Erkenne deinen Feind, und dann deinen Freund.

von Kitty01
GeschichteRomanze, Sci-Fi / P18 Slash
22.05.2020
03.07.2020
34
50.087
 
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30.06.2020 2.877
 
Dieses Kapitel enthält wieder eine sexuelle Szenerie. Wer diese überspringen möchte, geht bitte direkt zu der gestrichelten Linie

Kapitel 33


Einige Minuten später schlüpften beide Männer so wie sie erschaffen worden waren unter die Bettdecke und drängten sich aneinander. Jason spürte, dass von Reyes enorm viel Leidenschaft ausging und gab ihm diese hoffentlich gut genug zurück. Das begehrliche Funkeln in den Augen des Scharlatans machte Ryder schwach und ließ ihn erbeben. Er war eindeutig darauf aus sich diesem unterzuordnen. Es war wohl der Weg seines Verstandes mit der sonst übermächtigen Aufgabe des Anführens fertigzuwerden. Hier musste und wollte er der Part sein, der einfach nur alles geschehen lassen musste ohne das dabei tausende Leben auf dem Spiel standen… hier gab es nur seine und Reyes Lust.
Jeder war schon drauf und dran ihn mit seinen Lippen zu erkunden. Diese glitten forschend und maskulin über seine Wangen hin zu seinem Ohr, schließlich an seinem Hals runter. Ryder streckte seine Halsbeuge, um dem anderen Zugang zu gewähren und bekam einen anerkennenden Laut zu hören.
„Du duftest noch nach der Seife aus der Dusche in deinem Schiff…“ meinte der Dunkelhäutigere und seine Stimme summte auf Ryders Haut. Jener erschauderte, auch wegen Vidals weiteren Worten. „Ob du es da unten auch tust?“ Sagte es und verschwand plötzlich unter dem Stoff der Decke. Man musste kein Hellseher sein um zu wissen und zu bemerken, wohin dessen Lippen unterwegs waren. Dieser Gedanke brachte Ryder halb um den Verstand… und auch seine Brust… seinen austrainierten Bauch… Er spürte genau wo sich Reyes gerade befand und es brauchte seinen harten Knüppel noch mehr zum Spannen. Ein Keuchen entrann Jason als er schließlich den anderen an dessen Ziel spürte… Ryders Hand griff unter die Decke um in Reyes Haar zu gelangen und ihm da hineinzufassen. Er warf seinen Kopf vor Empfindungen leicht hin und her, genoss die einmaligen Gefühle, die er hier erlebte als der Scharlatan sich seinem pochenden Gemächt annahm und fühlte sich wie der glücklichste Mensch auf diesem Planeten.
Reyes war gefangen in seiner Blase der Leidenschaft… er war benommen von dem Zeug, das sich in seinem Kopf, seinem Herzen und zwischen seinen Beinen abspielte. Sein Wunsch Ryder auch zwischen dessen Pobacken zu dominieren war nicht wegzudenken… jener hatte ihm darauf noch keine Antwort gegeben und es peinigte seine Nerven keine Klarheit da rüber zu haben. Also bestrafte er den anderen mit langsamen und kühnen Zungenschlägen… geißelte dessen zart überzogenes hartes Fleisch und brachte Ryder dazu mehr oder weniger stark an seinem Haarschopf zu ziehen.
„Hrm… wer wird hier denn gleich aufgeben? Magst du denn nicht… was ich mit… dir… mache?“ Er sprach diese Worte so lasziv und herb aus, dass Jason noch heftigere Resonanz in sich spürte.
