dark ways

von Rar22
GeschichteDrama, Familie / P18
Angel / Sorano Aguria Cobra Kinana / Cubellios Lucy Heartfilia Racer / Sawyer
23.05.2020
24.05.2020
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23.05.2020 1.191
 
Hier der Prolog zu einer neuen Story.
Ausnahmsweise habe ich diese Story noch nicht zu Ende geschrieben, deswegen kann ich nicht versprechen das Kapitel regelmäßig kommen, aber ich werde versuchen zumindest alle zwei Wochen eines Hochzuladen.
Lieber noch wäre mir jede Woche eins, aber ich muss mal schauen wie das so klappt.
Nun aber erstmal viel Spaß mit dem Prolog.

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Sie sollte glücklich sein.
Unfassbar glücklich, jeder andere wäre glücklich, aber sie stattdessen fühlte sie sich furchtbar.
Es war der Tag ihrer Hochzeit.
Und doch hasste sie es, sie hasste den Mann den sie heiraten sollte.
Sie hasste diejenigen die entschieden hatte das sie ihn heiraten sollte.
Ihr Vater hatte sie an ihn verkauft, sie war seine Belohnung.
Seine Belohnung dafür das er sie zurückgebracht hatte.
In das Haus das sie so unbedingt verlassen wollte.
Lucy war von zu Hause abgehauen, sie hat es einfach nicht mehr ertragen, doch ihr Vater musste ja sofort eine Gilde damit beauftragen sie zurück zubringen.
Und derjenige der sie zurückbrachte wurde ihr Mann.
Lucy wollte ihn nicht heiraten, aber ihr Vater hatte sie wieder einmal verprügelt,  als sie versucht hatte sich gegen ihn zu stellen.
„Tu zumindest so als würdest du dich freuen und lächle!“, zischte ihr Vater ihr zu, als sie vor der Tür standen.
Langsam nickte sie und versuchte ein leichtes Lächeln aufzulegen.
Ihre Hände zitterten, sie verkniff sich mit aller macht die Tränen.
Sie wollte schrein, einfach nur schreien und von hier verschwinden.
Sie hasste es, sie hasste das Kleid das sie trug, sie hasste die Frisur, das Make-up, ihren Vater und den Mann der vorne am Altar stand und auf sie warten würde.
Dann stieß ihr Vater die Tür auf, sobald die Musik einsetzte und führte sie zum Altar.
Totomaru stand schon vorne und hinter ihm Jose Porla der Master von Phantom Lord.
Lucy wusste das er nur gefordert hatte das ihr Aufgreifer sie zur Frau bekam, damit ihr Vater die Gilde mit Geld unterstützte.
Und ihr Vater hatte einen guten Deal gerochen.
Für sie war sie nur ein Mittel zum Zweck, für Phantom Lord um Geld zu machen und für ihren Vater um mit der Gilde jemanden zu haben der notfalls seine Geschäfte mit Gewalt durchsetzte.
Sie verkniff sich ein angewiderten Gesichtsausdruck als Totomaru ihre Hände in seine nahm.
Die ganze Zeremonie lang sah sie nur auf ihre Hände, sie sah ihn nicht an, sie wollte ihn nicht ansehen, sie wollte niemanden sehen.
Sie wollte am liebsten nie wieder jemanden sehen, gerade würde sie es bevorzugen einfach tot umzufallen.
Erst als sie die Frage hörte ob sie ihn zum Mann nehmen wollte sah sie auf.
Kurz sah sie zu ihrem Vater der allerdings sofort wütend das Gesicht verzog, weil sie nicht unverzüglich antwortete.
Sie sah wieder zu demjenigen der in wenigen Sekunden ihr Mann sein würde und genauso das Gesicht genervt verzog.
„Ja, ich will.“, sagte sie und verkniff sich die Tränen die sich in ihren Augen sammelten.
Wenn sie nein sagen würde, würde ihr Vater sie nur wieder verprügeln und wer wusste ob er dieses mal stoppte bevor er sie umbrachte.
Sie hörte wie der Priester sagte das er sie küssen durfte und schluckte schwer.
Langsam hob er den Schleier über ihren Kopf und umfasste ihr Kinn.
Sie hatte das Gefühl als würde ihr furchtbar schlecht werden.
Doch sie schloss die Augen als seine Lippen ihre berührten.
Sie wollte weinen, schreien und ihn von sich stoßen.
