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Frost und Donner

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P12 / Het
22.05.2020
24.04.2021
25
47.600
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19.04.2021 2.499
 
Bernsteinfrost sträubte ihr zerzaustes Fell, als sie aus dem Kriegerbau auf die Lagerlichtung trat. Der Wind von gestern hatte sich aufgefrischt und brachte nun nach den letzten, angenehm warmen Tagen der Blattfrische die eisige Kälte der letzten Monde zurück. Dass sie ausgerechnet heute noch einmal mit Liliensturm auf Patrouille geschickt wurde, machte die Sache auch nicht besser. Wieso nur hielt es Eichhornschweif für nötig, sie ausgerechnet mit ihm in eine Gruppe einzuteilen?

Die Kätzin streckte ihre von der Nacht steifen Muskeln aus und leckte sich kurz über das lange Brust- und Schulterfell, um wenigstens ein bisschen gepflegt auszusehen. Dann trabte sie, mehr oder weniger lustvoll, zu Unkenfuß und Liliensturm, die am Lagereingang auf sie warteten.

„Schön, dass die Dame sich auch mal zu ihren Kriegerpflichten bequemt.“ Liliensturms Stimme war abgesehen von einem leicht spöttischen Unterton kalt und emotionslos. Bernsteinfrost wollte zurückfauchen, doch Unkenfuß erklärte kurz, dass sie wieder einmal die SchattenClan-Grenze kontrollieren würden, und gab dann mit einem Schwanzschnippen das Zeichen zum Aufbruch. Was soll das? Glaubt Eichhornschweif, die SchattenClan-Jungen besuchen uns heute nochmal, weil’s gestern so toll war?

Bernsteinfrost war die letzte, die durch den Dornentunnel aus dem Lager schlüpfte. Die Kater liefen einige Fuchslängen vor ihr, schweigend, und keiner hatte Lust, die anderen aufzuholen oder eine Konversation zu starten. Auch Unkenfuß musste die eisige Stimmung zwischen ihnen bemerkt haben, noch eisiger als die Tage zuvor, doch glücklicherweise hielt er sich zurück, darüber zu kommentieren.

Frische Luft strömte der Kätzin in die Lungen, und sobald sie ihre Muskeln aufgewärmt und die letzte Schläfrigkeit verschwand aus ihren Augen. Ihre schlechte Laune verflog ein wenig. Aber nur ein wenig, schließlich war sie immer noch mit Liliensturm auf Patrouille.

Ob er mir wirklich so übel nimmt, was ich gestern zu ihm gesagt habe? Bernsteinfrost konnte sich an seinen verletzten Gesichtsausdruck erinnern, als sie ihm gesagt hatte, dass die Nacht nur ein Versehen gewesen war. Der dann kurz darauf verschwunden und einem harten, unnahbaren gewichen war. Bin ich ihm immer noch so wichtig?

Von sich konnte Bernsteinfrost sagen, dass er ihr definitiv wichtiger war, als sie es gerne gehabt hätte. Sie hatte gemeint, über ihn hinweggekommen zu sein, hatte gemeint, nichts mehr für ihn zu empfinden, doch sobald sie mit ihm allein gewesen war, waren alle Emotionen wieder zum Vorschein gekommen. Zuerst die Wut, die Trauer, und dann einfach nur die Sehnsucht, wieder seine Nähe spüren zu können. Sobald sie wieder sein hübsches Gesicht, sein weiches Fell gesehen hatte, hatte sie alles vergessen und sich an ihn geschmiegt und all die Geborgenheit, all die Sehnsucht gefühlt, die sie die letzten Monde unterdrückt hatte. Und sie war sicher, dass Liliensturm ähnlich gefühlt hatte.

