Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Unerwartete Liebe

von Rna
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Grey OC (Own Character)
26.05.2020
06.12.2020
40
232.533
26
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.08.2020 4.836
 
Ich schlenderte mit Mia durch Bellevue in der Hoffnung ein Geschenk für Christian zu finden. In einer Woche war sein Geburtstag. Aber was schenkte man einem Mann der alles hatte? „Wir finden nie was!“, murmelte ich erschöpft. „Doch natürlich!“, sagte sie optimistisch. Wir waren seit fast 2 Stunden unterwegs. Mir hing der 24 Stunden Dienst auch noch immer in den Knochen. Ich hatte nur bis 12 Uhr geschlafen, weil  Mia unbedingt nach einem Geschenk schauen wollte. Aber wenigstens musste ich bis zu meinem Arbeitsvertrags Beginn im Juli nicht mehr arbeiten. Montag und Dienstag sind wir wieder freigestellt worden und Mittwoch hatten wir schon unsere  Prüfung in San Francisco. „Christian hat alles was er braucht!“ „Das weiß ich selber, aber irgendwas wird er nicht haben!“ „Ich habe keine Ahnung! Ich verstehe nicht warum ihr mir nicht früher gesagt habt, dass er Geburtstag hat!“ Vor 3 Tagen hatte ich es erst erfahren. Christian hatte es so nebenbei erwähnt, dass er am 18. Juni Geburtstag hat. „Wir dachten du wüsstest das!“ „Christian spricht nicht darüber, dass wisst ihr ganz genau!“ Sie atmete aus. „Wir werden was finden!“ „Du hast ja schon was!“, sagte ich und verdrehte die Augen. Mia hatte eben einen neuen Anzug gesichtet und hatte ihn sofort mitgenommen. „Ja aber das war nur Zufall!“ Ich atmete es. Ich war verzweifelt. Im nächsten Moment klingelte mein Handy auch noch. Ich holte mein IPhone aus meiner schwarzen Gucci Tasche und musterte Mia. „Wenn man von Teufel spricht!“, sagte ich und hob ab. „Hey!“, sagte ich leise. „Hallo Liebling!“, sagte Christian. Liebling? „Hallo Liebling?“ „Nicht gut?“, fragte er leise. „Sehr gut!“, lachte ich. Auch er lachte leise. „Was machst du?“ „Ich bin mit Mia in der Stadt!“ Er wusste es wahrscheinlich schon durch Sawyer. „ Du solltest dich ausruhen!“ „Ich habe 3 Stunden geschlafen!“ „Das ist nicht ausreichend!“ „Für heute schon!“ Er atmete schwer aus. „Ich habe jetzt noch ein Meeting und dann hole ich dich ab!“ „Sawyer ist doch hier!“ „Ich hole dich trotzdem ab!“, sagte er. „Okay, wie lange brauchst du?“ „45 Minuten ungefähr!“ „Okay, bis dann!“ „Pass auf dich auf!“ „Sawyer ist bei mir!“ „Trotzdem!“ „Bis dann!“, hauchte ich und legte auf. Mein Blick wanderte sofort zu Sawyer, der uns von weitem beobachtete. „Ist alles okay?“ „Sawyer hat erzählt das wir in der Stadt sind!“ „Nun, es ist sein Job!“ „Hoffentlich hat er nicht gesagt, was wir vorhaben!“ „So ist er nicht!“, lachte sie. „Wir haben auf jeden Fall nur noch knapp 45 Minuten!“ „Was?“ „Christian will mich dann abholen!“ „Jetzt ist meine Hoffnung auch dahin!“ Meine war schon lange im Keller. „Ich gebe es auf!“, sagte ich leise. „Vielleicht sollte ich Elliot anrufen und ihn fragen?“ „Ja wahrscheinlich!“, sagte ich ohne darüber nachzudenken. Ich fuhr über mein Gesicht und zog meine Sonnenbrille wieder herunter, als die Sonne wieder hinter den Wolken hervor kam. Und wie durch ein Blitzschlag kam es mir in den Sinn. „Das ist es!“, sagte ich entschlossen. „Was?“ „Ich habe ein Geschenk!“ „Und welches? Elliot?“ „Sehr witzig!“, sagte ich und grinste. Das Haus. Ich schenke ihm das Haus. „Christian hat doch das Haus in North West gekauft!“ „Ja welches er mit Ana damals zurecht machen wollte!“ „Genau, aber die Baumaßnahmen wurden mitten im Geschehen unterbrochen. Er meinte letztens zu mir, als wir dort waren..!