When The Waves Go Still

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Haruka Nanase Makoto Tachibana Rin Matsuoka Sousuke Yamazaki
25.05.2020
19.09.2020
41
145.880
22
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
16.09.2020 5.436
 
Hey,

ich mach mal zackig weiter, damit ich die "letzten" zwei Kapitel noch vor meinem Urlaub schaffe ;)

Wer unter 18 ist, schaltet jetzt bitte weg! :'D
An die Erwachsenen: Sucht euch eine ruhige Ecke, wo ihr in Ruhe zur Tomate anlaufen könnt *g*

Kapitel VIERZIG! *Fähnchen schwenk*

~

Kapitel 40: 'Cause your songs remind me of swimming, but somehow I forgot


Das Hotelzimmer in Rom war etwas größer als ihr Zimmer in Paris und diesmal mussten Sousuke und Rin sich ebenfalls ein Doppelbett teilen. Eine Entdeckung, die Rin bereits bei ihrer Ankunft im Hotel nervös gemacht hatte. Immer wieder hatte er sich gefragt, wie es wohl sein würde, so dicht neben Sousuke einzuschlafen…

Nun jedoch bekam das Ganze eine ganz neue Färbung.

Die Tür fiel hinter Sousuke ins Schloss und der Drummer lehnte sich einen Moment mit dem Rücken dagegen, während seine türkisblauen Augen lauernd auf Rin gerichtet waren.

Rin spürte, wie der intensive Blick ihn immer unruhiger werden ließ.

„Rin…“, begann Sousuke nun ernst.

Rin blieb still, während er seinen besten Freund mit klopfendem Herzen ansah.

„Ich will dich ficken.“

Rins Augen wurden groß bei diesen unverblümten Worten, die Sousuke nicht im Geringsten unangenehm zu sein schienen. Hätte er gerade etwas getrunken, wäre ihm der Inhalt wohl als Sprühregen aus dem Mund geflogen.

„Ähh…“, entfloh es dem Rothaarigen lediglich lahm und er spürte, wie sein Gesicht heiß wurde.

Sousuke stieß sich nun von der Wand ab und kam zu ihm. Entschlossen griff er in das weiche Haar seines Freundes und zog ihn enger zu sich. Es war das erste Mal, das Rin persönlich diese Seite an Sousuke erlebte…

„Tu nicht so überrascht. Ich hab‘ mich die ganze Zeit zurückgehalten und nichts gesagt, wenn du irgendwelche Fans abgeschleppt hast. Aber du kannst mich nicht so anmachen wie vorhin und denken, dass ich jetzt noch die Finger von dir lassen kann.“, knurrte er düster und das erste Mal hatte Rin den Eindruck, dass Sousuke all die vergangenen Eskapaden des Sängers störten.

„Ich wünschte, du hättest dich früher nicht zurückgehalten.“, flüsterte Rin jetzt.

„Du hast keine Ahnung, was du da sagst.“, flüsterte Sousuke zurück.

„Ich kenne deine Prinzipien, Sousuke. Ich weiß, wovor du Angst hast.“, entgegnete Rin nun ruhig und hatte bereits das Gefühl, sich besser in die ungewohnte Situation reinzufinden. Sousuke sollte nicht glauben, Rin wisse nicht, worauf er sich einließe…

„Meine Prinzipien…“, Sousuke lachte leise und trocken, was Rin kurz irritierte, weil der Dunkelhaarige so anders klang als sonst. „Ja, du hast recht. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dir ausversehen wehzutun. Mehr als du es ertragen kannst.“, raunte Sousuke nun und der Griff in Rins Haar wurde fester, während er sich nun vorbeugte und ungefragt seine Lippen über Hals und Ohr des Kleineren streichen ließ. „Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr. Ich werde nicht mehr zulassen, dass du mit irgendwelchen Leuten vögelst. Denn wenn ich ehrlich bin, macht mich das wütend.“

Rin spürte, wie sein Puls sich nun vor Nervosität beschleunigte und ein seltsames Gefühl von ihm Besitz ergriff. Obwohl er Sousuke schon ewig kannte, hatte er den Eindruck, gerade eine Seite des Größeren kennenzulernen, die dieser bisher immer unter Anstrengung vor ihm verborgen hatte. Sousuke war so schon immer sehr direkt gewesen, aber jetzt war es, als ob sich ein Schalter umgelegt hatte und der Drummer nun ungefiltert sagte und tat, was er wollte.

Ohne Rücksicht auf Verluste.

„Was soll ICH denn sagen? Denkst du, es hat mir Spaß gemacht, dir und dem Fanboy zuzusehen?“, knurrte Rin daraufhin und wieder lachte Sousuke auf diese eigenartige Weise. Das Geräusch vibrierte angenehm an Rins Kehle – dort, wo die Lippen des Älteren seinen Hals erkundeten.

„Bist du deswegen reingeplatzt?“, raunte Sousuke nun. „Weil du eifersüchtig warst?“

Rin fletschte bloß die Zähne, doch es erregte ihn sofort, wie Sousuke anschließend die Lippen auf seinen Hals presste und ein überraschtes Keuchen entwich ihm, als der Größere gleichzeitig einen Arm um Rins Taille schlang und ihn ruckartig näher zog.