Doch all das tat sie nicht, viel zu viel angst hatte sie vor ihrem Vater und was er tun könnte.
Er hatte gesagt, sie sollte froh sein das sie jemanden in ihrem Alter heiratete und nicht den Master von Phantom Lord, so wie es zu Anfang im Gespräch war.
Doch ihr Vater meinte es würde merkwürdige kommen, wenn er erlaubte das seine 16-jährige Tochter jemand viel älteres heiratete.
Sie verließen die Kirche und setzten sich sofort in eine Kutsche.
Es würde kein Fest geben, sie würden sofort in ein Anwesen fahren, in dem Lucy mit ihm wohnen sollte.
Als die Kutsche losfuhr sah sie aus dem Fenster, sie sah Spetto und alle anderen die auch da gewesen waren und der Kutsche traurig hinterher sahen.
Lucy hatte versucht ihren Vater zu bitten, das zumindest Spetto mitkommen durfte.
Aber er sagte nur sie sei nun eine Frau und dafür verantwortlich das ihr Heim zu einem Heim wurde.
Sie sollte nur Hausfrau sein, Hausfrau und Mutter.
Und ihr Vater erwartete das erste Kind in 9 Monaten.
Dafür hatte er sie die letzten Monate immer wieder vorbereitet, dafür gesorgt das sie in der Hochzeitsnacht auf jeden Fall schwanger wurde.
Hatte ihr verschiedene Medikamente gegeben, ihr Spritzen geben lassen und sie nur Dinge essen lassen die alles beschleunigen sollten.
Und sie hatte Angst, furchtbare Angst.
Sie spürte wie er ihr eine Hand auf das Knie legte und nur langsam sah sie zu ihm.
Er musterte sie einen Moment und schnaufte leise.
Er murmelte irgendwas davon das er sich jemand anderen als Braut ausgesucht hätte, aber man das ja nun nicht ändern konnte.
Sie sah wieder zur Seite und schluchzte leise, sie wollte das alles nicht.
Er ignorierte sie einfach, bis sie bei dem Anwesen ankamen.
Dort angekommen zog er sie am Arm aus der Kutsche, in das Anwesen, sofort bis zum Schlafzimmer.
Sie umarmte sich zitternd selbst als er sie es betraten und er sie sofort anschnauzte das sie sich ausziehen sollte.
Lucy liefen wieder Tränen über sie Wange und als sie sein zischendes jetzt hörte zuckte sie zusammen.
Zitternd griff sie an die Schnürung des Kleides und löste sie.
Sie spürte wie es an ihrem Körper herabfiel und stieg aus dem Kleid.
Er zog an ihrem Arm und drückte sie Gesicht voraus ins Bett.
Ihre Unterwäsche verschwand für Ihren Geschmack viel zu schnell und sie fing wieder an zu schluchzen.
Leise seufzte er das er zumindest ihr heulendes Gesicht nicht sehen musste.
Dann spürte sie auch schon den Schmerz als er in sie eindrang.
Sie zitterte stark und ihre Finger krallten sich in die Bettdecke.
Stark biss sie sich auf die Unterlippe, so stark das sie ihr Blut schmeckte.
„Hör endlich auf zu heulen, du solltest wissen das es sein muss und es ist keine Vergewaltigung ist, solange man verheiratet ist.“, zischte er ihr ins Ohr und leise schluchzte sie.
Für Lucy fühlte es sich jedoch wie eine Vergewaltigung an und solange es sich so anfühlte war es auch eine.
Sie hörte ihn aufstöhnen und spürte wie er in ihr kam.
Langsam schloss sie die Augen und biss die Zähne zusammen.
Es dauerte jedoch nicht lange bis er sie anfauchte das sie sich frisch machen sollte und dann schlafen sollte.
Zitternd stand sie auf und ging mit ihren Sachen hinüber in das Bad.
Er verlies das Zimmer wieder angezogen und Lucy atmete tief durch.
Sie lies sich Badewasser einlaufen und setzte sich sofort hinein.
Zitternd griff sie in ihre Tasche und zog ihre Schlüssel heraus.
Ohne das sie etwas sagen musste öffnete sie das Tor und spürte Aquarius Arme um sich.
Der sonst so gemeine Stellargeist strich ihr über den Rücken und murmelte beruhigende Worte in ihr Ohr.
Lucy schluchzte nur immer wieder.
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