“ „Warte ihr wart dort?“ Sie unterbrach mich schockiert. „Ja wir waren segeln und er hat es mir gezeigt!“ „Oh mein Gott!“, schrie sie freudig. Ich verdrehte die Augen. „Auf jeden Fall zeichne ich ihm über die alten Pläne und schenke sie ihm. Er hat nämlich letztens gesagt, dass er keine Zeit dafür hat!“ „Das ist genial, Sam!“, freute sie sich. „Ich besorge dir die alten Pläne heute Abend, indem ich zu Elliot gleich fahre und sie abhole!“ „Das wäre super!“ Das war ein guter Plan. Irgendwie war ich ein bisschen Stolz. Ich hoffte nur, dass es ihm gefallen würde. „Und wie willst du sie zeichnen? Nach deinem Geschmack?“ Ich nickte. „Christian wollte damals es doch abreißen lassen und es komplett neu hinstellen. Ich verbessere jetzt einfach die alten Pläne und erneuere das Haus nochmal, dann wird es nicht mehr in dem altertümlichen Stil sein, sondern in einem neuen Modernen!“ „Er wird sich freuen!“, war sie sich sicher.  Ich hoffte es. „Kannst du denn sowas?“ „Ich versuche es und hoffe das es ihm gefällt!“, lachte ich und lehnte mich leicht an sie, als sie sich in meinen Arm einhakte. „Ihm wird es sicher gefallen. Ich meine wer kommt auf so eine Idee?“ Ich zuckte mit den Armen. „Ziehst du dann mit ihm dort ein?“ „Mia!“ „Was denn?“ „Ich glaube es ist nicht die Zeit darüber zu reden!“ „Naja, aber es wäre perfekt!“ „Du weißt doch wie es mit Ana war!“ „Ja aber mit dir ist es was anderes und ihr seid füreinander geschaffen, dass spüre ich!“  Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. „Darauf trinken wir jetzt einen Kaffee!“, sagte sie sofort und zog mich mit in ein kleines gemütliches Café. Wir setzten uns an einen Tisch am Fenster und bestellten eine heiße Schokolade und ein Stück Torte. „Hast du eigentlich schon euren Artikel gesehen?“ „Schon wieder?“ Erst letzte Woche war ein Foto von Christian und mir in der Zeitung aufgetaucht. „Ich wollte ihn dir schon die ganze Zeit zeigen!“ Sie hielt mir ihr IPhone kurze Zeit später unter die Nase und musterte mich grinsend.

Christian Grey: Liebes-Geheimnis gelüftet! Das ist SIE!

Ende 2012 trennten sich der Junggeselle und seine Frau Anastasia Grey. Nur wenige Monate später hatte Ex-Frau Anastasia Steele schon wieder einen neuen Freund an ihrer Seite und jetzt hat der Selfmade-Milliadär ebenfalls sein Glück wieder gefunden.

Letzten Monat überraschte er uns mit Liebesbildern in Washington DC und liebelte mit seiner Unbekannten herum, doch jetzt ist sie keine Unbekannte mehr!

Selbstbewusst zeigten sich die Beiden bei dem jährlichen Wohltätigkeitsball Coping Together und ließen sich gegenseitig nicht aus den Augen.


Seine neue Herzensdame ist Ärztin!

Christian Greys neue Freundin Dr. Samya Lee (29 Jahre alt) ist die wohl heißeste Ärztin! Mit ihrem engen, offenen, naturfarbenen Kleid und den silbernen Funkel Diamanten haute sie nicht nur die männlichen Parteien um, sondern auch die weiblichen! Bei dem traditionellen Bieten des ersten Tanzes wurde sie für ganze 400.000 TAUSEND DOLLAR ersteigert! Und zwar von keinem anderen als Christian Grey persönlich!

Bereits fester Bestandteil der Familie

Noch eine Überraschung der Ärztin! Dr. Samya Lee ist für die Familie Grey keine Unbekannte. Seit fast 13 Jahren kennt sie die Greys bereits und gehört mit zu dem engsten Bekanntenkreis der Familie. Vor einigen Monaten lernte sie dann auch ihn kennen und es war Liebe auf den ersten Blick! Nun ist sie nicht nur fester Bestandteil der Familie Grey, sondern auch der persönliche Bestandteil von Christian Greys Leben, denn die frisch verliebten verbringen jede freie Minute zusammen und sollen sogar schon zusammen wohnen!

