Der Zeitfresser

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
GermanLetsPlay Maudado Paluten Zombey
24.05.2020
30.06.2020
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30.06.2020 546
 
Hey, es tut mir so leid, dass ihr so lange warten musstet.
Ich hoffe, ihr habt jetzt trotzdem noch Spaß und noch nicht alles vergessen.
LG Helleborus <3




Nachdem sie alle gefrühstückt hatten, sah Zombey nach dem Bären. Vor dem Frühstück hatte er ja schon mit Maudado gesprochen, also müsste er wach sein. Tatsächlich lag Gzibho auf seiner großen Wolldecke und beobachtete Zombey aufmerksam, als dieser zu ihm trat. Das große Fleischstück legte Zombey vor Gzibho ab, es wunderte ihn, dass Gzibho essen musste, denn immerhin war er zum Teil noch an die zeitleere Welt gebunden. Doch jetzt sollte es um etwas Anderes gehen rief er sich in Erinnerung. Er musste mit dem Bären reden.
„Gzibho, ich habe etwas zu besprechen“, begann er und sah dabei prüfend den Bären an.
Wie konnte Maudado nur so normal mit dem Bären sprechen? Es fühlte sich einfach merkwürdig an mit einem magischen Wesen zu sprechen, dessen Augen auch noch beim Sprechen leuchteten.
Nervös spielte er an seiner Jacke, gab sich dann jedoch einen Ruck und sah Gzibho in die Augen.
Sie leuchteten in den schönsten Blau- und Lila-Tönen, an manchen Stellen verschmolzen die Farben und leuchteten heller als die anderen Stellen.
Erst als der Bär blinzelte, bemerkte Zombey, dass er ja reden und nicht nur den Bären anstarren sollte. Schnell konzentrierte er sich auf die Stirn des Bären, um nicht mehr in seine Augen sehen zu müssen. Dann begann er zu sprechen: „Vielleicht hast du bemerkt, dass wir vier uns etwas auseinander gelebt haben. Das darf so nicht weiter gehen, in einem Kampf müssen wir zusammen als Team kämpfen. Daher wollte ich dich fragen, ob wir heute Abend gemeinsam reden könnten und du die Wache halten würdest?“ Nervös beobachtete er den Bären, der nur leicht mit dem Kopf nickte und brummte.
„Da du sogar selbst zu mir kommst und mich fragst, muss es wohl sehr schlimm sein. Sonst hättet ihr doch bestimmt Maurice geschickte.“
Zögernd nickte Zombey und senkte beschämt den Kopf. Der Bär hatte recht: wäre es kein Notfall, so hätte er Maudado geschickt.
„Mach dir keine Vorwürfe, es kann niemand von euch verlangen, mit einem Bären zu reden. Abgesehen davon, dass Bären normalerweise nicht reden können.“ Belustigt darüber, wie schwer sich manche Menschen damit taten, mit ihm zu sprechen, stupste der Bär Zombey an.
Den jedoch erschrak das Verhalten des Bären und er sprang einen Schritt zurück.
Nachdem er jedoch eingesehen hatte, dass der Bär ihm nichts tun sondern lediglich ihn aufmuntern wollte, streckte er ihm vorsichtig seine Hand entgegen.
Gzibho beugte sich vor und berührte mit seiner Nase sanft die Hand von Zombey und schloss die Augen. Ein Grummeln lies Zombey aufschrecken und schnell zog er seine Hand zurück.
„Was war das?“, besorgt musterte er das Portal, doch als ein weiteres Grummeln zu hören war, sah er wie Gzibho lachte. Es war kein richtiges Lachen, sein Gesicht sah eher so aus, als würde er knurren, doch das Grummeln klang wie ein sehr tiefes und bedächtiges Lachen.
„So verschreckt? Wie willst du dann gegen den Zeitfresser kämpfen?“, grummelte der Bär.
„Nicht alleine, so viel steht fest“, antwortete Zombey ruhig und als der Bär mit dem Kopf nickte, wusste er, dass er heute Abend mit den Anderen reden konnte und der Bär Wache halten würde.
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