Der Sohn des Halbblutprinzen (Zweites Schuljahr)

von Verrine
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Blaise Zabini Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Tobias Snape
21.05.2020
13.09.2020
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12.06.2020 1.206
 
Guten Abend, tut mir leid, dass solange nichts kam. Letzte Woche musste ich meine Prinzessin einschläfern lassen. Es war für uns ein großer Schock, da es sehr unerwartet kam und sie erst vier Jahre alt war.. Ich habe mich somit nicht in der lage gefühlt irgendetwas zu schreiben/veröffentlichen.. oder sonst irgendetwas zu tun..
Nur dank großer Unterstützung bin ich wieder einigermaßen auf dem Damm, aber mein herz ist nicht mehr vollständig.. Entschuldigt mich also bitte.

Lg. verrine

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Am nächsten Morgen erschien Harry pünktlich um 9 Uhr zum Zaubertrankunterricht. Seine Haare waren offen und ungekämmt und hingen ihm wie eine schwarze Decke bis zum Po. Die Uniform hatte er zwar an, jedoch waren die oberen Knöpfe geöffnet, seine Schuhe waren nicht zugebunden und sein Blick zu Boden gerichtet. Daphne schnappte nach Luft und Blaise schaute ihn nur erschrocken an. Allgemein war die Slytherin-Klasse ruhig, doch auch die Löwen schauten verwundert zu dem sonst so geordneten Slytherin. Ein Arm hing in einer Schlinge, damit dieser nicht belastet wurde und Harry seufzte nur leiser und setzte sich nach vorne, ignorierte doch jeden, als Snape hereinkam. Dieser ließ seinen Blick durch die Klasse schweifen. Sein Blick ruhte auf Harry, doch dieser erwiderte dessen Blick nicht, als Snape schließlich das Rezept an die Tafel schrieb und die Schüler anfingen zu arbeiten. Nur Harry saß da und machte nichts. Daphne stubste ihn liebevoll an und auch Blaise bot ihm an, ihm zu helfen, doch Harry reagierte kaum auf die beiden und schaute nur auf seinen leeren Tisch. Die beiden Freunde schauten sich über den Kopf des schwarzhaarigen besorgt an, sagten jedoch nichts. “Mr. Potter! Sie bleiben nach dem Unterricht hier!” Die kalte Stimme seines Lehrers war direkt neben ihm, doch Harry zuckte nicht zusammen. Diese Blöße wollte er sich nicht geben.  


Am Ende der Stunde gab jeder Schüler eine Probe seines Tranks ab, nur Harry blieb sitzen, wartete bis alle weg waren. “Komm her.” Langsam stand der angesprochene auf und blieb zwischen den Beinen seines Professors stehen. Er hob seinen Blick und schaute wieder in diese schwarzen Seen. Snape betrachtete den zierlichen Jungen vor sich und schnalze missbilligend mit der Zunge. “Was soll das Potter? Willst du dem Haus Schande bereiten mit deinem Aufzug?!” -”Nein Professor..” - “Was soll dann dieser Aufzug?” - “Madam Pomfrey wollte mich nicht gehen lassen, weil noch nicht alle Knochen nachgewachsen sind und ich konnte mich alleine nicht ordentlich anziehen und mich rausschleichen, um zum Unterricht zu kommen...” Harry wurde immer leiser, doch Snape verstand ihn dennoch. Sofort bekam er einen anflug schlechten Gewissens. Er hatte den Jungen dazu genötigt heute hier zu erscheinend und nicht daran gedacht, dass er ja heute Morgen alleine war. Genervt seufzte er auf und Knöpfte das Hemd des Jungen auf, bevor er es wieder richtig zuknöpfte. Langsam aber sicher zog er den Jungen richtig an, der alles über sich ergehen ließ, immerhin hatte dieser Mann ihn sein Leben lang immer wieder nackt gesehen und trotz allem liebte der Jungen seinen Ziehvater,  
“Dreh dich um.” Der Junge gehorchte, bevor er zwei Hände in seinen Haaren spürte, die Strähne für Strähne ordetete und bürstete. Harry seufzte wohlig, genoss er es doch, wenn Sev seine Haare kämmte.