Ich musterte die vielen Bilder dazu. Der Fotograf hatte echt einige Schnappschüsse von uns gemacht. Es war fast wie der letzte Artikel. „Jetzt ist das Geheimnis gelüftet!“, sagte Mia grinsend. Ich atmete aus und gab ihr das IPhone wieder. In der Zeit schaute ich selber bei meinem IPhone nach ein paar Dingen. „Nun wir wollten es ja Offiziell machen, aber ich wusste ja nicht, dass sie es so offiziell machen!“ „Wenn schon, denn schon!“, lachte Mia. „Das Christian noch nichts erzählt hat!“ „Er wollte dich bestimmt nicht beunruhigen!“ „Es ist nicht schlimm für mich, ich meine es ist sehr schmeichelhaft!“ Trotzdem war es ein komisches Gefühl, ständig in den Zeitungen zu sein. „Jeder liebt dich Sam, wirklich jeder! Meine Eltern haben bestimmt von fast jedem Gast gesagt bekommen, was sie für eine schöne Schwiegertochter haben und damit meinen sie nicht Kate!“ „Ich will mich nirgends hineindrängen!“ „Du drängst dich doch nicht rein, du gehörst seit über 10 Jahren zu unserer Familie und das weiß auch Kate!“ Natürlich hatte sie Recht. Aber gerade wegen ihr, hatte ich ein schlechtes Gefühl. „Und wie die es schreiben jetzt zu Christians Leben!“ „Danke Mia!“ Sie verdrehte die Augen. „Ich warte auf den Moment, wo du es nach Jahren ablegst!“ Ich lachte auf. „Wahrscheinlich wird es nie so weit kommen!“, murmelte sie und schüttelte den Kopf. „Wahrscheinlich!“, lachte ich ebenfalls und verschluckte mich an meiner heißen Schokolade. Nur durch Zufall hatte ich gerade in meine Kontodetails geschaut. Das war nicht sein Ernst oder? „Okay hast du dich jetzt verschluckt wegen dem was ich gesagt habe oder wegen was anderem?“ „Ich habe plötzlich eine riesige Geldsumme auf meinem Konto!“ Mia lachte sofort los. „Ich glaube mein Bruder meint es gut mit dir!“ „Ich glaube er meint es zu gut!“ „Er verwöhnt dich eben gerne!“ „Mia das ist viel zu viel!“ Sie seufzte. „Auch das musst du dringend lernen!“ Das würde ich nie lernen. 210,389 $ . Wer hatte so eine Geldsumme auf dem Konto? „Ich überweise ihm das zurück!“ „Dann wird er es dir wieder schicken!“ „Mia!“ „Er kann ziemlich hartnäckig sein!“ „Du auch!“ „Das liegt dann glaube wohl in der Familie!“ „Vermutlich!“ „Gewöhne dich endlich dran! Über 10 Jahre sage ich nur!“ „Ich weiß!“ „Also akzeptiere es endlich, du kannst es sowieso nicht ändern!“ „Du hast leicht reden, du bist es gewohnt!“ „Und du musst dich daran gewöhnen, denn du wirst nichts anderes mehr kennen in Zukunft, wenn du meinen Bruder heiratest!“ Wieso sprach sie als von Hochzeit? „Mia bitte!“ „Es ist so. Ich kenne dich und ich kenne ihn!“ „Trotzdem ist es zu früh!“ „Du sollst ihn ja auch noch nicht jetzt heiraten!“ „Wenn die Zeit gekommen ist!“ Sie nickte. „Aber ich weiß, dass ihr eine Zukunft miteinander habt!“ „Dann weißt du schon mehr als ich!“, grinste ich. „Wie wäre es wenn wir mal zur Abwechslung über dich und Ethan sprechen?“ „Wir haben noch alle Zeit der Welt. Ich will mein Restaurant eröffnen nach dem Sommer und er studiert weiter Psychologie und arbeitet nebenbei!“ Ich grinste. „Außerdem sind wir noch jünger als ihr!“ „Ich frage ja nur!“ Sie schüttelte den Kopf. „Aber so wie du dich am Anfang gewehrt hast und vor allem er!“ „Manchmal ist das in der Liebe so!“ „Na wenigstens gibst du es zu!“ Sie lachte auf und trank von ihrer Schokolade. „Und ich glaube wir müssen unser Gespräch genau an dieser Stelle unterbrechen!“ „Wieso?“ Ich schaute sie verwirrt an. „Mein Bruder hat dich anscheinend so sehr vermisst, dass er schon nach einer halben Stunde auftaucht!“ Ich drehte mich um und sah Christian auf uns zulaufen. Wie schnell war er denn gekommen? „Mia, Samya!“, sagte er, als er an unserem Tisch ankam. „Bruderherz!“, sagte sie fröhlich und bekam einen Kuss auf die Wange. „Ich dachte du kommst erst in 45 Minuten?