Erkenne deinen Feind, und dann deinen Freund.

von Kitty01
GeschichteRomanze, Sci-Fi / P18 Slash
22.05.2020
23.08.2020
39
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22.05.2020 666
 
Mass Effect Andromeda Fanfiction, (Jason) Ryder & Reyes Vidal
Hier sind zwei Bilder der Protagonisten.
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Erkenne deinen Feind, und dann deinen Freund.


Kapitel 1




Es gab tausend Dinge die er mehr zu beachten hätte… es hingen Hunderttausende von Leben an seinen Entscheidungen und doch gab es da ein Thema, dass in Ryder den Puls auf eine völlig andere Art beschleunigte. Dieses Thema war Reyes Vidal. Es ärgerte ihn nach wie vor, was auf Kadara geschah und auf allen anderen Planeten. Überall gab es Hilferufe und persönliche Missionen, die zu erfüllen waren, unter anderem auch Siedlern auf Kadara zu helfen und zwischen den Exilanten und der Initiative zu vermitteln.
Vielleicht wäre es besser dieses Thema in ihm einfach zum Schweigen zu bringen, es zu ignorieren, dass er sich von diesem Menschen verschaukelt fühlte… erst bot jener Hilfe an und dann schien es so, als hätte er ihn, den Pathfinder, einfach so ausgenutzt, für persönliche Zwecke.
Warum es so verwerflich war? Nun, vielleicht weil andere in der Zeit vielleicht Wasser hätten bekommen können oder Hilfe gegen die Kett? Im Grunde sollte er nicht mehr viel für den Mann, der oft im Tartarus saß übrighaben oder es ärgerte Ryder einfach nur dass er Reyes falsch eingeschätzt hatte. Er hätte wissen sollen, dass alle Exilanten etwas Dunkles in sich hatten, was vor allem mit Selbstsucht zu tun hatte.
Es war seine Stimme…  
Der Pathfinder sah auf dem Besprechungsdeck ins All. Ja, genau das hatte ihn eingelullt und dessen unbedingtes Aufdrängen bezüglich des Verräters an der Moshae. Ryder hatte einfach glauben wollen, dass es ehrlich war und sie somit schnell Erfolg hätten.
Sloane hatte Ryder vom ersten Augenblick an nicht leiden können. Bereits als er das erste Mal Kadara Port betreten hatte, hatten ihre Truppen unschuldige Zivilisten verprügelt und ebenso hatte jede weitere Information über das Vorgehen der Verbannten Ryder entsetzt. Wozu Menschen in ihren niederen Instinkten fähig waren... Zum Teil war es wohl auch Kaetus turanischer Militärzeit zu verdanken gewesen, dass Sloane so erfolgreich gewesen war. Und nun war sie tot…
Das saß … aber noch tiefer saß die Enttäuschung von Reyes so benutzt worden zu sein. Er hatte gedacht dem Kerl vertrauen zu können obwohl jeder um ihm herum instinktiv eine Warnung ausgesprochen hatte. Schmuggler und Exilanten waren nun einmal nicht die reinsten Gemüter.
Weil du mich dann nicht mehr so gesehen hättest wie zuvor, hatte er gesagt.
Das war der Grund gewesen ihm nicht zu vertrauen, doch im Grunde hatte der Mann sagen wollen, dass er kein Risiko mit ihm hatte eingehen wollen. Wohl hatte Reyes ihn als Pathfinder für einen Waschlappen gehalten, der sich immer nur an den Vorschriften entlanghangelte… und gut, im Grunde hatten sie sich nicht einmal wirklich gekannt.
Dafür waren die wenigen Augenblicke zwischen ihnen aber ... besonders gewesen. Ein Wunder, das Sam die veränderte Chemie in seinem Körper nicht angemerkt hatte. Ryder stand auf Frauen, das hatte er immer und wäre Cora nicht ständig nur am erwähnen wie toll sein Vater doch gewesen sei und wie sehr sie seinen Job hier verdient hätte, dann wären seine Gedanken wohl vielleicht in die Richtung der blonden Bioktikerin gedriftet.
Aus und vorbei, jemand anderes hatte ihm eine Gänsehaut beschert und ein Spannen in seiner Hose. Es hatte gedacht, dass es Vidal vielleicht ähnlich ging, doch dem war wohl nicht wirklich so.
Gott der Kerl hatte sogar mit ihm einen Jahrhunderte alten Whiskey getrunken und ihm ein Eingeständnis abverlangt, dass er ihm, dem Pathfinder nicht unwichtig war! Hätte er es nicht gewollt, hätte er Reyes statt ihn zu küssen eine runtergehauen um den Diebstahl an dem Whiskey aus Sloanes Schatzkammer zu decken.

Spielchen spielen schien er gut zu können… Reyes… nein, der Scharlatan. In diesem Augenblick würde er die Stadt übernehmen und seine, Ryders Aufgabe, war wohl erfüllt. Jene Kränkung fühlte sich schwerer an als sie sein sollte. Er war schließlich erwachsen und hatte eine gesamte Galaxie zu entdecken.
Er würde ihn vergessen können… sicherlich.