locker durchgefallen!“ „Wenn du durchgefallen bist, bin ich dreimal durchgefallen!“, sagte sie und nahm meine Hand. „Dann nehmen wir bei der nächsten Prüfung teil!“ Ich atmete aus. „Bleibt uns nichts anderes übrig!“ Sie atmete nochmal aus und stand auf. „Na komm, gehen wir zu unseren Männern!“ Ich nickte. „Ich muss duschen!“ „Ich auch!“ Gemeinsam liefen wir nach unten in das Foyer des Hotels uns sahen dort Christian und Nick sitzen. Sofort standen die Beiden auf. „Und?“, fragte Nick sofort. „Frag nicht!“, brummte Emily sofort und schmiegte sich in seine Arme. „So schlimm?“ „Schlimmer!“, sagte ich niedergeschlagen. „Was war denn los?“, fragte jetzt Christian und zog mich zu sich. „Die waren einfach scheiße, total negativ eingestellt und haben jedes Wort dir im Mund verdreht!“ „Ja und man musste ständig auf unvorhergesehenes reagieren, was für mich manchmal gar keinen Sinn ergeben hat!“, murmelte ich ebenfalls. „Ich bin mir sicher, dass ihr bestanden habt!“, sagte Nick. „Da bin ich mir nicht so sicher. Sam hat wahrscheinlich bestanden, aber ich!“ „Ich? Bestimmt nicht!“ „Du bist die Bessere von uns beiden und wenn du sagst du hast nicht bestanden, was soll ich denn dann sagen!“ „Jetzt wartet erstmal ab!“, sagte Nick. „Ich denke auch!“, murmelte Christian. „Wann bekommt ihr die Ergebnisse?“ „In den nächsten Stunden bis Mitternacht!“ „Wir gehen jetzt erstmal ins Hotel machen uns frisch und fliegen dann nach Los Angeles und ruhen uns etwas aus!“ „Ausruhen klingt super!“, sagte ich. „Schön in der Sonne!“, sagte Emily. Ich nickte nur. „Dann auf!“, sagte Nick und zog Emily mit. Ich ging ruhig neben Christian her und ließ mir die ganzen Szenarien durch den Kopf gehen. Ich war mir sehr sicher, dass ich viel falsch gemacht hatte. Sehr viel falsch. Aber in so einer Situation, stehst du einfach so unter Spannung, dass du manchmal einfach an deine Grenzen stößt. Ich war froh als wir im Hotel ankamen. Ich riss mir meine Kleidung selber förmlich vom Leib und stieg sofort in die offene Glasdusche. Erst als das warme Wasser über meinen Körper prasselte, konnte ich einigermaßen abschalten. Christian tat es mir gleich und schmiegte sich von hinten an mich heran. Er küsste meinen Nacken und hielt mich einfach fest. „Ich glaube ich bin durchgefallen!“, sagte ich leise und versuchte die Tränen zurückzuhalten. Ich hatte ein richtig scheiß Gefühl. „Würdest du mich noch lieben, wenn ich durchgefallen wäre?“ „Ganz egal ob du bestanden hast oder nicht. Ich werde dich immer lieben!“ Ich atmete erleichtert aus. „Ich habe auch Harvard geschmissen und habe keinen richtigen Abschluss!“ „Und trotzdem ist aus dir etwas geworden!“ „Ja und genauso wird auch etwas aus dir, weil du nämlich bestanden hast!“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich weiß das. Du bist die schlauste Ärztin die ich kenne!“ „Ich habe deine Mutter blamiert!“ „Meine Mutter?“ „Kannst du dich noch an Prof. Dr. Peter Minston und Prof. Dr. Oliver Stanning erinnern? Am Wohltätigkeitsball? Die Beiden haben mich geprüft!“ „Das ist doch gut!“ „Jetzt haben die Beiden gesehen was ich für eine scheiße erzählt habe und ich habe deine Mutter mit blamiert!“ „Du würdest niemals meine Mutter blamieren!“ „Glaubst du sie wäre mir böse?“ „Meine Mutter ist dir niemals böse!“ Ich nickte nur. „Schau mich an!“ Ich verblieb so. Ich wollte ihn nicht anschauen. „Schau mich an!“ Dann drehte ich mich doch um und musterte ihn. Er legte seine Hand unter mein Kinn. „Du hast bestanden. Und wenn du nicht bestanden hast, dann wiederholst du die Prüfung solange bis du sie bestehst. Deshalb bist du weder eine schlechte Ärztin, noch dumm! Du bist noch die gleiche schlaue und heißeste Ärztin, wie vorher auch!“ Ich lachte auf. „Es