“ „Hey!“, hauchte er und drückte auch mir einen Kuss auf die Wange. Er rückte sich den Stuhl nach hinten und setzte sich dann zu uns. „Mein Meeting wurde kurzfristig verschoben!“, sagte er und lächelte Mia an. Kurzfristig verschoben? „Warum wurde es verschoben?“ Jetzt grinste er mich an. „Weil ich meine Freundin ins Bett bringen muss!“ „Okay, dass sind zu viele Details!“, lachte Mia. Ich schaute sie empört an. „War ein Spaß!“, zwinkerte sie. „Du hättest doch nicht deswegen das Meeting absagen müssen!“ „Das war auch nur ein Spaß! Es ist kurzfristig etwas dazwischen gekommen und es wurde auf Montagmorgen verschoben!“ Ich atmete erleichtert aus. Er hatte mir damit wirklich Angst gemacht. Ich wollte nicht, dass er wegen mir extra seine Meetings absagte. „Soll Sawyer dich nach Hause fahren?“ „Ethan holt mich ab!“, lächelte sie. Christian nickte und schaute auf die Uhr. „Wann kommt er?“ „Sobald ich ihn anrufe!“ „Dann warten wir!“ „Christian, ich bin schon groß!“, sagte Mia. „Trotzdem!“ „Christian, bitte!“ Christian seufzte. Mia trank dann ihre Schokolade aus und stand auf. „Ich zahle noch!“, sagte sie, doch ich stand sofort auf. „Ich lade dich ein!“ „Nein, Sam!“ „Doch!“, sagte ich und legte Dreißig Dollar auf den Tisch. Christian musterte uns nur belustigend. „Du weißt ,dass das nicht nötig ist!“ „Doch ist es!“, zwinkerte ich und nahm meine Tasche. Christian stand jetzt ebenfalls auf und begleitete uns nach draußen. „Ich melde mich bei dir, ja?“, sagte sie leise, als sie mich umarmte. „Gut!“, flüsterte ich und drückte sie. „Es war schön, wie immer!“ „Das kann ich nur zurückgeben!“ Sie löste sich und lächelte. „Sawyer wartet bis Ethan kommt!“ „War ja klar!“, lachte sie und umarmte auch ihn. Jetzt musste ich schmunzeln. Er konnte seinen Tick einfach nicht lassen. „Schöne Grüße an Ethan!“ „Mach ich!“, sagte sie und winkte uns zu, als Christian meine Hand nahm. Lächelnd drehten wir uns um und Christian zog mich fest zu sich. „Miss Lee!“ „Danke Taylor!“, lächelte ich und stieg ins Auto. Christian tat es mir gleich und musterte mich. „Du siehst müde aus!“ Ich unterdrückte den Drang meine Augen zu verdrehen. „Konntest du nicht schlafen?“ „Doch, schon!“ „Aber nur 3 Stunden!“ „Ja!“ „Ich mag es nicht wenn du 24 Stunden arbeiten musst!“ „Das gehört aber dazu!“ „Aber nachts könnte so viel passieren!“ Wollte er jetzt wirklich darüber diskutieren? „Darüber sprechen wir jetzt nicht!“ „Warum nicht?“ „Weil sich daran nichts ändern wird, Christian!“ Er atmete nur aus. „Verrate mir lieber, warum sich auf meinem Konto plötzlich Zweihundert Tausend Dollar befinden!“ Er lachte auf. „Das ist ja sehr großzügig!“ „Ja!“ „Wer das wohl war?“ „Zweihundert Tausend Dollar, ernsthaft?“ „Ich dachte ihr wollt shoppen gehen!“ „Du bekommst das Geld wieder!“ Christian schaute auf die Uhr. „Das Geld ist längst wieder auf meinem Konto!“ Jetzt fing er mit dieser Laie wieder an. Ich verdrehte nur die Augen. „Mya!“ „Du wirst es zurücknehmen, ob du willst oder nicht!“ „Ich will es aber nicht! Außerdem ist das die Hälfte des Geldes zu dem ich dich ersteigert habe. Ich dachte ich fange erstmal mit der Hälfte an, bevor ich dir die ganze Summe überweise!“ „Was? Diese Summe ist nicht für mich!“ „Finde ich schon!“ Er machte mich fix und fertig. „Du machst mich fix und fertig!“ „Das tue ich gerne!“ Das merkte man ganz und gar nicht. „Woher hast du meine Bankdaten?“ „Von damals noch!“ „Ich dachte du hättest sie entsorgt?“ „Ja aber deine Bankdaten sind in meinem System gespeichert!“ Ich fuhr mir durchs Gesicht. „Komm schon Baby. Ich dachte ihr wolltet einkaufen gehen und du solltest dir was Schönes kaufen!“ Ich hatte alles was ich brauchte. Ich hatte sogar viel zu viel. „Ich konnte dir das ja noch nicht geben!