„Wolltest wohl an Aiichiros Stelle sein, hm?“, vermutete Sousuke nun leise, wobei er ihm diese Worte ins Ohr flüsterte. „Würdest du solche Sachen für mich anziehen, Rin?“, hauchte er dann ernster und presste ihn instinktiv enger an sich. „Gott, das würde mich so scharf machen…“

Rin schluckte schwer, als er diese ehrlichen, von Verlangen gesteuerten Worte seines besten Freundes hörte und gleichzeitig fragte er sich, was er womöglich schon für Rollen in Sousukes Fantasien eingenommen hatte. Ein Kleid war da wohl das harmloseste…

Konnte er diesen Vorstellungen überhaupt gerecht werden? Jedem anderen, der von ihm verlangt hätte ein Kleid zu tragen, hätte Rin den Vogel gezeigt. Doch komischerweise erregte es ihn bei Sousuke. Es erregte ihn, sich vorzustellen, seinen besten Freund mit so etwas scharf zu machen. Dafür wären ihm wohl alle Mittel rechtgewesen, auch wenn das natürlich nie jemand wissen durfte. Er hatte schließlich einen Ruf zu verlieren.

„Sowas musst du dir erst verdienen. Glaub ja nicht, ich bin wie die kleine graue Maus, die alles mit sich machen lässt.“, knurrte Rin, weil er es Sousuke nicht zu einfach machen wollte. Aus seinen Worten sprach auch seine natürliche Sturheit und die Gewohnheit, seinem Kindheitsfreund zu widersprechen.

Sousuke lachte jedoch nur leise. „Warum wundert mich das nicht? Komischerweise reizt mich das nur bei dir.“

„Das mit dem Kleid?“, schnaubte Rin spöttisch, während er heimlich die sengende Hitze genoss, die sich zwischen ihren enganeinander gedrängten Leibern ausbreitete.

„Nein, dass du mir immer Kontra gibst.“, grinste Sousuke und hob den Kopf, um ihn anzusehen.

„Passt das denn überhaupt zu deiner SM-Vorliebe? Du stehst doch sonst nur auf devote Typen.“, antwortete Rin beinahe etwas schnippisch. Es war eigenartig, wie schnell sich die Dynamik zwischen ihnen wieder verschoben hatte. So als ob sie die ersten Momente der Unsicherheit und Nervosität im Schwimmbad überwunden hatten und wieder dazu übergingen, sich gegenseitig aufzuziehen – allerdings auf einer ganz anderen, sehr viel sexuelleren Ebene, wodurch dieser Schlagabtausch eine komplett neue Bedeutung bekam.

„Tue ich. Und deswegen will ich dich auch gefügig machen.“, antwortete Sousuke ohne mit der Wimper zu zucken. Sein Gesicht war so nahe, dass sein Atem Rins Lippen streifte. „Ich habe so oft darüber nachgedacht, dich zu bestrafen. Dafür, dass du ständig Streit mit anderen anfängst. Und für deine ganzen Bettgeschichten. Ich wollte dich übers Knie legen und dir deinen kleinen Arsch versohlen, bis du wieder brav bist und deinen Fehler einsiehst. Bis du vor mir kniest und mir einen bläst, weil du willst, dass ich der Einzige bin, der dich fickt.“

„Sousuke…“, hauchte Rin halb erregt und halb entsetzt über diese unverhohlen direkte Seite des Dunkelhaarigen, der sämtliche Grenzen hinter sich zu lassen schien.

„Macht dir das Angst?“, lachte Sousuke leise. „Sollte es auch.“

Dann beugte er sich vor und küsste Rin gierig. Er hatte die Schnüre gekappt, die ihn mit seiner Vernunft verbunden hatten. Auf dem Heimweg hatte Sousuke eigentlich nicht vorgehabt, sein Innerstes so schnell vor Rin zu offenbaren. Doch es war, als habe er keine Wahl und auch keine Macht mehr darüber.

Die Turmuhr hatte Mitternacht geschlagen, der Dämon war aus dem Schrank entflohen und hatte die Kontrolle übernommen. Rins ganze Präsenz machte ihn dermaßen scharf, genau wie die Tatsache, dass er ihn endlich berühren konnte, sodass Sousuke bereitwillig kapitulierte und den Kampf aufgab.

Er wusste nicht, was in Zukunft passieren würde. Er wusste nur, dass er keine Kraft mehr hatte die Fassade vor dem Sänger aufrechtzuerhalten. Sousuke folgte kopflos dieser neuen Dynamik und war neugierig, wo sie hinführte. Er wollte Rin nach wie vor nicht wehtun, doch solange sein bester Freund mitspielte, war Sousuke nicht in der Lage sich zu stoppen.

Plötzlich spürte er die Finger des Kleineren in seinem Haar und erstaunlich grob zog Rin Sousukes Kopf zurück, sodass ihre Lippen wieder getrennt wurden.

„Du machst mir keine Angst.“, keuchte Rin nun gegen seinen Mund und kurz befürchtete Sousuke, sein Kindheitsfreund würde ihr Treiben hier und jetzt abbrechen, doch stattdessen überwältigte Rin ihn wieder mit einem verlangenden Kuss. Offenbar hatte der Rothaarige nur seinen Standpunkt klarmachen wollen, was wiederum so typisch für ihn war.