„Du weißt anscheinend gut wie man jemanden verrückt macht…“ gab Jason ganz leise zurück und seufzte anschließend. Jenes Seufzen jedoch verwandelte sich in ein anhaltendes Stöhnen und schließlich spürte er wie Reyes ihm wirklich einen blies. Jener hatte seine gesamte Eichel im Mund und lutschte daran, sog sich tiefer…
Ryders Hüfte konnte nicht stillstehen, sie bewegte sich und doch hielten ihn die Hände des Scharlatans in Schach. Es war frustrierend und erregend schön zu gleich. Er bekam eine maximale Anspannung und dieses Gefühl hielt sich fantastisch lange.
„Reyes...“ meinte er nun und genau das hatte der andere hören wollen.
Ryder sollte seinen Namen keuchen. Er nahm sich von dem Glied weg. „Sag es nochmal… keuche meinen Namen Ryder…“
Jener wollte nicht recht, weil es sich gerade merkwürdig anfühlte, doch als sich jener wieder über ihn stülpte, gab ihm Jason zitternd das was der Scharlatan hören wollte.
„Reyes… Reyes…“
Ja, es war Musik in seinen Ohren. Er hörte zwar auch die sanfte Clubhintergrundmusik, doch eher noch wollte er seinem und Jasons Herzschlag lauschen. Reyes brach ab und kam wieder hervor. Sein Pathfinder atmete ihn mit erhitztem Gesicht an und Reyes holte sich einen tiefen innigen Kuss. „Du schmeckst gut da unten…“ Seine Zunge strich über Ryders Lippen und dessen Schaft drückte sich noch verlangender an seinen Unterbauch.
„Ich bin so steinhart, dass es richtig wehtut…
„Hrm… was machen wir denn da?“ fragte Reyes feierlich und glühte Ryder an.
Jason atmete zutiefst erhitzt aus, ehe er seinen Kopf leicht anhob um dem anderen etwas ins Ohr zu flüstern. „Wie wäre es, wenn du mein inneres Geheimnis noch einmal erkundest?“ meinte er wohlwollend und blickte Reyes dann direkt ins Gesicht. Seine hellen Augen tauchten tief in das goldbraun seines nahen Gegenübers.
Reyes Nasenflügel bebten, sein Körper ebenso… unter dem Schauer, der ihn selbst mental zum schweben brachte… „Bist du dir sicher?“ fragte er fast knurrend sexy.
Jason nickte mit seinem Kopf und so wurde klar, dass sich Reyes innigster Wunsch doch noch erfüllen würde. Jener spürte wie Ryder seine Beine weit spreizte und er war Manns genug es anzunehmen und durchzustehen. Fest drückte er den Leib des Pathfinder an seinen, während er dessen Glied in seiner festen Faust stimulierte und leicht die eigene Position änderte. Er wollte Ryder seitlich neben sich haben, um es auf andere Weise mit dem Eindringen in ihn zu versuchen.
Jason selbst zerfloss unter der machtvollen Hitze, die Reyes Hand ihm offerierte. Er schloss kurz die Augen und spürte wie Reyes Eichel sich von der Seite an seinen Hintern drückte. So seitlich liegend, war es ihm möglich mehr zu entspannen als von vorne, darum stöhnte er tief als der Scharlatan es nun beim ersten Mal schaffe seine Eichel in ihn zu drücken. Es war immer noch mehr als ungewohnt und er bekam durch den Druck von hinten eine solche Schwellung im Glied, das jenes sobald diese sich lösen würde, seinen Samen verspritzen würde. Jedenfalls fühlte es sich so an. Intensiv. Lodernd. Verboten gut. Jason war froh, dass er sich gerade um nichts Gedanken machen musste, außer daran, dass auch Reyes zu seinem Spaß kommen sollte. Er versuchte ihm entgegenzuarbeiten, keine Regung in seinen Gesäßmuskel zu bringen und stöhnte mit diesem bei jedem Zentimeter, den sie für sich beide gewannen.