ist die Wahrheit. Und ich und auch meine Mutter werden dich genauso lieben wie auch vorher!“ „Danke!“ „Wofür?“ „Das du da bist!“ „Ich werde nicht mehr weggehen!“ „Ich liebe dich!“ „Und ich liebe dich!“, hauchte er und küsste mich dann sanft. Ich atmete den Kuss tief ein und erwiderte ihn dann. Seine Nähe und seine Liebe taten mir gerade gut. Es half mir. Er half mir. Ausgiebig duschten wir gemeinsam und schäumten uns gegenseitig ein, bis wir dann aus der Dusche stiegen. Während ich meine Haare trocken föhnte, zog sich Christian schon an. Nachdem meine Haare ausreichend getrocknet waren, trat ich ebenfalls ins Zimmer. Christian war schon fertig angezogen und musterte mich mit seiner hellbeigen kurzen Shorts, seinem hellblauen langem Hemd, wo die Arme hochgekrempelt waren und mit seinen braunen Slippern. Ich grinste. Wie immer sah er einfach nur gut aus. „Gefällt dir was du siehst?“ „Immer!“, zwinkerte ich. „Deine Sachen sind in meinem Koffer!“ Ich nickte. „Warum hat eigentlich Mia meine Sachen gepackt?“ „Weil sie meint, für Los Angeles muss sie unbedingt deine Klamotten packen!“ Wer weiß was sie wieder eingepackt hatte.  Ich durchforschte Christians Koffer und musste beinahe lachen über ihre Kleidungsauswahl. Ich zog erstmal frische Unterwäsche an und anschließend eine High-Waist Jeans Hotpants von Balmain an. Ich zog über meinen weißen trägerlosen Spitzen BH ein Bandeau drüber und darüber eine weiße langärmelige Bluse, welche Bauchfrei war von Valentino. Ich krempelte ebenfalls die Ärmel etwas hoch und suchte dann passenden goldenen Schmuck dazu. „Du willst doch nicht so gehen oder?“ „Doch!“, grinste ich. „Du bist gestern schon Bauchfrei herumgelaufen!“ Ich lachte auf. „Dein Bauchnabepiercing!“ Er war immer noch eifersüchtig, wenn ich so rumlief. „Hat jeder schon gesehen!“ „Noch besser!“, murmelte er. Ich schlüpfte in meine Sandaletten von Valentino und nahm mir die Runde Sonnenbrille von Chanel noch aus dem Koffer. Mia hatte eindeutig zu viel eingepackt. Ich setzte mich an den Schminkspiegel und machte meine Haare locker zu einem Zopf zusammen. „Ich bin fertig!“, sagte ich und musterte Christian, während ich aufstand. Er knurrte und kam auf mich zu. „Warum bist du immer so heiß, Baby?“ Er küsste mich. „Mia hat diese Klamotten eingepackt!“ „Ich würde dich jetzt am liebsten einfach nur ficken!“ „Dann tu es doch!“ „Leider, müssen wir los!“, sagte er und küsste mich wieder. „Dann lass uns mal los!“, sagte ich und nahm mir noch die Beuteltasche von Chanel. „Taylor kümmert sich um die Koffer!“ Ich nickte nur und nahm seine Hand, während wir dann nach unten liefen. Im Foyer wartete tatsächlich schon Nick und Emily. Soviel zum Thema. Emily hatte ebenfalls eine Hotpants und ein bauchfreies Top an. „Sie sieht genauso aus!“ „Du bist aber nicht sie!“, murmelte er. Ich schaute ihn schief an und drückte nur seine Hand. Manchmal war er einfach zu süß. „Da seid ihr ja endlich!“, sagte Emily erleichtert. „Da sind wir!“, sagte ich und grinste sie an. „Im Partnerlook!“, lachte Emily und kniff mir in die Seite. „Wie immer!“ „Nur nicht so teuer wie deine!“ Ich verdrehte die Augen. „Ich hab leider nichts anderes. Mia hat meinen Koffer gepackt!“ „Und Christian kauft nichts billiges!“ „Ja!“, atmete ich aus und harkte mich bei ihr ein. „Unsere Männer sind auch nicht schlecht anzusehen!“ Ich lachte auf. „Da kann ich dir nur Recht geben!“ Nick sah genauso wie Christian wahnsinnig attraktiv aus. Trotzdem war Christian für mich der schönste Mann. Sawyer und Taylor fuhren uns jeweils zum Flughafen, wo wir wenige Minuten später auch schon in die Luft starteten mit Christians Privatjet in Richtung Los Angeles. Emily und Nick hatten sich etwas weiter nach hinten gesetzt, während Christian und ich auf unseren gewohnten Plätzen saßen. Ich schaute einfach nur aus dem Fenster und versuchte das Gefühl der Facharztprüfung loszuwerden. Ich hatte einfach unheimliche Angst durchgefallen zu sein. „Machst du dir Sorgen?“, fragte Christian mich leise. Ich atmete aus. Natürlich spürte er meine Bedenken. Er musterte mich schon die ganze Zeit immer wieder. „Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn ich nicht bestanden habe!“ „Die Prüfung wiederholen!“ „Das wäre peinlich!“, sagte ich seufzend. „Ich bin von zwei Schulen geflogen und habe Harvard hingeschmissen!“ „Multimilliardär werde ich in diesem Leben nicht mehr!“, witzelte ich. „Wenn wir verheiratet sind, dann bist du es offiziell!“ Jetzt sprach er wieder davon. „Du willst mich wirklich heiraten?“, fragte ich ihn. „Darauf kannst du wetten!“ Ich lachte auf. Christian zog mich zu sich und ließ mich auf seinen Schoß nieder, wo er mich küsste. „Wenn wir in unserem Bungalow sind, dann schwimmen wir erstmal eine Runde!“ „Schwimmen?“ Wir gingen schwimmen? „In unserem privaten Pool!“ „Wir haben einen privaten Pool?“ „Ja!