Ihre Zungen fanden sich noch vor ihren Lippen, umschlangen einander in wilder Ekstase und Sousuke wurde hart.

Nur ein paar Worte, etwas Nähe und ein gieriger Kuss und er bekam einen verdammten Ständer.

Es bewies ihm, dass mit Rin alles anders war.

Mit beiden Händen umfasste er nun den festen Hintern seines besten Freundes, um ohne Scheu zuzupacken und das Gefühl zu genießen, dass er gleich ihm gehören würde.

Rin keuchte überrascht in den Kuss und automatisch presste sich sein Körper dabei an den des Drummers. Es gefiel ihm, wie Sousuke ranging und deutlich spürte er die Erhebung in der Hose des Älteren.

Ungeduldig schob Rin seine Finger unter das T-Shirt des Älteren und endlich konnte er das ertasten, was er sonst nur in der WG, beim Sport oder auf der Bühne zu sehen bekam. Sousukes ausgeprägte Muskeln, deren männliches Spiel ihn heute im Schwimmbad schon genug hatte leiden lassen. Sie fühlten sich warm, fest und unheimlich stark an und er war froh, dass Sousuke schnell schaltete, den Kuss unterbrach und sich in einer fließenden Bewegung das Shirt auszog. Rin nutzte die Unterbrechung, um selbst sein Oberteil über den Kopf zu ziehen und es machte ihn scharf, wie Sousuke ihn danach begierig musterte.

Dicht standen sie voreinander und obwohl sie sich in diesem Moment nicht berührten, war die Hitze zwischen ihnen fast greifbar.

„Sousuke…“, begann Rin nun und grinste schief, beinahe schon listig, was dem Dunkelhaarigen ein fragendes Stirnrunzeln entlockte.

Der Rothaarige trat noch näher an ihn heran, seine Hand legte sich an die nackte Flanke des Größeren und er beugte sich zu seinem Ohr.

„Vielleicht musst du mir gar nicht den Arsch versohlen, damit ich mich hinknie und deinen Schwanz lutsche.“, flüsterte Rin fast schon zärtlich, wobei seine sanfte Stimme im krassen Gegensatz zu der harten Wortwahl stand, die er absichtlich von Sousuke übernommen hatte.

Sousuke schluckte minimal, als ihm dieser Satz eine Gänsehaut bescherte. Vollkommen mühelos gelang es Rin sich auf dieses erotische Spiel einzulassen, was verriet, dass der Sänger im Bett kein unbeschriebenes Blatt war. Das Selbstbewusstsein des Rothaarigen war trotz der ungewohnten Situation nicht kleinzukriegen und Sousuke hatte noch nie jemanden erlebt, dem er diese forsche Art derart abgekauft hatte. Der Versuch seiner sonstigen Liebschaften, auf dieser Ebene mitzuhalten, scheiterte oft, denn devoten Charakteren war es mitunter zu peinlich dreckige Worte in den Mund zu nehmen.

Rin gehörte nicht dazu. Und nun, wo der Rothaarige akzeptiert hatte, dass sie beide jene Grenze in ihrer Freundschaft überwunden hatten, legte er seine Scheu ab. Sousuke begann bereits zu ahnen, dass es jenes Feuer war, das ihn bei Rin so heftig erregte.

Dunkel stöhnte er auf, als Rin ihm in den Schritt griff und lasziv über die große Beule strich. Sofort spürte er ein erregendes Ziehen in seiner Lendengegend und er packte wieder Rins rotes Haar, um ihn daraufhin hungrig zu küssen.

Hemmungslos verloren sie sich in einem erneuten Zungenkuss, während Sousuke ungeduldig den eigenen Gürtel öffnete, Rins Hand ergriff und sie zielstrebig in seine Hose führte. Wieder musste er dumpf aufstöhnen, als Rins Finger sich bereitwillig um sein hartes Glied schlossen und es schnell und ohne Zurückhaltung rieben.

Als ob sie keine Zeit zu verlieren hatten, löste der Sänger sich dann jedoch notgedrungen kurz von Sousuke, um sich ganz auszuziehen und in stummem Einverständnis tat der Ältere dasselbe. Nun konnte Rin endlich den stolzen Beweis von Sousukes Männlichkeit sehen, der sich bereits im Schwimmbad verheißungsvoll unter der schwarzen Unterhose abgezeichnet hatte.

Kurz erfüllte Rin der Gedanke mit Eifersucht, dass der kleine Aiichiro Sousuke noch vor ihm in diesem Zustand gesehen und erlebt hatte und das starke Bedürfnis, sich unvergesslich zu machen, keimte in ihm auf.

Wie angekündigt ging Rin auf die Knie und zögerte keinen Augenblick, den großen Schwanz mit der rechten Hand zu umfassen und in seinen Mund eintauchen zu lassen. Er hörte, wie Sousuke erregt keuchte und schloss die Augen, während er hingebungsvoll an dem erigierten Glied saugte. Rin dachte nicht darüber nach, was er tun musste oder welches Programm er abspulen sollte, damit er Sousuke größtmögliche Lust bereitete. Rins Gedanken funktionierten nur noch auf Sparflamme, während er es einfach genoss, Sousuke auf diese Weise zu schmecken und zu erkunden.

