Der Sohn des Halbblutprinzen (Zweites Schuljahr)

von Verrine
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Blaise Zabini Daphne Greengrass Draco Malfoy Harry Potter Tobias Snape
21.05.2020
13.09.2020
21
24.248
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19.07.2020 1.089
 
Irgendwie tue ich mich gerade serh schwer diese Geschichte weiterzuschreiben.
Entschuldigt deswegen die langen Pausen. =)
Habt ihr Ferien oder Urlaub? Ich muss leider arbeiten x__x
Naja viel Spaß beim Lesen <3

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“Aha, du willst also ein Animagus werden Potter?” Harry sah hoch und zwei sturmgraue Augen blickten ihm entgegen. “Und wenn schon.” Draco ließ sich neben Harry fallen und schnappte sich dessen Buch. “Mhm.. Hört sich ja ziemlich zeitaufwendig an.” - “Gib es her Draco!” Harry versuchte nach dem Buch zu greifen, doch der blonde hielt es über deinen Kopf und Harry krabbelte unbewusst auf dessen Schoß, um daran zu kommen. “Jetzt gib es schon her!” - “Nein!” Draco lächelte, bis ihm bewusst wurde, dass der schwarzhaarige sich nun auf ihm befand, die Brust vor den grauen Augen, die Beine links und rechts neben seinen. Der schlanke Körper drückte sich an seinen. Langsam ließ Draco das Buch sinken und triumphierend schnappte Harry sich dieses. “Hah!” Ihm war gar nicht aufgefallen, dass er sich nun auf dem blonden befand.

Die älteren Schüler kicherten und Harry drehte sich verwundert um. “Würdest du bitte von mir runter gehen Potter?!” Harry sah in das rote Gesicht des blonden und ihm wurde schlagartig bewusst, dass er sich wie ein Mädchen auf dessen Schoss befand. “Du Idiot! Wieso tust du sowas?!” schrie er los und krabbelte schnell von dessen Schoß. “Kann ihn ahnen, dass du sofort auf mir herumkletterst wie ein Äffchen?!” - “Hää?!” - “Dein Animagus ist bestimmt ein Affe!” - “Und deins ein Frettchen!” - “Ach jaaa?!” - “Jaaa”  
Die beiden 12-Jährigen standen knurrend voreinander, bevor Marcus Flint sich zwischen sie stellte. “Jungs, Jungs, nicht streiten” lachte er. “Wieso probiert ihr es nicht einfach aus, dann seht ihr ja, ob ihr überhaupt dazu imstande seid euch in Tiere zu verwandeln.”  

Harry drehte sich zur Seite und auch Draco verschränkte die Arme vor der Brust. “Gut! Wenn Harry ein Affe wird, muss er einen Monat meine Hausaufgaben machen!” - “Wenn Draco ein Frettchen wird dann.. muss er Hermine Granger in der großen Halle küssen!” Einige Slytherins zogen scharf die Luft ein und Draco schnappte wie ein Fisch auf dem trocknendem nach Luft. “Gut, dann musst du.. Ron Weasley auf den Mund küssen!” - “Du hast deins schon gesagt!” Marcus schüttelte nur den Kopf. Die beiden konnten so gruselig sein und dann waren sie ein andermal doch nur kleine Kinder. “Also, wenn Draco ein Frettchen wird, küsst er das Schlammblut und wenn Harry ein Äffchen wird, küsst er den Blutsverräter. Wenn keiner von euch sich in ein Tier verwandeln kann, küsst ihr euch gegenseitig.” Nun lachten viele, doch Harry und Draco schauten hoch zu dem älteren und schrien empört dagegen, doch Marcus ignorierte die beiden. “So ist es abgemacht und nun dürft ihr alles dafür vorbereiten. Die hier anwesenden sind Zeugen. Wenn wir Glück haben, wissen wir ja in einem Monat, ob ihr dazu in der Lage seid. Haha, ich freue mich schon” Mit diesen Worten verstrubbelte er die Haare von den beiden Jungs und schloss sich wieder seiner Gruppe an, die ihm stolz auf die Schulter klopften. Harry und Draco knurrten sich an, bevor sie sich zusammensetzten und sich nochmal mehrmals durchlasen, was sie zu tun hatten.  

*~*~*~*~*

Harry und Draco waren am selben Abend noch vor dem Büro des Tränke-Meisters. “Das wird er niemals machen..” - “Nie im Leben..” Beide Jungs sahen sich zweifelnd an, bevor sie anklopften. “Herein.” schnarrte eine dunkle Stimme und sie traten ein. “Was wollt ihr?!” Harry sah auf, doch Draco antwortete. “Onkel Sev..” Severus hob eine Augenbraue bei dem bittenden Ton und lehnte sich auf seinem Stuhl nach hinten. Die beiden Jungs heckten etwas aus, doch wundert es ihn, dass Harry Draco sprechen ließ. Seit der Sache mit der Schlange hatte er nicht mehr mit seinem Ziehsohn gesprochen, alleine schon deshalb, weil Harry ihm aus dem Weg ging. Severus wusste nicht genau, was er davon halten sollte. Einerseits war er froh, dass er Harry zumindest in Hogwarts gut aus dem Weg gehen konnte, andererseits war er sich immer noch nicht sicher, ob dieser wirklich James Sohn war. Er wollte diesen Test nicht machen, denn wenn es wirklich nicht so wäre, hätte er.. Schnell verwarf Severus den Gedanken, als Draco weitersprach.

“Onkel Sev, wir wollen Animagie werden und brauchen deine Hilfe.” - “Nein!” - “Aber..” - “Ich sagte nein und nun raus hier!”  
Diesmal sah Harry auf und blickte seinen Ziehvater wütend an. “Dann brauen wir den Trank alleine! Arsch!” Harry zeigte ihm noch den Stinkefinger und schritt mit erhobenem Haupte aus dem Büro. Draco keuchte erschrocken und Severus blinzelte einige Male, bevor er losschrie. “Potter! Sofort herkommen!” Doch Harry stapfte wütend aus den Kerkern und schritt in die dunkle Nacht durch das Portal nach draußen.  
Wütend wandte Snape sich nun an Draco, der ihn erschrocken und ängstlich anblicke.  

“Ihr braut diesen Trank nicht! Und wenn ich euch beim Brauen außerhalb der Kerker sehe, dann gibt es Nachsitzen bis zum Ende eurer Schulzeit!” Draco nickte ängstlich und rannte schnell aus dem Büro seines Onkels. Er konnte kaum fassen, was Harry getan hatte. War dieser lebensmüde, sich mit Snape anzulegen?  
Harry würde doch nicht.. Doch wahrscheinlich würde Harry das auch alleine durchziehen, doch Draco war sich unsicher geworden. Wenn Snape sie erwischte, würden die beiden nie wieder froh werden. Schnell schüttelte Draco den Kopf. Darüber konnte er sich Gedanken machen, wenn er Harry gefunden hatte.  
Diesen fand er dann auch relativ schnell, wusste er doch, dass Harry meist zum großen See ging. Naja, selbst wenn nicht, wüsste er wo Harry steckte, hatte er den Potter-Jungen doch schreien gehört.

Draco umarmte Harry von hinten, als dessen Schreie verebbten und in ein schluchzen übergingen. “Er hasst mich!” schniefte der kleinere und Draco seufzte, sagte jedoch nichts. Schließlich drehte Harry sich um und gönnte sich einen Moment der Schwäche. Er weinte nicht, keine Träne verließ seine Augen, aber sein Herz krampfte und er zitterte in Dracos Armen. “Wieso..” Weiter sprach er nicht, doch Draco verstand ihn., “Wahrscheinlich wegen deinem Namen..” - “Ich hasse meinen Namen.”  

Lange standen die beiden Jungen da und hielten sich gegenseitig, bevor Harry Draco wegdrückte und ein kämpferischer Ausdruck auf seinem Gesicht erschien. Draco erschauderte. “Harry..” - “Nein! Wenn er nicht hilft, dann machen wir es eben so!” - “Aber..” - “Draco Lucius Malfoy, bist du etwa ein feiges Frettchen?!” - “Nein?” - “Wenn du kneifst, küsst du das Schlammblut und ziehst in der großen Halle blank!” knurrte Harry und Draco seufzte. “Okay.” Harry grinste zufrieden und ging zurück zum Schloss. Draco seufzte ergeben und folgte seinem kleinen Lord.
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