“ Wir hatten wirklich einen privaten Pool. Wie cool war das denn? Ich liebte schwimmen. „Und die anderen?“ „Die haben nur eine Terrasse!“ Er musste es mal wieder raushängen lassen, dass er Geld hatte. „Musst du es immer raushängen lassen?“ „Wer kann, der kann!“, grinste er. „Du bist mir einer!“ Er küsste mich als Antwort nur. „Nick will dir Zeit mir Emily genießen, bevor die Beiden sich länger nicht sehen!“ „Ich glaube sie fliegt wieder mit!“ Schließlich mussten wir erst Mitte Juli wieder arbeiten. „Wenn alles gut läuft, dann kommt er nach Seattle!“ „Ehrlich?“ Ich würde mich unheimlich für die Beiden freuen. Emily hatte es verdient glücklich zu werden. „Das weißt du aber nicht von mir. Die Kanzlei ist noch in den Verhandlungen mit Nick!“ „Ist er eigentlich auch reich?“ „Seine Familie ist wohlhabend. Ungefähr auf den Stand von Emilys Familie!“ Ich nickte. „Und das hier alles?“ „Hat er für die beiden bezahlt und ich für uns! Aber unser Standard ist trotzdem höher!“ „Weil du es übertreibst!“, lachte ich nur. „Nein wir leben nur das, was wir leben können!“ Da hatte er auch Recht. Ich wollte nur nicht, dass Emily vielleicht was Schlechtes dachte. Wenn ich an die Anspielung meiner Klamotten dachte. „Ihr versteht euch gut!“, stellte ich fest. „Ja, er ist sehr nett!“ Nett? Nur nett? „Deshalb seid ihr auch gute Freunde!“ „Ja wir sind gute Freunde!“ „Das ist toll, Christian!“, freute ich mich für ihn. Er sollte auch etwas mit Freunden unternehmen. Er hatte es genauso verdient. „Ich hatte noch nie wirklich Freunde!“, gestand er leise. Das konnte ich mir auch vorstellen. Auf seinem Niveau war es schwierig, schließlich war die Welt immer hinter Geld her. „Siehst du!“ „Das ist dein Einfluss!“ „Du brauchst einen guten Freund. Wer weiß, vielleicht werdet ihr so wie Em und ich!“ „Vielleicht!“ Er küsste mich. „Aber niemand kommt an meine beste Freundin heran!“ Eine beste Freundin? Davon hatte er noch nie was erzählt. Schockiert schaute ich ihn an. Er traf sich mit einer anderen Frau? „Du hast eine beste Freundin?“ „Ja!“ „Und warum hast du mir das nicht erzählt?“ „Weil sie gleichzeitig auch meine Freundin ist!“ Seine Mundwinkel bildeten sich zu einem Grinsen. Er hatte mich verarscht. „Idiot!“ Er grinste nur weiter und zog mich wieder fest in seine Arme.

Als wir knapp 2 Stunden später in Los Angeles landeten, fuhren wir direkt zum Hotel weiter. Christian hatte nicht erwähnt in welches Hotel wir fuhren, aber ich war mir sicher, es würde wieder ins Fairmont gehen. Doch es war nicht das Fairmont. Es war ein Hotel, was ich nicht kannte. „Willkommen in Bevery Hills, Baby!“, sagte Christian uns stieg aus. Ich tat es ihm gleich und schaute mich um. Vor uns war ein roter Teppich ausgebreitet. Die Decke war weiß-grün gestreift und geradeaus befand sich eine Glastür die wahrscheinlich zum Eingang führte. Auf den Beiden weißen Säulen, die die Decke hielten stand groß in grün geschwungener Schrift The Beverly Hills drauf. So hieß als das Hotel. Als der Wagen von Emily und Nick hielt, sprang Emily sofort aus dem Wagen und kam auf mich zugelaufen. „Sam!“, schrie sie nur. Ich schaute sie verwirrt an. „Das Ergebnis ist auf der Seite!“ Das Ergebnis? Jetzt schon. „Was?“, rief ich laut. „Ich habe eine E-Mail bekommen!“ Sofort holte ich mein IPhone aus der Beuteltasche heraus und musterte es. Sie hatte Recht. Ich hatte auch eine E-Mail bekommen. „Was ist los?“ „Wir haben eine Nachricht bekommen!“ „Öffne sie endlich!“, lachte Nick. Mein Herz raste. Die waren ganz schön schnell. Das war kein gutes Zeichen. „Wir sind durchgefallen!“, murmelte ich leise. „Wahrscheinlich!“ „Öffne sie!“, sagte Christian und schaute mich abwartend an. Mir war plötzlich so übel. Die Angst trieb sich wieder durch meinen Körper. Ich öffnete die E-Mail und ging dann auf den Anhang. Sofort zeigte es mir groß an. „Oh mein Gott!“, sagte ich leise und legte meine zitternde Hand an meinen Mund. „Was?“ Ich hatte bestanden. Ich hatte wirklich bestanden. Ich war Fachärztin. Ich hatte alle drei Sitzungen bestanden. Tränen trieben sich in meine Augen. „Ich habe bestanden. Alle drei Sitzungen!“ „Was?“, schrie sie auf. „Ja!“ Sofort tippte sie auf ihrem Handy drauf. „Ich auch!“, schrie sie dann laut. „Alle drei!“ „Oh mein Gott!