Normalerweise war er kein großer Fan von Oralsex, zumindest nicht, wenn er aktiv werden musste, doch bei Sousuke war das anders. Vor allem, seit er bei Sousuke und Aiichiro ins Zimmer geplatzt war, ließ ihn diese Fantasie nicht los. Die Vorstellung, wie es war, diesen großen Schwanz in den Mund zu nehmen. Die Realität übertraf seine Fantasie und Rin stöhnte leise und gedämpft, während sich die Hitze kribbelnd zwischen seinen eigenen Beinen staute.

Sousuke vergrub seine Finger in dem roten Haar seines besten Freundes und fasziniert sah er zu, wie sein Penis immer wieder in Rins feuchten Mund eintauchte und es erregte ihn hoffnungslos, dass Rin dabei diese genießenden Geräusche von sich gab und selbst eine Erektion bekam, obwohl er nicht angefasst wurde. Es wirkte, als ob der Rothaarige nichts lieber täte, als ihm einen zu blasen.

Während Sousuke bei anderen eher Schwierigkeiten hatte, hart zu werden, wenn er nicht in die Extremen ging, schien das bei Rin kein Problem zu sein. Es war, wie er vermutet hatte und minimal biss er sich auf die Unterlippe, während er Rins Kopf fixierte und schneller in seinen Mund stieß.

Rin passte sich an und wich nicht zurück, während er Sousuke die Führung überließ. Schließlich konnte er spüren, dass sein bester Freund kurz davor war zu kommen und instinktiv wollte er den Kopf zurückziehen, weil er das so gewohnt war und normalerweise nie das Sperma irgendwelcher Affären schluckte.

Doch Sousuke ließ ihm keine Rückzugsmöglichkeit. Sein Griff wurde fester, als er Rins Gegenwehr spürte und sein großes Geschlecht füllte den Mund des Sängers vollständig aus. Die harte Spitze drückte Rin kurz die Luft ab und dann schoss das Ejakulat warm seine Kehle hinab.

Fast musste Rin würgen und kurz war er verstört, weil Sousukes Überlegenheit und die dadurch entstehende Erniedrigung ihn bloß noch mehr erregten. Nachdem Sousuke in seinem Mund gekommen war, lockerte er seinen Griff in Rins Haar und sein Penis zog sich langsam zurück. Der Schlagzeuger umfasste den eigenen Schaft mit der freien Hand und rieb mit seiner feuchten Eichel noch einmal über Rins Lippen, was diesen dazu veranlasste, instinktiv darüber zu lecken.

„Komm hoch.“, sagte Sousuke nun, zog Rin auf die Füße und fast schon grob küsste er den Sänger, wobei er deutlich sein eigenes Sperma schmecken konnte. Rin erwiderte den Kuss, ohne sich zu beschweren und diesmal war es ein regelrechter Kampf ihrer Zungen, bei dem sie beide um die Vorherrschaft rangen und keiner nachgeben wollte.

Plötzlich spürte Sousuke Rins Hand an seiner Kehle und ruckartig brachte der Rothaarige ihn auf Abstand. Es überraschte den Drummer und für eine winzige Sekunde verspannte sich sein Körper in der instinktiven Erwartung, dass es möglicherweise gleich gewalttätig wurde. Es war ein schmaler Grat, den nur Rin wagte zu betreten.

„Du hättest mich vorwarnen können.“, knurrte Rin vorwurfsvoll.

„Achso? Hast du das von mir erwartet?“, konterte Sousuke mit einem herausfordernden Grinsen, was Rin ein halb verärgertes und halb amüsiertes Schnauben entlockte.

„Idiot.“, knurrte der Rothaarige also bloß. „Das werde ich dir noch heimzahlen.“

„Du hast recht, ich sollte mich revanchieren.“, lachte Sousuke nun leise und kurzerhand packte er Rins Taille, hob ihn kraftvoll hoch und ließ ihn wenig später aufs Bett fallen, was Rin ein überraschtes Keuchen entlockte.

Sousuke folgte ihm ohne zu zögern auf die Matratze, war einen Moment lang über ihm wie ein dunkler Engel und küsste ihn besitzergreifend. Dann wanderten seine Lippen und Zähne weiter, erkundeten Rins nackten Oberkörper, saugten und bissen in die empfindlichen Nippel, bis sie hart waren und tauchten schließlich zwischen die erhitzten Oberschenkel des Sängers ab. Ohne Scheu saugte er an Rins steifem Glied und der Rothaarige drückte stöhnend den Rücken durch, während er instinktiv sein Becken hob und eine Hand im dunklen Haar seines Freundes vergrub.

Doch Sousuke war stärker als er und es gelang Rin nicht, ihn genauso zu kontrollieren wie umgekehrt. Sousuke ließ ihn daher auch nicht auf dieselbe Weise kommen, sondern trieb ihn nur fast bis zur Kante und hob dann wieder den Kopf.