Da mussten ihre Worte gestern geschmerzt haben. Ja, sie hatte nicht geplant, sich wieder eng an ihn zu Kuscheln, alles andere zu vergessen. Doch es hatte sich so gut angefühlt, besser als alles andere, besser noch, als in ihre Träume zu entfliehen. Bernsteinfrost hätte sich am liebsten selbst mit den Krallen über die Ohren gefahren, so sehr hasste sie sich dafür, dass sie alles wieder kaputt gemacht hatte, was da in dieser Nacht zwischen ihnen gewesen war. Alles generell kaputt gemacht hatte in ihrer unendlichen Torheit, damals, an dem Tag, an dem ihr normales Leben geendet hatte. Wie gern würde sie diesen Tag ungeschehen machen.

In Gedanken versunken hatte Bernsteinfrost nicht bemerkt, dass die Katzen vor ihr angehalten waren. Sie konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, bevor sie in Liliensturm hineingerannt wäre.

„Wir sollen die gesamte Grenze zusammen abgehen.“, meinte Unkenfuß. Bernsteinfrost verdrehte innerlich die Augen und konnte aus dem Augenwinkel erkennen, wie Liliensturm einen lautlosen Seufzer von sich gab. Aber keiner von beiden wollte sich wie ein Junges benehmen und den Anweisungen widersprechen, und so kam es, dass sich dieses Mal Liliensturm an die Spitze der Patrouille setzte und sich Unkenfuß und Bernsteinfrost ein wenig zurückfallen ließen.

Während die drei Katzen schweigend begannen, die Grenze mit Duftmarkierungen zu versehen, erwischte sich Bernsteinfrost immer wieder dabei, wie ihr Blick zu Liliensturm wanderte. Sie konnte ihren Blick nicht von ihm losreißen – wie sanft und bedächtig er seine Pfoten aufsetzte, wie seine Ohren sich aufmerksam mal in diese, mal in jene Richtung drehten, wie seine Schweifspitze zuckte, aös ein lauter Vogelschrei durch den Wald klang. Sein weiches Fell, seine starke Schulter, die für Bernsteinfrost nun so unerreichbar war.

Liliensturm drehte sich um. Sein Blick traf ihren und für einen Moment standen beide da, wie eingefroren, blassblaue Augen starrten in bernsteinfarbene. Er sah kurz ein wenig traurig aus, bevor er seine Gesichtszüge erstarren lies und sie kalt, fast bedrohlich anblickte. Die Kriegerin konnte seinen harten Blick nicht länger ertragen und wandte sich ab.

Konzentrier dich auf deine Aufgabe, und nicht auf Liliensturm, schallte sie sich innerlich. Im Moment sollte sie die Patrouille hinter sich bringen, damit sie möglichst schnell anfangen könnte, weiter nach dem Stock zu suchen. Da konnte sie es nicht gebrauchen, von sinnlosen Sehnsüchten abgelenkt zu werden.

Die Patrouille setzte noch einige weitere Grenzmarkierungen, bevor Liliensturm stehen blieb. Seine Muskeln spannten sich an, und er miaute leise: „Riecht ihr das?“

Unkenfuß, der gerade neben Bernsteinfrost lief, hob die Schnauze und sog die Luft ein, die Kätzin tat es ihm gleich. Und tatsächlich, der Wind trug ihnen den leisesten Hauch eines Geruches zu. Ein Geruch, so scharf und bitter, dass sie ihn nie vergessen würde.

„Fuchs.“, sprach Unkenfuß ihre Gedanken aus. Sie nickte, ihre Pfoten zitterten.

Der Fuchsgestank brachte Erinnerungen zurück, von Schmerz und Blut und Tod, die Bernsteinfrost am liebsten in der hintersten Ecke ihres Kopfes eingesperrt und nie wieder hervorgelassen hätte. Sie meinte, Frostpfotes verzweifelten Schrei zu hören, und das Brechen ihres Genicks als sie ihren letzten Atemzug tat. Vor ihrem inneren Auge sah sie die erschrockenen Blicke der anderen Schüler, und das grausame Gesicht des Fuchses, bevor er sich hinabgebeugt hatte, um sie zu töten.

„Geht es dir gut?“ Unkenfuß‘ besorgtes Miauen brachte sie zurück in die Realität. Sie schüttelte sich.