“, murmelte ich erleichtert und fand mich sogleich in Emilys Armen wieder. „Wir haben bestanden!“ „Wir haben bestanden!“, sagte ich leise lachend und könnte vor Freude weinen. „Wir sind Oberärzte!“, sagte sie leise. „Und müssen nie wieder so viel lernen!“, murmelte ich. Sie drückte mich fester an sich. „Ich hab dich lieb!“ „Ich hab dich lieb!“, sagte ich und löste mich von ihr. Ich war so erleichtert. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass wir alle beide alles bestanden hatten. Und niemals hätte ich damit gerechnet, dass wir beide so schnell eine Antwort bekommen würden. „Herzlichen Glückwunsch!“, sagte Nick freudig und nahm mich in den Arm. Ich drückte ihn an mich, während Christian Emily gratulierte. „Danke!“, murmelte ich und blickte ihn dann an. „Das werden wir sicher heute Abend feiern!“, grinste Nick. „Auf jeden Fall!“, sagte Emily fröhlich und sprang Nick in die Arme. Christian hielt mir seine Hand hin und zog mich dann schwungvoll in seine Arme. „Herzlichen Glückwunsch, Baby!“ Er küsste mich. „Danke, Danke!“ Er küsste mich wieder. „Ich wusste es!“ Ich lächelte leicht und strich über seine Wange. „Zu Hause bekommst du dein verdientes Geschenk!“ „Christian!“ „Keine Widerrede!“, sagte er. „Danke!“ Diesmal küsste ich ihn. „Ich bin unheimlich stolz auf dich!“ Ich war es auch irgendwie, denn ich hätte niemals mit so einem Ergebnis gerechnet. „Und ich zeige dir gleich wie sehr!“, raunte er mir zu. „Achso, Mr. Grey?“ „Sowas von, Miss Lee!“ Er drückte seine Lippen auf meine Wange und löste sich dann, als ein älterer Mann aus dem Eingang kam. Er hatte einen dunkelblauen Anzug an und graue Haare. „Christian Gey!“, sagte er lachend und hielt die Arme auf. „Christopher Cowdray!“, lächelte Christian und begrüßte ihn herzlich. „Wie geht es dir?“ „Mir geht es gut, danke! Wie geht es dir?“ „Ich kann mich nicht beklagen!“ Ich musterte den Mann. Ich hatte ihn irgendwo schon einmal gesehen. „Ich freue mich, dass ihr hergefunden habt!“ „Ich freue mich über deine Einladung!“ „Immer wieder gerne!“, sagte der Mann im blauen Anzug. Christian nahm mich an die Hand und lächelte ihn an. „Darf ich dir vorstellen. Das ist Dr. Samya Lee, meine Lebensgefährtin!“ Er nickte mir zu und gab mir die Hand. „Freut mich Sie kennenzulernen. Ich bin Christopher Cowdray!“ „Freut mich ebenfalls, Mr. Cowdray!“ „Er war auch auf dem Wohltätigkeitsball. Er ist ein alter Freund der Familie!“ Ich nickte. Daher kannte ich ihn also. „Ich hoffe Sie genießen den Aufenthalt hier. Es ist alles Inklusive!“ „Vielen Dank, Mr. Cowdray!“ Was meinte er damit? Alles inklusive? Wir werde nichts bezahlen? „Ihr könnt schon gleich in die Bungalows. Meine Leute begleiten euch, ich habe leider einen Termin!“ „Natürlich. Danke für deine Begrüßung!“ „Als würde ich dich nicht begrüßen!“, lachte er und legte seine Hand auf seine Schulter. „Genießt den Aufenthalt und wenn ihr was braucht, lasst es mich wissen!“ „Danke!“ Er nickte und winkte. „Wir sehen uns, Christian!“ „Bis bald, Christopher!“ Ich schaute Christian verwirrt an. Er grinste nur. „Das ist Mr. Christopher Cowdray. Er ist der CEO der Dorchester Collection. Ihm gehört dieses Hotel und unter anderem noch andere!“ „Alle der Dorchester Collection?“ „Genau!“ „Und was meint er damit, dass alles inklusive ist?“ „Er hat uns eingeladen!“ „Wir bezahlen nichts?“, fragte ich schockiert. Ich sprach aber nur so laut, dass wir beide es hörten. „Nein. Er hat uns eingeladen!“ Ich war sprachlos. Er hatte einfach überall seine Kontakte. „Mr. Grey!“ Zwei Männer in schwarzen Anzügen kamen heraus. „Wir bringen Sie jetzt zu ihrem Bungalow!“ Christian nickte. „Nick, Emily! Ihr werdet jetzt zu eurem Bungalow gebracht!“ Die Beiden kamen angelaufen. „Danke Christian!“ „Nicht dafür!“ „Dann sprechen wir nochmal wegen später?“ Christian nickte. „Ruht euch erstmal aus und dann heute Abend gehen wir was leckeres Essen und ein bisschen feiern!“ Emily wackelte mit den Augen. Ich zwinkerte nur. Dann fiel mir ihr Geschenk ein. Jetzt konnte ich es ihr ja extra geben. Ich holte aus meiner Beuteltasche ihr verpacktes Geschenk heraus und übergab es ihr. „Das ist dein Geschenk zum Facharzt von mir!“ „Nein!“, sagte sie sofort. „Doch!“ „Aber ich habe dein Geschenk gar nicht dabei!“ „Ich brauche kein Geschenk!“, sagte ich und gab es ihr. „Oh Sam!