„S-Sousuke…hör nicht auf…“, keuchte Rin hilflos und enttäuscht, doch sein bester Freund grinste nur, während er sich wieder über ihn beugte, um ihn flüchtig zu küssen und ihm in die Augen zu sehen. Rin sah unglaublich anziehend aus, wenn er in diesem Zustand war und Sousuke wurde bereits wieder hart.

„Ich habe gesagt, dass ich dich ficken will, schon vergessen?“, raunte der Dunkelhaarige nun und ehe Rin antworten konnte, schob er seine Finger wie bereits im Schwimmbad zwischen die vollen Lippen des Rothaarigen.

Instinktiv befeuchtete Rin die Eindringlinge mit seiner Zunge und hielt dabei den Blickkontakt mit Sousuke. In den roten Augen des Sängers glühte eine Mischung aus Trotz und Erregung und der Drummer beobachtete ihn fasziniert dabei. Kein Wunder, dass Rin ständig umschwärmt wurde, denn der Jüngere wirkte viel zu verführerisch.

Der Moment, als seine feuchten Finger aus Rins Mund glitten und den Sänger mit glänzenden, geöffneten Lippen zurückließen, verlieh dem Ganzen eine zusätzlich erotische Note und ohne weiter Zeit zu verschwenden schob sich Sousukes Hand zurück zwischen Rins Beine.

Er konnte nicht mehr länger warten.

Sein feuchter Finger stieß in den engen Anus, grub sich tief hinein, zog sich zurück und ohne Zögern wiederholte er das Ganze. Rin stöhnte auf, krallte sich in das Laken, während Sousuke sich herabbeugte und ihn gierig küsste.

Obwohl der Muskelring sich noch immer sehr eng anfühlte, nahm Sousuke einen zweiten Finger hinzu und begann ihn grob und ungeduldig auf das Kommende vorzubereiten. Rin spürte diese ungewohnte Mischung aus Schmerz und Lust und bestimmt hätte er Sousuke bitten können, es langsamer angehen zu lassen. Doch Rin wollte ihn nicht bremsen.

Er hatte sich nach dieser ungezähmten Wildheit gesehnt und er wollte mit Haut und Haaren von ihm verschlungen werden. Es war ihm egal, ob es wehtat. Er wollte endlich den rauen, spektakulären Sex mit Sousuke haben, der ihn schon in so vielen nächtlichen Fantasien begleitet hatte.

Sousuke unterbrach nun den Kuss, richtete sich auf und umfasste das eigene, bereits wieder harte Glied. Ein paar Mal rieb er seinen Schwanz noch auf und ab, um seine Erektion zu beschleunigen, während seine Augen dabei begehrend über Rins Körper wanderten. Allein der Anblick seines Kindheitsfreundes, der ihm so willig ausgeliefert war, erregte ihn unheimlich stark. Dann löste er seine Finger durch sein Geschlecht ab, das sich unaufhaltsam und drängend in Rins Körper schob.

Rin stöhnte auf, als der große Penis sich in seine spärlich vorbereitete Enge zwängte und der Schmerz ihn überwältigte. Er konnte sich kaum rühren oder daran gewöhnen, weil Sousuke immer tiefer vordrang und keine Anstalten machte, sanfter mit ihm umzuspringen. Rin atmete heftig in dem Versuch sich zu entspannen und sah verschwommen zu Sousuke, der stark und bedrohlich wirkte, wie er dort saß und ihn vereinnahmte.

Sousukes Hände fixierten seine Hüfte, hinderten ihn daran zurückzuweichen und Rin biss die Zähne zusammen, drehte den Kopf zur Seite und spürte das gewaltige Pochen in seinem Inneren, das ihn vollständig ausfüllte. Sousuke drückte sein rechtes Bein nach oben, sodass es angewinkelt war und beugte sich gleichzeitig über ihn, wodurch er noch ein Stück tiefer in ihn eindringen konnte.

Rin wurde klar, dass Sousuke nicht mal ein Kondom benutzte, doch es war ihm egal. Sie waren die besten Freunde, Rin vertraute ihm und Sousuke war der Einzige, den er so intensiv spüren wollte.

„Fuck…“, keuchte Rin jetzt schwer, weil er sich einfach nicht daran gewöhnen konnte, wie monströs Sousukes Glied war und der Schmerz dadurch nicht nachließ. Es fühlte sich an, als würde er ihn aufspießen.

„Entspann dich, Rin.“, raunte Sousuke nun doch dicht an seinen Lippen und hielt vorerst inne. Rin war so eng, dass es selbst ihm wehtat.

„Idiot, das sagt sich so leicht.“, brachte der Rothaarige hervor. „Warum bist du auch so ein verdammtes Monster?“

„Ich dachte, du hältst mehr aus.“, provozierte ihn Sousuke mit einem leisen, düsteren Lachen und seine Zunge fuhr über Rins Ohr. „Aber du bist ganz zart und schwach…“, hauchte er dann und strich gleichzeitig über Rins Oberkörper, wo er einen seiner Nippel zwischen seinen Fingern rieb.

„Sousuke…“, keuchte Rin und unfreiwillig erregte ihn die dunkle Stimme des Älteren, obwohl dieser ihn aufzog. „Ich bin nicht schwach.“, protestierte er leise.