„Ja… Ja, alles gut.“, brachte sie hervor. Nur ein Geruch. Du bist mit zwei Kriegern unterwegs. Dir kann nichts passieren.

„Sicher?“

Bernsteinfrost nickte. Nur ein Geruch. Du bist mit zwei Kriegern unterwegs. Dir kann nichts passieren.

„Dann lass uns der Geruchsspur folgen.“, beschloss Unkenfuß „Auch wenn der Geruch schal ist, müssen wir nachsehen, ob der Fuchs sich vielleicht noch in der Nähe befindet. Liliensturm, du führst.“

Liliensturm führte. Selbstbewusst bewegte er sich durch den Wald, blieb immer wieder kurz stehen, um in der Luft nach dem Geruch des Tieres zu suchen. Bernsteinfrost dagegen versuchte verzweifelt, Herrin ihrer Sinne zu werden, während die Welt um sie herum immer weiter verschwamm und von den schrecklichen Bildern ihrer Erinnerung ersetzt wurden. Nur ein Geruch. Du bist mit zwei Kriegern unterwegs. Dir kann nichts passieren.

Immer und immer und immer wieder sagte die Kätzin diese Sätze in ihrem Kopf auf, um sich selbst zu beruhigen, um die Schreie von Frostpfote auszublenden, die in ihrem Gehirn nachhallten.

Ihre Pfoten fühlten sich taub an. Sie spürte ihren Schweif nicht mehr. Sie sah nur, wie sich ihre Beine bewegten, wie sie langsam einen Schritt vor den anderen setzte, sonst hätten sie genauso gut nicht mehr da sein können. Die Geräusche der Außenwelt verklangen, während sich in ihrem Kopf die Schreie von Liliensturm, Lichtherz und Schneebusch unter die von Frostpfote mischten.
Ihr Herz raste, ihre Gedanken rasten. Sie wollte das nicht hören! Sie wollte einfach vergessen, was an diesem Tag passiert war, und nie wieder zurückblicken. Wie konnten die Erinnerungen nur so plötzlich, so heftig, zurückkommen?

„Der Fuchs muss hier die Grenze überquert haben.“ Liliensturms Stimme holte sie zurück in die Realität. Erschrocken sog sie die Luft ein. „Es macht keinen Sinn, ihn weiter auf SchattenClan-Territorium zu verfolgen.“

Verwirrt zog Bernsteinfrost die Krallen aus und ein, spürte, wie das Gefühl in ihre Pfoten zurückkehrte. „Gute Idee.“, sagte sie, um die Stille zu füllen, vielleicht etwas zu eifrig. Liliensturm warf ihr einen komischen Blick zu.

„Dann lasst uns den Rest der Grenze markieren. Wenn wir auf eine SchattenClan-Patrouille treffen, können wir ihnen ja von dem Fuchs erzählen.“

Unkenfuß nahm erneut die Führung ein und Bernsteinfrost war mehr als froh, dass sie den Fuchs allein lassen würden. Zwar lag sein Gestank noch immer in ihrer Nase, brachte ihr Herz zum Klopfen, doch je weiter sie sich von der Stelle entfernten, desto mehr verflüchtigte der Geruch sich und ließ sie nur mit der Erinnerung an die Vergangenheit.


Der Rest der Patrouille verlief ereignislos. Die drei Katzen beendeten die Markierung der Grenze. Sie trafen auf eine SchattenClan-Patrouille, denen sie über ihre Entdeckung berichteten. Nachdem sie ins Lager zurückgekehrt waren, ging Unkenfuß zu Brombeersterns Bau, um ihm von dem Tier zu berichten. Liliensturm sprang, ohne sich zu verabschieden, davon und legte sich zu seiner Schwester Saatwolke. Bernsteinfrost ließ sich erschöpft vor dem Kriegerbau fallen.