“ Sofort umarmte sie mich wieder. „Danke!“ „Nicht dafür!“, murmelte ich, wie Christian eben auch. Ich hatte ihr ein Stifte-Set Geschenk von Montblanc. Dort waren ein Bleistift, ein Kugelschreiber und ein Füller drin. Alle drei waren sie personalisiert. Sie musterte mich. „Danke!“ Ich winkte nur ab. Es freute mich, wenn ich ihr eine Freude machen konnte. Christian hatte mir dieses Set vorgeschlagen. „Ich hoffe es gefällt dir!“ „Mir gefällt alles was von dir ist!“, zwinkerte sie. Ich grinste nur, während Christian meine Hand nahm. „Wir sehen uns später, ja?“, sagte sie. Ich nickte nur. „Ruht euch aus!“ „Ihr erst!“, sagte ich und folgte dann Christian. Die Angestellten führten uns durch die Anlage und Taylor brachte unsere Koffer hinter her. Irgendwann kamen wir an einzelnen kleinen Bungalows an, welche einen herrlichen Vorgarten hatten. So stellte man sich Los Angeles vor. Strahlendblauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein und lauter Palmen um einen herum. Dazu noch gepflegter Rasen mit weiteren gepflegten Blumen. Der Concierge führte uns über einen Eingangsweg zu einem Bungalow und öffnete uns die grüne Tür des beigefarbenen Bungalows. „Das ist Ihr Reich, Mr. Grey!“ „Vielen Dank!“ „Kann ich Ihnen noch etwas Gutes tun?“ „Das wäre es für das erste, danke!“ „Sehr gerne!“ „Sie können die Koffer einfach dorthin stellen, Taylor!“ „Natürlich, Mr. Grey!“, sagte er und stellte die Koffer vor einer weißen Tür ab. Anscheinend führte die nochmal genau in das Bungalow hinein. Ich konnte rechts von uns gepflasterten Boden sehen und Pflanzen an der Seite der Mauer. Dort ist bestimmt die Terrasse. Als sowohl der Concierge, als auch Taylor gingen musterte mich Christian grinsend. „Was willst du zuerst sehen? Die Terrasse oder das Haus?“ Ich überlegte. „Das Haus!“, sagte ich sofort. Ich war extrem gespannt!“ „Gut!“, sagte er und nahm meine Hand. Er öffnete die weiße Haustür. Dort kamen wir in einen Eingangsbereich wo sich geradeaus und rechts eine weiße Tür jeweils befanden und links ein offener Gang. Christian zog mich durch den offenen Gang ins Wohnzimmer. Es war eindeutig Luxuriös. Es war so eine Art Old-School Glamour, auf eine sehr edle Art und Weise. Rechts an der Wand befand sich ein offener großer Kamin. Darüber war ein großer Flachbildschirm der von zwei beigefarbenen Sesseln, einem runden braunen Tisch mit frischen Blumen und einem gleichfarbigen Sofa umspielt wurde. Hinter dem Sofa befand sich ein Schreibtisch mit einem Stuhl. Geradeaus an der Wand befand sich noch eine verzierte braune Kommode. Direkt neben dem Wohnzimmer grenzte ebenfalls durch einen offenen Gang das Esszimmer. Es war ein runder brauner Tisch, an dem 4 Stühle standen. Darauf stand nicht nur eine große Obstschale, sondern auch eine kalt gestellte Flasche Champagner.  Außerdem befand sich eine Tüte dort. Was dort wohl drin war? Neben dem Tisch befand sich wieder eine Kommode. „Und hier geht es in die Küche!“ Es gab eine Küche? Vielleicht konnte ich doch einen Kuchen für morgen backen. Die Küche hatte in einer Ecke eine Zeile und in der anderen ebenfalls. Sie war klein, aber fein und hatte alles zu bieten. Ich müsste vielleicht Nick und Emily damit beauftragen. Vielleicht könnten sie dann auch für mich noch ein
Geschenk besorgen. „Wofür sind eigentlich die ganzen anderen Türen?“ „Man kann das Bungalow vergrößern zu anderen!“ Ich nickte nur. „Aber ich dachte wir genießen die Zeit zusammen, so wie Nick die Zeit mit Emily genießen will!“ Ich nickte. Christian zeigte mir im Flur noch die Tür zu einer Gästetoilette und öffnete dann die andere Tür. Dort befand sich wieder eine Art Flur mit einer Kommode an der linken Wand und einem großen Spiegel darüber. „Wo geht es hier hin?“ „Zu unserem Reich!“, zwinkerte er und ging durch die Tür auf der rechten Seite. Dort befand sich links ein offener Gang und rechts wieder eine Tür. „Hier ist der Kleiderschrank!“, sagte er und öffnete die rechte Tür, wo uns braune Schrankeinbauten entgegen kamen. „Und das hier ist unser Reich!