„Mmmh, sieh dich doch an…“, raunte Sousuke und biss leicht in sein Ohrläppchen. „Wie du jammerst.“

Seine Stimme war wie Samt in Rins Ohren, floss wie Honig in ihn und überdeutlich spürte Rin den heißen Puls des steinharten Gemächts in seinem Inneren. Der Schmerz ließ nach und wurde von dem erregenden Gefühl abgelöst, vollkommen von Sousuke ausgefüllt zu sein.

Und spätestens als Sousukes Hand tiefer wanderte und zusätzlich sein noch immer erigiertes Geschlecht umfasste, musste Rin wieder aufstöhnen. Diesmal jedoch eher vor Lust, als vor Schmerz.

Eine Weile war es still zwischen ihnen, während Sousuke Rins Penis in schnellem Rhythmus massierte und sich gleichzeitig mit kleinen Bewegungen tiefer in ihn zwängte. Bald schon ging es leichter und sobald Rins Körper gefügiger wurde, begann er in ihn zu stoßen.

Der Sänger atmete heftig, weil ihm keine Pause vergönnt war, doch der Schmerz verblasste zunehmend hinter dem berauschenden Gefühl, hart von Sousuke genommen zu werden. Auch wenn er sich beschwert hatte, erregte es ihn, dass Sousuke sich nicht steuern ließ und Rin war es nicht gewohnt, dass seine Sexpartner derart bestimmend waren. Niemand hätte das gewagt, was Sousuke gerade wagte.

Natürlich war Rin klar, dass das auch grenzwertig war, doch Sousuke und er kannten sich gut genug. Hätte Rin etwas wirklich nicht gewollt, hätte er das deutlicher zum Ausdruck gebracht. Aber die Schmerzen konnte er aushalten und er wollte nicht, dass Sousuke ihn für schwach hielt.

Durch die festen Stöße lockerte Sousuke automatisch die inneren Muskeln und Rin kapitulierte, während er sich keuchend und stöhnend dem Gefühl hingab, von seinem besten Freund auf so besitzergreifende Art genommen zu werden. Sousuke ächzte ebenfalls leise und dunkel, weil sich der enge Anus immer wieder fest um seinen Schwanz zusammenzog. Schließlich richtete der Drummer sich auf den Knien auf, packte Rins Hüfte und begann schnell und hart in ihn zu stoßen.

„Aah…Sousuke...“, keuchte Rin mit geschlossenen Augen, sein Körper bebte unter Sousukes Kraft und Energie und bald schon glänzten ihre nackten, muskulösen Leiber vor Schweiß. Es war anstrengend und unglaublich erregend zugleich und Rin hatte das Gefühl von der Hitze versengt zu werden. Sousukes Durchhaltevermögen war enorm und er gönnte Rin keine Pause, während er sich mit fast schon animalischer Gier in ihn rammte. Seine türkisblauen Augen wanderten übers Rins verschwitzten Oberkörper, zu dem leicht wippenden aufgerichteten Schwanz und begehrend strich er über die glatte Wurzel. Es gefiel ihm, dass Rins Haut überall so hell und weich war und schon jetzt war er süchtig nach dem Gefühl, ihn so zu berühren.

Grob drückte er Rins Beine nach oben, sank schwer auf ihn und küsste ihn gierig, wobei Rin seine Arme um Sousukes Nacken schlang. Die Fingernägel des Rothaarigen gruben sich schmerzhaft fest in Sousukes muskulösen Rücken und der Größere stöhnte rau in den Kuss, während er noch schneller in Rins Körper stieß. Das Tempo steigerte sich bei beiden zum Höhepunkt und Sousuke unterbrach den Kuss, um Rins gerötetes Gesicht unter schweren Augenlidern zu mustern.

„Findest du das geil?“, hauchte er gegen Rins Lippen, ohne seine harte Penetration zu unterbrechen. „So von mir gefickt zu werden, Rin?“

Rin grinste schwach und griff fest in Sousukes Haare, ehe er nach seiner Unterlippe schnappte und leicht hineinbiss.

„Und du? Findest du es geil, mich so zu ficken, Sousuke?“, konterte er schwer keuchend und ließ sich diese kleine Provokation nicht nehmen.

Sousuke blieb jedoch ernst, sein Blick war dunkel und voller Lust, während er Rin in die Augen sah. Bis auf den Grund seiner Seele, so kam es dem Rothaarigen vor.

„Ja.“, raunte Sousuke bloß ehrlich und sein starker Körper drückte sich enger gegen den seines besten Freundes. „Verdammt, ich bin schon so lange scharf auf dich.“, knurrte er dann.

„Sousuke…“, hauchte Rin erregt und presste sich ihm selbstvergessen entgegen. „Fuck, das…aah…fühlt sich so gut an.“, stöhnte er und drückte leicht den Rücken durch, als Sousuke einen Arm um seine Taille schlang und dabei langsamer, aber kraftvoller in ihn stieß. Heiß und feucht schoss sein Samen dann in Rins bebenden Körper und der Kleinere fühlte Sousukes Orgasmus, als ob es sein eigener wäre. Sousukes große Hand schloss sich dabei um Rins Geschlecht und es bedurfte nicht viel, um Rin ebenfalls zitternd kommen zu lassen.

