The Feather of Life

GeschichteDrama, Übernatürlich / P16
L Light Yagami OC (Own Character)
22.05.2020
22.05.2020
3
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22.05.2020 534
 
„Sie atmet nicht!“ Was war das? Ich höre Stimmen. Erschrocken schaute ich mich um, ich fühlte mich so Federleicht. Was war hier los? Ein Unfall? Ja, es schien so als wäre gerade eben ein großer Verkehrsunfall geschehen. Polizisten riegeln die Umgebung ab, weinend knieten Leute am Straßenrand…aber halt warte. Das…diese Personen kenne ich doch. Sie sahen aus wie die Freunde meiner Eltern. Aber wo waren denn-
Mein Blick schweifte. Ein Auto, es war überschlagen und zerdrückt. Man konnte kaum mehr erkennen, dass es sich hierbei überhaupt um ein Auto handelte. Das Dach war abgetragen und…zwei schwarze Särge standen nebenbei. Was…

„Schnell! Reißt ihr das Shirt vom Leib! Vielleicht können wir sie noch retten!“ Die Stimmen. Es waren die Ärzte. Ich
schritt näher drauf zu, tritt auf Glassplitter…es tat allerdings nicht weh. Ich war verwundert und schaute an mir hinab. Erschrocken riss ich meine Augen auf. Durchsichtig und weiß. NEIN!
Eilig rannte ich auf die Rettungstruppe zu um einen Blick auf die Verletzte zu erhaschen…und verfiel in einen Schock. Diese Dunkelblauen Haare klebten voller Blut an ihrem zarten Gesicht. Ihre giftgrünen Augen sahen starr geradeaus, sie waren glasig. Die Ärzte hatten ihren Brustkorb freigelegt, man erkannte Schnitte und Prellung überall am ganzen Körper.

Ich wich zurück. Allerdings beschlich mich keinerlei Gefühl. Nein, das durfte nicht sein. Meine Lippen formte
n Worte…die ich allerdings nicht aussprechen konnte. Meine Stimme war verschwunden. Die Stimme dieses Mädchens dort war verschwunden. Denn…ich war am Sterben. Aber ich will nicht. Ich bin gerade mal 20 Jahre alt. Nein!
Der Brustkorb erhob sich und ich spürte einen Blitz durch meinen Kopf sausen. Der Stromstoß
des Defibrillators war stark…aber nicht stark genug um mich wieder ins Leben zurück zu holen. Hach, stärker! Viel stärker! Es musste einfach noch stärker sein! Ich werde nicht sterben, ich möchte nicht sterben! Mama sagte immer, ich wäre ein starkes Mädchen, also werde ich nicht aufgeben und um mein Leben kämpften! Vor allem weil ich mich hier selbst vor Augen hatte, das musste ein Zeichen sein!
Ein weiterer Stromstoß fuhr durch meinen Kopf. Stärker…aber nicht stark genug. Auf einmal erhoben sich die Männer. Sie sahen auf das Mädchen hinab. Ich sah ihnen dabei zu, wie sie sich umdrehten und bedrückt den Kopf schüttelten. Sie drehten sich einfach herum. Zwar fühlte ich keinerlei Emotion, aber ich war dennoch entsetzt. Nein! Ich gebe nicht auf! Welchen Preis ich auch dafür zahlen muss, ich werde meine Eltern rächen und den Mörder meiner Eltern ausfindig machen! Daher muss ich weiter leben!

Auf einmal erhellte sich der graue Himmel. Der Regen verblasste und die Sonnenstrahlen fielen auf die chaotische
n Straßen. Ich rannte auf mich zu und hielt mir selbst die Hände auf den Brustkorb, als würde ich eine Herzmassage machen.
Ich werde nicht aufgeben! Ein Sonnenstrahl fiel auf mich – und plötzlich erkannte ich schemenhafte Gestalten über mir. Schreiend verkrampfte ich mich, als ich den gleisenden Schmerz in meinem gesamten Körper vernehmen konnte. Stimmen, sie waren aufgeregt und
näherten sich mir. Die Ärzte! Ich hatte überlebt! Doch was war das für ein goldenes Licht über mir? „AkariMegumi…“ Was? Aber…so heiße ich doch gar nicht…
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