“, sagte er und ging dann ins Schlafzimmer. Geradeaus befand sich direkt das riesengroße Bett, welches weiß eingekleidet war. Davor befand sich direkt eine Sitzbank, während an der gegenüberliegenden Wand sich eine Kommode mit einem Fernseher darauf befand. Direkt neben der Tür befanden sich ein Schminktisch und ein Schminkspiegel. Im ganzen Bungalow war dieser luxuriöse Stil mit dem Old-School Stil vermischt worden. Perfekte dekorationselemente passten sich dem Stil an und rundeten das ganze ab. Vom Schlafzimmer aus konnte man schon die Terrasse mit dem Pool sehen. Sie war rundherum ummauert. „Hier ist noch das Bad!“ Er öffnete die Tür im Schlafzimmer, wo ein perfekt gefliestes Bad mit zwei Waschbecken, einer Badewanne, einer offenen Dusche und einer separaten Toilette zum Vorschein kam. „Und das hier ist unsere Terrasse!“ Er lief durch die weiße Tür nach draußen und lächelte mich an. An der langen Seite befanden sich zwei Liegen. Genau in der Mitte der Pool. Überall waren Pflanzen und Fazierungen in den Steinwänden. „Und?“ Es war wirklich wunderschön. Und wahrscheinlich viel zu teuer. „Es ist wirklich schön, Christian!“ Er grinste. „Danke!“, sagte ich. „Für alles!“ Ich konnte ihm wie immer nichts bieten. Es musste einfach mit dem Kuchen klappen und dem Geschenk. „Alles nur für dich!“ Er kam auf mich zu und küsste mich. „Und hier sind wir ungestört und nur für uns!“, hauchte er. „Das heißt was?“, fragte ich herausfordernd. „Das wir hier ungestört nackt rumlaufen können!“, sagte er und nahm meine Tasche ab. „Achja?“ „Ja!“, sagte er und innerhalb von Minuten verloren wir wirklich unsere Kleidung. Christian zog mich nackt mit in den abkühlenden Pool und drückte mich gegen die Wand. „Und können Sex haben so oft wir wollen!“ Er schaute mir tief in die Augen und küsste mich dann wieder. So als ob ich nichts wiegen würde, hob er mich dann hoch und setzte mich auf den gefliesten Boden. Christians Hände glitten zu meinem Hintern, den er sanft zu sich zog. Er löste sich von mir und legte meine Beine auf seine Schultern. Dann verschwand sein Kopf zwischen meinen Beinen und seine heiße geschickte Zunge, berührte meine empfindlichste Stelle. Leise stöhnte ich auf und stützte mich mit meinen Armen hinter mir ab. Christian ließ sich jedes Mal etwas einfallen. Seine Zunge bewegte sich immer schneller an meinem Kitzler und brachte mich von Sekunde zu Sekunde mehr zum Stöhnen. Ich presste schon bewusst immer wieder meine Lippen aufeinander, schließlich waren wir draußen. Eine Hand krallte ich in seine leicht feuchten Haare und legte meinen Kopf n den Nacken. Seine Zunge brachte mich zum Brennen. Jedes Mal  veranlasste sie eine Explosion in meinem Körper und sorgte dafür, dass sich mein Körper vor Erregung auf baumelte. „Christian!“, keuchte ich und drückte mich näher zu ihm. Mein Unterbauch pulsierte. Christian befriedigte mich immer weiter und schob dann noch zwei Finger auf einmal in meine mittlerweile feuchte Mitte. Ich drückte mich ihm sofort noch weiter entgegen und stöhnte langgezogen auf. Ich war kurz vor dem Kommen. „Mach, Baby!“, sagte ich leise und bewegte mein Becken in der Bewegung seiner Finger mit. Ich hörte Christian leise lachen. „Ich will dich zum Orgasmus, Ficken!“, sagte er und hörte augenblicklich auf. Er zog mich wieder ins Wasser, spreizte meine Beine um ihn und drang nach dem platzieren in einem Zug in mich ein. „Gott!“, murmelte ich weiterhin erregt und krallte mich in seine Seite. Mein Atem ging stoßweise und meine Mitte pulsierte jedes Mal um Christians Erregung tief in mir drin. Christian bewegte sich sanft, aber doch bestimmend. Ich glaubte fast, er wollte mich noch schonen. Ich genoss seine Bewegungen und nahm jeden Stoß tief in mir auf. Ich krallte meine Beine um ihn und klammerte mich an ihn fest, während er mich wie immer tief ausfüllte. Mein Körper vibrierte, mein Unterleib brannte und meine Mitte pulsierte. Es war wie immer ein berauschendes Gefühl ihn in mir zu haben.  Christians Stöße wurden fordernder. Gierig presste er seine Lippen auf meine und reizte zusätzlich meinen Kitzler. „Schneller!“, stöhnte ich in der Ektase der Lust. Ich krallte meine Hände in Christians Schultern. Mein Unterleib war kurz vor der Explosion. Ich drückte mich noch näher an ihn und spürte ihn noch intensiver in mir. „Komm für mich, Baby!