“ „Was nicht geben?“ Christian holte eine Karte aus seinem Portemonnaie. „Was ist das?“ „Deine Kreditkarte!“ Mit einem Mal musste ich schockiert auf husten. Das war doch ein Scherz oder? „Die werde ich nicht annehmen!“ „Doch wirst du! Du bist bevollmächtigt für das Konto!“ Ich bin was? Er war doch verrückt. „Christian!“ „Das ist deine Kreditkarte!“ „Welches Limit?“, fragte ich direkt. „Kein Limit!“ „Was?“ Er war eindeutig verrückt. Das würde ich doch nicht annehmen. „Wozu ein Limit?“ „Christian, wie oft habe ich dir dazu schon was gesagt?“ „Wie oft habe ich dir dazu schon was gesagt? Du willst mich, also musst du auch mein Geld nehmen! Auf dem Konto sind nur maximal Zehn Millionen Dollar drauf!“ Ach nur Zehn Millionen Dollar. Das war doch nichts. „Ich verdiene mein eigenes Geld!“ „Ja knapp Fünftausend Dollar. Das kannst du sparen!“ Ich schüttelte den Kopf. „Nimm sie!“ „Christian!“ „Nimm Sie!“, sagte er wieder. „Bist du dann glücklich?“ „Sehr glücklich!“ „Gut, ich nehme sie! Aber ich benutze sie nicht!“ „Mya!“ Seine Stimme klang genervt. „Christian ich habe doch jetzt Geld auf dem Konto, wofür also die Karte?“ „Das Geld ist doch nur damit das Konto gefüllt ist!“ „Ach als Deko?“ „Ja!“ Ich hatte das Gefühl ich war in einem völlig falschen Film. Wie kann man so viel Geld haben? „Nimmst du sie?“ „Wirst du mich denn in Ruhe lassen, wenn ich es nicht tue?“ „Nein!“ „Gib her!“, brummte ich und sofort grinste er. „Hör auf zu grinsen!“ Er grinste nur noch breiter. „Ich bin glücklich!“ „Jaja!“, murmelte ich und musste die Karte mit seinem Namen. „Du weißt was das heißt!“ Ich atmete leicht lachend aus. „Das ist die Vollmacht dazu!“ Er gab mir einen kleinen Brief dazu. „Den musst du immer mitführen, wenn du sie benutzt!“ Ich nickte und musterte ihn dann. „Ach Mr. Grey!“ „Miss Lee!“
„Ich weiß, was das heißt!“, spielte ich auf eben an. „Als Belohnung für die Karte!“ „Ach? Sowas gegen Geld?“ Ich musterte ihn ernst. „Sag sowas nicht!“ „Das war ein Witz!“ „Welcher nicht witzig war!“ Ich verdrehte die Augen. „Du hast schon mehrmals die Augen verdreht!“ Wusste Taylor eigentlich über was wir sprachen? Irgendwie war es mir schon leicht unangenehm. „Weil es so ist. Du gibst mir eine Karte und ich soll deine Millionenschwere Konten mit mir herumtragen!“ „Milliarden!“ „Ja eben Milliardenschwere! Kann man ja nicht verwechseln, diese Paar Nullen mehr!“ „Was glaubst du was ich für ein Vermögen habe?“ Nicht dieses Thema. „Keine Ahnung!“ Woher sollte ich das auch wissen? „12,6 Milliarden Euro!“ Mein Mund war staubtrocken. Wie kann man so viel Geld haben? „12,6 Milliarden Dollar?“ „Ja!“ „Ach du Scheiße!“ „Und wenn unser Deal erfolgreich ist, dann kommen Drei Milliarden Dollar dazu!“ „Welchen Deal?“ „Ich verkaufe meine Werft inklusive Schiffe!“ „Du hast eine Werft?“ „Eine? Ich habe 10!“ „Oh!“ „Und warum verkaufst du sie?“ „Weil wir vor 2 Jahren eine bessere gebaut haben! Der Deal läuft schon seit einem Jahr!“ „Seit einem Jahr?“ „Da geht es um viel Geld. Sowas dauert!“ „Und wann ist es vorbei?“ „Die Emirate melden sich am Montag. Wir haben eine telefonische Konferenz!“ Mit den Emiraten also. „Okay!“, sagte ich nur. Was sollte ich sonst noch dazu sagen. „Ich habe in den letzten 2 Jahren, Zehn Milliarden Dollar Umsatz gemacht! Und dieses Jahr und die nächsten Jahre werde ich das Geld verdreifachen oder vierfachen! Die Firma wird immer beliebter, die Ausweitung steigt und die Kosten ebenfalls! Mehrere Milliarden Deals sind in Planung!“ Das glaubte ich ihm sofort. „Du kannst Stolz sein!“ „Das bin ich!“ Ich nickte. „Lass uns aber darüber nicht sprechen. Ich fühle mich schon so minderwertig!“ „Das bist du nicht!“ Er klang verständnislos. „Trotzdem!“ Es war einfach eine Welt an die ich mich noch nicht gewöhnt hatte. „Ich habe mit dir sowieso jetzt was Besseres vor!