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Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
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Dieses Kapitel
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20.08.2020 8.347
 
Ich musterte die Skizze von der Seite und zeichnete dann am Personalflügel weiter. Ich war gerade dabei die Skizze für das Haus weiterzuführen. Sie stand kurz vor dem Ende. Es fehlten nur noch kleinere Details. Ich hatte am Wochenende viel gelernt und gleichzeitig nebenbei die Skizze immer weiter gezeichnet. Elliot hatte mir einige Tipps gegeben und ich habe mich einfach dran gesetzt. Das Haus oder eher die Villa hatte sowohl einen extra Flur zum Personalflügel und dann nochmal ein extra Flur zum Gästeflügel. Mir ist spontan diese Idee gekommen. Ich hoffte sehr, dass es ihm gefiel. „Mya?“ Ich hörte Christians Stimme im Flur hallen. Oh nein. Sofort sprang ich auf, räumte irgendwie schnell die Skizzen weg und setzte mich an meinen Schreibtisch. „Mya?“ Die Tür öffnete sich und Christian schaute mich an. „Hier bist du!“, murmelte er. „Hey!“, lächelte ich sanft. Er muss wohl gerade erst von der Arbeit gekommen sein. Jedenfalls hatte er noch seinen Anzug an. Er wollte normalerweise schon viel früher hier sein, weil wir heute Abend ein Dinner hatten. „Lernst du schon wieder?“ Natürlich lernte ich nebenbei noch. Morgen würden Emily und ich nach San Francisco fliegen und am Mittwoch war die Facharztprüfung. Allein an den Gedanken wurde mir schon übel. „Ja!“ „Du solltest dich doch heute etwas ausruhen. Wir sind doch gestern Abend alles durchgegangen!“ „Man weiß ja nie!“, sagte ich und lehnte mich zurück. „Du wolltest auch früher zu Hause sein!“  „Ich weiß, aber Nick kam noch ins Büro!“ Seitdem wir mit Emily und Nick am Freitag essen waren, sind die beiden ein Herz und eine Seele. Am Wochenende hatten wir zu viert auch wieder was gemacht und heute war Nick wieder bei ihm. Nick war auch sehr nett. Ich mochte ihn genauso wie Emily auch Christian mochte. Und darüber war ich mehr als erleichtert. Christian klappte mein MacBook zu. „Christian!“ „Du kannst das!“, sagte er leise. „Ich bin aber aufgeregt!“, seufzte ich. „Ich weiß aber, dass du das perfekt meistern wirst!“ „Das sehen wir am Mittwoch!“ Christian verdrehte die Augen. Jetzt zog ich eine Augenbraue hoch. „Hast du gerade die Augen verdreht?“, ärgerte ich ihn. Er schaute mich erstaunt an. „Und wenn?“ „Dann muss ich dich wohl ficken!“, grinste ich. Christian lachte ebenfalls und beugte sich zu mir. Er legte seine Lippen auf meine und zog mich näher zu sich. „Das war eigentlich ein Scherz!“, nuschelte ich und musterte ihn. „Wieso?“ Er wollte, dass ich ihn fickte? „Wir müssen bald los!“ „Du hast es gesagt. Bald!“ Wieder küsste er mich. „Darf ich dich fesseln?“, fragte ich leise und löste mich. Ich wollte ihn auch mal fesseln und reizen, so wie er es mit mir immer tat. „Ich glaube nicht!“ „Und wenn ich das will?“ „Musst du deinen Drang unterdrücken!“ Ich sollte ihn unterdrücken? Warum durfte er ihn dann ausleben? „Wieso unterdrückst du ihn dann nicht?“ „Touché!“ „Vertraust du mir?“ „Ja!“ „Dann vertrau mir auch in dieser Hinsicht!“ Sein Gesicht spannte sich leicht an, dass konnte ich sehen. Er rang innerlich mit sich. Wenn er mir vertraute, dann konnte er auch die Kontrolle an mich abgeben. „Okay!“, sagte er dann tatsächlich und hob mich hoch. Er ließ es tatsächlich zu? Jetzt war ich aber erstaunt. Ich legte meine Arme um seinen Hals, während er mich durch das Penthouse in Richtung Schlafzimmer trug. Dort ließ er mich dann runter, zog sein Jackett aus und legte sich aufs Bett. Ich war sehr überrascht über seine Initiative. „Dann Fessel mich mal!“ Ich grinste und lief dann in unser Ankleidezimmer. Dort holte ich drei verschiedene Krawatten und kehrte ins Schlafzimmer zurück. „Bist du dir sicher, dass du mich nur fesseln willst?“, fragte er leicht unsicher. „Ich will dich richtig fesseln!“, sagte ich und knöpfte sein Hemd auf, welches ich ihm von den Schultern streifte. Anschließend band ich erst seine Hände aneinander und befestigte dann die beiden anderen jeweils an der anderen Krawatte, die ich an der Betthinterkantschiene befestigte. „So gefällt mir das!“, grinste ich. Christian schluckte. „Vertrau mir!“, sagte ich leise und musterte ihn genau. „Ich vertraue dir!“, sagte er entschlossen. „Gut!“ Dann konnte ja nichts schiefgehen. Ich würde ihn jetzt mal so richtig schön reizen. Er konnte sich auf etwas gefasst machen. Ich entledigte ihm langsam seine Hose und seine Boxershorts und biss mir auf die Lippen. „Und er steht fast wie eine eins!“, hauchte ich, als ich seinen bereit erigierten Penis sah. „Bei dem Anblick!“, hauchte er als Antwort. „Dann pass mal auf!“, sagte ich und stand auf. Ich fuhr mit den Händen über meinen Körper und bewegte dabei rhythmisch meine Hüften. Ich würde jetzt meine Klamotten aus strippen und ihm zeigen wer jetzt die Zügel in der Hand hatte. Ich zog mir mein Top aus und sah sofort sein entsetztes Gesicht. „Oh Nein!“ „Oh Doch!“, sagte ich überzeugend und warf mein Top weg. Ich bewegte meine Hüften weiter und rutschte meine Hose etwas von den Hüften, ehe ich mit meinen Händen über meinen Oberkörper zu meinem Hals und wieder herunter fuhr. „Das kannst du mir nicht antun!“ Natürlich konnte ich das. „Ich kann dich nicht mal anfassen!“ Er bewegte sein Bein und sein Penis bewegte sich. „Das sollst du auch nicht!“, stöhnte ich extra auf und strippte meine Hose aus. „Du bist durchtrieben!“, knurrte er. „Von wem ich das wohl habe!“, zwinkerte ich und zog dann noch meinen BH aus. Er knurrte wieder, doch ich ließ mich davon nicht beirren. Ich war gerade selber erstaunt, dass ich so selbstbewusst war. Aber ich wusste ich konnte sowas mit ihm machen. Ich wollte auch einmal die Zügel in die Hand nehmen und ihn befriedigen. Ich stand nur noch im String vor ihm und fuhr wieder über meinen Bauch zu meiner Brust. Ich fuhr selber über meine Brustwarzen, die sich aufstellten und schloss meine Augen. Ich bekam eine Gänsehaut und reizte eine kurze Zeit meine Brustwarzen weiter. Ich öffnete dann meine Augen wieder und sah wie es ihn quälte. Seine Spitze glänzte schon und er war bereit, tief in mir aufgenommen zu werden. Doch das wollte ich nicht. Das würde noch etwas dauern. Ich stellte mein eines Bein auf das Bett und fuhr es sanft mit meinen Händen nach. Es machte schon Spaß ihn so zu ärgern. Nachdem ich das Bein wieder abgestellt hatte, zog ich rhythmisch zu meinen Bewegungen meinen String aus, den ich dann zur Seite warf. Jetzt war ich auch komplett nackt, wie Gott mich Schuf. Vielleicht sollte ich einen Schritt weitergehen. Ich fuhr wieder über meinen Körper und hob mein Bein wieder auf das Bett. Ich fuhr es von unten nach oben zu meiner Mitte nach und blieb an meinem Kitzler stehen. „Soll ich es mir selber machen?