Zu Hause ist ...

von Diamant0
GeschichteRomanze, Familie / P18
Usagi "Bunny" Tsukino / Sailor Moon / Serenity II
22.05.2020
30.06.2020
15
37.373
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30.06.2020 2.830
 
Ich wohnte jetzt schon eine Woche in meiner neuen Wohnung. Die Zeit war soll schnell vergangen, dass kaum noch Zeit für meine Freundinnen hatte. Gut Minako sah ich öfters im Waisenhaus, aber das war nicht das Gleiche, als wenn wir uns privat unterhalten. Sie hat natürlich mitbekommen, dass sich der Umgang von Mamoru und mir geändert hatte, aber wir hatten es noch nicht geschafft, dass wir uns privat unterhalten konnten.

Immerhin wollten wir Anne nicht eine Steilvorlage liefern. Sie war immer noch mit Diamond zusammen und im siebten Himmel. Ich weiß nicht, was der Kerl mit ihr angestellt hat, dass sie plötzlich ein handzahmes Kätzchen war, es war aber sicherlich nichts Gutes. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Beiden etwas ausheckten. Außerdem hatte sich der Kleidungsstil vom billigen Flittchen zur braven Hausfrau geändert. Keine enganliegende Kleidung, die Oberteile waren weit geschnitten und ihre Röcke bedeckten ihren Hintern und den Oberschenkel. Die Farbe ihrer Kleidung war von Augenkrebsrisiko zu schwach unauffällig kaum wahrnehmbar gewechselt. Ihr Makeup war dezent, fast unsichtbar und ihre Haare hatte sie meistens zu einem strengen geflochtenen Zopf. Wenn ich wetten würde, würde ich auf eine Schwangerschaft tippen. Falls das der Fall sein sollte kann sie einem leidtun. Ich weiß nämlich aus eigener Erfahrung, dass sich der Schleimscheißer keine Kinder wünscht. Was bin ich froh, dass es damals falscher Alarm gewesen war.

Genug über Blöd und Saublöd nachgedacht.

Mamoru und ich waren zu einem eingespielten Team geworden. Auch wenn wir, so wie diese Woche, entgegengesetzte Schichten hatten schafften wir es uns jeden Tag zu sehen. Wie gut, dass wir im selben Haus wohnen. Wir hatten uns gegenseitig die Schlüssel unserer Wohnungen gegeben und der zuerst Feierabend hatte wartete in seiner Wohnung auf den anderen. Als ich das erste Mal Mamorus Reich betreten hatte kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Seine Wohnung war riesengroß. Sein Wohnzimmer war gefühlt so groß wie meine gesamte Wohnung. Dies hatte er in nussbaum-weiß gehalten. Mit dem flauschigen Teppich, den Blumen und farbigen Akzenten sah es urgemütlich aus. Er setzte hier auf indirekte Beleuchtung, sogar auf seinem kleinen Abstelltisch neben seinem Sessel war eine kleine LED-Lampe aufgestellt.

Der lange Esstisch trennte das Wohnzimmer von der amerikanischen Küche, auch hier dominierten die Farben nussbaum-weiß.

Sein Flur war lang und schmal. Diesen hatte er in Weiß gehalten und auf Augenhöhe einen grauen breiten Streifen angebracht. Hier hingen die einzigen Fotos die es in dieser Wohnung ab. Sie zeigten verschiedene Lebensabschnitte von ihm. Auf dem einem trug er einen typischen amerikanischen Talar und Doktorhut. Seine Krawatte und Schärpe waren königsblau, genau wie die Quaste am Doktorhut. Mamoru sah echt zum Anbeißen aus. Schräg hinter ihm stand eine braunhaarige junge Frau mit grünen Augen. Sie trug ein königsblaues Kleid, sie hatte ihre Hand sanft auf seine Hüfte gelegt und lächelte ihn verträumt an. Ich machte mir aber keine Gedanken, da noch andere Kommilitonen mit auf dem Bild waren.

Auf einem anderen Foto trug er einen schwarzen Anzug eine violette Krawatte und sein weißes Hemd hatte verschiedenfarbige violette Töne. Neben ihm stand eine wunderschöne Frau mit türkisfarbenen Haaren. Das schwarze sehr enge Kleid bot einen tiefen Einblick. Die Ärmel waren weiß und durchsichtig. Daneben stand Sestuna in einem wunderschönen schlichten weißen Abendkleid, welches ihre Rundungen gut betonten. Ihre Haare hatte sie halboffen.