Verschwitzt, klebrig und erschöpft blieben sie anschließend liegen und brauchten beide einen Moment, um Atem zu schöpfen. Dann hob Sousuke den Kopf und ehe Rin etwas sagen konnte, küsste der Drummer ihn. Seine Zunge drängte sich fordernd in den Mund des Rothaarigen und raubte ihm einen Moment den Atem. Sofort vereinnahmte es Rin, wie sinnlich und besitzergreifend Sousuke war und er schloss die Augen, während ihre Zungen sich umspielten.

Schließlich löste sich Sousuke von ihm, rollte seufzend von Rin herunter und ließ sich auf den Rücken sinken.

Rin drehte den Kopf und musterte seinen besten Freund verstohlen. Er war noch immer leicht außer Atem aufgrund der eben explodierten Hitze zwischen ihnen und musste das Ganze erst einmal einordnen. Rin wusste, dass Sousuke zwar ehrlich und direkt, aber gleichzeitig auch etwas konfliktscheu war und die abwartende Methode bevorzugte. Instinktiv spürte Rin, dass er – wenn er Antworten wollte – von selbst den plötzlichen Umschwung in ihrer Freundschaft ansprechen musste.

„Wie lange schon?“, fragte Rin schließlich und leicht überrascht drehte Sousuke ihm den Kopf zu.

„Was?“

„Du hast gesagt, du bist schon so lange scharf auf mich. Wie lange?“, fragte Rin und Sousuke sagte einen Moment gar nichts, während er ihn bloß ansah.

„Seit ich dich in der Schule für ein Mädchen gehalten habe.“, antwortete er schließlich trocken.

„Arsch!“, maulte Rin auch sofort und Sousuke grinste leicht.

„Nein, keine Ahnung, wann es angefangen hat. Ich…hatte nie vor, dir das zu offenbaren.“, sagte er dann und seine Augenbrauen zogen sich ernst und nachdenklich zusammen.

„Keine Romanzen innerhalb der Band, was?“, gab Rin das wieder, was er Sousuke schon öfter hatte sagen hören und er klang leicht frustriert.

„Das auch. Aber du kennst mich, Rin. Du weißt, dass ich mich manchmal schlecht unter Kontrolle habe. Deine Familie und du…ihr habt mich damals aus einem ziemlich finsteren Loch gezogen. Du warst mir einfach zu wichtig, verstehst du? Zu wichtig, um die Freundschaft für Sex aufs Spiel zu setzen. Vor allem für die Art Sex, die ich normalerweise habe…“, erklärte Sousuke und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf.

Rin lachte leise und fuhr sich mit beiden Händen über das verschwitzte Gesicht, woraufhin ihn Sousuke stirnrunzelnd ansah.

„Warum lachst du?“

„Ich dachte immer, du stehst einfach nicht auf mich. Dass ich eher eine Art Bruder für dich bin.“, antwortete Rin. „Und die Band ist dir so wichtig, ich wollte das auf keinen Fall gefährden, indem ich dir davon erzähle, dass ich…na du weißt schon.“

„Dass du was?“, hakte Sousuke natürlich nach und richtete sich seitlich auf, wobei er den Kopf mit einer Hand abstützte.

‚Dass ich Gefühle für dich habe.‘, hatte Rin eigentlich sagen wollen, doch jetzt kam ihm das zu kitschig vor.

„Dass es mich genervt hat, wenn du mit deinen Affären ankamst.“, grummelte er stattdessen.

„Ach und deswegen hast du selbst ständig Leute abgeschleppt? Um mir eins auszuwischen?“, grinste Sousuke jetzt und erntete natürlich einen giftigen Blick.

„Irgendwie musste ich mich ja abreagieren! Außerdem steh ich eben auf Sex.“, rechtfertigte sich Rin.

„Mhm, und wie du das tust…“, sagte Sousuke nun mit einem verführerischen Unterton und ließ dabei demonstrativ langsam seinen Blick über Rins nackten Körper wandern. Rin meinte seine Musterung beinahe als Berührung auf seiner Haut spüren zu können.

„Warum jetzt, Sousuke? Warum gehst du jetzt das Risiko ein?“, fragte Rin dann jedoch ernster, denn tief in seinem Inneren war er verunsichert. Was hatte das zu bedeuten, dass sie nun diesen Schritt gegangen waren, der sie offenbar schon beide länger beschäftigt hatte?

„Ich weiß nicht.“, gestand Sousuke leise und war selbst wieder ernst geworden. „Vielleicht wegen Haruka und Makoto.“

„Du meinst, weil zwischen den beiden auch was läuft?“, fragte Rin verdutzt, doch er musste gestehen, dass diese Tatsache auch bei ihm etwas ins Rollen gebracht hatte.