Ihr Fell war zerzaust und sie musste bestimmt nach Schweiß und Angst riechen, weswegen sie sich daran machte, ihren Pelz zu glätten. Mit langen Zungenstrichen fuhr sie sich zunächst über ihr Brustfell, dann machte sie sich daran, das Fell an Schultern und Flanke zu entknoten. Das Fellputzen hatte etwas beruhigendes, auch wenn die Zunge, die ihr Fell glättete, ihre eigene war, so fühlte sich es doch so an, als wäre sie noch einmal in der Kinderstube und würde von ihrer Mutter saubergeleckt.

Genau das brauchte Bernsteinfrost jetzt. So konnte sie wenigstens ihre Muskeln entspannen, die immer noch nervös angespannt waren. Auch ihre Gedanken kreisten immer noch um den Vorfall auf der Patrouille. Es hatte nur einen schalen Geruch, einen einzigen Auslöser gebraucht, um sie wieder zurück in die Vergangenheit zu setzen, zurück an den schrecklichsten Tag ihres Lebens. Sie hatte gedacht, diese Erlebnisse in die hinterste Ecke ihres Kopfes verbannt zu haben, doch anscheinend konnten sie die Kätzin immer noch einholen, und das zu den ungünstigsten Zeitpunkten.

Sie schüttelte sich. So eine Angst wollte sie nicht noch einmal haben. Die Gefühle hatten die Kontrolle über ihren Körper bekommen ¬¬¬– sie hatte sich so gefühlt, als wäre sie nach hinten gedrängt worden, so als ob sie nur Zuschauerin ihrer eigenen Handlungen wäre. Nein, das wollte sie nicht noch einmal erleben.

Bernsteinfrost beendete ihre Fellpflege, indem sie sich mit der Pfote einige Male über die Ohren fuhr,  und schaute sich dann im Lager um. Es war bereits kurz nach Sonnenhoch, und viele Katzen waren gerade auf Jagdpatrouille. Sonderlich warm war es nicht, weswegen nur Liliensturm und Saatwolke gemeinsam mit ihrer Mutter Ampferschweif, sowie Eiswolke und Hummelstreif sich draußen aufhielten; Löwenglut war bestimmt gerade bei Rußherz in der Kinderstube, und einige Krieger hatten sich in den Kriegerbau verkrochen, um sich vor ihren Patrouillen am Abend noch einmal aufzuwärmen. Sie sollte das gleiche tun, vielleicht noch einmal bei Wurzellicht vorbeischauen, und später könnte sie in den Wald gehen, um nach dem Stock zu suchen.

Als die Kriegerin sich erhob, wurde ihr kurz schwindelig. Schwarze Flecken tanzten vor ihren Augen und erst nach ein paar Herzschlägen hatte sie ihr Gleichgewicht wiedergefunden. Die Welt wirkte immer noch ein wenig dunkler als zuvor und Bernsteinfrosts Kopf schmerzte leicht.

Ihr Magen knurrte. Da Liliensturm sie daran gehindert hatte, mit Donnerstern das fette Kaninchen zu verspeisen, war die Beute im SchattenClan ihre letzte Mahlzeit gewesen. Auch wenn sie sich schlecht fühlte, dem Clan Essen wegzunehmen, wenn sie sich eigentlich an der Beute im Wald der Finsternis? in ihrer Traumwelt bedienen konnte, nahm sie sich einen Spatzen vom Frischbeutehaufen und verschlang ihn mit wenigen Bissen. Danach begab sie sich zur Pfütze neben dem Heilerbau und trank gierig ein paar Schlucke.

Innerlich ärgerte sie sich über ihre Dummheit. Sie hatte kaum gegessen, kaum getrunken, und da wunderte sie sich, dass es ihr schlecht ging? Nach der Erfrischung stand sie wieder sicherer auf ihren Pfoten, auch wenn ihr Blickfeld immer noch ein wenig trüber als zuvor wirkte, doch das würde sich mit der Zeit bestimmt legen.

Bernsteinfrost ging noch einmal zum Heilerbau, um sich mit Wurzellicht zu unterhalten, aber diese war nirgendwo zu finden. Also sagte sie Eichhornschweif Bescheid, dass sie jagen würde und machte sich auf den Weg zum See. Der Wind war seit dem vorherigen Tag nicht weniger geworden, und die Kätzin musste ihr langes Fell aufplustern, um am ungeschützten Ufer nicht zu erfrieren. Dass am späten Nachmittag dicke Regenwolken den Himmel verdunkelten, sodass sie sich anstrengen musste, jegliche Besonderheit in der Uferböschung zu erkennen, machte es auch nicht viel besser.

Als sie am späten Nachmittag die Grenze zum WindClan erreichte und sich eingestehen musste, dass sich der Stock wahrscheinlich nicht am Ufer zum DonnerClan hin befand, war sie höchst frustriert. Stimmte es überhaupt, was Wurzellicht ihr erzählt hatte? Es konnte doch nicht sein, dass die beiden Stücke des Stockes so weit getrieben waren, dass sie sich in den Territorien der anderen Clans befanden. Was, wenn die Kätzin sich geirrt hatte, und der Stock noch immer mitten im DonnerClan-Territorium lag, versteckt in einem Brombeergebüsch oder einem hohlen Baumstamm. Dann würde Bernsteinfrost ihn nie finden, egal, wie lange sie suchte.

Mit frustriert peitschendem Schwanz machte sich die Schildpattfarbene auf den Heimweg. Was sollte sie nur Donnerstern erzählen? Auch würde sie es nicht ewig aushalten, sich nach der Erledigung ihrer Kriegerpflichten noch in den Wald aufzumachen und stundenlang dort herumzulaufen.

Es fing an zu regnen. Zwar befand sich Bernsteinfrost nicht mehr am Seeufer, wo sie dem Regen komplett ausgesetzt war, aber auch die noch kahlen Baumkronen boten wenig Schutz vor den Wassermassen. Mit angelegten Ohren stapfte sie weiter, als sie aus dem Augenwinkel etwas bemerkte.

Dort war ein Brombeergestrüpp, nichts besonderes also. Aber durch Wind und Wetter war es zur Seite gebogen worden und gab nun den Blick auf ein Loch in der Erde frei. Bernsteinfrost ging näher heran, um das Loch näher zu untersuchen. Es war etwa eine Fuchslänge hoch, eine Fuchslänge breit. Es ging zunächst steil hinab, dann ebnete sich der Gang. Zwei, drei Fuchslängen des Ganges waren noch zu erkennen, doch danach sah die Kätzin nur völlige Schwärze. Es roch nach feuchter Erde und abgestandener Luft.

Die Tunnel, schoss es Bernsteinfrost durch den Kopf. Ihre Mentoren hatten ihnen von einem weitläufigen Tunnelsystem erzählt, was unter dem Donner-, Wind- und sogar bis zum FlussClan führte. Zu sehen bekommen hatten sie es jedoch nie, denn der Zutritt war streng verboten worden. Die unterirdischen Gänge waren schwer zu navigieren und vor allem bei Regen auch einsturzgefährdet. Und wenn die unterirdischen Flüsse über die Ufer traten, könnte man dort leicht ertrinken.

Aber diese Flüsse mussten mit dem See verbunden sein. Was, wenn der Stock vom See aus irgendwie in einen dieser Wasserläufe gekommen war und nun dort unter der Erde lag?

Bernsteinfrost schüttelte den Kopf. In die Tunnel hinabzugehen war viel zu gefährlich. Donnerstern würde ihr das nicht zumuten, zumal die Chancen auf Erfolg eher gering waren. Sie wandte sich ab und bemühte sich, die Brombeerranken wieder über den Tunneleingang zu zerren, damit nicht einer der Schüler den Tunneleingang finden und auf dumme Ideen kommen würde.

Die Kätzin setzte ihren Heimweg zum Lager fort, diesmal legte sie ein wenig an Tempo zu. Sie wollte ankommen, noch bevor ihr Pelz völlig durchnässt war.
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