Das nächste Foto war wohl in der Klink während seiner Arbeitszeit entstanden. Mamoru trug nämlich seine typische weiße Arztkleidung und wollte wohl ein Neugeborenes untersuchen. Das ganze Bild irritierte mich, wieso hing er so Foto in seiner Wohnung auf und wieso war sein Blick ein ganz anderer als sonst? Er blickte liebevoll, fast schon zärtlich auf das kleine Wesen vor sich. Als ich dieses Foto das erste Mal gesehen hatte hat sich mein Herz schmerzhaft zusammengezogen. Ich schalte mich eine Närrin, immerhin wurde es während seiner Arbeitszeit aufgenommen. Leider hatte ich noch keine Zeit, ihn auf das Foto anzusprechen.

Auf der Schuhkommode stand eine Schale für die Schlüsselbunde und sein und mein Parfümflacon standen einträchtig nebeneinander. Auch durften meine rosafarbenen Häschen Hausschuhe nicht fehlen.

Sein Badzimmer war ein maritimer Traum. Nicht nur eine ebenerdige Dusche war vorhanden, nein auch noch eine große Badewanne, die wir auch schon anderweitig benutzt hatten. In diesem Raum war es offensichtlich, dass er öfters Damenbesuch hatte. Mein Duschgel und Shampoo standen in der Dusche und auf dem Wannenrand. Zwei Zahnbürsten standen auf dem Regal über dem Waschbecken, auf dem auch meine Bürste und eine kleine Ablage für meine Ohrringe stand. Sein blaues und mein pinkes Duschtuch hingen in Eintracht über der Heizung.

Dann hatte er noch ein Arbeits- und ein Gästezimmer. Die beiden Räume waren nicht groß, dafür aber gemütlich eingerichtet. Was mich in seinem Arbeitszimmer wunderte waren die ganzen Bücher die er hatte. Unteranderem fand man Shakespeare Werke und Jilliane Hoffmans Bücherreihe Cupido, Morpheus und Argus, sowie Kinderliteratur, auch der ‚Kleine Prinz‘ war vertreten. Ich wusste gar nicht, dass ein Mensch alleine so viele Bücher besitzen kann.

Obwohl, wenn Kouki so weiter macht, wird er in direkter Konkurrenz zu Mamoru stehen. Der Junge liest auch alles. Er hat sogar Bücher über Archäologie für Kinder.

Das Schlafzimmer war eine Oase der Ruhe hier fand man als einziges technisches Gerät den Digitalwecker. Ach so und unsere Handys. Das riesengroße Bett lud zum Schlafen jeglicher Art und zum kuscheln ein. Auch hier waren einige Sachen von mir zu finden, vor allem in seinem überdimensionalen Kleiderschrank. Ich hatte hier nicht nur Freizeitkleidung, sondern auch meine Arbeitskleidung, Unterwäsche und Schlafkleidung. Obwohl diese eigentlich unnütz war, immerhin schliefen wir fast immer nackt. Wir liebten es die pure Haut des anderen so nah an dem eigenen Körper zu spüren. Oft waren wir auch einfach nur zu müde um uns nach unserem Liebesspiel wieder anzuziehen. Wozu auch?

Kurz gesagt in meiner Wohnung sah es auch nicht anders aus. Mamoru hatte sich auch bei mir im Bade- und Schlafzimmer breit gemacht. Es war nicht mit Absicht passiert, sondern eher aus Bequemlichkeit. Aber weder ihn noch mir machte es etwas aus, dass es so war. Eigentlich lebten wir zusammen, nur dass sich unser Zusammenleben auf zwei Wohnungen aufteilte. Keiner von uns wollte den nächsten Schritt gehen, auch wenn wir wussten, dass wir für immer zusammen sein wollten.

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Ich wusste von Mamoru, dass er heute nach seiner Arbeit noch einen Termin hatte. Das passte mir eigentlich nicht, da ich ab heute Abend für drei Nächte im Waisenhaus war. Er hatte Frühdienst. Somit würden wir uns die nächste Zeit kaum zu Gesicht bekommen. Ich schlage drei Kreuze, wenn mein Nachtdienst zu ende ist. Im nächsten Monat würde es leichter werden, da wir unsere Schichten besser anpassen konnten.

