Der Sohn des Halbblutprinzen (Zweites Schuljahr)

von Verrine
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Blaise Zabini Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Tobias Snape
21.05.2020
13.09.2020
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13.09.2020 1.136
 
Es dauerte nur wenige Tage, bevor Professor McGonagall’s Stimme durch Hogwarts hallte: “Die Schüler kehren sofort in ihre Schlafsäle zurück. Die Lehrer versammeln sich im Lehrerzimmer. Unverzüglich bitte.”  
Harry sah Blaise und Daphne an, die sofort nickten und zusammen versteckten sie sich unter dem Tarnumhang.  
Als die Lehrer sich versammelt hatten, sprachen sie wie wild durcheinander, bevor sie Löwenmutter den Raum betrat.  
“Es ist passiert,” erklärte sie den nun stumm vor ihr Versammelten. “Das Monster hat zwei Schüler entführt. Und zwar in die Kammer.” Harry hob eine Augenbraue. Zwei Schüler?  
Professor Flitwick stieß einen spitzen Schrei aus. Professor Sprout schlug die Hände auf den Mund. Snape umklammerte eine Stuhllehne und sagte; “Woher wissen Sie das so genau?”
“Der Erbe Slytherins,” sagte Professor McGonagall, nun ganz weiß im Gesicht, “hat eine weitere Botschaft hinterlassen. Direkt unter der ersten. >Ihre Skelette werden für immer in der Kammer liegen. <”  
Professor Flitwick brach in Tränen aus.  
“Wer sind sie?”, fragte Madam Hooch, die mit weichen Knien auf einem Stuhl gesunken war. “Welche Schüler?”  
“Ginny Weasley und Jill Potter.”  
James Potter sank auf die Knie und starrte mit leeren Augen eine Wand an. Professor McGonagall legte eine Hand auf seine Schulter, doch dieser bekam das gar nicht mit. Sein Körper zitterte und er schluchzte auf.  
“Wir werden morgen alle Schüler nach Hause schicken müssen”, sagte Sie. “Das ist das Ende von Hogwarts. Dumbledore hat immer gesagt...”  
Wieder ging die Lehrerzimmer-Tür auf und ein strahlender Lockhart trat ein. “Tut mir ja so leid – bin eingedöst - was hab ich verpasst?  
Er schien nicht zu bemerken, dass die anderen Lehrer ihn mit einem Ausdruck anstarrten, der deutlich an Hass erinnerte. Snape trat vor. “Genau der Richtige,” sagte er “Der richtige Mann. Das Monster hat zwei Mädchen entführt, Lockhgart. Hat sie in die Kammer des Schreckens gebracht. Ihre Stunde ist nun endlich gekommen.”  
Lockhart schreckte zurück.
“Das stimmt, Gilderoy,” warf Professor Sprouzt ein, “haben Sie nicht gestern Abend gesagt, Sie hätten immer gewusst, wo der Eingang zur Kammer des Schreckens ist?”
“Ich - nun, ich-” stammelte Lockhart.  
“Ja, haben Sie mir nicht gesagt, Sie wüssten sicher, was in der Kammer verborgen ist?” piepste Professor Flitwick,  
“Hab-hab ich? Kann mich nicht erinnern-”  
“Ich weiß noch genau, wie Sie gesagt haben, es sei schade, dass Sie es nicht mit dem Monster aufnehmen durften, bevor Hagrid verhaftet wurde.” sagte Snape.” Sagten Sie nicht, die ganze Sache sei stümperhaft angegangen worden und dass man Ihnen von Anfang an hätte frei Hand lassen sollen?”  
Lockhart starrte in die versteinerten Gesicher seiner Kollegen.  
“Ich. . Ich habe wirklich nie  - da haben Sie mich wohl falsch verstanden -”  
“Wir überlassen es also Ihnen, Gilderoy,” sagte Professor McGonagall. “Heute Nacht ist die beste Zeit dafür. Wir sorgen dafür, dass Ihnen niemand in die Quere kommt. Sie können es dann ganz alleine mit dem Monster aufnehmen. Endlich freie Hand für Sie.  