Reyes starb fast vor erlebter Geilheit… es war ein so enger Gang, den er bezwingen wollte und er strengte sich an es ohne einen Penisbruch zu überleben. Wie immer hatte er sein Glied angefeuchtet, doch er sollte für weitere Liebesspiele dringend etwas besorgen, damit sein Liebster das alles auch körperlich überstand. Gerade dachte der Schmuggler nicht an SAM oder die Medikamente auf dem Schiff. Es war sein Gebiet, sein Quartier und sein Vertrauter dem er nicht schaden wollte… er war der Versorger, er war derjenige der den anderen bezwingen und beschützen würde. Jason lag eng vor ihm, er war ebenso erregt wie er selbst. Seine Stirn und Schläfen glänzten feucht und sicherlich würde es ihm bald ähnlich ergehen. Es war ein Alptraum sich in einen Männerarsch bohren zu wollen, doch als Reyes es geschafft und die Grenze überwunden hatte, erfüllte Erleichterung und Freude ihn. Er bewegte sich erst sanft und dann heftiger in Ryder. Jener war so angespannt und so voller Leidenschaft, dass Reyes dessen Laute als einvernehmlich einstufte. Er drehte den Pathfinder nun mehr auf dessen Bauch um besser nach vorne stoßen zu können. Seine Hand lag immer noch an dessen bereitem Glied, doch er versuchte sein Stoßen und sein Reiben genau gleichschnell zu halten, so dass Ryder kommen konnte.
Und das tat er dann auch. Es war ein Feuerwerk vor seinen geschlossenen Augen. Jason riss den Mund auf und schrie unterdrückt seine Erleichterung aus. Er kam so hart und so verlangend und konnte endlich seine Anspannung loslassen… sofort setzte überall in seinem Körper ein Zittern ein, dass sich fantastisch anfühlte. Er spürte Reyes immer noch hart in sich und wollte, dass jener weitermachte. Keuchend sah er nach hinten.
„Worauf wartetst du?“ fragte er und atmete dabei schwer. Er wollte, dass sein Untergrundkönig auch alle Freude erlebte.
Du hast keine Ahnung wie schön du gerade aussiehst, dachte jener sich nur. Er war zwar unter Druck und konnte es kaum glauben, dass er immer noch unzerbrochen in Ryder steckte, doch er fühlte, dass sein Herz gerade mehr anschwoll als alles andere. Zeit für Liebesgedichte war allerdings später, denn sein Genital meldete sich höchst heftig bei ihm endlich weiterzumachen. Er bewegte sich also im alten Rhythmus der Natur und brachte somit sich und auch Ryder wieder leicht zum Keuchen. Jener war gerade gekommen, doch es schien als würde es ihm ebenso noch Spaß machen. Es selbst spürte eine enorme pressende Hitze und suhlte sich darin… wollte eigentlich noch viel länger aushalten… doch es ging nicht… er schaffte es noch einige Stöße mehr von sich zu geben, dann erlag er der Gewalt von Ryders Körpermuskeln. Reyes kam schnell und hart und zog sich kurze Zeit später schlaff aus dem anderen heraus.
Jason, der nun seitlich mit dem Gesicht auf der Matratze und auf dem Bauch gelegen hatte, war verschwitzt und mehr als zufrieden. Er spürte zwar den Drang an sich, dieses Erlebnis mit Reyes irgendwann Stück für Stück zu verlängern, doch momentan hatten sie das bekommen was sie hatten haben wollen.

