Der Sohn des Halbblutprinzen (Zweites Schuljahr)

von Verrine
GeschichteFantasy / P12
Blaise Zabini Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Tobias Snape
21.05.2020
01.08.2020
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01.08.2020 1.434
 
Soooo.. ich war  gestern anscheinend zu betrunken.. (Nicht nachmachen!!)
Tut mir leid und vielen Dank, für den Hinweis :*
Schönen Sonntag! <3
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Ein Monat später standen Harry und Draco im Labor von ihrem Hauslehrer. “Wenn der uns erwischt, sind wir tot!” - “Er wird uns schon nicht erwischen, der schläft.” - “Und woher willst du das wissen?!” - “Ich habe ihm einen Schlaftrank untergemischt.” - “Hast hast was?! Bist du wahnsinnig?!” - “Draco, ich habe mein ganzes Leben gelernt Zaubertränke zu brauen, wenn ich eines kann, dann das. Er hat gar nicht gemerkt, dass er etwas im Essen hatte.” - “Du bist wahnsinnig.”  
Harry lächelte und rührte ein letztes Mal den Trank.  

“Hast du den Zauberspruch heute gesprochen?” Draco sah Harry an, als ob er ihm sagen wollte: Bist du dumm? “Natürlich Potter, ich bin doch nicht blöd. Ich bin froh, wenn es vorbei ist. Zwei Herzen schlagen zu hören ist doch etwas eigenartig.” - “Hoffentlich klappt es. Das war so viel...” - “Es geht los..” Harry und Draco sahen nach draußen, als ein Grollen am Himmel zu hören war. Der erste Blitz schlug ein und Harry zuckte zusammen. Draco grinste hämisch und der schwarzhaarige schnaubte und wandte sich zu dem Zaubertrank um, der nun eine rötliche Farbe angenommen hatte. “Na gut, es geht los.” Die zwei Jungs stellten sich voreinander auf und richtete ihre Zauberstäbe auf ihre Herzen: “Amato, Animo, Animato, Animagus” sagten beide leise ein letztes Mal, bevor sie den Trank zu sich nahmen. An den Rest konnte sich Harry kaum erinnern. Es war wie in Trance. Sein Herz schlug wie wild. Er stand in einem dichten Nebel und sah sich um. Nichts war zu erkennen, als er ein leises knurren hörte. Langsam drehte der Schwarzhaarige sich um und sah einen dunklen, kleinen Schatten auf sich zukommen. Erst dachte Harry, es wäre ein Wolf, doch als es näher kam, wurde das Tier immer kleiner. Schließlich setzte sich eine schwarze Katze mit grünen Augen vor ihm hin und betrachtete den Schwarzhaarigen. “Eine Katze?! Warum?” Die Katze fauchte ungehalten, stand wieder auf und drehte sich weg. “Warte! Okay, dann halt eine Katze.” Kurze blickte das Tier zurück, bevor es wieder im Nebel verschwand. Das nächste was Harry wahrnahm, war ein wütender, schwarzhaariger Professor, der über ihm stand. “Potter..” knurrte dieser und Harry lächelte benommen. “J..ja?” - “Nachsitzen! Bis zum Ende des Schuljahres! Zusammen mit Mr. Malfoy!” Harry schluckte. Snape war sauer. Sehr sauer. “RAUS!” Schnell drehte Harry sich um und versuchte aufzustehen, da er auf dem Boden lag. Draco erging es nicht anders. Etwas benommen stand er auf allen vieren und wankte leicht. “Ihr beide treibt mich in den Wahnsinn!” Snape packte die beiden Jungen am Kragen und half ihnen hoch. Draco war kalkweiß im Gesicht und zitterte, Harry hielt sich die Brust. Sein Herz schmerzte. “Ab ins Bett mit euch und morgen Abend will ich euch pünktlich um 18 Uhr hier sehen!”  

Wie Draco und Harry es geschafft hatten zurück zum Schlafsaal zu kommen, hätten sie selbst nicht mehr erklären können. Doch sie sprachen nicht über den Vorfall. Den anderen Schülern erzählten sie, dass sie keine Gestalt gesehen hätten und alles umsonst gewesen wäre.  