Lockart blickte verzweifelt in die Runde, doch keiner kam ihm zu Hilfe, Er sah jetzt nicht im Entferntesteten mehr hübsch aus. Seine Lippen zitterten und ohne sein übliches zähneblizendes Grinsen sah er schlaffwangig und gebrechlich aus. “N..nun gut,” sagte er. “Ich geh in mein Büro und – bereite mich vor.  
Und er ging hinaus.  
“Schön,” sagte Professor McGonagall mit geblähten Nasenflügeln, “jetzt haben wir ihn aus dem Weg. Die Hauslehrer sollten nun gehen und ihren Schülern mitteilen, was geschehen ist. Sagen Sie ihnen, der Hogwarts-Express wird sie morgen früh nach Hause bringen. Und ich bitte die anderen, sich zu vergewissern, dass kein Schüler mehr außerhalb der Schlafsäle geblieben ist.”
Die Lehrer erhoben sich und gingen einer nach dem anderen hinaus.  



*~*~*~*

Harry und seine Freunde gingen wieder in den Gemeinschaftsraum. “Glaubt ihr, Lockhart wird in die Kammer gehen?” fragte Daphne und schaute die beiden Jungen an. “Niemals, der wird wahrscheinlich gerade seine Sachen packen und abhauen.” antwortete Blaise. “Mir egal” Harry gähne und verabschiedete sich von seinen Freunden. “Harry!” Ein letztes Mal drehte er sich um und blickte dem Blonden Mädchen in die Augen. Leicht schreckte er zurück. “Wenn du heute Nacht raus schleichst, zieh ich dir dein Fell über die Ohren, haben wir uns verstanden?!” Harry schluckte, hatte er doch genau das vorgehabt. “Ja, Mama.” - “Nenn mich nicht so! Ich kenn dich! Also denk an meine Worte!” Harry nickte, bevor er in seinem Schlafraum verschwand.  

Er wartete gefühlte Stunden, bevor er sich leise aus dem Bett schlich, sich anzog und den Tarnumhang nahm. “Wo willst du hin Potter?!” - “Ich wüsste nicht, was dich das angeht Malfoy.” - “Daphne meinte, ich soll auf dich auspassen.” Harry knurrte und zielte mit seinem Zauberstab auf den Blonden Jungen, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. “Zur Seite Malfoy und ich hetze dir einen Fluch an den Hals.” - “Besser das, als ihre Wut abzubekommen. Also entweder komme ich mit oder du bleibst hier.” Harry kniff seine Augen zusammen, war er doch gar nicht bereit jemanden mitzunehmen, besonders nicht ihn!  

*~*~*~*

Schließlich standen Harry und Draco versteckt unter dem Umhang im Klo der maulenden Myrte. Ron und Neville hielten ihre Zauberstäbe auf den Rücken von Lockhart gerichtet und sahen ziemlich verloren aus. “So Jungs und jetzt? Ich sehe keinen Eingang zur Kammer, also nehmt eure Stäbe runter.”  
“Wir sollten gehen,” flüsterte Draco, doch Harry schüttelte den Kopf und zog den Tarnumhang vom Kopf. Sofort richteten sich zwei Zauberstäbe auf die Neuankömmlinge, doch Harry beachtete sie gar nicht. “Ihr wollt doch in die Kammer oder?” - “Potter, was suchst du dir?!” fauchte Weasley. “Meine Schwester ist auch dort unten, falls du das vergessen haben solltest,” knurrte Harry. Neville sah von einem zum anderen und richtete seinen Stab wieder auf Lockhart, der sich gerade davonschleichen wollte.  
“Ihr kommt da ohne mich nicht rein.” Ron knurrte ungehalten und kam dem langhaarigen sehr nahe. Schließlich blieb er vor ihm stehen und starrte auf den kleinen, der diesen Blick kalt erwiderte. “Öffne die Kammer, aber wehe, es ist eine Falle.” Harry schnaubte nur und drückte den Rothaarigen zur Seite. Er blieb schließlich vor den vielen Wachbecken stehen und suchte nach einem Anzeichen für den Eingang, bevor er an einem Hahn eine kleine Schlange als Verzierung fand. >>Öffne dich<< flüsterte er auf Pasel und sofort erglühte der Hahn strahlend hell und begann sich zu drehen – kurz darauf begann sich das Waschbecken zu bewegen. Es versank gänzlich iun der Wand und gab das Ende eines großen Rohres frei, breit genug, damit ein Mensch hindurchrutschen konnte. “Misst,” hörte er Ron nuscheln, bevor er neben Harry trat und in die Dunkelheit blickte. “Du gehst vor!” Harry verdrehte die Augen, sah ein letztes Mal entschuldigend zu Draco, er vor Angst seine Augen aufgerissen hatte und sprang in die Dunkelheit.
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