“, sagte Christian keuchend. Er stieß noch fester zu. Ich wimmerte stöhnend auf und kam dem Orgasmus noch näher. Der Druck in meinem Unterleib stieg und ich fing an unkontrolliert zu zucken. Ich riss meinen Mund auf und schrie meinen Orgasmus förmlich hinaus. Christian bewegte sich weiterhin und ließ mich meinen Orgasmus auskosten. Ich war beinahe schon vollkommen erschöpft. Ich genoss aber das angenehme Gefühl in meinem Körper und atmete aus. „Ich will in deinem Mund kommen!“, sagte Christian dicht an meinem Ohr. Er wollte was? Hatte ich mich verhört. „Ich will deinen Mund ficken, Baby!“, sagte er und zog sich aus mir zurück. Ich schaute ihn erstaunt an. Er setzte sich an den Rand und zog mich zu sich. Sein nasser Penis streckte sich mir entgegen und wartete pulsierend darauf ihn in den Mund zu nehmen. Ich stützte mich am Pool Rand ab und nahm seine Erregung mit einem Mal in den Mund. Sofort stöhnte er langgezogen auf. „Genau So!“ Ich tat es mit Vergnügen, schließlich tat er es auch immer mit Vergnügen. Ich bewegte meinen Kopf auf und ab. Ich nahm ihn immer wieder tief in den Mund und saugte daran. Es dauerte nicht lange, da stellte Christian sein Bein auf, hielt meine Haare fest und drückte mir seinen Schwanz tiefer in den Mund. Wie er eben gesagt hatte fickte er jetzt meinen Mund und drückte ihn mir immer wieder fest in den Rachen. Er krallte seine Hände fester in meine Haare und stöhnte laut auf. Er bewegte sich nochmal schneller und stockte dann mit einem Mal abrupt. Er stöhnte laut auf und bewegte sich dann noch einmal weiter, bis er wieder stockte und noch lauter stöhnend seine Augen verdrehte. Sein Penis pulsierte und spritzte mir die Flüssigkeit tief in den Mund. Christian drückte mich noch einmal fest an sich dran, ehe er locker ließ und sich zurücklehnte. Ich saugte seine Flüssigkeit auf und stützte meinen Kopf müde auf den Rand ab. Ich schloss ebenfalls meine Augen, so wie es Christian tat. Kurze Zeit verblieben wir so, bis Christian sich hinsetzte und mich anblickte. „Alles gut?“ „Alles Bestens!“ Christian lachte auf und küsste mich. „Komm wir sonnen uns etwas, bevor wir was essen!“ Ich grinste ihn schief an. „Hast du Hunger?“ „Sex macht immer hungrig!“, zwinkerte er und zog mich zu sich. „Ich liebe es deinen Mund zu ficken!“ „Und ich liebe es, wenn du mich fickst!“ „Das will ich hören!“, hauchte er und küsste wieder meine Lippen. Dann zog er mich hoch und trug mich zur Liege, wo bereits ein Handtuch lag. „Vielen Dank, Mr. Grey!“ „Gerne, Miss Lee!“ Ich breitete mich gemütlich auf der Liege in der Sonne aus und genoss die heißen Strahlen, die meinen Körper trockneten. „Was wollen wir die nächsten Tage machen?“, fragte ich interessiert nach. „Morgen machen wir eine Sightseeingtour und wandern dann zum Hollywood Zeichen!“ „Morgen wirst du 31!“ „Ja!“ „Mich ärgert es, dass ich dein Geschenk nicht dabei habe!“ Ich wollte unbedingt seine Reaktion sehen. „Ich brauche nichts!“ „Ich wollte dir einen Kuchen backen!“ „Ich habe alles was ich brauche!“ Er war einfach zu bescheiden was das anging. „Ach Christian!“ „So ist das mein Schatz!“ „Ich mag es wenn du mich so nennst!“ Er hat damit erst vor kurzem angefangen. Anscheinend ließ er sich jetzt voll und ganz drauf ein und hatte nichts mehr gegen Kosenamen. Christian lachte leise. „Und weiter?“, fragte ich dann interessiert nach. „Freitagmorgen gehen wir in die Universal Studios und machen eine VIP-Tour. Nachmittags fliegen wir nach Las Vegas und Samstag fliegen wir mit dem Hubschrauber zum Grand Canyon!“ Das hatten sie alles geplant? Es war unglaublich was ihm einfiel. Ich fragte mich, wie ich das verdient hatte. Er machte mich einfach unheimlich glücklich. „Sonntagmorgen fliegen wir wieder nach Hause und abends ist dann Moms jährliche Geburtstagsfeier!“ Das klang gut. Ich freute mich sehr darauf. „Freust du dich darauf?“ „Dieses Jahr ein bisschen mehr, weil du dabei bist!“ Ich lächelte ihn an. „Wer kommt alles?“ „Die ganze Familie, enge Freunde und unsere Freunde!“ Ich nickte. „Du wirst jemanden bestimmtes kennenlernen!“ „Achja?“ Wen wollte er mir wieder vorstellen? „Du kennst ihn schon flüchtig!“ „Wen?“ Ich schaute ihn verwirrt an. „Dr. Flynn!“ Dr. Flynn kam zu seinem Geburtstag? „Er kommt?“ „Er ist ein guter Freund der Familie!“ „Okay!“, murmelte ich. Ich freute mich. Ich wollte endlich den Mann Kennenlernen, der ihm so lange zur Seite stand. „Du  hast bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen!“ „Dann bin ich ja beruhigt!“, lachte ich und musterte Christian, wie er aufstand. „Ich bestelle