“ Er zwinkerte. Ich wusste genau was das hieß. „In knapp 2 Stunden treffen wir uns mit Emily und Nick!“ Heute würden wir beide Nick Kennenlernen und Emily würde Christian richtig Kennenlernen. Ich freute mich schon richtig. „Wir müssen in 2 Stunden zum Dinner!“ „Eben noch 2 Stunden!“, hauchte er leise und stieg aus, nachdem Taylor geparkt hatte. Ich tat es ihm gleich und sah ihn grinsend am Fahrstuhl stehen. Er war einfach so zu durchschauen. Ich folgte ihm in den Fahrstuhl und spürte seinen Blick auf mir, während wir ins Penthouse fuhren. Als die Fahrstuhltür sich öffnete, zog mich Christian sofort zu sich und küsste mich. Ich war nicht mal in der Lage etwas zu sagen. Er hob mich hoch und trug mich dann in Richtung Schlafzimmer. „Was hast du vor?“, fragte ich atemlos. „Ich werde dich jetzt hart und innig ficken!“ „Christian das geht nicht!“ Ich hatte meine Periode. „Warum nicht?“ „Ich habe meine Periode!“ „Das ist mir egal!“, sagte er locker und küsste meinen Hals. Es war ihm egal? War er verrückt? „Nein!“, sagte ich, „Doch!“, sagte er. „Christian!“, sagte er und legte mich auf dem Bett ab. „Sei Still, Mya!“ „Das kannst du aber nicht!“ Verstand er es nicht? „Wieso nicht?“, fragte er und machte seine Krawatte locker. „Du verstehst schon was ich sage oder?“ Er zog sein Jackett aus und knöpfte dann sein Hemd auf. „Ich verstehe es ja, aber es macht mir nichts aus!“ Das war nicht sein Ernst? Gab es für ihn überhaupt  Grenzen? „Und jetzt lass mich dich endlich ficken!“, sagte er, nachdem er auch seine Hose und Boxershorts ausgezogen hatte. Ich war wieder gar nicht in der Lage zu sprechen, denn innerhalb von Sekunden küsste er mich wieder und riss mir die Sachen vom Leib. Ich fühlte mich komisch. Noch nie hatte ich Sex, während meiner Periode. Er küsste sich meinen Hals hinab und ließ seine Finger über meinen Körper gleiten. Ich seufzte empfindlich auf, als seine Lippen meine Brustwarzen berührten und bog mich ihm hin, als seine Zunge darüber schnellte. Ich spürte die Gefühle noch intensiver. Das musste an meinen Hormonen liegen. Christians, wie immer geschickte Zunge, reizte meine Brustwarze, während die andere durch seinen Daumen stimuliert wurde. „Gott, Christian!“, keuchte ich und spürte das Zucken meines Körpers. Die Feuchte zwischen meinen Beinen bereitete sich bereits aus. Ich hatte das Gefühl, ich würde nur durch das Stimulieren meiner Brustwarzen bereits zum Orgasmus kommen. „Nein!“, keuchte ich, als sein anderer Daumen sich zwischen meinen Beinen wiederfand.  Sein zweiter Daumen reizte meinen Kitzler. Er nutzte meine Empfindlichkeit gekonnt aus. Mein Körper kribbelte vor Lust. Mehr als sonst. „Kann es sein, dass du noch empfindlicher bist?“ Natürlich bemerkte er es. „Nein!“, keuchte ich angespannt. „Nur nicht!“, hauchte er gegen meine Brustwarze und drang dann mit seinem Finger in mich hinein. Sofort stöhnte ich laut auf und schloss meine Augen. Ich bog mich ihm entgegen und hörte sein Lachen. „So schön Feucht!“ Ich stöhne noch lauter auf. Er nahm einen zweiten Finger hinzu und bewegte sie schneller. Ich krallte mich in seinem Arm fest und drängte mich ihm entgegen. Ich wollte mehr, viel mehr. „Da kann es jemand kaum erwarten!“, hauchte Christian und drehte mich dann im Handumdrehen um. Er zog mich wie immer in die kniende Position vor sich und drückte meinen Oberkörper aufs Bett. Dann zog er meinen Hinter näher an sich und drang mit einem harten, schnellen Stoß in mich. Ich schrie leise auf und krallte mich ins Laken. Es war intensiv. Mal wieder. Er verstand etwas von intensivem Sex. „Oh Gott!“, stöhnte ich laut, als mein Becken anfing zu zucken. „Das höre ich gerne!