Als dieser damit geendet hatte seinen Schützling herzurichten, drehte er diesem wieder um und betrachtete ihn. Er hatte ein zierliches Gesicht, woher wusste Sev nicht, es sah Potter kein bisschen ähnlich. Mehr ähnelte Harry Lili und zaghaft strich er dem 12-jährigen über die Haare. Harry genoss diese kurze Zuwendung, wusste er doch, dass es jede Sekunde umschlagen kann. Schließlich seufzte sein Professor und ließ von dem Jungen ab. “Du gehst in dein Zimmer. Ich gebe Madam Pomfrey Bescheid wo du bist und komme nachher zu dir, um noch einige Tränke zu geben. Ich möchte dich heute nicht im Schloss herum streunern sehen Harry!” - “Ja Professor..” - “Nun ab mit dir.” die letzten Worte waren sanft und Harry schaute traurig lächelnd seinen Ziehvater an, bevor er aus dem Klassenzimmer verschwand.  


*~*


“Harry steh auf!” Draco schüttelte unangenehm an ihm herum, bevor der schwarzhaarige seine Augen öffnete. “Was ist denn?” - “Heute beginnt der Duellierclub, also steh endlich auf, bevor Daphne hier reinkommt!” Erst jetzt bemerkte Harry das Klopfen und rufen seiner Freundin und sah Draco an, der nur in einem Handtuch bekleidet vor seinem Bett stand. Plötzlich ging die Tür auf und eine wütende blondhaarige stand dort. “Harry James Potter! Stehst du wohl endlich auf!” Dray kreischte wie ein Mädchen und Harry fing laut an zu lachen, als der Blonde sich vor dem Mädchen aufstellte und sie anfingen sich anzuschreien. Schließlich zog das Mädchen ihm das Handtuch weg, doch Draco grinste nur böse und nagelte das kleinere Mädchen gegen die Wand. “Und jetzt?” - “Lass mich los du perversling! Du stehst doch eh auf Jungs!” Draco verlor jegliche Farbe aus dem Gesicht. “Das stimmt nicht!” - “Ach nein?! Kooomisch, dafür starrst du ganz schön oft auf Harrys Hintern!” - “Was redest du da!” - “Daphne, lass den Unsinn!” mischte sich nun Harry ein und stand langsam aus dem Bett. Sein Arm war vollständig verheilt, dank Madam Pomfrey und Severus, der ihm letzten Abend noch einige Heil-/ und Schmerztränke gebracht hatte.

Draco drehte sich zu ihm um und betrachtete den zierlichen Körper. Die Slytherin redet ja wohl vollständiger Blödsinn! Klar war Harry kleiner als die anderen und hatte ein feminines Gesicht, und einen süßen Hintern, aber deswegen stand er noch lange nicht auf Jungs! Draco schnalzte mit der Zunge, schnappte sich sein Handtuch und ging zu seinem Kleiderschrank. “Kannst du jetzt rausgehen? Manche Leute wollen sich umziehen!” - “Ich hab doch nun eh alles gesehen, also kannst du dich auf vor mir umziehen Prinz.” Das letzte Wort betonte sie sarkastisch und wandte sich wieder an Harry, bevor sie ihm um den Hals fiel und ihm einen Kuss auf die Wange drückte. “Ich bin so froh, dass es dir wieder besser geht. Komm geh schnell duschen, der Duellierclub beginnt gleich. Sie haben ihn eingeführt, weil wohl ein Schüler verletzt wurde. Man weiß immer noch nichts genaues.” - “Er ist tot.” Draco hielt inne, mit seinem Shirt in der Hand. Die Hose hatte er bereits an und auch Daphne schaute ihn erschrocken an. “Woher weißt du das?” Harry erzählte ihn die ganze Geschichte aus dem Krankenflügel, was er Snape erzählt hatte und wieso er so unordentlich zum Unterricht erschienen war. Daraufhin nickten sie und Harry musste die Geschichte nochmal vor allen im Gemeinschaftsraum erzählen.  

“Ich möchte nicht mehr, dass irgendjemand einzeln herumläuft. Die erst -/zweit -/ und drittklässler werden bitte immer von der Oberstufe begleitet und zum Unterricht gebracht. Bitte haltet euch nach 18 Uhr nicht mehr in den Gängen auf, der Basilisk geht nur nachts auf die Jagd und ich möchte nicht, dass einer von euch tot aufgefunden wird,” sprach der Zweitklässler und die meisten nickten zustimmend. Die Erstklässler wimmerten und flüchteten sich zu den älteren, die sie tröstend in die Arme nahmen. Daphne flüchtete sich zu Blaise, Crabbe und Goyle schauten sich unsicher an und Draco trat unbewusst näher an Harry. Zu den beiden kam Marcus Flint. “Ich begleite eure Gruppe. Also Daphne, Blaise, Crabbe, Goyle, Malfoy und Potter.” Sagte er laut. So wurden nach und nach die Gruppen eingeteilt, bis alle Schüler sich gemeinsam auf wem Weg zur großen Halle begaben.
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