Alles wäre gut verlaufen. Hätten sie vorher doch nur an Marcus Flint gedacht.  
“Aaaalsoo Jungs, das bedeutet küssen!” grinste der ältere fies und die zwei sahen sich geschockt an.  
“Nee!” - “Niemals!” - “Feiglinge! Und sowas schimpft sich Anführer” lachte Anna und stellte sich neben Marcus. Die Slytherins machten es sich alle im Gemeinschaftsraum bequem und selbst Daphne und Blaise lachten leise und schubsten Harry in die Richtung des Blonden. Draco musste auf den schwarzhaarigen leicht herunterschauen, weil Harry einen halben Kopf kleiner war. “D..das geht nicht.” stotterte der Schwarzhaarige und Draco verdrehte nur die Augen. “Lass es uns schnell tun.” - “Häää?” Plötzlich lächelte Draco, schnappte den kleinen am Handgelenk und zog ihn in seine Arme. Mit einer Hand umfasste er die Hüften des Schwarzhaarigen, die andere hob dessen Kinn an. Harry blickte in die sturmgrauen Augen seines gegenüber. “Draco.. Nicht..” - “Angst Potter?” - “Nein, aber..” weiter kam er nicht, als der Blonde seine Lippen mit dessen verschloss. Harry keuchte erschrocken in den Kuss, doch Draco ließ sich nicht beirren. Schließlich gab Harry nach, entspannte sich und schloss die Augen, erwiderte den Kuss. Draco sah ihn weiterhin an und bewegte seine Lippen unsicher gegen die des schwarzhaarigen. Harry fühlte sich gut an in seinen Armen, passte er doch genau hinein. Langsam löste sich der blonde wieder von dem kleinen, der seine Augen wieder öffnete. Mit leicht geschwollenen Lippen und verklärtem Blick schaute der grünäugige ihn an und kurz blieb Dracos Herz gefühlt stehen. Harry hatte einen richtigen Schlafzimmer-Blick, bevor er sich leicht schüttelte und Abstand zwischen sie brachte. Die Slytherins pfiffen und jubelten um sie herum und Marcus klopfte Harry auf die Schultern. “Ha, ihr seid ja richtig süß zusammen. Ich wusste, es war eine tolle Idee!” - “Du spinnst doch!” knurrte Harry, schaute ein letztes Mal zu dem Blonden, diesmal wütend und schwirrte ab, verschwand durchs Portrait-Loch. “Wir sollten hinterher,” meinte Blaise und Daphne und er rannten hinter dem schwarzhaarigen her. Draco blieb verdattert stehen. Anna legte ihm eine Hand auf die Schulter und er schaute hoch. “Gib ihm Zeit.” - “Zeit? Wofür?” - “Um über seine Gefühle klarzuwerden?” - “Gefühle?!” - “Ja, ihr beide werdet ein wunderbares Paar abgeben.” - “Bist du blöd?! Potter und ich? Niemals! Sag sowas nicht zu laut! Wenn mein Vater davon erfährt...!” Draco machte sich wütend los, winkte Crabbe und Goyle  zu sich und verschwand ebenfalls aus dem Gemeinschaftsraum. Die Slytherins lachten noch etwas und schlossen Wetten ab, wann die beiden Jungs zusammenkommen würden.  

*~*~*~*~*~*~*

Dumbledore knurrte wütend und blickte auf den ca. 16 Jahre alten jungen Mann, der vor ihm zitternd kniete. “Du bist ein Nichtsnutz! Was dauert das so lange?!” - “I..ich kann ihr nicht sofort die ganze Magie anzapfen. Sie schreibt nur noch selten in das Buch..” - “Mir sind deine Ausreden egal Tom! Du tust was ich dir sage oder deine kleine Freundin stirbt! Sie macht eh schon genug Ärger! Wieso hast du das Vieh nicht unter Kontrolle?!” Dumbledore schrie und Tom zuckte zusammen. Seine Gestalt flackerte, doch Dumbledore ließ ihn nicht gehen. “I..ich..” - “DU?!” - “Sie hat nicht auf meinen Befehl hin gehandelt,” sprach der jüngere leise und der Ältere packte ihn an der Kehle. “Was soll das heißen?!” Tom schaute auf das rothaarige Mädchen, welches an den Stufen der Treppe lag. Sie war ohnmächtig und er wünschte sich nichts Sehnlicheres, als dass sie aufwachte. “Ein andere Schüler muss sie dazu gebracht haben die Schüler umzubringen. Ich war das nicht, wirklich!” Dumbledore knurrte und ließ den Jungen fallen. “Du bist nutzlos! Zapf noch mehr Energie ab, ich bringe den Potter zu dir und dann halte dich an den Plan!” - “Aber wenn ich das tue, stirbt das Mädchen!” - “Was interessiert mich das, du Nichtsnutz?! Tue was ich dir sage, sonst..” Dumbledore ließ den Satz unbeendet und schaute auf den jungen Tom Riddle hinunter, der zitternd vor ihm kniete. Schließlich nickte dieser und verschwand wieder in dem Buch. Sofort schnappte das rothaarige Mädchen auf und öffnete die Augen. Dumbledore lächelte auf sie herab und hob die sanft hoch. “Ginny, meine Liebe ist dir etwas passiert?” - “Wie..?” - “Du wolltest mir etwas zeigen, bist aber ohnmächtig geworden. Du solltest zu später Stunde nicht mehr durch das Schloss wandern. Du möchtest doch nichts von deinem Schönheitsschlaf verpassen oder?” - “N..nein.. Aber Professor! Das Buch!” - “Alles ist gut, ich habe mir das Buch angesehen und es ist absolut ungefährlich. Es ist einfach ein altes Tagebuch. Schreib ruhig weiter hinein.” - “Aber..” Doch Dumbledore lächelte beruhigend und die junge Weasley nickte schüchtern, als der alte Zauberer sie wieder absetzte. “Und nun ab ins Bett, gute Nacht.” - “Gute Nacht Professor...” Verwirrt und immer noch leicht benommen verschwand das kleine Mädchen aus dem großen Büro.  




Dumbledore blieb zurück und starrte an die Decke. Der Phönix saß ruhig auf seiner Stange und gab keinen Ton von sich. Alles lief noch nach Plan. Alles wird so verlaufen, wie er sich das vorstellte. Harry würde ihm gehören. Ihm ganz alleine. Der alte Zauberer lächelte, bevor er aufstand und in seine privaten Gemächer ging. Langsam öffnete er sein Schlafzimmer und leckte sich genüsslich die Lippen, als er einen 17-Jährigen Schüler nackt auf seinem Bett vorfand. Dieser blickte ihn ängstlich an, als Dumbledore die Tür zufallen ließ und auf ihn zukam..
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Es tut mir leid, wenn Rechtschreibfehler vorhanden sind.
Zu meinem Geburtstatg wollte ich zumindest Euch ein Geschenk geben <3
Wenn ich schon selbst keine bekomme.,...
Also alles gute und ich hoffe, ihr hattet einen schonen Samstag.
Liebe Grüße
Verrine
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