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„Willst du… mir mit in meine Wanne Ryder?“ fragte nun eine raue Stimme hinter ihm. Sinnlich und leise, markant und warm…
„Was glaubst du?“ meinte er und drehte sich lächelnd ein wenig zu Reyes um.
Jener blickte den Schönen vor sich auf dem Laken an und antwortete nach einem Blickwechsel und einer kurzen Pause schließlich. „Du würdest nichts ablehnen, was gerade mit mir zu tun hat, nicht wahr?“
Ryder nickte und lächelte sanft. „Du hast es erfasst…“

Hm… es war eigenartig. Sie beide passten nicht ganz in die Wanne, welche hier stand und die bereits für einen ausgewachsenen Menschen gerade groß genug war und doch drängten sie sich mit angezogenen Beinen hinein. Als Ryder vorhin ins Bad hineingekommen war, hatte Reyes sich schon gesäubert und war dabei das Wasser in die Wanne zu lassen. Gefiltertes Kadara Wasser. „Denk dran… es ist nicht trinkbar“ hatte der nackte Scharlatan ihm gesagt und Ryder hatte schief gelächelt. „Hatte ich nicht vor…“
Er hatte mit dem anderen gewartet bis es losging und schließlich hatte sie sich gegenübergesetzt, so dass ihre Knie und Unterschenkel sich die ganze Zeit berührten. Später kamen sie auf Idee sich umzuplatzieren, so dass Ryder zwischen Reyes Beinen Platz genommen hatte. So konnte er kurz darauf spüren wie Reyes ihn mit einem Schwamm den Rücken abwusch. Alles mit Ruhe und Zufriedenheit. Das Wasser roch immer noch leicht nach fauligem Ei, was Schwefel nun mal so an sich hatte, doch nichts brannte an gestressten Körperstellen, worüber Jason bezüglich seines Hinterns froh war. Die Hände des anderen auf sich zu spüren war Balsam, wie eigentlich alles in ihrer Zeit. Ryder dachte gerade daran, wie spät es wohl war, doch er verdrängte jene Frage. Weder er noch Reyes wollten sie wahrlich durchsprechen.
„Ich bin also der zweite, der diese Wanne benutzt Reyes?“ fragte er diesen gerade und wartete auf die Reaktion seines Hintermannes. Jener fing an seine Schultern sanft zu massieren. Dann spürte er Zähne an seinem Fleisch und Ryder stöhnte leise auf. „Was machst du da?“ fragte er mit hängenden Augenlidern.
„Das was mir immer einfällt, wenn ich dich sehe… über dich herfallen wollen natürlich…“ Das sanfte Bummeln in der Stimme Vidals löschte jeden vorherigen Gedanken in Reyes aus. Es war im Grunde egal was es für eine Geschichte mit dem Gegenstand gab, in dem sie gerade saßen, wichtig war nur sie taten es zu zweit und es war noch nicht vorbei.
„Oh… heißt, dass, dass ich mich nun jedes Mal, wenn wir uns über den Weg laufen, in Gefahr begebe dir ausgeliefert zu sein?“ Ryder biss sich vor Frohsinn auf die Lippen. Es war ihm anzumerken wie schön aber auch erheiternd er es fand.
Reyes hingegen atmete ihn dunkel an. Er hatte erneut damit zu kämpfen, dass seine Gefühle ihn nicht übermannten. Erst hatte es nie welche gegeben und nun wollten diese sich stets wie eine unbändige Mauer in ihm aufbauen… er kochte innerlich sein verlangendes Süppchen und versuchte souverän wie eh und je zu reagieren.
„Aber sicher… sobald du die Andeutung machst Zeit zu haben, werde ich dich wie eine Jungfrau in meinen Turm entführen und dort festhalten… bis ich das bekommen habe was ich will.“
Ryders Haut prickte und er konnte der Vorstellung das Reyes sein Raubritter sein wollte, durchaus etwas abgewinnen.
„Und was wäre das, was du willst?“ Wieder drehte er seinen Kopf leicht zurück, doch Reyes Blick lag im Schatten. Er wirkte dunkel und nachdenklich. Anscheinend war es Reyes entspannter als auch grüblerischer Standardausdruck im Gesicht. Langsam gewöhnte sich Jason daran.

„Alles… nicht weniger als alles, mein Held“ meinte Reyes schließlich und seine Stimme klang dabei ernst und dennoch leicht warm. Ryder hörte seinen Herzschlag erneut kräftiger auftönen und ließ Wasser aus seiner Handfläche in die Wanne laufen. „Oh. Ich sehe schon, du teilst nicht gerne… auch gut…“