Ich sah es irgendwie positiv, so hatte ich heute mal wieder Zeit für meine Freunde. Und oh Wunder wir konnten uns tatsächlich alle fünf treffen. Wie immer wollten wir das im Crown machen.

Schnell sprang ich unter die Dusche und danach legte ich mir ein wenig Wimperntusche und Lippenstift auf. Ich trug eine tau-kakifarbene Chino-Hose, deren Enden ich leicht hochgekrempelt hatte und eine weiße Carmen Bluse. Meine Füße steckten in weißen Sandalen. Meine Haare waren an den Seiten mit kleinen silbernen Spangen festgesteckt. Meine Ohren zierten meine kleinen Creolen.

Ich schaute auf die Uhr und bekam Schnappatmung. Ich war mal wieder zu spät. Nicht viel, aber es reichte, dass Rei einen Aufstand machen würde. In einem rasanten Tempo nahm ich meine Handtasche und mein Handy. Mit einem lauten Knall fiel meine Wohnungstür ins Schloss und ich rannte wie der kleine Muck auf den Fahrstuhl zu. Kaum war ich in der Eingangshalle des Wohnkomplexes angekommen rannte ich wieder wie eine Geisteskranke los. Wie gut, dass die Bushaltestelle vor der Haustür lag und ich direkt vor dem Crown wieder aussteigen konnte.

Kaum hatte ich das Crown betreten hörte ich Rei schon schimpfen „Die Uhrzeit wird sie wohl nie lesen lernen. Was ist nicht daran zu verstehen, dass wir uns um halb drei hier treffen wollen. Alle sind da, nur unsere liebe Usa nicht.“

„Sie ist gerade zehn Minuten zu spät“, kam es beschwichtigend von Ami.

„Du sagst es: zehn Minuten. Ich wiederhole: ZEHN MINUTEN.“

„Besser als fünfundvierzig Minuten“, kam es lachend von Makoto.

Rei ging gar nicht auf Makoto ein. „Ich hoffe, sie hat einen guten Grund für ihre Verspätung.“

„O ja, den wird Usa haben. Der Grund ist schwarzhaarig und hat blaue Augen.“ Minako kicherte.

Motoki und ich grinsten uns zu Begrüßung an. Wir hoben unsere rechte Hand in die Höhe und zählten einen Countdown von fünf herunter. Bei null angekommen hörten wir Rei, die so laut schrie, dass nicht nur das gesamte Crown sie hörte, sondern auch die Menschen in Timbuktu:

„WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS?“ Rei schnappte nach Luft, als ihre Lungen wieder genug Sauerstoff hatten ging das Geschrei von vorne los: „WAS WILLST DU DAMIT SAGEN MINA?“

Ich sah, wie Minako kleiner auf ihren Stuhl wurde. Ein Lachen musste ich mir verkneifen, als ich ihren leidenden Gesichtsausdruck sah. Du hast dich selber in diese Situation hineinmanövriert, da musst du alleine auch wieder herauskommen.

Mein Blick huschte zu meinem besten Freund und wir klatschten uns ab. Ungefragt stellte er mir einen Schokoshake vor meine Nase. „Du siehst gut aus Sonnenschein. Du strahlst von innenheraus. Mamoru scheint dir gut zu tun.“

„Mir geht’s so gut wie noch nie in meinem Leben. Er ist das beste, was mir passieren konnte.“

Die verzweifelte Stimme meiner blonden Freundin ließ mich das Gespräch mit Motoki einstellen. Vielleicht gab es wieder etwas zum Lachen, daher drehte ich mich meinen Freundinnen zu.

„Das muss Usa euch selber sagen.“ Mit diesen Worten wollte Minako sich aus der Affäre ziehen.

„So leicht kommst du mir nicht davon Blondchen. Was weisst du, was wir nicht wissen“, keifte Rei sie wieder an. Sie sah wie der Kriegsgott Mars höchstpersönlich aus. Ihre Augen waren weit aufgerissen, ihre Stimme mindestens drei Oktaven zu hoch und aus ihren Ohren kamen kleine Dampfschwaden. Ihre Wangen waren aufgeplustert und sie stand fast auf den Tisch und sah Minako mit ihrem Todesblick an.

Diese schrumpfte weiter auf ihren Sitz in sich zusammen. Sie glich einem Schaf das vor dem bösen schwarzen Wolf stand.