“, fragte ich ihn aufreizend und grinste. „Das wagst du nicht!“, sagte er keuchend. „Und wenn doch?“ „Samya!“ „Oh Christian!“, sagte ich und reizte meinen Kitzler. Ich bewegte meine Hand schneller an meinem Kitzler und schloss genießerisch meine Augen. „Nein!“, keuchte er und hörte wie er sich leicht gegen die Krawatten wehrte. „Das fühlt sich so gut an!“, sagte ich und fuhr einmal über meinen gesamten Spalt, ehe ich wieder meinen Kitzler reizte. Ich entspannte mich und genoss das Gefühl der Erregung, welches wieder durch meinen Körper zuckte. Christians Anblick verstärkte das Gefühl. Es machte mich extrem an ihn so zu sehen. IMit der anderen Hand fuhr ich über meinen Körper wieder und blieb an meinen Brustwarzen hängen. Ich umspielte sie mit der anderen Hand und öffnete keuchend meinen Mund. Ich musste mich beinahe anstrengen mich nicht in der Lust zu verlieren. Deshalb, löste ich nach einiger Zeit meine Hände von meinem Körper und musterte Christian erregt. Seine Lusttropfen glänzten deutlich an seiner Eichel und sein Gesicht war Dunkel vor Lust. Er wollte mich, dass sah ich ihm deutlich an. Und das machte mich an, denn ich wollte ihn ebenfalls. „Dann bist du jetzt dran!“, hauchte ich leise und kniete mich jetzt zwischen meine Beine. Christian war anscheinend vollkommen sprachlos, denn er sagte keinen Ton. Erst als ich seine Erregung anfasste, zuckte er erregt zusammen. Sein Mund öffnete sich und er bewegte sein Becken. Ich drückte sein Becken sofort herunter. „Du wirst still sein!“, sagte ich leise und nahm ihn wieder in die Hand. Ich bewegte meine Hand ein paar Mal und Christian legte seinen Kopf sofort stöhnend in den Nacken. Er war sowas von bereit. Dann würde es für mich ein Vergnügen werden. Ich beugte mich über ihn und nahm seinen Penis tief zwischen meine Lippen auf. Ich saugte an ihm und bewegte meinen Kopf auf und ab. Christians Stöhnen wurde sofort lauter und er bewegte seine Hände. Ich bewegte meinen Kopf weiter auf und ab und saugte immer wieder seine Lusttropfen auf seiner Eichel auf. Christians Becken bewegte sich wieder automatisch mit und ich genoss seine Reaktion. Es war wie Musik in meinen Ohren. So wie es ihm gefiel mich zu quälen, gefiel es mir ihn zu quälen. Seine Laute aus seinem Mund, seine Reaktion von seinem Körper und vor allem sein Penis, wie er auf mich reagierte. Ich nahm ihn noch tiefer in den Mund, neckte ihn immer wieder mit meiner Zunge und fuhr mit der einen Hand, den Rest seines Schaftes entlang. Die andere Hand wanderte zu seinem Hodensack, den ich zusätzlich aufreizend streichelte. Christian spannte sich von Sekunde zu Sekunde mehr an. Auch sein Stöhnen wurde immer lauter und die Feuchte zwischen meinen Beinen nahm zu. Es erregte mich ungemein. Ich löste meinen Mund und fuhr mit meiner Zunge hoch und runter. Immer wieder begleitete meine Hand, mein Geschehen, bis ich ihn wieder tief in den Mund nahm und an ihm saugte. Ich saugte immer fester und nahm ihn dann bis zum Rachen auf. Ich bewegte meinen Kopf und Christian bebte unter mir. Er zitterte stark und hob sein Becken leicht an. Und
dann binnen von Sekunden, spürte ich seinen Penis leicht pulsieren und löste mich mit einem Mal. „Nein!“, schrie er auf und wand sich unter den Fesseln. Seine Erregung pulsierte und ich war mir bewusst, dass ich ihm den Orgasmus verweigert hatte. „Nein!“, sagte er wieder und klang verzweifelt. „Doch!“, sagte ich und wartete einen Augenblick, bis seine Erregung wieder abstumpfte. Ich wusste, dass die Abstände jetzt kürzer wurden. Ich musste also noch flinker werden, denn sonst kam er schneller, als ich von ihm ablassen konnte. Ich nahm seinen Penis wieder geschickt in meinem Mund auf und saugte an seinem Schaft. Wieder und wieder saugte ich, solange bis ich mich wieder lösen musste, weil er kurz davor war, mir seine Samen in den Mund zu spritzen. Er war verzweifelt. So verzweifelt, wie ich es immer war. Er wand sich so stark, dass ich beinahe Angst hatte, er könnte sich an den Krawatten verletzen. Ich hielt ihn fest und setzte mich dann auf ihn. Dabei nahm ich seinen harten Schwanz tief in mir auf und musterte seinen Gesichtsausdruck. „Bewege dich!“, knurrte er hart und drückte sein Becken gegen meins. Ich spreizte meine Beine noch weiter, ging in die Hocke und bewegte mich dann auf und ab, so dass ich ihn immer wieder tief in mir aufnahm. „Oh Gott!“, knurrte er erregt und stellte seine Beine ebenfalls auf um mir entgegen zu kommen. Aber das wollte ich mir nicht gefallen lassen, also löste ich mich und ließ von ihm ab. „Samya!“ Es klang streng. Er verzog sein Gesicht und atmete schwer aus. „Wenn ich dich jetzt losmachen würde, was würdest du dann tun?“ „Ich würde dich so hart von vorne und von hinten ficken, bist du weder stehen noch sitzen kannst!“ Es klang wie eine Drohung, die mich komischerweise aber anmachte. Ich würde ihn noch ein wenig reizen, bevor ich ihn dann zu seinem Drang verhalf. Ich küsste seine Eichel und züngelte dann über seine Öffnung, aus der seine Lusttropfen nur so strömten. Christian stöhnte langgezogen auf. Anscheinend war er dort sehr empfindlich. Ich züngelte mit meiner Zunge weiter darüber und saugte ab und zu auch genau dort. „Samya!“ Es klang wie ein wimmern. „Mach was!“ Er wand sich und es schien so, als ob er es fast gar nicht mehr aushielt. Ich saugte an seiner gesamten Eichel und zuckte. „Mach weiter!“, knurrte er. „Mach genau so weiter!“ Und ich hörte auf ihn. Ich nahm ihn tief in meinen Mund und bewegte meinen Kopf saugend auf und ab. „Ja..!“, keuchte er und ich saugte nur fester. „Ja!“, keuchte er wieder und bewegte sein Becken auf und ab. Er stöhnte angestrengter auf und ich war mir sicher, er war gleich wieder soweit. „Ahh!