“, keuchte er und stimulierte mein Kitzler. Ich schrie noch lauter auf drückte meinen Kopf weiter ins Lacken, damit ich nicht noch lauter schrie. Christian zog mich aber sofort hart an den Haaren hoch, so dass mein Oberkörper an seinen gepresst war. „Ich will dich hören!“, sagte er knurrend und drückte mich wieder aufs Bett. Im nächsten Moment gab er mir einen harten Klaps auf den Po, zog sich zurück und drang hart in mich ein. Wieder schrie ich auf. Ich spürte wieder einen hart Klaps, wie er sich zurückzog und dann wieder hart in mich stieß. Und wieder ein lauter Schrei aus meiner Kehle. Mein Becken zog sich krampfhaft zusammen und die Blitze des Orgasmus strömten durch meinen erregten Körper. Ich war wie wachs in seinen Händen. Er hatte mich zu jeder Zeit unter Kontrolle und ich genoss es. Ich genoss jeden Zentimeter seiner  Leidenschaft, die ich so sehr liebte. Christian ließ mich auch nicht zur Ruhe kommen, sondern nutze meine Nachwehen des Orgasmus um meine Lust erneut aufzustocken. Ich konnte Christian deutlich in mir spüren und spürte auch seine pulsierende Erregung. Er steigerte sein Tempo und dann gab ich mich erneut dem unbeschreiblichen Lustgefühl hin. Doch dann zog er sich aus mir zurück. Ich schnaubte auf. Christian drehte mich um und musterte mich. Sein Bauch und auch sein erregter zuckender Penis waren völlig Blutverschmiert. Doch ehe ich länger darüber nachdenken könnte, zog er meine Füße auf seine Schulter und drang wieder in meine tief pulsierende Mitte ein. Ich spürte ihn noch tiefer in mir. Ich bäumte mich gegen seine unerbittlichen Stöße und stöhnte laut. Ich war wieder kurz vor den Klippen. Kurz vor dem Kribbeln, der mich heiß und kalt gleichzeitig werden ließ. „Sieh mich an!“, sagte er und hielt mein Kinn fest. Ich öffnete stöhnend meinen Mund  und sah genau in seine grauen Augen, die vor Erregung verdunkelt waren. Ich zitterte und mit seinem nächsten Stoß war es schon wieder um mich geschehen. Er versetzte mich wieder in eine andere Welt der Lust. Durch das Zucken meines Unterleibes ließ er sich anscheinend mitziehen. Er grub seine Hände tiefer in meine Seite und stöhnte ebenfalls laut auf, während er sich tief in mir ergoss und sich seine Samen mit meinem Blut vermischten. Sofort ließ er sich auf mich fallen. Wie immer hatte er mich geschafft. Ich hatte das Gefühl die Lust durchzuckte mich immer noch. Christian drehte uns um, so dass ich auf ihm zu liegen kam und glitt aus mir heraus. Ich schloss befriedigt meine Augen wieder und genoss seine Streicheleinheiten auf meinem Rücken. Es gab nichts besseres, als nach dem Sex zu kuscheln und weitere Zärtlichkeiten auszutauschen. „Ich glaube wenn du deine Periode hast, werde ich dich öfter rannehmen. Deine Empfindlichkeit gefällt mir!“ „Mhm!“, brummte ich. „Hab ich dich so fertig gemacht?“ „Mhm!“, brummte ich wieder. Er machte mich immer fertig. Christians Brust vibrierte durch sein herzhaftes Lachen. „Hier ist überall Blut!“ Ich spürte wie es an uns klebte. „Das macht mir nichts aus!“, hauchte er und küsste meine Schläfe. Gleichzeitig zuckte ich zusammen, als er wieder meine Mitte berührte. „Hier jetzt auch!“, hauchte er und schmierte es an meinen Arm. Jetzt war ich definitiv wacher. „Du bist so pervers, Christian Grey!“ „Vielleicht!“ Ich atmete aus und musste leicht grinsen. „Samya?“ Es klang wie eine Frage. „Mhm?“ „Ich wollte noch was mit dir besprechen!“ Okay das klang ernst. Wollte er mich vorher besänftigt haben? Ich setzte mich auf und blickte ihn an. „Was ist passiert?“, fragte ich sofort. Er legte seine Hände auf meinen Oberschenkel. „Nicht direkt passiert!“, nuschelte er. „Christian!“ Mein Herz fing schneller an zu schlagen. Es machte mir leicht Angst. „Ich habe Montagabend einen wichtigen Geschäftstermin!“ „Okay?“ „Es ist ein Dinner mit einigen aus der Verlagsbranche!“ „Okay?“, fragte ich weiter. „Und ich will das du mich begleitest!“ Ich atmete aus. „Ja, warum