uns
jetzt was zu essen!“ Ich schaute ihn erstaunt an. „Hast du so Hunger?“ „Riesenhunger!“, grinste er und verschwand nach drinnen. Ich lachte nur und legte mich dann wieder entspannt auf die Liege, wo ich einfach nur die heißen Strahlen der Sonne genoss. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so entspannt auf einer Liege lag. Ich war noch nie in einem richtigen Sommerurlaub. Jedenfalls nicht nach Christians Standard. „Ich sollte dich einschmieren, damit du nicht verbrennst!“, sagte er, als er wieder raus kam. „Später!“ Ich spürte Christians Lippen auf meinen. Ich öffnete kurz meine Augen und sah, dass er eine Sonnenbrille auf hatte.  Er legte sich neben mich auf die Liege und sonnte sich jetzt ebenfalls. Ich schloss wieder meine Augen. „Du magst es in der Sonne zu liegen oder?“ „Es geht. Eine gewisse Zeit ja, dann wird es unerträglich!“ Durch meine südländischen Wurzeln, wurde ich schnell braun. Das war mein Vorteil. „Ich liebe aber Schwimmen!“ „Der Pool ist dort!“ „Ich weiß!“, grinste ich und musterte ihn wieder. „Wie würdest du es finden, wenn wir in den Urlaub fliegen?“ Die Frage kam plötzlich. Wie kam er darauf? Außerdem waren wir doch gerade im Urlaub. „Wir sind doch im Urlaub!“ „Ich meine einen richtigen!“ Ich richtete mich auf. „Wie meinst du das?“ „Naja du hast bis zum 12. Frei. Bis dahin könnten wir in den Urlaub fliegen!“ Urlaub? Er wollte mit mir in den Urlaub? „Du musst doch arbeiten!“ „Einiges könnte ich mit der Arbeit verbinden!“ „Woran hast du gedacht?“, harkte ich seinen Gedankengängen nach. „Erst Monaco, dann nach Dubai und Abu Dhabi, dann noch weiter auf St.Lucia, Bahamas und zum Schluss Miami!“ Er wollte so viele Orte bereisen? Ich starrte ihn förmlich an. „In Dubai und Monaco habe ich einige Kunden!“ „Das heißt du müsstest dort auf jeden Fall hin?“ „Dieses Jahr definitiv!“ „Aber das klingt alles ziemlich teuer!“ Wer konnte schon so viele Orte besuchen? „Mya!“, murmelte er. „Ich weiß du kannst es dir leisten, aber ich will nicht das du so viel Geld ausgibst!“ Ich könnte mir das niemals leisten. „Es sind nur ein paar Tausend Dollar. Ich hatte lange keinen Luxusurlaub mehr!“ „Wir sind im Luxusurlaub!“ „Das ist deine Ansicht!“ „Lass mich raten. Deine Ansicht ist eine Suite mit Blick aufs Meer in einem 5 Sterne Hotel!“ „Ja so ähnlich!“ „Ich weiß nicht!“ Das konnte ich nicht annehmen. „Es ist egal was du sagst. Ich habe schon alles gebucht!“ „Du hast was?“ Meine Stimme war schrill. Das hatte er nicht wirklich getan oder? „Ich habe Urlaub gebucht für uns beide!“ „Christian sag mir bitte, dass du das nicht hast!“ „Doch! Am Montag geht es los und am 12. Kommen wir wieder!“ „Christian!“, seufzte ich nur. Er war verrückt. Er war einfach nur verrückt. „Wie viel hat der Spaß gekostet?“ Er konnte doch nicht einfach etwas buchen. Und dann sowas teures. „Nur knapp 100 Tausend Dollar!“ Nur knapp 100 Tausend Dollar?  Mir war mit einem Mal schlecht. „Die Hotels natürlich nur!“ „Nur die Hotels?“ War er vollkommen Irre geworden? „Mya. Wenn alles gut geht, gehe ich mit ein paar Millionen plus nach Hause!“ Und dann musste ich loslachen. Es war einfach verrückt. „Wieso lachst du?“ „Das ist einfach verrückt!“ „Du hast es verdient nach allem!“ „Ich habe seit April mehr Urlaub gemacht als gearbeitet!“ „Du müsstest auch gar nicht arbeiten!“ Jetzt fing er mit sowas an. „Damit fangen wir gar nicht erst an!“ „Ich weiß, aber ich meine nur!“ Ich seufzte. Er war einfach zu gut. „Du hast es verdient. Sehe es als Geschenk!“ Wie viele Geschenke wollte er mir denn noch machen?“ „Ich freue mich auch unheimlich!“ „Aber du denkst an das Geld!“ „Ja!“ „Denk nicht daran!“, sagte er und nahm meine Hand, mit der er mich zu sich zog. „Denk an unsere Suite in Dubai und Monaco und an unser Resort in der Karibik!“ Er war einfach ein Idiot. „Gleich besser!“, sagte ich ironisch. „Wusste ich es doch!“, sagte er und küsste mich. Und ich erwiderte nur den Kuss und drückte ihm all meinen Dank aus den ich hatte. Und an seinem Geburtstag war ich dran. Diesmal scheute ich keine Kosten mehr daran, denn auch er hatte es verdient mal richtig verwöhnt zu werden und damit meinte ich nicht im sexuellen Sinne.
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