“, stöhnte er und bewegte sein Becken noch schneller. Aber ich war wieder schneller und löste mich von ihm. Sein Schwanz zuckte und Christian verlor fast seinen Verstand. Er schrie leise auf und wand sich unheimlich. Jetzt war es an der Zeit. Ich sollte ihn loslassen. Er hatte mich schließlich dann auch kommen lassen. Ich löste die Krawatten und Christian richtete sich sofort auf. „Das hättest du nicht machen sollen!“, knurrte er bedrohlich. Er drehte mich sofort auf den Bauch, gab mir einen harten Klaps auf den Po und zog meinen Hintern fest an sich. Er zog gewaltvoll an meinen Haaren und rammte mir seinen harten steifen Penis in meine vorbereitete feuchte Mitte. Ich schrie sofort auf. „Ja, jetzt kannst du mich innig spüren!“, sagte er laut und bewegte sich beinahe aggressiv in mir. Seine eine Hand zog stärker an meinen Haaren und die andere fleischte sich in meine Seite. Als er sich zurückzog und mit einem Mal sich wieder in mich rammte, schrie ich wieder laut auf und verzog mein Gesicht. „Spüre ihn genau!“, sagte er laut. Es war fast an der Grenze des Schmerzes, aber es erregte mich immer noch. Das Zucken meines Körpers nahm bei jedem Stoß weiter zu. Er drang tiefer in mich, immer tiefer und ließ mich wahnsinnig werden. Mein Körper bebte und mein Stöhnen wurde lauter. Er verlagerte seine Position etwas und drang dann in einem anderen Winkel in mich, der mich über die Ränder der Klippen brachte. Mein Inneres verdrehte sich und meine Mitte zog sich pulsierend um Christians Erregung, die immer noch den Orgasmus zurückhielt. Er ließ mich lang und laut den Orgasmus genießen und kratzte einmal fest, wie ein Irrer über meinen gesamten Rücken. Ich keuchte schreiend auf und verzog das Gesicht. Es brannte, aber meine körperlichen Gefühle hemmten den Schmerz größtenteils. Christian zog sich komplett aus mir zurück. Im nächsten Moment spürte ich einen unheimlich dunklen Schmerz, der meinen ganzen Körper zerriss. Ich schrie schmerzhaft auf und ballte meine Hände zu Fäusten. Christian schrie ebenfalls laut auf und bewegte sich ohne mir Zeit zu geben. Er war ohne Vorwarnung hinten in mich eingedrungen. Seine Bewegungen waren hart, fest und aggressiv. Wieder kratzte er hart über meinen Rücken. Es machte fast den Eindruck, als ob er ohne Rücksicht auf mich, einfach seine Befriedigung erreichen wollte. Und ich konnte nicht anders, als nur zu schreien. Aber diesmal nicht wirklich vor Erregung, sondern vor Schmerz. Erst Recht, als ich den scharfen Schmerz auf meinem Rücken spürte, wie er mit seinen Krallen erneut über meinen Rücken fuhr. Anschließend gruben sich seine Fingernägel wieder fest in meine Seiten und seine andere Hand versteckte sich wieder ziehend in meinen Haaren. Nach einigen Stößen hörte ich seine mir bekannten Laute. Er bewegte sich einmal, er bewegte sich auch ein zweites Mal und stockte dann. Langgezogen, fast quälend stöhnte er schreiend auf, krallte sich noch fester in meine Seite und spritzte dann seine Samen in mich. Kaum war er gekommen, ließ sich Christian ausgelaugt auf mich fallen. Mein Atem raste und mein Herz pochte gegen meine Brust. Er hatte mich vollkommen erledigt. Ich hätte niemals mit so einer Reaktion von ihm gerechnet. Christian zog sich aus mir zurück und ließ meine Seite los. Infolge dessen zuckte ich zusammen und wimmerte leise auf. Mein Hintern tat extrem weh. Es hat extrem weh getan. Es fühlte sich fast so an, als ob mein Schließmuskel gerissen war. Er hatte ihn mir ordentlich hineingerammt, sowohl von vorne als auch von hinten. Durch den Schweiß brannten meine Seite und auch mein Rücken. Er hatte wie ein wilder Löwe über meinen Rücken gekratzt. Deshalb blieb ich einfach still liegen. Eine ganze Weile sogar, wo ich mich weder regte noch etwas sagte. Ich war vollkommen erschöpft und musste die Geschehnisse erstmal verarbeiten. Vielleicht war ich auch einfach zu weit gegangen, aber ich hatte nichts getan, was Christian nicht auch immer tat. „Mya?“ Christians Stimme wimmerte. Sofort bewegte ich mich in seine Richtung und bereute es. Ich zischte leise auf und verzog schmerzhaft mein Gesicht. Ich musterte Christian und schaute ihn schockiert an. Er lag völlig niedergeschlagen und  wie ein Häufchen Elend neben mir. „Es tut mir so leid!“, schluchzte er trocken auf. „Was tut dir leid?“ Ging ihm das so nah? Ich interpretierte gar nicht so viel hinein. „Ich hatte mich nicht unter Kontrolle und habe dir weh getan!“ „Du hast mir nicht weh getan!“ „Doch!“, schluckte er. „Ich habe es gehört. Das waren nicht nur Schreie vor Lust, sondern auch vor Schmerz!“ Er verzog sein Gesicht. „Und deine Seite ist blutig gekratzt!“ Ich schluckte. Er hatte Recht. „Ich habe dich bestraft!“, krächzte er hervor. „Christian bitte!“ Ich wollte nicht, dass er sich jetzt fertig machte. Es war meine Schuld. Ich hatte ihn dazu gebracht, weil ich ebenfalls seine Grenzen austesten wollte. „Bitte verlass mich jetzt nicht!“ „Christian was redest du da?“ „Ich..Ich habe dich fast vergewaltigt!“ Jetzt übertrieb er aber maßlos. „Christian das ist übertrieben! Ich habe dich gereizt und auf das Risiko festgemacht!“ „Ich hatte keine Kontrolle über mich Mya! Meine Gefühle sind mit mir durchgegangen. Ich wollte dich nur ficken Mya! Durchficken bis ich meine Gefühle erreicht habe!“ „Ich habe dich aber erst dazu gebracht!“ „Du hast das getan was ich auch immer tue!“ Das stimmte auch. „Ja!“ „Ich wollte dir niemals wehtun!“ „Das weiß ich doch!“ „Warum blutest du dann wegen mir?“ Mein Herz schmerzte. Sein Anblick berührte mich so sehr, dass es mir weh tat.  „Sowas passiert aus den Emotionen heraus!“ „Sowas darf nicht passieren!“ „Christian bitte! Unser Sex ist jedes Mal anders und jedes Mal intensiv! Jetzt war er eben mal aggressiv, das ist doch kein Problem!“ „Doch, weil ich dir weh getan und dich bestraft habe!“ „Mir geht es gut!“, sagte ich deutlich. Mir ging es auch gut. Natürlich tat mein Hintern weh, aber es war okay. „Es tut mir so leid!“ „Christian ich weiß!“, sagte ich und streichelte jetzt über sein Gesicht. Ich hoffte es, dass er sich beruhigte. „Bitte verlass mich nicht!“ „Ich verlasse dich nicht!“ „Ich wollte das nie wieder tun!“, sagte er leise, so als ob er völlig Irre werden würde. „Christian, wir haben beide etwas übertrieben okay? Wir sind offen was Sex angeht und probieren so viel aus. Da kann das mal passieren!“ „Aber nicht wenn ich dich bestrafe, Rache ausüben will und dein Arschloch kaputt ficke!“ Ich atmete aus. „Christian hör auf bitte!“ „Es tut so weh!“ „Das muss es nicht!“ „Ich wollte das nie wieder tun!“ „Christian!“ „Mya!“ Er musterte mich genau. „Verlass mich nicht!“, sagte er wieder. „Nein!“ Sofort zog er mich fest an sich und klammerte sich wieder in meine Seite. Ich hatte das Gefühl, dass seine Emotionen gerade mit ihm durchgingen und er nicht wusste, wie er damit umgehen sollte. „Ich liebe dich doch!“ „Und ich liebe dich!“ Christian guckte mich an und schniefte. Ich konnte Tränen in seinen Augen sehen. Er küsste mich fest wie ein verlorener und schniefte erneut. Er weinte deswegen? Ich hätte niemals mit so