Den Hinterkopf des vor ihm Sitzenden anblickend, konnte Reyes aufgrund seiner angeschwollenen Kehle nicht so leichtens antworten wie er wollte. Er rang mit seiner Besitzgier und mit den dunklen Emotionen, die es mit sich brachte. Ryder hatte Recht, er teilte nicht gerne, nie wieder… er konnte es bei einigen Dingen nicht, bei anderen schon… da erwies er sich als äußerst großzügig. Wenn er aber daran dachte die Person teilen zu müssen, die nun sein Herz errungen hatte, dann würde ihm übel und er spürte den Anflug von Wut und Zorn. Unbekannt waren diese ihm in ihrer Intensität.... es machte ihn klar wütend, wenn jemand starb den er kannte und mochte, oder ein Deal nicht funktionierte oder es schien als hätte niemand in Andromeda eine Zukunft… doch diese neue gefühlte Tiefe einer verheerenden Wut, ließ selbst ihn zurückprallen. Das durfte er niemanden, nicht einmal Ryder wissen lassen. Es war nun kein Grund sich zu schämen, doch er sollte wohl vorsichtig damit umgehen, damit er Jason nicht vertrieb.
Sich zusammenreißen, dass hatte er schon immer gut gekonnt, also würde er auch das schaffen. Wenn es Liebe war, dass sich seine Gefühle so extrem steigern konnten, dann erkannte er nun warum einige Lebewesen alles dafür tun würden um diese loszuwerden oder zufriedenzustellen. Es war, als würde man ganz neu erstarken oder ein anderer Mensch sein. Es konnte wohl das Beste, wie auch das Schlechteste aus einem herausbringen und er war nun mal kein Neutrum darin.
„Was ist Reyes?“ fragte Ryder nun sanft und lehnte sich an ihn an. Reyes machte ihm dafür noch mehr Platz und quetschte seine Beine an den Rand.
„Ich versuch grad nur klarzukommen… nichts weiter…“ gestand der Dunkelhäutigere ihm dann doch einen Teil seiner Gedankenwelt.
„Mit uns?“ erkundigte sich Ryder, jetzt nicht unbedingt besorgt klingend.
„Eher mit dem was du in mir auslöst Jason…“
„Ist es so schlimm?“ fragte dieser und hielt sich dabei eine Hand vors Gesicht um diese zu betrachten. Reyes nahm es zum Anlass seine Hand an Ryders zu legen. Man sah nun den Unterschied ihrer Hauttöne sehr genau, ein schöner Kontrast wie Ryder fand.
„Es ist ungewohnt… und neu… und heftig“
„Mir geht’s ähnlich…“
„Ja?“ erkundigte sich Reyes Hoffnung schöpfend.
„Na hör mal… ich verliebe mich auch nicht oft… hab ich eigentlich noch nie…“ Er sprach es normal und wohlwollend aus.
„Gut…“ Reyes beugte seinen Kopf nach vorne und setzte dem anderen einen Kuss auf den seitlichen Haaransatz dicht unter dem Ohr.
„Ist es irgendwas was du mit mir besprechen willst?“ erkundigte sich Ryder nun.
„Nein“ erwiderte der andere mit leichter Bestimmtheit in der Stimme, ohne dabei nachdrücklich zu wirken. „Das ist etwas… was wohl eine Gewöhnungsphase braucht…“
Ja, das verstand Ryder und darum nickte jener leicht. „Hauptsache du bist bei mir… und glücklich...“ das letzte Wort kam leise aus ihm heraus.
„Darauf kannst du wetten.“ Starke Arme umschlangen Jason nun, der sich dieser Zuneigung hingab.

In der Nacht dann, sie hatten am Nachmittag noch lange zusammen über dies und das gesprochen, da saß Reyes aufgesetzt neben dem liegenden Ryder im Bett. Er sah diesem beim Schlafen zu. Die Musik war längst aus, das Essen gegessen war er zubereitet hatte… Sein Pathfinder schlief… und es würde wohl morgen für diesen weitergehen… oder gab es auch die Chance das dem nicht so wahr?
Reyes gab zu, dass er noch lange nicht genug hatte. Er hatte erneut die Kraft sich an Jason auszutoben und wusste nicht wie es dabei um den anderen stand. Immerhin war er zur Erholung hier und nicht zur intimen Körperertüchtigung. Nicht dass seine Sex Lust ihn noch mehr schlauchte… Es schadete jedoch nicht sich wenigstens geistig ein Bild von dem anderen zu machen, wie er in verschiedenen Situationen agieren würde... Auf einmal erfüllte Reyes eine angeregte Fantasie… war doch sonst nicht so gewesen... und er bemerkte dass er noch gar keinen Alkohol getrunken hatte… Ryder war derweil sein Rauschmittel gewesen… das einzige war er gerade wirklich benötigte.
Der Scharlatan ließ ihn jedoch in Ruhe und stromerte im eigenen Quartier herum. Er setzte sich an sein Data-Pad und tippte einige Befehle ein. Sein Universalwerkzeug hatte ebenfalls ein paar Nachrichten empfangen um die er sich kümmerte. Er fragte nicht nach SAM, auch weil er diesen nicht sprechen wollte. Es war schöner sich vorzustellen, dass sie wirklich zu zweit waren.
Später dann legte er sich neben den dunkelhaarigen Hünen und rollte sich mit diesem zusammen ein. Er hatte eben noch etwas bestellt, was ihm in wenigen Stunden geliefert werden würde. Mal sehen ob es Ryder noch zu Gesicht bekam...