Ich glaube Makoto hat Minako gerade das Leben gerettet. „Ich weiß es auch“, kam es unbedacht von ihr. Sie hatte ihren Fehler noch gar nicht bemerkt, da sie in aller Seelenruhe an ihrem Getränk nippte.

Als Rei wieder von vorne lospolterte:

„WWWWWWWWWWWWWWWWAAAAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSS? DU WEISST ES AUCH? WIESO SAGT MIR KEINER WAS?“

Jetzt dauert es nicht mehr lange und die gesamte Welt liegt in Schutt und Asche.

Ein kleines feines Stimmchen schien Rei in ihrer Wut zu unterbrechen.

„Urlaub“, kam es leise von Ami. Moment, sie wusste auch von Mamoru und mir? Wie hat sie das mitbekommen?

Ich hielt mir die Ohren zu, da ich wusste was kam.

„WWWWWWWAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSSSSS? DU AUCH?“

Und ich verstand Rei immer noch so deutlich, als wenn sie neben mir stehen würde.

Motoki umfasste sanft mein Handgelenk und zog es von meine Hände Ohren weg. „Du solltest endlich zu den Mädels gehen. Ich möchte meine Freundin nämlich heute Abend heile mit nach Hause nehmen.“

Ich rutschte langsam den Barhocker herunter, schnappte mir meinen Shake und tank einen kräftigen Schluck und stellte das Glas wieder auf den Tresen. Wieso konnte der Grund, warum Rei gerade ausrastete, nicht bei mir sein? Dann würden mir die Schritte leichter fallen. Ach komm Usagi, sei keine Schissbüx, es ist nur Rei, der du dich stellen musst.
Eben Usagi es ist Rei der du dich stellen musst. Die Frau, die einen ganzen Planeten in Trümmern legen konnte, wenn sie schlechte Laune hatte. Die gesamte Galaxie würde sie auslöschen, wenn schlechte Laune, ihre Tage und mega genervt auf einmal zusammenkommen. Dies schien heute der Fall zu sein. Also, die schlechtesten Karten, die ich haben konnte.

„Usa, denke bitte an Makoto“, flehte Motoki mich an.

„Keine Angst Großer, du wirst deinen Schatz heute Abend mit nach Hause nehmen“, grinste ich ihn an.

Erschien da wirklich ein fieses Grinsen in seinem Gesicht? „Ich werde Mamoru sagen, dass du ihn bis zu deinem letzten Atemzug geliebt hast.“

„Arsch.“ Lachend zwinkerte ich Motoki zu und ging auf den Tisch der Mädels zu.

Ich sah zur Uhr. Jetzt waren es nicht mehr zehn Minuten, sondern fünfzehn Minuten. Für meine Verhältnisse pünktlich. Schnell legte ich meine Unschuldsmine auf und begrüßte meine Freundinnen. Gerade noch rechtzeitig, da es so aussah, als ob Rei der armen Minako den Hals umdrehen wollte. Jedenfalls lagen ihre Hände schon um den Hals meiner blonden Freundin.

„Hey Mädels!“ Jetzt nur nicht die Nervosität anmerken lassen.

„FÜNFZEHN MINUTEN!“, pfefferte mir Rei entgegen. Okay, der Wolf hat nichts von der Nervosität gewidert. Von Minako erntete ich einen dankbaren Blick und Ami und Makoto atmeten erleichtert aus.

Ich sah meiner schwarzhaarigen Freundin in die Augen, die einen Vulkanausbruch glichen, als ich ihr kess antwortete: „Was für eine nette Begrüßung.“

„Du hast nichts anderes verdient“, brummte sie mich an.

„Boah, siehst du gut aus“, kam es von Makoto. Sie wollte sicherlich ablenken, damit nicht der nächste Orkantief im Crown herrschte. Makoto und Ami rutschten auf der Sitzbank ein wenig zusammen, so dass ich mich neben Ami setzten konnte. Minako saß neben mir auf einem Stuhl und Rei mir gegenüber. Ich hatte somit den besten Blick zu unserer Kriegsgöttin und aus dem Fenster.

„Tsukino Usagi, ich warte auf eine Erklärung!“ Rei verschränkte die Arme vor der Brust. Oje, meine Karten standen nicht nur schlecht, sondern sie standen sauschlecht. Aber ein bisschen ärgern geht noch.