nicht?“, sagte ich und lächelte. Ich dachte schon es wäre etwas Schlimmes gewesen. „Die Sache hat nur einen Haken!“ Okay, es war doch ernst „Deswegen wird es so ernst?“ „Ja!“ „Okay, was ist los?“ Ich wollte es endlich wissen. „Ana wäre auch dabei!“ Ana wäre auch dabei? „Ana, deine Exfrau?“ „Genau!“ Er flüsterte. Mein Kopf ratterte. Er würde am Montag einen Geschäftstermin haben und seine Exfrau wäre dabei? Mit einem Mal wurde mir übel. Ich hatte ein komisches Gefühl, aber auf der anderen Seite wollte er mich ja extra dabei haben. Also bräuchte ich mir doch keine Gedanken machen, oder? „Okay!“, sagte ich einfach. Ich wollte es ihm nicht schwer machen, auch wenn ich ein mulmiges Gefühl hatte. „Okay?“ „Nun, ich kann es sowieso nicht ändern oder?“ „Sie und ihr Verlobter sind in der Branche tätig!“ „Okay!“ „Keine Einwände?“ Natürlich war ich nicht begeistert, aber ändern konnte ich es auch nicht. „Ich kann es nicht ändern, Christian. Sie gehört zu deiner Vergangenheit oder hast du noch Gefühle für sie?“ „Natürlich nicht!“ „Also. Und es ist schließlich auf geschäftlicher Ebene!“ Sofort lächelte er. „Womit habe ich das verdient?“ Von was sprach er jetzt? „Was meinst du?“ „Dich!“ Ich lachte auf. „Weiß ich nicht!“ „Du bist so verständnisvoll!“ „Es bleibt mir auch nichts anderes übrig. Natürlich ist es nicht berauschend, aber es geht nicht anders!“ „Ich könnte aus der Branche aussteigen!“ „So ein Quatsch!“ „Du musst es mir nur sagen!“ Ich würde niemals so etwas verlangen von ihm. „Nein Christian. Außerdem bin ich ja dabei, dann sieht sie ja, dass du nicht mehr alleine bist!“, zwinkerte ich. „Deshalb wollte ich, dass du dabei bist!“ „Also!“ „Danke, Mya!“ „Bitte Christian!“ Er strich über meine Wange und stellte seine Beine gegen meinen Rücken auf. „Ich liebe dich so sehr!“, hauchte er leise und strich über meine Stirn. „Und ich liebe dich so sehr!“, hauchte ich ebenfalls und befand mich wieder unter ihm, indem er mich in einen Kuss verwickelte. „Es bedeutet mir unheimlich viel, dass du mich so unterstützt!“ Das war selbstverständlich für mich. Schließlich gehörte sowas zu einer guten Beziehung dazu. „Du würdest das gleiche auch für mich tun!“, hauchte ich. „Würde ich!“ Ich nickte. Dann fiel mir plötzlich wieder der Artikel ein. „Hast du gesehen, dass wir wieder in der Zeitung sind?“ Sofort zog er mich wieder auf sich. „Welch wollte sich darum kümmern!“ „Es ist schon okay, Christian!“ „Die haben Informationen, die wir ihnen nicht gegeben haben!“ „Du weißt doch wie sie sind!“ „Macht es dir wirklich nichts aus?“ Ich schüttelte den Kopf und küsste sein Kinn. „Ich möchte nur nicht, dass die Leute schlecht über mich denken!“ „Jeder liebt dich, Mya!“, hauchte er. „Das hat Mia auch gesagt!“ „Und so ist das!“ Er strich über meine Wange. „Außerdem habe ich mich für ein Leben mit dir entschieden, also muss ich auch damit rechnen, dass ich in die Öffentlichkeit komme!“ „Ich versuche dich vor allem zu schützen!“ „Ich weiß, Christian!“ „Und mit dem was sie geschrieben haben, haben sie ja im Endeffekt recht! Du bist die heißeste Ärztin!“ Ich lachte auf. „So kann man das auch nicht sagen!“ „Das kann man!“, sagte er und drehte uns wieder um. „Und ich werde dir jetzt zeigen, wie heiß ich dich finde!“, murmelte er und küsste wieder meinen Hals. „Schon wieder?“ „Darauf kannst du dich verlassen!“ „Wir müssen bald los!“ „Dann müssen wir uns wohl ein bisschen beeilen!“, grinste er und drang ohne Vorwarnung  in mein noch immer feuchtes Loch ein.
_________________________________________________________
https://rna-ff.tumblr.com/
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast