Der Sohn des Halbblutprinzen (Zweites Schuljahr)

von Verrine
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Blaise Zabini Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Tobias Snape
21.05.2020
13.09.2020
21
24.248
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Dieses Kapitel
1 Review
 
25.07.2020 1.216
 
Huhu, erst einmal vielen, vielen Dank an die ganzen Reviwe-Schreiber <3
Das lässt mein kleines Schreiber-herz höher schlagen.
Leider haben einige die Geschichte aus dem Favos gelöscht :O..
Ich hoffe, die treusten Leser bleiben <3

In diesem Kapitel kommt ein OC vor. Eine Freundin (mein Professor xD) wollte unbedingt in der Geschichte vorkommen. Keine Sorge, sie ist nur ein pinker (*schüttel*) Nebenchar und hat keine wichtige Rolle.

Viel Spaß beim Lesen.
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Am nächsten Tag saßen Harry und Draco in der großen Halle. Snape beobachtete die beiden genau, doch Harry blickte ihn nur hasserfüllt an und wandte sich ab. Snape seufzte und schob sein Essen von sich. Ein Knoten bildete sich in seinem Hals und drückte ihm auf den Magen. Er musste das irgendwie klarstellen...  

*~*~*~*~*

Doch Harry verschwand nach dem Frühstück plötzlich. Severus suchte den ganzen Tag und fand schließlich seinen Patensohn im Gemeinschaftsraum. “Wo ist er?!” knurrte Snape wütend und Draco zuckte zusammen. “I..Ich..” - “Ja?!” - “Ich weiß es nicht, er ist schon den ganzen Tag verschwunden.” Draco duckte sich, doch Snape verschwand mit wehendem Umhang und die Slytherins atmeten erleichtert auf. Harry zog sich den Tarnnumhang vorm Kopf und schüttelte diesen. “Als ob ich mit dem reden würde.” murmelte er und ließ sich neben Draco fallen, zerkaute dabei weiter sein Alraunenblatt.  

*~*~*~*~*~*~*

Wenige Stunden später schreckte Harry aus deinem Buch hoch und schaute in die beiden Gesichter von Draco und Daphne. Verwundert zog er eine Augenbraue hoch. Ganz langsam legte er sein Buch weg und wartete ab. Daphne kam direkt auf ihn zu und drückte ihre Lippen auf seinen Mund, setzte sich auf seinen Schoß und rieb ihren schlanken Körper an seinen. “Harry,” hauchte sie und schnurrte auf seinem Schoß. Harry blinzelte einige Male und umfasste das Mädchen an ihren Hüften. “Ja mein Engel?” schnurrte er und küsste ihren Hals, sah dabei aber Draco an. “Dray, komm her,” schnurrte er, doch dieser schüttelte den Kopf. Einige Slytherins beobachten das Ganze und suchten sich einen Sitzplatz.  

“Warum denn nicht mein Engel? Wollten wir heute Nacht nicht eh zu dritt verbringen?” Draco riss seine Augen auf, doch Daphne sah ihn schnell an und zischte. Sofort zuckte der Blonde zusammen und stammelte einige Wörter vor sich hin. Harry lehnte sich zurück und sah in diese wunderschönen blauen Augen. “Was möchtest du von mir Engelchen?” Daphne schnurrte ihn sofort an und bewegte ihre Hüften auf seinem Schoß. “Harry, liebster. Sag mir doch nochmal, wie du die Schlammblüter alle umbringst.” Harry seufzte genervt und lehnte die Arme hinter seinem Kopf. “Engelchen, wie oft soll ich es dir denn noch sagen?” - “Ich höre es einfach gerne von dir.” Schnell drehte Harry das Mädchen auf den Rücken und drückte sie aufs Sofa. Er beugte sich über sie und schnupperte an ihrem Hals, seine langen Haare bildeten eine Art Schutzwand um die beiden, doch schnell legte Harry seine Haare auf die andere Seite, damit alle sehen konnten, was sie hier trieben.

Harry beugte seinen Kopf und biss zart in diesen schlanken Hals. Daphne keuchte und krallte sich an seinen Schultern fest. “H..Harry lass sie..” kam es stammelnd von Draco und Harry blickte ihn genervt an. “Was denn? Ich darf ja wohl mit meiner Freundin schlafen.” - “Was?” quietschte Daphne und versuchte Harry wegzudrücken. “Was ist denn Engelchen?” Harrys grinsen wurde kalt und gehässig. “Ich dachte du wolltest mir dein erstes Mal hier vor allen schenken? Darauf stehst du doch.” - “N..nein!” schrie sie, als Harry seine Hand unter ihr Shirt schob. Daphne keuchte und schlug ihm brutal ins Gesicht. Schmerzhaft zischte Harry auf, ließ jedoch von dem Mädchen ab, welches sich schnell Draco schnappte und aus dem Gemeinschaftsraum rannte. Harry saß auf dem Boden und lachte. Sein Gesicht schmerzte, doch er konnte das Lachen nicht zurückhalten. Brummend kam Draco aus einer Ecke. “Den Schlag hast du verdient,” brummte er, doch Harry lächelte ihn an. “Du wirst noch einen bekommen, wenn die richtige Daphne erfährt, was du gesagt und getan hast,” meinte ein Slytherin-Mädchen aus der vierten Klasse. “Ich weiß, aber das war es wehrt. Habt ihr gesehen, wie erschrocken sie geguckt hat?” - “Ich wüsste ja gerne, wer von den Idioten das war.” meinte Draco. “Mich wundert es eher, dass sie nur zu zweit waren,” meinte Anna, das Mädchen aus der vierten. Sie war zierlich für ihre 14 Jahre und trug meist ein rosa Kleid, allerdings nur im Gemeinschaftsraum. Dazu eine schwarze Strumpfhose und rosa Ballerina.  Sie hasste alle Schlammblüter und Blutsverräter, wie die meisten hier und war total in Professor Snape verschossen, was Harry nicht wirklich verstehen konnte. Anna hatte weiße, mittellange, gewellte Haare und wunderschöne hellgrüne Augen. Um ihren Hals trug sie eine rosa Herzchen-Kette. Ihre Lippen waren schwarz geschminkt.  

Allgemein passte sie nicht wirklich in den Gemeinschaftsraum, verzauberte die männlichen Schlangen jedoch mit ihrem Scharm und ihrer flinken Zunge. Wenn sie einmal loslegte, war sie durch und durch eine wahre Slytherin.  

“Daphne wurde bestimmt von Wiesel oder Granger gespielt und sorry Dray, aber man konnte ja wohl erkennen, dass Neville du war. Der konnte dich gar nicht imitieren.” sagte Harry und setzte sich langsam wieder auf das Sofa. Anna hielt ihm etwas kühles an die Wange und er nickte dankbar. Die Slytherins unterhielten sich über diesen inkompetenten Fehlversuch. “Was wäre, wenn Granger oder Wiesel mit dir ins Bett gestiegen wären?!” - “Igitt Malfoy, die hätten sich das niemals getraut.” - “Und wenn doch?!” - “Was regst du dich so auf?! Haben die nicht.” - “Stell dir vor, sie hätte dich ins Bett geschleift und dann...”Draco würde grün im Gesicht und Harry weiß. Die älteren Schüler fingen an zu lachen.
“Das ist nicht witzig!”, maulte Draco. “Du bist ekelhaft Malfoy!” - “Und du kindisch!” - “Wie bitte?!” - “Jungs! Müsst ihr beide euch immer streiten? Wie ein Ehepaar.” lachte Anna und die anderen gaben ihr recht. Harry knurrte und Draco verschwand bockig im Schlafsaal. “Ihr findet das auch noch komisch hää?!” Anna lachte noch lauter und die anderen stimmten mit ein, als ihr kleiner Lord ebenso bockig hinter Draco im Schlafsaal verschwand. “Sie sind trotz ihrer Macht immer noch Kinder.” sagte Anna leise und wischte sich eine Lachträne aus den Augen. “Oh ja”, gab ihr Marcus recht und die beiden fingen an Zaubererschach zu spielen.. Anna gewann haushoch.  

*~*~*~*~*

Am Weihnachtsmorgen lag Harry mit offenen Augen im Bett und seufzte. Er würde dieses Weihnachten wohl alleine verbringen. Sein Herz krampfte und er drehte sich auf die andere Seite und sah aus dem Fenster. Ein kugelrunder Fisch schwamm gerade daran vorbei und leichte Luftblasen verließen dessen Maul. Missmutig kaute er auf seinem Blatt herum und setzte sich langsam auf. Draco schlief noch tief und fest und ein leichter Sabberfaden hing an seinen Mundwinkel herab. Harry verzog das Gesicht, besonders als der blonde nach noch anfing leise zu schnarchen. Harry schnappte sich sein Kissen und bewarf den größeren damit. “Was? Wo?” Der Blonde schreckte hoch und saß in seinem Bett. Halb verschlafen blickte er sich um, sah Harrys Kissen, nahm es in die Arme und legte sich wieder hin. Wohlig roch der Blonde daran und schlief sofort wieder ein. Harry stand der Mund offen. Das Frettchen hatte nicht ernsthaft sein Kissen als Kuscheltier verwendet?!  
Der schwarzhaarige stand schließlich auf und verschwand im Badezimmer.
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