„Naja, das Argument ‚keine Romanzen innerhalb der Band‘ zieht jetzt irgendwie nicht mehr. Mir ist klar geworden, dass ich nicht steuern kann, wohin es mit OLDKODEX geht. Und warum soll ich zurückstecken, wenn sowieso jeder macht, was er will?“ Sousuke klang erstaunlich finster, als er das sagte und Rin war kurz verwirrt darüber. Er war es gewohnt, dass Sousuke stets andere an erste Stelle stellte und nicht sich selbst. Andererseits hatte er durchaus auch das Recht, mal an sich zu denken – etwas, das Sousuke immer nur mit schlechtem Gewissen tat. Rin war fasziniert, diese Wandlung bei seinem besten Freund zu beobachten.

„Die ganze Zeit warst du vor meiner Nase und hast mir diese Signale gesendet. Fuck, Rin, ich konnte mich einfach nicht mehr zurückhalten. Als ich Haruka und Makoto im Schwimmbad zusammen gesehen habe, wollte ich das alles mit dir machen.“, gestand der Drummer und beugte sich über seinen besten Freund. Seine Finger strichen über Rins Hals und dann senkte er den Kopf und presste einen Moment lang sehnsüchtig seine Lippen auf die ungeschützte Kehle des Rothaarigen.

Rin seufzte überrascht auf und spürte ein angenehmes Kribbeln und Ziehen an seinem Hals – dort wo Sousuke ihn küsste.

„W-was haben sie gemacht?“, hauchte der Rothaarige leise, während er die Augen schloss.

„Haruka saß am Beckenrand und hat sich von Makoto einen blasen lassen.“, raunte Sousuke ohne Schamgefühl, ehe er begann an Rins Hals zu saugen und Rin konnte nicht verhindern, dass ihn diese Vorstellung zusätzlich erregte.

„Mir ging es genauso.“, seufzte Rin schließlich. „Ich war neidisch, dass die beiden diese Grenze überwunden haben und wir nicht. Aber ich wusste ja nicht mal, ob du das willst…“

„Tja, jetzt weißt du es. Allerdings…“ Sousuke beugte sich nun zum Ohr des Rothaarigen. „…habe ich keine Ahnung, wie ich von jetzt an je wieder die Finger von dir lassen soll.“, hauchte er hinein.

Rin spürte, wie diese Worte ihn sofort in kribbelnde Aufregung versetzten. Kurzerhand richtete er sich auf und drückte Sousuke rücklings auf die Matratze, was dieser etwas überrumpelt geschehen ließ.

„Verdammt, dann tu’s auch nicht!“, knurrte der Sänger. „Ich warte schon verflucht lange darauf, dass du mir näherkommst. Und ich-ich will nicht, dass du dich bei mir zurückhältst oder ein schlechtes Gewissen hast, klar? “

„O-ok.“, konnte Sousuke nur überwältigt nachgeben und die Inbrunst, mit der Rin ihn wollte, überraschte den Schlagzeuger.

Rin seufzte, während er breibeinig auf seinem besten Freund saß und auf ihn herabblickte. „Ich meins ernst, Sousuke. Ich…will nicht, dass wir morgen aufwachen und du wieder deine ganzen unbegründeten Sorgen schiebst. Von wegen, dass du ein schlechter Mensch bist, der alles kaputt macht und diesen ganzen Scheiß.“

„Rin…“, begann Sousuke nun etwas unbehaglich und wollte ihn unterbrechen, doch der Rothaarige war noch nicht fertig.

„Lass mich ausreden, bitte! Ich will, dass du…begreifst, wie wichtig du mir bist. Und ich will nicht, dass das aufhört, was wir heute hatten.“, sagte Rin entschlossen.

Sousuke konnte nicht anders, er musste leicht schmunzeln und legte seine Hände locker auf Rins Oberschenkeln ab, die sich rechts und links von seiner Taille befanden.

„Habe ich das nicht gerade sowieso gesagt? Dass ich von jetzt an nicht mehr die Finger von dir lassen kann?“, erinnerte ihn Sousuke.

„Ja schon, aber…”, murmelte Rin und wirkte beinahe verlegen. „Ich weiß nicht, ob du das nur so sagst oder…“

„Rin.“, unterbrach ihn Sousuke nun ernst und klang streng. „Ich meine jedes Wort davon ernst. Ich hoffe bloß, dir ist auch klar, was das bedeutet.“

Nun war Rin an der Reihe seinen besten Freund fragend anzusehen.

„Wenn wir hiermit weitermachen, werde ich deinen Arsch nicht mit irgendwelchen Fans teilen.“, sagte Sousuke direkt und seine starken Hände strichen demonstrativ über Rins Hintern und seinen unteren Rücken.

Rin wurde automatisch etwas rot bei diesen Worten und sah Sousuke aus schmalen Augen an. „Na schön, aber wenn ich dich noch einmal mit der grauen Maus erwische, gibt’s auch von mir Ärger.“

Daraufhin lachte Sousuke leise. „Ärger? Von dir?“, entgegnete er, packte Rin an der Taille und drehte ihn nun seinerseits wieder herum, sodass er oben war. „Was willst du dann machen, hm?“, säuselte der Ältere und ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander getrennt.

„Versuch lieber nicht, das herauszufinden.“, grinste Rin frech und biss ihm spielerisch in die Unterlippe, woraufhin Sousuke nur dunkel lachte und den Abstand zwischen ihren Lippen überbrückte, um Rin hungrig zu küssen.


To be continued…
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