einer
heftigen Reaktion gerechnet. Ich musste zugeben, dass ich etwas überfordert war. Ich hatte ihn noch nie weinen sehen. „Wieso weinst du?“ „Du blutest wegen mir!“ „Komm her!“ Diesmal zog ich ihn fest in meine Arme. „Es ist alles gut!“ Ich drückte ihn an mich und strich über seinen Rücken. Mit einem Mal beruhigte er sich wirklich. Sein Atem ging regelmäßiger und auch sein schniefen wurde weniger. Ich löste mich von ihm und strich seine getrockneten Tränen weg. „Wir sollten duschen!“ Er nickte nur und richtete sich dann auf. „Leg dich hin!“, sagte er leise und drehte mich leicht. „Was tust du?“ „Ich muss nachschauen!“ Christian drückte meine Pobacken leicht auseinander und ich verzog sofort das Gesicht. Ich biss meine Zähne zusammen und versuchte keinen Laut von mir zugeben. „Deine Schleimhäute sind eingerissen und bluten!“ „Es ist nicht schlimm!“, sagte ich atemlos und richtete mich ebenfalls wieder auf. „Warte ich helfe dir!“, sagte er und half mir hoch. „Kannst du laufen?“ „Ja!“, sagte ich und biss meine Zähne zusammen. Das Gefühl war echt unerträglich. Ich hatte das Gefühl aus meinem Schließmuskel lief alles Mögliche. Christian machte die Dusche an und zog mich dann unter den warmen prasselnden Regenstrahl. Ich zischte auf. Das Wasser brannte an meiner Seite und auch an meinem Rücken. Ich hatte es auch noch gar nicht gesehen. An der Seite konnte ich es leicht sehen, aber am Rücken hatte ich es noch gar nicht gesehen. Christian nahm den Duschschwamm in die Hand, machte dort etwas Duschgel drauf und fuhr damit sanft über meinen Körper. Als ich ihm den Rücken zugedreht hatte, hörte ich ihn wieder schniefen und schwer ausatmen. Ich sagte dazu nichts. Er sollte sich mit der Situation auseinandersetzen und seine Gefühle zulassen. Wenn er das Bedürfnis hatte zu weinen, dann sollte er weinen.  Als er mich wieder zu sich drehte, musterte er mich. Und jetzt sah ich das erste Mal überhaupt eine Träne seine Wange herunter kullern. „Es ist alles gut!“, sagte ich und umarmte ihn dann fest. „Es tut mir so leid!“, sagte er und legte sich wieder wie ein ertrinkender in meine Arme. Es war nicht schlimm für mich. Ganz und gar nicht. Wir verblieben so. Eine ganze Weile. Irgendwann löste ich mich von ihm und nahm ihm den Schwamm aus der Hand. Ich setzte ihn an seiner Brust an und wusch dann auch ihn gründlich. Und er ließ es zu. Er hatte mit zitternden Lippen seine Augen geschlossen und ließ alles über sich ergehen. Nachdem ich fertig war, drückte er mir einen intensiven Kuss auf die Lippen und wusch dann alles von mir. „Leg dich hin. Ich hole eine Creme!“ Ich nickte, während er mit seinem Bademantel verschwand. Ich schaute mich im Spiegel an und musterte meine Seite. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass er so stark zugegriffen hatte. Sie hatte schon einige verkrustete Kratzer. Mein Rücken hatte einmal eine Spur von oben bis unten, so als ob er einmal über meinen Rücken gekratzt hatte. Ich zog meinen Bademantel wieder richtig an und legte mich dann auf meinen Bauch. Für mich war es absolut nicht schlimm. Auch nicht die Kratzer, dass man sie offensichtlich sah. Das Schlimme war der Schmerz an meinem Po. Er war unerträglich und ließ mich jeden Schritt spüren. Er hatte seine Worte wahr gemacht. Er hatte mich so durch gefickt, dass ich nur noch mit Mühe sitzen konnte. Das würde ich vermutlich auch noch einige Tage mit mir herumschleppen. Aber es war okay. Ich liebte unseren Sex. Wenig später kam Christian auch schon mit einer Tube Creme wieder ins Schlafzimmer. „Ich schmiere dich ein!“ „Ich kann das ruhig machen!“ Er schüttelte den Kopf. Ich wusste nicht ob es mir unangenehm sein sollte. Er kannte mich. Er kannte meinen Körper in und auswendig, also war es für mich nicht schlimm. Ich kniete mich leicht vor ihn und presste die Lippen aufeinander, als die Kalte feuchte Creme meine Rosette berührte. Er cremte sie großzügig ein und stand dann wieder auf. „Bleib am besten so liegen!“ Ich nickte nur. „Ich hole dir Unterwäsche!“ Und schon war er verschwunden. Wenig später kam er komplett angezogen und mit einem Höschen in der Hand zum Bett. „Was ist das?“ „Eine Panty!“ Sie war vorne aus schwarzer Spitze und hinten aus durchsichtigem Stoff. „Wir gehen aus!“ „Du musst deinen Hintern schonen!“ „Ich kann unter einem Kleid nicht sowas tragen!“ Wenn ich meine Periode hatte, zog ich immer solche an, aber nicht bei Kleidern oder engen Klamotten. Denn dort konnte man häufig die Abdrücke sehen. „Doch es ist ein leichter Stoff der kaum auffällt. Du ziehst keinen String an die nächsten Tage!“ „Christian!“ „Bitte!“ Sein Gesichtsausdruck stimmte mich ruhig. Ich wollte nicht, dass er traurig war. Ich wollte auch nicht, dass er sich Sorgen machte. „Okay!“ Christian legte ihn zur Seite und legte sich dann neben mich. Sofort ging seine Hand zärtlich über meinen Rücken. „Geht es von den Schmerzen?“ „Ja!“ „Sicher?“ „Mein Hintern. Aber die Salbe hilft etwas!“ Er nickte. „Vielleicht sollten wir zu Hause bleiben!“ Wir würden doch nicht deswegen zu Hause bleiben. „So ein Quatsch. Ich freue mich auf das Dinner!“ „Du solltest dich aber schonen. Du fliegst morgen nach San Francisco und ich muss dich gesund pflegen!“ Ich seufzte. „Kannst du bitte wieder mein Christian sein? Ich mag diesen schuldbewussten und traurigen Christian nicht!“ Er war erstaunt. „Mya…ich habe dir weh getan beim Sex und habe dich zu Bluten gebracht!“ „Willst du jetzt die ganze Zeit so rumlaufen?“ „Ich bin ein ziemlich guter Schauspieler!“ Ich atmete aus. Ich wollte nicht das es jetzt zwischen uns stand. Mir war klar, dass er mit seinen Gefühlen nicht gut umgehen konnte, aber er merkte doch, dass alles gut war. „Mr. Grey!“, hörte man auf einmal Taylor durch die Freisprechanlage vom Schlafzimmer. „Taylor!“ „Er ist da!“ „Schicken Sie ihn ins Wohnzimmer!“ Ich musterte Christian verwirrt. „Ich dachte du würdest dich freuen wenn Franco dich fertig macht!“ Er fuhr durch meine Feuchten Haare. „Das wäre doch nicht nötig gewesen!“ „Wäre es!“, hauchte er und küsste mich. „Ich schicke ihn dir rein, ja?“ Ich nickte. „Gut!“ Er hauchte mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann wieder aus dem Schlafzimmer. Ich setzte mich dann langsam auf und begab mich dann ins Ankleidezimmer zu meinem Schminkspiegel und setzte mich ganz vorsichtig hin. „Da ist ja meine Schönheit!“ Ich schaute Franco an und stand lächelnd an. „Wie geht es dir Beauty?“, fragte er und küsste mich rechts und links. „Sehr gut! Wie geht es dir?“ Es war nicht gelogen. Mir ging es bei Christian sehr gut, auch wenn die Situation eben ein wenig außer Kontrolle geraten war. „Wenn ich dich sehe, dann geht es mir immer gut!“ Er war so ein Schmeichler. „Danke!“, sagte ich und setzte mich wieder mit absoluter Vorsicht hin. „Und was machen wir heute?“ „Etwas Einfaches?“ Sein Gesicht war entsetzt. „Bei dir gibt es nicht einfaches!“ Ich lachte auf. „Ich lass dir freie Hand. Aber meine Haare sollen offen bleiben!“ Er nickte. „Gut. Dann etwas Einfaches!“ Ich wusste schon welches Kleid ich trug. Mein oberer Rücken ab den Schulterblättern war offen, deshalb musste ich meine Haare offen tragen, damit man den Kratzer nicht zu sehr sah. Franco föhnte meine Haare als erstes und verpasste mir dann ein perfektes reines, aber leicht auffälliges Make-Up. Zum Schluss lockte er meine Haare noch ordentlich durch. Insgesamt sah das Ergebnis super aus. „Das Make-Up ist auffälliger, weil deine Haare schlicht sind!“ Ich nickte. Es war auffällig, weil meine Augen dunkel geschminkt waren, aber es war trotzdem passend zu mir. „Danke Franco!“ „Sehr gerne!“ Er packte seine Sachen zusammen. „Ich freue mich auf das nächste Mal! Dann machen wir deine Haare gefälligst hoch!“ Ich lachte. „Das tun wir!“ „Viel Spaß heute Abend! Lass dich bewundern!“ Er küsste mich wieder rechts und links. „Lass du dich bewundern!“ Er hatte einen schwarzen Anzug an. „Ich habe eine Verabredung mit Alfredo!“ Er zwinkerte. „Dann wünsche ich dir viel Spaß und liebe Grüße!“ „Danke Baby!“, sagte er und winkte mir zu, als er den Raum verließ. Ich atmete aus. Er war schon ein herzensguter Mensch. Was er immer erzählte, während er einen perfekt zu Recht machte. Ich ging an meinen begehbaren Schrank und holte mein Kleid heraus, welches ich tragen würde. Ich hatte es damals auch mit Mia in London gekauft. Es war aus schwarzer Seide und ging wieder bis zum Boden. Es hatte einen Herzausschnitt, der noch dünnere Spaghettiträger hatte, die am Rücken endeten. Der Rücken war diesmal erst ab den Schulterblättern gerade offen. An der linken Seite war das Kleid wieder schlitzartig offen, so dass das ganze Bein zu sehen war. Auch dieses Kleid wurde durch schwarze Diamanten-Pailletten getoppt. Ich zog das Kleid vorsichtig an und holte aus dem Schuhschrank dann schwarze Absatz Sandaletten heraus. Dazu zog ich lange hängende Diamantenohrringe an und eines der vielen silbernen Armbänder. „Du siehst wie immer wunderschön aus!“ Ich drehte mich zum Eingang, an dem Christian angelehnt stand. Das er sich auch immer so anschleichen musste. Vor allem warum war er auch schon angezogen? „Du siehst auch wunderschön aus!“ Er hatte diesmal einen schwarzen Anzug an mit einem weißen Hemd. Christian kam auf mich zu und holte aus seinem Jackett ein Etui heraus. Nicht schon wieder. Er hatte doch nicht wirklich wieder etwas für mich gekauft? Das rote Etui mit der goldenen Aufschrift kam mir mittlerweile auch schon bekannt vor. „Den habe ich dir noch besorgt!“ „Christian bitte!“, sagte ich, als er sie öffnete. Entgegen kam mir ein Ring. Er war Weißgold und mit Diamanten besetzt. Er war relativ schmal und war zu zwei Reihen
ausgefasst. Er musste wieder ein
Vermögen gekostet haben. Ich musterte ihn. „Er hat so gut zu dir gepasst!“ „Das wäre aber nicht nötig gewesen!“ „Doch!“, sagte er und nahm ihn heraus um mir ihn anzustecken. „Und passt perfekt!“ Er nahm die Hand und küsste sie. „Gefällt er dir?“ „Er ist wunderschön!“ „Wie du!“ „Danke!“ Ich küsste ihn und sofort zog er mich näher zu sich. „Danke!“, hauchte ich wieder. „Immer wieder. Du bekommst alles von mir!“ Das hatte er mittlerweile bewiesen. Ich brauchte das alles aber nicht. Ich brauchte nur ihn. „Mya!“, hauchte er und strich über meine Wange. „Verzeihst du mir?“ „Natürlich verzeihe ich dir!“ Er sollte aufhören damit. Erleichtert atmete er aus. „Hab bitte keine Schuldgefühle mehr!“ „Ich versuche es!“ „Ich liebe unseren Sex!“, beteuerte ich und küsste ihn. „Ich liebe ihn noch viel mehr!“, sagte er und küsste mich zurück. „Also!“ „Ich mochte auch das was du mit mir gemacht hast!“, gab er leise zu. Jetzt musste ich grinsend. „Ich kann es auch gerne wiedermachen!“ „Dann mach mich aber bitte nicht los!“ „Nein, ich halte dich an der Leine!“, zwinkerte ich. „Dann bin ich beruhigt!“ Er küsste wieder meine Hand. Während er sich noch restlich fertig machte, zog ich noch die Sandaletten von Saint Laurent an und nahm eines der Clutch von Chanel . „So kannst du dich sehen lassen!“ „Danke!“, lachte ich. „Wird es so wie das Letzte Mal?“ „Vermutlich Schlimmer!“ Schlimmer? Beim letzten Mal haben sowohl die Männer, als auch die Frauen raushängen lassen, was sie hatten. „Deshalb kannst du dich ordentlich präsentieren!“ Ich schaute ihn misstrauisch an. „Du kannst das!“, zwinkerte er. „In der Zeitung kamen wir gut an!“, sagte er. „Sie kennen dich also und wissen was du zu bieten hast!“ „Das beruhigt mich nicht!“ „Ich bin immer bei dir!“, sagte er und nahm meine Hand, die er küsste. „Na komm!“, hauchte er und führte mich aus dem Ankleidezimmer. „Wir fahren auch selber!“ „Ohne Taylor und Sawyer?“ „Ohne Taylor und Sawyer!“, sagte er und schnappte sich den Audi R8 Schlüssel, wo wir später schon auf dem Weg waren. „Es ist ein Privates Dinner in seiner persönlichen Villa!“ Ein privates Dinner in seiner Villa? Dann bin ich ja mal gespannt. „Wie viele werden ungefähr kommen?“ „Knapp 30!“ Okay. Das war ja noch im Rahmen. „Alles Millionäre!“ „Alles?“ „Nun bis auf Ana und Ben!“ So hieß dann wohl ihr Verlobter. Ich nickte nur. Wenn ich jetzt daran dachte, war mir etwas komisch. Gleich würde ich sie zum ersten Mal Kennenlernen. Ich war irgendwie auf ihre Reaktion am gespanntesten. „Machst du dir Gedanken?“ „Muss ich es denn?“ „Anastasia bedeutet mir nicht mehr!“ Jetzt sagte er ihren kompletten Namen. „Ich weiß!“ „Du musst dir absolut keine Gedanken machen. Du gehörst zu mir und ich gehöre zu dir!“ Ich nahm seine Hand und küsste sie. Wenig später kamen wir schon auf eine große grau gepflasterte Fläche, wo im Hintergrund eine große grau gesteinerte Villa mit ebenfalls grauem Dach stand. Es erinnerte einen an ein modernes Gestüt, so groß war das Gelände. Um das Haus herum konnte man schon den riesigen gepflegten Garten erahnen. Christian parkte das Auto vor der Haustür und uns wurden die Türen von zwei Angestellten geöffnet. Ich schaute Christian erstaunt an und erfasste sofort seine Hand, als er mich erreichte. Überall waren Lichter erhellt und das Personal stand verteilt bei den vielen Autos, die hier überall ihren Platz fanden. Christian führte mich über eine stufige Steintreppe zur braunen geöffneten Haustüre, die ebenfalls von Angestellten bewacht wurde. Freundlich wurden wir begrüßt uns liefen dann weiter zu einen Eingangsbereich. Einer der Angestellten führte uns jetzt durch einen großen breiten stilvoll eingerichteten Flur, direkt auf die Terrasse. Dort waren schon einige Leute versammelt, die sich angeregt unterhielten. „Champagner?“, fragte eine junge Frau und hielt uns ein Tablett hin. „Danke!“, sagte Christian und gab mir ein Glas. Ich nickte ihr zu und schaute mich dann um. Eine große lange Tafel stand in der Mitte, an der sicher mehr als 30 Leute Platz finden konnten. Der Tisch war ausgelegt mit einer weißen Tischdecke, jeder Menge verschiedener Gläser, einem Unterteller und jeder Menge Bestecke. Dekorative Servietten auf dem Unterteller und Blumen, sowie Kerzen fanden ebenfalls einen Platz. Da hatte sich aber jemand doch sehr Mühe gegeben. Dafür, dass es nur ein normales privates Dinner war. „Komm ich stell dich vor!“, sagte Christian und nahm meine freie Hand. Das Clutch presste ich unter meinen Arm und musterte einen Mann in einem dunkelgrauen Anzug, der sich angeregt mit einem anderen Mann im schwarzen Anzug unterhielt. Jeweils neben den Beiden standen große, aufgehübschte ältere Frauen, die sich ebenfalls unterhielten. „Christian Grey!“, sagte der Mann im dunkelgrauen Anzug begeistert und hielt ihm die Hand hin. „Thorben Landfield!“, sagte Christian und gab ihm die Hand. „Mr. Plenton!“, sagte er zu dem Mann in dem schwarzen Anzug. „Freut mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind!“ „So eine Einladung kann ich nicht ablehnen!“ „Und wie ich sehe, habe Sie eine reizende Begleitung mitgebracht!“ Jetzt legte er einen Arm um mich. „Das ist Dr. Samya Lee meine Lebensgefährtin. Samya, dass sind Mr. Landfield und Mr. Plenton!“ „Freut mich Sie Kennenzulernen, Dr. Lee!“, grinste der eine und schüttelte meine Hand. „Freut mich auch!“, sagte ich und schüttelte auch Mr. Plentons Hand. „Das ist Chloe, meine Frau!“ „Und das ist Jessica meine Frau!“ Die Namen würde ich mir wahrscheinlich nicht merken. „Freut mich!“ Ich begrüßte auch sie. „Wie wäre es, wenn ich Sie ein wenig herumführe?“, fragte jetzt Chloe. „Natürlich!“, sagte ich freundlich und nickte Christian zu. Und dann beschlagnahmten mich die Beiden Frauen schon. Anscheinend waren sie sowas wie beste Freundinnen. Sie zeigten mir den Basketballplatz, den Weg zum eigenen Reitstall und natürlich den Outdoor Pool.  Eine Garage voller Autos durfte natürlich auch nicht fehlen. Wenn sie wirklich nur Millionäre waren, lebte Christian im Gegensatz zu denen wesentlich bescheidender. Ich wusste jetzt, was er wieder meinte und hatte glatt vergessen, wie sehr man sich verstellen musste. Vor allem war das viele Laufen auch anstrengend. Mein Hinter rieb aneinander und es tat unheimlich weh. „Und Sie sind mit Christian verheiratet?“ „Nein, noch nicht!“ „Dann sind sie verlobt?“ Jessica nahm meine Hand in ihre. „Das sieht mir aus wie ein Ehering!“ Ein Ehering? „Es ist ein Geschenk von ihm!“  „Sehr gut. Es ist wichtig das wir Frauen immer beschenkt werden!“ War es das? Wenn ich ehrlich war, legte ich darauf keinen Wert. „Wie wäre es, wenn ich einen Drink für uns zubereiten lassen?“ „Es gibt kein Nein!“, sagte Chloe und sprach mit einem Angestellten. „Und du arbeitest noch?“ Noch? „Ja ich bin Ärztin!“ „Ärztin? Das ist interessant. Mein Cousin ist auch Arzt!“ Ich fühlte mich wirklich unwohl. Das war nicht meine Welt. „Das Kleid ist sehr hübsch!“, sagte Chloe, als sie wiederkam. „Danke!“ „Ist es von hier?“ „Nein von London!“ „London?“ „Ja von London!“ „Deine Tasche ist auch in meinem Sortiment!“ „Die ist aus Paris!“ „Paris?“ „Ja dort waren wir vor kurzem!“ Die Beiden lachten und ich musste ein Augen verdrehen unterdrücken. „Diese Tasche habe ich übrigens auch!“, sagte ich dann, als ich die blaue kleine Ledertasche mit der goldenen Kette sah. „Sogar in verschiedenen Ausfertigungen!“ Es war nicht mal gelogen. Aber irgendwas musste ich ja auch mal erzählen. „Vielleicht sollten wir dann einfach mal gemeinsam shoppen gehen!“ Natürlich nicht. Wenn ich mit den Beiden shoppen gehen würde, würde ich wahrscheinlich nach Minuten bereits die Nerven verlieren. Wie kann man nur so hohl sein? „Die Drinks, meine Damen!“, sagte ein junger Mann und hielt uns jeweils eine Cocktailschale hin mit orangenfarbenem Inhalt. Was das wohl war? Chloe gab mir ein Glas und stieß dann an. „Auf uns!“, sagte sie und trank einen Schluck. „Auf uns!“, sagte dann auch Jessica. Ich hob nur das Glas und nickte. „Wenn ihr entschuldigt, ich entführe sie kurz!“ „Natürlich!“ Ich atmete aus und war einfach nur erleichtert, als Christian mich mitnahm. „Danke!“, krächzte ich nur hervor. „Sie sind schrecklich!“ „Deswegen dachte ich, rette ich dich!“ Er küsste meine Schläfe und zog mich wieder auf den Hauptteil, der jetzt gefüllter war, als vorhin.  Dort stellte mich Christian noch einigen Männern und auch Frauen vor, die ich einfach nur freundlich begrüßte. Und dann irgendwann kam sie. Anastasia Steele mit ihrem Verlobten Benjamin. Mir wurde mit einem Mal schlecht. Es war ein komisches Bild sie zu sehen. Sie hatte ein dunkelrotes mittellanges Kleid an und ihre widerspenstig braunen Haare zu Locken gestylt.  Ich schluckte. Christian bemerkte meinen Blick anscheinend und folgte ihm. Sofort nahm er meine Hand. „Es ist alles gut!“ Ich lächelte und nickte, während Christian sich dann wieder einem der Männer zuwendete. Die Beiden unterhielten sich auch mit mehreren Anwesen hier. Irgendwann erst kamen sie auf uns zu. Als erstes sprachen die Beiden mit den anderen und kamen dann näher auf uns zu. Anastasias Blick war ganz neutral, ähnlich wie dem ihres Verlobten. „Anastasia!“, sagte Christian und gab ihr die Hand. „Ben!“, sagte Christian dann und gab auch ihm die Hand. „Christian!“, sagte Anastasia und nickte ihm zu. Dann fiel ihr Blick auf mich. „Darf ich euch vorstellen? Das ist Dr. Samya Lee, meine Freundin!“ Anastasia musterte uns und lächelte dann. „Freut mich dich Kennenzulernen!“,
sagte
sie und hielt mir die Hand hin. „Danke, mich auch!“, sagte ich und schüttelte ihre Hand. „Ben, Hallo!“, sagte ihr Verlobter und schüttelte meine Hand dann ebenfalls. „Freut mich ebenfalls!“ „Wie geht es dir?“, fragte sie Christian. „Mir geht es gut, danke. Wie geht es dir?“ „Mir geht es auch gut!“ Sie lächelte vorsichtig. Christian nickte. Es war komisch, dass spürte ich. Ich hatte das Gefühl, dass Beide nichts Falsches sagen wollten, sowohl wegen mir, als auch wegen Ben. Wahrscheinlich war das so, wenn man so eng miteinander verbunden gewesen ist. „Was gibt es sonst so neues?“, fragte Christian. „Wir heiraten dieses Jahr!“, sagte dann Ben und schaute Anastasia an. Sie nickte. „Im August!“ „Das freut mich zu hören!“, sagte Christian. „Herzlichen Glückwunsch!“, sagte dann auch ich. „Danke!“, sagte sie. „Christian!“, sagte jemand von weitem und winkte ihm zu. „Wenn ihr uns entschuldigt!“ „Natürlich!“, sagte Ben. Christian nahm meine Hand und zog mich dann weiter. Machte es ihm etwas aus? Seine Reaktion war ganz normal. Aber die Anspannung war trotzdem zu spüren. Christian quatschte mit einem der Männer, dessen Namen ich wieder vergessen hatte, bis wir uns irgendwann setzten, da das Essen serviert wurde. Es stand nirgends eine Karte, deswegen wussten wir nicht was es genau zu essen gab. Als die Vorspeisenplatten auf jeden Platz gestellt wurden, musterte ich den lecker aussehenden Salat. Christian musterte mich. „Alles gut?“ Ich nickte. „Deinem Hintern?“ „Geht schon!“, murmelte ich nur. Natürlich tat er weh, aber das würde auch noch dauern, deshalb ignorierte ich das Gefühl. „Und bei dir?“ „Bei mir ist alles gut!“ Ich nickte. „Macht es dir was aus?“ „Was?“ „Die Hochzeit?“ Er schaute mich verwirrt an. „Warum sollte es mir was ausmachen?“ Es war nicht das Richtige Thema, aber ich musste das loswerden. „Weil es so angespannt war!“ „Mya!“, sagte er und küsste meine Hand. „Es ist mir egal. Wenn ich wollen würde, dann würde ich dich jetzt auch heiraten! Es ist einfach so, dass wir uns nichts mehr zu sagen haben, außer auf geschäftlicher Ebene. Ben ist einfach immer noch empfindlich auf mich!“ Ich nickte nur. Meinte er das ernst? Er würde mich sofort heiraten? „Also alles gut?“ „Alles gut!“, sagte ich und lehnte mich kurz an ihn, bevor auch wir anfingen zu essen. Anastasia und Ben saßen uns schräg gegenüber. Ich spürte ihren Blick immer auf mir Ruhen. Doch ich versuchte mich dabei nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Ich lauschte eher den geschäftlichen Gesprächen. „Dr. Lee, Sie sind also Ärztin?“, fragte auf einmal Mr. Landfield. Ich legte höflich die Gabel beiseite und nickte. „Genau!“ „In welcher Fachrichtung?“ „Allgemeinchirurgie!“ „Interessant!“, sagte er. „Warum Allgemeinchirurgie?“, fragte jetzt ein anderer Mann. „Die Bauchchirurgie lag mir schon im Studium. Ich finde es sehr interessant. Für viele wahrscheinlich nicht, aber die Forschung auf diesem Gebiet ist sehr weit gegeben. Und natürlich auch noch Luft nach oben!“ Er nickte. „Sie wollen also etwas erreichen auf ihrem Gebiet?“ Ich nickte. „Auf jeden Fall!“ „Sie haben Mr. Greys Vater das Leben gerettet, richtig?“, fragte Mr. Landfield nach. Woher wusste er das denn? „So kann man das auch nicht sehen. Aber ja, ich habe ihn operiert!“ „Also bin ich mir sicher, dass sie etwas ganz besonderes sind!“ Dabei schaute er mich intensiv an. Christian neben mir spannte sich sofort an. Dieser Satz ging ihm anscheinend zu weit. „Danke. Ich gebe jederzeit mein Bestes!“ Er nickte. „Wann haben Sie Ihre Prüfung?“ „Mittwoch!“ „Dann wünsche ich Ihnen ganz viel Glück! Wobei ich denke, dass Sie das nicht brauchen werden, bei Ihrem Talent!“ „Glück kann man immer gebrauchen!“ „Da haben Sie vollkommen Recht!“ Es war mir unangenehm.  Sein Blick war mir unangenehm und ich spürte Christians Anspannung, die immer weiter wuchs. „Vielleicht investiere ich in Ihre persönliche Forschung und spendiere Ihnen private Gelder!“ War das gerade ein Angebot? Christians eine Hand rutschte nach unten. Anscheinend verlor er gleich seinen Verstand. „Wie laufen denn Ihre Geschäfte sonst so, Mr. Landfield?“ Alle Blicken wandten sich von mir ab und wanderten zu Ana. Ich atmete innerlich aus und Christian entspannte sich. Anscheinend war es ihr aufgefallen und wollte uns zur Hilfe kommen. Ich legte meine Hand auf Christians Schoß. „Alles okay!“, hauchte ich leise und drückte seine Hand, die mir folgte. Ich war froh, dass es jetzt wieder um das Geschäftliche ging. Es schien auch nicht zu enden. Selbst nicht, als wir mit dem Dinner schon längst fertig waren. „Wie wäre es mit einer Runde Skat, Mr. Grey?“ „Skat?“, fragte Christian. Mr. Landfield nickte auf den Tisch am Pool. „Ich habe schon alles vorbereitet!“ „Nun, ich bin nicht so der Skatspieler!“ „Seien sie kein Langweiler! Ich setzte 1 Millionen auf Ihre nette Freundin!“ Hatte ich mich verhört? Er setzte 1 Millionen auf mich? Christians Kiefer spannte sich wieder an. „Gut. Ich setzte 2 Millionen auf sie!“ Das war nicht sein ernst oder? Was waren das für schmierige Kreise? „Gut ich ziehe auch mit 2 Millionen mit!“, sagte der nächste. Zwei andere stiegen ebenfalls mit ein. „Gut. Ich erhöhe auf 3 Millionen!“, sagte Mr. Landfield. „Das sind es nette 13 Millionen Euro!“, sagte Christian. „Dann geht es ja um einen hübschen Anteil!“, sagte er und stand auf. „Der Bessere gewinnt!“ Mir war mit einem Mal übel. Darauf brauchte ich etwas Alkoholisches. Christian drückte meine Hand und folgte dann den anderen. Andere, die ebenfalls am Tisch saßen, verteilten sich wieder auf der Terrasse. Ich ließ mir erstmal was von dem roten Burgunderwein etwas einschenken und lehnte mich dann zurück. Ich war immer noch schockiert. „Mach dir nichts draus!“, hörte ich Anastasias Stimme. Ich schaute auf und musterte sie. Sie setzte sich neben mich. „Er ist schon immer ein Arschloch gewesen!“ „Das kann man wohl sagen!“, murmelte ich leise. Ich meine wer setzte 13 Millionen auf jemanden? „Er war schon immer so. Seine Frau ist nicht anders!“ „Das habe ich schon festgestellt. Sie hat mich schon überall herumgeführt und redet nur über Geld oder Shoppen!“ Sie lachte leicht auf. „Sie haben eben nichts im Kopf!“ Ich nickte. „Danke für deine Hilfe eben!“ Sie nickte. „Ich kann verstehen, dass es unangenehm ist. Er wird manchmal etwas aufdringlich!“ „Ja!“ Ich trank einen Schluck von meinem Wein. „Er liebt dich wirklich sehr!“ Jetzt räusperte ich mich. Wie kam sie jetzt darauf? „Wie kommst du darauf?“ „Ich sehe es an seinem Blick. Wie er dich anschaut. Sehr intensiv und immer schützend. Ich habe euch am Wochenende in der Stadt gesehen. So wie er dich umgibt, anstrahlt und mustert, hat er mich nie angesehen!“ Ich bekam ein schlechtes Gewissen. Ich wollte nicht, dass es so weit kam. „Anastasia!“ „Du musst dich für nichts entschuldigen, Samya!“ „Nun, es tut mir dennoch leid, dass eure Ehe gescheitert ist!“ „Dafür kannst du nichts. Es war meine freie Entscheidung!“ „Und du hast nichts von ihm genommen!“ „Nein!“ „Warum nicht?“, fragte ich interessiert nach. „Weil ich nie sein Geld wollte!“ Da hatte sie auch Recht. „Wahrscheinlich wie du!“ „Ich habe es nie angestrebt, nein!“ „Ich weiß wie du dich fühlst! Damals als ich ihn kennengelernt habe war er schon reich. Aber es hat sich rumgesprochen, dass er aufgestockt hat!“ Das hatte er. Aber das ging sie nichts mehr an. „Ja!“ „Und wird jetzt um 13 Millionen reicher!“ „Du glaubst er gewinnt?“ „Du glaubst doch nicht, dass er zulässt, dass auf dich geboten wird!“ „Nein!“ Ehrlich gesagt glaubte ich nicht daran. Anastasia fing an zu lachen. „Er freut sich, dass du glücklich bist!“, sagte ich zu ihr. „Das weiß ich!“ „Er hat mir alles über euch erzählt!“, gab ich zu. „Dann vertraut er dir wohl!“ „Das sagt er zumindest!“ „Sie wissen über alles Bescheid?“ „Über alles!“, sagte ich leise. Ich wollte nichts Falsches sagen. „Und du warst immer seine Freundin?“ „Immer!“ „Dann bist du die richtige für ihn. Das mit uns war etwas Besonderes, aber trotzdem war ich nicht die eine die er brauchte. Du bist die, die er immer gebraucht hat!“  „Ana ich..!“ „Es ist vollkommen okay. Ich habe mit ihm abgeschlossen. Außerdem werde ich dieses Jahr tatsächlich wieder heiraten!“ „Ich wünsche euch nur das Beste!“ „Danke. Das wünsche ich euch auch!“ „Danke!“, sagte ich und trank wieder einen Schluck. „Ich kannte dich ehrlich gesagt auch schon ein wenig!“, gab sie jetzt zu. „Kate hat mir von dir erzählt!“ Da wären wir wieder bei Kate. „Ich habe euch in der Zeitung gesehen und sie hat mir erzählt, dass du die Greys schon ziemlich lange kennst!“ „Über 10 Jahre. Fast 13 Jahre schon!“ Sie nickte. „Kate mag dich sehr gerne!“ Sie mochte mich? „Danke!“ „Und ich glaube auch zurecht!“ Wollte sie mir jetzt ein Kompliment machen? „Du passt wirklich perfekt zu Christian!“ „Danke Ana. Aber so ist das auch nicht!“ „Du brauchst dich nicht bedanken. Man sieht es und Kate meinte auch seine ganze Familie vergöttert dich!“ Ich wusste einfach nicht was ich sagen sollte. „Dann sind das jetzt wohl meine 13 Millionen Dollar!“, sagte Christian laut. Mein Blick wanderte von ihr zu Christian. „Ich sagte ja, dass er gewinnen wird!“ Sie stand auf. „Nicht Ihre, sondern die Ihrer Freundin!“, sagte Mr. Landfield. Er rief einen Angestellten bei. „Stellen Sie für Dr. Lee einen Check in Höhe von 14 Millionen Euro aus. Ich lege noch eine Millionen drauf!“ Und dann war mein Mund trocken. Das war doch nicht sein ernst? Ich hatte mich verhört oder? „Herzlichen Glückwunsch! Du
bist
innerhalb von einem Abend um 14 Millionen Euro reicher geworden!“ „Das ist ein Scherz oder?“, fragte ich sie völlig schockiert. „Nein, ich denke nicht!“, zwinkerte sie und ging davon. Und ich konnte ihr einfach nur hinter her starren. Dieser Tag war einfach unheimlich komisch.

Ich war froh, als wir am späten Abend endlich auf dem Weg nach Hause waren. Der Abend war mir einfach zu viel. Sie hatten natürlich noch eine Runde Skat gespielt um irgendeinen Geldeinsatz, den Christian natürlich auch abgesahnt hatte. Ich war einfach immer noch perplex. Erst Ana, dann dieser Landfield. „Alles okay?“ Alles okay? Dieser Abend hat mich völlig aus dem Konzept gebracht. „Ich glaube ich falle in Ohnmacht!“ Er schaute besorgt. „Wieso?“ „Du fragst wieso? Ich will diesen Check in meiner Tasche nicht!“ Er atmete aus. Anscheinend dachte er, ich meinte es ernst. „Er gehört aber dir!“ „Nimm du ihn!“ „Er gehört dir, Mya!“ Ich wollte ihn aber nicht. „Du kannst das Geld eher gebrauchen als ich!“ Wofür sollte ich das gebrauchen? Wieso war ein Mensch so Irre, dass er so viel Geld auf den Kopf haute. „Dieser Mann ist einfach verrückt!“, sagte ich. „Ich sage ja. Mit Millionärskreisen spielt man nicht gerne. Die prahlen gerne. Für ihn ist das nichts!“ „Die Frauen sind schrecklich!“, atmete ich aus. „Deshalb bin ich froh, eine Frau wie dich zu haben!“ „Ich bin also deine Frau?“ „Du bist meine Frau!“ Ich grinste breit. „Aber im Ernst. Ich brauche den Check nicht!“ „Ich möchte ihn auch nicht. Ich habe heute Abend nochmal 10 Millionen vom Skat spielen mitgenommen und 50 Millionen vom Verlag!“ „Was?“, fragte ich. Er hatte 50 Millionen bekommen? „Ja. Und heute Morgen 3 Milliarden!“ Heute Morgen 3 Milliarden? Mir klappte der Mund auf. „Der Deal ist durch?“ „Der Deal ist durch!“ „Ach du scheiße!“ „Darauf sollten wir anstoßen!“ „Mit Sex?“ Er lachte auf. „Nein nicht mit Sex, sondern mit einem Glas Wein, während du mir erzählst, was du mit Anastasia besprochen hast!“ „Wenn du mir erzählst, was ihr besprochen habt?“ Ich habe die Beiden ebenfalls beobachtet. Sie hatten sich etwas unterhalten. „Deal. Aber vorher stoßen wir darauf an, dass wir heute ordentlich Geld verdient haben!“ „Du hast ordentlich Geld verdient!“ Und ich war stolz auf ihn. Er hatte diesen fast ein Jahres Deal endlich durchgesetzt. Und das würde ich ihm zeigen. Auch wenn es nicht mit Sex war, weil ich mich schonen musste. „Du hast ordentlich verdient und ich bin so stolz auf dich!“ „Mithilfe von dir, Baby! Er war extra spendabel!“ „Da fühlt man sich gleich besser!“ „Gewöhne dich dran. Ich sage ja mit Millionärskreisen ist nicht zu Abendessen!“ „Was du nicht sagst!“, murmelte ich und musste definitiv diesen Abend erstmal verarbeiten.
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