„Hino Rei, ich war in Gedanken und habe die Zeit nicht beachtet.“

Sie stemmte ihre Hände auf ihre Hüften aus ihren Augen sprühten die Funken. „Das meinte ich nicht.“

Okay, sie ist der Wolf und ich das Lämmchen. Und das Lämmchen will spielen. Was sie kann, kann ich schon lange. Stolz reckte ich Rei mein Kinn entgegen. „Was meinst du dann?“ Ein wissendes Grinsen konnte ich mir dennoch nicht verkneifen.

„Grins nicht so dämlich. Ich meine den Mann der bei deinem Umzug geholfen hat.“

Mein Teufelchen will weiterspielen. „Aber du kennst doch Motoki. Er ist der Freund von Makoto und der Cr-“

Ami, Makoto und Minako sahen uns an wie Ping Pong Bälle. Mein Seitenblick auf die Mädels verreit mir, dass sie einen Lachanfall unterdrückten.

„USAGI STELLE DICH NICHT DUMM. DU WEISST, VON WEN ICH SPRECHE.“

Herzlich Willkommen Hörsturz, wenn Rei so weiter schreit brauche ich heute nicht mehr zur Arbeit, weil ich ein Zimmer in der Uni Klinik bezogen habe.
Kurz blickte ich zu Motoki, da ich spürte, dass wir uns dem Höhepunkt unserer Unterhaltung nährten. Was macht mein bester Freund? Er grinst dämlich und poliert mit Keno, Kano oder wen auch immer, mal wieder seinen Tresen auf höchsten Hochglanz. Es wundert mich, dass das Ding doch nicht durchpoliert ist. Irgendwie erinnerte er mich an einen der Alten aus der Muppets Show, die vom Balkon. Vielleicht sollten wir Eintrittsgeld verlangen.
Grinsend wandte ich mich wieder Rei zu. „Schrei mich nicht so an, noch bin ich nicht taub. Falls du Mamoru meinst, er ist der behandelnde Arzt eines meiner Kinder.“

Überrascht schaute mich die Furie gegenüber an, sie ließ ihre Handfläche so stark auf die Tischplatte knallen, dass die Tassen und das Besteck klimperten. Das Stück Kuchen von Makoto flog in die Luft und klatsche mit der Oberseite wieder auf den Teller. Der arme Kuchen.

„Verflucht, tat, das weh“, hörten wir die schon fast weinende Stimme von Rei.

So langsam sollte ich einen Gang herunterschalten. „Du hast gewonnen Rei. Mamoru und ich kennen uns seit zwei Monaten und seit kurzem ein Paar. Zufrieden?“

Ein lauter Jubelschrei von Makoto und Minako hallte durch das Crown. Ami schenkte mir ein sanftes Lächeln. Okay, die drei wussten es definitiv schon vorher.

Überrascht und skeptisch sah mich meine schwarzhaarige Freundin an. „Das … Er ist … Du hast … Paar? Wieso hast du nichts gesagt?“

„Wie denn? Du warst im Urlaub, schon vergessen?“

„Ich habe ein Handy.“

„Das in den tiefsten Bergen keinen Empfang hatte und meine Briefeule wusste den Weg nicht.“

„Schon gut. Wie weit seid ihr?“

„DAS Rei, geht dich einen feuchten Dreck an.“ Mit einem breiten Lächeln sah ich sie an.

„DAS sagt alles Usagi. Ich will Details.“

Mein Lächeln gefror mir auf den Lippen, als ich aus dem Fenster sah. Dort sah ich Mamoru mit der türkishaarigen Frau von dem Bild. Die Beiden schienen sich angeregt zu unterhalten. Das störte mich nicht, was mein Hirn nicht verarbeiten konnte war ein Gegenstand. Er schob allen Ernstes einen Kinderwagen.


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Hallo ihr Lieben :),

Ihr habt mich mal wieder platt gemacht. ;) und das im positiven Sinne. Vielen Dank für die neuen Stern- und Herzchen, die ganzen Aufrufe und natürlich für die Lieben Worte, die ihr dagelassen habt. Ich seit die besten. :*

Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß mit diesem Kapitel. :)

Ob ich es diese Woche noch einmal schaffen werde ein Kapitel hochzuladen kann ich euch nicht versprechen, da sich beruflich einiges geändert hat. Daher wollte ich euch eine kleine Freude machen und stelle diese Zeilen jetzt schon online.

Eure lieben Reviews werde ich selbstverständlich auch noch beantworten.

Ganz liebe Grüße von mir und habt einen schöne Zeit :)
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